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Wiener Morgenzeitung · 1922-06-14 · Heft 1210 (14.6.1922) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1210 (14.6.1922)
Date
1922-06-14
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Veite 3 Wien, Mittwoch Unser en Staat und unsere Wirtschaft geltend macht. Von dem Änen bin ganz überzeugt, daß. Las Gebäude der unsinnig höhen Valutenkurse, -i das in den letzten Tagen ausgerichtet wurde, keinen Bestands haben und in der allerttächsten Zeit nsa mwe stur c«y chen wird. » \'' ■1 der Anden in Nutz Ein Interview mit Tschitscherin. Der Führer der rnslirchen Genvm-DelegsUvy, . der Komnnssär für Auswärtiges G. Lschitsche-- r i n, gewährte vor seiner Abreise aus Genua dem I. R.-Korrcspondentew der Jüdischen Preßzen- ' ~ irale 'Zürich ein läirgeres Interview, - ans dein ' folgendes wiedergegeben sei. Zu Beginn der Unterredung zeigte sich Tschitscherin' sttneswegs geneigt, sich, über dieLWHerJubest^u'^aHern^ unter den: Hinweis, daß in SowjetrüßkaNdüberhaupHkeinq^ Judenfrage existiere. Die Sowjetrsgierung mache keinen Unterschied zwischen den Konfessionen, Staat und. Mxchjr seien völlig von einander getrennt, die Juden genießen volle Gleichberechtigung und jede Nationalität besitze kulturelle Autonomie. (?) * ' Der Korrespondent befragte hierauf Tschitscherin über die Konfiszierung d^r Synagogenschätze, wobei er nicht verfehlte, auf die mannigfachen Verfolgungen hrnzüweisen, denen die Juden ausgesetzt sind. Er erwähnte u. a. die Schließung der jüdischen Religionsschulen und' die Bestrafung der Religionslehrer und fragte Tschitscherin, wie er diese Tatsachen mit feinen Aeußerungen vereinbare. ' ''.IMtscherim unterbrach - best - Korrespondenten'mit nervöser, erregter Stimme uiw sagte: „Das ist eine Nnwahr?- heit, hie von der bürgerlichem Presse -des Auslandes ztr dem Zwicke erfunden wurde, das Ansehen der Sowjetregierung gN schädigen". Auf die Etttgeglmng des Korrespondenten, daß er die diesbezüglichen Informationen aus den kommunistischen Zeitungen „Prawda", „Jswesüa" und „Emes" selbst geschöpft habe, steigerte sich die Erregung Tschitscherins sichtlich, und er verbat sich aufs entschiedenste — wenn der Korrespondent die Unterredung mit ihm fortführen wolle — jede weitere derartige Beschuldigung der Sowjetorgane. Er fuhr mit großer. Erregurig fort: „Teilen Sie durch Ihre Zeitung der öffentlichen Meinung der Welt mit, daß die Läge der Juden in Rußland nicht schlimmer sei, als hjc der übrigen Bürger Rußlands" Der Korrespondent., der I: P. Z. lenkte sodann die Aufmerksamkeit Tschitscherins.üuf einen hetzerischen Artikel, den M e r.e j i n e, der Leiter 'des jüdischen Kommissariats, im Moskauer „Eures" veröffentlichte, und worin er strenge Bestrafung der.jüdischen' Krämer fordert, weil diese ihre Läotzn rilftfge her allzu schweren Steuerlasten geschloffen hakten: ■_ v - . - ./ ■ s > - - ■ v ^OfHttf ch ele r» bemerkte hierauf, er kenne Merejine perföntzch, und' glaube: nicht; daß Merejine jeso «ttttzS schreiben würde. Es handle sich hierbei sicherlich um eine Mysttfikatton. Uebtzigens sei ja das Kommiffariat Le-, reits aufgelöst. ' - . "-'"'WfMtfijMÜjftß! des' Kor«Ms»LenüM/ - Hrß die^AÜft Hebung desHidischen KommEüriates doch sicherlich als eine WHfigüng der Mißbrauche änzusehsn sei, die die jüdischen Körmniffäre Ra ff e s, Merejine und die Übrigen sich zuschulden kommen ließenftägte Tschitscherin Pikiert: „Wem bemt sollten wir die jüdischen. Angelegenheiten anvertrauen, wenn nicht Raffes, ber) immer für-^ente füdischÄlütMe Autonomie eingetreten ist? Was können wir dafür, daß es ünter den Juden so viele Parteien gibt, daß wir nicht imstande sind, uns zu orientieren, wer eigentlich die wirklichen Vertreter des Judentums sind? Anfangs waren wir der Meinung, daß die jüdischen Kommunisten den Willen der jüdischen Arbeiterklasse wahrhaftig ausdrücken; es scheint aber, dqß wir uns sehr geirrt haben". Auf die Frage, wie sich die Sowjetregierung zum Z i on i. s m u s verhält, antwortete Tschitscherin: „Wir haben nichts gegen die zionistische Bewegung im. allgemeinen, wir bekämpfen aber die Gruppen, zu denen die Herren Pasmanik und Temkin gehören". Der Korrespondent wandte ein/daß die Genannten keinen offiziellen Posten in der zionistischen Organisation bekleiden, weshalb diese für deren Tätigkeit nicht verantwortlich gemacht werden könne. Tschitscherin entgegnen daraus: „Selbst Dr. B r u tz tu s, der doch als Führer der russischen Zionisten angesehen wird, war eine Zeitlang gegen uns. Wir haben Dokumente,, die Hessen Schuld in der Konterrevolution erweisen". ■’ Die Frage, ob den Juden Rußlands gestattet werde, frei nach.Palästina csuszuwandern, beantwortete Tschi-' tscherin dahin, daß die Genehmigung erst nach genauer Prüfung erteilt wird. Dagegen sei die Auswanderung nach Amerika ganz frei gestattet. (Joffe erklärte dagegen dem- Korrespondenten der I. P. Z. kategorisch, daß er keinem arbeitsfähigen jungen Mann gestalten werde, Rußland zu verlassen, da das Land selbst diese brauche). Auf die Frage, Wie sich die Sowjetregierung zur jüdische Pionierbewegung „Hechaluz" stellt, die sich zur Ausgabe gemacht hat, jüdische junge Leute für die Bodenhear- - Leitung Palästinas auszubilden, antwortete Tschitscherin lakonisch: „Ich kenne diese Bewegung absolut nicht". Ter Korrespondent verwies auf. den seit hundert Jah- *en gezüchteten Haß, demzufolge es für die Juden gefährlich ist, sich auf den Dörfern.niederzulassen, er fragte, ob Tschitscherin die Gesellschaft £). R. T. bekannt sei, die. gryße Anstrengungen mache, die Inden aus ihren ungesunden Berufen in die Landwirtschaft überzuführen,ustd -erkundigt? sich, welche Unterstützung die SyvwjetreLierün-diesen Bestrebungen gewähre. .. Wiener Morgenzeitung 14. Juni 1922 Mr. 1210 > w K •? ff <y.. H , .,ip ... .. Jf ' Nev^rr^üchrspostbimte«. '-dtz)er Pevm ÄaesWffenejiidMe:'HhNßvetz?-hat 'istseiner Tagung in-Philadelphia, eine . angenehme. Ueberraschung gebracht. Die Idee des Kongresses war sowohl rHUWucherr. Juden bekämpft worden, und der Erfolg -einer solchen Tagung war stark' angezweifeft. Der) Energie ustd - dem Zielbewußtsein .Dr. Stephan Wisc.ö ist nicht.nur. das.,.Zustande-. kommen, sondern auch das hohe Niveau zu danken, auf AvelchW^hjeM^rgtungEdMtt er und Nathan Strauß ) präsidreDG^ffWen. |oferi hier die wichtigeren Be- -schlüffe W-Köutzreffe's^Äiedergegeb^n werden. Die Rcsolutionen ' über das PakLstina-Mandat sowie der Beschluß, einen, j übt s ch e n W e l t k o n str e ß ' vorzstbereiten, wurden bereits gemeldet. Einen großen Raum in her Debatte nahm die Frage des Komitees der jüdischen Delegationen in Paris ein.' Sehr ernste Stimmen wurden laut, daß das Pariser Komitee seine Aufgabe bereits erfüllt habe, indem in den FriedensvertrWn hie Gl.e ichberechtrtzu.ngs- ,,und M'-iü'ö11tätsschutztthiL.H.'vidMchte''der. Aüöen in den tzinzelnett Ländern sowohl als Bürger wie" äüch als nationale Minorität sichern. DemgeMüber wies S o k o l o w jn einer längen Aufklärunßsrede nach, daßwas Parlser Komrtee leider noch sehrHnge nicht. KeMrsH'sei, denn öo'r'Wem' müßten die in den FriedMckrtragen sestgelegteü Rechte auch' i n die BerfassUnge'n der eimzelneu Staaten aufge- . nomMn und Hur WiMchkeit werden. Bis dahin bleiben die so vielgerühmten. Rechtsfchnhklauseln der Friedensverträge .nur wie' Buchstaben. Das Pariser Komitee müsse daher nach wie vor als Wächter auf dem Posten stehen, dem Völkerbund und rlndereu tdiplomatrschen Konferenzen das leidersich imnur häufende Material über die den Juden in wen einzelnen Ländern zügesügten Rechtsverletzu nzur.Kenntnis bringen und nächdrücklichst auf Abstellung des Unrechtes dringen. In diesem Sinne entschied auch der Kongreß, den Weiterbestand des Parisch Komitees zu fördern, und votierte zur Bekräftichrng dieses Beschlusses dem Komitee der jüdischen Delegationen in Paris' eine Jahressubventiou yon WM Dollar, Hebexdies Mrde beschlossen, dem Komitee, als dessen Ergänzung sich der Kongreß deklariert, die weitestgehende moralische Unterstützung zu gewahren. . . < / - , ' ' ., Der Beschluß wegen ... Vorbereitung - Mh feistes' HaWftütze WsiHüng, daß die.ämetikanffche. Hilsskätigkeit in Wrop'ä sowie die rung der. perschiedeneü AusbauAan^ ücher den'eurbpLiMu,Jüdest MMNwr. eine WLr^'HrHk/^fustden hat) ES'sei'Ge- - wicht datauf zu'legen, daß die Juden Europas, die die ick ihren Ländern herrschenden Verhältnisse, und. Möglichkeiten genauer kennen als die Delegierten der mnerikanischen Dr- . ganisationerr und ihrer Geldgeber, schon bei der Anlage und während der Durchführung dev verschiedenen Aktionen ihre Erfahrittlgen und ihre Ansichten verwerten, damit die bisherigen Fehler in Zukunft vermieden werden. Ein jüdischer Weltkongreß würde eine Klärung in dieser wichtigen Frage bringen und ein dem großen Zwecke dienendes Einvernehlnen zwischen den amerikanischen und den europäischen Juden herbeisühren.. Dem jüdischen Weltkongreß würde aber auch die Lösung verschiedener anderer das Gesamtjudentum berührender Fragen, welche durch die amerikanischen Juden allein nicht gelöst worden können, obliegen. Hierher gehören die Auswanderungsfrage, die Art dev Wiederherstellung der während des Krieges eingestellten jüdisch:n Schulen in den einzelnen Ländern, die Errichtung neuer, den praktischen Bedürfnissen der Gegenwart entsprechender Schulen und du Sicherstellung ihrer Erhaltung u. dgl. mehr. Wegen der Wichtigkeit irnd Dringlichkeit dieser Fragen fordert der Kongreß in diesem Beschlüsse die. Exekutive auf, die Vorbereitung eines jüdischen Weltkongresses mit allsm Nachdruck zu betreiben, damit dieser Beschluß nicht bloß auf dem Papier bestehe. Langwierige Debatten rief die litauische Frage hervor. Die Vorgänge in Litauen sind eine schwere, arge Enttäuschung für das gesamte Judentum. Bekanntlich hat die litauische Regierung dem Pariser Komitee der. jüdischen Delegationen ihr Wort verpfändet, daß die Juden in Litauen die Hollen gleichen nationalen Rechte erhalten wie hie übrigen Nationalitäten. In der neuen litauischen Verfassung blichen die nationalen Rechte der Juden unberücksichtigt. Die Entrüstung über dieses Vorgehen gab.sich' in der scharfen Formulierung der beant r a g t e n P r o 1 e st r e s o l u t i o n e n. kund. Erst im Kompromiß Wege konnte eine Fassung durchgesetzt werden, die Wohl dm Protest scharf betont, im übrigem aher einen milderen Ton anschlägt. v . ’ / Von nicht zu unterschätzender Bcheutung ist äüch der Beschluß, durch Welchen ein Komitee eingesetzt wurde; welches .die Aufgabe erhielt, die Vexsöhmmg zwischen den beipersöuliche Momente, andererseits durch einen küsiMch.geschürten Gegensatz zwischen den einzelnen.MchttuMt, im Zionismus geschaffen wurde, noch Zu Überdrucken sein wird, .. - u . . . Tschitscherin antwortete: r- ,>Jch kenne: die Gesellschaft O. R. T. . nicht, Die. Juden haben Wie alle anderen Bürger das,Recht, sich w den Dörfern^niederzulaffen. Die Sowjet-- re^erUyg beäbsichtige, ihnen im -Kubangebiet große .KMerÄey^u''üWWeü; -M'sie' sick^ in Müssest üngestött Wethen niederlaffen können." Brief aus Wilna. Von unserem Korrespondenten. ) ( Wilna, am 6. Juni 1922. Wie bekannt, hat der Polnische Sejm vor Monaten die Einverleibung des Wilnaer Gebietes beschlossen. Trotzdem wird noch immer -von einer- Wilnaer Frage gesprochen. Sowohl im Ausland als auch im Inland werden Stimmen laut, .dje Ms, Heu , gegeuch^rtigeu Zustand dieses Gehisstes ' hinweiftn.'Hierzu'kotstmt Noch, daß nirgends die Fehler der polnischen Politik so deutlich hervorgetreten sind, wie gerade in diesem-so stark umstrittenen Gebteü Die. Ber- . waltung dieses Gebietes verfolgt, leider das klare Ziel, alle; nichtpolnischen Völker.zu assimilieren; dadurch stößt sie ge, xyde diese Minderheiten wanr polnischen Staatsgedanken ab - und schafft zwischen-ihnen und dem polnischen Staat eine weite Kluft. Ganz besonders'drückt diese Politik auf die ’ Juden. Die offiziellen polnischen Kreise hüben in vielfachen Erklärungen ihren Standpunkt zur Juden frage in Wilna klyrgelegt und festgestellt, daß sie die jüdischen Förderungen in diesem Gebiet berücksichtigen werden. Trotzdem aber werden die Juden von der jetzigen Verwaltung mit Mitteln verfolgt, die die Juden in einen Gegensatz zur gegenwärtigen Macht stellen müssen. Gerade in diesem Gebiete läge es im Interesse des polnischen Staates, die Juden durch Gewährung nationaler und kulturellem Rechte für den polnischen Staatsgedanken zu gewinnen. In Ver- ' kennung. -dieses Grimdsatzes ist seit der Uebernahme des Wilnaer Gebietes durch Polen bereits eine ganze Reihe von Verfolbu^sakten, Men die jüdische Pevösiernng. b?- ^'''Mgen'MorLen/So tvÜroen Juden, d!e ihr LÄenlaug im Mlnaev Gebiet' wohnest,, plötzlich zu Fremden erklärt („obce krajowcy"), die fortwährend von Ausweisungsdekreten verfolgt werden.. Inden, die infolge der durch den Krieg zerrütteten Verhältnisse keine Dokmnente besitzen, , werden ihrer Bürgerrechte beraubt. Eine große Anzahl Juden, die nach dem berühmten russischen-WohnunWrecht l W. die Bücher einer russischey Stadt etngettagen war. wird jetzt als heimatlos erklärt; apf diese Weise ist beinahe die ganze Judenschaft dieses Gebietes nach Wilna nichb zuständig. y?•'; . . ) . V . r " Ganz besondere Schwierigkeiten werden den. Juden sie i den Optio st e n gemacht. Eine ganze Bibliothek müßte man über die sogenannten Aufenlhalisbewilligüngen (karty pobytu) schreiben, die dem. Wischer: Handels- und Handwerkerstand die Bewegungsfreiheit und mir ihr die Er- . werbsmöglichkeit rauben. Mit Recht fragt der jüdische Politiker Dr. Jakob Wigodzki in einem'vor kurzem erschienenen Artikel über „die Politik der polnischen Regierung ir^Wilna" die maßgebenden Faktoren, ob nicht die Politik der Pässe eine polnischfeindliche Politik sei. .Wigodzki stellt fest, dqß diese Schikanen der Verwaltungsorgane nichts anderes bezwecken, als die Juden zu einen: feindlichen Element zu machen, um auf diese Weise für die antisenntische Hetze Material gewinnen zu können. Nicht bessere Aussichten bietet der Wohlordnungsentwurf. Obzwar das Wilnaer Gebiet eine starke jüdische Maffensiedlung besitzst durfte nach dem Wahlordnu,:gsentwuvf kein jüdischer Vertreter in den zukünftigen Sejn: entsendet werden. Dies wird, wie Wigodzki in seinem Artikel feststellt, die Juden zwingen, den offenen loyalen. Weg zu verlassen und auf Umwegen ihr Recht zu suchen. Die gegenwärtige Politik in diesem Gebiet hat die Form dev alten zaristtschen angenonmien. Schon die Stellungnqhme zum Problem der O r g a n i s i e r u n g d e r jüdisch e n Gemeinden beweist das geringe Verständnis der Wilnaer Behörden für jüdische Angelegenheiten. Während cs den Juden gelungei: ist, zur Zeit -der Okkupation eine demokratisch-nationale Jndengemeinde zu erkämpfen, bestrebt sich die gegenwärtige Verwaltung, der Jüdengemeinde den natto'näl-kulturellen Charakter zu nehme:: und ihr eine rein konfessionelle Form aufzuzwinge::, in der irrigen Ansicht, daß dadurch die Judengemeinde mit der Zeit aus ihren nationalen Charakter verzichten wird. . Durch die Verwaltungspraxis, hat sich in den letzten Monaten die polittsche und wirtschaftliche Lage der Wilnaer Judenschaft um vieles verschlechtert. Allerdings versucht die jüdische Gemeinde, mit Dr. W i g o d z k i an der Spitze, durch fortwährende Intervention beim Polnischen Delegaten R o m am zu erwirken, die schwöre Lage möglichst zu lindern. So wurde vor kurzem von der Gemeinde ein ausführliches Memorandum in der Paßfrage überreicht, in welchem unter anderem festgestellt wird, daß ■‘*'r \ . ...... ilädLi

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