Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1922-07-20 · Heft 1246 (20.7.1922) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1246 (20.7.1922)
Date
1922-07-20
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
85% known words query
IRI
…/2979076-2980129-2980326--11758-2998232
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

IW« 129b ÄtfTPfc, gtoVn'UVfctrt} »MIM-1»— ——» ---.........— Annahme, daß inzwischen eine starke Preisminderung erntritt, nur mit einem -Drittel' dieses Wertes veranschlagt. Bei Annahme auch nur von 400.000, Bäumen ergibt sich sonach ein Gesamtwert von 60.000 Pfund Sterling. Wenn zu den oberwähnten 32.000 Pfund Sterling ffur Pflanzung und Pflege der Bäume sogar noch die restlichen Kriegsschaden mit 19.000 Pfund' Sterling (nach Gutschrift der bei der Regierung angebrochenen Entschädigung von 10.000 Pfund Sterling) hinzugerechmt werden, ergibt sich eine Gesamtausgabe von 51.000 Pfund Sterling, also immer, noch wenige-! als der mäßigst berechnete Gesamtwert der Bäum? von 60.000 Pfund Sterling. Bei diesen Kalkulationen über die unmittelbare Rentabilität der Pflanzungen darf man aber nicht jene Vorteile vergessen, di \u doch für unsere Kolonisation die wichtigsten sind: die Sanierung des Landes und die Beschaffung von billigem Bauholz. Solche Wälder repräsentieren ein Kapital, dessen Wert im Lause der Jahre immer steigt und die bei rationeller Explöitierung durch lange, lange Jahre unerschöpfliche .Früchte tragen. Die telegraphiere«^ Trenn««gsorthodoxie. Aus Prehburg wird uns geschrieben: Unter den „Leistungen" der Trennungsorthodoxie für das neue Palästina — die Unterstützung der Chalukah gehört nicht dazu — stehen die Pvotesttelegramme. in erster Reihe. Immer, wenn irgend eine Entscheidung , politischer Natur gefällt werden soll, bei welcher die einmütige.Willensmeinung des gesamten Judentums ohne Unterschied der Richtung in Erscheinung treten müßte, wagt sich die Agudah mit einem Telegramm, einem Memorandum oder sonst einem Schriftstück hervor, welches an außerjüdischen Stellen die jüdische Uneinigkeit bezeugen soll. Besonders eifrig im Depeschenabseüden sind die Trennungsorthodoxen in der Slowakei, und so haben sie es nicht verabsäumt, sich unlängst wieder Leim Völkerbund in Genf mit dem folgenden Telegramm in Erinnerung zu bringen: „Namens.des glaubenstreuen Judentums der. Slowakei, das deu religionslose« Zionismus yblehnt, bitten wir um Bestätigung des englischen Mandats für Palästina, ersuchen aber um Abänderung des Paragraphen 4 in dein SiNne, daß in allen Bertretungskörpern die selbständig organisierte Orthodoxie vertreten sei und das traditionelle Judentum Palästinas vollkommen unabhängig sein Kultur- und Gemerndeiletzrn der jüdischen Tradition 'entsprechend einrichten Ämre." Zu dem merkwürdigen Beginnen, den Völkerbund zum dichter m innerjüdischen Fragen zu machen, Haben wir wiederholt unsere Meinung gesagt, und dag es diesen Frommen «W sehr um Währheit geht, ist wohlbekannt. Mer sie haben nun einmal den alleinseligmachenden Glauben, und da mutz wohl auch der zionistische „Misrachi" in das Schema des „religionslosen Ziomsutus" fallen. Da nun diese Depesche in erster Reihe vom Präsidium der orchodoxen israelitischen Kultusgemeindm der Slowakei gefertigt ist, so muß Man schon sagen, daß hier ein Mißbrauch ärgster Art vovliegt, denn die orthodoxe Zentralkanzlei für die Slowakei ist von niemand, am allerwenigsten von den konservativen Juden der Slowakei legitimiert, agudistische Palästiml-Politik zu machen, oder überhaupt sich als solche um Fragen zu kümmern, die außerhalb der Ritualfragen in dev Slowakei Men. Es wird dafür gesorgt werden nmssen, daß die paar Hinterwäldler, die/sich als unbeauftragte Wortführer des konservativen slowakischen Judentums oerieren, in ihre Schranken zurückgawiesen werden. Der Mord iit Simmering. Die Erhebungen des Sicherheitsbureaus zur Aufklärung des Fundes der männlichen Leiche ohne Kopf, der am >7. d. in Simmering gemacht worden ist, dauern mit unvermindertem Eifer an. Bisher war ihnen kein Erfolg befchieden. Das Publikum arbeitet wohl auch, wie erwartet wurde, mit, und die. Anzeigen über Vermißte, laufen noch immer in großer Zahl ein. Im Sicherheitsbureau Wird jede Anzeige gemu geprüft, aber die meisten Anzeigen betrafen Personen, die' entweder schm zurückgekehrt »sind, oder die uttter nicht verdächtigen Umständen vermißt werden. Sehr erschwert wurden die Nachforschungen dadurch, daß auch die gerichtliche Oesfnung der Leiche anfänglich fast kein Material über die Person des Opfers zu bieten schien. Der Zustand der Leiche ließ nicht einmal über das beiläufige Alter sichere Schlüsse zu. Erst die fortgesetzte gerichtliche Beschau hat den ersten Lichtstrahl in das Dunkel deS kriminalistischen Rätsels gebracht. CS würde nämlich festgestellt, daß der Ermordete einen alten Bruch des rechten Oberschenkels gehabt hat. Ob er durch einen Unfall oder durch eine Schußwunde, allenfalls im Kriege, erworben wurde, ist bisher nicht festgestellt. Immerhin kann soviel gesagt werden, daß durch den verheilten Beinbruch das Bein des Toten um etwa zwei bis zweieinhalb.Zentimeter verkürzt war, daß demgemäß der Mann entweder früher oder bis zu seinem Tode noch gehinkt haben muß. Dadurch ist. der Kreis jener Vermißten, die in Betracht kommen können, etwas enger gezogen. Vielleicht bietet diese Feststellung der Untersuchung eine Handhabe zu weiteren Aufklärungen. In Ermanglung anderer Behelfe hat der Vorstand des Sicherheitshureaus RegierungSrat W a h l die Wäschestücks die sich in einem, trostlosen Zustande befanden, von Würmern und Maden, von Schnmtz, Erde und Absonderungen der Leiche bedeckt tvaren, reinigen lassen. Das Hemd, aatenct aTssrrfic^cnmtg. das der Tote am Leibe hatte, ist mit rotem Zwirn gemerkt, doch ist die Märke, da fick) einzelne Stiche, schon losgelöst haben, nicht genau zu bestimmen. Die Halsweite des Hemdes dürfte. „39" sein. Die beiden Frauenblusen und die Frauenschoß, mit denen die Leichenteile umhüllt waren, sind dem Aussehen nach längst nicht mehr am Leibe getragen worden und scheinen als Fetzen zum Ausreiben oder auswischen verwendet worden zu sein. Keren Kajemeth l'Israel, Jüdischer Nationalfonds, II., Taborstraße 59. Tlephon Nr. 40*3*16. Ausweis Nr. 9/2 vom ,7. bis H. 6uli 1922 : 390.99770 K. 3m Sahre 1922 insgesamt 13,707.707 15 K. Nathan Grotz-Kain. 1. Bezirk: Josef Kirsch 50 000. — 2. Bezirk: Leon Asriel 5000, Div. 1000. — 4 /5. Bezirk: Max Leibowicz 2000, Div. 500. — 6. Bezirk: Dr. Paul Berger 10.000. — 9. Be-irk: Eli Nohel 2500. - 12. Bezirk: Dr. Richard Pokorny 5000. --19. Bezirk: Be?'a Seinfeld 9000, Div. Il00 Zentrale: Zul'S Frsyer 1500; Levp. Stiahyy 4000; Div. 1300: l. Bezirk: R. LöwitbOOO, Dio, 1270. — 2 Bezirk: Camilla Amelica zum 10. Juli im Fleisckmanngarten: a. N. ihres Baiers Sam. Lkwentho! 2000. Div. 4000, im Piniker Kain lrOO; Erer- Ifrae'-Weizmonn-Kain - Smlg. durch Kenn Dr- Sucher b. Kckzt, Korngut-Premmger 12.000; Prater-Sprenael d. Gerfon Wittlin: Kochzeit Kapern-Ehrmann 10.000, Spüa 5000, Leo Iakubowiez 2000, Isidor Roth 4000, Kvchzeit Blaukvpk°Rvnes d. Neumann u. Elfenbein 9200, D'v. 2800. — 3. Deürk: d. L. Kolpsrn: Burizlyn 2420, Blanka Deutsch 3000, Div. 2522; d. 3. Gewitsch: Temvel- Kehg.: Majerczyk 3000, Kotz 1500, Adtersberg 8300, Dicker 2)00, Div. 2180; Tempel Unt. Biaduktg.: Max Schlefinge 2000. Goldstein 3000. Ochs 5000. Div. 8800, Ernst Fr. yer 3000; .Unserem Freund t Lewanon zu seiner Vermahlung" : Dr. Benedikt 10.000, Bruno Rabinowicz 2000, Dr. Schallinaor-Zelnik 1000, Dr. Kvrn-Dr. Omllein 2000, Bato- Gewitsch 2000, Smlg. M. Liebermann anl. Brilh-Milah Kurt Mang, Sohn d. Kenn Leo Wang: Leo Wang 500V. Ellenberg 2000. Max Wang 2000, Kefler 2000, Leiter 2000, Dio. je 1000= 12.000 K. — 4. Bezirk: 50. - 6. Bezirk: 127370. — 8. Bezirk: 1000. — 9. Bez rk: Z. M. D. Kasm vnLagarten: Smlg. Engel SO llo; Gilet Elfenbein für erw. Gefälligkeit 5000, Div. 562. — 10./11. Bezirk: d. S. Löwenflein: Smlg. b. filb. Kochzeit. d. Kerrn Viktor und Frau Laura Knie 20.600, Sandor Bruckner 5000. im Golllriedgarten. — 17. Bezirk: Schachpartie Pfefßrbaum-Steinhauer 2000. — 19. Bezirk: Adolf Böhm 4200. Sal. Löwrnwirih 3000. Smlg. Dr. Gölllinger b. Kochzeit Julie Kammermann-Oskar Sieinberg 55.000; AK. Landesverband: Lese- und Redehalle jüdischer Kochschüler anl. d. Promotion ihrer Bb. Bb. .Dr. Karl Sellinek und Dr. Leopold Pessel 12.000; Kitachduth: d. 3. Wachsmann 2000. Div. 2600; Misrachi 1230; Ahgersdvrf: Sigm. Kvchftädt 2000; Baden: d. G. Seidemann 6100; Gänserndorf 6000; Klosterneuburg-1080. - * Ehrung durch den Wiener Gemeinberat. Der PvlizoiobeMMsarzt Dr. Lazar Rosenfeld wurde in Wirdigüng seines ögjähvi'gen umigemnützigen und verdienstvollen Wirkens im- Diensteder Humauität zum Bürger der Stadt Wien ernannt. « ' * Die Enkelin Cassels oermShtt. Miß Edwin!« Mley, dke Tochter des Obersten Aiblev und Enkelin von ErnSft Cassel, bat sich Dicnstag in der St. Margareienkirche in Mltmlnster in Anwesenheit der ganzen königlichen Familie mit Lord Louis Mounibatten (früher Dattenberg), dem zweiten Detter -es Königs, vermählt. * Todesfall. Wie aus W a s b t n g t o n durch Funkspruch gemeldet wird, ist der 40 Fähre ais ChefredakteM der .New Bork Times" tätig gewesene CharleS R. M i l l e r Dienstag gestorben. * Änsttchme in das hebräische Pädagogium. Zu Beginn des Wintersemesters 1922—1923 werden in den zwei-, beziehungsweise dreijährigen Kurs zur Heranbildung von Lehrern , der hebräischen Sprache und Literatur Schüler und Schülerinnen ausgenommen, die sich vorher chm Aufnahmsprüfung unterziehen nckssen. Bei. der Aufmchmsprüfung in 'den dveiährigen Krrrs wird verlMgt: Kenntnis des PentatcuchS, der ersten Propheten und der fünf Megillvth, ferner hebräische Spruche in dem Mäße, utn den im PädagoAum in dieser Sprache gehaltemu.Vorträgen folgen zu können und auch einige Kmntnisse im Talmud. Die Anfnahmsprüsung für die, welche nur zwei Jahre das Pädagogium besuchen wollen, besteht in: Tnach (ganz); Talmud: Lesen und Erklären einer nicht schweven Stelle; Hebräisch: vollkommene Beherrschung (Graminaitik, Sprächgebrnuch usw.), vinige Belesenheit in der neuhvbräischm Literatur; Jüdische (Geschichte: ungefähr im Ausmaße der BoMümAchw Geschtte von Grätz. Ausnahmsbewsrber, die das 18. Lebensjahr überschritten haben, tvollen sich bis zum 16. September 1922 ammlden und zn diesem Zwecke Gesuche samt Abschriften ihren allfälligen Zeugnisse dem Sekretariat des Pädagogiums, 2. Bez., Obere Donaustraße 91, einsenden. Der.Tag der Aufnahmsprüfungen, die im Oktober stattfinden worden, wird in der „Wiener Morgen- Zeitung" und am schwarzen Brett Vevlautbart werden. * Ein beraubter Brief. DierlMg wurde der 21jährige DologvaschvnwvvkUMstEr StäuiSläus Kohout verhaftet. Er gestand, am 14. d. in: Postamte einon aus dor Tschecho-Slowakei e-ingelangteu und an eine Fmu Beck auf dor MaviahHoestvaße adressierter Cxpreßbrief zur Rvhrposkbeförderung erhallen und beMckt zu habm. Er fand darin zivm tschechische BankMton zu je 6000 K„ nahm das Geld M sich und gab «inen Doll davon dom Kohlenarboller Mathias Skibar, damit es bei einer allfälligen Revision nicht bdi ihm yeftmden worbe. Skibar verriet ihn aber durch Unvorsichtigkeit. Er hätte für _20. ÄM WTz Seite 5 Summe von 1000 tschechischen Kronen bekommen solle«. Dft Ausforschung der Frau Beck, an die der Brief adressiert war, ist eingelollet. Das Postamt konnte 'das Rätsel des Briefes nW aufkläreu. Kohout und Skibar wurden hmt-e dem Landes, gevichte vingeliefert. * Einbruch beim Hausbesorger. Gestarr!.tmvride;bmm Haus, besovger Lieb 1/ Bocklinstraße 61, eingebrochen. Gestohll« wurdsn Wäschestücke im Werte von 800.000 K. Täter siiid ein etwa Ldjähriger, übermittekgroßer Manu mä englischem Schnurrbart, länglichem, magerem Gesicht, dnnklenr Sakkoanzug u-nd weißem Gwavdihut, und ein etwa 26jähriger, kleinerer, dunkel gekleideter Mann mit dunklem, weichen: Hut. * Ein Wohltätigkeitsschwindler. Das Gremium der Wiener Kaufmannschaf macht darauf aufmerksam, daß sich schon seit längerer Zeit ein mittelgroßer, zirka 38 Jahre alter Mann, mir aufgvstelltem blonden Haar glatt rasiert, schlank, braunes Jackett und Kappe herumtveibt und für die Humanitären Anstalten des. Gremiums Einkassierungen vornimmt. Das Gremium der Wiener Kaufmannschaft warnt die Firmen, irgendwelchen Personen Gelder für das Gremiunr zu übergeben und ersucht, Einzahlungen nur im' Wege der Postsparkasse vorzunehmen. Die Anzeige an das Sicherheitsburean der Wiener Polizeidirektion ist erstattet und es wird ersucht, den Schwindler Pobizewrganen zu übergeben. * .Verhaftung eines Prokuristen. Der 28jährige Prokurist der Firma H. Mvak u. Komp., Viktor M r a k in Mödling, wurde auf Grund einer Anzeige feines Kompagowns Anton B r u m er verhaftet. Bmmer hat die Anzeige erstattet, daß ihm Mrak die Goschäftseinlage von fünf Millionen Kronen untMschlagen hat. Mrak, der teilweise geständig ist, ist wogen Betruges mit zwei Jahren schwere« Kerkers vorbestraft. Er Wurde dem Landesgerichie elingelieifeirt. * 0sferkverhani>!tt«s» Zur Vergebung der Ansirsicherarbeiien an den Kvhlm'agrr-Plahbrücken im Kraftwerk Simmering finde: am 22. d. in der Direklion der städtischen Elektr'zitäiswerke, 9. Bezirk. Mariannengasse 4. um 10 llhr vormitiags eine öffentliche schristliche Osterlverhanslung statt. * Versuche mit AenzinlokomottoeA. Fm Aufträge des französischen Ministers für öffeutlube Arbeiten find Versuche mit Schienenzugwagen mit Benzinbeirieb vorginommen worden, die zu dem Ergebnis führten, daß diese Wagen gegenüber den Dampflokomotiven große Ersparungen der Führung von leichten Zügen versprechen. D>r Wagen erzwlien auf ebener Strecke bei Beförderung eines Anhängewagens von 10 Tonnen eine Geschwindigkeit von 52 Kttomeiern. Die Versuche wurden aus einer Gesamtstrecke von 1300 Kilometern gemarkt. ' ® Der FeiertagsveAehr. Die Bundesbahndirektion Wien- West teilt mit: An Sonn- und Foievtagen wird die zweite Wägenklaffe in den Zügen des Wimer Nahverkchres auf dm Strecken Wien-Westbahnhof—Neulengbach, Wien-Franz Josef- Bahnhof—Tulln, der oberen Mental- und der Gürellinie mit ftfortiger Gültigkeit, vorläufig für die Dauer des Sommerverkehres bis einschlleßlich 1..Oktober, ausgelassen. * Einschränkungen lm SchNeAzugsverkchr auf der Westbahn. Infolge plötzlich e-ingetretener Verkchrsschwrerigkeiten Unterbleibt ab Donnerstag den 20. d. der Schnellzug 205 Wien —Innsbruck (Wien ab: 18 Uhr 6 Min.). Der Gegenzug 206 (Men an: 10 Uhr 8 Min.) trifft Freitag den 21. .d. hier ein. Im Vorverkäufe gelöste Fahrkarten für den Zug 2o5 gellen für den anr selben Tage verkehrenden Schnellzug 207 Wien— Lindau (Wien ab: 20 Uhr), in dem eine genüMde Anzahl von Plätzen fosigehallen ist. Die Platzkarten sind am gleichen Tage, ab 17 Uhr bei der Schnellzugskasfe am Westbahnhofe umzutauschen. Da die Reisenden des ansfallenden Zuges 205 bei der Besetzung des Zuges 207 den Vorzug genießen, besteht für ' andere Reffende am 20. und 21. d. keine Aussicht, ftir den Zug 207 noch am Bahnhofe Fahr- und Platzkarten zu erlangen. Anstelle« daher zweckws. * Güterverkehrseinschränrnng aNf den österreichischen Bundesbahnen. Wege« Stauung von Frachten in Salzburg maßte mit sofortiger Mrksmnkett bis einschließlich 26. d. die Annahme von Eil- und Frachtgutwagenladugen über Salzburg nach Deutschland eingestellt und für die Dauer der Sperre auch die Neuaufgabe von WaMnladungen nach Deutschland verboten Mrdm. Rollende Sendungen laufen aus. Weiters mußte wegen Streckenunterlvaschungen infolge anhaltenden Regens mit sofortiger Wirksamkeit bis einschließlich 26. d. die Annahilw von Eft- und Frachtgut aller Art in der Richtung Innsbruck—Schwerz «ach Stationen über Imst hmav.s, in der Richtung Bludenz—Innsbruck nach Stationen über Schonwics hinaus gesperrt werden. Rollende Sendungen werden angehalten und Absendern zur Borfügung gestellt. * Cinführnrtg Von Plützsicheruilgskarten. Don Reisende,:, die i« den Grerrzbahnhöfen Salzburg nud Passau behufs Durchführung der Paß- und Zollrevision den Zug verlassen müssen, ist bisher als großer UlAelstünd empfunden worden, daß sie bei diesem Anlässe ihre Mätze nicht belege« können und daher befürchten müssen, nach vrfolgter Gvenzrevision beim Wiederbetreten des Abtoffs ihren Platz bereits besetzt vorzusiudeu. Zur Behebung dieses Uabelstandes hat die Bundesbahnverwaltunn im Einvernehmen nnt der deutschen Reichsbahn die Einsührnug sogenannter Platzsichenwgskarten m Aussicht genommen. Die Platzsichwungskarte bietet dem Reffenden die Möglichkeit, sich die -Freihaltung feines Platzes während der Zoll- und Paßveviston in den dMfchösterreichischen Grenzstationen zu sichern Matzsicherungskavten werden seit 16. Juli von beit Zugsschaffuern der über Salzburg und Passau verkchvenden direkten D- und Schnellzüge ausgegabeu. Die Platzsichevuugskarten sind ausschließlich bei den Schaffnern im Zuge erhältlich. Für dir Karten' wird von den österreichischen Bundesbahnen im Verkehr von Oesterreich nach Deutschland eine Gebühr von 10y K>, von der deutschen ReichSefferibahir im Verkohr von Deutschlaul nach Oesterreich eine Göbühr do« 4 Mark eingehoben. seine Verschwiegenheit und die Aufoewahmng des Goldes eine vorzögllcha Herrend. Dainenstoffe, " ' " * ' " ' - ff VI., Windmöhl- Waschstoffe.leinen-u.Fatterwarea älr naiM Nr. 2 01020102014800

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.