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Wiener Morgenzeitung · 1922-07-01 · Heft 1227 (1.7.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1227 (1.7.1922)
Date
1922-07-01
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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n j f WfvptfW'r(" *q^k ' '<" '"^ 'TifJTT 'i»>' -*"*1! W "t'">‘*’’'•: 1227 Wien, Samstag Tagesbericht. Slädtbahnprobleme. Heute tteten die F ähr Preise rh, öhu ngen «rf der Vorortelinieder Wiener Stadtbahn und den Verbindungsbahnen in Kraft: Die neuen Fahrpreise betragen: Einfache Fahrt £30 K., Kinder 20 K., Monatskarte 4000^ K., ermäßigte Streckenkarte für Angestellte und Arbeiter 2200 K>, Schülerkarte 400 K. Durch diese Tarifmaßnahme ist die Vereinheitlichung der Fahrpreise auf allen im Wiener Grundgebiete gelegenen Bahnlinien, die im, Betriebe der Bundesbahnverwaltung stehen, vollendet. Gleichzeitig verfolgt die Fahrpreiserhöhung aber auch Volkse r zieh er ische Zwecke. Denn die Bundesbahndirektion Wien-West warnt die Wiener, die Stadt- und Verbindungsbahn, für einen Ersatz der Elektrischen anzusehen, obwohl während des Straßeubahnstreiks eine Reihe nicht fahrplanmäßiger Züge eingeschoben wurde, und beschwört das Publikum,.im Interesse der Allgemeinheit seine Fahrten auf das unumgänglichst Notwendige e i n z u s ch r ä n k e n. ' Auf diese Weise soll wohlverhütet werden,, daß die Wiener üppig werden und ihrer alten Leidenschaft für die Stadtbahntunnels hemmungslos stöhnend, das momentan einzige lokale Verkehrsmittel als Jux und, Ringelspiel mißbrauchen. Ob diese Gefahr durch die Maßnahmen der Bundesbahndirektion ganz gebannt ist, läßt sich freilich nicht mit Sicherheit Voraussagen.' Denn eine, kombinierte Route Vorortelinie—Verbindungsbahn gehört auch nach der Fahrpreiserhöhuug noch immer zu den in Oesterreich selten gewordenen Dingen, bei denen man für sein Geld wirklich etwas hat. So eine Fahrt ninlmt — im erfreulichen Gegensatz zu anderen gleichfalls erhöhten Bedarfsartikeln — beinahe überhaupt kein Ende. Die Strecke von, Öberdöbling zum Hauptzollamt beispielsweise, die in Friedenszeiten auf der Dvnaukanallime in zwanzig Minuten zu bewältigen war, bietet jetzt auf dem einzig möglichen Wege über Hüiteldorst Hehendorf und weitere landschaftlich hervorragende Gegenden alle Reize und Idyllen einer ausgedehnten U r l a ü b sreis c, und dürfte schon mit Rücksicht auf die vielen Tunnels eine besondere Anziehungskraft auf Hoch- Zeitsreisenhe ausüben. Wenn aber die -Bundesbahndirektion eine so poetische Verwendung der Stadtbahn nicht wünscht, sondern diese in erster Linie den praktischen Verkehrsbedürfnissen Vorbehalten, will, dann wird ihr schon nichts anderes übrig bleiben, als die einzig zentrale Linie/ die Donaukauallinie, und etwa noch die.untere Wientallinie wieder in Betrieb zu stellen. Diese beiden Linien sind wohl mangels aller landschaftlichen Reize vor der Gefahr, jemanden zu überflüssigen Vergnügungsfahrten anzulocken,, gefeit. So wäre mit ihrer Wiedererschlietzung der Bundesbahndirektion gedient, allerdings 'auch:— und daran könnte die Sache scheitern — der a r b e i t e n den' Bevölkerung. ... > Kleingeld heim Vahnhosschalter! Der Umstand, ^daß sehr >le Reisende mit großen Noten an die Kassen kommen, wirkt äußerst hemmend auf die Abfertigung. Damit die Reifenden rasch abgefertigt werden und ihre Züge nicht versäumen, ist, es in ihrem eigenen Interesse unbedingt notwendig, das,Bargeld in.abgczähltem Betragender durch Einsicht in ,die ausgehängten Fahrpreistafeln ermittelt werden tarnt, Be* rcitznhalten oder wenigstens mit dein zu zahlenden Betrage entsprechenden nächst höheren Notengattüng zu bezahlen. Dies gilt insbesonders für den Sountagsverkehr. Die Bahnkassen sind angewiesen, das Wechseln größerer Noten zu verweigern und nötigenfalls darauf zu bestehen, daß das Fahrgeld äbgezählt bereit gehalten werde. LehreeLberftutz in Wien. Seit einiger Zeit ist die Zahl der Absolventen der Lehrer- und Lehrcrinyenbildungsanstalten in einigen Ländern, namentlich, in Wien, unverhältnismäßig größer, als die Zahl der zur Besetzung gelangenden Lehrstellen an Volksschulen. Zahlreiche Lehvamtsanwärter müssen daher oft jahrelang auf eine Anstellung warten, wenn sie überhaupt' eine solche finden. In Wien beispielsweise sind schon gegenwärtig 250 Lehrerinnen überzählig und 1700 Bewerber, darunter 860 Lehrerimten, vörgetnerki. Da in den nächsten Jahren rund, 1200 Zöglinge die Wiener Lehrer¬ und Lehrerinnenbildungsanstalten absolvieren werden, ist der Jahresbedarf an Lehrern nnb Lchrerinnen mehr als ausreichend gedeckt. In der nächsten Zeit ist kämt: eine Wendrtng zum Besseren zu. erwarten, ja, es muß schon vielmehr im Hinblick auf die verminderte Geburtenzahl der letzten Jahre mit einer Verschärfung des gegenwärtigen Zustandes gerechnet werden, da die verminderte Kinderzahl auch eine Verringerung der Zahl der Klassen und sohin der Lehrer nach sich ziehen wird. Da weiters auf Grund der im Zuge-befindlichen Reform der Lehrerbildung eine Verlängerung der Brldungsdauer e'nrtreten wird, wird die Anstellungsmöglichkeit für die Zöglinge noch weiter hinausgeschoben. Das Unterrichtsamt hat daher die Zahl der in den ersten Jahrgang, beziehungsweise in die Vorbeveitnngsklassen der Wiener Lehrer- und Lehverinnenbildungsanstalten aufzunehmenden Zöglinge für das nächste Schuljahr auf 25 eingeschränkt. Eine intcr«atio«ale Feier der Wissenschaft. Die Mendel-Jahrhundertfeier in Brünn. Man schreibt uns aus Brünn: Am 32. Juli dieses Jahres jährt sich zum hundertsten Male der Geburtstag des großen. Botanikers Johann Gregor Mendel, des Schöpfers dev Lehre von der gesetzmäßigen Berschiedenartigkeit der Merktnalc für die Verarbeitung. Auf, Grund seiner Forschung kam man zur rationellen Neuzüchtung durch künstliche Kreuzung. Aus Anlaö. ^des. Ge.denkw^LS fiphpt im KevtembLL. -n Wiener Morgenzeitung."_ Mitteililngeil llus dem Publikum. Ooläa Glinerf Julias Lieber Kolomea Chervnitz. Verlobte ' Wien, im Juni 1922 e«9 Therese Katz geb.Wolf Samuel Katz Eisenstadt Eisenstadt Vermählte El§enstadt, im Juni 1922 (Tamuz 5B82) ss9o Anlässlich der Vermählung unseres langjährigen Ausschussmitgliedes, des Herrn Samuel Katz mit Fräulein Therese Wolf gratuliert herzlichst die zionistische Ortsgruppe ■_, Eisenstadt, Juni 1922 (Tamuz 5682); seoi | Telephon 13-5-35 DITpbt^ Telephon 15-5-35 | Knisbacher & Wmdschauer, Wien. I.. Heutsigisn 6 I D'n'17t2:PT"f tilK "^KVI ÖJ"S1P - Export nach eilen Staaten Metallwarenfabrik I., Ettenrelchgasse I—3 offeriert zu den kulantesten Bedingungen 657 ' Maus- und Küchealgeräte aller Art, besonders Spezialerzeugung: von elektrischen l&pch-, Heiz- und Bilgelapparaten Vertan g e n 8 i e JP r o s p e h t! Brünn eine großzügige Mendel-Feier statt, die vielleicht zum ersten Male 'feit Kriegsbeginn -die inte r n a ti o nale W i.s s enscha ft vereinigen wird. Eine große Zahl von Hochschulen des In- und Auslandes hat bereits ihre Vertreter bekanntgegeben. Als Vertreter der Wiener Universität wird Professor Dr. Richard Wett stein, der Prager tschechischen Universität Professor - Dr» M^M o met-s ch, der Agvamev Universität Professor Dr. Zarnik, der Universität Helfingfors Professor Dr. Federleh, der Brunner Masaryk-Universität Professor Dr. V. Ulehla, als Vertreter der Brünner deutschen technischen Hochschule die Professoren Schindler, Dr. Waelsch, Dr. Richter, der Prager deutschen Technik Professor Dr. Krasser und Dr. Greger, der Wi euer Ho ch s chule für Bodenkultur * Professor Dr. Jelinek und Professor Kalina an der Feier teilnehmen. Man erwartet noch eine große Zähl Gelehrter ans denentferntesten Ländern. . ° ’ Die Organisation der geistige« Arbeit. Eine Ausstellung in der Schweiz. Die „Fondation suisse pour l'organisation de la documentation et du Tvavail intellectuel" in Lausanne plant, wie uns aus Zürich von unserem N. W.-Mitarbeiter berichtet wird, für Anfang August eine Ausstellung in Genf, in der gezeigt werden soll,' was man nützlicherweise' international organisieren müsse: das Klafsifizierungswesen auf. allen Gebieten, die Formate, die Art der Zeitschriftenpublikation, archivalische, '■ Ausschnitt- und Dokumentensammlungen usw. usw. Die Ausstellung will sich ausschließlich auf bildliche und graphische Wiedergaben beschränken. Außerdem beabsichtigt sie Kenntnis von der Ovgnisätion und den Quellen der geistigen Arbeit in der Schweiz zu geben. Die „F. Or. Doc", wie der abgekürzte, Titel der unternehmenden Körperschaft heißt, ist eine durch Personalunion mit dem „Schweizerischen Bund geistig Schaffender" eng liierte Schöpfung des Ingenieurs Emile F. Chavannes. Sie plante gleichzeitig mit der Ausstellung die EinberrlfttNg eines allgeinein zugänglichen Kongresses, auf dem die Probleme der geistigen Arbeit besprochen werden'sollten, verschob ihn aber auf Ersuchen des Bölkerbundsekretariats, weil gleichzeitig die bekannte Kömmission znm Studium der internationalen Organisation der geistigen Arbeit und Erziehung zufaimnentreten wird, um im September an die Völkerbundversammlung zu berichten. Von hochgespannten Erwartungen, die sich an diese Versuche knüpfen, möge man besser absehen. Bekanntlich weiß nicht einmal Albert Einste i n, der eiugeladen Ivurde, als Mitglied an den Beratungen teilzunehmen, was die Kommission will. Ebenso erklärte Prof. Ernst R ö t hl i s b e r g e r, der Direktor des Internationalen Amtes zum Schutz des geistigen Eigentunrs in Bern, in seinem Jahres^ bericht, den er als Vorsitzender des „Schweizerischen Bundes geistig Schaffender" vor kurzem erstattete, das Programm sei viel zu unbestimmt gefaßt und die weitschichtigen .Erziehungsfragen gehörten nicht zum Arbeitsseld des gewerkschaftliche Absichten bersölgerchen, fast sämtliche 'Be-, mfsorgaursationen der Köpfarbeiter inder Schiveiz vereinigenden Bundes. Der wirtschaftlichen Not der mit dem Hirn arbeitenden einen Hälfte der Menschheit ist mit solchen, Veranstaltungen nicht beizukommen. Gewiß gibt es auch , Not der miittaeji Arbeit lelbü. Die. ilt aber nicht LU. 1. Juli 1922 Seite 5 beheben, bevor picht ihre Träger lokal, regional, staatlich und international organisiert worden sind. Das zeigt bisher schon die -Geschichte, angefangen vom unlebendigen „Internationalen Bibliographischen Institut" in Brüssel bis zu dem kürzlich entwickelten Plan einer exterritorialen „Eite internationale" Lei Brüssel, die wie das. erstgenannte mit den Millionen Ernest Solvays gegründete Bibliographische Institut den Änator Lafontaine und Professor Paul Otlet zu Vätern hat. Ursache der ganzen, jeden Erfolg verhindernden Verwirrung ist die Tatsache, daß man bisher' gänzlich übersah, die Grenzen zwischen geistiger Arbeit und geistigen Arbeitern zu ziehen. Es ist ein Irrtum, zu meinen, daß man die Nöte der letzteren durch organisatorische Maßnahmen für die Fruchtbarmachung und Jnternationalisierung wissenschaftlicher Erfahrungen aus der Welt schaffen könne. Ebensowenig wird es gelingen, einheitliche Methoden für die geistige Arbeit zü schaffen, wenn nicht vorher eine Disziplinierung und Zusammenfassung der geistigen Arbeiter zur Lösung ihrer beruflichen wirtschaftlichen und sozialen Fmgen erfolgt ist. * Keren Kajemerh NÄsrael (Jüdischer Na!ionalfond§.s Behufs genauer Besprechung ali»r Einzelheiten der beim Marsch zum Kerzl-Grab am 16. d. zugunsten des Keren Kajemeth l'Zsrael (Jüdischer Nationalfonds) zu veranstaltenden Sammlung findet im Bureau dcs Keren Kajemeth,!!., Taborsiraße 59. am Donnerstag den 6. d. um 6 U h r nachmittags eine Besprechung der Keren Kajemeth l'Fsrael-Äommissärk. der Einzelpersonen sowie der Vertreter von Gruppen und Vereinen, die an dieser Sammlung sich z u l ä f f i g beteiligen wollen, statt. Dte Freunde des Keren Kajemeth erinnern wir, daß Heuer das Subiläumsjahr desselben ist! — Mit Rücksicht aus die erhöhten Druckkosten sehen wir uns genötigt, tm Sinne eines Beschlusses der Landeskommijsion und der Keren Kajemeth l'Israei-Kommissäre, begimund vom 1. d. an bloß diejenigen Spender mit Namen auszuweifen, die iniudefiens 1500 K. als Spende abführen werden. Der Ausweis der übrigen wird unter ^Diverse* m der betreffenden Rubrik angeführt werden. * * Moritz Menkes gestorben. Gestern ist im Spital dev israelitischen Kultusgemernde nach achtmonatlicher Krankheit cand. techn. Moritz Menkes.s Mitglied und Referent des Jüdischen Hochschulausschusses im Alter von 29 Jahren verschieden. Der Verstorbene war von. seiner frühesten Jugend ' an in der jüdischen Bewegung führend tätig, und schon vor dem Kriege als Führer der zionistischen akademischen Jugend in Lemberg allgemein geachtet, Infolge der Kriegsdienstleistung mußte er seine rege Tätigkeit einstellen. Im Herbst vorigen Jahres hat ihn das Vertrauen der jüdichen Studentenschaft Oesterreichs in den. Jüdischen Hochschulausschuß berufen. Die. jüdische Jugend, insbesondere die zionistische, verliert' in ihm einen ihr^r treuesten Vorkämpfer und Führer. Der Jüdische HochschülaÜsschuß ersucht die Mitglieder des Gesamtverbandes, durch ihre Anwesenheit-beim Begräbnis dem Toten die lebte Ehre zu erweisen. . * Sterbefall. In der Nacht auf den 29. Juni verschied nach langem Leiden Direktor Franz £. Für st im 70. Lebensjahre. Er war. Begründer des einstigen Vereins der gelernten Kaufleute, der Reichsorganisätion der Kauslente Oesterreichs und der aus ihr herausgebildeteu Gekawe. 'Ueber Initiative Fürsts fand im Jahre 1900 in Wien der erste Kaufmaunstag statt. Bus zu seinem Tode bekleidete er auch die Funktion eines Präsidenten der Fachsektion der Fouvagehändler - im, Gremium der Wiener Kaufmannschaft. ' * Eine Schulfeier des jüdischen ReligionslehrerseminaL!n Wien. Donnerstag fand int Sitzungssaale der israelitischen Kultusgemein.de in Anwesenheit des Kuratoriums, einer Vertretung der israelitischen Kultusgemeinde, der Schülerschaft und zahlreicher Gäste eine - vom jüdischen Religion^- lehr ersem i n ar veranstaltete Schulfeier statt, welche der ersten Ze>ugnisverteilung , an die Abiturienten des Oberkurses galt. Das seit zwei Iahen bestehende Institut stellt damit der Wiener jüdischen Gemeinde eine Anzahl von modern ausge- . -bildeten Religionslehrern, und -Lehrerinyen zur Verfügung, welche nach absolvierter Mittelschulmatura in zweijähriger intensiver Ausbildung mit den verschiedenen jüdischen Disziplinen vertraut gemacht worden sind, um mit Erfolg als.. Religionslehrer wirken zu können. Die Abschlußprüfung ergab ein außerordentlich günstiges Resultat, so daß fast alle Abiturienteu ein Reifezeugnis mit Auszeichnung erhalten konnten'. Oberrabbiner Chajes eröffnete mit einigen Worten die schlichse Feier, indein er auf die Bedeutung der Anstalt hinwies. Im Namen des Kuratoriums sprach Nniversitätsdivektor Hofrat Dr. Frankfurter von den Aufgaben der Lehrer in ihrem künftigen Beruf. Es sprachen ferner Rabbiner Dr. Feuchtwang, Rektor Schwarz und der Präsident der Kultusgemeinde Professor Pick Worte der Anerkennung für das Kuratoriuul der Anstalt und die gesamte Lchrerfchast. In allen Ansprachen wurde dem Wirken der Obervabbiners Dr. Chajes warmer Dank gezollt, der in Wien ein bedeutsames jüdisches Kulturwerk geschaffen habe und dem auch die Errichtung und Erhaltung des Äeligionsseminars zu danken sei. Der Leiter des Instituts Professor Dr. R o s e n f e l d hielt an die Abiturienten eine warme Ansprache und richtete an die Leitung der Kultusgemeinde' die Aufforderung, der jungen Anstalt, welche berufen sei, den Religionsunterricht in Wien zu reformieren, und welche Lehrer hervorbringen fall, die die Jugend für ein lebendiges Judentum erzichen, mit dem Geist der Zeit im Einklang stehen und das Judentum nicht als Gegenstand archäologischer Betrachtungen lehren sollen, die nötige und er- -wartete Förderung angedeiken zu lassen. ' ♦' Hitachduth-Weltverband. Der Westvevband des Hapoel- Hazair und der Zeire Zion hat sein europäisches Hauptbureau von Wien nach Berlin verlegt. Das Bureau befindet sich nunmehr unkcr der Adresse H i t a ch d u i b-Houpibureau, Be r . GwunerÜM e jLr

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