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Wiener Morgenzeitung · 1922-07-19 · Heft 1245 (19.7.1922) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1245 (19.7.1922)
Date
1922-07-19
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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gingen, Gedichte, Reiscbeschreibungen allein, ohne den Hmtergrulch. einer sittlichen Weltanschaurrng leer und rncht befriedigend sind. Da gibt es nur eins: AnrrichtigkeiL. $1» Wahrheit ist 8a3 einzige sittliche Ideal, das stehen gebliüien ist. Der Erzieher, der ehrlich sein will, muß seinen Schülern sagen: Wo das Rechte liegt, das weiß ich nicht. Wie ihr sein sollt, kann ich euch nicht sägen. Mordet nicht,.-lügt nicht und liebt eure Wern — wehr kann euch an sittlichem Kapital nicht ins-Leben mitgegeben werden. Der Bankrott der Erziehung 'könnte nicht vollkommener sein. Sowjet nnb „Spekulation". Von Franz Hü bl, Ein aus Sibirien zurückgekehrter Tschecho- Slowake schreibt der „Prager Abendzeitung" diese Zeilen. Sie bieten jedenfalls ein charakteristisches Episodenbild, welches erklärt, warum Lenin, sein Programm so gründlich revidieren mutzte. Zn Semipalaiinsk (Sibirien) waren im Monate - ZUli 1921 einer Zählung zufolge 17.000 Beamte und 5000 Arbeiter. Jeder, der nur ein wenig lesen und schreiben konnte, wurde zur Kanzteiarbeit mobilisiert. Damals arbeitete ich als Ingenieur in dem einzigen nennenswerten Werk in Sernipalatinsk, dem Pleschischcjewski zavod, welches in den Händen des Sojus bank (Vereinigte Banken), einer einstmals großen Kooperation ivar. Ich Versucht-, die registrierten 5000 Arbeiter zu finden, konnte jedoch bei bestem Willen nicht mehr als 2000 zählen, 3000 waren in allen möglichen Komitees und Kommissionen. arbeiteten produktiv jedenfalls gar nichts. Bei ekier derartigen Organisation der Administration hatten auch die vielen Angestellten nichts zu tun, sie sandten sich gegenseitig wertlose Wische zu und verbuchten sie möglichst umständlich und unauffindbar, verfaßten meistens nur Listen für Nahrungsmittelkarten und für Kleidungsverbeilungen. Die Unterbilanz der Betriebe war schauderhaft. Der Arbeiter sah sich betrogen, er wollte für so viel Parasiten nicht arbeiten, pflegte auch lieber der Ruhe und dachte darüber nach, wie er diese oder jene Fensterscheibe in der Fabrik stehlen könnte oder etwas anderes, was der Bauer brauchen kann,. um dafür Mehl und Fleisch einzütauschen. Die Kommunisten wurden kopflos und im Juli 1921 Ivurden in der „Stepvcnwahrheit", dem einzigen, Organ in der Stadt, alle Behörden als Saboteure bezeichnet und es wurde produktive Arbeit verlangt. Damals hatte ich die Aufgabe, verschiedene Jndustrietverke zu projektieren, an deren Verwirklichung niemals gedacht werden, konnte, und hatte großen Hunger. Mit acht rusiischeu Pfund Brot, drei Pfund Kascha und einer Schachtel . Zündhölzern auf den Monat läßt sich nicht leben. Ich sah, daß nur diejenigen gut leben, die entweder stehlen oder Tauschgeschäfte unter der Hand machen, und schließlich solche, die einen gangbaren Gebrauchsartikel erzeugen. 'Der Hunger macht erfinderisch:- Stehlen ist gefähAich. cklnter-der-Handspokttliereu mochte ich nicht — ich dachte über die manuelle Erzeugung von Drahtsachen, Hafteln, Kosenspangen und Riemenschnallen nach, 1 sträubte mich gegen die Bezeichnung „Parasit" und nach schweren Kämpfen mit Örtern Kommissar erreichte ich es, daß ich die erwähnten Drah:arlilel gegen Stücklohn für beit Staat erzeugen durfte. In meinem Wohnzimmer errichtete ich eine Werkstätte und b-.gann die produktive Arbeit mit zehn arbeitslosen österreichi'chen Kriegsgefangenen, die gegen Akkordlohn bei mir arbeiteten. Die Art meiner Arbeit erwies sich als sehr gut. Wir leisteten mehr, als irgend, ein anderes Sowilnternehmen. Unserer Arbeitsleistung entsprechend war -die Höhe der Verdienstsummen. Der Umsatz für meine lä-berlrche Werkstätte war größer als für die Mäfchinens,?dr»k Sojus bank, in der 200 Arbeiter arbeiteten. Begreiflich --- denn,' während im Taglohn der Sowjetsozialist nicht mehr als 42 Rubel verdienen darf, dabei natürlich nichts macht, hungert und stiehlt, verdienten wir du'.'chschnitLlich per Mann und Tag etioa 500 Rubel. Dieser Fall erregt-' Aufsehen bei den Behörden. Ein Kommissär namens Popoff -lud mich zu sich ein, nannte Meine HaMung'sweise — Spekulation, zwang mich, die Werkstätte aufzugeben, die Arbeiter in staatliche Betriebe fine einen Taglohn von 42 Rubel zu schicken und selbst reumütig in die Reihen der nichtstuenden Sowjetbeamten für einen Monätsgehal: von 2000 Rubel und 8 Pfund Schwarzbrot zurückzukehren. Eine Schachtel Zündhölzerkostete damals 1500 Rubel. Durch meine Methode haben Schlvarzarberter Spezialistenarbeit verrichten können, auf meinen, . in schlaflosen Nächten erdachten Vorrichtunyen haben meine,. nach-einem Dekret aus Moskau gesetzlich Zulässigen zehn Arbeiter per Mann in einem Tage so viel verdient-, wie ein staatlicher Arbeiter in 14 Tagen, wir chatten, keine Untecbilanz, waren billiger als die ärarischen. Werkstätten, stahlen dem Staate nichts, wir arbeiteten nur für' den Staat produktive,, dringend notwendige Waren, die Arbeiter waren sehr zufrieden, ich ivar wie ein Bettler ohne ruhige Wohnung, von früh bis abends wurde in meiner Stube gehämmert — und das hieß Spekulation. Denn der Kommissar in den*Städten ist mehr als Lenin bi Moskau. Die Sprache der Biene«. Der Erforscher , der Psychologie der Bienen, der Rostocks Zoologie-Professor Karl v. Frisch, veröffentlicht in der „Münchenet Medizinischen Wochenschrift eine neue Mitteilung über seine Aufsehen erregenden . Forschungen. Er hatte zunächst bei den Bienen die eigen-- ariiaen SWerL-.tänre" keüqchellt. die w» fr«** ^rgerrzerrung. führen, wenn sie nach der Rückkehr von einem guten Futterplatz ihreGenossinnenauf-die ergiebige Nahrurigsquelle aufmerksam machen. Wird das Futter an dem betreffenden Platze knapp, so tanzen sie nicht mehr und locken keine Neulinge mehr dorthin. Die Tänze veüünden also den Bienenstockgenossinnen das Vorhandensein einer ergiebigen Nahrungsquelle und bedeuten eine Aufforderung, sich am Einsammeln zu beteiligen. Aber nähere Angaben über die Entfernung. und Himmelsrichtung des Futterplatzes fehlen bei diesem „Werbetanz", und man dachte bisher, daß sie die Neulinge mit sich nehmen, wenn sie wieder vom Stock zur Futterquelle fliegen. Dies trifft aber nach Frisch nicht zu. Vielmehr, fliegen die Neulinge allein aus und finden allmählich die Futterquelle selbst. Inwieweit nun der D u f t als Wegweiser benützt wird, darüber hat der Gelehrte Versuche angestellt, indem er den künstlich geschaffenen Futterplatz mit Blüten von solchen Pflanzen umkränzte,-die die Honigbienen gewöhnlich nicht besuchen. Er konnte feststellen,' daß Neulinge auch an diese Quellen gelangen und daß tatsächlich der natürliche Blumenduft ebenso wie der Duft ätherischer Oele als Verständiguußsmittcl' dienen kann. Das gleiche Ergebnis stellte sich ein, wenn schwachduftende Blüten um die Futterquelle gelegtwurden. Den Bienen, die beim Sammeln auf so schlvach duftenden Blüten gesessen hatten, haftete nach der Heimkehr in den Stock der Blumenduft noch in erkennbarer Weise au, so daß andere Bienen dadurch zum Aufsuchen des Futterplatzes veranlaßt würden. Wühlte man aber Blüten, die für den menschlichen Geruch völlig duftlos sind, so versagten sie auch als Weg-' weiser der Bienen. Die Tänzerinnen können dann int Stock zwar noch die reiche Nahrungsquelle ankündigen, aber nicht mehr die Blütensorte, die die Spenderin ist. Da Duftlosigkeit bei Blüten, die auf Jnsektenbesuch eingerichtet sind, sehr selten ist, so spielt dieses Versagen keine große Rolle. Wurden zwei Futterplätze errichtet, von denen der eine reichlich, der andere spärlich mit Nahrung versehen war, so tanzte die spärlich gefütterte Schar auf den Waben nicht, und es gesellten sich zu der reich gefütterten Schar etwa zehnmal so viel Neulinge, wie zu der spärlich gefütterten Gruppe. Es. muß also noch ein anderes Verständigungsmittel im Spiele sein, durch das die Kundschafterinnen den anderen Mitteilen, wo sie die beste und reichste Nahrung finden. Man hatte diese „Sprache" früher in dem Flugton vermutet, der nach den zahlreichen Prüfungen Frischs verschieden hoch ist. Aber von einer anlockenden Wirkung des Flngtones war nichts nächzuweisen; das Gehörorgan der Biene muß Wohl anders reagieren als unser Ohr. Als das entscheidende „Sprachorgan" erwies sich vielmehr das D u f t o r ga n, eine drüsenreiche Tasche, die ausgestülpt werden kann uich dann einen deutlich ivahrnehmenden charakteristischen Duft ausströmt. Indem Frisch einer Gruppe von' Bienen die Dufttasche mit Schellack, .überstrich, . so daß sie nicht ausgestülpt werden konnten,, wies . Dustorgaü viel weniger Peulmge auf' den rechten Weg weisen, als mit offenem Duftorgan. Das Herbeiholen pon Stpckgenossinnen durch die Kündschafterbienen .läßt sich nun also eiulvandfrei erklärend Zugleich mit der. Kunde, daß sich , eine, ergiebige Nahrnngsquelle aufgetän hat, die durch die'Werbetänze erfolgt, übermitteln die Tänzerinnen ihren Schwestern den Blütenduft der beflogenen Blumen und hiermit das denkbar beste Kennzeichen der Pflanze. Da auch ein -schwacher Blütenduft dem Bienenkörper in wunderbarer Weise anhaftet, funktioniert dieser/einfache Nachrichtendienst vortrefflich. Doch wird den ausschwärmenden Neulingen das Auffiuden des Futterplatzes noch dadurch erleichtert, die sammmelnden Tiere die Umgebung des' Zieles mit dem Geruch ihres Duftorganes schwängern, indem sie es ausstülpen. Die beiden Verständigungsweisen ergänzen sich auf das beste, indem die Uebermittlung des Blütenduftes vor allem das Auffindcn der Blumen an bisher noch nicht entdeckten Standorten fördert, während das Duftorgan die suchenden Bienen dahin zieht, wo ihre Genossen schon an der Arbeit sind und noch Verstärkung brauchen können. Heren Kajrmcth (Jüdischer Natioimlsonds.) Büchfrnerrrsg im ersten Kalbjahre 1920, 1921 und 1922. I. Halbjahr 1920 Pfl St. 4177, 9 Prozent der Gesamteinnahmen 1. „ 1921 . .. 5180, 9 . , * . . I. < 1922 .. , 6334, 17 , Die BSchle beginnt also die ihr gebührende Stelle einzunehmen. ' Sie ist das vorzüglichste Miitei, die zionistische Idee in das' jüdische Kaus zu tragm. Taschenkalender. Wir teilen mit. daß das Kaupibureau zum Fahre 5663 einen eigenen Kalender m jüdischer Sprache mir euroväischem Kalendarium und sehr reichhaltigem PalWnamaterial herausgibt. Jeder Monat wird em Blatt enthalten. Preis zirka drei deutsche Mark. Vorme kungen uud Voreinzahlungen in unserem Bureau. 2. Bezirk, Taborstratze 59. Unter anderem wird der Kalender enthalten: Palüsiinakmte mit Bezeichnung des jüdischen und K. K .L.-Besttzes. Diagramme und neue Bilder aus dem Kolonisationswerke auf N. F.-Bodei. Sam«lu»ge» der „Wiever Msrge»- zett««g". Für ukrainische Po-romopfer (bisher 484.315 K:): Emo Rübner 500, Max Fernbach 1000. Lazar Rübner 800. Isaak: Schnitzer 1000. Theodor Kuh 1000. Frl. Berger 5000. Für das lo ft) schild - S pi t a 1 (bisher 52500 S& ' ^ud Keil" 95CP- IW. 1822* Nr. 124b Für P o g r o m waisen^ '''- (bisher-167.427.70 K., S Schweizer Franken und 400 lMchW " Kronen): - (Jacques Bourla looo, Dr. Sakob Braun, Pl«sting/.S0. Für jüdische KriegsinvaNde, M.tE.«'e'r und Waisen 4vC~-—^ (bisher 13.900 K.): - Äacques Bourla 1000. , Für Rasche Hilfe (bisher 26.18S K.): Moriz Weinstock 2000. R. 31., Klofiemeuburg 1000. Für Süd t s ches, Tau h st um meninstitut (bisher 6000 K.): .Sud Keil" 2500. Für Jüdisches Versorgung S tz a u s (bisher 14.200 K.): ' .Sud Keil- 2500. * 25 Jahre zionistische Arbeit in Frankfurt am Main. Unser Frankfurter Korrespondent schreibt uns: Me Frankfurter Zionistische Vereinigung, die in diesen Tagen auf 35 Arbeitsjcchre zurückssh, feierte ihr JubWmn rnit einer Morgeirfe-ier, bei der nach ehter wirkungsvollen Ansprache des Vorsitzender, .Herrn Jakob Wolff, und den Michon Begrüßungen das älteste Mitglied .der Ortsgruppe, der verdienstvolle Pionier zivmstischer Arbeit in Deutschland, Herr I. L. G vite-in, .-um Ehrenpräsidenten gewählt wurde. In einer Massenversanunlung am Abend sprach Dr. Israel A uerb a ch-Berlin mit reliaiiös« Glut über den Aufbau des Heiligen Landes. Diese Tage der Feier nnd der Erinneimmg wurden für die Frankfurter Zionisten eine ErivorVvung ihres Gelöbnisses, auf ihrem schwieg vigen Posten allen Ertvartnngen zu erüsprechen, die man der so ungenrvin expoirierlen Frankfurter Ortsgruppe entgegenbringt. * Israelitische Kultusgemeinde Wien. MZ wird hiernA bekantgegeben, daß die Fleisärbank der GroßMächterei, 2. Bez., Taborstraße 51, seit Itz.^Juli 1922 wieder unter Aufsicht 'des Rabbinates der israelitischen Knlitus-gemenide Wien steht. * Hakenkreuzlermanieren bei der österreichischen Paßstelle in Preßburg. Wie weit die antisemitische Verseuchung des östercichischen Deamtenkörpvrs, deren systematische Du-rchsnhrmvg die von uns Vevöffenklichtorl deutschnationallen Geheim-^ Protokolle ürs hellste Licht gerückt haben, beveits voDgeschnitteu ist, und wie sicher sich die Landsknechte des Generals Kraus im Bewußtsein des Wwberschcn „Ehrenschutzes" fühlen,- beweist cm skandalöser Vorfall bei 'der österreichischen Paßstelle in Preßburg. Herr P. P., ein tschecho-slotvakischeT Staatsbürger, verlangte bei der dortigen österreichischen Paßstelle ein EiNvöisevisum für eine eiirmralige Reise, und 'zwar für seinen- Ver- . wandten, cÄien Rabbiner in der Slowakei. (Die Nanwn sind uns dekannt.) Der blu-tsnnge - Vertreter der -demvkvaitischen Rc- ' publik Oesterreich — so heitz-t es in dem Schreiben -7wies je- - doch dieses Ansinnen zurück, und zwar mit der Bemerkung: „Es fahren auch so genug Juden nach Wien." Diese Bemerkung wunde -in einem so -lanten Tone vorgsbracht, ' daß dem Personal 'der Paßstelle sicherlich kein Wort entgangen: sein konnte. Ter Vorfall beweist, wie zeitgsnräß unsere Enthüllung .der gsvoßdMschen Zersetznngstätigöeit war. Die östervsichifche Regierung darf nicht länger-zögern, den Drohnen, die die Wiener Filiale der 'deutschen Geheimbündler mit den Steuergeldem der arbeitenden Bevölkerung mästen will, und von denen sie die ehrlichen und gewissenhaften Beamten verdrängen läßt, energisch hemMleuchten. Das österreichisch-: Staatsbudget ist nicht identisch mit dem schwarM Fonds der rebellischen Kvaars-Soldateska, und darf nicht 'dazu mißbraucht ipevden, Parasiten <mfz-rrzüchten, deren intellektuelle Fähigkeiten mid politische Ansichten, ihren Brotgeber nur aufs schwerste kompromittieren können. * Eine Hakenkreuz-Bersammlung gesprengt. Die Na tionalsosialistische Partei des Hakenkveuzlers Dr. Riehl wollte am Montag im Drehers-aal eine Versammlung abhalten. Doktor Riehl sollte über den Ausbau des Zuliunftsstaates aus/ arisch-deutscher Grundlage sprechen. Zrvr Versammlung hateu sich 2000 Personen eingefunden, von denen jedoch reichlich drei Viertel Sozialdemokraten mrd Kommunisten waren. So ward aus der Versammlung des Dr. Riehl eine sozialdenwkratische Versammlung, es kank zu Handgreiflichkeiten zwischen den beiden Parteien und die Versammlung mußte geschlossen werden, ohne daß Riehl feinen Vortrag hätte halten können. * auffallende Spvechstunüerr bei Ser nie-rröflsr^ reichifchen LanSesregierung. Bei der niedsrösterreichischen Landesregierung enlsallen in der nächsten Zeit die Sprechstunden folgender Funktionäre: Landeshauptmann Dr. B u r e f d) voin 20. bis 20. August. Landeshauytmann-'Stellverrreter Zwetzb a ch e r vom 1. bis 30. August; Landesrat Dr. B e i r e r vom 1. bis 28. August; Landesrat Fax vom 1. bis 30. Augujl; Landesrat Palme vom 4. bis 28. August: Vorsitzenden der ntederösterreichischen Landes-Lehrer-Trnennunaskomm stion Abgeordneten Dr. C z e r m a k vom IS. d. bis 20. August. * Ein artige» Finderlohn.. Der Einkäufer Ronald I o h.. sohn ans New-Aork hat gestern im 13. Bezirk seine Brieftasche mit 107 Dollar, Io Pfund Sterling und - Ge - schäftspapiisren vermißt. Sie ist ihm, gestohlen worden oder hat er sie verloren. Er setzte den ganzen GÄdhetrag als Belohnung auf Wiedererlangung der Papiere ans. . * Millionenwerte verschwunden. Deur Bernhard M icho-wer, Anzengrubergasse 19, ist gestern iin 1. Bezirk eine lmaunlederne Pisitieve mit zwei Noten zu je 1600 Dinars und einem Scheck cmf vier Millionen deutfchösierr. Kwoner. ' abhanden gekomnien. — Den: .Wilhelm Vlaschke, Habichergass? Nr. 80„ wurden gestern gestohlen: eine, goldene Schweizer Uhc in Gnldengröße, in Armband ans bra-nnen Krokodilleder., eine Krokodillederbriiestafche mit 40.000 K., Legitimationen, oiu - Eberina m-ll GraMrnng /„Rosg,^^ 29.' September 1912" und ei«

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