Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1214 (18.6.1922)
- Date
- 1922-06-18
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 12 2S3tt, Sonnlast Börsen-Kömmlssflonsgeschäfft und Wechselstube MAG SD L Co. ' Wien, B., Hohenstaufemgasse 11 4027 Ende April: j Pfund Sterling.4,10f>.CG0 Rub.'l 1 Dollar .. 9CO.OOO „ 1 kanadischer Dollar. 850.(00 „ * 1 französischer Frank. 85.000 „ 1 schwedische Krone .. 245.000 „ 1 Lettische Mark .. 4.000 ., 1 polnische Mark . 240 „ 1 10 Rubel-Toldrnl'inze. 5,000.000 „ 1 Soloinik-Goldmünze ......... 2,400.000 „ 1 Solotnik-Plaiininiinze .. 8,375.000 „ 1 So!olnik-Silbernl'"nze. 56.070 „ 23. Mai: 1 Pfund Sterling. 19,600.000 Rubel 1 Dollar ... . 2,400.000 „ 1 kanadischer Dollar. 2,340.000 *„ 1 französischer Frank. 210.000 „ 1 schwedische Krone. 610.000 „ 1 deutsche Mark.. . . 8.300 „ 1 polnische Mark . 600 „ t 1 10 Rttdel-Goidmimze. 12.500.000 „ 1 Sololnik-Toldmünzr .". 4,800.000 „ 1 Sololnil-Platinmünze. .. 19,470.000 „ 1 Sololnik-Silderniünze. ........ 130.000 „ Aus diesen Ziffern geht klar hervor, daß innerhalb von . 2 Monaten die Kurse durchschnittlich um 300 bis 400 Prozent gestiegen sind. Ganz besonders stark sind die d euts ch e und die polnische Mark in die Höhe gegangen. Bei der Beu.rtcilung der Kurse darf ur^t vergessen werden, daß diese den Kursen auf dem fröien Markt nicht entsprechen. Die Kurse der russischen Staatsbank werden nämlich auf Grund theoretischer Erwägungen festgestellt, und zwaK geht dabei die Staatsbank von der . durchschnittlichen Preissteigerung in Sowjetrußland aus. Die Preissteigerung drückt, nach der Auffassung der Leiter der Russischen Staats- . bank, die Kauffähigkeit des russischen Sowjetgeldes im Vergleich 31t der Barkauffähigkeit des Goldrubels aus. Tie enorme Entwertung des russischen Rubels bewirkt eine weitere Papierinflati 0 n. An den Folgen der Finanzkatastrophe leidet in erster Linie die Industrie, der es an flüssigem Geld' immer mangelt. Die Entwertüng des Rubels vergrößert den Hunger nach.Geldinüfeht und der Staat ist deshalb gezwungen, sich immer mehr und mehr der Emission zuzuwenden. Wie groß der allgemeine Geldmangel ist, beweist die letzte Verfügung des Volkskommissariats über die obligatorischen Kontokorrente der staatlichen Institutionen und Betriebe. Nach dieser Verfügung wurden alle staatlichen Institutionen verpflichtet, innerhalb von 3 Tagen alle ihre flüssigen Mittel in die Staatsbank auf Kaufende Rechnung einzuzahlen. Dadurch sollen die Kassenbestände der Staatsbank und der bargeldlose Scheckverkehr nach Möglichkeit erhöht werden. Die Sowjetregierung hat in diesen Tagen zu einem anderen heroischen Mittel gegriffen,, um der ganz unerträglich wachsenden Papierinslation Einhalt zu gebieten. Sie hat nämlich eine sogenannte Getreide-Anleihe ausgeschrieben. Diese Anleihe steht bis jetzt, sowohl was ihre Form als auch Inhalt anbetrifft, einzig in der Weltgeschichte da. Aber sie ist auch mit der nie dagewesenen Entwertung eines Geldzeichens zu erklären. Die Getreide-Anleihe wird in der Höhe von 10,000.000 Pud Korn ausgeschrieben. Die Obligationen der Anleihe sind in Getreidecinheiten sämtlich von 1 Pud Roggen bis 100 Pud ausgedrückt. Tie Obligationen werden für bare^ Geld verkauft, wobei der Preis der Obligation den durchschnittlichen Marktpreis für 1 Pud Roggen darstellt. Doch brauchen nur 95 Prozent dieses Marktpreises gezahlt werden. TerStaat verpflichtet sich dagegen, seine Schuld innerhalb der Zeit vom 1. Dezemher 1922 bis 31. Jänner 1923 zu. tilgen, und zwar in Form von Getreide. Der Inhaber jeder Obligation erhält somit im nächsten Winter die entsprechende Menge Getreide. Außerdem wird ein bestimmter G 0 l d f 0 n d s im Betrage vcm^ 10,000.000 Goldrubeln sichergestellt, der die Anleihe garantieren soll. Mit Hilfe dieser Getreide-Anleihe hofft die Sowjetregierung, über 60.000 Milliarden Rubel einzuziehen, was die Hälfte des in: Umlauf befindlichen Geldes darstellt, und dadurch der fortwährenden Emmission Einhalt zu gebieten. Die Sowjetregierung rechnet damit, daß die Anleihe von Erfolg sein wird; denn sie ist für die Bevölkerung ein Mittel, das Geld vor der weiteren Entwertung zu versichern. Das Sowjet-Geld besitzt in Rußland wegen der fortlaufenden raschen Steigerung der Preise, keinen Wert und jeder Bürger der- Sowjetregierung ist froh, wenn er seine Papiernoten -in Sachwerte anlegen kann. (Getreide ist ein Sachwert - und unter den gegenwärtigen Verhältnissen ein sehr wertvoller und begehrter Artikel, besonders bei der .Stadtbevölkerung. Auch die Landbevölkerung hat ein großes-Interesse -an dem Gelingen der Getreide-Anleihe. In Rußland besteht noch die Naturalsteuer. Ter Bauer muß einen bestimmten Teil , seiner Ernte dem Staat inForm einerSteuer in Natura abliefern. Wenn der Bauer die Obligationen der Anleihe kaufen wird, so braucht er bei der Tilgung die in der Obligation bezeichncte Menge Getreide nicht mehr dem Staate abzuliefern. Dem Bauer ist'es natürlich auch vorteilhafter die Obliga- '"•'T i ' ' ' ‘ $ MTtt'er Morgende,rung. iS. Juni in23 Nr. 1214 ' , 1 n' tionen zu kaufen, statt das Getreide guf Grund der Naturalsteuer bei der nächsten EisenbahnMtion abzuliefern; denn er spart die Zeit und die Ablieferungskostcn. Die nächsten 14 Tage werden zeigen, ob die, Anleihe von Erfolg sein wird. Wenn die Anleihe zustande kommt, dann kann mit einer gewissen Gesundung der trostlosen Finanzverhältnisse in Rußland — wenn man überhaupt von einer Gesundungen Rußland sprechen kann — gerechnet werden. * Aus der „Prager Presse." ^Vsprozentige PriorMtsodligationen mit Prämien der, Oberösterreichischen Wasserkraft- und Elektrizitäts-Aktiengesellschaft. Die oberösterreichische Wasserkraft- und Elektrizitäts- Aktiengesellschaft emittiert soeben ein mit 5,5 Prozent, und 3 Prozent Prämie ausgestattetes Prioritätsanlehen im Nennbeträge von 1.000,000.000 K. Der Erlös dieser Anleihe dient dem weiteren Ausbau des Großkraftwerkes P a r t e n st c i n an der Großen Mühl in Oberösterreich, dessen Errichtung, von der Gesellschaft im Herbst des Jahres 1010 begonnen wurde. Große Teile des Werkes, welches für eine installierte Leistung von 45.000 Pferdekräften ausgebaut wird, befinden sich schon derzeit in Betrieb. Die Fertigstellung des gesamten Werkes wird im Jahre 1923 erfolgen. Die Zahlung der Zinsen der neuen Anleihe erfolgt 0hne jed cn St euer-, Gebühren- 0der sonstigen A b z u g. Ebenso erfolgt auch die Rückzahlung der Obligationen ohne jeden.Steuer-, Gebühren- oder sonstigen Abzug, und zwar zum vollen Nennbeträge zuzüglich einer Prämie von 3 Prozent, d. i. 10 3 K. s ü r j e 10 0 K. N e n n w e r t. . Für die pünktliche Bezahlung der fälligen Zinsen und der Rückzahlungsraten haftet n 7 cht n u r d i e 0 b e r ö st e rreichische Wasserkraft- und Elektrizitäts- Aktiengesellschaft mit ihrem gesamten beweglichen und unbeweglichen Vermögen sowie mit ihren gesamten Einkünften, sondern auch der Bundesstaat Oesterreich und das Land Oberösterreich. Ueberdies wird der Zinsen- und Rückzahlungsdienst des Anlehens auf sämtlichen Grundstücken und Bauten des Großkraftwerkes Partenstein grundbüch erlich sichergestellt. Im Hinblick auf diese weitgehenden Haftungen wurden die Teilschuldverschreibungen als mündelsicher erklärt. Ihre Kotierung an der. Wiener Börse wird beantragt. Nachdem 400 Millionen Kronen der neuen Anleihe bereits, und zwar zum großen Teile im Auslande placiert worden sind, gelangen nur mehr die restlichen. N 0minale §600 Millionen Kronen ab 19. Juni 1922 zur öffentlichen Zeichnung. Die Durchführung derselben wurde vyn einem Dünkenkonsortium übernommen, welches unter der Führung der Bank für Oberösterreich und Salzburg, 'der Allgemeinen öfter-' reichischen Bodenkreditanstalt und des Wiener Bankvereins steht. Dem Konsortium gehören ferner sämtliche österreichische Banken sowie die Bay rische Verein s b a n k an. Der Zeichld-un gsp re is der neuen Prioritätsobligationen beträgt sür je 100 K.^ N 0 m i n a l e 99 K. abzüglich 5,5 Prozent Stückzinsen bis 1. Juli 1922. Da die Rückzahlung der Obligationen mit 103 K. für je 100 K. Nominale garantiert wird, ist jedtm Zeichner neben dem hohen Zinssätze auch ein KLitalsgewinn von 4 Prozent gesichert, Oesterreichs Außenhandel im ersten Jahresviertel 1922. Ueber die Gestaltung unseres Außenhandels in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres macht der Handclsstatistische Dienst im Bundesministerium für Handel und Gewerbe, Industrie und Bauten folgende Mitteilung: Für diese Zeitperiode liegen bisher nur Mengenziffern vor. Der Beirat für Handelsstatistik ist. jedoch gegenwärtig damit beschäftigt, vorläufige Wertziffern für das erste Halbjahr 1922 zu ermitteln, so daß voraussichtlich die nächste Nachweisung über den Verkehr dieses Halbjahres sowohl der Menge wie auch dem Werte nach wird erfolgen können. Im ersten Jahresviertel 1922 betrug die Einfuhr 17,4 Millionen Meterzentner gegen ° 16,1 Millionen Meterzentnern im gleichen Zeiträume des Vorjahres; die Ausfuhr belief sich auf 3,9 Millionen Meterzentner gegen 3,8 Millionen Meterzentner. 12,3 . Millionen Meterzentner oder rund 70 Prozent der Einfuhrmenge entfielen auf minerali-- sche Brennstoffe und Brennholz, - ungefähr das gleiche Quantum wie im Vorjahre. An Steinkohle gelangten 7,1, an Braunkohle 4, an Koks 0,8 Millionen Meterzennter zur Einfuhr. Der Import von Nahrungs- und Genußmitteln erreichte 2,6 Millionen Meterzentner und weist gegenüber der gleichen Vorjahrsperiode eine mehr als 20prozerstige Steigerung auf, die hauptsächlich auf eine stärke Zunahme der Weine infuhr (402.625 Meterzentner gleich 335.620 Hektoliter gegen 139.478 Meterzentner gleich 116,230 Hektoliter) zurückzuführen, ist. Die Danzigcr Filiale der Jüdischen Kolonsdlöank. Aus Danzig wird gemeldet: Hier wird an den'Vorbereitungen zur Eröffnung einer FilictlederJüdischenKolonialbank gearbeitet. Die Vorarbeiten sind bereits, so weit gediehen, daß die Filiale sch^n in den nächsten Tagen-^khre Tätigkeit wird aufnehmen können, ' ' ... / > Unionbank. Laut, der heute veröffentlichten Kundmachung findet die 62. ordentliche Generalversammlung der Unionbank an: 28. d. statt. Auf der Tagesordnung steht neben den regulären Vcrhandlungsgcgenständen ein Antrag auf Erhöhung des A k t i e n k a p i t a ls und die damit zusammenhängende Statutenänderung. . Bank- und Wcchselstuben-Aktiengesellschast „Mörcur". Vorgestern hat die 84. ordentliche Generalversammlung der Banknnd Wechselstuben-Mticngesellschast „Merenr" stattgefunden. Der Rechnungsabschluß pro 1921 ergibt einen Bruttogewinn von 864,600.368 K. und abzüglich der Lasten ein Neinerträgnis von 244,874.681 K. Es wurde beschlossen, eine Dividende von 30'Prozent, das sind 120 K. Pro Aktie, zur Ausschüttung zu bringe::, dem ordentlichen Reservefonds 100 Millionen Kronen zuzuweisen, dem Pensionsfonds der Angestellten 40 Millionen Kronen tantiemensrei zu widmen und den Rest von 10,854.053 K. auf neue Rechnung vorzutragen. Weiter wurde der Antrag des Verwaltungsrates, den Firmawortlaut in M e r e u r b a n k abzuändern, zum Beschluß erhoben. Es ist beabsichtigt, nunmehr die aus der beschlossenen Kapitalserhöhung auf Nominale 600 Millionen Kronen noch unbegebene Tranche von Nominale 160 Millionen Kronen neuer Aktien in allernächster Zeit durch Anbot von 375.000 Aktien an die alten Aktionäre auf Emission zu bringen. Der Rechnungsabschluß der Deutschen Bank schließt mit einem R e i n g,e w i n n von 292,107.549 gegen 185,068.622 Mark ab. Es wird beantragt, eine Dividende von 24 Prozent gegen 18 Prozent im Vorjahr auszuschütten und den nach' verschiedenen Abschreibungen verbleibenden Rest per 14,421.044 , gegen '13,955.870 Mark im Vorjahr ans neue Rechnung vorzutragen. Der Saatenstand in Ungarn. Nach den: amtlichen Saatenstandsbericht vom 14. Juni ist die Saat infolge der Trockenheit der letzten Woche r ü ck st ä n d i g, doch haben die mehr oder minder ausgiebigen Regeufälle der letzten Tage die Lage ein wenig gebessert. Die Dauer und Auswirkung der Regensälle läßt sich noch nicht beurteilen. Für Zuckerrüben ist eine gute Mittelernte zu erwarten, dagegen stehen Futterrüben ungünstiger. Hülsenfrüchtc und Tabakpflanzen haben sich schön entwickelt. Alle Weingegenden melden, daß eine gute Mittelcrnte zu erwarten ist. Eine neue Kreditermächtrgung in Ungarn. Aus Budapest 17. d., wird gemeldet: Der ungarische Finanzsenat erteilte der Negierung eine neue Ermächtigung, innerhalb eines Jahres einen Kredit von fünf Milliarden Kronen bei der N0tenbank in Anspruch.zu nehmen. Als Deckung für diesen Kredit sollen nicht wie bisher Schuldscheine,' sondern Wechsel gegeben werden. Die Budapester Warenmesse. Aus Budapest, 17. d.» wird gemeldet: Gestern vormittags wurde, die Budapester Warenmustermesse durch den Reichsverweser in Gegenwart des gesamten ausländischen diplomatischen Korps sowie der wirtschaftlichen Interessenvertretungen und der ^Präsidenten der Handels- und Gewcrbekammern sämtlicher Nachbarstaaten feierlich eröffnet. Die Messe ist von 800 Teilnehmern, beschickt, Weizenobligationen im Dienste der ungarischen Bodenreform. Aus Budapest, 17. d., wird gemeldet: Eines der größten Hindernisse zur Durchführung der Bodenreform war bisher der große Kapitalsmangel, der den unbemittelten Klassen die Bezahlung des Preises der ihnen zugewiesenen Ländereien unmöglich machte, da sie keinen Kredit erhalten konnten. Die Bodcnkreditanstast hat sich nun erbötig gemacht, Hypothekenschuldscheine auszugeben und mit diesen die bisherigen Eigentümer der Grundstücke zu entschädigen. Diese Scheine hatten auf Gold lauten sollen, da jedoch die Goldbedeckung nicht zu finden war, wird an deren Stelle eine Weizenvaluta eingeführt. Der Erwerber des Grundstückes wird zum Schuldner Her Bodenkreditbank und hat für eine gewisse Zeit Annuitäten in Form einer bestimmten Menge Weizens oder den bezüglichen Marktpreis zu ent- 'richten. Der Vorbesitzer erhält kein Geld, sondern eben diese Weizenodligationen. Man hofft, auf diese Weise die Bodenreform ehestens durchzusührcn. Ein amerikanischer Finanzkonzern übernimmt lettische Bahnen. Nach Nachrichten aus Riga ist es zwischen der lettischen Regierung und den 11. S. A. und Baltic Comerce Ltd. zu einem Abschluß über die Eisenbahnlinie L i b a u—M i t a u— Kreuzbur g—S alupe gekommen. Die Gesellschaft übernimmt für 60 Jahre die Nutzung der Bahnlinie und nach Ablauf dieser Zeit geht die Bahn in die Hände der Regierung über. Alles rollende und feste Material, wird von der Gesellschaft übernommen. Die Gesellschaft verpflichtet sich, zwischen Waynode und Jlingen eine neue Linie zu bauen. Die übrige Strecke von Liban bis zuc russischen Grenze wird auf russische Spur umgewandelt werden. Die Einnahmen werden nach den: Prozentsatz des von den Amerikanern investierten-Kapitals zuin gegenwärtigen Wert der Linie unter die lettische Regierung und die Gesellschaft verteilt. Die Tarife werden mit der a:::erikanischen Gesellschaft im Einverständnis mit der lettischen Negierung geregelt. Ferner hat die lettische Regierung die Werkstätten des Li bau er Kriegshafens an eine Aktiengesellschaft, die von der gleichen amerikanischen Gesellschaft gebildet wird, verpachtet. Erhöhung der Umlagen der Handelskammer. In der letzten Vollversammlung der Wiener Handelskammer legte Kammerrat Tilgner tzie Notwendigkeit der Erhöhung der Kammerumlagen von 35 auf 75 Prozent dar und bezeichnete diese Maßregel als eine notwendige Folge der Geldentwertung. Der Antrag wurde mit Dreiviertelmehrheit angenommen. Allgemeine Depositenbank Wien, I., Schottengasse Nr. 1 Weohselttubons I. Schottengasse 2 I. Fraiiz-Josefs-Knl 37 . 1. Rotentuririötraße 29 II. Heinestraße 34 II. Taborstraße 7 Aktienkapital und Reserven: K 3.525,000.000 iv SutÄerpfaßtz 2° Bank-u.Wechslerhaus Schwarx$nbergplatz,Wien, l.,KolowrnirJng 14 lvi wiednergurtei 10 GegrSnäel 1871 Gegründet 1871 V.Relnprechtsdorf erstr.f 2 VII. Mariahilferstr. 74 b VII. Neubaugasse 44 VIII. josefstädteirstraße 64 X. Favoritenstraße 103 XI. Hauptstraße 50 XII. Koppreitergasse 2 XIII. Hauptstraße 3 XIII, Breltenseerstraße'6 XIV. Sparkasseplatz 1 Filialen: XIV. Mariahilferstr. 196 Bad Auscc, Bad Iscbl, Baden bei Wien, Blei- XVII. Ottakringcrstr. 84 burg, Bregenz, Czernowitz, Graz, Innsbruck, XVIH.ÄVähringerstraß(j84 Knittclfeld, Lambach, Leoben, LIezen, Linz. XXI.Hauptstraße 45 Mödling, Neunkirchen, Ried, Salzburg, St. Pöl-» Exposituren: ten, St, Veit a. d. Glan, Steyr, Villach, Vöckla- Badgastcin druck, Wels, Wiener-Neustadt, Rottenmann # 3020 St, Johann im Pongau. Besorgt sSmti. Bankgeschäfte u. IndustrielleTransaktonen. - /