Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1221 (25.6.1922)
- Date
- 1922-06-25
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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. onri iz *DTfT!, Vvnmag Wiener; Morgenzertung. 25. Juni 1922 Nr. 1221 .laulmhvf): Eintritt frei. Sammlungen, Ausstellungen. Bibliothek sind Lesesäle sind an diesem Tage von 9 bis 1 bei freiem Eintritt geöffnet. 11 r <i n i a: Keute, Sonntag. y86 Uhr (Kleiner Saal): Die Kohcn Tauern. 5 Ilhr (Großer Saal): Unser Freund, der Kund. — Marionetten-Kriea. l/,8 Uhr (Großer Saal): Aus der Glanzzeit der heileren Musik. 7*8 Uhr (Kleiner Saal): 8. T. A. Kosfmann-Abend. '/,8 Uhr fKurssaal): Eduard Golias: Die sexuelle AutklSrung vom pädagogischen Standpunkt. — Morgen, Monlag. 5 Uhr (Großer Saal) : In den Felswänden Tirol?. 7,6 Uhr (Kurssaal): Pros. Dr. Karl K a a s: Die. Malhematik der Griechen. 7,8 Uhr (Großer Saal): Shackletons Südpol-Expedilion. *^8 Uhr (Kleiner Saal): Dr. Kelcne Änderte: Physiologie und .Kygiene der Frau. VI. '/,8 Udr (Kurssaal): Iln'v.-Prof. Dr. August Kayek: Die Pflanzenwelt Österreich. U. 7,8 Uhr -Klnbsaal): Rodert F r i e ü m a n n: Goethe als Denker und der B'gr ist des Lebens. IV. Ernährung. Zer Marktbericht. Die Fleischpreise der letzten Woche. Die am Freitag im Großhandel emgetretme leichte Entspannung auf dem Fleischmarkte brachte nicht, wie man erwartet hatte, eine Verbilligung der Fleischpreise auch im Detailhandel, die Preise blieben u n t> e x ä n b e 11. Jmrncrhin hat sich ein ganz leichter Abbröckelungsprozeß im Lause der Woche bemerkbar gemacht, der aber noch nicht in einem erhöhten Konsum in Erscheinung getreten ist. Auch gestern war infolge der unerschtvinglichen Preise der Verkehr äußerst schwach. Gegenüber der Vorwoche verbilligten sich Rindfleisch um 200 K., Selchfleisch um 400 K., Speck und Filz um 400 bis 600 K., Schmalz um 600 K. per Kilogramm. Dagegen haben sich die Preise für Schafe um 200 K., für Rindsbraten um 300 K. per Kilogramm gegenüber der Vorwoche verteuert. Große Anstellungen konnte man bei einzelnen Verlaufsständen beobachten, bei denen im Detailhandel Selchfleisch das Kilogramm zu 3600 K. und Schiveinefeit zu 6500 K. per Kilogramm verkauft wurden. Tie Beschickung der. Grünwarenmärkte ist anhaltend günstig. Für einzelne Artikel sind Preisermäßigungen, für andere Preiserhöhungen eingetreten. Kohlrabi, grüne Erbsen, Häuptelsalat, Weißkraut minderer Qualität wurden etwas billiger, teurer tvurden Spinat, Petersilie und alte Kartoffeln. Letztere stellten sich im Detailhandel aus dem Markte auf 240 K. per Kilogramm. Burgenländische und oberöfterreichische Kirschen tvaren zu ziemlich unveränderten Preisen zu haben, ebenso Ribisel, Himbeeren unb Ananaserdbeeren. Rach Butter herrschte größere Nachfrage, dagegen hat die Nachfrage nach Eiern infolge der hohen Preise — 260 bis 270 K. — merklich nachgelassen. Frischmilch durch die Gesellschaft der Freunde. Die Society of Friends, englisch-amerikanische Hilfsmissiori der Gesellschaft der Freunde, hat, wie sie uns mitteilt, eine große Menge Frischmilch zur Verfügung, deren Erzeugung und Abgabe sie ständig überwacht. Diese Milch, eine fette Vollmilch vorzüglicher Qualität, käme für Kinder von einem bis sechs Jahren (einen halben Liter täglich) in Betracht. Tie näheren Bedingungen des Bezuges dieser Milch können unter Beibringung eines ärztlichen Zeugnisses und-des Familienfürsorgeblattes jeden Vormittag, ausgenommen Samstag rmd Sonntag, im Bureau der Mission, 1. Bez., Siugersiraße 16, erfragt werden. Besonders für jene geistigen Arbeiter, die ihre Kiuder nicht gut mir Milch versorgen können, wird diese Milchabgabe i-.ou großem Werte sein. Bühne und Kunst. E. T. A. Aoffrrrarms 100. Todestag. Am 2-1. d. jährte sich zum hundertsten Male der Tag, an ✓ent einer der merkwürdigsten deutschen Dichter, einer von jenen wenigen, die in ihrer Eigenart stets modern bleiben, nach einem bnntbeivegicn Leben starb. Ernst Theodor Amadeus Hoffr.t a n \i, der Kapellmeister und Jurist, Dichter und Librettist, Musiklehrer und Karikaturenzeichner, wurde verhältnismäßig svät berühmt, erst als er, durch Freunde dazu gedrängt, seine vi der „Musikalischen Zeitung" erschienenen Aussätze in seinem ■;?. Lebensjahre unter dem Titel „Phantasiestücke in Callots '.Manier" veröffentlichte. Es folgten dann in rascher Reihe die ..Elixiere des Teufels", die „Seltsamen Leiden eines Theaterrirc'leiv ', „Klein Zaches, genannt Zinnober", das vierbändige Wer? „Die Serapionsbrüder", sein köstlicher „Meister Floh" und seine „Lebensansichten des Kater Murr, nebst fragmentarischer Biographie des Kapellmeisters Johannes Kreisler, in zufälligen Makkulaturblättcrn". Dieses für unseren Dichter wohl bezeichnendste Werk erschien in seinem Todesjahre, ist somit in das hundertste Lebensjahr getreten und wird wohl noch lange, lange zu den lebendigen Büchern gehören. E. T. A. Hoffmann, der wilde, in seinem Innern kindlich reine Phantast, dieser echte und große Künstler, von vielen Schriftstellern erfolglos nachgeahmt, gehört zu den bedeutendsten Erscheinungen der Weltliteratur. Aus den Theatern. 5m Burgtheater gelangt morgen „C a n> ti i b q“, Dienstag „Das Märchen vom W o l f" zur Ausführung. 5m O p e r n t h e a t e r wird heule infolge Cr- '• rerkuug des Kenn Manovarda statt die ..Walküre" ..Aida,' in i e igen der Besetzung gegeben - Aida — Frau Koni mersüngerin 0li.ua a. G.. Amneris — Frau Bauer-Pilecka. Radamos — .-zerr Schubert, Amonasro - Kerr Wiedemann, König — «err Norbert. Ramvbid — Kerr M^khoff. Dirigent Kerr Alwin. Beginn Vr? Uhr. Morgen gehen „C ä r n a v a l'- und „I o s e f s l e g e n d" in Szene. In der V o l k s o p e r wird heut-' „C a r m e n" mit Kerrn Kans Dvban vom Overntheater, der für den erkrankten Kerm Salesin einlpringl, als Escamillo gegeben. Die Tite'rvlle singt Frt. Rantzau, den Jots Kerr Lußmann. Dirigent Herr de Stermich. Beginn 7 Uhr. Morgen gelangt .,6 e i t e r e K u n st" mit den Güsten y'slan, Tretzier und Glo-st (vom Vurgtheoler) und Elste Altman zur ersten Wiederholung. Brgin 7,8 Ilhr. 5nt Deutschen Volkstbeater gelangt das Drama „König O e d i p u s" von Sophokles in der deutschen Ilebottetzung und Einricklung von Kugo Kofmannstbal. Mittwoch um y28 Ilhr mit Alexander Moissi in der Titelrolle zur ersten Ausführung. In den K a m m e r s p i e! e n oelangt ab Samstag den 1. Juli als Abendvorstellung der üreiakiige Schwank, „A b e n° teuer in Marokko" von Pierre Malin. deutsch von Keinz Kerbert zur Ausfiihruna. Als Nachtvorstellung gehen dis Einakter „V enn us" von Claude Benjamin, „Die Spelunke" von Charles M<w6, deutsch von Bruno Frank, und ..Lauf doch nicht immer n a ck t h e r u m!“ von Georges Feydeau, deutsch von Rudolf Lothar, in Szene, Die Inszenierung des Schwankes besorgt Kerr Karl Forest,. die Inszenierung der Einakler Kerr Kans Ziegler. In der R s n a i f i a n c e - B ü h n t beenden Carola Toelle und Ernst Staht-Nachbaur heule in „Baumeister S o I n e ß" ihr Gastspiel. Morgen und die folgenden Tage wird Angelo Conas ero'isches Spiel „D e r W e r w o l f" gegeben. Beginn 7,8 Ilhr. Im Iosefstädter Theater beendet Käthe Dorsch Ende dieses Monats ihr Gastspiel in der Schwank- Neuheit ,.K i k i" von Andre Picard. Eine Verlängerung dieses Gastspieles ist wegen anderweitigen Verpflichtungen der Künstlerin ansgeschlossen. Im Kleinen Mnsikvereinssaal findet morgen abends 7*7 Uhr. die diesjährige Schlußprodnklion der Ausbildung-Klassen des Deren Neues Wiener Konservatorium statt. Karten alt der Konzertkasse der Gesellschaft der Musiksreunde (Musikvereinsgebaude). Opern.theatsr. In der „Loheugrin"-Vorstellung sang Herr S ch u ö e r t den Gralsritter. Er besitzt die seltene Labe eines echten Hcldentenors und schuf eine ganz ideale Heldrn» gestalt, der man es glaubt, daß sie ans Glanz und Wonne herkommt. „Die Elsa" war ans Berlin entlehnt. Wir wollen das Auftreten der Kammersängerin Marcella R o e z e l e r nur als Verlegenheitsgastspiel werten und annehmen, daß die tüchtige musikalische Sängerin mit der Akustik des großen Hauses nicht genügend vertraut war. Tonschwankungen stellten sich ein, dem Forte fehlte die Kraft und Leidenschaft, hingegen traf sie hu Piano den Ausbruch der Innigkeit und offenbarte ein vorzügliches Kopsregister. Ter Telramund des Herrn G r o e n e n, die Ortrnd der Fran Lorentz -Höllischer sind hübsche - Leistungen, freilich beeinträchtigen sein Caches Singen und ihre mitunter geradezu schrillen Töne die Wirkung und beiden mangelt die Dämonie der Gestaltung. Herr Norbert wahrte in Gesang und Ausdruck die Würde des deutschen Königs. Die Pläne des Operntheaters. Die Direktion« der Staatsoper hat für die kommende Spielzeit folgenden Arbeitsplan ausgestellt: An Novitäten gelangen der Reihenfolge nach zur Aufführung: „Der Schatzgräber" von Franz Schreker, „F r e d i g n n d i s" von Franz Schmidt, „D e r Zwerg" von Alexander Zimlinskh. Für die Neuinszenierungen und Neueinstudierungen sind folgende Werke bestimmt: „Mona Lisa" von Max Schillings, „Hansel u n d G r e t e l" von Engelbert Humperdinck, „Oberon" von Karl Maria Weber. Auch für das Ballett sind mehrere Neuausführungen in Aussicht genommen, darunter „Schlagobers" von Richard Strauß. Eine zweite große Ballettnovität steht noch in Fraget Für den Redoutensaal sind in Aussicht genommen: Neueinstudierungen von Don Pasquale von>G. Donizetti, „Der schwarze Domino" von F. E. Auber, „Johann von Pa'ris" von A. F. Boieldien, „Der König hat's gesagt" von Leo Delibes. Auch besteht die Absicht, im Redontensaal eine Reihe von Ballettabenden zu veranstalten. Karl Masel. Die Familie Karl Blasel ersucht uns um Aufnahme folgender Zeilen: Außer Stande, für all die vielen Kondolenzschreiben und' BInmenspenden danken zu können, bittet die Familie nach Karl Blasel, ihren Dank für die rührenden Beweise der Anhänglichkeit an den Verblichenen auf diesem Wege abstatten zu dürfen. Uraufführung einer holländischen Oper in Dresden. Die neueste Oper von Jan Brandts - Buy s, dem Komponisten der Opern „Die Schneider vom Scholnau" und „Der Eroberer" führt den Titel „Der Mann im Mond" und gelangte in Dresden zur Urauffühhrung. Das Werk erzielte, wie uns geschrieben wird, einen durchschlagenden Erfolg. Die zarisarbene Partitur erhält ihre besonder: Note durch überaus wirksame parodistische Partien. Das Textbuch von Warden und Weleminsky ist gelungen. Eine Huldigung für Johannes Schlaf. Am Vorabend von Johannes Schlafs 60. Geburtstag wurde in Weimar, wo der Dichter seit mehr als 20 Jahre wohnt, sein Jugendwerk. „Meister Oelze" aufgeführi, das er im Jahre 1890 geschrieben hat. Das Residenztheater war dicht gefüllt und der anwesende Jubilar wurde überaus gefeiert. Er erschien wiederholt vor der Rampe und dankte für die warme Huldigung Trotzdem der Stil des Werkes veraltet ist, übte es wieder sehr starke Wirkung aus. Ein unbekannter Brief . Heines über Lassalle. Ein interessanter Brief Heinrich Heines ist dieser Tage bei einer Autographenversteigerung in Berlin znm Vorschein gekommen. Er datiert vom 10. Jänner 1846 aus Paris und ist trotz seiner Kürze aufschlußreich über den Zustand Heines und über die Persönlichkeit Ferdinand Lassalles. Er Iauret: „Der Ueberbringer dieser Zeilen ist Herr Lassalle, einer meiner liebsten Freunde. Er kann Dir erzählen, wie es m'r körperlich und geistig, geht. Mein verwünschtt-Z Nebel ist sehr halsstarrig und greift um sich in der unverschämteste.: Weis:. Meine Seele ist müde und verdrießlich wie ein begossener Schmetterling. Ich Empfehle Dir aufs beste meinen Freund LaNalle. der ebenfalls keiner von den Schwachen ist und mei» volles Vertrauen besitzt." Eine Dramenstifkung Henry BataMes. Wie ans Paris berichtet wird, hat der jüügstverstorbene Dramendichter Henry Bataille letzwillig der Gonco'urt-Akademie einen größeren Betrog vermacht. Aus den Zinsen des Stttti.'ugskapitals soll alljährlich ein junger Dramenschriftstellei: mit 10.090 Franken belohnt werden, der in dem betreffenden Jahr das beste Drama geschrieben hat. Dieser Preis ist also ein Pendant zu dein Gonconrt-Preis für Romanschriftsteller, der gleichfalls von dieser Akademie verteilt wird. Vom Kunsthistorischrn Museum. Donnerstag findet im Ku nst historischen Museum in der Wasfensammlung mit dem Thema „Sch » ß w a ss e n" van Dr. L r st eine Führung in der Zeit von 11 bis 12 Uhr mittags statt, zu der Karten ab Montag den 26. d. beim Torwart, 1. Bez., Burgring 6, erhältlich sind. Sonntag den 2. Juli sind die ägyptische und Antikensamnllung, sowie die Sammlung für Plastik und Kunstgcwerbe von 9 bis 1 Uhr mittags bei einer Eintrittsgebühr von 10 K. für den allgemeinen Besuch zugänglich. Fußballmaich Staatsoper—Burgthater. Das Fußball match der Oper-Burg-Solisten findet endgültig Montag, 4 Uhr nachmittags, auf dem W. A. C.-Platz (Prater, Sophiem brücke) statt. Jüdische Bücher als Gelegenheuskäusc. Ara.n: Der Za. und seine Juden (8 Mk.). Bambus: Palästina in der Gegetlwart (2 Mk.). Cohen: Deutschtum und Judentum (2 Mk.). Fromer: Der Organismus des Jndentuins (30 Mk.). Die Judenprogrome in Rußland (100. Mk.). Kohut: Ritualmord- Prozesse (2 Mk.). Bahr: Die Rotte Korahs (50 Mk.). Wasser, mann: Die Juden von Zirndorf (50 Mk.). Almanach Zydowsk! (150 Mk.) in der Buchhandlttng R. Löwit (Dr. Präger), 1. Bez. Rotenturmstrciße 22. Schach-ChrvNik. Miileilungen dev Schachsektion Hakoay. Abgelehnkes KönigsgambU. Weist: DunkelSlum. (Kakoah) 1. e2 - ei e7 —15 8. 52 — 54 L 58 - c5 3. S gl — f3 67 — 66 4. Lfl—c4 S g8 — 50 .5. 62 — 63 ') S bS — c6 6. 8 bl — c3 0 — 0 =) 7. 54 - 55 " 8 c6— di! 8. 8 53 X 64 e5 X 64 9. 8 e3 — a4 L co ■—b6 10. SXLbG a7 X b6 11. L el — g5 l)68 — e7 *) 12. O — O h7 — h6 *) 13. L g5 - 1)4 c.7 — c6 14. 1)61-62 bö — b5 15. L c4 — b3 D e7 — e5 16. L h4 — gu D e5 — e7 17. b2 - li3 8 56 — 67 18. T 51 - 52 8 67 - o5 19. D 62 - b i 0 67 — 56!! Schwarz: Kermann Weift (Kakoah) 20. 14 gl - bl5: > 1.e8- -671 21. 152 — 54«) c6 — c5 22. D bi - 62 c5 — c4 23. d3 X c4 c5 X c -4 24. L g3 — li4 g7g5 25. 15 X g6 D f6 X g6 26. L bS X c.4 S eo X c4 27. D 62 X 64 L 67 -66 28. b2 — b3 Sc4* — e5 29. D 64 X 66 Dg6 -b5 30. L hi — 56 3 60 — g6 31. T 54 — 53 KgS — Ii7 32. a2 — ai T58- -g8 33. L 56 — b2! 1 ')Sg6 — h4 34. g2 — g48) Sh4 rs! 9> 35. g4 X D ho Le6 XhS 36. D 66 -1,2 S 53X1,2 37. KhlXliS L h3 — gi Weiß gibt auf. Z PI« MV mm m KW 5 MO m W W M 8 ± WW gLs söB ü MW mm wgm E? » mk wM, Wß wm^ji wm il fi w m MM 7^ KM; W$ß, 0 : MM i mm m WM W MM MW KMW a b c d e f g. h Stellung nach dem 34. Zugs von Weiß. ') Auf Bauerngewinn durch t4 X e5, 66 X o, 8 X l3 zu spielen wäre verfehlt und würde eine Figur kosten. 2) Schwarz unterläßt absichtlich a7 — a6, wodurch man gewöhnlich den Königsläufer vor Abtausch sichert, den erstens^ist auf die Dauer doch nicht zu verhindern, daß Weiß kurz rochiert ljo a6 Tempoverlust, zweitens, und dies ist die Kauptsache, beabsichtigt Schwarz kurz zu rochieren, wetzhalb es die kurze weiße Rochade anstrebt, da sonst der weiße Bauernsturm au' dem Königsflügel zu stark würde. ') Eine Demonstration, um Weiß zur kurzen Rochade zu veranlassen. Es droht L X 55. *) Erst jetzt darf man diesen Zug wagen. ») Aus DXd4< 'ginge natürlich durch 8 53 die Dame verloren. «) Auch letzt konnte 0X64 noch nicht geschehen, wei durch 8 g4 die Qualität verloren ginge. *) Ein diabolischer Zug, Weiß droht durch D X L e61 tX e, 3? 53 —17 -si zu gewinnen. 7) Weiß hat keine Verteidigung mehr; auf T 52 folgt SX g2, Aber auch der geschehene scheinbar starke Zug läßt eine sofortige Entscheidung z^. ’) Der kürzeste Weg zum Gewinn; Schwarz konnte auch wie folgt spielen: 34. ... L X g4. 35. h8 X g4, T >< g4-. 36. T f3h3, T ag8. 37. 1)66h2, D bB — g6. 38. T a - sl, T g4 - ei-, 39. T et - gl, T e4 - el! 40. T gl X ei, D c6f UN» gew. Anmerkunaen von Lermann Wei»