Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1213 (17.6.1922)
- Date
- 1922-06-17
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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mit 2 aoict», -smnsiag ßern, daß angeblich legitimer Bedarf in Wirklichkeit als ÄNttel zu spekulativen Zwecken mißbraucht iverde, Allerdings ist nicht daran gedacht, TCZIZ71ZT lycyggctt^tytt^ Desterveich. Wiener LanÄLag. Industrie und Handel zu veranlaßen, Laß sie die Eingänge laut Faktura abliefern, und die ihnen zur Verfügung gestellten Devisen zurückerstatten, da dies die Wie - ereiNfü h r u n g deS seinerzeit aüfge- - hobenen ‘ Zwanges zur Ablicf crung der Export- , Valuta bedeuten würde. Auch daS Ausland wird in seiner Verfügungsfreiheit über seine Kronenbestände nicht beschränkt werden und auch der Ärbitrageverkehr wird fr e r bleiben. Man glaubt/ Latz eine scharfe Kontrolle der Kä:.fe,'auch ohne Zwangsmaßnahmen imstande sein wird, speku-- lative Exzesse auf dem Valutenmarkt zu verhindern. Gerade in dem Augenblicke/in dem auf eine Mitwirkung des Auslandes ®ci der Sanierung Oesterreichs am wenigsten verzichtet , werden kann, muß man den in der Kort frrenz von Ge nu a vorm , Finanzkomitee gefaßten Resolutionen, die für die Freiheit des Devisenverkehrs emtraten, Rechnung' tragen. 'Das Komitee wird heute seine Beratungen sortsetzen, . Der italienische Kredit. Nom, 16. Jürn. (Priv.) Die. Vorlage' bezüglich Gewäh- «ntng eines 70 Millionen Lire-Kredites. für Oesterreich wurde bereits von der Kommission behandelt, die Garibetti (Katholische Volkspartei) und S ä r d r (Faszist) zu Referenten bestellte. In der Begründung der Kreditvorlage heißt es n. a.: Dieser Kredit wird auf ein Jahr gegeben, ist verlängerbar undkönnte später einen Teil oder die gesamte quotenmäßige Beteiligung Italiens an dem Hilfsplan des Völkerbundes für Oesterreich bilden. Zu diesem Zwecke könne Artikel 5 des vorliegenden Gesetzentwurfes angezogen werdeü. Schließlich' wird beantragt, die erwähnte Summe im Voranschläge des Schatzamtes für das Budget 1921—1922 einzüsetzen. Der tschecho-slowakische Kredit. Prag, 16. Juni. Der Außenausschuß des Abgeordnetenhauses hat in der heutigen Sitzung den.600 Millionen-Kredit für Oesterreich "angenommen. ’ ' ' '' / Prag, 16. Juni. Die „Prager Presse" hebt die durch die Dotierung im Finanzausschuß und durch Doktor Be nesch' Rede hierbei bekundete Hilfsbereitschaft der Tschecho-Äowakei für Oesterreich hervor und bemerkt, hierzu, man wolle Oesterreich doppelte Hilfe gewähren, indem man ihm einen ansehnlichen Betrag.vertragsgemäß zur Verfügung stellen und dadurch den -Glauben dokumentiere, daß im allgemeinen Plan des Wiederaust; baues Mitteleuropas auch Oesterreich eine Stelle haben müsse und haben, werden yroge auch/die -Gegenwart trostlos äussehen. ' ' ' -st ':- - MaffeuKuudgedunge« für das sozialdemokratische Sanierungsprogramm. In sämtlichen 21 Bezirken Wiens fanden gestern vor der sozialdemokratischen Parteileitung emberüfene Versammlungen mit der Tagesordnung: „Was fordern wir von der gegenwar-' tigen Regierung?" statt. Die Versammlungen waren massenhaft besucht. Die Resolution, welche sich mit dem vom Kreisarbeiterrat ausgestellten Programm deckt, wurde ohne Widerspruch angenommen. ' In der Volkshälle sprach der städtische Finanzreferent Hugo Breitner. Er führte aus,-daß nicht allein die wahnsinnige Steigerung der Valuten und die daraus für die allgemeine Existenz entstehenden schweren Konsequenzen, sondern die drohende Gefahr vollständiger Entwertung der Krone die Sozialdemokratie veranlaßt habe,-die bürgerliche Regierung nach vorwärts zu peitschen. Wien Habs dem Prälaten Seipel -nicht zügemutet, nach den Schätzen der Kirchen und Klöster zu grest lModer sich gewaltsam in den Besitz der Valuten zu setzen, « zumindest Maßnahmen zu treffen, welche geeignet ‘ sind, schwerste Katastrophen, Mord und Plünderung zu verhüten. Man müsse-dafür-sorgen, daß die'Basten-des Krieges nicht aus die Arbeiter allein fallensondern -auchauf die tragfähigen Schultern insbesondere der bäuerlichen Bevölkerung. Nur aus Liebe zum Volke habe sich die-Sozialdemokratie in der zwölften Stünde entschlossen, der Regierung Seipel einen Weg zu weisen. Das Ergebnis müsse mit Ruhe, und Besonnenheit abgewartei werden. . . Im dritten Bezirk sprach im stark überfüllten Drehersaal Abg. Dr. Danneberg. Er führte u. a. aus, der Krach der österreichischen Krone war d'ie Antwort -auf die Bewilligung der Nationalversammlung der 220 Millionen-Kredite an die Regierung Seipel. Die Abordnung der sozialdemokratischen Parteivertretung machte den Bundeskanzler auf die kommenden Gefahren aufmerksam, wenn nicht dem weiteren Steigen der fremden Valuten Schranken gesetzt werden. Es wurde ihm erklärt, wenn er nicht die Macht oder demWillen habe, die notwendigen Valuten zu beschaffen, so werde sie. sich die Arbeiterschaft selbst holen. Jetzt wolle, man der Bevölkerung einreden, die Banken seien die Retter des Staates, dieselben Banken, die mitschuldig sind an unserem Elend. Neben der neuen Notenbank müsse aber noch Ordnung in den Staatshaushalt gebrächt werden. Nicht allein bedeutende Ersparnisse, sondern auch noch große neue Einnahmen seien notwendig. . ' Die Steuern der Landwirte müssen den Preisen ihrer Erzeugnisse angepaßt werden. (Beifall.) Redner betonte noch die Notwendigkeit des Anschlusses, wenn die versprochenen Kredite nicht rechtzeitig und im vollen Ausmaße kommen, Abonnenten für t die w“ „Wieners Morgenzeitung" ♦ Abänderung der Fremdenzimmerabgabe,. / Der, Landtag beschloß gestern die im, Gesetze über^bie ., Frelstdenzsmnceräbgabe vorgesehene"A b zugspoft vösi/ dent/: abgabepflichtigen E n t ge l.d für die Mönate Juni, Juli und August, bis der Besuch in beu: Hotelsschwächer ist, ' von fitnf aüf zehnProzent' zuerhöh en. Ausgenom-' men davon sind die Sanatorien und Pensionen, '/ wähleniw. Burgey^anÄe, Kommenden Sonntag' finden im Burgenland die Wählet: sürd den Nationalrat und für detr burgenlättdischen Landtag statt. Um.die acht Mandate für den Nationalrat und die 38:Mandate für den Landtag bewerben sich die Ehristlich- . soziale:;, die Sozialdemokraten und die Großdeutschen. Im gegenwärtigen Momente ist-es fast unmöglich, eine auch nur halbwegs sichere Prognose, über, den.Ausgang der Wahlen zu stellen. Doch glaubt man, daß von den ,acht Mandaten für den Nationalrat - drei auf die Christlichsozialen, drei auf die Sozialdemokraten und.^zwei 'auf die Größdeutschen entfallen dürften. Die Wahlresultate werden erst im Laufe des Montags; genqu bekanntgegebeu werden -können. Die Gobelins. London, 15 .Juni. (Reuter.) In Beantwortung von ’ Anfragen Wedgwoods - und Wises im Unterhaus, wo sich die G o b e t i n s,- durch die die englischeAnlerhe an Oesterreich garantiert wird, befänden, wie hoch sie geschätzt seien, wer sie geschätzt habe, unter, welchen Bedingungen die britische Regierung die Gobelins verkaufen könnte, um sie zu realisieren und ob' angesichts des rapide» Niederganges der österreichichen Währung die Re- , gierpng deren baldige Realisierung erwäge, erklärte Schatzkanzler. Horne.. daß sich die Gobelins in Wien befinden. Sie seien nicht durch einen Fachmann besonders geschätzt worden, aber man sei der Ansicht, daß ihr Wert v i e l g r ö ß e r sei als der tatsächliche Betrag der Anleihe. Die Gobelins könnten >nur in dem Falle zu Geld > gemacht werden, als die Anleihe entweder bei ihrer Fälligkeit, oder,-wenn dieser Termin erstreckt würde, zu diesem späteren Termin nicht getilgt werden sollte. Die Frage ihres Verkaufes stehe'deshalb nicht in Diskussion. Tscheche - Slowake). Eine stüxmischtz Parlawerrtssitzrmg. V Prag, 16. IM. Düs Abgeordnetenhaus beriet, heute den. Regierungsentchurf. ^berdeu Ausgleich der in österreichisch-ungarischen Ärvnen zwische tschecho-flowakischen und ausländischenGläubigern undSchuldnern entstandenen Verbindlichkeiten, wobei sich Abg. Kafka dagegen wandte,, daß Vorlagen von' so größer' Bedeutung beraten werden, ohne daß den Abgeordneten die Möglichkeit zum Studium gewährt werde. -Er beantrage daher die Rückverweisung an den.Verfassungsausschuß, Wegen ungenügender Präsenz wurde die Abstimmung auf die nächste Sitzung vertagt.; . ' ■ Sodann wird die Debatte über die Schulinterpellationen fortgesetzt Zunächst ruft der Präsident den Abgeordneten Schollich wegen des in der letzten, Sitzung gebrauchten Ausdruckes, daß - die deutsche Bevölkerung die tschechischen Minderheiten mit Dreschflegeln und Revolvern verjagen werdezur Ordnung und gibt dem Bedauern über den Mißbrauch der parlamentarischen Immunität durch den Abgeordneten Ausdruck. Diese Mitteilung des Präsidenten rief lärmenden Widerspruch beiden. deutschbürgerlichen Abgeordneten hervor, von deren Bänken viele Zwischenrufe gemacht wurden, die einander übertönten. In dem Lärm war nur die Stimme des Abg. Erreich zu erkennen, den der Präsident zur Ordnung «es. Der Demokrat Dr. Lukavsky erklärt, die Wahrheit in der Schulfrage spreche nicht gegen die Tschechen, sondern gegen die Deutschen. Unter Zwischenrufen üttd Lärm bei den Deutschen erklärt er, daß die Behörden wohlwollender gegen die Deutschen Vorgehen, als die gesetzlichen Vorschriften gestatten. '; Redner wird insbesondere vom deutschnationalen Abgeordneten Schollich durch zahlreiche Zwischenrufe unterbrochen. Abg. Schollich ruft: „Alle Ihre -Statistiken sind erlogen!" Abg. Dyk ruft zu den deutschen Abgeordneten: „Ihr verlogene Rasse!" Abg. Lodgeman macht den Präsidenten aus den Zwischenruf des Abg. Dyk aufmerksam. Zwischen den tschechischen und deutschen Abgeordneten kömmt es zu einem scharfem Wortwechsel und zu einem Handgemenge.- Die Tschechen Laube und David suchen die' Abgeordneten. Schollich und Dyk voneinander zu trennen. Es gelingt dem'Vorsitzenden nicht, den Lärm zu besänftigen, der sich im Gegenteil' ständigsteigert,' so daß die Wo>te des Redners im Lärm vollkommen untergehen.- Die Abg-ordüeten Schollich, Pittwgev und Schälzky gehen aus dre Präsibententribüne und klären dem Präsidenten den Vorfallaus., Abg.. Kaiser.ruft: „Er soll Mitten, er sott schweigen! Solange wir nicht Satissikätion bekommen..." Unter ständigem Lärm setzt Abg. Lukavsky seine Aussührimgen fort. Er wirst, den. deutschen Volksvertretern vor, -daß sie'den Gemeinden Direktiven zur Vereitlung.der Er-' ^riMnNg'.lf^echif.cher-Schufen 'geben.' Es stehe den d.en'tischen Abgeordnetendre mit den Berhältnisten in - ber Republik nich.t zufrieden seien, ftei, aNßzü- ' :w'aNllern. Deutsche Abgeordnete rufen: „Ja, Mi/ unserem Boden!" Tschechische Zwischenrüse: „Mit österreichi- ...ichev Kronen und der deutschen Mark, würde euch 'gMolM _i/.'ffimi ivzz_ Nrl 121g ' sein!" Lodgemann: „Uns sind die österreichischen Kronen und die deutsche Mark'lieber als die tschechische Krone!" Nachdem Abg. Dys mit dem Präsidenten konferiert'hatte mtö nachdenü auch Schollich von der Präsidententribüne heruntergekommen war, kam es neuerlich zu einem heftigen ^WyHvechsel zwischen den Nqtionaldemokrqten,. den 'tschechifchen Klerikalen und den Deutschnationalen, der neuere dirrgs in ein scharfes Gedränge ausartete. Die Ordner konnten erst nach mehreren Minuten dem Lärm ein Ende machen. Nachdem Abg. LrUavsky unter-ständiger Bewegung des Hauses seine Rede beendet hatte, werden die Abgeordneten Schollich und Hanreich, weil sie dem Redner zugerufen halten, daß er lüge, und Abg. Dyk wegen seines : Ausrufes: -^erlogene Rasie!" zur Ordnung gerusett. Ungarn. Die Umbildung der Regierung. -Budapest, 16. Juni. Die bereits angekündigte Rekonstruktion des Kabinetts steht bevor. Wie in gut unterrichteten Kreisen verlautet, wird das Kabinett folgendermaßen zusantmengesetzt sein: Ministerpräsident — Gras Steph. B e t hl e n; Minister des Innern — der ehemalige Reichstagabgeordnete Iwan v. Rakovsky; Finattzminister — Tiborvon Kallay; Handelsminister — Staatssekretär a. D. Johann V al ko; Minister des Aeußern — Graf. Nikolaus B a n s s Y; Unterrichtsminister —Graf Kuno Klebelsberg;. Justizminister . — der ehemalige Chef der Kabinettskanzlei v. D a r u v a r y; Ackerbauminister — Stephan Szabo-Nagy,atad; Honvedniinister — Alexander B e l i t s k a; Volkswohlsahrtsminister — Josef Vas; Ernährungsminister — Bela v. Ter ff h. Bon den Mitgliedern des neuen Kabinetts sind bloß Bethlen, Kallay und Szabo Mitglieder der Rationawersammlung: Wie verlautet, werden die Mitglieder der-Opposition der Dienstag mittags stattsindenden feierlichen Eröffnung der Nationalversammlung demonstrativ fernbleiben, Wenn Mörder befreit werden. Aus Budapest wird uns berichtet: Bor-kurzem wurde gemeldet,-daß vier Personen, welche an der Ermordung von 13 Juden in Jzsak und Orgovany -beteiligt waren und sich in Untersuchungshaft befunden hatten,-ißfolge-eines' plötzlichen Auftrages der Staatsanwaltschaftauf freien Fuß gesetzt wurden. Unter diesen Befreiten befand sich auch der Kleriker Franz B a 1 o g h, der durch eineganze Anzahl von Zeugen überführt.wurde, daß er nicht nur dev geistige Urheber einer ganzen Serie , von Mordtaten gewesen ist, sondern auch persönlich Morde ausgeführt hat. Dieser Balogh kehrte.nun' nach Jzsak zurück, welche Gemeinde in . den Amtssprengel des nicht minder berüchtigt^ Oberstuhlrichters Ludwig Für,st.er gehört, der, wie erinnerlich, vom Minister des Innern suspendiert wurde, aber ungeachtet dieser Suspendierung in seinem, Amte verblieb und in seinem Wirkungskreis nach wie vor die reaktionäre Politik der Erwachenden Ungwn. betreibt. In der Gemeinde Jzsak lel-te auch di: Familie Samuel Krausz. Krrusz wuroe gleichfalls das Opfer - der . Bluttaten von Jzsak und seine. Fra': der Gemeinde. Da man ihr in' Budapest rm Mi-risirrium des J::l»ern Wiederholt erklärte, daß sie nunm'.yr ".rtbkso/.gt in ihren Hc.imatsnrt zurückkehren und dort ihrem Ge-'ch,'.s,e nachgehen koun, erschien die Witwe in Jzsak,' melb'-t; sich zu* Vorst5)t rrrher beim Oberstuhlrichter Förster in Ka»sz«'"t-.nlllos, der ihr lakonisch antwortete, daß sie, wenn sie keiue. Ärgst habe, ungehindert nach Jzsak zmückkeheen kmurr Kurze Zeit konnte oic Witwe Krausz ihr kleines Geschäft fm-rcu und die christliche Bevölkerung kehrte allmählich als Kundschaft zurück, als eines Tages der Kleriker Balohg, aus der Ultreriuchungshaft besreti, nach Jzsak kam, bei Frau Krausz erschi'a und ihr kurz und bündig erklärte, daß sie binnen 24 Snt.chm ihr Geschäft sperren und die Gemeinde verlassen müsse, da er sonst ihr gegenüber a-ndere.Mittel in Anwendung bringen müßte. War Frau Krattsz schon beim Anblick des Mörders begreiflicherweise erschrocken, so blieb ihr angesichts der Drohung des Balogh, der bewiesen hatte, daß er seine Drohungen gegenüber Juden einzuhalten pflegt, nichts anderes üb ng, als daS Geschäft zu "schließen, und -abermals au^« zuwandern. Im übrigen hat Balogh mit seinen Gesinnungsgenossen jetzt htitcr der Landbevölkerung eine neue Hetze gegen die Juden begonnen, indem er die Bauern glauben machen will, daß die-Juden schuld daran feien, daß die Partei der kleinen Landwirte in so verringerter Zahl ins-Parlament einzichen werde, Die Wahlkasse der Negierung. , „Beesi Magyar Ujsag" schreibt: Stephan Friedrich äußerte sich über die Wählkasse der Regierung folgendermaßen: Mit den Wahlfragen ist noch ein interessantes Problem zu lösen. In 245 Bezirketr wttrde gewählt und die Regierung hat zur Unterstützungihrer Kandidaten in jedem Bezirke drei bis vier Millionen Krotten verbraucht. Bei der ersten Tagung der Nationalversammlung werden wir Aufklärung verlangen, aus welche Weise diese Beträge eingentlich eingeflossen sind. Geueral Denikin ln O edendurg. Aus Oede.nburg wird berichtet: Der russische General Denikin, der mit seiner Familie hier weilt^ beschäftigt sich mit der Abfassung seiner Memoiren. Polen.; , Ditz Regierungskrise. j! Warschau^ IS, Jurw (Tell d. '„Wr. -Mvrgenzeküuig7.) . -In gut unterrichteten Kreisen ist das Gerücht, verbreitet, daß ' Pilsudski m Ponikowski einen Konkurrenten' erblickt, da man in vielen Kreisen bei den nächsten Wahlen die Kandwatuv Monikowskis. zM UMdetztM PeL Republik