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Wiener Morgenzeitung · 1922-07-15 · Heft 1241 (15.7.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1241 (15.7.1922)
Date
1922-07-15
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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IftrifffT.:. Me», Samstag |fet s« tzt worden, einer von diesen, ein Polizeiwajor, der tat# BreSlau versetzt war, ist jetzt aus dem Dienst entftrnt. Weitere Maßnahmen, werden folgen. Me. schwere Verfehlungen borgekömmen sind^ beweist der Fall,, daßj ein Hauptmann der Schutzpolizei, der jetzt inMntersuchungsteht, in den niederschlesischen Wäldern des Prinzen Heinrich ehemaligen Mitgliedern des Freikorps ^Oberland" geradezu militärischen Unterricht ermt hat. - Die Jagd nach den Mördern. LÜb», 14. Juli. Die Verfolgung der Ministermörder Fischer and Kern ist bisher erfolglos geblieben. Eine neu.* greifbare Spuc ist vorläufig nicht gefunden worden. Es-ist Mit d^r Möglichkeit zu rechnen, daß es den Mördern g^ Mnger, ist. a>rs der Einkreisung herauszukommen, uad Men großen Vorsprung zu gewinnen. „Friederieus Rex". Berlm, 14. Juli.. Die Regierung des Freistaates Hessen hat nach dem „Lomlanzeiger" bei der Film-UebcrprüfungZ* stelle dm Antrag gestellt, gegen das Kinoschauspiel „Frieo-- rinS Rex" ein Wiederrusverfahren auf Grund deS L:ch:spielgese^?s r--.nzuleiten, weil die Vorführung biej’.s . Mms geeignet sei, die öffentliche Ordnung und Sicherheit zu gefährden. Die totgeschwiegene Sentsche Republik. Der preußische Kultusminister hat vor einigen Tagen kn einem Aufruf auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Heranwachsende Jugend im Geiste der Sittlichkeit zu erziehen und der chauvinistischen Hassesglut einen Damm zu setzen, welche alle edleren Regungen in der Jugend zu ersticken droht. Es ist seit langen: allbekannt, daß die deutsche Reaktion ihren stärksten Rückhalt in den Schulen hat und daß eine Gilde von Oberlehrern darauf aus ist, die Jugend Mit einem Geiste zu erfüllen, der schließlich in den „Heldentaten" der. Patriotischen Mörderbanden seine Krönung erlebt. Die Sabotage der Republik gehört vielfach zum stillschweigenden Programm der höheren, Schule in Deutschland. Wie ein Fachmann in der „Frankfurter Zeitung" ausführt und mit Beispielen belegt, erstreckt sich diese auch auf die Schulbücher. So ist in den badischen höheren Spulen vielerorts noch ein Lehrbuch der Geschichte in Gebrauch, dessen sechste unveränderte Auflage von 1921 eine Regententafel enthält, woüach seit 1888 Wilhelm der Zweite, in Baden Friedrich der Zweite seit 1907 regiert. Ein ausführliches Kapitel behandelt die deutsche Reichsverfassung von — 1871, Baden ist niemals anders denn als Grotzherzogtum bezeichnet, Württemberg als Königreich usw. usw. Schon vor zwei Jahren habe ich beim Verleger angeregt, doch wenigstens die allergröbsten Anachronismen zu beseitigen. Er beult nicht daran, und unsere Schüler, die wir zu guten Bürgern der deutschen Republik erziehen sollten, lernen unentwegt weiter, daß Wilhelm der Zweite „seit 1888 regiert".. Ein Zwischenfall bei der Bastille- Feier. Revolverschüsse gegen den Wagen Mitterands. Paris, 14. Juli. (Havas.) Auf dem-Rückweg der ofsizkellen Persönlichkeiten von der Truppenparade in Longchamps feuerte in der Avenue de Marigny ein Mann zwei Revolverschüsse in der Richtiing des Wagens des Pdlizeiprasekten ab. Es wurde niemand getroffen. Der Täter wurde verhaftet. Paris, 14. Juli. (Havas.) Als die Wagen der offiziellen Persönlichkeiterl auf.der Rückkehr von der Truppenparade in Longchamps um viertel 12 Uhr an der Ecke der Avenue» de Marigny uub der Champs Elysees angelangt waren, feuerte ein in der angesammelten Menschenmenge, befindlicher Manll in der Richtung des vor dem Anto- Mobil des Präsidenten M i l l e r a n d fahrenden Automobils des Polizeipräfekten zrvei Revolverschüsse ab. Die Menge stürzte sich sofort arrf den Täter, der ohne das Eingreifen der Sicherheitswache übel zugerichtet worden wäre. Die Menge wandte sich sodann dem Wagen Millerands zu mit dem Rufe: „Fahren Sie nicht weiter, man schießt!" Millerand, der das Attentat nicht bemerkt hatte, gab Weisung, die Fahrt sortznsetzen. Als er bei der Ankunft im Elysee von dem Anschlag in Kenntnis gesetzt wurde, beglückwünschte er den Polizeipräfekten in warmen Worten. Der Polizeipräfekt, auf dem die Revolverschüsse keinen Eindruck gemacht hattell, dankte den: Präsiiettteu mit dem Bemerken, es sei dies seine Feuertaufe gewesen. Der Attentäter wurde auf die Polizei gebracht, wo er erklärte, er heiße Gustav B o u v e t, genannt Juvenis, sei 20 Jahre alt und Zeichner in einer Antomobilfabrik. Er ist eilt bekannter A n a r ch i st uub gewesener Sekretär der k o m m it nistischen I u g e n d. Er hat bereits zwei Vorstrafen erlitten. Er sagte, er Hobe die Schüsse abgegeben, um die Aufmerksamkeit auf die Lage des Prolet a r i a t s zu lenken. Paris, 14. Juli. (Havas.)' Bei Bouvet wurden ein zweiter Revolver und 25 Patronen gefunden. Er war schon wegen anarchistischer Propaganda und Ailsreizutlg 51t Gewalttaten zu einem Jahre Gefängnis verurteilt. Ter Attentäter behauptete, er habe auf bei: Wagen des Präsidenten feuern, aber niemanden t ö t e $ wollen. . V ... Monteuren 0 crleM«'*. Paris, 14. Juli. (Wolfs.) Die Botschaftcrkonferenz hat gestern bei Festsetzung der endgültigen Grenzen zwischen Jugoslawien und Albanien festgestellt, daß Montenegro Wkenier MorgenzeiLuns-_ feit dem Jahre 1919 tatsächlich ein Tell Jugoslawiens fei. Damals hat . die Friederckonserenz eine Volksabstimmung, in'dem Lande , abgelehnt. Mit dem gestrigen Beschluß . der '/Botschasterkqnferenz verschwindet Montenegro, offiziell von der europäischen Landkarte. . . .. De Valera gefallen? Paris, 14. Juli. (Tel. d. „Wr. Morgei^eitung".) Nach dem „Daily Expreß" ist deValera gestorben. Das Blatt behauptet, daß ein großer Sarg bestellt wurde, auf dem keine Inschrift angebracht war. Man vermutet, daß sich de Valera darin befand.' Demission der Ängora-Resierung. London, 14. Juli. Wie die „Times" aus Konstantin. 0 p e l melden, hat die Regierung von Angora demissioniert, weil die Nationalversammlung, den Vorschlag der Regierung bezüglich der Ernennung , eines neuen Ministers durch das Kabinett abgelehnt hat. Die Wahl des neuen Kabinetts ist für den 18. d. angesetzt. Die Völkerdundabteilung für Frauen- und Kirrderschrrtz. Aus G e n f meldet I. C. B.: Bei der ersten Sitzung des ständigen Berainngskomitees für Frauen- und Kinderschutz waren mim Nationen vertreten. Der Sitzung wohnten fünf Beiräte der internationalen freiwilligen Organisation, darWter auch eine Vertretung der jüdis ch en Gesellschaft f ü r F r a u e n- und Kinderschuh bei. Die Bedeutung dieser jüdischen Gesellschaft ist, durch den Beschluß des Beratungskomitees, mit allen ähnlichen jüdischen Organisationen aller Länder in engere Verbindung zu trete::, stark gewachsen. Dieser Beschluß bezieht sich auf jene jüdischen Institutionen, die sich mit Emigrationsangelegenheiten befassen. TagEsbericht. Zionistisches Landeskomitee für Oesterreich. Gang zum Grabe Herzls. Für den morgen stattfindenden Gang zum Grabe Herzls wurden folgende Anordnungen getroffen: Formierung des Zuges um 8 Uhr.früh an folgenden Sammelpunkten: Bei der Hochschule für Bodenkultur, Vorderfront, die Mitglieder'des A. C., des Parteirates, Landes-, Lokalnnd Prodinzkomitees, der -Delegation des ostgalizischen Nationalrates, des Keren Hajessod, Keren Kajemeth, deS Palästina-Amtes. Bei der Hochschule für Bodenkultur, Seitenfront: Mandatare. Hasenauerstraße, Ecke Cottagegasse, letzte Haltestelle der Lillie 40 vor der Endstation: die zionistischen Bezirkssektionen, Hitachduth, Mis.rachi,, Verbandder. spaniolischen Inden. Karl Ludwig-Platz, rechte Seite: Studentenschaft. . Karl Ludwig-Platz, linke Seite: Ehaluzim, Jngendgrnppen, Tlrrn- und Sportverband. Friedhofstor: Ordner und Ehrenwache um 7 Uhr früh. Abmarsch des Zuges um halb 9 Uhr vormittags. Das Friedhofstor bleibt bis zum Eintreffen des Zuges geschlossen. Keren Kajemeth l'Jsrael (Jüdischer Nätionalsonds). Alle Damen und Herren, die bereit sind, bei der Organisierung und Durchführung der Sammlung zugunsten des Keren Kajemeth l'Jsrael (Jüdischer Nationalfonds) beim Gang zum Grabe Herzls am Sonntag, der: 16. d., sich zu beteiligen, werden ersucht, an diesen: Tage zwischen 7 und viertel 8 Uhr f r ü h beim Eingänge des Döbl inger Friedh 0 f e s sich einzufinden. Dort werden sie alle Materialien sowie Herzl-Karten erhalten, ebenso Weisungen bezüglich der Durchführung der Sammlung. Wiener GemLiAderaL. (Sitzung a m 14. I rr l i.) Errichtung eines Kunstbeirates. - Der Gemeindcrat beschloß gestern nach einem Referat . des Stadtrates Richter in allen für das Bauwesen, die Stadterrtwicklnng, die Ausgestaltung des Gemeindegebictes wichtig erscheinenden künstlerischen Fragen und in Angelegenheiten der allgemeinen Kunstpflcge die E r recht n n g eines K n n st b,e i r a t c s. Ihm haben als ehrenamtliche Mitglieder Vertreter der für das Kunstlcben bedeutnngsvollen Körperschaften und Aemter sowie auch Vertreter aus dem Kreise der Kunstfreunde und Kunstscunmler anzngehören. Die Vertreter der in Betracht kommenden Amtsstellen der Gemeindeverwaltung haben an den Sitzungen des Knnstb.eiratts mit beratender Stimme und dem Rechte zur Untragstellung teilzu nehmen. Der Wirkungsbereich, die . Zusammensetzung, die Geschäftsordnung des KnnstbeirateL ist auf Grund der vom Magistrat ehestens zu erstattende:: Vorschläge von: Bürgermeister "näher zu bestimmen. Hieraus gelangten Anträge betreffend die Abänderung der Vollzugsanweisnng, die sich aus die Herstellung und . Benützung von Dachboden w 0 h u'n n g edie weitere Mehrzahlnng an die aktivem Angestellten an: 28. Juni 1922, die 13. Novelle zun: K r a n k e n v c r s i ch e ut :t g sgesetz (städtische Krankenfürsorge) 'zur Annahnre. Ebenso wurde ein Antrag wegen Abänderung des Kollcktivvertrages der städtischen Lcichenbestattnng genehmigt. Für j die Anschaffung von 12.000 Stiicf E lektrizit ä t szählern wurde ein Sachkrcdi! in: Betrage'von 1,000.000 Kronen bewilligt, der im Jnvestitionswirtsch.-'.flsvlan kür. 15. Juli 192- Veite 5? - - ... :— das Betriebsjahr 1922 Deckung findet. Ebenso werden zum Umbau der 5000 Volt-Schaltanlage des Kraftwerkes Simmering der städtischen Elektrizitätswerke 640,000:008 Kronen bewilligt, die Bedeckung wird auf die laufenden Betriebsmittel der Jahre 1922 und 1923 verwiesen. Für die nn Wohltätigkeitshause in Badey untergebrachten Personen der, offenen und geschlossenen Armenpflege der Gemeinde Wien werden die Verpflegskosten für die Zeit vom 1. April bis 1. Mai 1922 von 450 K. auf 650^K. und von: 1. Mai 1922 auf 700 K. pro Kopf und Tag bewilligt. Der größte Teil der Anträge wurde ohne Debakt?' angenommen, in: übrigen wurden nur ganz kurze Debatten durchgeführt. Das American Joint Distribution Committee für die Wiener Kultnsgemeinde. Die amerik. jüdische Hilfsorganisation „Joint Distribution Committee" hat dem Vorstande der Wiener israelitischen Kültusgemeinde aus seinem Fonds für kulturelle Zwecke die namhafte Spende von. 10.000 D0klar übcrtviesen. In dem dem Kultusvorstande aus diesem Anlasse zugekommenen Widmungsschreiben legen die Spender besonderen Wert darauf, daß aus der Zuwendung die kulturellen B e d ü r f n i.s s e der' Kultusgemeinde ausreichend bedacht werden. Das Konlitee erivartet, daß serue Spende geeignet sein wird, der Wiener Judenschaft einen Ansporn zu geben, die vom Vorstände eingeleitete Satt i e r u n g s a k t i 0 N für die notleidenden Institute dev jüdischen Gemeinde in werktätigster Weise zu fördern. Nach ausdrücklicher Verfügung des „Joint"-Komitee8 darf der Spendenbetrag für die Bestreitung des Personalanfwandes der Gemeinde nicht herangezogen werden. Mit dieser neuerliche:: Zuwendung hat das „American Joint Distribution Committee", welches in den letzten Jahren wiederholt durch Millionenspende:: zur Linderung der Not der gesamten Wiener Bevölkerung Leigetragen hat, abermals einen Akt dankenswerter Hochherzigkeit bewiesen. Der Vorstand der 'israelitischen Kultusgemeinde hat in seiner letzten Plenarsitzung beschlossen, den: Jointkomitee und seiner europäischen Vertretung den wärmsten Tau? zu votieren. Er gibt der Erwartuirg A'usdruck, daß die Wiener jüdis'che. Bevölkerung, dem Beispiele der amerikanischen I u d e n s ch a f f 0 lg e n d, ihre Pflicht gegenüber ihrer i n No t geratenen Gemeinde c r f ü l l e u w i r d. da ohne ihre Hilfe die schwere finanzielle .Krise der Gemeinde nicht überwunden werden könnte.' Mexiko And die jüdische A«swarrtz?rrm-^ New Aork, 11. Juli. (I. C.'P.) Die vom Kongreß der amerikanischen Juden entsendete Kommission nach Mexiko zur Prüfung des Angebotes des mexikanischen Präsidenten bezüglich der ostjüdischeu Einwanderung ist an die A:>.sführung ihrer Aufgabe geschritten. Tie Mitglieder der Kommission, Mr. Barondes und Richards,- hatten - eine längere Besprechung mit dem Finanzminister der mexikanischen Regierung, bei Huerta, über den ganzen Fragenkonchlcx. Der Finanzminister bestätigte das diesbezügliche Anerbieten des Präsidenten Obregon. Die Kommission ist nun daran, gegangen, die Verhältnisse im Laude, insbesondere die in den: für jüdische Einwanderu.ng bereitzustellenden Territorium, nach allen Seiten hi:: studieren. Das Nitualmordmärchen Prag. 11 fciu.. (Tf'becho-slowakischcs Preßburea.: 1 An: 10. Im: u, kl : aus einem Felde in der Nähe der Geme.nde Z'irek (Bezirk Tentsch-Brod) unter einem Haufm Reisig der nackte Leichilaru eines ungefähr 25jährigen 'Mädchens gefuuden, "dessen Identität nicht festgestellt Sofort nach Auffindung der Leiche wurden. Gerüchte laut, die von einem Ritualmord sprachen. Bei der gerichtlichen Obduktion wnvde festgestellt, daß di e s e Ö) erüchtr n i ch t die g e r i n g st e Unterlage haben. Ein Anfchlsg auf den SüdbahujchneLU zug Wien-Rom. Unmittelbar vor der Einfahrt in die Station Spital a m Sem meri.it g, die an der niederöstcrreichisch-- steirischen Grenze Diegt, wurden Donnerstag nachts mehrere Eisettbahnschwellen über die Schienen gelegt und durch eine feste Verbindung zu einer Barrikade ausgebaut, welche die Lokomotive des um 9 Uhr ä0 Minuten abends von Wien abgegaugruLN D-Zuges nach Nom zur Entgleisung brachte. Mi: der Lokomotive sind der Tender, der Dienstwagen und der nächstfolgende Personenwagen aus den: bocleise gekommen und haben sich tief in das ErDrem, «O'*« gebohrt. Die übrigen Waggons blieben im Geleise stehen. Verletzt wurde dank der Geistesgegenwart des Lokotnotivführers, der rechtzeitig bremste, niemand. Wohl aber sind die Schienen in einer Ausdehnung von 100 Nietern lcschäbigt. Es handelt sich nn! e'nen frevelhasten Anschlag, wie er in der Geschichte des österreichischen Verkehrswesens nur >n b-'i Automobilfalle bei dteuukirchen, die bekanntlich int V'Ngahre einen sensationellen tödlichen Unfall hervorrief, ein Seitenstück hat. Während aber damals das Verbrechen auf der freien Landstraße ausgeführt wurde, konnten die Tä.er diesmal innerhalb der Gcmarrungcn der Station Spital in aller 0)emütsrn.hc auf einer stark befahrenen Srrccke eine ganze Barrikade errichten, ohne daß sie in ihrem Tun von einem Drenstvrgan gestört worden wärem

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