Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1922-06-21 · Heft 1217 (21.6.1922) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1217 (21.6.1922)
Date
1922-06-21
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2979076-2980129-2980297--11467-2997922
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

A A. TagesMMW Der „Abba«" der Preise. So oft Ae Krone fiel, stiegen pünktlich die Preise aller Bedarfsartikel. In ten letzten Tagen ist über die Krone wieder gestiegen, und zwar nicyt bloß zufällig, sondern infolge der planmäßig von der Negierung eingeleiteten SanierUu.gZa k t i o n. Wie reagieren nun darauf die Gewerbetreibenden, die nick,t bloß als Stützen des Staates gelten, sondern mit ungleich größerer Berechtigung als die vom christlichen Sozialismus geeichten Stützen der Regierungspartei? Die einzelnen Genossenschaften gebkn jrlbst die Antwort auf diese Frage. Denn gerade in diesem für Me Zulunft Oesterreichs so entscheidenden Moment rücken sic mit neuen Tarifen heraus. Nun hat ja der 'Bundeskanzler ausdrücklich die Neuregulierung der Warenpreise als einen wesentlichen Teil seines SamerungsprogrammS bezeichnet. Cr dürfte sich diese aber ganz anders vorgestellt und an A? patriotische Erziehungskraft der sittlich-religiösen W ütonschauüyg schönere Hoffnungen gelnüftt haben als die Sprache folgender Ziffern nunmehr rechtfertigt: x Ein neuer Äleieertarif. Ter Vorstand» der Kundenschneidermeister - und' «Meisterinnen Wiens hat für seine Mitglieder einen Preistarif für Anfertigung von Herrenkleidern nach Maß heransgegeben. Demzufolge find folgende Preise für die drei Klassen vorgeschrieben: FrackaUzug: 1. Klasse 83,000 K., 2. Klasse 66.000 K.. ü. Klasse 66.000 K.; Sakkoanzug: 1. Klasse 63.000 K., 3. Klasse 64.000 K., 8. Klasse 46.000 K.; Iccketonzug: 1. Klasse 65.000 K., 2. Klasse 52.000 K., 3. Klasse 48.000 K.: Uebcrzieher: l. Klasse 42.000 K., 2. Klasse 34.000 K., 3. Klasse 29.000 5t.; Winterr-'L: 1. Klasse 53.000 K., 2. Klasse 42.000 K., 8. Klasse 34,000 K., für Bügeln wird 1800 K. berechnet, die Reparaturstnnde kostet 990 K. Alle angeführten. Preise verstehen sich ohne Zugehör, lediglich.für Fasson. Neue Kffsehauspreise. ' Mit dem gestrigen Tage wurden, in.allen Kaffeehäusern die Preise um'25 bis 30 Prozent erhöht. Begründung: Steigerung beim Einkauf aller Rohmaterialien. Auch ein neuer Friseurtaris zeigt von der sittlichen und intellektuellen Anpassungsfähigkeit des Kleingewerbes an das Gebot der Stünde. Haarschneiden kostet fett gestern 700 K., Rasieren 300 K. Die Genossens ch a f t s v e r s a m m l u n g, die diese.Preise festsetzte, wurde erst vorgestern abends in aller Eile improvisiert. ' Zur Ehre der „kleinen" Meister muß gesagt werden, daß sich gerade aus ihren Kreisen eine lebhafte. Opposition gegen beit ihnen ganz überraschend kommenden Tarif geltend machte.. Ihre Bedenken wurden aber durch die klassische Erklärung zerstreut,' daß ein Pr e i s ahb a u geplant fei üM.'die.IjiMUHe''HtWnng nur den taktischen Zweck habe, diesem ASöaü seine Schrecken zu nehmen. / Diese Gesinnung wird vortrefflich durch ein Bild, des gestrigen „Reichspost"-Abendb!attes gekennzeichnet, das den verschleoenen Eindruck der Krönengesundung auf Juden und. Christen darstellt. "Die Mienen , der jüdischen Geschäftsleute spiegeln den Ernst der Stunde, die ihnen schwere Opfer aufcrlegt; die Lieblinge der „Reichspost" aber jubeln. Sie wissen sich eben, wie ihre oben skizzierte Preispolitik zeigt, auch in der schwersten Zeit vortrefflich zu Helsen. » Der Run auf die Tabaktrafiken dauert mit Rücklicht aus die bevorstehende Erhöhung der Preise aller Tabokfaörikate um 25 bis 50 Prozent ungeschwächt an und sind die meisten Wiener Trafiken, trotzdem das Rauchmaterial nun wieder auf Grund der Raucherkarte ausgegeben wird, fast ausverkauft, zumal die. Fassungen der Tabaktrafiken in der lanfenden Woche verkürzt wurden. Selbst teuere Zigarrensorten wurden beuw vielfach von der Raucherwelt gekauft, da insbesondere der Zigarettenmarkt, mit Ausnahme von ungarischen Zigaretten, nahezu leer war, und speziell Sport- und ägytische Zigaretten hu freien Verkehr überhaupt nicht mehr und selbst auf Grund der Raucherkarte nur schwer erhältlich sind. Von Zigarren sind es insbesondere Virginierzigarren, die, nur in ganz beschräuktgm Maße auf Grund der Naucherkarte airsgegeben werden. Eine wirkliche Abbaubewegung nimmt bezeichnenderweise gerade'von den Konsumgenossenschaften, die den Chriftlichsoz.alen immer ein Dorn im Auge gewesen find, einen hoffentlich en bahnbrechenden Anfang. So hat z. B. der Wiener Konsumverein den Preis für Schmglz von 6000 auf 6600, den Zuckerpreis von 8000 auf 2460, den Mehlpreis von 1460 auf 1350 K. pro Kilogramm, den Oelpreis von 7650 auf 6260 und den Seifenpxeis auf 400 K. pro Einfünstelkilogrammstück ermäßigt. Die Direktion des Ersten Wiener Konsumvereins verweist darauf, daß sie, trotzdem im gestrigen Privatverkehr die auswä' tigen Valuten nicht unbedeutend angezogen haben, entschlossen ist, mit tonangebendem Beispiel voranzugehen, um den Abbau der LebenSmittelpreise und die. Hebung des Kronen« wertes im Interesse des konsumierenden Publikums in die Wege zu leiten. Der Kampf gege« die Wshriui-gsiiot. In einer Konferenz mit Vertretern der Presst entwickelte gestern der amtiererche Stadtrat' Weber ein großzügiges Programm des Wohnungsamtes zum Abbau der WohnungSnot, das nach seiner Ansicht schon zu Beginn der kalten Jahreszeit seine Verwirklichung finden könnte, wenn der Staat Mne. Mithilfe nicht verweigert. Durch den außerordentlichen Sturz der Krone, ist' nämlich das Ba üp togr a nt m d er G eme in de Wien, die bekanntlich 1000 Kleinwohnungen seit dem. Hrühjahr in Angriff genommen hat, stärk gefährdet, u'ird piLLlLriiLüMma vmr Mü Kleinwobnunaen in.rkraae ae-. stellt, weil die Preist der Baumaterialien gewaltig angeschwollen sind. Das. Wohnungsamt beabsichtigt nun, alle Wohnräunte, die borund während de8 Krieges zu Kanzleizwecken umgestaltet wurden, d c.nt W o h n u n g s m a r k t e wieder zu z nführen. Die Gemeinde sieht sich zu dieser Maßnahme gezwungen, weil derzeit eure Kleinwohnung auf 11 bis 12 Mifliöneu Kronen zu stehen kommt, 'und weil sie. auf dem . Standpunkte steht, daß, wenn schön die Wohnräume rationiert sind, auch die Kauzleiräume auf das sparsamste ausgenützt werden sollen. * Die Gemeinde ist nach wie vor der Meinung, daß die Projektierten 1000 K l ei n w oh n un g e n fertig-- gestellt werden, und eine Zusammenlegung d e r st a a t l i ch e nK a n z l dir ä u m e stattfinden muß. 10.000 staatliche Bureauräume. Nach den Erhebungen der Gemeinde «verfügen die staatlichen Stellen und Behörden -- in erster Linie dir Bundesmrnisterien — stber 10.000 ein- und mehrstnstrige Bureaurämne. Nach einem 'Planmäßigen energischen Abbau könnten in kurzer Zeit-mit. geringen Mitteln einige hundert Kleinwohnungen gewonnen werden. Da die Erbauung von 100 Kleinwohnungen heute rund 1,2 Milliarden kostet, könnten durch die Umwandlung und Rückwandlung überflüssiger Kanzleiräüme in Kleinwohnungen dem ^Staate, der Gemeinde sowie der gesamten Volkswirtschaft vieIc Milliarden erspart werden. Die Äbbauaktion könnte-, nach den Vorschlägen Web e r s, am zweckmäßigsten ^von einer Kommission eingeleitet und bnrchgeführt werden, die aus Vertretern der Gemeinde Wien und der Bundesregierung zusammengesetzt 'st. . Liefe Kommission müßte berechtigt sein, den Raumbedarf aller öffentlichen öder halböffentlichen Aemtcr, Behörden und Anstal-en zu prüfen und festzusetzen. Es müßten ihr vor allem festende Rech,'e zustehen: 1. Jederzeit, auch unvermutet, alle in Betracht kommenden Räumlichkeiten zu besichtigen. 2. Auskünfte über alle den Raumbedarf bestimmende Momente einzuholen. 3. Festzustellen, welche Räumlichkeiten entbehrlich sind. 4. Die Uebergabe Ver entbehrlichen Räume an das Wohnungsamt zu einem bestimmten Termin anzuordnen. Schließlich, müßte die Kommission auch das Recht haben, die Kanzleiräume, die für Wohnzwecke geeignet sind, durch andere für Wohnzwecke nicht geeignete Kanzlerräume zu ersetzen. Ohne eine solche Kommission, gegen deren Verfügungen kein Einspruch erhoben werden darf, ist ein planmäßiger, zu 'dem gewünschten Erfolg führender Abbau 'nicht denkbar. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die Verwirklichung des Planes des Stadtrates Weber von günstigsten Folgen begleitet sein kann, und an dör Regierung wird es liegen, wenn ein voller Erfolg erzielMverden soll. Stadtrat Weber wird schon in allernächster- Zeit mit dem Bundeskanzler Dr. Seipel in dieser Frage, Rücksprache nehmen und mit Nachdruck auf ' ie baldige Reaklsterung Lcr ganzen Aktion drängen. MiNoNerrdiehstähle elnes Berliner „Direktors". Las überklebte Bild im Verbrecheralbum. Die Berliner Blätter melden: Vor einigen Tagen wurde der Direktor Karl Friedrich Bernotat verhaftet, unter der Beschuldigung in Berliner Pensionen des Westens, in denen er ein oft und gern gesehener Gast war, Millio neu diebstähl e ausgeführt zu haben. Bernotat bestritt alles. Seine von einer Reise heimkehrende Frau war sehr, erstaunt, Kriminalbeamte mit der Durchsuchung ihrer Wohnung beschäftigt, in ihrem Heim vorznfinden. Auch sie weiß von nichts. Bernotat hielt sich ein Auto, mehrere Reitpferde, verkehrte in guten Berliner Kreisen, und war früher in S w i n ent und e Leiter eines Spielklubs. Daher sein Direktortitel. Seinen Freunden, die . sich heute noch energisch für ihn einsetzten, und unter denen sich sehr bekannte Berliner Persönlichkeiten befinden, war allerdings nicht bekannt, daß Bernotat schon früher einmal ein großer Einbruchsdiebstahl nachgewiesen worden ist. Gegen hohe Kaution verblieb er. auf freiem Fuße. Seine Sache wurde bei Gericht niemals anhängig, weil er einen Beamten im Polizeipräsidium bestach, der seine . Akten vernichtete und seine Photographie irn Verbrecheralbum mit einem Zettel „Verstorben" überklebte. . Nachdem sich Bernotat so selbst aus dem Buch der Lebenden gestrichen hatte, konnte, er seinen Passionen weiter huldigen. Diese bestanden in einem Luxusleben und im Sammeln schöner Kunstgegenstände. Seine Bibliothek zeigt von feinster Kennerschaft, ebenso seine Sammlungen von Stichen und anderen Kunstwerken. Man hat es aber'bei Bernotat keineswegs mit einem maniakalischenSammler zu tun, der nur stiehlt, um feilten , Sammeleifer, zu frönen. Cr stahl in , den Pensionen, Wo er große Zechen machte, was ihm unter die Finger k^am. Seine Beute geht in die Millionen. In der Wohnung finden sich Pelze. Schmucksachen, Spitze« usw. in Mengen. Außerdem aber fanden sich zahlreiche zu allen möglichen Penstonszimmern p a s s e n de 'S ch l Ls.s e l und verstell büre s o g e n a n n t e U niper s u nt schlüssel, Inzwischen haben sich Hunderte von Bestohlenen gemeldet. In ' der Wohnung Bernotats herrscht eine Art von Ostereiersuchen, Alle, die sich melden,, werden aufgefordert, in der Diele zu wärten. Dann Wird einer nach dein-andern-durch die Wohnung geführte Gewöhnlich ertönt d'anst halld ein F reu d e n s ch r Li: „Ach, bas ist ja mein seidener Jumper", oder „da ist ja ineins Autoninsstaiuette". Bernotat; der'sodann darüber befragt wird, Teil hat Bernotat auch auf der Straße „gefunden". Bernotät küUft aber auch unter der Hand Scheckbücher — auf den Namen anderer, und seltsamerweise auch russische Wertpapiere, die auf Namen lauten. .; Was in seiner Wohnung vorgefunden wird und wurde, ist natürlich nur ein ganz kleiner Teil der Niesenbeute, dje'er im Laufe der Zeit gemacht haben muß. Seine Frau verfügte über ein Reitpferd, mit dent sie allmorgendlich den Kursi'rrstendannn hinauf- und hinunterzureiten pflegte. . Soweit Kunstgegenstände in Frage kamen, war Bernp!at„ wie schon oben erwähnt, wirklicher Feinschmecker. Die Sach- '; verständigen schätzten den Inhalt seines Bibliothekschrankes auf einen enorm Hoheit Wert. Inzwischen haben sich allerdings schon einige Berliner Antiquare gemeldet, die auf diese Werte Anspruch machen. Eines Tages hat Bernotat eine Kameensammlttng im Werte von anderthalb Millionen gestohlen. Da Berrtotat alls, aber auch alles ableugnet, beschränkte sich der Kriwinalkommissär im Verhör jedesmal, wenn Bernotat ein neuer Fall nachgewiesen wird, auf di ironische Frage: „Gefunden. Cafe oder Stückhammer?" Der elegante Einbrecher Pflegte mit einem Komplizen in seinem Auto vor der betreffenden Pension, auf die er es abgesehen hatte, vorzufahren und sich dann in aller Gemütsruhe nach den Zimmern zu begeben, die von Ausländern bewohnt waten. In seinem . Besitz befanden sich Nachschlüssel von fast sämtlichen Pensionszimmendes Westens sowie auch verstellbare Universalschlüssel. In den Zimmern packte er- Juwelen und bares Geld sowie alles, was ihm mitnehmensivert erschien, ein und begab sich wieder zum Automobil zurück. Verdacht gegen den vornehmen Pensionsbesucher wurde niemals gehegt, und so gelang es. ihm, stets mit der Beute zu entkommen. Fords P-Zvs'mhetze' in AmerikK. Enthüllungen eines Justizbeamten. Chicago, 13. Juni, (I. C. V.) Mr. A. Bailin,- der eitie Zeitlang im Justizdepardement Untersuchungsdienst leistete und spät".- mit d^m antisemitischen Bureau H e n r h Fords in Verbindung starrd, veröffentlicht im hiesigen „Jewish Curier". aufsehenerregende Einzelheiten über die von Fords Agenten in New-thort unternommenen Versuche," im Osten von New-Aork einen Pogrom zu organisieren, der mit der.Plünderung einer Synagoge eingeleitet werden'sollte. Die Enthüllungen Bailins, die PresspGi a.e UMLHÄ .öützll chckj umlhw bMkk all das, was über diesci: G".Zenstaud in einem Teile, dev Hearst-Presse bisher veröffentlicht wurde, weit. übersteigen, zeigen, wie Mr. Smith, der New-Iorker Haupiagent Fords, mit den Mitgliedern der russischen Ochrana gegen die amerikanischen Juden konspirierte. Es wird nachgewiesen, daß Fords Kenten' über ein Spionagenetz verfügten und daß hervorragende amerikanische Juden von ihnen beständig verfolgt wurden. Bailins Enthüllungen sind mit interessanten Belegen versehen, die über die Verbindungen der Agenten Henry Fords mit den antisemitischen Propagandisten in Rußland und Deutschland Ausschluß gewähren. Diese Enthüllnngelt erregten größtes Staunen in Amerika, daß sie bewiesen, daß Fords Konspiration gegen die Juden sich auf eine weitverzweigte, internationale Maschinerie gestützt hat. > .. , Girre Gartenstadt bei Jaffa. Jerusalem, 16. Juni. (I. C. B.) In Jaffa wurde eine Gesellschaft gegründet, die sich die Errichtung einer kleinen Gartenstadt in der Nähe von Jaffa zum Ziele ' machte. Jede Familie soll über ein Grundstück von 10 bis 20 Dunams verfügen; die Kosten für die Errichtung jedes Haushaltes werden mit 50Ö Pfund prälimimert. Bisher haben-über 30 Familien ihre ersten Beiträge für den Landankauf erngezyhlt. Die Gesellschaft verhandelt gegenwärttg über die Ausnahme einer Anleihe zwecks rascher AnsführnnA ihres Planes. . Die „VereMgLerr jüdischest Toronto, 15. Juni. (I. E. B.) Aus dein Berichte der hier statigefundenen achten Jahreskonserenß der Alliance jüdischer Christen tu Amerika geht hervor, daß sie auch in Palästina eine eigene Kolonie unterhält, der die Konferenz eine Subvention von 10.000 Dollar für das laufende Jahr bestimmte. Der Budgetreferent begründete diese höchste aÄer Subventionen fttr Palästina mit der Notwendigkeit der Gründung einer Fabrik in Palästina, in der die jüdischen Christen Beschäftigung finden sollen. Aus den Referaten ist eine Stelle im Referate eines Mr. R e t ch hervorzuheben daß die jüdischen Christen nicht aufgehört haben, sich als einen Teil der jüdischen Nation anzusehen. Die Ausrottttüg des Bevörecheurs. „Unfruchtbarmachung" von Gewohnheitsverbrechern. In Deutschland, sind jetzt Bestrebungen iw Gange, die letzten Endes auf eine' künstliche Unf r n ch t b a r m a ch n n g von Verbrechern, Gewohnheitstrinkern und ähnlichen minderwertigen Menschen Hinzielen, deren'Nachwuchs nicht erwünscht ist, ja für den Stückt und die StenerraLler .eine MeMtzglMe BMLuna daMlleW k V ' ( , ' ' > s'r i i i< * _ M. 1217 Wien,. Mittwoch; : :_; . -; WM."n ' __‘ , 21,3unt i,9äg Stiti 6 '■■■■• V';> unter der HM im Cafe oder von „Herrn Stockhämmer" gekauft zu haben. Stockhamwer ist der „große Unbekannte", Einen großen ..wober er die GeaLNÜände Labe, erklärt abwechselnd iw,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.