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Wiener Morgenzeitung · 1922-07-09 · Heft 1235 (9.7.1922) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1235 (9.7.1922)
Date
1922-07-09
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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T&mr, vgpnwag Tagesbericht. 'ÜSr-* Zionistisches LandesKomitee. >ÄE . Die nächste Sitzung des zionistischen LandeskomlteeS sindet Heute um 6 Uhr nachmittags statt. Gang zum Grabe Herzls. Der diesjährige Gang zum Herzl-Grabe findet Sonntag den 16. d. statt. Formierung des Zuges um 3 lUv früh an folgenden Sammelpunkten: -sischrcke für Bodenkultur, Vorderfront: Mitglied.: . des A. C,, Parteirat, Präsidium, Landes-, Lokaland Provinzkomitee, Delegation des Ostgalizischen Natioaalrates, Palästina-Amt, Keren Hajessod, Jüdischer Nariomlsonds. (Linie 40 bis Endstation.) Hochschule für Bodenkultur, Seitenfront: Mandatare. (Linie 40 bis Endstation.) Die oben bezeichneten Herren wollen sich beim Passieren der an dieser Stelle postierten Ordnerkette durch das ab Montag den 11. d. im Sekretariate erhältliche Abzeichen ausweisen. Hasenauerstraße, Ecke Cottagegasse: Bezirkssektionen, pochschuljugend. (Reihenfolge wird noch bekanntgegeben.) (Linie 400 bis letzte Haltestelle vor. der Endstation.) Karl Ludwig-Platz, rechte Seite: Hitachduth. Karl Ludwig-Platz, linke Seite: Blau-Weiß, Jugendzrrrppe Schomer, Turn- und Sportverband. Die Gruppen, die den Karl Ludwig-Platz zur Aufstellung zugewiesen haben, wollen sich der Linien 41 und 41A bedienen. (Bis Haltestelle Martinstraße.) Gruppen oder Vereine, die noch nicht ihre Teilnahme am Zuge gemeldet haben, wollen dies morgen vormittags telephonisch tun, - damit ihnen Plätze reserviert werden. (Telephon 45-3-25.) , Alle Teilnehmer wollen zuversichtlich bis 8 Uhr auf ihrem Aufftellungsplatze erscheinen, da sie sonst das Anrecht auf den im Zuge reservierten Platz verlieren. Abmarsch halb 9 Uhr vormittags. Das Friedhofstor bleibt bis zum Eintreffen des Zuges geschlossen. Ei» österreichischer Attache i« London S vergiftet? Der!»», 8. Füll. (Tel.-Komp.) Aus London wird gemeldet, vatz der Attache der dorligen österreichischen Gesandtschaft D r u ck m a n n, der schon vor dem Kriege ein bekannter Financier war, vergiftet aufgesunden wurde. (Anm. d.Aed. Auf eine Anfrage im Bundesnünistrrium für Aeutzeres wurde uns mitgeteilt, daß ein Mann dieses Nomens im Außendienst des österreichischen Staates nicht beschäftigt fei.) Lie vorausfichtttche Indexziffer für -}■ v-Vtt. - S*ft. - •'’i.'v5.. Gestern waren Gerüchte im Umlauf, wonach die neue Lnteffer, die am 15. d. von der paritätischen Kommission festge seht werden soll, fast ebensolche Erhöhungen ausweisen würde als im Vormonat. Diese Gerüchte haben allgemein große Beunruhizung heroorgerufen. Nach einer objektiven Schätzung von Sachverständigen dürfte, falls vicht in den nächsten Tagen durch eine weitere katastrophale Devalvation der Krone die Teuerung neuerliche Fortschritte macht, die Indexziffer ungefähr 15 bis 20 Pror-nt betragen. _ Eine Alexander Kohnt-GedSchtnis- < Stistnng in Wie». Aus Anlaß der Schlußprüfungen in dem jüdischen Relitzionslehrerseminar hat Herr Georg Mexander Ko Hut, der Sohn des verstorbenen Dr. Alexander Kohut, des bekannten Herausgebers und Bearbeiters des Aruch completum an Herrn Oberrabbiner Dr. Chajes folgenden Brief gerichtet: Werter und verehrter Herr! Die Püfungen, denen ich letzten Dienstag auf Ihre freundliche Einladung beizuwohnen die Ehre hatte und bei welchen eine Anzahl junger Männer und SDameit auf dem von Ihnen geschaffenen Lehrerseminar den Reifegrad erhielten, die durch ihre Lehrtätigkeit die hsbräische Sprache und jüdische Literatur lebendig erhalten sollen, haben auf mich einen so tiefen Eindruck gemacht, daß ich Sie mit diesem Schreiben bitte, von mir die bescheidene Gabe von 1000 Dollar aC Beitrag zu den ausgezeichneten Diensten, welche Sie als geistiger Führer dieses großen Gemeinwesens leisten, von mir entgegenzunehmen. Gleichzeitig ist diese Gabe bestimmt das Andenken meines verewigten Vaters Dr. Mexander Kohut zu ehren. Dieses Geld ist anzulegen und dazu zu verwenden, die Auslagen dafür zu decken, daß jedes Jahr wenigstens ein. der jüdischen Wissenschaft gewidmetes Buch gedruckt wird, welches Ms der Titelseite den Aufdruck tragen soll: .veröffentlicht durch die Alexander Kohut-Gedächtnisstiftung", ähnlich Hein Gedächtnispublikationsfonds in den „Semitische und orientalische Serien", welcher von mir und meiner Familie der Aale Universith in Amerika gegründet wurde. Es ist mein ernster Wunsch, daß Sie ein sich selbst erneuerndes Komitee organisieren, mit Ihnen als ständigen Präsidenten, welches die Gelder anlegen und auch über alle 'Üe Stiftung betreffenden Angelegenheiten entscheiden soll. Ich würde mich freuen, wenn Sie die nötigen Schritte;u diesem Zweck sofort machen könnten, so daß ich die Genugtuung hätte, von der Verwirklichung des Planes noch vor meiner Heimfahrt Kenntnis zu erhalten. Me Einzelheiten fiberlasse ich Ihnen und Ihrem Komitee, das namhafte einheimische und ausländische Gelehrte,, umfassen soll. Indem ich Sie meiner tiefen persönlichen Hochachtung versichere und Ihnen fiir die große Ehre danke, die Sie mir )urch die Annahme dieses Mandats erwiesen haben, zeichne ich Ihr aufrichtig ergebener Georg.Alexander Kohut, BTßftüt: Morgerrzeitung. - Letzte Nachrichten. Die VerhKftnngeN irr Spaniels; .Madrid, 8. Juli. (Havas.) Dem „A B C" wird aus Vigo gemeldet: Die beiden deutschen Untertanen, die gestern das deutsche Schiff „Alcinante" verlassen hatten, werden noch.immer zurückgehalten. Der Kapitän des Schiffes hatte auf offener See in einem drahtlosen Telegramm an die Marinebehörde von Vigo mitgeteilt, daß die beiden Individuen nach der Abreise von Hamburg in einem Kohlenraum entdeckt worden seien. Er erbat die Entsendung von Soldaten an Bord, sobald der Dampfer in den Hafen eingelanfen sei. Bei der Ankunft des Dampfers nahm eine Abteilung bewaffneter Matrosen die beiden Deutschen in ihre Mitte und brachte sie nach dem Gefängnis. Sie sollen Mitglieder der Organisation C sein. Sie werden mit dem ersten Dampfer, der von Vigo nach Hamburg fährt, nach Deutschland zurückgeschickt werden. Die Behörden beobachten bezüglich der Festnahnte die größte Zurückhaltung. Nene FoirrL-SuvvenLwnen fir indisch KuLLnrardeiL in Europa. New Doek» 6. Juli. (I. C. B.) Die Budgekkomrnission des 8 otnt bat nach vorher gepflogener Einvernahme mit den drei den Joint bildenden Komitees beschlossen, eine Summe von 900.000 D o l l a r für k u t t u r e l l e Z w e ck e in den vom Kriege betroffenen Landern zu gewahren. Dieser Betrag gilt für den 8omt als GesamtinMution. Damit entfallen die Unterstützungen. die bisher von jedem einzelnen dieser Komitees für jüdische Kulturzwecke in Ostgalizien geleistet wurden. Ein Bittgesuch von Kundert jüdischen Gelehrten, Schriftstellern und Künstlern in Peterburg um die Subventionierung der bedeutendsten drei jüdischen Kulturinslitulionrn Petersburgs wurde dahin entschieden, daß diesen Institutionen die erste Unter» siühung im Belrage von drei tausend Dollar bewilligt wurde. Astronomische Betrachtungen. Es hat sich heransgestellt, daß der 49. Breitegrab nicht mehr genau an seiner bisherigen Stelle liegt. So etwas mag ja hin und wieder Vorkommen und.wird nicht allzu schlimm sein. £ Aber bald wurde bekannt, daß sich auch der 50. Grad bewegt habe, und nun bekamen die Astronomen und Katasterbeamten doch Angst. Sie rechneten nach und entdeckten, daß die ganze Erdachse weggerückt ist. Die Erdachse hat sich um fünfzehn Meter verschoben. Schön. Das ist schließlich Sache der Astronomen, die zusehen mögen, wie sie es wieder in Ordnung bringen. Aber darüber hinaus bietet der Vorgang zwei Möglichkeiten von allgemeinem Interesse: entweder ist die Erdachse verrückt, weil jetzt überhaupt die ganze Welt verrückt ist, oder im Gegenteil, wir Menschen wurden verrückt, weil die Erdachse aus dein Lot kam. Irgend ein Zusammenhang muß davorliegen. Die erste Annahme ist unwahrscheinlich, weil sie voraussetzt, daß die Natur, weiter nichts zu tun habe, als sich nach dem albernen Treiben der Menschen zu richten. Früher allerdings glaubte man so etwas; da erzählte man von dem Kometen, der zu Casars Tod leuchtete; und wenn Wilhelm der Zweite eine Parade abhieli, mußte ein barometrisches Hoch herbeiziehen, um das Kaisevwetter zu veranstalten. Heute denken wir bescheidener und wissen, daß dem Himmel unser Streit und unsere Grenzen und alles Vaterland vollkommen gleichgültig sind. Der Mond, dieser Pazifist, bescheint ebenso milde das schwüle Schlafgemach des. Herrn Poineare wie das unschuldige Linnen, auf denr Herr Helfferich Wummert. Und die Eiche, die wir einen deutschen Baum nennen, gedeiht nirgendwo so gut, wie in dem welschen Lande von Fontaineblau. Aber umgekehrt ist es sehr wohl möglich, daß all das Wirvsal dieser Zeit, die Kriege und die schlechten Frühlinge auf irgend eine . Störung in den hümnlischen Strukturen zurückzusühren ist. Wenn die mittlere Temperatur um drei Grad finkt, kehrt die Eiszeit wieder. Und wer weiß, welche kosmischen Nebel aus Calcium, Ammoniak und Helium im Weltraum schwimmen, in die wir nur hineinzugeraten brauchen, um alle unseren Verstand zu verlieren. Ich las z. B. dieser Tage einen Roman des Herrn K. Edschmid. Das ist ein ekstatischer Dichter, der auf vierhundert Seiten nur Schreie ausstößt. Ich habe das Buch nicht bis zu Ende gebracht, aber während des Lesens ist mir doch die Frage aufgestiegen, ob es nicht schon so allmählich anfängt mit dem Amntoniak. -,v!.' Victor Aubertin (im „Berl. Tageblatt"). ■,v," ■.. 1 L Die Diktatur des ZufaAs. | “• ■* Von Defiderms Papp. V r Diesmal soll nicht von der Diktatur eines sozialen oder politischen Prinzips die Rede sein. Wir wollen von einer höheren Diktatur sprechen, deren unbeschränkte Herrschaft über die Menschemnillionen älter ist als die Menschheitsgeschichte, ihr Thron unerschütterlicher als der eines absoluten Monarchen je gewesen: von der Diktatur des Zufalles. Die alten Perser haben ihn, den fürchterlichen Gott mit 100 Armen und 100 Gesichtern, zum unerbittlichen König der finsteren Unterwelt eingesetzt und er spukt mit tausend Gestalten in der sagenbildenden Phantasie aller Zeiten und aller Völker weiter. Bald taucht er. als eine andere mächtigere Osiris unter der glulsp'endenden Sonne Indiens auf, bald nimmt er die Maske des unberechenbaren und absoluten Schicksals an, um — über aU- Sckmtti'nherrscher der hellenischen Welt et* V y. 3ttlt 1932 . Rr. 12& haben — siegreich sein Szepter über Sterbliche und Aue sterbliche zu schwingen. Was ist der Zufall, wer könnte ihn fassen? Liegt doch seine ganze dunkle Macht in dem unerfprschlichen Rätsel seines wahren Wesens. Es gibt keine Logik auf Erden, die ihn mit den straffen Kategorien unseres Denkens definieren könnte. Vermöchte je eine Philosophie sein finsteres Wesen zu durchdringen, wäre er kein Zufall mehr, und hätte längst seine mysteriöse Macht eingebüßt. Wer die Geschichte des Zufalles schreiben wollte, müßte die ganze Menschheitsgeschichte von A bis Z schreiben. Ist doch fast alles, was auf Erden vor sich ging, unter seiner höchsten Patronanz geschehen. Wie sagt es der geistreiche Franzose, der spitzfindige mathenmtische Hypothesen über die'Mysterien des Lebens und der Geschichte in einem ruhigeren Jahrhundert als das unsrige, ausgesponnen hat — der treffliche und scharfsinnige Pascal: Wenn die Nase der schönen Kleopatra um drei Zentimeter kürzer gewesen, hätte die Weltgeschichte einen ganz anderen Verlauf genommen und die bewohnte. Erde hätte heute ein ganz arrderes Gesicht. Dieses Urteil scheint nur ein oberflächliches, geistreiches Apercu zu sein, in Wirklichkeit ist es aber die Hülle einer urtiefen Erkenntnis. Ohne über eine übermäßige Phantasie zu verfiigen, kann man sich beliebig ausspinnen, wie die römische Geschichte und auch die aller folgenden Jahrhunderte verlaufen wäre, wenn sich der allmächtige Cäsar nicht in den Armen der schönen Tochter des Aegypterkönigs Ptolomaios vergeffen hätte, und wenn der Schwächling Antonius den üppigen Reizen der Afrikanerin nicht erlegen wäre. Die große Schlacht bei Actium hätte einen anderen Ausgang genommen, Octavianus wäre kaum Octavianus geworden, die Glanzperode des römischen Reiches, das Zeitalter der Duodezherrscher, das Auskommen der Germanen, daS ganze Mittelalter, ja selbst die Renaissance, sie wären alle anders verlaufen, und es macht einem ein unerträgliches Kopfweh, nur über den einen Zufall, dessen Grundursache die schöngeformte, klassische Nase der Aegypter'm gewesen, nachzudenten. Ja, eine schöne Nase kann viel Unheil ans Erden stiften, aber auch ein Glas Wasser vermag mit der Intervention des allmächtigen Zufalls zu netten Komplikationen führen, wenn es auf einem glänzenden Hofball auf die Toilette einer Dame gegossen wird. Wie die Schicksale politischer Parteien entschieden, riesige Umwälzungen, blutige Revolutionen durch einen geringfügigen Zufall — einige Tropfen aus gegossenen Wassers — heraufbeschworen werden, das hat ein anderer Franzose, diesmal kein Philo-: soph, nur ein Bühnenautor, Engen Seribe, in einem weltbekannten Drama davgetcm. Der Zufall hat eine bedeutend reichere Phantasie^ als seine armseligen Spielzeuge, wir Menschen, denn die Wege, die er geht, sind meistens romantischer, unglaublicher als die wildesten Phantasmagorien eines Phantasie-, begabten Dichterlings. Er ist ein ganz großer Dichter, dieser Zufall, er hat Ironie und Satire, Witz und Laune, kann erhaben oder niederträchtig sein, schreibt seine Werke . Meist mit Blut und Tränen, kann aber auch artig sein und sogar — wenn es seiner allerhöchsten Majestät beliebt — Heil und Segen spenden. Ein launenhafter Engländer steht vor einem siedenden Teekessel. Auf einmal hebt die Spannkraft des unbekannten Etwas, was die. Menschen später Dampf benamseten, den Deckel des Teekessels, und siehe, die schillere Metallplatte fliegt in die Luft. Der Engländer glotzt erstaunt die fliegende MeiallPlätte an und ein halbes Jahrhundert später durchsausen eiserne Lokonrotiden die Oberfläche des Erdballes, getrieben von der unheimlichen Spannkraft, die einst den Deckel des Teekessels in die Luft geschnellt. ..Zufall! Ein italienischer Mediziner, der um jeden Preis die Beschaffenheit der Eingeweide von Vögeln und Fröschen erforschen wollte, sezierte eines schönen Tages das Bein eines unglücklichen Frosches. Das Seziermesser schneidet tief in die Muskulatur der Ueberbleibsel. des einstigen Frosches ein, und auf einmal zuckt das leblose Ding zusammen, als wenn es das Bein eines lebendigen Frosches wäre. Der Arzt hieß Louis Galvanr und sein ErJdenkmal in Bologna verbündet allen kommenden Zeiten das Verdienst des 'gelehrten Feindes der Frösche, dank der anatomischen Hebungen desselben hundert.Jahre später die alte und neue Welt unter die Herrchafi der Allsiegerm Elektrizität geriet. ...... Zufall! Und was ist denn eigentlich kern Zufall? Unser ganzes Dasein besteht ans einer ununterbrochenen Reihe von nnvochergesehenen und nicht vorauszusehenden Zufällen. Unsere Geburt ist ein Zufall und wenn der Tod es nicht ist, so bleibt der Zeitpunkt seines Eintrittes der mysteriösen Kette der Zufallsveihe unterworfen. i Das sagenhafte Ungeheuer, das einst die Gegend von Theben verwüstete, die Sphinx, wollte einst an den spitzfindigen Oedipus eine imlösbare Frage stellen. Was ist der Mensch? hat sie gefragt! Sie ist unterlegen, denn Oedipus fand die richtige Antwort. Was ist öft Zufall,' hätte sie fragen sollen, und sämtliche Oedipuse der Erde wären unterlegen. _r Steftegtotte». Von Matter Rathenau. '' Die nachstehenden Gedankensplitter sind einem Buche entnommen» das der ermordete deutsche Außenminister als Privat - druck im Jahre 1908 erscheinen ließ. Das Buch, „Reflexionen", betitelt, ist im Buchhandel nicht erhältlich, daher weiten Kreisen unbekannt geblMru, ■ * . ' Du sollst die Organe Icitwen und' beständig beobachten,' aber niemals das selbst. tzerMtzA WM, Me Organe aus-; > rirnmarzuKxm'f-CKX .ris#t a< '.toS^-JSXUMiUSKA'S.yZ!

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