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Wiener Morgenzeitung · 1922-07-05 · Heft 1231 (5.7.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1231 (5.7.1922)
Date
1922-07-05
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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yrtpU'WjW* ‘.■•iV, ■ .-M. 1ÄNL ■.'•■--• Wien, MttnvRl) :■■••;,;; ' rf^' Ungarn Me BUÄFeLberaLrmH - y| Budapest, 4. Juli. (U. T. K. B.) Die Nationalver- .Mrmlung setzte heute die Debatte über das Budgetprovi-- jfothtnt fort Abgeordneter Rassay (Oppositioneller) ver-! tritt die Auffassung, daß die Nationalversammlung auf! Grund einer ungesetzlichen Wahlordnung zustande gekom-* -!nien sei. Redner und seine Parteigenossen feien nur über \ ausdrücklichen Wunsch ihrer Wähler in der Nationaloer-. isammlnng erschienen. Redner erklärt weiters, der Behind--! lung.der Vorlage über das Ober h a n s so lange nicht l zustimmen zu können,?!S die Ln Aussicht gestellte Vori lage über das neue. Wahlrecht nicht erledigt sei.' Er bemängelt es, daß die Frage der künftigen Staatsform nicht im Wege des P!'b.'S?.its entschieden werde, da der' Gesetzentwurf 1 vom Jahre 1920 nur eine provrsoris.he Regelung bedeute. Zum Schlüsse kritisiert Abgeordneter Rasiah noch den Standpunkt der Regnrung in der Fraze der außerordentlichen Voll.i.achten. . - . RAMchM. z Die ZwÄNgsttüreihe in DeAtschLäsrd. Berlin- 4. Juli. (Tel.-Konrp.) Im Steuerausschuß cks Reichstages ereignete sich bei den Beratungen über tue Zivangsanleihe ein Zwischenfall. Ein Antrag des Abgeordneten Beck e r (Hessen), nach welchem das Erträgnis der Zwangsanleihe nur für Sachliefe.rungen, keinesfalls aberzum Ankauf von Devisen verwendet werden dürfe, wurde abgelehnt, worairf der Antrag-' . steller namens der Volkspürtei erklärte, daß dadurch das Stenerkomprümiß hinfällig geworden fei. Denrgegenüber stellte Staatssekretär Z o ß fest, daß diese Angelegenheit durch das Mantelgefetz erled ig t erscheine. In politischen Kreisen herrscht vollkommene Unklarheit über die wertere Entwicklung dieses. Streites, der als durchaus nicht ungefährlich betrachtet'wird. .. ..5 Menev- MSLAMMErtg. ' , , ' ' LuMsberichL. ■ ErhöhUNgen städtischer Tarife. . Straßenbahn, elektrisches Licht und Gas. ' ■’ Morgen mittags wird der mit den Straßenbahnbedienste- ' ten abgeschlossene Vertrag dem Personalausfchuß und ' dem Ausschuß für städtische Unternehmungen in einer gemeinsamen Sitzung vorgelegt werden. Daran wird sich eine Sitzung des Uuternehmuugsausschusses anschließen, in der über den neuen Straßenbahntarif beraten wird. Am Freitag vormittags wird der Stadtsenat und nachmittags der Gemeinderat über die beiden Vorlagen schlüssig werden. Der neue Tarif dürfte dann Eyde der nächsten Woche in Kraft treten. Wie wir erfahren, wird der neue Straßenbahnfahrpreis jedenfalls unter 300 K. sein. Die Berechnungen der Direktion liegen noch nicht vor, weshalb auch ein fester Tarifansatz noch nicht genannt werden kann. Bemerkenswert ist, daß eine Tarnst änderung von je 10 K. für die Straßenbahn je 2.5 Milliarden ... Kronen an Einnahmen bedeudet. Die Entscheidung über die Bezahlung der Streiktage ist noch nicht gefallen. Den Bediensteten sind auf Verfügung des Bürgermeisters gestern auf Abrechnung je 30.000 K. ausbezahlt worden. Da der neue Vertrag vom Juni an rückwirkend ist, dürste für den Monat Jum für einen Bediensteten im Durchschnitt noch ein Betrag von ungefähr 40.000 K. zu den bisherigen Bezügen chmzukommen. Gestern hat der S t a d-t s e n a t beschlossen, den Strompreis für die vierte Verrechuungsperiode, das -ist für den jetzt zur Ablesung gelangenden Stromverbrauch, in folgender Wesse zu bestimmen: Der Lichtstrom wird von 33.aus 70 K. für die Hektowattstunde erhöht, das ist eine Steigerung von mehr als 112 Prozent, und der Kraftstrom von 24 auf 50 Ä^,das entspricht einer Steigerung von mehr als 108 Prozent. Der Gaspreis für den Monat Juli wird m der nächsten Woche bestimmt werden und gleichfalls eine empfindliche E rhö hu ng. erfahren. Ne»erliche Vrrte«er«Ng derGiseKbah«. Deutschlands Leistimge». Paris, 4. Juli. (Tel.-Kornp.) Auf eine Arrfrage des Abgeordneten Cachin gab der Finanzminister die Erklärung ab, daß Deutschland seit dem Waffenstillstände bis Ende März 1922 an die Alliierten an Reparationen in barem 1426 Millionen Goldmark und in Sachleistur>gen 2958 Millionen Goldmark, zusammen 4384 Millionen GoldmaÄ bezahlt habe. Davon entfallen auf Frankreich in barem 14 Millionen Goldmark' und tn Sachleistungen 1170 Millionen Goldmark, also zusammen 1310 Millionen GoldmaÄk. s; - Die E«teNte gegerr den Mo«archrsmu- London, 4. Juli. (Tel.-Komp.) In der" gestrigen Sitzung des Unterhauses 'wurde die Haltung der englischen Regierung im Falle eines monarchistischen Staatsstreiches erörtert. Lloyd George antwortete auf die Anfrage eines Abgeordneten, daß der Ausbruch einer revolutionären dem Versailler Vertrag feindlichen Bewegung in Deutschland eine ernste i nt er nationale Lage schaffen würde, an der dm Alliierten nicht achtlos Vorbeigehen konnten. Der englische Vertreter in Berlin stehe mit dem englischen auswärtigen Amte über alle Fragen, die die englische Regierung interessieren, in einem regen Meinungsaustausch. Der ZeLLAKHS^reik i« Berlin. Berlin, 4. Juli. (Tel.-Komp.) Der Streik im Keitungsgewerbe hat eine Verschärfung erfahren, da die Arbeitgeber iw Hinblick auf die gestern seitens des Hilfspersonals gestellten Forderungen sich Wohl zu Verhandlungen bereit erklärt haben, jedoch nur unter der Voraussetzung, daß dieser tarifwidrige Streik sofort abgebrochen werde. Die Arbeitnehmer Machen demgegenüber geltend, daß man in einer Zeit unaufhörlicher Steigerung der Lebensbedürfnisse sich über formäle Bedenken hinwegsetzen müsse. Der Streck greift nunmehr auch auf v e rfchiedene Teile des Reiches übet, wo die Maschinenmeister ultimative Forderungen stellten. Me Schulden FvanLreichs au AMeriÄ^ Paris,. 4. Juli. (Havas.) „Petit Parisien" meldet aus Londmr: Avenöl, der Führer der französischen Finanzabordnung, hat dem Schatzkanzler die Instruktionen der französischen Regierung für die französische Abordnung mitgeteilt, die sich zur Erörterung der Frage der interalliierten Schuldem nach Washington begibt. Frankreich werde bei seinem Wunsche, die Schulden zu begleichen, beharren,' aber'betonen, daß es hierzu außerstande sein werde, ,- falls Deutschland ferne Verpflichtungen nicht erfülle. Der Krieg M DAbri«. Rom, 7, Jul i.sFu'ckst-rv'ch.) Die Kampfe in Dublin Mmen ihren Fortgang: bis jetzt werden 80.Tote, 185 Verbündete und 400 gefangene R Bellen gezahlt Dublin, 4. Juli. (Reuter.) Die Schlacht in der Sackville,Street dauerte gestern um 10 Uhr abends mit Erbitterung an. Um halb 2 Uhr früh begann das Bombardement der Stellung, die, wie man glaubt, bald fallen dürfte. - - . - . London, i Julit (Reuter.) Einer Meldung der' „Uwes" aus Dublin! zufolge hätten die meisten Reellen, darunter D e B a l e r.a, die letzte befestigte Stellung in der Sackville-Street verlassen; befänden sich dort Mp Mehr riuige Wnise / ' In einer Pressekonferenz ' machte Mnifterialr-at Doktor Rauscher folgende Mitteilungen über die' geplante Tariferhöhung auf den Bundesbahnen: Die Bundesbahnverwaltung steht'vor der tvauvigen Tat-- fache, -aß Re, Gesamtausgaben der österreichischen Bundesbahnen auf über' 325 Milliarden Kronen angewachsen find, denen Einnahmen aus dem Personen- und Güterverkehr von nur 121 Milliarden Kronen und sonstige Einnahmen von 3 Milliarden Kronen gegüberftehen. Der wirtschaftliche Verlust Ms dem Bundesbahnbetriebe stellte sich daher Mitte Jnui rmfüber 201 Milliarden Kronen. Seit dieser Zeit dürfte noch ein weiteres Anwachsen des Betriebsabgauges zu verzeichnen fein. Ein Teil deS.Defizits soll durch Permindevung der Ausgaben seine Be^ deckung finden. Die ErhHüngsmäßnahmen wurden daher ' lediglich auf ein Mchrerträgnis:vrm 147 DMiarden Kronen abgestellt * ' Im einzelnen sind folgende TarssmaßmchMen in Aussicht - ' gmommen: 1.^: Im Personenverkehr sollen die Fahrpreise auf EtttferMngen bis 60 Kilometer um 120 bis IM Prozent, im Fernverkehr um rund 100 Pwzent erhöht werden. Gleichzeitig soll an Stelle des gegenwärtig in Geltung stehenden Verhältnisses der Fahrpreise der einzelnen Wagenklassen zueinander (3., 2. und 1. Klasse wie 1:2:6) das frühere Klassonderhältlris 1:2:4 wieder hergestellt werden. Auch sst eine Wiedereinführung der zweiten Wagenklasse in den Schlafwagen ge- . plant. Um die Tariferhöhungen im Personenverkehr weniger fühlbar zu machen, werden auf Namen lautende Kilometer- Hefte für Strecken für 2000 und 4000 Kilometer eingeführt werden, die gegenüber den nortnalen'Fahrpreisen für Einzelfahrten nicht unbedeiltende Nachlässe gewähren, werden. Der Preis eines Kilometerheftes für 20g0 Kilometer wird sich auf HO.000 K. und der des 4000, Kilometer-Heftes auf 45.000 K. für die dritte Klosse des Persovenzuges stellen. Die Kilometer- Hefte werden für. alle Wagenklassen und Zugsgattungen cmf- 'gelrgt. ' . Die Beförderungspresse f-ü r R eüsse^Päck werden durchgehmds um 100 Prozent erhöht 2. Im G«:erserkehr beträgt die durchschnittliche Erhöhung der Fracht! atze 60 bis 100 Prozent; lediglich die Frachtsätze für K o h l e, K o k s und Brennholz werden diesmal in einem etwas stärkeren Maße der Erziehung von Mehreinnahmen dünstbar gemacht werden. Für die wichtigsten und wohlfeilsten Lebensmittel sind auch im neuen Güter!» Gütertcrife Frachtermäignngen vorgesehen. Vorläufig ist als Einfiihrüngstermin des. neuen Güter-- «tarises. der 1. August in Aussicht genommen. Dev neue Persp- ' neutärif foll c r st a m 1-6. Angnst. in Kraft treten.. Die Te«rr»ngsz«lage der Metail- . arbetter. Der Verband österreichssch'sr Eisen- und Metallwarenproduzenten hat/im Verein mit den ihm angeschlosseneu Geuoffenschaswn und-der Schlosserg-Nossenschast, ebenso mit dem Zweigvereiu des Wiener Jndustriellenverbandes, dem Metall-', warenerzeugerverband, die Abmachung.getroffen, daß für diese angeführten. Organisationen nur der Vertrag des MetallwarenproLÄzenUnverbandeS, der.am 29, Mai zur Satzung erhoben Wurde, in Anwendung kommt, demzufolge keine starre Zulage jpt,bezahlen tft, sondern.nur dk.Indexziffern von. 1213 Prozent für alle männliche« Arbeiter Mer 22 Jchre, bezichungsweise 1142 Prozerrt für alle Iügendlichen und . Frauen, und die Lebensmittelzuschüsse im Anne des Gestvks und wqhreiü, d?r Dauer des. .Metzes M Vtztzichtigung .üelanäeL '' 5. Jjtli 1888 I Selle Die vom Wiener Jndusiriellenvorband zugebilligte' starra Zulage gilt nur fiir die Mitglieder dieser Vereinigung, "j, PottzeLltches Einschreiten gegon die Preisanarchie. Die Polizeidirektion teilt mit: Die in den wirtschaftlichem Vechältnissen gar nicht begründete,. in. den letzten Tagen kon-j. stante Steigerung -der fremden Valuten, hat zu einer Willkür in der Preisbestimmung geführt, welche das kaufende Publikum! lebhaft beunruhigt, in manchen Fällen direkt empören, nnrß,; und in einigen Artikeiln einen Zustand herbergeführt, der! an Preisanarchie grenzt. '! Der Polizeipräsident hat daher schon vor einigen Tagen! das KriegAvucheramt beauftragt, seine Tätigkeit ganz Ms den Schutz des Publikums vor ungerechtfertigten Preisbestimmun-- gen zu konzentrieren und vor allem zu verhindern, daß ...chti jede auf der Börse vorgenommeue Erhöhung der Valutenpreisezu Preisechöhnngen in den mit diesen Valuten gar mcht zu-s sammenhängenden. Bedarfsartckekr und Lebensrnitteln miß-! braucht werde. .! Alle Erhebungsorgane des Kriegswucheramtes sind schon? seit Tagen damit beschäftigt, regelmäßige und eindringliche! Preisprüfungen in verschiedenen Geschästslokalen vorzunehmen,! die Preisbildung auf den verschiedenen Märkten in stetem Zu-! sammenwirken mit den städtischen' Marktamtsorganen streng-! stens zu überwachen und alle Fälle ungerechtfertigter Aus-! Nutzung der Konjunktur unnachstchtlich der Strafe zuzuführen.! Um jedoch auch, soweit es im Rahmen des Wirkungskreises berj Polizeidirektion möglich sst, die Wurzel des Nebels, die Spe-j kulation mit Valuten zu bekämpfen, hat die Polizeidirektion! schon in den letzten Tagen wiedecholt Streuungen und Razzien! in Lokalen, die als Winkelbörsen bekannt sind, und auf Straßen und Plätzen, ■ wo sich,erfahrungsgemäß Valutenschieber einzufinden pflegen, dnrchgest'chrt, dabei mehr als zweihundert Per-!sonen sowohl der polizeilichen Äs auch der steueramtlichenj Bchandlung unterzogen. Ein großer Teil der AngehÄtenenl wurde als Ausländer abgeschafft. j Uobrigens ist eine zeitgernäße, mit der Veränderung der wirtschaftlichen Sivration und mit der Aufhebung einer großen Zahl kriegswirtschaftlicher Verordnungen zusammenhängende Umgestaltung des Kriegswucheramtes schon durchgeführt, welche gleichfalls nur dem Zwecke dient, alle verfügbaren Kräfte der -polizeilichen BÄämpfimg des kriminellen Preiswuchers dienstbar M machen. Die durch den Abbau aller überflüssigen Amtsgruppen und Bwnchenv^erate des Kriegswucheramtes entbehrlich gewordenen Kontroll-, Erhebnngs- und sonstigen Exekutivorgane des Krregswucheramtes find bereits in den letzten Tagen dieser Aufgabe des Kriegswucheramtes zugesührt worden. .; A«ch dm PMzeikownnssrriate und'die b« diesen Lingcte'lden Kriminal- und Sichecheitswachbeamten wurden angewiesen, dem Schutze des Publikums vor jeder Uebervorteilnng durch' preiswncherische Händler chr schärfftes Augenmerk zuzuweuden und drcher, zwar ohne jsde Schikane be3 legetimen Gewerbes, jedoch mit aller Energie, sowohl aus eigener Wahrnehmung,! wie /auch anf...Anzeigeu der Konsumenten, ohm Verzug amtL-' z»chandel», N««e 100- ««- 1v8«-K>»l>»en-NstLN. , Heut« Beginn der Ausgabe. Schon feit längerer Zeit hatte die Oesterreichisch-ungarischei Bank beabsichtigt, die Ausgabe neuer, in kleinerem Maßstab! gehÄtrnen Banknoten in. Werk zu setzen, um insbesondere die! noch ans der Vorkriegszeit stmnmenden Formate des Hunder-j Lers und des Tausenders haMicher zu gestalten und dadurch! Mch Erleichterungen in der Erzeugung zu erzielen. : j Es wurde daher schon vor einiger Zeit die Herstellung mehrerer gegenwärtig im'Verkehr befiMicher Notenabschnitte eingestellt und dagegen die Erzeugung neuer, durchwegs kleinerer Noten ausgenommen. Im Hinblick, aüf diese Vorsorge wird die Oesterr-eichssch-ungarische Bank, ungeachtet der Vorbereitungen zur Gründung einer 'neuen Notenbank, die bereits fertiggestMen neuen Banklwten. noch dem Verkehr übergeben und beginnt somit am 6. d. mit bet Emission neuer Hundertkronennoten, der im Laufe der nächsten Zeit die Ausgabe anderer Abschnitte folgen wird. So steht in kürzester Zeit die Emission neuer Taufendkronennoten bevor, die sich in Ausstattung und Format von den Z e h n t a u s e n d k r o n e n n o t e n wefmttlich unterscheiden werden. Damit.wird gleichzeitig einem ans dem Kreise des Publikunrs öfter geäußerten Wunsche Rechnmrg getragen. Kere« Kajrmeth l'Jsrael (JNdtschet Ratto«alfa«d»). Gang zum Herzl-Grab am 16. Juli (20. Tamus) 1922. X Bchufs genauer Besprechung aller Einzelheiten der bei diesem Grabgang zugunsten des Keren Kajeme'th l'Jsrael (Jüdischer Nationalfonds) zu veranstaltenden Sammlung findet im Bureau des Skeren. Kajemeth, 2. Bez., Taborstraße 69, am Donnerstag den 6. d. um 6 Uhr abends eine Besprechung der K. K. L.-Kommissäre, der Einzelpersonen sowie der Vertreter von Gruppen und Vereinen, die sich an dieser Sammlung zuverlässig beteiligen wollen, statt. Die Freunde des Keren Kajemeth erinnern wir, daß Heuer öa? Jubiläumsjahr desselben sst, Ein P»stfl«gzeug abgeMszt. Der Pilvt tot, Fern Andra unter den Verunglückten. > ' ' Hamborn, 4. Juli. (Wolfs.) Das heute vormittags von' Berlin hier eirttreffende Postflngzeug „D 148" stürzte kurz vor. dem Flugplatz bei der Landung ab und überschlug sich durch Berührung mit Bäumen und Telegraphendrähten.. Die Insassen, zwei Herren und enre Dame, find verletzt Der Pilot. Freiherr Lothar v. Richthofen ist inzwischen seinen Verletzungen erlegen. Unter den Passagieren befand sich bie* ,, MnschauMerN

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