Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1231 (5.7.1922)
- Date
- 1922-07-05
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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^^ew»p _' 'WMV '-^as Gartenfest zugAKsterr des jüdischen SchuLwerLes. Ans Sonntag den 9. d. verschoben. v , i DaZ für Sonntag den 18., bezielum'gsweifc 25. Jnni cmsÜermunt gewesene Gartenfest des Jüdischen Schulderems, das Infolge Regenwetters beide Male abgesagt werden mußte, findet i.bei jeder Witterung und mit unverändertem Proj gramin Sonntag den 9. d. um 3 Uhr nachmittags im Garten mnd in den großen Sälen des Etablissement „Praterfee",! Prater, Hauptallee 5, statt. Das Arrangement hat der Verein Erez Israel übernommen. - Die bereits gelösten Karten behalten für dieses Fest ihre Gültigkeit. Weiterer Kartenverkauf im Sekretariat des Jüdischen Schulvereins, 2. Bez., Zirkusgasse 33; in der Administration, der „Wiener Morgenzeitung", 2. Bez., Taborstraße 1-3; bei sämtlichen Mitgliedern des Vereins Erez Israel und an der ..Gartenkasse. * Begräbnisse am heurigen Tage. Alter sriedd o f: 10 Uhr 30 Min. V a u e r Johann. N Uhr Burg Jenny. — NeuerFrieühos: Zuckerberg Taube. * Streik des Personals der Gerneinschaftsküchcn. In einer gestern statgesund.men VersamnUung der Angestellten der Gemeinschaftsküchen wurde beschlossen, heute in den Streik zu Lreten, da die Forderungen des Personals abgelehnt wurden. In den Gemeinschaftsküchen, wo gestreikt wird, haben über 16.000 Personen ihr Mittagmahl eingenommen. * Die BleististfaLrik in Teesdorf niedergebrannt. In der Nacht auf gestern ist die Bleistiftfabrik in T e e s d o r s bei Traiskirchen durch einen Brand vernichtet worden. Eine benachbarte Spinnerei konnte durch die Bemühungen der Wiener Feuerwehr gerettet werden. Der Schaden wird auf viele' Millionen geschätzt. * Amtlicher Wetterbericht. Die Wetterlage hat. sich Kaum geändert. In Mitteleuropa herrscht sehr warmes Schönweiter, die Temperatur stieg nahe an. 30 Grad. Voraussage : . Schönwejier. sehr warm, vereinzelt Warme gerollter. Witterungs- * Umschlag erst bei stärkerem. auch nachts andauerndem Drucksall zu erwarten. * Einbrecher mit der Aktentasche. In der Nacht zum Sonntag wurde in den Räumen der Oesterreichischen Aktiengesellschaft für Zelluloidwerke, 1. Bez., Renngasse 6, ein Kasseneinbruch verübt, bei dem die.Einbrecher auf frischer Tat ' betreten wurden. Die K-anzleien der Gesellschaft sind im dritten . Stocke des Hauses. Sonntag früh ging die Hausbesorgerin Marie L a st o w i ck a, unt. 6 Uhr in die Kirche und sperrte hinter sich , das Haustor ab; kurze. Zeit darauf hörte ihre Tochter, eine Bankbeamtin, Schritte im Flur. Sie sah. sofort nach, sah keinen Menschen, hörre aber Schritte die Stiege hinaus- . eilen. Fräulein Lastowicka lies rasch in das Gebäude der llnionbank, Penngcrsse 1, und machte, in der Vermutung, daß : Einbrecher ittt Hause seien, den dort Nachtdienst , versehenden.-. Srontisten der Ban! Franz Klima aufmerksam, der mit. einem Stadtschutzmänn ms Haus eilte. Im 4. Stock fanden die beiden Männer zwei nett gekleidete junge Leute versteckt. Sie hatten zw e i g r o ß e Aktentaschen bei sich. Die eine enthielt Einbruchsw'erkzeuge, wie drei Brecheisen, eine Beißzange, zwei - Schnappmesser, einen Schraubenzieher, vier Sperrhaken und zwei Schlüssel, dann zwei elektrische Taschenlampen und zwei Paar Handschuhe, die dazu dienen sollten, die Hinterlassung daktyloskopischer Spuren zu vermeiden. In der anderen Tasche war. die Beute, 328.930 K., 850 Mark, eine goldene Doppelmanteluhr und eine goldene Tabatiere, zusammen wr^andie 609.WO K. wert. Die'Verhafteten wurden zum Stadtkommissariat gebracht. Dort wurden sie als die Wehrmänner des in Melk dislozierten Infanterieregiments Nr. 6, der 21jährige Ferinand Mihat.sek und der 24jährige Ferdinand B,-«.r-. boritz, erkannt. Sie wurden dem Landesgericht eingelieft.rr. Vereine, Vorträge und Versawmlmigon. . Litachduth. Donnerstag, 7 Ilbr abends, II., Glocken- Hajfe 30, V o l l o e r s a m m l u n g. Tagesordnung: Bericht über die Lage im Zionismus, der Welt-K'tachduth und der Wiener Organisation. Referenten Dr. Tartakower, Dr. S t e i nb e r g, P i ck e r. Bei dieser Versammlung wird die. Neuregislnerung beendet. Erscheinen aller Mitglieder Pflicht! —.. I ü d i sch e T i j ch g e f e l l s ch a s t L a n d ft r a tz e. Nächste Zusammenkunft morgen. 8 Uhr abends» Lass Garte n b a Souterrain. Vortrag Dr. T a g! i ch i: lieber die Bedeutung der Mandatsfrage; Juden und Araber. Gäste willkommen. — Jüdischer Mittelschülerb u n d. Die heutige Versammlung entfällt. — Alter Kerrenverband derLesehalte. Zusammmkunst heute. V-d Uhr abends. C a f 6 S t a d t p a r k, Ewe Wollzeile. — Jüdische V o l k s b i b l t o t h e k Zion. Leute, 7 Ahr abends, dringende A u s s ch n tz s i tz u n g. — Jüdischer Jugendbund Achwah. Richtigstellung: Als Mrtglisder können Jugendliche unter 20 Jahren» nicht aber unter 15 Jahren ausgenommen werden. Uran i a. Leute, 5 Lhr (Großer Saal): Beherrscher der Lüste. V-8 Ahr (Großer Saül): Aus der Glanzzeit der heiteren. Musik. — Morgen, Ahr (Großer Saal): Wild-Afrika. 8 Uhr (Großer Saal): Shackletvns Südpol-Expedition. 1/iS Ahr (Kursfaal): Anw.-Prof. Dr. Leopold Kober: Bau und Bild Oesterreichs. V. 7,8 Ahr (Lehrsaat A.): Ing. Friedrich ßarlmann: Das moderne Elektrizlläiswerk. — Samstag den 8. b. unierrckrunt die Urania einen Lehrausfiug in das K r a f t w e r kSimmering der städtischen Elektrizitätswerke. Zusammenkunft der Teilnehmer 7,4 Ahr nachmittags an der Lallestelle Staatsdobnbrücke der Stratzenbahnlini« 8V (ab Sophienbrücke). Der Einführungsvortrag von Ing. Friedrich Kartmann. Inspektor der städtischen Elektrizitätswerke: ..Das moderne Elektrizitätswerk" findet morgen, V*8 Uhr im Lehrsaale II der Urania statt. TÄnehmerzahl höchsten 100 (Frauen und Kinder ausgeschlossen), TeUnchmvkgsWr^ür Vortrag und Führung 300 K. Fahrksrtenvorverkaus für -<« West» b«h«. Zur.Hintanhaltung eines allzu großen Andranges bei ocu Fahrkartenvorverkaufsstellen für die Westbahnlinien wurde — für die Dauer des Sommerreifeverkchrs — im Messepalast HosstallgebäudL. ngaNL &Äi BM.rg.gajje) eine neue ._ Wiener Msrgenzerinng. •. LetztE RKchrichLm. ' Die KunLgebungerr irr der ProVirrz. Zwifchenfätte. Berlin, 4. Juli. (Wolfs.) In Köln wurde, nachdem die Demonstration selbst in völliger Ruhe verlaufen war,' von einem Teil der Demonstranten der'Versuch gemacht, die auf der Hohenzollern-Brücke stehenden Denkmäler zu beschädigen. Die daran beteiligte Menge wurde von der Schutzmannschaft zerstreut. . In Magdeburg versuchten einige Gruppen, das dortige Kaiser Wilhelm-Denkmal.umzustürzen. Der Versuch wurde von der Polizei vereitelt. ■ Aus Stuttgart wird berichtet/ daß nach der Deryonstration ein Trupp von ungefähr.500 Personen zum Polizeigebäude vordrang, ein Tor eindrückte, und unter Vorantragung roter Fahnen in den Gefängnishof gelangte. Die Demonstranten verlangten die Freilassung der politischen Gefangenen. In Zittau begab sich' ein größerer Trupp'zum Schützenplatz und nahm dort etwa 100 Gewehre mit Munition fort. Der Trupp begab , sich auch vor das Gebäude der „Zittauer Morgenzeitung" und verlangte die Widerrufung eines den Arbeitern mißliebigen Artikels. Als-dies abgelehnt wurde, zog er sich unter Drohungen zurück, begab sich aber sogleich nach dem Amtsgericht, um die Gefangenen zu befreien. Nach den bisher erngelaufenen Nachrichten dauern die Ansammlungen noch fort. Wie verlautet, soll Larrdespolizei eingesetzt werden. Vorverkaufsstelle des österreichischen Berkehrsbuveaus errichtet.' In dieser neuen Stelle erfolgt der Vorverkauf für sämtliche Fecnpersonenzüge der Westbahn sowie für die über Selztal verkehrenden Schnellzüge S 301 (ab Wien Westbahnhos 7 Uhr 30 Min., direkte Wagen Wien—Bad Aüssee, Wien- Villach) und S 309 (ab Wien Westbahnhof 21 Uhr 00 Min., direkte Wagen Wien—St. Michael, Wien—Villach, Wien—Bad Gastein). Der Vorverkauf für alle übrigen D- und S-Züge der Westbahn findet wie bisher in der Zweigstelle des österreichischen Verkehrsbureaus im Meffepalast (Hofstallgebäude, Eingang» Haupttor) statt. , Die Einteilung des Vorverkaufes für die übrigen Bahnen bleibt unverändert. . Ernährung. Die LeSeNSMittelmLrkte. Weiter steigend« Fleischpreise. In der Großmarkthalle sind gestern, die Preise im Großhandel tm Einklang mit der festen Tendenz auf dem gestrigen Lebendviehmarkt in St. Marx weiter in die Höhe gegangen. Im Detailhandel blieben'die Preise mwerandert. Rindfleisch verteuerte sich um 100 K. pro Kilogramm, Schweine wurden um 100, K., Kälber um 200 K. teuerer, Schweinefleisch erhöhte sich unt 200 K. im Preise pro Kilogramm. Der Verkehr tvar mit Rücksicht auf die Preise fast ganz belanglos. Bon auswärts sind drei Waggonladungen, und zwar aus Steiermark, mit verschiedenen Fleischgattungen angekommen. Die Grünwareumärkte waren mit Gemüse aller Art ausreichend' beschickt. Häuptelsalat, der bereits weniger auf den Markt kommt, verteuerte sich um 600 K. pro Nagel, ebenso wurden die besten Qualitäten von Kohl um 500 K., Kohlrabi um 300 K. pro Nagel teuerer, während mindere und mittlere Qualitäten im Preise unverändert blieben. Alte Kartoffeln kommen nur in geringen Mengen, doch ist ihre Beschaffenheit so schön, wie man.sie während des ganzen Jahres nicht zu sehen bekam. Ihr Preis beträgt 300 K. pro Kilogramm. Italienische rote Zwiebeln haben sich um 60 K. im Preise pro Kilogramm ermäßigt. Ebenso sind Pilzlinge und Eierschwämme billiger geworden. Erster« kosteten auf dem Naschmarkt 2600 bis 4000 K., letztere 1600 bis 1800 K. das Kilogramm. Mit Kirschen, Marillen und Weichseln, ist der Markt sehr gut beschickt. Während die Kirschenpreise Unverändert blieben, haben sich Weichsel um 1400 K. pro Kilogramm ermäßigt. Schöne Qualitäten kosteten per Kilogramm 1300 bis 1400 K., mindere Sorten waren bereits um 700 K. zu haben. Minderwertige Marillen, die wegen des langen Transportes und der langwierigen Zollmänipulation der österreichischen Zollamtsörgane schwer gelitten hatten, ,nutzten mit großen Verlusten um jeden Preis verkauft werden. Grüne Nüsse kosteten auf dem Naschmarkte 460 bis 600 K., Birnen ans Niederösterreich,» die das erstemal auf dem Markt waren, 1100 K. pro Kilogramm. Eier und Butter waren" Mnügend augeboten. Inländische Eier kosteten pro Stück 278 bis 286 K., ungarische 280-bis 290 K. Inländische und ungarische Butter, notierten mit 8000 bis 9000 K., hiesige Butter mit 16.000 K. pro Kilogramm. BMger Rindsleischverkauf bei der FleischbS«kegeseÜschaft. Die Fletschbänkegefellschaft verkauft von heute an. an sämtlichen Berkaussständen, mit Ausnahme jener für Extremfleisch, frisches Rindfleisch» und zwar Vorderes 4000 K., Hinteres 4500 K.» so lange der Vorrat reicht. An den Volksfleischpänden gelten diese Preise für Mches Rindfleisch bis einschließlich nächsten Dienstag. 5. Juli 1923 Nr ISS.. Donnerstag und Freitag dieser Woche wahrend der gewöhnlichen Dienststunden in der bisherigen Weise. Bühne und Kunst. , Kammerspiele.! Am Kopf des Theaterzettels sticht: Sommerspielzeit. AM ein höchst schlüpfriges ftanzösisches Stück. Wenn die Angelegenheit so witzig, bunt und kttrzweilig ist wie der Schwank „A b e nteuer i n M a r o k k o" von Pierre M a l i n, läßt ntan sich's gefallen. Gespielt wird vortrefflich. Insbesondere Hans Lackner und Hans Ziegler sind in bester Form. Sehr angenehnt, sehr degagiert Hilda R a d n a y und Konstanze Linden . pointiert ausgezeichnet. Auch das übrige Ensemble voll Verdienst, insbesondere die Danren Wimberg und Han sowi» Herr F r i e d r i ch. * ' An derselben Bühne gcht eine sommerfahrplanmäßig^ Nachtvorstellung in Szene. Im ersten Einakter, „Vemts" betitelt,, gibt es einen übcrkompletten Rückenakt zu sehen. Auch die noch mögliche Steigerung, Vorderakt mit einer Malerpalette als Feigenblatt, wird gegönnt. (Was die bedauernswerten Schauspieler alles leisten müssen, um im Juli das Theater zu füllen!) — Dann folgt ein Sketch, entsetzlich spannend, mit einer Muritat endend, von Anton Till er und Traute Carlsen mit Selbstverleugnung gespielt. Zum Schluß: „Lauf doch nicht immer näckt herum!" Die also herum- .■ lauft, ist Frau Traute Carlsen. Sie hat übrigens ein-kleines Hemd an und einen riesigen Hut auf. . Die vierte Generalversammlung Lek Vereines „Freie Mische Volksbühne^. Die jüngste' Generalversammlung des BeveineS Freie jüdische Volksbühne" wurde vom -Obmanne Herrn Doktor F. Sternberg mit einer Ansprache eröffnet, in welcher er unter anderem ausführte: Der' Vorstand hat sich ein dreifaches Ziel gesetzt: Die Erhaltung und Festigung der jüdischen Volksbühne In Men, die Hebung ihres künstlerischen Niveaus, die Erziehung der MMiedschast zu einer würdigen und verständnisvollen Kunstgemeinschaft und Theatergemeinde. Wie bedeutungsvoll die Anerkennurt-g (der nichtjüdischen Presse für die Volksbühne auch sein mag, so ist doch ihre Zukunft von der Anteilnahme der breitesten Massen der ostjüdrschen Bevölkerung in Wien abhängig, für die das Theater nicht eine bloße Mode- und Sensaüonserscheinung ist, sondern ein tiefes Kultur-> Ledürfnis sein soll. Der Verein hat alle Bestrebungen Le- . kämpft, die vom Grundsatz des leichtesten Widerstandes geleitet, den Spielplan dem „Publikum" anzupassen gesucht haben. Der Verein hat durch Auswahl der Stücke für die Mitgliedervorstellungen tvie auch durch die Tätigkeit einer/ Vertreter im.Aufsichtsrat der »^Jüdischen Künstlerbühne, Ges. m. b. H." und im Kunstbeirat dazu bergetragen, ,daß das Theater auch in dieser Periode sich in. künstlerischer Beziehung gsinstig eartwrkelt hat. Der Vorstand hat es für .seine Pflicht gehalten, ohne Rücksicht auf materielle Opfer das Prinzip der Gleichheit in der Zuweisung der P l ä tz e an die Mitglieder zu den Mitgliedervorstellungen aufrechtzuerhalten. Das Theater ist zunr größten Bedauern nicht entsprechend gesichert. Der Kampf' um seine Erhaltung ist infolge der Entwertung des Geldes oft verzweifelt. Es ist die Pflicht der Mitglieder, das^ Theater und den Verein entprechend zu unterstützen, damit beide ihr Ziel erreichen. Den Tätigkeitsbericht erstattete Sekretär Jakob Baltu ch. In »der letzten Berichtsperiode hat der Vorstand endgültig das Verhältnis des Vereines zur Gesell-. schuft und zur künstlerischen Leitrmg geregelt, so daß dem - Verein durch seine Vertretung im Aussichtsvate und inr . Kunstbeirate eine entsprechende Einflußnahme gesichert ist. Das Erscheinen des Vereinsorganes „Jüdisches Theater" ist infolge finanzieller Schwierigkeiten eingestellt worden. Der Zulvachs an neuen Mitgliedern betragt 1075, so daß der Verein am 1. Juni, einen Stand von 217 5 z a h l e n d e n Mitgliedern ailszuweisen hat. Es fanden 33 Ver- , anstaltungen, darunter außer MitglredeworstellMtgen, auch einige literarische, rm letzten Jahre statt. Zum ersten Male seit dem Bereinsbesiande sind gewisse Repertoirstücke des Theaters ans technischen und aus prinzipiellen Gründen inr Rahmen der Mitgliodervorstellungen nicht gegeben worden, so die zwei Premieren der letzten Saison: Gordms , „Ueber'm Ozean" und Dhmows „Der Singer sin sein Trauer". ' 1 Nach dem Kassen- und Revrsionsberichte und Annahrne der vom Vorstande vorgelegterr Abänderungen der Vereinsstatuten, wurde die Debatte abigesührt, bei der die Redner Programm- und Budgetftagen behandelten. Gegen die Tätigkeit des Vorstandes sprach - sich am schärfsten Herr Bjelatschewskyaus, welcher dem Vorstände das Fehlen eines einheillichen Programwes und , die Vernachlässigung der Aufilärungsarbeit unter den Mitgliedern zum Vorwurfe machte. Nach einer auf- Aärenden Antwort des VorstandsmrtgliÄ>es, Herrn M. Singer und nach einem Schlußtvorte' des' Vorsitzenden Herrn Dr. F. S t e r n b e r g wurde dem abtretenden Vorstand foä Absölntorimn erteilt und her Dank ausgesprochen. Gastspiel der Freien Mischen Volksbühne in Rnmattle».^ Ausgabe, vevtt LebenSmMelgntsch^ne. Der Magistrat macht aufmerksam,^daß die Gutscheine für bezugsberechtigte Die Wiener „Freie jüdische Volksbühne" wurde,, wie Anstalten erst am 7. d. bei den Bezirksabbaukommissionen aus'- wir bereits 'berichtet haben, zu einem.Gastspiel nach gegeben werden. Die Ausgabe der.Gutscheine für hilfsbedürftige J Rumänien eingeladen, das sie gegenwärtig absolviert. Die . b-ri.dru rtMiÄMMMM.,. M.. BMKWWU w .B nkgx.Lft, d.Le M .Weatn HWb .