Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1241 (15.7.1922)
- Date
- 1922-07-15
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2979076-2980129-2980321--11707-2998176- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Seit einigen Tagen verwendet die zionistiscl^e „Wiener Morgenzeitung" sehr viel Papier und Druckerschwärze zu chren verleumderischen Angriffengegen den Nationalver- ' oand deutscher Offiziere, SH Wiech deren Gipfelpunkt mn 8. d. die Behauptung darstellt, daß der N. D. O. nt Berlin „trn Verlaufe der in Deutschland geführten Untersstchnngen als Zentrum der Mordbuben und ihrer Helfer erkannt wurde". Datz diese Behauptung glatt erlogen ist. vielmehr sich auch nicht der Schatten eines begründeten Verdachtes gegen den A. D. O^ ergeben hat. weih jeder, der die Verhältnisse im Deutschen Reiche verfolgt. Mit der Anlegung von Waffen- -lagern hat der N. D. O. als solcher ebensowenig zu tun, wie mit dem am 12. d. behaupteten Einbrüche in die Wohnung politischer Gegner. Wohl aber stützt sich die indische - .„Morgenzeitung" bei ihre» „Enthüllungeri" auf Schriftstücke. die wiederholen A nbruch und Diebstahl ür di? Hände ihres Getväbrsmaunesgelangt' sind. Der iüdische Rechtsanwalt und Gemeinderat Doktor Plaschkes wird kaum behaupten können, dah die 14 in feinem-Besitze-befindlichen Schriftstücke des N. D. O. aus rechtmäßigem Wege ihm zugekvmnien sind. Darüber, dah die gewaltsame-Durchsicht von allen Schriftstücken des N. D. O. undder Diebstahl demaaogisch scheinbar verwertbarer Schriftstücke bei allein jüdischen Dreh nicht imstande sein werden, dem N. D. O. irgend eine Ungesevlichkeit nachzuweisen, stnd wir kraft unseres guten Gewissens vollkommen beruhigt. Mit der zionistischen „Morgenzeitung" und Dokwr Plaschkes werden, wiruns erst nach Beendiaung der in dieser Angelegenheit übrigens auch von unserer Seite veranlaßten Erhebungen weiter auseinandersehen. Der Aationalverband mag,, sich beruhigen Es wird das bewiesen werdest, was zu beM^El-MW--üWgen-istis notwendig, zur KlarstellrM d^r Sache das folgende zu bemedken:^ Awsere -Mitteilungenhatten den Zweck, die ZMenz meiner minder Anlegung von- Waffendepots Le- 'chäftigtW -Korporation und ihren Zusammenhang mit ttnem Mitglied der Regierung zu enthüllen. In weiterer Linie aber hat es sich uns darum gehandelt das System der Ungesetzlichkeit und. der Verhetzung, das in Oesterreichgetrieben wird, bloßzustellen und der Öffentlichkeit einen Blick hinter die Kulissen tun zu lassen. Daß wir hinter diesen Kulissen den Minister Waber rngetrofsen haben, mag für ihn und feine Freunde peinlich «ein. Für uns und für jeden Unbefangenen ist dies ein Beweis dafür, daß die polititschM^'^yaltnisse in Oesterdeich von unten.wie,von n^^^giftet und verzerrt wer-' '<n. Diesen Beweis hab^M^ erbracht und werden noch rudere erbringen', ohne uns um den kindischen Vorwurf des Einbruchs und Diebstahls zu kümmern, undohne uns len Zeitpunkt für unsere Veröffentlichungen vorschreiben zu lassen. Wir bestimmen selbst unsere Handlungen und lassen uns dabei ausschließlich vom jüdischen Gesichtsourikt, nicht aber, davon leiten, ob der Nationalverband deutscher Offiziere eine Auseinandersetzung wünscht. Der Nationalverband ist uns ein Symptom für die Gegenwart, rnd das System, mehr nicht. Waher hezieht Ueberstmrdenrohn? ' Der sozialdemokratische Abgeordnete Leuth n er hat im Rationalrat'eine Anfrage über die gesetzwidrigen Ueberstundengebichren -chrjstlichsozialer und; großdeutscher .Minister ringe-., bracht. Man erfährt aus dieser Anfrage, daß die' Minister llvberstundengebühren einkassieren. In der Begründung der Interpellation erzählt der Abgeordnete unter anderen, .. daß jener Minister, der in^ einer für die Oeffentlichkeit bestimmten Erklärung varleg!e, das; sein Ministerium infolge der geänderten Verhältnisse fast gar keinen besonderen Wirkungskreis habe als den, das Optionsgeschäft dnrchznsührxn — wie bekannt, erfolgte die Erledigung der Optionen schimmelmäßig' mit - mechanisch vervielfältigter Unterschrift — trotzdem gezwungen war, gegen seinen Willen oder gegen seine Ueberzeugung, eine Uvberstundenentlohnung ent- . gegenzunehmen, die dann allerdings nur eine Entlohnung für sein Erscheinen auf völkischen Turnerfesten und für die dort gehaltenen kernigen Sprüche in deutscher Sprache gewesen wäre."- - - Das patzt ganz gut auf de». Protektor der Hoc'hy-Ein» brecher, der noch immer Justizminister ist. Oesterreich. Di« Sozialdemokrat«« gegen de» Fiaanzpla». Gestern abends fanden 22 von der Sozialdemokratischen Partei einberufene Massenversammlungen statt, um zum Finanzplan der Regierung Seipel Stellung zu nehmen. In allen diesen stark besuchten Versammlungen erklärten die Referen- - ten, von diesen Mitglieder der Nationalversammlung, jede Derankwortung für diesen Finanzplan abzulehnen. In scharfer Weise wurde gegen einen Versuch der Durchbrechung des Achtstundentages Stellung genommen und die Ausbürdung neuer Steuern, welche die besitzlosen.Klassen treffen, bekämpft. Alle Redner sprächen sich nachdrücklich, unter allgemeiner Zustimmung, für' den Anschluß an Deutschland aus. Die Versammlungen verliefen in fäMichen Bezirken ohne Zwischenfall. Eine pessimistische Rede Dr. Otto Bauers. Vor einer massenhaft besuchten Versammlung in Drehers Saallokalitäten machte Dr. Otto Bauer die Bedenken gegen den Finanzplan geltend, den er, da der Nationalrat die Forderungen der Sozialdemokraten unberücksichtigt ließ, frivol und leichtsinnig nannte. Unter den bisherigen Bundeskanzlern sei Seipel der enragierteste Vertreter des Großkapitals. Doktor Bauer erklärte, daß die österreichische Arbeiterschaft nicht dulden werde, daß an dem Achtstundentag gerührt werde. (Stürmischer Beifall.) Die Arbeiterschaft sei auch nicht gesonnen, das bißchen Opfer, das. die Kapitalisten und die Agrarier mit. der Zwangsanleihe bringen, mit einer Verschlechterung der sozialpolitischen Schutzgesctze sich abkaufen zu lassen. (Zustimmung.) Ob der Finanzplan in dieser Woche fertig werden wird, hänge davon ab, wie sich die Regierung zu diesen Gesetzen verhalten wird. Wenn die Regierung in diesem Finanzplan die Sanierung und Rettung sieht, dann sagen wir, das ist keine Rettung. Wir werden in wenigen Quoten vor einer Situation stehen, dir uns Klarheit darüber bringen wird, daß Seipel nicht imstande ist, uns Rettung zu bringen. In dem vorgeschrittenem Stadium, in dem wir uns befinden, ist es überhaupt sehr fraglich, ob es überhaupt für Deutschöstexreich noch ein 'Mittel zur Rettung aus eigMr Itasr gibt. Wik'Mffrn-g^ Xi), flirrt 152? ' ‘ Sette » wiß eine energische Finanzpolitik'machen, mit einer erbärmlichen Finanzpolitik, die uns zur Not über ein Paar Wochen Hinweghilst, ist uns nicht gedient. Wir sind kein lebensfähiger Staat, für u«3 sieLTdas wirkliche Heil nur in der Revision des Friedensvertrages, im Anschluß an Deutschland. (Lebhafte, anhaltende Kundgebungen.) Dieser Finanzplan wird der letzte sein, den die bürgerliche Mehrheit macht. Die nächsten Wahlen werden einen Nationalrat bringen, aus dem keine Regievurr:'- Seipel mehr hervorgchen wird. Unter der Führung des letariats werden wir dann den Weg gehen, den wir ge? müssen. (Anhaltender Beifall.) , Der Abban der Deavrten. Gestern wurden die Vertreter -er Organisation der Bundesangestellten ins Parlament berufen, wo ihnen seitens des Berichterstatters über das Beamtena/vbäugesetz, Nationalrat Volkert, Mitteilung von der Einbringung einer neuen Regierungsvorlage - gemacht wurde. Eine Stellungnahme der Organisation .zu diesem Entwürfe erfolgte - nicht, da sich die Vertreter vorbehielten, unbedingt zuerst mit ihren Organisationen dariiber zu beraten, um der Negierung ihre Gegenvorschläge machen zn können, Die innere Anleihe. Der Finanzausschuß hat die Spezialdebatte betreffend die innere Anleihe bei den Paragraphen 11 bis 13, das ist jenen Paragraphen fortgesetzt, die die Heranziehung des städtischen Haus besitz es zur Zwangsanleihe beinhalten. Da die Debatte stürmisch verlief, konnte da? Gesetz für die Vollsitzung nicht mehr verhandlungsreit werden. Die Sozialdemokraten haben aber zugestimmt, daß das Anleihegesetz mit Umgehung der schriftlichen Bericht-, erstattung und Drucklegung sofort aus die Tagesordnung des Hauses gestellt werde. - Die Indexziffer für Juli 4i Prozent. In der gestern im Bundesministerium für soziu^ Verwaltung' stattgefundenen Sitzung der Kommission zur Feststellung der Verteuerung der Lebenshaltung vom 15. Juni bis 14. Juli wurde festgestellt, daß die Teuerung in diesem Zeitraum um 41 Prozent zugenommen hat. In der letztvorangegangenen Epoche betrug die Inderziffer 71 Prozent. . , - Morgentha« Lbev Oesterreich. Paris, 147 Juli. (Havas.) Gegenüber einem Mit» arbeiter des „New Dort Herald" erklärt Morgenthau, mit der Absicht, Oesterreich zu retten, wolle er den übrigen Nationen ein nützliches Beispiel geben. Ein^Jahr'nach der Schaffung der-Finanzgruppe, die er gegründet habe,, werde Oesterreich seine bedeutende Hände l s f a h i gk e i t wieder gefunden haben. Es sei gänzlich verfehlt, zu hehaupten, Oesterreich wäre verloren. GegeüwÜrttg werde in Oesterreich weniger, gefeiert als in den ' Vereinigten Staaten. Englische, sranzösische und Wir helfen Ihnen im Kampf gegen die Teuerung. J^eechten Sie ünrere PreisftfOr «hgl. StOff^J^Cgem mäntel, Leib- und Bettwäsche etc. II., Taborstraße 48 Telephon 47-1-78 En gros En detail Die Frage der zehn Stämme. Von Asis Domet. *) Alk. vor etwa 25 Jahren der erste Zioriistenkongreß tü Basel abHehalten wurde und der Altersvorsitzende Dr. Lippe aus 'Jassy die Versammlung mit den bedeutsanien Worten erösfnete: „Zum dritten Male ergeht jetzt der Ruf durch die gesamte Welt: ,Ziehet in das Land, das ich euch verheißen habe' — damals konnte selbst der weitsichtigste Politiker schwerlich ahnen, welche, ungeheure. Bodeuteung das erst' vor zwei Jahrzehnten geprägte Schlagwort „Zionist" erlangen werde. Schon damals'ergriff eine seltsame, ja fieberhafte Begeisterung die Judenheit der ganzen Erde. Ein jahr-' tansendattes, mit Gewalt unterdrücktes Sehnen gelangte mit unwiderstehlicher Kraft zum Durchbruch und zündete funkensprühend die Flamme der Zuversichtinaller Gläubigen Herzen an. Hesekiels Traum vom Tenrpelbau (Kap. 40 bis 44) war nunmehr ir^ unmittelbare Nähe gerückt, der Verwirklichung entgegenharrend. Amerikanische Juden haben, soweit es ihnen von den damaligen Landesherren gestattet tvar, den Tenrpelberg bereits untersuchen und messen lassen. Entwürfe für das neue Heiligtum sollen nach dem Vorbilde des salamonischen Tempels ausgearbeitet worden sein. Kurz, die Totengebeine Israels (Hes. Kap. 37) hatten sich zu regen und aneinander zu fügen begonnen. Wie Sturmesbransen erklang nun das Sehnsuchtslied der auferftandenen Judenheit über Land und Meer und rüttelte selbst den ungläubigsten Zweifler aus feinem Schlafe. Der belebende Odem aber wird kein.Stückwert, sondern ganze Arbeit schaffen. Nicht, nur einen Teil der Inden, vielmehr alle Stämme Israels will er aus den Völkern zusammensühren, wie es einst der Prophet verkündet hat: *) Der in Haifa lebende christlich-arabische Dichter, der unseren Lesern aus einem ihn würdigenden Aufsatze (siehe „Wiener Morgenzeitung" vom 5. März d. I.: Ein zionistischer ar-abisch-deirtscher Dichter) und aus einem eigenen. Beitrage bekannt istj stellt uns diesen interessanten Artikel in deutscher Sprache zur Verfügung. Der Aufsatz ist als Einleituna zu eiüer längeren Untersuchung gedacht, die beweisen soll, daß die christlichen'Araber .zu den verlorenen zehn Stämmen gehören, und ist vor einiger-Zeit, .hebräisch und arabisch in -Palästina, erschienen,.'wo er, wie Asis Domet uns schreibt, „emerseits Jubel andererseits Entriistung" auslöst- „Auf meinem heiligen Berge, auf dem hohen Berge Israel, daselbst wird mir das ganze Haus Israel, alle, die im Lande sind, dienen (Hesekiel 20, Vers 40)." Das ganze Haus Israel umfaßt aber auch die übrigen zehn Stämme, die ohne Sang und .Wang von dem Schau- Platze der Geschichte abgetreten sind. Wo können sie versteckt sein? Welches Land hat die Quellen ihres Lebens der staunenden Nachwelt verdeckt? Die Antwort, ist klar in den Worten „alle, dieim Lande sind", gegeben. Nicht allein in der Fremde, sondern im engeren Vaterland und dessen nächster Umgebung sichren sie ein Leben der Stille und Zurückgezogenheit, bis der Erweckungsruf an sie ergeht. Nun aber ist der Zeitpunkt gekommen, da es sich Herausstellen wird, daß die christlichen Bewohner des Gelobten Landes einen erheblichen Teil der verschwundenen zehn Stämme bilden. Doch der Beweis? Versuchen wir, ihn in aller Ruhe zu erbringen. Zuvörderst ist der merkwürdigen Tatsache zu gedenken, daß die Bekenner Jesu in der ganzen Welt „Christen" heißen. Nur die christlichen Einwohner Palästtnas und Großsyriens rufen sich gegenseitig trotz aller Bekenntnisunterschiede „N a s a r a" zu. Ist das nicht bezeichnend? Woher stammt denn das seltsame Wort? Es ist unschwer darauf hinzuweisen, daß die ersten Bekenner Jesu von ihren israelitischen Brüdern „Nazaräer" genannt wurden. Auf den Ursprung des Wortes näher einzugehen, ist hier nicht der geeignete Platz. Es sei nur noch hinzugefügt, daß diese Bezeichnung sich bisher allein auf Palästina und das benachbarte Syrien beschränkt hat. Außer dem Namen „Nasara" gibt es verschiedene Familiennamen, die auf israelitischen Ursprung Hinweisen. So trägt hier eine achtbare Familie den viesagenden Namen „L a u i n"§ Mehrere Mitglieder des Hauses bekannten frei, daß sie von den Lewiten abstammen. Eine andere Familie heißt „M a'l u f". Die Ueberlieferung dieser Familie erzählt, daß sie von jenen aräbisterten Juden stammt, die römisches Recht -genossen und steuerfrei lebten, weshalb sie auch den Beinamen „Ma'juf", d. h. „die Steuerfreien" ehielten. In der Folge hat sich das „j" in „l" verwandelt, in welcher Form sich der Name bis aus den heutigen Tag erhalten hat. Ueberhaupt würde es sich der Mühe verlohnen, die verstaubte 'Vergangenheit dieser Weitver-- zweigten Familie ans Tageslicht au fördern. Man würde sicherlich manches-entdecken, was meme Behauptung, daß wir von den ersten Judenchristen abstammen, bestätigt. Noch ein anderer Umstand von großer Wichtigkeit sei seftgehalten: Unsere Brüder im äußersten Norden Syriens, die ebbenfallS „Nasara" heißen, Hallen noch heute mit aller Strenge die zehn Gebote, bringen noch immer die ersten Feldsrüchte des Jahres dem Herrn dar, schlachten zu Tstern das Passahlamm und bestreichen die Türpfosten mit seinem Blut, wobei sie des Auszuges der Väter aus Aegypten gedenken. Sie ^nennen sich Kinder Israels, und die 'benachbarten ansässigen Juden geben das unumwunden zu. Und daß dies alles auf Wahrheit beruht, halben Forscher von Wetruf, zumal der englische Gelehrte R a w litt s o n, bewiesen. Ich möchte meine kleine Abhandlung mit einigen Erinnerungen aus^ der Kindheit beschließen, nur um'festzustellen, daß auch "bei uns das Bewußtsein unserer wahren Abstammung nicht gänzlich erloschen ist. Wenn sich hier in Haisä die Straßenjugend anr Abend Kurzweil verschaffte, geschah es oft,, daß die übermütigen mohammedanischen Kinder die an Zahl unterlegenen jüdischen ^.Spielkameraden mitten im Spiele - angriffen und verprügelten. Dann pflegten wir christlichen Nachbarskinder uns auf hie Seite der Minderheit zu schlagen, um sie gegen die Uebernracht zu verteidigen. Unsere Eltern und Großeltern, die solche Schlägereien sonst niemals duldete^ pflegten uns dann -in ähnlichen Fällen freundlich nickend 'zuzurufen, daß „Blut kein Wasser sei". Unsere Eltern und - Großeltern haben schon längst das Zeitliche samt seinen Freuden - und Leiden gesegnet. Aber ihre Worte sind nicht verklungen und ihre Bemerkungen nicht verhallt Im Gegenteil, sie haben sich tief in unser Innerstes eingegraben und wir werden dafür sorgen, daß das Bewußsein sich von Kind aus Kindeskind forterbt, daß wir ebenfalls zu dem Hause Israel gehören und daher mit Recht uns dem Jubelgesange anschlicßen dürfen: Dort, wo die Zeder schlank die Wolke küßt, Dort, wo die schnelle Jordanwelle fließt, Dort, wo die Asche meiner Väter ruht, Das Feld getränkt hat Makkabäerblut: Dies hehre Land am Meeresstrand, Es ist mein -liebes, trautes Vaterlaüd.