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Wiener Morgenzeitung · 1922-07-04 · Heft 1230 (4.7.1922) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1230 (4.7.1922)
Date
1922-07-04
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Wien, Lienskag MLWr'ÄröpKjeftMMg. 4. Juli 1922 ' rührten, welche von der türkischen Regierung beschlagnahmt würden waren. Auch das Unterrichtsdepartement wird von einem Komitee beraten, in welchem alle Teile der Bevölkerung Vertreten sind, und das Departement für Handel und Industrie hat den Vorzug der Mitwirkung der Handelskammern, welche in den Haupjpliitzen eingerichtet wurden. Die Administration beabsichtigt, in erweitertent Umsattg ühnliche repräsentative Komitees mit den verschiedenen Regierungsdepartements vereinigen. : Der Staatssekretär ist der Änsicht, daß eine Politik auf dieser Grundlage, verbunden uni der Aufrechterhaltung der völlsftn religiösen Freiheit in Palästina und mit genauer Berücksichtigung der Rechte jeder Gemeinschaft hinsichtlich der Heiligen Plätze, aIle Teile der Bevol kerUng befriedigen müsse üüd daß auf dieser Grundlage der Geist der Kooperation errichtet werden kann,' von' dem der künftige Fortschritt und das künftige Gedeihen des Heiligen Landes in weitem Matze abhängen muß. Die Antwort der zionistische« H Exekntise. Ä«den . Herr» UnlerstaaiSsekctLr, Colonial Osiiee.. Unter Bzugnahme aus Ihr Schreiben vom. 3. Juni stir. 23.494 ex 1922), dessen Empfang bereits bestätigt Wurde, habe ich die Ehre, Ihnen mitzuteilen, datz die Exekutive der Zionistischen Organisation die Erklärung bezüglich der Politik Seiner Majestät Regierung in Palästina erwogen hat, von der.'Sie ihr eine Abschrift sreündlichst zügehen Netzen und -atz sie die folgende Resolution angenommen hat: „Die Exekutive der zionistischen' Organisation Hai Kenntnis genommen von der Erklärung bezüglich der britische» Politik in Palästina, die ihr vom Colonial: Ossiee unter dem 8. Juni 1922 übermittelt wurde und versichert Seiner Majestät Regierung, datz die Tätigkeit der zionistischen Organisation in Uebereinstimmung mit der darin dargelegten Politik geführt werden wird:" Die Exekutive bemerkt mit Befriedigung, daß Seiner Majestät Regierung bei der Erklärung ihrer Politik in Palästina nochmals Gelegenheit nimmt, die Deklaration v o m 2 .N o v e m b e r 1917 wieder zu bestätigen und datz sie es als eine Frage von internationaler Bedeutung erklärt, datz das j ü difcheBolk wissen. 'oll, datz es von Rechts wegen in Palästina ist. Die Exekutive bemerkt weiter, datz Seiner Majestät Regierung als eine Folge dieses Rechtes auch die Notwendigkeit anerkennt, datz die Inden imstand sein sollen, hre Zahl in Palästina durch E i n w a n der U n g z n vergrößern, und sie entnimmt der Erklärung der Politik, datz der Umfang dieser MUaNderung Vurch . die seWMge wirtschaftliche Kapazität des Landes zur Ausnahme neuer Einwanderer bestimmt werden soll. Was unmer für Borkehrungen hinsichtlich der Regelung dieser Immigration getroffen werden sollen, so vertraut die Lxekutive zuversichtlich daraus, datz sowohl Sr. Majestät Regierung, wie die Verwaltung Palästinas in dieser Anzelegenheit von dem vorstehend erwähnten Prinzip geleitet werden wird. Die ziomstrsche Organisation hat zu allen Zeiten den aufrichtigen Wunsch zur harmonischen Zusammenarbeit mit allen Teilen der Bcvöllernng Palä st i n a s gehabt. Sie hat wiederholt in Won und Tat zu erkennen gegeben, datz ihren Bestrebnüacn nichts ferner liegt, als auch Nur im geringsten. Matze die bürgerlichen oder religiösen Rechte oder die materiellen Interessen der Nichtjüdischen Bevölkerung zu schädigen. Die. zionistische Organisation wird fortsahren, ihrerseits kerne Anstrengung zn scheuen, um den Geist' des t§ntgegenkomniens zu pflegen, auf den Seiner Majestät Regierung hingewiesen hat als aus die einziges! chere Grundlaae für dös kün^iae Gedeihen Palästinas. Die Exekutive hosst^ ernstlich,, daß die Erklärnng der Politik ein für alle- •>.uu die Mtgöerj^ir^il.jje. zerpreuen Wird, soweit solare noch bestehen, und datz sie, wenn sie von allen betroffenen Parteien loyal ausgenommen wird, den Beginn einer netten Aera friedlichen Fortschritts bezeichnen wird. . .. Ich habe die chre usw. ' , P Gez.: CH. Jheitzmann. Der Beschluß des amerikanischen Repräsentantenhauses.' Me bereits berichtet, hat . das a m qt t satt ische R epräsentantenhaus die im Senat angenommene Resolution Lo d ge sich zu eigen gemacht Der Beschlutz ist deshalb von besonderer Wichtigkeit, weil et die zwischen Amerika und England geführten Verhandlungen über das Palästina-Mandat auf ein bestimmtes Geleise bringt. Die Einigung zwischen diesen Heiden Staaten, der dieser Beschluß zugute kommt, ist nach einem Bericht des Journal des Debats" b e r e i t.s e r f o lg t, was die letzten für die Verhandlung des Palästina,Mandats durch den Völkerbund bestehenden Hindernisse beseitigt. Im Völkerbundrat, der Mitte dieses Monats in Genf Zusammentritt, wird. der englische Minister Ba,lfour den englischen Standpunkt präzisieren. Wie aus dbr oben wiedergegebenen Erklärung der englischen Negierung ersichtlich ist, läßt sie sich durch den Beschluß des Oberhauses nicht von ihrer Haltung abbringen. Der OberLomMffLr HalDiMs Selm GenerarseKreLär des VöLkerdundes: Genf,'27. Juni. Der britische Oberkommissär für Palästina, Sir Herbert Samuel, ist auf der Durchreise in. Genf eingetroffen und.stattete am.WontägPdem. Ge -ttt" . „ „,(v ■ Brief mrs Lemberg. A U.:y4-1 Das ^olnt-Distribut'lonskountee hat seine Tätigkeit in Polen sirn' Lans^.der letzten Mit auf <die Wie'oeranfbau-Wäistn- Nnd Di'e sayltärej Aktion e'mgeschranft, welchletztere demnächst--, liquidiert werden soll. Äus^sänitärem Gebiet MUß zn<- nächst die großzügiMArtiost zur Nenherstelhtng' der durch chie^ Kriegsereignisse' tn vielen^Städien zerstörten Ritualöäder hervorgehoben werden,/dank welcher 22 Badeanstalten mit einem .Kostenaufwand von 40.000 Dollar neuerlich in Betrieb gesetzt wurden, ebenso wurde die Rekonstruktion von sechs jüdifcheü SpitaletN nnd des Erholungsheims in Dehica mit; eillem'Anfwand von 39.000 Dollar, durchgeführt. Als eine seiner schönsten Zeistüngönhinkerläßt das Joint-Komitee der Lemberger Gemeinde ihre Institutionen^ die dem kranken jüdischen Kinde Heilung oder zumindest Besserung seinesmeist angeborenen Leidens bringen soll. Am. 26. Juniwurye nämlich im.hiesigen 5krankenhause eine vonr Joint unter^ Mithilfe. - der Kultusgemeinde nach den neuesten Grundsätzen der medizinischen Wissenschaft ausgestattete. 'Liegehalle zwecks DnrchführüngvoN Sonnen-" und Freiluftkuren' für tuberkulöse jüdische Kinder ihrer Bestimmung übergeben.; Die Liegehalle erstreckt sich: über den Dachstuhl des Krankenhauses. und ist .zumTeilgedeckt. Das Auge-des Besuchers .erfreut sich an der Sorgfalt, und Liebe,., mit der krmdige Hände Unter. Leitung des.Spitaldirektors. Dr. Meise!s alles in.bester Weise vorbereitet und selbst, die Spielsachen für die kleinen Patienten nicht vergessen haben. Um das .Zustan.de-; kommen dieses .schöne'n Werkes haben, sich neben Direktor Doktor Meistls, der Leiter der Sünitätsäktion des Joint, Doktor Kohn,' Frau Dr. mcd. G.röbl, ferner die Architekten Ing. j Czaczkcs» Ing. Kaßler .und Ing. Oehlberger verdient gemacht. - -V -* Zur -Eröffnungsfeier hatten sich nebst -den Repräsentanten der jüdischen Institutionen auch viele nichtjüdische Aerzte, Universitätsprofessoren, Vertreter des . Stadtphysikats unter sarrdere eingefuttden. i In dem Rahmen, der sanitären Aktwn deS .Joint-Komftees . fällt auch eine, rege Propaganda der Hygiene unter der . jüdischen^. Bevölkerung Ostgaliziens. Die traurigen gesnydhe.iti lichen Verhältnisse in den verschiedenen^ Ortschaften sind zum; großen Teile, auf das'-mangelude Verständnis. für die primi- - tivsten.Gebote der Hygiene zurückzuführen. Diesem Uebel wurde! nicht, mur durch entsprechende Belehrung in < Wort uyd j Schrift, sondern -auch durch Errichtung von Volksbädern, Verlteilnvg.von Wäsche und. Seife und-ähnlichen, prophylaktischen;; Wahregeür eutgegengeärbeitett. - Diesem schwierigen Problem ' galt auch, eine am 18. Juys hier stattgefundene Konferenz, an - der die .Vertreter zahlreicher Lvkalkomitees teilnahmen.. Den : Vorsitz.führteder um die-hygienische Propaganda in Lemberg sehr verdiente M.ed^Dr. Bikeles, der in einem' sehr gründlichen - Referat die verschiedenen-sanitären. Mißstände schilderte und. einen Arbeitsplan für(l>le. .nächste Zukunft entwarf,. Herr Kttrz- -rock' 'eLstattrw dänn^'einest'.Perichb über die bisherigesÄätigkeit der! Sektion» in deren Dienst gegenwärtig dreizehn. Aerzte und 'drei Laien stchen. Bisher'würden'176' Gassen, 1659 Häüse^ 3879 Wohnungen und 14.757 Einwohner, bssncht, 946 Stuck Wasche-und zwei Millionen Mark Bargeld verteilt- und -908 GMisööder verabreicht.. ... '••••••• - . " .-‘yh:' . " - - '■ -Infolge schwerwiegender Differenzen zwlschsn den ÄüfsassungeN des Joint-Tirckt'oriums und den - Mitgliederndes den: Joint angegliederten Zentralkomitees für Wiederaufbau 'hyben letztere ihre Mandate zürückgelegt. Dieselben-werden jedoch auch weiterhin die Interessen der jüdischen Bevölkerung im Hinblick, auf die . Wiederaufbauaktion des Joint vertretem In den nächsten Tagen wird hier ein Delegierter des Joint emtreffen,. der sich^über eine Reihe'von wirtschaftlichen Fragen an Ort und Stelle informieren nnd insbesondere auch der Frage fe Reaktivierung der Kreditnnion, die seit Kriegsbeginn unterbrochen hat, im Einvernehmen mit den Maßgebenden Personen nähertreten soll. ' Wtär; - " T ' .Ker bisherige Jndifferentismus der jüdischen Bevölkerung in Angelegenheit der Kultusgemeinde scheint ttüu - doch schwinden zu wollen: Sonntag den-26:'Juni--fand im Saal des Handwertervereins 'Jad CharUzim. eine vom zionistischen Lokalkomitee eiuberufenc, massenhaft besuchte Versammlung jüdischer 'GeMemdemitglieder unter Vorsitz des Dr. Ringel, statt. Redakteur Fr oft ig beleuchtete in einem eingehenden Referat die Schäden des heutigen GemeinderegitNes und forderte in seinen Nesolütiönen die' sofortige Abberusüng-des Ne'gierungskommissärs und die Berufung einer legalen GeMeindevertretnttg.'Die neu zn wählende Gemeinderepräseütanz hätte die Pflicht, ungesäumt an die AusarbeitÜM eilres' neuen Statuts und die Durchführung-von Wahlen auf Grund des allgemeinen Wahlrechtes zu schreiten. Nach einer sehr lebhaften Diskussion, in deren Berlaufe die. Vertreter aller Parteigruppen ihre Zustimmung zu dieser Protestaktion gäben, wurden die Nesolutioueu des Resereüten einstimmig angenommen.' - , ' neralsckretär des VMrbmides,, Sir Eric D P UMM o n einem Aktienkapital-, in fremder Valuta, an dem-die Regierung mit 50 Prozent, beteilt werde,- übergeben-werden. Indiesen Falle , sollte die Regierung das Recht haben, einen Teil diese? Aktien inländischen Aabakfabrikanten abzutreten. Sodann erklärt Michalski, daß, er nicht imstande sei-, die. Staatstipirtschaf, durch einen neuen 9ko tan druck' zu ftihren.nnd quf .dies, W^ise die^DefÄtz -des Budgets zu decken.. -. i---ü . Scheinbar wollte üild konnte das Kabinett Sliwinski au> diese Bedmglingen nicht e.ingchelr und aus diesem Grunde hch auch Michalski die Annahme des Portefeuilles, verweigert. / .. . neue Kättowitz, 3. Juli. (Tel. der „Wiener Mprg?nz'eitupg"^ Die Korsanty nahestehende „Ostschlesische GrenzzeituNg^. hetzt unaufhörlichdie'oberschlesische Nevölkerüng Men"'. di< Juden, aus. In einem ihrer Artikel heißt es unter anderem- „Z'usämmen mit der pölnischen Armee .marschiert in unser Land auch die aydssre Armee — die polnischen Juden — ein. Sodann werden die oberschlesischen Polen daran erinnert, das im Vorjahre die Aufständischen in Sosno'wice die Juden geprügelt und ihnen die Bärte abgeschnitten haben. Es sei Aufgabe der oberschlesischen Bevölkerung, ihre ganze Energie aufzitbringen, um die Juden a u-s O b e r s ch l e s i e n völlig, zn vertreiben.. Die. Zeitung fordert offen-zu Exzessen uud Bartabschne-i.den auf. - Unter, dem . Eindruck dieser hetzerischen Wühlarbeit finden auch in den letzten.Tagen u n a u f.h p r.l i ch e U e.b'e r f ä l l e aus Juden statt. Aus diesem Anlaß hatte, wie uns ans Warschau, gemeldet wird, Abgeordneter Weinzieher eine längere Konferenz mit dem Vizenrinister für Inneres Dnnikowski, in der er sofortige Maßnahmen der Regierung, gegen die Exzesse verlangte. Auf Gund dieser Intervention hat der Vizeminister den Leiter des oberschlesischen Departements beauftragt, ans telegraphischem Wege der oberschlesischen Polizei Jnstruklion?il zur Sicherung der jüdischen Staatsbürger zu erteilen. Etne „«atioRalstaaLliche"WrrZi»iß«Bz- Warschau, 3. Juli.- (Tel. der „Wr. Morgenzeitung".) Die vor einigen Monaten gebildete demokratische Siaatsunion veröffentlicht jetzt ihr Programm, in dem die Aenderung ihres Namens in „N a t i o it alstaa 11 rche V.L.reinignng" miigeteilt, und als Hauptpunkt derKämpf run ^dre Durchführung der Berfassungsbestünmungen angekun-^ .digt wird.- Die -nationalen- Minderheiten sotten die faktische Freiheit ihrer Entwicklungsmöglichkeiten haben, dafür aber dem polnischen Staatswesen gegenüber vollste Loyalität bewahren^ Der Aufruf dieser Union ist u. a. auch von vielen jüdischen Assimilanten, - wie Dr. S ch l e i ch e r (Lem-' .berg),,Raphael Landa (Krakau), Sare (Krakau)- Dok^ tor G r. o ß, (Krakau) ,mitunLerzeichmt. Es ist rtnc,-,.d.ie Frage, ob Äese --^er Union.. als.. Privatperspllm' oder msi-'e dem- Deckmäniel "der. VerLretung^Är^ji beigetreten AnUseMitische AusschWiÄWMr« LMZ i Lodz, 1. Juli. (I. C. B.) 27ach dem Warschauer Beispiel veranstalteten in der letzten Zeit die Rozwoj-Banden in Lodz planmäßig organisierte Ueberfälle auf jüdische Spaziergänger. Zu sehr, schweren Exzessen kam es am vergangenen Sonnahend im Sienkiewicz^-Park, wo. eine Schar polnischer Studentew eine regelrechte Hetze - auf die dort weilenden Juden veranstaltete. Die bedrohten jüdischen Spaziergänger stürzten' nach dem Parkausgang, allein dort wartete ihrer eine zweiteans Schülern und gewöhnlichen Huligans bestehende, mit Stöcken und Nagajkas bewaffnete Bande,, welche über -die Flüchtenden herfiel und sie. schwer mißhandelte. Einige der Flüchtenden eilten auf das Po-' lizeikommissariat, um Hilfe herbeizurufen, dort aber gab inan ihnen die Antwort, daß man nicht über bte geuiigr^ Zahl von Polizisten verfüge. •' M.V> Mr- W Der neue Finatzzitzinifter. 'WÄschi»^ 3.' JuN. -(Te7.''der^.'„Wr, Morgenzeitüng".) Das Finanzministerium hat endgültitz Jästrzebski übernoMnien. - .... -Weshalb MichalsLl ablr-hnte. Warschau, 3. Jllli: ,(Tel.-her ,>,Wiener Morgenzeitung".) Der. gewesene Finauzmlnister Michalski' richtete an den gegenwärtigen Miliisterprästdenten Sliwinski ein Schreiben, in dein'-er die Gründe'stiller Richtannähme des/Finanzporte- , feuüles aüsemandersttzt/ Als Vorbedingung der Annahme dieses Portefeuilles will'Michalski die Sicherstellung'erlangen,; daß der Sejm nicht-früher aufgelöst'werde, - bevor dem Mi» msterrat' die.Vollmacht:einer Aufnahme von grohefen a,u s- . lä n d i.sHd.n :K re di t.e-n,. die..,E.rhöhung .Mehrerer .Steuern, erteilt werde.. Ferner verlangt Michalski, daß die Ausnützung Die Mörder non vrzioÄMy N»r Gericht.-^-gM'' ' Hejjas als Anstifter. ' Budapest, 3. Juli. Vor dem Militärgerichtshdf be> gann heute, der Prodeß gegen den pensionierten Gendärmeriestabsfe'ldwöbel Z b o n a, den Reserveöffizier?- Ätellvertreter der Gendarmerie Dän'ics Und vier Reservegendarmen) die beschuldigt sind,' im November 1919 d r e i j ü d i s ch e B e w o h n e r von Jzsak, und zwar die Kaufleute Panezel, Beck und Szabo, ansgeranbt nach Orgovany verschleppt, dort in einem Wäldchen g ch e n k t n n d v e r g r ä b e n zu haben. Der Staatsanwalt beantragte, die Angeklagten zum Tode durch - den Strang zu verurteilen. Die Verhandlung dürfte mehrere Tage in Anspruch nehmen.-. Zu Beginn der heutigen Verhandlung Beantragte bk Verteidigung, die Verhandlung geheim zu führen. Der Militäranwalt erklärte hingegen, es liege keinerlei Grund zu einer geheunen Verhandlung vor. Das ganze Land nioge sehen, daß dieses Land den Weg der 'Konsolidierung' betreten hat. Der Gerichtshof lehnte hieraus den Antrag der Dinge nicht m ehr g übrigen hätten sie nur einen Auftwg erfülltden ihnen Oberleutnant H.e.jj a s im Oktober 1919 gegeben 'habe, her, als. ihm gemeldet wurde, daß gewisse Personen' dön Rittnänen' eineinhalb - Millivtlen angeboten Mten, bannt sie die Besetzung, weiter aufrechterhalten, den Befehl er- ' teilt habe.' die'Bettefftnden 'fepzunMerr^Mnd X :=iswwBaas

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