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Wiener Morgenzeitung · 1922-07-02 · Heft 1228 (2.7.1922) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1228 (2.7.1922)
Date
1922-07-02
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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f 'r/- ™p!i?i' •< * '?•■ •*'' Vi*', \ -;*‘r ' 1 {•• * mit m Wien, Sonntag Wlener: MsMchertmrs. Z. ZLll isZs Gerte? .; * gilt! Störe LaydWKhumrg. Bettvorleger. reine Ware. 'S860 K.» Zinnuerteppiche, LZ.600 bis . 53,000 K.. Tischdecken ,1700 ft, Fianelldecken. 5800 K., Sleppdecken 28.000 A.» Leinen- Vorhänge» waschbar. 12.800 K. F ü r F h r e S t a d t w o b- '•it.u n n - Feinste Madrasvartzänge 21.500 K.. Etamin-Doppeltöettdecken 21.SL0 K.» Etamin-Künstlervorbänge I7.SOO K., Fla» nelldecksn in ollen Farben 14.500 K., Pkiischiibsrwürfe in allen -Farben 29 000 §,. inländische Perseiieppiche 85.000 A.. Lautteopicke pro Meter 1580 Eiamin-Kalbsiorcs 9500 A.. Knüpf, tepptche stir Speisezimmer, Steppdecken echte Froktieroorleger usw. Teppichhaus Weitz n e r, Vt.. Mariahilferslrahe 106. f . - All« Preise — Covercoat, 140 breit» 8000 K. wie vor zwei Monaten, im „Tuchhaus zvm Kirschen", II., Taborstratze 17. * DuaMAsmöhel aller. K.olz- und Stilarien kaufen Sie, äußerst 'preiswert im Möbelhaus Max Bergmann, 1I„ Pralerfiratze 33 (Äeiniravbevgasse 2). . * A« ReSoedpreisen kaust Slltpopierin größeren und kleinsten Ouanlitäten Großhandlung S o I b. a, VIII.» Fuhrmann- Lasse 2. Telephon 33-2-83. * Nie Kitte alte Zeit. Dieser stereotype Stoßseufzer der 'Alten, von den Modernen spöttisch belächelt» bat jetzt für nlt und sung Berechtigung gewonnen. Wer wifide sich nicht jene Zeit zu. rückwünschen, da man mit sicheren Zahlen rechnen und sein Budget oft für Monate Hinaus bestimmen Konnte. W'e ganz anders ist es jetzt, wo oft in wenigen Tagen die Preise aller Be,:Qtfsathb>l um das Doppelte anschwellen. Alle Spar- und Reci-rukünste werden dadurch über den Kauten geworfen. Insbewndere diejenigen Leute, die auf ein. fixes Einkommen angewiesen sind, werden durch diele Unsicherheit der VechZitnisie schwer getroffen. Der einzige Ausweg-ist — rasch das Aolwendigsie kaufen, bevor es noch teurer w.rd, und nur bei Mimen, dis infolge kleiner Realen, aller Lagerbestände und Befolgung des Prinzips .Großer Umsatz — Heiner Nutzen* in Preis und Oualilät konkurrenzlos find. Durch kulante Geichäftspraxis und außorordenNicke Dillif,- beit hat sich das Warenhaus Brüder S ch i? f m o n n, Wien. U, Taborstraße 48, einen großen pnd treuen Kundenkreis erworben, unh empfiehlt es sich für Men, bei-Bedarf an Kleidersioffen» Kerren- und Damenwäsche. Regenmänteln, Leinen und Strick, waren usw. das reichhaltige Lager dieser Firma zu bcsichiigen. Bereine, Vortrags rmd VerfaMMlungeü. Urania. Keule, 5 Uhr (Großer Saal): Beherrscher der Lüste. — 5 Uhr (Kleincr Saal): Im Banne der Bax..».xg-Uhr (Großer Saal): Aus der Glanzzeit der heiteren W ensr Musik. — V98lUit (Kleiner Saa!): Opemabend.--Morgen, Uhr (Grvi-er Saal): Unisr Freund, der Kund. MarioneHeukrieg. — Vß Uhr Saal): Beherrscher der Lüste. - lk8 Ilijr (Kleiner 6aah: MaMroßer Brabec: Das jetzige Albanien. ljß Uhr (Kmssaa!): Uninersitälsprofsior Medizinalrat Dr. August K a y e k: Die Pflarizeii-- tvelt Oesterreichs. M. — 'j.ß Hf}r (Klubicral): Nvberi F r i e din a n r: Goethe als Denker und der Begriff des Lebens. VI. -DL? MaELevtcht. Die Fleischpreiserhöhungen der letzten Woche. , Die sprunghaften Steigerungen der Preise auf den Märkten in St. Marx und die Erhöhungen in der Grvßmarfthälle körnen erst gestern, am relativ verkehrsreichsten Tage der Woche) in dollem Maße zum Ausdruck. Der Verkehr, war wohl' lebhafter als in den letzten Tagen, doch ist'der Konsum tin allgemeinen gering. Der größere Verkehr ist mit dem Monatsanfang zu erklären, doch beschränken sich die Hausfrauen im allgemeinen auf den. Einkauf der allerbescheidensten Fleisch- und Fettmengest Im. Vergleich zur Vorwoche ist je nach Qualität Rindfleisch üm 600. bis 800 Kronen, Kalbfleisch um 600 bis 1000 Kronen, Schweinefleisch um 400 bis 800 Krönen, Speck um 409 Kronen, Schmalz um 600 bis 800 Kronen pro Kilogramm teurer geworden. Pon dem Preiswirbel wurden begreiflicherweise auch'alle Wurstsorten ergriffen. Auf den Grunwarenmärkten sind frische Gemüse aller Art in reichen. Mengen angeboten, die Preise bleiben trotzdem unverändert hoch. Häuptelsalat hat sogar etwas angezogen. An Obst standen gestern neben Kirschen auch spanische Weichsel aus Ungarn zur Verfügung, die sich auf. 2800 bis 3000 Kronen im Großhandel stellten. Ungarische Marillen kosteten 500 Kronen, Walderdbeeren 3500 bis 4600 Kronen, Himbeeren 3600 Kronen, Ananaserdbeeren 3300 Kronen, schöne burgenländische Einsiedekitschen 1200 Kroneu pro Kilogramm. Für Eier werden Preise bis zu 290 Kronen pro Stück gefordert. Ein Mrmischer TheateraHend in Berttn Erstarrffühmng von Tollerd „Maschinenstürmer". — Demonstrationen gegen die bayrische Regierung. — Eine Ansprache von der Galerie. Unser Berliner Korrespondent telegraphiert uns unter Lein 1. Juli: Gestern fand im Großen Schaiispie lh a u s die erste Aufführung der Tragödie „M a schinenst ü r m txf1 von Ernst Toll er statt. Der Dichter, welcher der seinerzeitigett Münchner Näteregiemmg . angehörte, wurde bekanntlich von der gegenwärtigen bayrischen Rtzgievung zü einer F e st u n g s st r a f e verurteilt, die er jetzt abbüßt. Eine Anzahl hervorragender deutscher Künstlet hat in einer Eingabe angesucht, daß dem Dichter Urlaub gewährt werde, damit er der ersten Aufführung seines neuen Werkes beiwohnen könne. Gerhart Hauptmann hat die Eingabe rnitunterfertigt und wurde deshalb von alldeutscher Seite heftig angegriffen. Die bayrische Regierung hat davon Toller Spiegelgasse Kr. 16 Ver stalgerungseinteilung vom 2. avU b!o intei. 16, Jn\\ 1YS3. der Versteigerungen, v« nichts BJUSem andereß vermerkt, nachmittags tim im Ludwig' sß? TUijlloh, mit Ausnahme Samstag, GebrauohrgBjjenstlincIa im Ludwijjsiorfflind Röjssler.Sasl, unbestellbare Pcstienduh'iea im Xolowrat-Saal, PrBtlosßnttn Fr«'?- Saal; tiigilch (dieSonnlaee ansgenommen) t Antl(|ultMtan,Teppiche, Oemtilde, Wüsche. Kini3tg«werbe, Qtttvvooh, Ssmstas auch SjDhmuck lind Silber ab V,o Uhr abends im VorgRÜgu.'.aßparli ehern. - Venedig ln Wien“ im Prater..; Mo 3. u. 10., Ml 5, ti. 12.. Fr 7. VII.: Antiquitäten, Gemälde, Miniaturen, fcuastqewerbtloha Arballen. Perser- «.Smyrnq-fapplolie, Stlmobiiiar im Hoch-Saal. Di 4. u. II. Vit. r Silber und Olilhasllber im Franz-Saal, Di 4. u. 11.. Fr. 7. u. 14. VII.: Möbel, eiserne Kasson, Oeicij, Luster, Bilder, Haushaltwigsgegenstände im Glssho?. Di 4.n. 11., Fr 7.VH.: Briefmarken im Versteiiiermigasaal dar! Bricfmarkenabtejlnng, VI., Maria-', hllfcrslrasss 73. Mi 3. u. 12. VII.: iMy'.yn-, BMISnntei»- und Perlens himioV., Pitezlslopsuhrae im Frsiur-Ssal. Mi 5. ui 12. VII.: Photogr. Apparat«;.: Ferngläser. 5 Uhren, Schreibmaschinen itorif-Scal. Do 6. VII.: Mueikinstrumenle, Musikallen im Ludwlgatorff-^aal. Do h. n. 13. VH,- Sohhns« Mobiliar, Klav!oro,.PersBr!epploho. ßamälilo, Kunstgewerbo imrranz- Josefi-Saal. Fr 7. U. 14. VII.: Ja^duiid Dekorajfdnswälfen ,• Geweihe, Sportausrüstung, Sattelzeug, Pelze im Liidwlgstorff-Snal. ~ Mi 12. bi* Fr,14.VII.: Il.viioiieraukt'on im Eminger-Saa!. Auf Grund‘ddr Art. 343 u. 35 t H.Q.B. Fr 7. VII.. 10 Uhr vormittags bei Sped. Bis & Cp., X.. Pernersdorffergassp 4: SS St. Rollen CAMe) Film Material okns Monopol. Besichtigung Mi 5. ». Do h. Ylü, von 8 bis 12 und 2 bi« 5 Uhr.' Zweiganstalt Baden, Kar lspiatz 6: Mi 5„ Dill,, FrJ4. VIL; Mobiliar, Gemälde, Teppiche, Kleider, Wäsche,"Kunstgeiverbe. So 3. VH.: Kiinstaukiioh; ferner Do 15.Fr-7. VW-i dreiviertel 3 Uhr nachm..: 75. Auktion bet Daniel, Bade», Erzh. Rarher.'PIng 3. : Während des Sommers werden ab s. full 1922 die Spmsing- Auhtionen mit Aufnahme jener im Vercr.ügungspark, ehern. „Vvosdix in Wien“ Prater, eingestellt. VtrwarUmascätel.«a* 3., Rauhensteingi 8: Wegen Vornahme von Inventur-Arbeiten wird der Verkauf der RSoklasajütor dir Hauptanstalt für Saohü^mcb.llsieiHiiia, i. L, ln der Leit vom I. Ja!, bis 13. August!. J. vollkommen eingestellt. c t n tq c r e i ch t c XX L! a itb sgefn ch abgele h u t — Die Erregung über djese Entscheidung der bayrischen Regierung, grsteigert durch die jüngsten Berliner Vorgänge, machte sich anläßlich der Promiere Luft. Es lnurden heftige Protestkun-dgebnnqen gchen die bayrische Regierung laut und alle Stellen der Dichtung, die dazu Anlaß gaben, Mrden mit lebhaften Kundgebungen gegen die Neaktron begleitet. Im Zwischenakt Zielst ein Theaterbesucher Von der Galerie eine weithin Vernehmliche Ansprache an das Publikum, .die mit stürmischer Zustimmung aufgenommen wurde. — Wir kommen auf das Werk noch zurück. Unter dem Gcsämttite'l „Ernst und. Scherz in der Erotik" bietet Hiersein ' sonynerliches l^astfpielensemble unter der Leitung ' dvk''5Ml'M i k s E ' (Neue Wiener Bühne) jenen Scherz) jenen Ernst und auch jene Erotik, die sommerlichen Theatergästeu der Praterftraße willkommen sein dürften. Nebvigens ist ein Sketch „Die Mumie", den Karl Mlisch selbst verfaßt hat und nicht'ohne Bravour spielt, ettuaS .besser geraten, als sonst Werke dieses Genres zu sein pflegen. Außerdem gelangte „Die Mtmoralischö Wohnung" von Alexander Engel, „Ich bin Papa" von Louis- Tusstein und „Der Geldbriefträger" von Emil und Arnold. Goltz schlecht und recht zur Aufführung. Das PuMkunr ist zufrieden. Arrs -dSA AheatevK. 5n der Volk sw p e r wird beut-, Sonnlao, zum Msn Maie in disskr GNsin ^Keltere Kunst" mit den Gästen Lllj Marbsra, Raaul Aslan. Otto Trefsier und Kalbe und Eduard Cichler i,r itjreu künwer sch lila si chen Tänzen gegeben. Dichenl: Kcrr Kurmnnn a. G. — Morgen geht o l) e n g I i n" mil Frl. Rantzau als Ega in Szen?. Den LobengAn singt Kerr Kammeilüi gsr Kml Sörn von der Metropolilan-Oper in New Vork. - '.. Im D e u t f ch c n V. o! k s t b e a t e r tritt AleMder M o. i f j i in dieser.Spielzeit nur noch dreimal auf. Dcr Kunsller ipiclt beute den Oedipus, morgen den Kanftet nnd v»rabschiedet sich Dienstag in Tolstois .Der lebende Leichnqm". Sofjojin Stra u ß«T hea t e r gelanat Freitag „I h r e K o h s i t, die T ä n z e r i n-, Opmetle in drei Akten von Oskar F e l i r und Richard Bars, Wufitz von Waller W. G ö tz r, 31«- 0^10111^0^119. > . . 8m R a i in u n d ° T h e y t e r blejbt dis erfolareichs Novität „Die Liebe gebt um" mit Pep! Glöckner und ^raiiz Glawatfch in dm Kauptrollen auch die nächste Woche im Svielplau. Kn der N e n a 1 f f a-n c e - B ü h n e findet morgen die.Crstausiührung der SchwanknovM „Börten f i e Pest" von Max Rcimmm und Otto Schwarz statt. diesem Schwank eröffnt l 9o!ef K ö n i a ein. längeres Gastspiel. Dl den weiteren Rollen' w'rken die Damen Pia A r» 0 l d, Lmse L i e bst v e ck t, Maja S e r i n g, Lola U r b a n - K n e i ö i n g est. Cornelia W i l d t. und die Kerren Gugeü G ü n t k e r. Karl M a u t h, Karl Urban mit. Regie: Julius H e r z k a. Beginn pMse V28- UI)r. Der Spiel plan derV 0 l ß s v p e r. Sonntag. Vjd Uhr. Keitere Kunst: „Franz Schubert" (v. Suppe . Ltlli Märberg. Ravul Astan, Otto Treßler vom Burgtheaier als Gäste. 'Käthe und Eduard Etchler kn .ihren künstisrifch-klWschen'Tänzen a. G. Montag, 7 Uhr, „Lohengrin". Lohengrln— Kerr Kammersänger Karl Jörn von der Mekropolitän-Oper in New Bock a. G. Dienstag, V*7 Uhr, 1. Wiederholung: „Eine Nacht m Venedigs mit den Kerren Fritz SÄönboff» S^Duftmarn und Franz als Gästen,. MUtwoch. V»8 Uhr, ..Margarete" (Faust): Mephisto — Kerr Sigismondo Saleschta. G-». Fällst — Krr Anton Ludwig vom Nationaltheater in- München a. G. Donnerstag. 7 Uhr. „Tannhauser": Tonnbäufer — Kerr KamMei länger Karl 5ö>n von der Meiropotitan-Oper in New Bork a.G "'reitag. „Rigoletiv": Aigolello — Kerr Siaismond, ^alrfchi a. G„ Herzog Ksrr Anton Ludwig vom National theater in München a. G. Samstag, 7 Uhr, „Eine Nacht \\ Venedig" mit den Kerren Fritz SchLnhoff. F. Gultmann uw Franz Fentfch als Gästen. S. M. Dttbyow. Dis Juden unter der Herrschaft Nikolaus der Zweiten (1894—1914). Petrograd 1922. Jüdischer Kooperativ-Verlag „Kadimah". . Diese 87 Seiten umfassende Schrift enthält einige Ka> pitel aus dem letzten Bänd der „Allgemeinen Geschichte dei Juden" desselben Verfassers. Was man, auch wenn mau ein, von dem Verfasser abweichende Anschammg über Wesen uni Aufgabe der Geschichtschreibung vertritt, an allen Werker' Dubnows rühmen kann, gilt auch von dieser Schrift. Gestützi durch eine ausgezeichnete Materialbeherrschung, versteht et Dichnow, mit psycholögischm Scharfsinn- und Herborragendei Kraft synthetischen Denkens den Stoff übersichtlich in fesseln, der Darstellung darzubietev. Was er uns erzählt, ist als ein Stück Zeitgeschichte auch dem westeuropäischen, Leser in vielen Details nicht unbekannt. Doch in dieser neuen Zusammen, fassung wird das Interesse des Lesers auch für das Vekanntt von neuem geweckt. Die Geschichtsepoche, die Dubnow in allen ihren Höhe-- und Tiefpunkten an uns vomberziehen läßt, mi! ihren Bedrückungen und Erschütterungen des jüdischen Lebens auf der einen und der nationalen Renaissauee auf der anderen Seite, bildet gleichsam den Auftakt zu der Entwicklung, die durch den Krieg und durch hie mit ihm verbundenen Umwälzungen innerhalb des jüdischen Lebens sich vollzogen hat. Die äußere Ausstattung des Büchleins stellt selbst, den in der Nachkriegszeit recht wenig verwöhnten Geschmack des Lesers auf eine harte Probe. Papier und Druck machen einen geradezu schmerzlichen Eindruck, weil sie so recht den völligen Zusammenbruch des russischen und.damit auch in gewissem Sinne des jüdischen Kulturlebens in Rußland illustrieren. Diese Schrift ist Dubnows letzte Publikation vor seiner Flucht aus der bolschewnischen Hölle. Wir, wünschen dem nimmer rastenden Gelehrten, daß er an seiner neuen Wirkungsstätte in Kownö noch recht lauge im ungeminderter Frische der Vollendung seiner Pläne sich widmen möge. . I. M. <2 MiiiMrtngen der SchachseÄtio» Hskoah, ZMemsttsnarss Wöifterrurnian' zrr PWian 1stS8. WeW: Mechln. Schnurz: Kch . WM 1. d2ä4 ■ 47 — 45 21. d5 — d6 Scß.r - e6>) 3. Sgl — IS a7-«5 38. Tel X e6«) fT X eß 3. c2 — c4 c5 X dl») 23. 813-85 Ddß — b8 4. c4X öS Sg8-fG ' 24. Sg5Xe6f EI8- -17 5. Sf3Xd4 a7 — a6?9) 25. Seö-göf K t7 —fS 6. e2 — e4!*j 8 f8 X el 26. D dl 4 5 Tg8- -8?') 7. D dl- —aif Dc8 — c7 27. 8 85^+ KI8- -g8 8. D a4 — b8 8 s — o.ö 28. Se6XTg7 Kg8.Xg7 9. Db8 -eS §7-«6 29. d$ Xe7 S d7— -16 10. S d4 -l5 Dd8 —r.7 30. DdöXbB Ta4 - - a7 11. De3 -B T b.8 — g8 31. Tat — el DH8 d6 12. JU1 -s8 b7 b6 32. e7-chv') 8I6X eß 13. 8 bl -ö? IrfÖ-g? 38. Db5Xe8 vdtzXöS 14. LeS Lg7Xd4 34. D e8—e.5i* Kg7- -17 15. Df 8 Xd4 Ld7^b5?4) 35. llL-bl ' Ta7- - a3 Wj 16. Lf2 XbS a6 Xdb 36. D eö—eSf K17. — g7 17. 0- 0 T aß — a4 37. T et-e7t Kg7- — b.6 18. b3- •bl S b8 - d7 38, D e8—f8f KI16 -Üö 19. a2- * a3 Dc7-d8 39.. Te7-e5f Khß- -84 20. T fl — el K «8 — iß 40. Te5-g5-J< unb gewinnt. Wim 'i'jffitä/t. WM*. a b c' d e f g h Siellting nach dem 3t. Zuge von Schwayz. ') e7—vb «or vorzuziehen^ sonst bleibt Schwarz ivi Zen> lrum ohne Bauer. ') Schwach gespielt: jetzt war der letzte Moment, durch S k6Xäb den feindlichen Mittelbauer zu beseiligen, der später das schwarze Spiel empfindlich beengt und die Ursache aller Mieren Verlegenheiten ist. ., ') Ausgezeichnet gespielt : Weiß opfert mit Tempo lieber dkn a-PaittH umden ö-Vyuern zu behaupten und sichert sich dauernd gleichzeitts später dte offene Tunn-LInie.

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