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Wiener Morgenzeitung · 1922-06-25 · Heft 1221 (25.6.1922) · p. Seite 13

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1221 (25.6.1922)
Date
1922-06-25
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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Ar, 1221 Wien, Sonntag Ui IMI« ■■ “' *■. ....~,mm 1 " ■■•rtwin- Dar von uns bereits angckündigte Maisch Dr, Tar!akower—GrKnfeld ist tatsächlich zustande gekommen. Es werden sechs Partien gespielt, uud zwar die erste Sonntag den 25. d. im Klublokale des Deutchen Schal vereine-, Vlll.. Caf« Kammerling, die zweite Montag den 26. d. bet der Kakocch. IX.» Eas6 Sägerhof und die dritte beim Landstraßer Schachbund, IH.» CafL Staudigl. Spielbeginn 3 Uhr nachmittags, Spieldauer 8 Ahr. Die zu erwartenden zahlreichen Zuseher werden spannenden Kämpfen beiwohnen. Das erste der beiden Kauptlurniere des Oesterreichischen Schachverbandes ist im Gange. Das Turnier wird beim Landflratzer Schachbund im CafL Staudigl gespielt und sah in der vierten Dunde A. Wolf über Schuster, Schwinger über Benesch» Dr. Leibowitz über Binder. Lokvenc ürer Äonuschkewih siegreich. A. Wolf ist mit 3'/, Punkten vor Echinger und Lokvenc mit je 3 Punkten in der Führung. Aeber das gleichzeitig stattfindende Vorrundentournier werden wir berichten. Spieltage. Montag. Mittwoch, Freitag ab 7 Uhr abends, Sonntag ab 9 Ahr vormittags. Zuschriften sind an Ernst Wahle, II.» Obere Donanstraße 67, zu richten. Literatur. Theodor Herzls gesammelte Schriften, hebräisch. Verlag Achiasaf, Warschau. Uebersetzung Prof. Dr. Michael Berkowitz, Bielitz. 1. Abteilung: Zionistische Schriften. Mit dem Entschlüße, sämtliche Schriften Herzls und in erster Reihe die zionistischen ins Hebräische zu übertragen, Hat 'der Verlag Achiasaf nicht nur einen längst gehegten, sehnlichen Wunsch aller Hebräisten, die hierin eine unschätzbare Bereicherung der hebräischen Literatur erblickten, erfüllt, nicht nur bewirkt, daß die von einem besonderen Zauber der Ueöerzeugung umflossenen Worte unseres großen Führers in jene Kreise unserer Brüder im Osten, die keiner anderen Sprache so mächtig sind wie der hebräischen, und die gerade jetzt mehr als sonst aufgerüttelt werden sollen, weil sie am meisten dazu berufen sind, beim Aufbau des Landes und bei der Wiederbelebung unserer Sprache eine wichtige Rolle zu spielen, hineingetragen werden, sondern auch ein Werk geschaffen, welches das herz unser aller bewegt, weil wir alle, die wir diese Schriften schon in anderen Sprachen lasen, beim Lesen derselben in hebräischer Sprache von einem unaussprechlichen Gefühle beseelt werden. Dr. Thon, dem die Aufgabe zufiel, die hebräische Ausgabe mit einem Vorworte zu versehen, hebt in seinem meisterhaften und geistreichen Vorworte dieses Moment treffend hervor, indem er an der Hand von Tatsachen feststellt, daß der jüdische Geist nur im hebräische n Gewände ewig bestehen kann, und daß man somit den Schöpfungen Herzls erst dadurch die Ewigkeit sichert, daß man sie ins Hebräische überträgt. Auch in der Wahl des Uebersetzers war der Achiasaf überaus glücklich. Dr. Be r ko Witz, einer unserer alten und beliebten hebräischen Schriftsteller, der sich besonders auf den: Gebiete der Uebersetzung bedeutende Verdienste erworben hat, hat nicht nur mit Rücksicht darauf, daß er ans Wunsch Herzls selbst „Den Judenstaat" und auch so manchen Aufsatz Herzls ins Hebräische übertrug, gleichsam das Recht der Priorität ans die Uebersetzung gehabt, sondern er ist auch dadurch, daß er an der Seite Dr. Herzls an der Wiege des Zionismus stand, und die Entwicklung desselben ebenfalls durch langjährige Mitarbeit im persönlichen Verkehre mit dem Führer genau kennt, wie kein anderer befähigt, die Gedcmkengänge des Verfassers wiederzugeben. Zwei Bände liegen, bis jetzt gedruckt vor und ein dritter befindet sich bereits im Druck. Wenn? wir diese Uebersetzung mit der deutschen Ausgabe Herzls zionistischer Schriften vergleichen, finden wir darin vieles, das bei der deutschen Ausgabe keine Aufnahme famb. Band 1, Seite 87 bis 92, finden wir einen Brief an die hebräische Zeitung „Hazefirah", erschienen 1898 in,Nr. 288. Der Brief, den Herzl dem Uebersetzer deutsch diktierte, ist von nicht geringen! Interesse. Unter den vielen Gegnern Herzls waren bekanntlich auch viele von den „C Howe w e-Z i o n",die vom Auftreten Herzls die Unmöglichmachung ihrer kolonisatorischen Arbeit in Palästina befürchteten. Uick) als vollends Gerüchte verbreitet wurden, daß die türkische Regierung taatsächlich strenge Gesetze gegen die jüdischen Kolonisten erlassen hatte, da erschien in der „Hazefirah" — Oktober 1896 — ein Artikel, in dnu diese Gerüchte wiedergcgeben werden, und auch sonst auf die gefahrvolle Tätigkeit Herzls verwiesen wird. Dieser Artikel versetzte Herzl, dem Berkowitz denselben vorlas und verdolmetschte, in nicht — geringe Aufregung. Er wandte sich an den türkischen Botschafter in Wien mit einer Anfrage und dieser erwiderte, daß die Gerüchte jeder Grundlage entbehren. Hierauf diktierte Herzl die Erwiderung, in der er die Gerüchte als falsch bezeichnet und bei dieser Gelegenheit von seinem Empfange in Konstantinopel und von seiner Tätigkeit in London spricht. Seite 1ÖS bis 112 wird uns ebenfalls ein Brief Herzls Wiebergegeben, der in der deutschen Ausgabe nicht enthalten ist. Es handelt sich' um einen interessanten Brief, den er an die „Chowewe-Zion" in London schrieb. Eind Abschrift des selben übergab er dem Uebersetzer, damit er in einer hebräischen Zeitung erscheine. Er erschien auch im „H a m agid", 1897, Nr. 5 und 6. Herzl wollte diesen Brief den hebräischen Lesern, von denen er voraussetzte, daß sie zum großen Teile „Chowewim" sind, zur Kenntnis zu bringen. Diese zwei Briefe verdienen gewiß, bei einer Neuauflage Ser deutschen Ausgabe übersetzt und ausgenommen zu werden. Mich im zweiten Bande bietet uns die hebräische Ausgabe einiges,-das in der deutschen Ausgabe nicht enthalten ist. Seite 26 bis 30. Einen Artikel Herzls ans der „Welt", 1897, Nr. 6, über die Verlegung des ersten Konarelses. von München nach Wiener: MoLßerrz>Mrrirg. _ __ Basel und einen Briefwechsel zwischen Herzl und dem Vorsteher der jüdischen Gemeinde in München. „Die Jagd in Böhmen", Seite 93 bis 103, ebenfalls ans der „Welt", 1897, Nr. 23. Ein Artikel, der für uns stets von Bedeutung sein wird, so lange die Juden in Ländern wohnen, wo es zwei Nationalitäten gibt, die in politischer Fehde sich befinden, und die Juden sich der einen anschließen, sich dadurch mit der anderen verfeinden und dabei auch von der ersten keinen Dank zu erwarten haben. „Die Verhältnisse in Frankreich", Seite 125 bis 130. Dieser Artikel gehört jedoch schwerlich in eine Sammlung der zionistischen Schriften. Da war eben der Eifer des Uebersetzers zu groß. Dafür entschädigt er uns mit dem Artikel „Zionismus", Seite 187 bis 142, erschienen im „Berliner Tagblatt", 1898, und in der „Welt" desselben Jahres in Nr. 2, der merkwürdigerweise in der deutschen Ausgabe auch keinen Platz fand. Es ist ein geharnischter Artikel, der als Erwiderung auf einen Artikel des Orientalisten Dr. Glaser im „Berliner Tagblatt" erschien. Ebenso nM sind in der hebräischen Ausgabe die Auszüge ans den Debatten des ersten Kongresses, dort, wo Herzl in einer prinzipiellen oder sonst wichtigen Sache eingriff, und das Schlußwort des ersten Kongresses, Seite 45 bis 56. Die hebräische Ausgabe enthält, also im Verhältnisse zur deutschen. viele Neuheiten, sie ist in einer so flotten Sprache geschrieben, daß man gar nicht die Empfindung hat, eine Uebersetzung zu lesen. Von besonderer Bedeutung sind auch die Anmerkungen des Uebersetzers. Eine .soll hier angeführt werden. Zur „Menorah" bemerkt der Uebersetzer — Seite 158 bis 159 —: Um die Chanukazeit besuchte ich ihn einst wie gewöhnlich in seiner Wohnung. Im Laufe unseres Gespräches äußerte er seine Sorge darüber, daß seine Kinder diesmal um ihre Geschenke kommen könnten, die sie stets am Weihnachtsabend unter dem Christbaum zu erhalten pflegten, da er beschlossen hatte, keinen mehr aufzustellen. Ich verwies ihn auf die Menorah, die .ebenfalls im Hause Licht verbreitet, und erzählte ihm, daß der Dichter Brandes in einer jüdischen Zeitung, die er in Lemberg herausgab, ein Feuilleton geschrieben habe über die Frage, und bemerkte, daß nach meiner Ansicht die Kleinen nichts verlieren werden, wenn er ihnen beim Lichte der Chanukakerzen die Geschenke verteilen werde. Da schüttelte er zustimmend mit dem Kopfe, führte mich ins zweite Zimmer und zeigte mir eine große, silberne Chanuka-Menorah, die er gestern gekauft hatte, auf seinem Bücherschrank. „Ihr Vorschlag ist gut," sprach er freudenvoll, „nach den schönen Entstehungsgeschichten, die ich ihnen beim ersten Lichte zu erzählen gedenke, werde ich jedem einzelnen sein Geschenk -geben und ihnen mit den Worten Brandes «sagen, daß sie diesmal nicht vom ,Christkind', sondern vom Makkabäer- Helden' herrnhren. Sie sehen also, daß auch ich über die Menorah und über die schönen Erzählungen nachgedacht habe. Das wird wahrlich ein wunderbares und angenehmes. Fest sein." Diese, hebräische Ausgabe hat -einen besonderen kulturhistorischen Wert. Das Buch sollte in keinem Hause eines hebräisch les.enden Juden fehlen! Dr. Abr. I. Mark (Biala). Der HLLStVLschWssel. Der Hausbesitzer Franz W h t a l i k hatte sämtlichen Wohnparteien die Ausfolgung des Haustorschlüssels verweigert, weil in dem Hause seine Kunst- und Möbeltischlerei, somit ein feuergefährlicher Betrieb, sich befinde und es sich leicht ereignen könnte, das; spät nachts ohne Kontrolle des Hausbesorgers nach Hause kommende Parteien in Weinlaune oder aus Fahrlässigkeit brennende Zündhölzchen oder Zigarettenreste wegwerfen und dadurch einen Brand verursachen könnten. Sämtliche Hausparteien brachten durch Dr. Josef Mises beim Bezirksgericht Margareten gegen den Hausbesitzer eine Klage auf Ausfolgung des Hausiorschlüsfels ein. Das Bezirksgericht verurteilte den Hausbesitzer zur Ausfolgung des Haustorschlüssels an sämtliche Mietparteien, weil es Absicht des Gesetzes,sei, jeder Partei ausnahmslos den Haustorschlüssel zu gewähren. Nur die Polizei habe das Recht, eigentumsgefährlichen Personen den Hanstorschlüssel zu entziehen, lieber die von dem Hausbesitzer ergriffene Berufung fand gestern vor dem Zivillandesgericht unter Vorsitz des Hofrates Dr. Stein die Verhandlung statt. Der Berufungssenat gab der Berufung keine Folge und bestätigte das erstrichterliche Urteil. I 88c'SSN-llommSss8DRSAD§«!SrL?r -und j & CO. | Wien, fin, Hohsnstaufengasse 11 40271 j Volkswirt. Gestempelte Krone ----- — .03% Centimes. Auszahlung Wien Sn Zürich notierte die.österreichische Krön» . . . die Lsterr. gestempelte Krone. die tschechische Krone .... die Mark......... Agram.. . . Sofia ... Budapest .. Marschau. — —.03 Centimes. -.03 (-.03-/, cm 23. Juni) —.03V, (—.03% am 23. Sunt) 10.10 (10.07'/, am 23. Sunt) 1.55 ( 1.60 am 23. Suni) 1.70 ( 1.72Vs am 23. Suni) 3.47 ( 3.50 am 23. Suni) —.53% (—.53 am 23. Suni) —.11'/r (—.11'/i am 23. Suni) 25. Juni 1922 Seite 13 ValVLenLurse. In Zürich ist gestern die gestempelte Krone von 0.03,78 ans 0.03,375, Auszahlung Wien von 0.03,60 äuf 0.03 zurückgcgangen. Auch auf den anderen auswärtigen Plätzen schwächte sich der Kroncnkurs ab, der somit die in Wien am Freitag eingetrctene Verteuerung der fremden Zahlungsmittel widerspiegelt. Gestern unterblieb wegen des Ausfalles des Börsenverkehres die offizielle Notierung. Im internen Bankenverkebr kamen höhere Kurse als am Freitag zustande. Die Kreditwürdigkeit Rußlands. Zahlreiche und unzweideutige Aeußerungen fowjetrusii* scher verantwortlicher Persönlichkeiten (Tschitscherin, Bassin, Rakowski, Joffe u. a.), besonders seit dem resultatlosen Abschluß der Genueser Konferenz, lassen darauf schließen, daß Rußland mit aller. Bestimmtheit darauf dringen wird, daß ihm im Haag Kredite gewährt werden, deren es zum Wiederaufbau seines Transportes, seiner Landwirtschaft und seiner Industrie bedarf. Als Kompensation und Garantie wird Rußland, in Grenzen seiner politischen Souveränität, weitgehende Konzessionen bieten, aber ohne Kreditgewährung sich auf keine Verhandlungen über Schuldenanerkennung, Zurückerstattung des Privateigentums usw. einlassen. Die Frage der Kreditwürdigkeit Rußlands kann verschieden angesaßt werden. Man kann sie politisch behandeln, man kann sie auch auf ihre wirtschaftliche Seite hin prüfen. Im nachfolgenden sei versucht, gestützt, auf Angaben der von bürgerlichen Politikern sowjetfreundlicher Richtung herausgegebenen Zeitung „Nakanune", das rein n a t i 0 n a l ö k 0 n 0 m i s ch e Moment in der Frage der Kreditwürdigkeit Rußlands anzudeuten (alle Summen verstehen sich in Goldrubeln, zwei Goldrubel sind etwa einem Dollar gleich). Im Jahre 1913 betrugen die ordentlichen Einnahmen des russischen Staates 3.5 Milliarden, die ordentlichen Ausgaben 3.3 Milliarden; das Budget konnte also das Gleichgewicht halten. Heute, nach der Loslösung Polens und der Ostseestaaten, müßte zwar ein beträchtlicher Teil der Einnahmen in Abzug gebracht werden; doch'müßte auch der Ansgabeuetat mit Rücksicht auf die Reduktion der Verwaltungs-, Armee- und Marinekosten niedriger angesetzt werden. Ferner sil:d weagesallen die Ausgaben für das kaiserliche Hofministerium (16 Millionen), die heilige Synode (50 Millionen) und andere Institutionen des Ancien Regime. Amortisation und Zinsendienst der Vorkriegsschulden erforderten jährlich 400 Millionen. Die Ersparnis möglich! eitim Vergleich zum Staatsbudget der Zarenzeit ist größer als der Einnohmenausfall infolge der Gebietsverminderung. Die Steuerlasten waren in Rußland vor dem Kriege relativ gering. Ein wirtschaftlich wiedererstarktes Rußland wird bedeutende Stcnerreserven haben. Die Rentabilität der Staatsregalen und Staatsbetriebe war unverhältnismäßig niedrig. Ein Hektar Wald brachte dem russischen Staate 1913 nur 31 Kopeken Reingewinn ein gegen 8.5 Rubel in Frankreich und 23 Rubel (!) in Preußen. Eine rationelle Forstwirtschaft wird dem russischen Staate, dem mehr als 200 Millionen Hektar Waldboden angehören, reiche Einnahmequellen erschließen. Die Mineralreichtümer Rußlands sind unerschöpflich. Es würde ohne große Schwierigkeiten eine große Rekonstruktionsanleihe verzinsen und amortisieren können. Die Süd-ahnkonferenz. Venedig, 23. Juni. (Stefani.) In der in den letzten Tagen stattgefundenen Sitzung der Südbahnkonferenz wurde die Erörterung der einzelnen Artikel des italienischen Vorschlages angeschnitten. Das technische Komitee wird zusammentreten, um die Grundsätze für die Dotierung der Eisenbahnlinien mit dem entsprechenden Material festzusetzen und auf alle Fälle. den Gebrauch des rollenden Materials der Süd bahn auf den Linien dieser Bahn sicherzustellen. Die Vorschläge des Sonderkomitees werden den zentralen Verwaltungsbehörden der beteiligten Staaten zur Annahme überwiesen werden. Man faßte auch die Zweckmäßigkeit ins Auge, ein Sonderabkommen zu schließen, um die Freiheit des Transits aus allen Linien der interessierten Staateü und nicht nur der Linien der Südbahn zu gewährleisten. Die Goldparität (Umrechnungsverhältnis betreffend die Zollzahlungen in Gold) für die Periode vom 26. d. bis 1. Juli ist mit 3600 Kronen festgesetzt worden. Annahmesperre für Frachtsendungen nach Jugoslawien Wegen Güterstauungen und Verkehrsschwierigkeiten auf den jugoslawischen Anschlußbahnen mußte die Annahmesperre für Frachtgutwagenladungen über Rasenbach—Jesenice nach Jugoslawien und darüber hinaus bis auf weiteres verfügt werden. Sendungen von lebendem Vieh und leichtverderblichen Gegenständen werden jedoch zur Beförderung zugelassen; desgleichen werden auch bereits rollende Sendungen weiterbefördert. Das Ministerium fiir Verkehrswesen hat zur Erteilung von Beförderungsbewillignngen für besonders dringliche Transporte die Bnndesbahndirektion Villach ermächtigt. Uebergabe der Wöllersdorfer Werke an die Berline A. E. G. Die Jndustriewerke in Wollersdorf sind an: 19.'d. durch eine Kommission, in der die zuständigen BnndeSministerien vertreten waren, der vor kurzen: gegründeten Wöllersdorfer Werke-A. G. zum Betrieb übergeben worden. Bei dieser Gelegenheit betonte der Vertreter der Wöllersdorfr Werke A.-G. den festen Entschluß, das für die Werke entsprechende Jndnstrieprogkanm: mit allen Kräften hurchzuführen und geben der Hoffnung Ausdruck, daß das Unternehmen, an dem die Bundesverwaltung selbst nahmhaft beteiligt.ist, eine Stätte r e g st e n i n d n st r i 0 l l 0 n L e b e n s und intensivster Arbeit * sein u>erä£ auaiaaeafei*"» , -ffi-inin-- -• -. i

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