Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1228 (2.7.1922)
- Date
- 1922-07-02
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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. t-.tv. — -T-7 -V». —?T“ '■ 1 I ' ' „-1 ”- ,i‘\ \> ' ,. '."'V^/'" '"' ' «m ’ »,'-7,, P ' 7 ’ ’ '• v'!" W« IV raren, Dvnnrag Wienev Morgen^Uungs. Juli 1922 Nr. IW Deutsche Kamysspiele. . Der Tag der Fugend. Donnerstag nachmittags fanden im Stadion die Endkampfe der Jugendwettbowerbe statt. Die in allen Konkurrenzen erzielten Leistungen sind durchwegs als gut anzusprechen. Im 1500 Meter-Laufen lief Fannrich (B. f. L. 58) ein ausgezeichnetes Rennen und gewann mit einem Meter Vorsprung vor Kroos (Prussia-Samland) in 4:20,6). Die 100 Meter gewann der gut veranlagte Teutone Treppe äußerst knapp vor Brückner (Viktoria-Magdeburg) in der guten Zeit von 11,5 Sekunden! Von den Staffeln nahm die Schwedenstaffel, die vom V. f. L. 58 gewonnen wurde, den interessantesten Verlauf. Das im Mittelpunkt des Programms stehende Fußballspiel zweier repäsentativer Mannschaften Südost- und Mitteldeutschlands gewann nach interessantem Verlauf die Mitteldeutsche Mannschaft mit 4:0 (3:0). In technischer und! taktischer Beziehung waren die Miteldeutschen der schlesischen Mannschaft stets überlegen. 500 Meter-Knabenstüffel: f. Berl. Sp. El. 1:05,5. — Hindernislaufen, 350 Meter: 1. Hermann (Jahn-Neükölln) 1:19,4. — 1000 Meter-Schulenstasfel (Jahrgang 08): 1. Kaiser Friedrich-Schule 2:18,4. — 50 Meter-Mädchenlaufen: 1. Steinebach (B. f. L.) 7,0 Sek. — 100 Meter Mädchenlaufen (06-07): 1. Schumacher (T. V. Brühl) 15,0 Sek. — 100 Meter Jugendlaufen (04-07): 1: Treppe (Teutonia) 11,5 Sek. Schwedenstaffel (04-07): 1. V. f. L.-Charl. 2 :07. — 500 Meter-Madchenstafsel (06-07): 1. V. f. L.-Charl. 1:12. — 1500 Meter-Laufen: 1. Fänrich (V. f. L.) 4:24,6. Mannschafts- Larrfen, 1500 Meter: B. f. Ll 13 P. — Weitsprung: 1. Treppe (Teutonia) 6,185 Meter. — Diskuswerfen: 1. Janeck (Jahn^ Zlrnstvalde) 36,03 Meter. Die Cup-Entscheidrmq. Der vierte österreichische Cup-Wettbewerb gelangt heute auf der Hohen Warte zum Abschluß, und der Zufall, bekanntlich der beste Regisseur, hat zwei Gegner in das Finale gebracht, deren Zusammentreffen einen hochinteressanten und auch sportlich wertvollen Kampf zu bringen verspricht. Beide Mannschaften, hatten es nicht leicht, sich die Berechtigung zur Teilnahme am Finale zu erringen und werden, obwohl für gewöhnlich keineswegs zu den ausgesprochenen Kampfmannschaften zählend, diesmal wohl alles sich daransetzen, um ihren durch verhältnismäßig schlechte Placierung inder Meisterschaftskonkurrenz etwas ramponierten Ruf neuen Glanz zu verleihen. , Noch vor ganz kurzer Zeit hätte diese Paarung freilich kaum besonderes Interesse zu erwecken vermocht, die überraschende Formverbesserung der Hütteldorfer, die in den Kanter-Siegern gegen Admira und Hertha und der Bezwingung Sportklubs zum Ausdruck kam, hat aber die einst hochberühmte Elf wieder in den Vordergrund geschoben, und da die Spielkraft der Amateure gewöhnlich mit dem Gegner wächst, dürfte der heutige Kampf — im Gegensatz zu den sonst so berüchtigten Cup-Schlachten — auch in qualitativer Beziehung Zufricdenstellen. Durch den Ausfall des für vergangene Woche festgesetzten Meisterschaftsspieles der beiden Gegner erhöht sich naturgemäß das Interesse für diese Begegnung — durch die Umstände .also dieerste zwischen Hütteldorf und Ober-St. Veit in dieser Saison — selbstverständlich ganz besonders. . Der Weg zum Ziel. Die Amateure konnten sich in den hisherigen Cup- Konkurrenzen immer überraschend gut halten. In den vier Jahren, in denen der Bewerb in seiner jetzigen Form zur Austragung kommt, gelang es den Violetten nur ein einziges Mal nicht, sich bis ins Finale durchzuarbeiten und diesmal ziehen sie sogar als Verteidiger der Trophäe ins Gefecht. Die Mannschaft, die im allgemeinen weich gilt und in dem lang dauernden Meisterschäftsringen nie bis zum Ende durchhält, verstand es bisher famos, in den weniger häufigen Cup- Spielen alle ihre Energien zusammenzusassen, so daß sich die ungewöhnliche Tatsache ergab, daß eine ausgesprochene Kombinationsmannschaft dreimal hintereinander iü die Entscheidung gelangen konnte. Im Gange der laufenden Konkurrenz konnten die Ober-St. Veiter den Rapid-Bezwinger Red Star zwar nur mit Aufgebot aller Kräfte aus dem Felde schlagen, keiner der übrigen Gegner vermochte ihnen aber gefährlich zu werden und ihr letzter Schlag gegen Vienna brachte ihnen sogar einen überraschend hohen Sieg. Der W. A. F., früher berufenste Vertreter Wiener Fußballkunst, Hien zu Beginn der Saison kaum in der Lage zu sein, im Cup noch ein ernstes Wort mitzureden. Die Situation änderte sich mit einem Schlage, als die Arbeit Fischeras überraschend schnell Früchte zu zeitigen begann und der alte „Ra" selbst wieder in Form kam. Auf das „Gemurkse" im Viktoria-Spiel folgten die Kämpfe gegen Sportklub und nach einer etwas unerwarteten Niederlage gegen Ostmark kamen die-großen Erfolge der letzten Wochen. Die Roten schlugen den Amateur-Bezwinger- Admira überlegen und fertigten auch die .Hertha, leicht ab. Sie gehen min als. durchaus ernst zu nehmender Konkurrent in die Entscheidungsschlacht, in der. ihnen ein Sieg mit einem Schlage wieder sehr, viel von ihrem alten Renommee zurückbringen , würde. Wer. wird siegen? Diese Frage muß als ganz offen bezeichnet werden. Gefühlsmäßig müßten wohl die Amateure dank der Ausgeglichenheit ihrer Mannschaft ejn kleines Uebergewicht geltend machen können, rechnerisch'ergibt sich, aber, an Admira, Hertha und Sportklub gemessen, ein Plus für den W. A. F. Allerdings jvrcttidt w'.rder die wu dm Heide« Veremm gegen KiermH Rapid und Ostmark erzielten Resultate einigermaßen gegen diese Auslegung der Papiersorm. Es wäre auch, nicht un<' möglich, daß eine Sonderleistung Fischeras für das Endresultat ausschlaggebend sein könnte, die Lösung des Rätsels im vorhinein wird man aber am besten den Klubfanatikern überlassen, und der objektive Zuseher wird wohl mit dem Bewußtsein den Sportplatz betreten, einen durck)aus offenen Kampf erwarten zu dürfen. Vor dem Cupspiele gelangt heute auf der Hohen Warte ein Wettspiel zwischen den Senioreninaoittchasten der Hakarh und der Amateure zur Austragung, daS uuen recht interessanten Verlauf zu nehmen verspricht. Die Hakaoh-Senioren sind in dieser Saißon noch ungeschlagen und haben auch gegen ihren heutigen Gegner bereits einmal einen Sieg davongetragen. Sie gehen auch diesmal wieder als Favorit in den Kampf. Freundschaftsspiele. Zwei Pechvögel in der Meisterschaft, Kadimah und Mariahilf, tragen heute um halb 4 ilhr ein Freundschaftsspiel auf dem Lehrer-Sportplatz aus. Beide Vereine-kämpfen in ihrer Gruppe schon drei Jahre um die Meisterschaft und werden ständig knapp vor dem Ziel von einem anderen Rivalen überholt. Die Mariahilfer rangieren an zweiter Stelle und wurden längere Zeit von dem Hakoahner Grünfeld trainiert. Kadimah wird sich tüchtig anstrcngen müssen, um das Spiel siegreich zu beenden. Auf dem Gersthofer-Platz tragen heute um halb 6 Uhr die zwei technisch gut ausgebildeten jüdischen Mannschaften Hazair und Art ein Freundschaftsspiel aus. Trotzdem Art in der Schutzgruppe tätig ist, wird er stark genug sein, um Hazair zur Entfaltung seines vollen Könnens zu zwingen. Wir rechnen mit einem Sieg des I. S. C. Hazair. Der tüchtige jüdische Cchutzverein Moriah, der in der letzten Zeit eine bedeutende Formverbesserung erkennen ließ, spielt morgen um 9 Uhr aus dem Straßenbahner-Platz. gegen die Firmenmannschaft Adler u. Sohn. Der Ausgang dieses Kanipses ist ganz ungewiß. Achduth spielt heute um 5 Uhr auf dein Ostmark-Platz gegen die Jungmannschaft der Hausherren. Der jüdische Verein wird Mühe haben, ehrenvoll abzuschneideu. Die Meisterschaft. Gewaltige Ueberraschungen. Sportklub und Rapid sind unterlegen. Die Hütteldorfer haben nun keine Aussicht mehr, die Dornbacher, einholen zu können. Die Hakaoh schiebt sich layHsam, aber sicher nach vorne. Es ist leicht möglich, daß der jüdische Verein im Endkampf den Sportklub noch abfängt.; Hakoah—Admira 3:0 (0:0). Im Endkampf gewonnen. — Hakoah vergibt einen Elfmeterstotz. Hakoah: Halpern; Lewitus, Trümmer; Grünfeld, Guttmann, Kohn; Neufeld, Häusler, Gansl, Grünwald, Katz. Admira: Wieser; Vozi, Neidlinger; Fürlinger, Koch, Weigl; Wohlmut, Runge, Schierl, Klima, Kingal. Zur allgemeinen Ueberraschung schlug sich die Admira, die in der letzten Zeit so manche empfindliche Niederlage in den Kauf nehmen mußte, ganz ausgezeichnet. Die Hakoah mußte hart kämpfen, um sich die Punkte zu sichern. Der Er folg des jüdischen Vereines war verdient. Er hatte vor allem den weitaus besseren Angriff, überdies war die Mannschaft ausdauernder und schneller. Die Stürmer der Hakoah spielten zeitweise sehr gut. Jntcressanterweise führten aber die schönsten Kombinationszüge zu keinem Erfolg, letzterer stellte sich erst dann ein, als einzelne Spieler auf eigene Faust dem Ziele zustrebten. Die individuellen Fähigkeiten von Gansl und Neuseld sicherten dann der Hakoah den ziffernmäßig hohen Sieg. Der Kampf war überaus aufregend und im allgemeinen fair, obwohl die Geduld der Spieler beider Parteien durch zahlreiche Fehlentscheidungen des Schiedsrichters ans eine harte Probe gestellt wurde. Das Schiedsrichterkollegium bewies bei der Nominierung des Herrn Putzendopler wieder große Ungeschicklichkeit. Herr Putzendopler ist Mitglied von Rapid, und derjenige Teil der Zuseher, der davon keine Kenntnis hatte, erfuhr die Vereinszugehörigkeit dadurch, daß >der Unparteiische in einer grünweißen, Dreß antrat. Hakoah uüd Rapid befinden sich nun in erbittertem Kampf um den zweiten Platz, demgemäß. ist ,eS erklärlich, daß die Anhänger der Hakoah dem Schiedsrichter von Haus aus kein Vertrauen entgegenbrachten. Wie nicht anders zu erwarten war, verstanden es . aber die Ordner des jüdischen Vereines, Störungen im Keime zu ersticken. " Herr Putzendopler war absolut, objektiv, doch beging er zahlreiche Fehler, die aber beide -Parteien' gleichmäßig benachteiligten. ' ' Wie eingangs erwähnt, befand sich der Angriff der Sieger in ausgezeichneter Verfassung. Insbesondere Grünwald und Neuseld spielten vorzüglich.'G^ansl stand den beiden nicht viel nach. In der - Deckung überragt'e Guttmann seine Pa'rtner ganz - gewaltig. Im Hintertreffen war Halpern der beste. Admira hatte -seine besten Kräfte in der Deckung und in der Verteidigung. Der Mittelläufer Koch kämpfte bis um die Mitte der, zweiten Spielzeitin großem Stile. Auch Weigl stellte voll' und ganz seinen Mann. Eine hervorragende Kraft hatten die Floridsdörfer in ihrem . Tortnann, Wieser. Auch Neidlinger verstand es im allgemeinen, sich die Gegner-vom Leibe zu halten. Der Angriff war schwächer, obwohl Schiet! und Klima ansprechende Leistungen boten. Die Hakoah greift sofort energisch an und erzwingt auch einen Ecklioö. Win'er webet aber kil pM Kotz flju Die Admira ripostiert, wobei Halpern energisch eingreifen mu^ Ein bon Guttmann getretener Freistoß geht knapp danebe» Nun ergibt sich für die Hakoah eine glänzende Chance, HäuSls zögert zu lange, so daß Neidlinger rettend eingreifen kann. Di, Hakoah unternimmt einen Generalsturm, Neidlinger rettet atz der Torlinie. Grünwald überspielt mehrere Gegner, dann gib er den Ball an Gansl, Schiedsrichter Putzendopler pfeift auj unerklärlichen Gründen abseit. Admira erlebt bange Minuteq doch bleibt der Hakoah der Erfolg versagt. Katz verläßt auf viel Minuten das Spielfeld. Die Admira greift beherzt, aber eben falls ergebnislos an. Die ganze Auslese war, ein prachtvolle? Schuß von Klima, der aber' die Stange trifft. Admira der« schuldet den zweiten Eckstoß,- der ebenso wie ein von Guttmam getretener Freistoß nicht das Ziel findet. Knapp vor der Paus, muß die Hakoah den ersten Eckstoß über, sich.ergehen lassen. Nach Seitenwechsel kämpft die Hakoah mit größter Auf. opferung. Bei der Admira machen sich bereits die Anzeichen vo» Ermüdung erkennbar. Einen Kopfball von. Grünwald wehrt -Wieser ab. Gleich darauf muß der Florjdsdyrfer Tormann dem heranstürmenden Neufeld entgcgeneilen, der Ball streicht abez anr unbchüteten Tor vorbei, Gansl schießt knapp daneben. Einen Sololauf Schierls unterbindet Kohn. Der Druck der Hakoah wird immer nachhaltiger. Nun pfeffert Neufeld an die Torstange. Der Gegenbesuch bringt der Admira einen Eckstoß ein. Gleich darauf rettet Halpern neuerlich grandios zur Ecke. In der 23. Minute wird der Hakoah ein Elfmeterstoß zugesprochen, doch kann Wieser das von Guttmann schlecht getretene Leder fangen. In der 29. Minute unternimmt Gansl einen für ihn typischen Durchbruch. Der Ball landet auch krachend in, Netz. Admira wirft nun alle Mann in den Angriff vor, was ihr zum Verhängnis wird. Vorerst erzwingt die Hakoah einen Eckstoß und in der 35. Minute erhöht Neufeld den Stand auf 2:0. Gleich in der nächsten Minute überspielt Neufeld alles, was sich ihm in den Weg stellt. Den überaus scharfen Schuß muß dann Wieser, passieren lassen. Die Hakoah hatte also w acht Minuten drei Tore erzielt. Admira kämpft unentmutigt weiter. Außer einem Eckstoß bringen ihr die Bemühungen aber nichts ein. Das Treffen fand auf dem Hakoäh-Platz vor 8000 Zuschauern statt. Reserven 1:1. Rudolfshügel—Aapr- 2:1 (1:0). Beide Parteien verlieren je einen Mann. Rapid-Play, 10.000 Zuschauer, Schiedsrichter Kienzl. Rudolfshügel: Litzly; Wagner, Kiesling; Kohn?, Dworak, Kürner; Beck, Morawetz, Kreuz, Duspiva, Kölbl. Rapid: Pauler; Schlosser, Steyskall; Klär, Brandstädter, Ritsch; Wondrak, Bauer, Kuthan, Neubauer, Witka. Knapp vor Schluß wartete Rudolfshügel mit einer netten Ueberraschung auf. Nicht einmal eingefleischte Klubfanatiker hätten gewagt, an den Erfolg der Rudolfshügler zu denken. Was Slavia, M. T. K. und Sparta nicht gelungen war, brachten aber die Favoritper zuwege. Den Erfolg verdanken sie dem überragenden Spiel ihrer Verteidigung. Auch die Deckung leistete gute Zerstörungsarbeit. Der Angriff beschränkte sich nur auf Durchbrüche. Rapid hatte bedeutend mehr vom Spiel, doch war den Hütteldorfern das Glück nicht günstig gesinnt. Der Angriff, in dem sich inbesondere Kuthan auszeichnete, war gut. In der Deckung war Brandstädter der beste, In der Verteidigung fiel Steyskall durch gutes Spiel auf. Der Umstand verdient besonders vermerkt zu werden, daß die Sieger ihre Tore zu der Zeit erzielten, als Rapid nur zehn Mann im Felde hatte. Einen regelrechten Tumult gab es nach dem Ausschluß Wagyers. Das Publikum strömte ins Spielfeld. Von der Tribüne flogen Sessel, und es bedurfte eines großen Aufgebotes von Ordnern und Wachleuten, um die Zuschauer vom Felde zu drängen. / Rapid ist mehr im Angriff. In der, 27. Minute wird Schlosser verletzt' und muß das Spielfeld verlassen. In der 30. Minute erzielt Duspiva das erste Tor für die Sieger. Nach Seitenwechsel wird den Favoritnern ein Freistoß zugesprocheu. Der von Kiesling getretene Ball wird mit Mühe abgewehrt. Kreuz ist auch zur Stelle und drückt das Leder ins Netz (15. Minute). In der 26. Minute wird Wagner ausgeschlossen. Als die Naufszenen ihr Ende gefunden haben, wird weitergespielt. Der S. C. Rapid bedrängt, kann aber nur einen' Treffer durch Steyskall (Elfmeterstoß) auff)olen. F. A. C.-Sportkluv 1:0 (1:0). Verdienter Sieg. F. A. C.-Platz. Schiedsrichter: Kaufmann. Dieses Meisterschaftsspiel endete nach beiderseits rccyr schwachem Spiel mit einem verdienten Erfolge der immerhin weniger schlechten Floridsdorfer Mannschaft,-, dw durch diesen Sieg erst endgültig aus der Gefahrenzone ."gelangte. Nach an- |, fangs offenem Kampf erreichten die Hausherren aus eilten Freistoß durch Jzda den einzigen Treffer d-Z,Spiels. Der Rest der ersten Halbzeit vergeht unter heftigen, aber , erfolglosen Angriffen der Dornbacher.- Nach der Pause ist das Spiel offen, keine der beiden Parteien vermagaber an dem Stände etwas zu ändern, Stand der Meisterschaft, 1. «lasse. Vereine Sportklub . . Rapid . . . . Hakoah . . . Amateure . . Wacker ... Hertha . . . Vienna - . . Rudolfshüael. Floiidsdotf.!. W. A. F. . . Admira . . V Ostmark . . Sküiuminn, , ■s *6" f Tore 1rv iZ £ Ad EL 2 N . . .22 15 2 ■ 5 43 22 32 . , .24 14 3 7 72 46 31 . , .22 12 7 3 47 29 31 , , .22 12 2 8 51 36 26 , , .23 10 4 8 35 33 24 .24 9 5 10 34 41 23 .23 8 4 11 44 44 20 , , .24 6 1 8 lö 33 37 20 .23 7 5 11 45 51 19 » <• . 20 8 2 10 34 41 18 . 22 7 8 12 40 60 17 .24 6 5 13 32 54 17 ,.L» » / i& as r* 16