Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1211 (15.6.1922)
- Date
- 1922-06-15
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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' , * Vom, peruanischen Konsulat: Das peruanische Konsulat gibt bekannt, .daß seine Ämtslokalitäten sich nunmehr 1. Bez., Operngasse...8,-befinden. Die' Bureaitstunden Werden zwischen ) 2 und 8 Uhr abgehalten. ■.- \ ' * Die argentinische Werkzeugesammlung. Die seit zwei / Monaten -betriebene W er k z e.u g Sk am p a g«esür Pa- - lä fti n a nähert sich ihrem.Abschluß. - Alle Kreise der Mischen - Bevölkerung Argentiniens trugen daZ Ihrige zum Gelingen der KamPagnebestBlos; die wirtschastliche Knse :m Lande Veein- . trächtigt einigermaßen das volle Gelingen der Aktion, die von sämtlichen bedeutenden jüdischen JnstituWnen, Gemtzindeotganisationen und Kolonistenkooperativen eifrigt gefördert wurde. (I. C. B.) . ' "j * Die Juden Oberschlesiens. In dem deutsch-polnischen Vertrag betreffend Ob e rs Hle sien ist gemäß dem Artikel -ß des Versailler Vertrages der folgende Artikel (Nr. 71) über die jüdische.Minderheit ausgenommen worden: 1..Juden dürfen nicht gezwungen werden, - irgend welche Handlungen vorzunehmen, die eine Verletzung des Sabbaths in sich schlitzen, und sie dürfen keine Entrechtung erleiden, wenn sie sich weigern, am Sabbath vor dem Gericht zu erscheine« oder Rechtshandlungen vorzunehmen. Diese Bestimmungen befreien die Juden nicht von den Pflichten, die allen polttrschen Staatsangehörigen im Hinblick auf die Notwendigkeit des H e er es d i e»st es-, ihrer nationalen VerteidiguNg oder Äufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung obliegen. 2. Jeder der Vertragschließenden erklärt, daß er nicht beabfichirge,, allgemeine oder örtliche Wahlen aü einem Samstag vorzuschlagen oder zu gestatten; es dürfen keine obligatorischen Entscheidungen betreffend Wählerlisten und dergleichen an einem Samstag stattfinden. (I. C. B.) * Veräußerung der Bibliothek Prof. GoldzicherS. Aus Vuidapest wird geschrieben: Da Prof. Goldziehers Witwe sich in Not befindet, hat. sich der. Sohn des verstorbenen Gelehrten, Dr. KoloMan Goldzieher, entschlossen, die berühmte Bibliothek und orientalische Sammlung seines Vaters zu veräußern. Seitens amerikanischer und englischer Fachleute werden »bereits günstige Angebote gemacht. Die Witwe Prof. Goldziehers will Mr dem Wünsche der ungarischen Öffentlichkeit Rechnung tragen und ist bestrebt, den Bücherschatzihreß verstorbenen ■ Gatten auf irgendeine Weise dem Lande-zu erhalten. Deswegen wecden seitens der Familie Goldziehers Mit dem Mischen Orientalisten und Forjchungsreisenden Dr. Aurel S t ein VechaMungen geführt, der die Bibliothek Goldziehers samt seiner eigenen, überaus wertvollen Sammlung nach feinem Tode der ungarischen Akademie der Wissenschaften zu überlasten beabsichtigt. (I. C. B.) ' ' * Dubnow in Danjig. .Der bekannte Mische Historiker Professor Schimon Dubnow ist in Danzig eingetroffen' > und wird sich eine Zeitlang im Kurorte Brezen in' der Nähe von Danzig aufhalten, um dort in aller Ruhe den zehnten Band seiner jüdischen Geschichte, die gleichzeitig in vier.Sprachen erscheint/ zu vollenden. Dubnow. erfreut - sich des^besten Wohlbefindens. (I. C. B.) * Weiteres Eingehen jüdischskommunistischer Zeitungen in Rußland. Wie aus Kiew gemeldet wird, hat dort die kömmumstischeFun"/angeblich wegen Papiermangels, ihr Erscheinen eingestellt. (I. C. B.) * Die Zahl der Juden in Lettland. Aus Riga berichtets das I. C. B.: Nach den letzten Statistiken befinden sich in Lettland 100.000 Inden, von denen 30:000 in Riga, 15.000 in' Dwinsk und 12.000 in Libau wohnen; der Rest verteilt sich auf die kleineren Orte. * Der Dichter Goering wegen Bilderdiebstahls verhaftet. Der in Braunschweig lebende Dichter det „Seeschlacht", der neben Fritz v. Ünrüh der Träger des Schiller-PreiseS ist, Reinhart Goering, ist. nach einer Meldung aus Braunschweig auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft angeblich wegen widerrechtlicher Veräußerung Don zwei Gemälden aus dem Besitz eines Freundes in Untersuchungshaft genommen worden. Der Dichter, der für seine Frau und zwei Kinder zu sorgen hat, verkaufte vor einiger Zeit'zwei ihm anvertrauie Bilder im Werte von 60.000-Mark. Diese wurdeü jedoch sofort zurückgekauft, so daß dem Besitzer kein Schaden entstand. Eigentümer der Bilder ist ein mit Goering befreundeter Astestor in Berlin, der dem Dichter seine Wohnungin Braunschweig zur Perfügung stellte und für dessen Lebensunterhalt sorgte. Goering lebt sehr anspruchslos und bescheiden. Der Berliner Freund hatte, ehe er die Strafanzeige gegen Goering erstattete, sich mit mehreren erstklassigen Psychiatern beraten, die den Dichter schön längere Zeit beobachteten. Letztere erklärten, nur durch einen gewaltsamen äußeren Eingriff in das Leben GoeringS sei-die Möglichkeit gegeben, ihn über die psychischen Hemmungen wegzubringen/um den bekannten Dichter der Arbeit und dem Leben wieder zu gewinnen. Der darauf Verhaftete ist gefaßt, und erklärte bei seiner ersten Bernehnwng, er sei' kein Dieb. Die Entscheidung Über hie strafrechtliche Verantwortung wird vom Gutachten der Psychiater abhängen. * NämirnSgleichhelt. Der Firmenvertreter Herr Arnold W e i ß, 9. Bez., TlustMgast» S, ersucht uns um Fststellung, daß er. mit dem in de« Ketterchaüdelprozeß der -letzten Lage genannten Ängeklagtey und' - ^eriEäM. ^'Ägineys Letzte Nachrichten. Dr. Benesch über die Aktion Oesterreich. / Eine Intervention der deutschen Sozialdemokraten bei Doktor ' >■ Benesch. Paris, 14* Juni. ' Im Aüftrüge dcS Klubs der deutschen sozialdemokratischen Abgeordneten und Senatoren sprachen heute Dr. Czech und Dr. Hilleb'rano beim Minister» pWden/e«rDr.-.^B-'en es-G'-vör-' -uAiü Anbetracht der wirtskboft'üchen und finanziellen Verhältnisse Oesterreichsder, Meinung Ausdruck . zu geben, daß die tschecho-slowakische Regierung schon wegen Her innigen Äerknüpjung ihrer Volkstom schast fmtt; dem.Schicksal Oesterreichs alles' daran setzen ruüsst, rm diesem Lande die schon längst z'r gesagte Kredithilfe ungesäumt angedeihen zu lasten, . aber auch bei der Entente dahin wcrsteÄih zu werden, daß die wiederholt zugesagten Kresofort bewilligt und dem österreichischen Volke die volle Selbstbestimmung seines Schicksales wiedergcgeben werde. Der Ministerpräsident - verwies vörerst auf seine BNvHtäüsschütz abgegebenen Eklärungeit 'und' fügte daß:, er sich bemühen -werde, die lRegierüngsvorlage über die österreichische Kredithilfe raschestens vor das Plenum ces Hauses zu bringen, und daß er sich ferner/mit/dem Finanzminister wegen sofortiger Verwirklichung der mit Oesterräkch vereinbarten Kredite und der Bewilligung einer raschen Aushilfe in Verbindung setzen werde.. Er werde schließlich die befreundeten Mächte der Entente auf die ernste Situation in Oesterreich und die-Notwendigkeit ras " v Werktätigen Eingreifens aufmerksam machen. Er habe Oesterreich, aber auch Frankreich,- England uüd Italien von den. sofort getrosteucn .Maßnahmen bereits in Kenntnis, gesell und w.erde illw' mögliche zur Milderung des Schicksals Oesterreichs unteren Prag, 14. Juni. In Peantwörtung einer während der . Debatte über die österreichischen Kredite im Budgetausschuß, gestellrcn Anfrage .erklärte Ministerpräsident Dr. Benesch ü. a., daß er mit dem Abgeordneten Taub vollkommen darin übcre.iüstrmme, daß es notwendig sei, gerade jetzt mit Rücksicht auf die letzten-Ereignisse in Oesterreich die Kredite zu realisieren. Wenn wir diese Kredite-heute in einer so kritischen Zeit beioilligen, so ist dies der Ausdruck und der Beweis der Absichten und Ziele unserer mitteleuropäischen Politik. Das ist. r. icht die Frage des Anschlusses oder Nichtanschlustes, daß ist keine Frage der kleinen oder großen Hilfe, das ist eine , allgemeine Frage, eiüe'Frage des neuen politischen'und Wirtschaft-^' lichen Systems und der allgemeinen Rekonstruktionsarbeit in j Zentraleüropä. Wir wollen/- sagte Her Mlmsterpräsident, mit nnsenn bescheidenen Kräften dazu beitragen, dem österreichischen Stcat und ,seiner Bevölkerung zu zeigen, daß wir uns bemüh: haben, rasch die Heberbleibsel der Kriegspsychologie abzustrcijcn.' daß wir' aufHie Mognchkeit einer künftigen Zusauünenarbeit verweisen wollten und daß wir in diesem Sinne auf andere einwirken und so eine Atmosphäre des Vertrauens sowohl in Oesterreich als auch im'Auslände schaffen wollten. / Was die Frage anlange, ob diese Hilfe genüge, müsse. Oesterreich selbst seine Lage erkennen, und mit eigenen MittelH, soweit seine Kräfte reichen, zu arbeiten bestrebt sein. Wit aus den letzten Berichten, aus Wien herdörgehe, sei Oesterreich tat-' sächlich becküht, zu handeln und sich auch selbst zu helfen,-da mit ausländischen Krediten ein Staat ständig nicht erhalten werden könne. Davon , zu sprechen,' erklätte der Ministerpräsident/ daß wir durch unseren Kredit den Anschluß an Deütschlänö verhindern, und daß wir dieses Ziel verfolgen, ist kleinlich und bedeutet ein Nichterfassen und Nichterkennen der äüsivärtigen Lage überhaupt^ Wenn wir irgendeiner Form Oesterreich Kredite geben oder nicht, auf die Frage ies Anschlusses an Deütschland wird und kann dies keinen Elnsluß ausüben. Die Kräfte, die dies verhindern, sind weitaus stärker^ und es wäre sicherlich gut, wenn man diese Frage reeller beurteilen wöllte. Auch in Deutschland wird sie richtiger und reeller als es uns hier geschildert wurde, beurteilt. * Weitere Entlassungen jüdischer Beamter in Budapest. Aus Budapest wird uns geschrieben: In diesem Jahrtz will die Stadt Budapest das fünfzigjährige Jubiläum der Bereinigung von Ofen mit Pest und der Schaffung von Groß- Budapest feiern und die. antisemitische Mehrheit des Budapester Gemeinderates beeilt sich, solange sie noch am Ruder ist, alle jene jüdischen Oberbeamten, welche ück die Entwicklung Budapests zu seiner heutigen Größe die größten Verdienste haben, aus den Diensten der Hauptstadt zu verjagen. Unter den. letzten vorzeitigen gewaltsamen Pensionierungen hat? diejenigö des' technischen Oberrates Armin Hegedüs selbst in weniger judenfreundlichen Kreisen peinliches Aüffehen . erregt. Armin.Hegedüs scheidet nach 29jähriger Dienstzeit aus den hauptstädtischen Diensten: Der moderne und hygienische. Schulbau ist ckit seinem Nctnren verknüpft, denn er inaugurierte dieses System des Schulbaues, und eine ganze Reihe dieser Bauten hat er selbst aufgeführt. Die parkartig umgestalteten Friedlhöfe, die Arkadengrüste sind seine Schöpstmgen. MS das große HrMem der Ümgestaltung der Karls-Kaserne in daS jetzige. Zentralstadthaus' aüftauchte, wurde diese in' ihrer/Art einzige. Umgestaltungsarbeit Hegedüs übertragen/ der / diese. schwierige Frage glänzend, löste. Das St. Äellert-Bad und -Hotel' ivurde' ihm in öffentlicher PlättekoUmrenz gemeinsam Mit ' seinen, zwei Kollegen übertMen. Diese und andere hervorragende Schöpfungen danken ihm ihre Entstehung. Alle diese Verdienste. lyhnt /die antisemitische - Stadtverwaltung mit' der zwangsweisen Pensionierung des -verdienstvollen Mischen. Beamten, / ./; » M« 8ikich»t««««iii>« »ü iMchch S»M M!'stinä.''Alls Jerusalem Md MichM:'' In' seiner letzten'' .Liulttmlammlung HM jich. der.8L.aad.Mumi Mit,hA.Frasrn -:-*-—-V der Gestaltung des Familien rechtes zn Vefaffen, Dstz Verfassungsentwurs für Palästina' sieht die -Möglichkeit " delü i i-u i l e n Trauung- und Scheidung der Juden vor/ Der Mis></ - rächt verlangte das-Eingreifen des Lüaad Leumk^^ ZweckS ' Äüf^" Hebung dieses Passuses. Zugleich wendet sich aber die Vereins^ gung für Gleichberechtigung -jüdischer Frauen an den Waad./. sind verlangte die Sicherstellung des Erbrechtes' der Mische«.- - Frau gegenüber dem orthodoxen Standpunkte, der eine solche nicht anerkennt. Sie verlangte, daß die Erbrechte der Kornpe.^/! tenz dcs Rabbinats entzogen werden, das die Frau mcht dlß; erbberechtigt anerkeiint. Rabbiner Ostr0Wski Und Assa's ' erklärten, das; die ErMglichüng der Zivilehe den/Jischüb 'irr. zwei Teil zerreißen würde. In bezug auf die Erbberechtigung; bcr; Frau erklärten sie, daß bei. Hinterlassung - eines Testas ' meutes die Frau erbberechtigt sei, und nur wenn keine letztg- Willenserklärung vorliegi, den Frauen das - Erbrecht abgehe. Hierauf erwiderte der Leiter des hebräischen Gymnasiums) Herr S ch i l l e r, daß es nicht angehe, in Palästina, .Mo drv'-" Frau als Arbeiterin und au allen übrigen Stellet: äm Äusba« des Landes 'teilnehme, ihr das Recht der Erbschaft zu nehmen^ Die ' Vertreterin der Frauenörganisation,. - Frau -Ose.r< . kow,sk,i, wies daraus hin, daß die Rabbiner ihre'Zustimmung -/ zu Früt.chen geben, und erzählte, das; in Rcjchon-le-Zion der 'Rabbiner seine Zustimmung dazu gegeben habe, daß ein zehn-«, läi/rigeö yemenitisches Mädchen . Mit einem üOlährigen.,Greiseverbeiratet werde. Die DiSkussiou dauerte.d:e .ganze Nachtsitzung hindurch, eine definitive Klärung iM Abstitstmüng in dent. - ' -'klcu Frage ist nicht erreicht worien. (I. C. B.) .. -i * Drei Boten Direktoren der Stwdard Oil Eompimtz. Noch vor zwei Jahren führte die Standard. Oil'Co., bekärintlich der gigantischeste Geschäftstmst der Welt, in ihrer .23H0O N.a'« men umfassenden Bureaupersonalliste zwei Botenjungen, ' namens Robert O-celroh und Edward Bullock. In der Arbeiter--. liste figurierte ein gewisser Thomas Tompson, dem, gleich : vieleu . anderen, die Aufgabe Pustel, einen in den Zügen, der » Gesellschaft laufenden Tankwagen zu bremsen. Jetzt teilt die Gesellschaft mit, daß die drei zu Direktoren ernannt worden ind, mit einem Jahresgehalt von je 30.000 Dollar -also, etwa neun Millionen Mark. Ocelroy wird Berkehrsleiker, Bullock Chef des Beschaffungsamtes der Gesellschaft und Tompson Chef der Verkaussabteilung, — Sind drüben die Menschen wirklich tüchtiger als bei uns? Oder legt man ihrem Ausstieg — aus eigenem Geschäftsinteresse — weniger Hinder-z' . niste in den. Weg? ' i * Stephan DkSzaS DägAuch Über W ArchenpoMstcheN . Kämpfe. Aus B it d a p est wird uns berichtet: Die ungarische ' Akademie der Wissenschaften beschloß, mit Unterstützung durchdas Lisza-Denkmal-Kömitee Hie posthumen Werke des er*’•• mordeten ungarischen Staatsmannes herauszugeben'. Es sind/ dies Studienabhandlungen und Essais. Derwertvollste^ Teil' des gesammelten Materials ist das zur'Zeit der kirchen-- polmschen Kämpfe in Ungartt'geführte Tagebuch des damals?' noch ganz jungen Politikers Trsza, das -prägnante politische-. Bemerkungen über die damaligen leitenden Staatsmänner,^ v sowie einen ' Gedänkeüaustaüsch mit den -führenden Politikers; - ’ Mer Epoche enthält. . Der Nachlaßband enthält: auch Aus*.-. zeichnüngen Tiszas über aktuelle Fragen der Weltkriegsepoche., Diese Notizen ivaren selbst den Mitgliedern des KabrneitS Tisza unbekannt. Sie find um so interessanter, als sie Gespräche genau wiedergeben, die Tisza mit den Führern - der Mittel*. - möchte, Mit dem deutschen Kaiser, . mit den beiden letzte«'. Kaiser« der Monarchie und dem Chefder deutschen Reich-*': regierung geführt hatte. ,1 * Das Bild am Stecknadelkopf. Die kleinste Radierung^/' die jemals geschaffen worden ist, ist das Werk eines Wasying-// toller Kupferstechers namens C. Habicht. Es ist ein Bild . des. Kapitols von Washington/das auf den goldenen Kopf einer' Stecknadel eingeschnitten ist. Die Herstellung dieses BildeL../ nahm vier Monate angestrengter Arbeit in/Anspruch und drei/ Tage brauchte der Künstler, um die Oberfläche des Ngdel*/ kopfes zu polieren.'Das Bild, das mit einem äußerst fetitcrtj' Diamanlstichel und mit Hilfe einer starken Lupe^ ausgeführt; wurde, ist so klein, daß Man es nur durch das Mikroskop sehen/, kann. Die Einzelheiten, Tore,. Fenster,-Säulen usw. des Ge-: - bäudes sind auf das genaueste ausge/ührt. Unter dem Bilde ist/ geschrieben - „United States Capitol' und darüber „Washing*' ton 1922". - *Eine geräuschlose Hochzeit^ Aus dem Standesamt' in/ Nottingham erschien dieser Tage eme HochzeitZgesÄschc'sr, - deren Mitglieder ohne Ausnahme taubstumm waren. Braut,-, und Btäungam gaben ihre Erklärungen in der Fingersprache - ah. und ein ebenfalls taubstummer Dolmetscher vermrtlelte - zwischen ihnen und dem Standesbeamten. Rettmigsg mulengesturzt Tw Mn- - Freiwillige Rritungsgesellschaft, und legte dem Briefe 5 Dollar, bei, zwei als Spende für die Helfer, drei für das Mädchen dem er gleichzeitig einen Heiratsant-ag macht.. * Namhatte Spende« fU* die nolleidenden jüdischen Slndenlktt Oeslerrelchs. Zur Linderung der Not der Mdsschen:. Studenten Überwiesen dem Jüdisch e n K d ch s ch u l,a n s-': schuh. IX.. Zimmermanplah 8: -ß. ö ö i *.s Aid 6 01 tele./ so r 21 u ft r i ans\ New Arb. 100 Dollar; Architekt Arnold Barder-Eiias Brecher ' 500.000 K.! (außer der Verpflichtung, .eine weitere halbe Million Kronen in! 5< ffltonötsrafett ,311 100.000 & su cntricöfcn)! F s r a e l kölsch e A llianr zu Wien 200.000 K. (Date pro Suni): Samm-: Mg Z si g a N e u m a n-n. Fiume,- 107.(X)0 K.: Prof Dr. S t n g e r. Bern,20 schiveiz. Francs: Alfred F r ä n k e l| Przsmvsl, 50.000Ä.: Zi v «i ft i s ch e Bezirk A s e k t i 0 n für die w est UH e n -Bezirke 40.000 K.:^.Fosestne B r a u n f e l d, Milwaukee, L Dollar: F r i e d l» Äun? r. L Co., 25.000.fi.; Direktor Karry Guttmann 20.000 K.:j. Dr. Fritz-Georg- St et n er» Dr. Äeinrich Kam s l e/r,> iS»- Agio. Emil Abel es je!0.000 K.; > SprechstNN-en der RsePer»stMrchische^Lan-esi. lMevün^.WdeshaupMann Dr?B ü DieNsiüä» Miitwochj Donnersiagünd Freitag (an Wochentagen)/ in der Zeit von 10 bis 12 Uhr vormittags. Die'üdngenMtt^ giieder,d er. NleduSKWMüchM^andLSrLittLrunLilj^