Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1228 (2.7.1922)
- Date
- 1922-07-02
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Sk. 1228 Men, Sonntag Wienev MorgenzesLung. Stillt 1922 Sette 9 /~ Börsen-KommlssloiisgQscIsSft ysid Wechselstube NAGID & Co. Wien, l.f HoHenSiBufengasse 11 4027 Volkswirt. Gestempelte Krone ----- — ■.027. Centimes. Auszahlung Wien ----- — -.027* Centimes. Sn Zürich notierte 5ie österreichische Kronr . . . -.02'/, (-.02-/. am 30. Juni) die österr. gestempelte Krone. —.02 Vs (-.02V. am 30. Sunt) die lscheckische Krone .... 10.10 (10.10' am 30. Juni) die Mark. .. 1.33 ( 1.43 am 30. Sunt) Agram. 1.67 ( 1.65 am 30. Suni) Sofia 3.42 ( 3.40 am 30, Suni) Budapest. —.51 (-.51 am 30. Suni) Warschau. -.11'/. (-.tl1/: am 30. Suni) Sanierung, Geldmarkt und Börse. Sanierung, rechts, Sanierung links — wer wollte Noch zweifeln, daß wir saniert werden, da doch alles Sinnen und Trachten darauf gerichtet ist und sogar schon ziffernmäßig ausgerechnet wurde, was dem Staate an Sanierungsgeldern zufließen soll. Aber saniert werden und saniert sein ist nicht dasselbe, und die Zweifel, die sich an das erste nicht heranwagen, klammern sich umso zäher an den Sanierungserfolg. Was ist es nun, das durch die. Sanierung von rechts und links flankiert wird? Aus all den Projekten über Finanzmaßnahmen und Notenbank ist das eine klar ersichtlich, daß im Mittelpunkte der Saniernngsbestrebungen die innere Anleihe steht, die mit allen Merkmalen einer Zwangsanleihe ausgesta'ttet ist, ohne daß man dieses Wort wahr haben wollte. Das tut übrigens nichts zur Sache, wenn es auch ein Vorurteil sein mag, daß Namen stets odios seien. Wenn der Zlvang zur Genesung führen kann, dann muß und soll er angewendet werden, er ist in diesem Falle staatsmännische und ethische Pflicht. Wird die Erfüllung der Pflicht dadurch leichter gemacht, daß man sie den zu Nötigenden als eine freiwillige suggeriert, umso besser. Man lernt nicht am schlechtesten, wenn das Lernen reizvoll gestaltet ist, und macht dem Kranken die Diät anziehender, wenn man auf seine alteingewurzelten gesundheitwidrigen Gewohnheiten bcm Scheine nach eingeht, dafür aber die strenge. Kur umso entschiedener walten läßt. Also der Weg zur Sanierung führt über die innere (unfreiwillig-freiwillige) Anleihe, die sowohl dem Grundbesitz wie dem mobilen Kapital aüferlcgt werden soll. Es wird seit einigen Tagen vorgerechnet, daß die Anleihe 400 Milliarden einbringen soll. Diese Ziffer ist falsch, da schon das Ergebnis der Z w a n g s h y p.o th e k allein mit. 6 0 0 Milliarden Kronen präliminiert worden war;' bleibt die Basis von 0 Prozent vom Goldwerte bestehen — und daran wird--noch immer festgehalten — so kann die Verwertung der Hypothek und der beim mobilen Kapital aufzunehmenden Anleihe nicht mit bloß 400 Milliarden veranschlagt werden. In'Wahrheit bleibt es bei den ursprünglich ausgestellten Ziffern: 600 Milliarden soll die Zwangshypothek einbringen, 400 Milliarden wird das mobile Kapital zu leisten haben. Neunhundert Milliarden Kronen! Wenn sie in die Staatskassen flößen, könnte damit das Budget wirklich in Ordnung gebracht werden, unb die gleichzeitig stattfindeude Kroneufundierung durch öle neue Notenbank, würde in der Tat für lange Zeit den Notendruck überflüssig machen. Zur Kräftigung des Geldwertes würde aber alles geleistet sein, wenn überdies durch das Bankinstitut dem Staate die Verfügung über die Notenpresse entzogen würde. Es fragt sich nur, ob die so verschwenderisch ansgestreuten Keime der Anleihe gedeihen können,.und ob es nicht eine Täuschung ist, auf eine Ernte von 900 Milliarden zu hoffen, da doch der ganze Notenumlauf gerade die Hälfte dieser Ziffer beträgt. Dieser iuuere Widerspruch der Anlei h ek o n st r u k t i o ü dürfte wohl ein Grund dafür sein, daß in der Erörterung der Blätter das präliuünierte Anleiheergebnis auf 400 Milliardelt reduziert wurde., aber dieser Widerspruch ist dadurch keineswegs beseitigt, denn ein Ertrag der inneren Anleihe in der Höhe von 400 Milliardelt würde so viel bedeuten, daß sie beit ganzen Geldumlauf absorbiert. Was aber bliebe noch zurück, um als Blut bnrd) die Adern des Wirtschaftsverkehres zu rollen? Man bedenke, was es heißt, aus dem Geldmärkte 400 oder gar 900 Milliarden hernuspumpeu! Die Inflation brachte es Mit sich, daß wir trotz der Papierslüt an einer Geldknappheit leiden, die die Industrie immer wieder zwingt, Wechsel bei der Oesterreichisch-üngärischen Bank eiltzureiche.lt, so das; das kommerzielle Portefeuille nach dent jüngsten Bankausweis nunmehr 160 Milliardelt, also eilt Drittel des gesamten Notenumlaufes, enthält. Die Geldknappheit mag paradox erscheinen, sie findet aber ihre Aufklärung dadurch, daß infolge des Kroneitsturzes der Realwert des Notenumlaufes — in eine stabile Währung nach den: jetveiligen, immer niedrigeren, Kronenkurse umgerechnet — heute kauin mehr als 100 Millionen Goldkronen beträgt, während er^ im. Vorjahre M einer um paar hundert Milliarden geringeren Notenmenge Ultd einem Stande der Krone von 2 Franken für 100 Kronen nicht viel weniger als 400 Millionen Goldkronen betrug. In diesem Schwunde des Realwertes des BanknotenumlaUfeß drückt sich das Zerreiben der Goldreserven aus, das Aufzehren des Kapitals und die Erträgnislosigkeit der gesamten Wirtschaft, die eine Kapitalisierung unmöglich macht. Die Geldknappheit ist nicht Mangel an Noten, sondern Mangel an hinter den Noten stehenden Gütern, durch die jene gedeckt werden. In der Praxis der Jnflationswirtschaft wird diese Tatsache dadurch verschleiert, daß die Notenpresse zu immer rasenderer Arbeit angetrieben wird und sich ein Wettlauf um die aus ihr hervorgehenden Erzeugnisse entwickelt, wobei die höchsten Zinssätze von demjenigen bewilligt werden, der das Rennen siegreich bestehen will. Wir sind nun so weit gekomnlen, daß auf dem Geldmärkte 6 Prozent Zinsen für Monatsgeld, das sind also 60 Prozent für das Jahr, gang und gäbe sind, daraus aber kann man sich erst ein Bild machen, wie es um Handel und Wandel bestellt sein wird, wen der Anleihezwang so und ko viele Noten, die auf dem Jnflationsmeere herumvagabundieren, abgeschöpft haben wird. Das Abschöpfen von Kronennoten, um dadurch eine Stärkung des Kronenwertes herbeizuführen, das ist der Sinn und Zweck der inneren Anleihe, und es tjt gar nicht notwendig, daß das präliminierte Ergebnis wirklicherzielt wird. Es ist ein künstlicher Druck auf den G e l dmarkt beabsichtigt, in der richtigen Erkenntnis, daß die Inflation zwar stets einen N o t e n ü b e r s ch u ß geliefert hat, der zwar zu gering ist, um zu Investitionen für produktive Zwecke Verwendung zu finden, zu griff; jedoch. um llicht zu spekulativen Transaktionen zu reiz»». Aus dieser großartigen, aber unfruchtbaren Notenprodukiicn erklärt sich der Z.ulanf zur Boc'e im Zeitalter der Gclderrtivertung. Da nun die innere Anleihe den Geldmarkt beengen muß, hat die Börse darauf mit einer Äbschwächung der Tendenz reagiert. Denn es vt selbstverständlich, daß der zwangsartige Charakier der Anleihe einen großen Kronenbedarf Hervorrufen muß, so daß bis zur Bergung des Erträgnisses etn weiteres Staken ker Krone ausgeschlosfelt ist, und daher der stärkst Impuls für die Notenpresse. ausbleibett wird. Ter starke Kronenbedarf wird daher nötigen, Effekten und Valuten abzüverkaufen, worauf eine Verstauung der Börse eintrelen müßte. So viel Noten durch die Attleihe abgcschöpst würden, um so viel wird sich der Druck auf den Geldmarkt verstärken, und um so viel wird sich der Zulauf zur Börse vermindern. Die Bankert werden wertiger denn je in der Lage sein, Geld zu spekulativen Transaktionen zur Verfügung zu stelleit und jedem Pumpversuch der industriellen und kommerziellen Kreise mit dem Einwaud - begegnen, daß sie doch vorerst die in ihrem Besitz befindlichen Effekten oder Valuten verkaufen mögen. Das ist. der Grund, warum die Börse ant Freitag in schwacher Haltung schloß, Als werbendes Moment für Effekten bleibt allerdings ihre Usiterwertung zurück, die sich bei Fortdauer der schwachen Tendenz erst recht verschärfen würde. Es wird dann mir eine Frage der finanziellen Potenz sein, ob man sich von seinen Effekten wird trennen müssen oder nicht, dann abyr wird die Börse aufhören, ein Tummelplatz der Spekulation zu sein, nub wiederum das werden, lvas sie einst gewesen ist — ein Markt, ans welchem reelle Interessenten znsammenkommen, um ein durch überschüssige reale Kapitalien, nicht aber irreale Noten hervorgernsenes Anlagebedürfnis Ztt befriedigen. —ll. Di« Siidbahnkonfewnz. Venedig, 1. Juli. Die Südbahnkouserenz hat in ihrer gestrigen Vollsitzung die Beratung über den Entwurf eines Ueb er e inkommen s über das Südbahnarrangement fortgesetzt. Daö Spezialkomitee für die Anstellung des Materials hat seine Arbeiten beendet und seinen Bericht vorgelegt. Das Spezialkomitee für ein Einkommen bezüglich der T r a n s i t s r e i h e i t hat bereits beit Entwurf einer Vereinbarung unterbreitet, dessen einzelne Kapitel die F r c i h e i t der B e r b i n d u n g s Wege gemäß dein Elttwnrfe der Konfrenz von Barcelona, die Zollbehandlüng der Waren, den Personenverkehr, die' internationalen Bahnhöfe sowie die Regelung der .Fragen der Tarife und der' allgemeinen Abfertigungen behandeln. Die Berner Konvention soll neuerlich in den Beziehungen mtb in den Verträgen zwischen den Nachfolgestaaten zur Anwendung gelangen. Erweiterung des Borseverkehrs im Juli. In der gestrigen unter dem Vorsitz des Vizepräsidenten Steinhübl abgehaltknen Plenarsitzung der Wiener Börsekammer wurde beschlossen, im Monat Juli vier Börsetage in der Woche (Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag) abzuhalten. . , . Die Devisenpreise. In Zürich blieben gestern, die österrcichischeit Zahlungsmittel unverändert, die gestempelte Krone 0,02.76, Auszahlung Wien 0,02.76; Dagegen fiel die Mcstk von 1.43 ans 1.88, was in Berlin eine stürmische Steigerung der fremden Zahlungsmittel hervorrief. In Wien war gestern die Böffe geschlossen, es Unterblieben daher die offiziellen Devisennotierungelt;' int intmtcn Bankenverkehr waren etwas höhere Kurse in Geltung als am Freitag. Die Goldparität (Umrechnungsverhältnis betreffend die Zollzahlungelt in Gold) für die Periode vom 3. Juli bis 9. Jllli 1922 ist mit 3860 K. festgesetzt worden. . Wienerberger Zieaelsabriks-nnd Baugesellschaft. Die am 30. Julli abgehaltone Generalversammlung der Wienerberger Ziegelfabriks- und Baugesellschaft hat auf Antrag des Vm waunngsrates beschlossen, eine Dividende von 80 K. zu verteilen, die. ab 3. d. an der Kasse der Gesellschaft, Wien« 1. Bez., Karlsplatz 1, zur .Auszahlung gelangt. Die aus dem Berwaltungsrat turnusmäßig ausschewenden Herren Direktor Ludwig N e u r a t h und Hofrat Dr. Hermann M a t h eusche wurden wiedergewählt, die Kooptierung des Herrn Dr. August Miller-Aich holz bestätigt und Herr Handeshauptmann Dr. Johann Hauser in den Verwaltungsrat neu gewählt. Postpaketverkehr mit Jugoslawien. Wie das Handelsmuseitm mitteilt, werden in Jugoslawien ohne Bewilligung des Ausschusses der Nationalbank nur solche Postpakete zur Einfuhr zugelassen, welche an die Adresse von Privatpersonen gerichtet sind und deren Inhalt für den persönlichen oder.Hausgebrauch bestimmt ist. Pakete, welche „Muster ohne Wert" enthalten, können ebenfalls ohne Bewilligung der Nationalbank eingesendet werden. Waren, welche in Postpaketen „in Kommission" gesendet werden sollen, bedürfen einer Bewilligung der Nationalbank auch dann, wenn unt die Zustimmung zum Ankauf von Devisen nicht angesucht wird. Nähere Auskünfte erteilt die Zollabteilung des Handelsmuseums. Die Ernteaussichten in Ungarn. Aus B u d a p e st wird telegraphiert: Infolge der günstigen Witterung anläßlich der ziemlich ausgiebigen Regenfälle haben sich die Ernteaussich'ten der Brotfrüchte entgegen den früher bestandenen Befürchtungen wesentlich gebessert, wenn auch die Ernte hinter der vorjährigen zurück bleiben wird. Es ist im allgemeinen eine gute Mittelernte zu erwarten, nur Roggen, dem der Regen nichts mehr nützte, steht schwach-mittel. Hackfrüchte Ziehen gut-mittel. Hülsenfrüchte gedeihen gut. Die Weinernte dürfte mittelmäßig aussallen. . Neue Vorschriften über Ursprungszeugnisse in Jugoslawien. Wie das Handelsmuseum.mitteilt, ist in . Jugoslawien am 20. lat. ein Runderlaß der Generalzolldirektwn in Kraft getreten, welcher die Bestimmungen über Ursprungs-. Zeugnisse neu regelt. Nähere Auskünfte über den Inhalt der Ursprungszeugnisse, die zur. Ausstellung befugten Aemter und sonstige Details erteilt die Zollaoteilung des. Handelsmuseums. Ausgleich. Vom Handelsgericht Wien wurde das Ausgleichsverfahren über das Vermögen, der Firma. Bankgeschäft B e n e s i, Pick ü. C i e., 1. Bez., Wöllzeile 15, eingeleitet. Ausgleichskommissär: Hofrai -Karl Biber. Ausgleichsverwalter: Siegfried Koditschek, Oberbuchhalter. Anmeldefrist: 12. August; Ausgleichstagsatzung: 18. August, 10 Uhr. Den Gläubigern werden 10 Prozent' angeboten. — Vom Handelsgericht Wien wurde, das Ausgleichsverfahren über das Vermögen der Firma Gero u. Ko., Bank- und Kommissionsgeschäft, '1. Bez., Schottengasse 9, eingeleitet. Ausgleichskommissär' Hofrat Karl Biber. Ausgleichsverwalter: Adolf Albert Mautner, 9. Bez., Liechtensteinstraße 17. Anmeldefrist: 18. August. Ausgleichstagsatzung: 23. August, 10 Uhr. Den Gläubigerit werden 25 Prozent geboten. Ausgleichsbestätigung. Der zwischen der Firma Ignaz Spielmann, Kragen- und Manschettenerzeugung und Dampfwäscherei in Wien, 7. Bez., Kaiserstraße 71, und ihren Gläubigern angestrebte Ausgleich erlangte die gesetzliche Majorität und, wurde vom Wiener Handels-, und Ausgleich-- gericht bestätigt. Die Gläubiger erhalten eine Quote von 05 Prozent. — Der zwischen der Firma Felds ch u h u. K o., Bank- und Wechslergewerbe in Wien, 9. Bez., Maria Theresicnstraße 18, ■ und ihren Gläubigern angestrebte Ausgleich erlangte die gesetzliche Majorität und wurde vom Wiener Handelsals Ausgleichsgericht bestätigt. Die Gläubiger erhalten eine Quote von 30 Prozent. Konkurs. Vom Handelsgericht Wien wurde auf Antrag des Liquidators Dr. Michael Baidach der Konkurs eröffnet über die Firma „Omko", Warenhandelsgesellfchast m.. b. H. in Liquidation, 6. Bez., Mariahilferstraße 116. — Koukurskommissär: Hofrat Karl Biber; Masseverwalter Dr. Eugen Husserll 3. Bez., Rennweg 9, Termine: 8. Juli, 10 Uhr; 4. August; 18. August, 10 Uhr. Börse für kandwirtschafiliche Prodakte, (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung-.) . Die Saateustandsherichte in Oesterreich lauten im allgemeinen ungünstig. Besonders wird über zu geringe Niederschlagsmengen geklagt, die die Quantität beeinträchtigen werden. Auch in der Tschecho-Slow akei sind die Ernteaussichten ungünstig, und auch dort rechnet man mit einem sehr fühlbaren Ernteausfall. Dagegen haben, sich in Ungarn die Ernteanssichten wesentlich gebessert; man hofft ans eine gute Miiteleritte. Ueber oas gestrige Geschäft sei erwähnt, daß sich dieses hauptsächlich ans Mehl und einzelne wcitige Artikel erstreckte. Speziell Mehl wird noch seitens der Tschecho-Slowakei gekauft, welche Forderungen von 80 ung. K. ab Wien ohne weiteres bewilligt. Für einfach griffiges Mehl wltrden ab Wien durchschnittlich 76 ung. K. bezahlt. Ungarisches Roggenmehl 75 bis 78 Prozent wurde zu 54 ung. K. und Einser zu 67.60 K. rusgeboten. Oesterreichisches Nullermehl wertet je nach Marke 1360 bis 1440 K.. Kochmehl 1310 K., jugoslawisches Aiehl 24 jugosl. K. ab Spielfeld. Aus dem svnstigell Offert sei hervorgehoben Weizen zu 970 bis 1ÖOO K., Roggen zu 860 K., südslawischer Weizen 78 bis 79 Prozent, 2 Prozent Besatz, zu 47.50 jugosl. K., rumänischer Mais zit 780 K. und bulgarischer Mais zu 770 K. Für Gerste wurden 2.75 tschech. K. gefordert, für Hafer 850 K.,-in Heu liegen keine Offerte derzeit vor, doch schätzt man Bezüge aus Oberösterreich auf 650 K. pro Kilogramnt. Stroh notiert 160 K. ab Wien. In Hülsenfrüchten ist das Ausgebot derzeit sehr schwach. Offerte' lagen vor. in rumänischen Bohnen zu 7 bis 7.25 Lei, beziehungsweise zu 15 Mark ab Wien, Reis wurde seitens des Konsums zu 14 Schilling 4,5 Pence ausgenommen. Die Devisenkurse. Zürich, 1. Juli. (Devisenkurse. — Milgeteilt von üer Schrveizekischen Kredikanstalt.'l Berlin 1.38 (1.43). Kolland (202.60). M.'w York 586.75 (527:—, London 83:27 (23.25). Paris.44.25. (43.92). Mailand 24.7Q, (24.55), Brüssel —(44.25), Kopenhagen —(113.-^). Slockholm -(135.75), Christiania — (86.-), Madrid —(82.—). Buenos Aires —(189.—), M-og 10.10 (10.10), Budapest —.51 (—.51), Agram 1.67(1.65), Sofia 3.42 (3.40), Warschau -.11'/. (-.11V,), Wien Geld —.02'.« (-^-.02'/«),. Wien Ware Oesterr. gest. Kronen Held —.02'/^ (—.02V«), Oeslerr. gest. Kronen Mare GigM11871 , Wien, L, Schotteilgasse Nr. 1 GwBnM 1B71 - Aktienkapital und Reserven: K 3.525,000.000 . Banku. W echsleirhsus Schwamcnbersplati. Wien. I., Kolowratrflng 14 UVeohielituliien i V.Reinprechtsdorfe'rstr/^ I. Sctiottengasse 2 ' viKMariahilferBtr. 74b I. Fi-anz-JösefR-KftI 37 VII. Neübawgaitse 44 1. Roten türmst raße 29 VHI.jo^!staqtefst*(tBe84 ,11. lielnestiaße 34 X. Favoritenstraße 103 ill. Tabpratraße 7- XI. Hauptstraße 50 * III. Hauptstraße 10 ' XII. Kopprelterg0cee 2 ' IV. Suttner^Iats:? ', Xllt. HetiptsMer3' IV. NVlednetgilrte! fo 1 . Ml. BreltenleerstraBe 6 XIV. Sparkasseplatz 1 XIV. MarlahUiefstr. 196 XVII, Ottakrlngerstr. 84 XvNl. W8hrln^crstraß§84 XXI. Hauptsfraße 45 Exbosltüreni BWgasteln Kottenmann. , St. Johann Int Pongau ■ , Filialen: Bad Ausee, Bad Ischl, Baden bei Wien, Bleibürg, Bregenz, Czemowitz, Graz, Innsbruck, Knlrtelfeld, Lambach,. Leoben, Liezen, Linz, Mödling. Neunkirchen, Ried, Salzburg, St. Pölten, St, Veit a. d. Glan, Steyr, Villach, Vöcklabruck, Wels,- WleneivNeustadt, 2003 . BfeArjii sümtl. BankoeschSfte'u. Ihdusfrlette Transaktonan. i