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Wiener Morgenzeitung · 1922-06-11 · Heft 1207 (11.6.1922) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1207 (11.6.1922)
Date
1922-06-11
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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' W<,!fW,>c!' WWr! Sette S Wien, Sonntag Wiener MorgenzettunA 11. Juni.1922 Nr. 120?; n. „Wir schämen uns nicht unseres Judentums, wir nennen unS nicht israelitische Gemeinde, sondern jüdische Gemeinde. Wem der Titel jüdische Gemeinde nicht genügt, der soll sich nennen wie er -will, israelitisch oder orthodox, oder wie es ihm sonst Patzt. Wir sind Inden schlechtweg." Der Bund heißt daher Bund der jüdischen Gemeinden. Sehr interessant waren die Ausführungen des Rabbiners Dr. Fischer (Trentschitt), der in einem historischen Rückblick zu dem Schlüsse kam,' daß 'die Juden der' Slowakei, die bisher als sogenannte Kongreßjuden orientiert waren, diesen Irrtum öffentlich einbekennen und daraus die Konsequenz ziehen, daß in der Slowakei ein in jeder Richtung einheitliches Judentum geschaffen werde, lieber Antrag des Vorsitzenden Dr. Guth gab die Versammlung einmütig die Erklärung ab, daß der Volk sverband der Juden für die Slowakei als Vertretung der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Interessen des Gesamtjudentums anerkannt wird, und sicherte dem Vottsverband die moralische und materielle Unterstützung des Gemeindebundes. Hervorznheben ist noch, daß beschlossen wurde, die religiösen Angelegenheiten in hebräischer Sprache zu erledigen. In das provisorische Exekutivkomitee wurden gewählt die Herren: Dr. Guth (Neuhäusl), Dr. Lichtner (Preßburg), Dr. J e llin ek (Neutra), Theodor'Wist er (Neustadt a. SB.), Dr. Neu wirth (Kaschaü) und Stark (Lipt. Sv. Mikulas). Von den Rabbinern: Dr. Vajda (Lucenec) Stein (Tyrnau), Dr. Fischer (Trentschin) und Dr. W eiß ko Pf (Rosenburg). was haben MeAvden von der «e«en Nationalversammlung zu erwarte»? Pwn BudaWer Berichterstatter. wohl wahr, daß wir auch von einem Führer der Regierungsparteien liberale Äeußerungen vernahmen und' daß Führerder Regierungspartei die Mäßigung in der Politik verkündeten, aber ebenso hörten wir gerade von Kandida- Praktische Fragen der Aufbauarbeit Erez Israels. Das Budget der landwirtschaftlichen Betriebe für das Jahr 5682. Das Bulletin der jüdischen Arbeiterorganisation Erez Israels, „Pinkas" Nr. 3 und 4, veröffentlicht Daten zu dieser Frage, aus denen ersichtlich ist, welche entscheidende Bedeutung die nationalen Kapitalien für die Aufbauarbeit im Lande besitzen. Hier die wesentlichsten Teile des Auffatzes: . „Auf dem Karlsbader Kongreß wurden. bekanntlich 304.000 Pfund für die Konsolidierung der alten Siedlungen und Begründung von neuen bewilligt. Dieses Budget entsprach kaum den Bedürfnissen. Aber nach Schluß des Kongresses wurde mitgeteilt, daß der Keren'Hajessod bloß 225.000 Pfun^ nnd der Nä -tionalfonds 50.000 sür diese Arbeiten beisteuern können. Dies hatte eine Umkrempelung der ursprünglichen Pläne zur Folge. Man fand sich ab und paßte daß Arbeitsprogramm dem verkleinerten Budget an. Und so Ibegamk die Arbeit allewrts Mit.EttergAmnd in -guter-Hoffnung^-Die Lage verschärfte sich aber, als nach Ablauf'von einigen Monaten die bewilligten Sunnnen nicht eingingen, , sondern bloß kleine Bruchteile derselben.^ Und auch dies nicht in regelmäßigen Abständen ünö Betragen. Die Folge davon 'war, daß man keine wirklichen Schritte.- arutev» nehmen, kyunte.zur Erreichüng des eigentlichen Zieles: Der Befestigung der Siedlung, - damit sie anseigenen - Füßen stehen können Man war daher nicht in der Lage,' die nöti- ' gen G rdaud e und Zelte' zu errichten und Arbeits¬ und Milchvieh zu erwerben. Man konnte nichts unternehmen, um eine feste Grundlage für die Siedlung zu schaffen, denn man mutzte die Groschen — es waren nämlich -wirklich Groschen — verausgaben, um die Fa milien an anderen Orten zu erhalten und für die Siedler selbst Milch und Lebensmittel zu kaufen. Es ist begreiflich, wie fürchterlich es für den Arbeitenden sein mußte^ gleich in den ersten Monaten den Mangel an jeder Möglichkeit zur Arbeit im Geiste des gesteckten Zieles zu sehen und zu empfinden, wie niederdrückend dieser Zustand auf den Siedler selbst, seinen Glauben, sein? Kräfte und. auf die Idee der Schaffung einer Siedlungsform, an die er glaubt und der er sein Leben weihen will, wirkt. Als es dann im Monate Kislew allmählich klar wurde, daß es in den nächsten Tagen unmöglich sein werde, die nötigen Summen rechtzeitig zu erhalten, begann die Zentrale der landwirtschaftlichen Organisation nach Mitteln zu sehen, um die vorhandenen Mittel für Organisierung lebenswichtiger Teile der Betriebe zn konzentrieren. Diese Zentrale wandte sich aus Grund der Zusicherung der zionistischen Exekutive betreffs der bewilligten Budgets an die Arbeiterbank um eine Anleihe von 2000 Pfund behufs Ankaufes von Kühen für einige Betriebe Die Ar beiterbank lieh bloß 1409 Pfund, sür welche dann sür die Siedlungen Kineret h, Dag anta1und3> sowie Hulda ^Kühe angekauft wurden. Und dieser Schritt erlleichterte nur wenig die schwere Situation. Immer noch j hoffte man auf die Eingänge aus Amerika Aber stehet EL! kamen dann die Monate Jänner, Februar und Mäcz und die Hoffnung erfüllte sich nicht, j Wir überzeugten uns, daß es um die Betriebe, ge- > schehen sein werde, wenn wir aus die Bareinzahlungm lder zionistischen Orgamsatim warten müßten. Wir :mußten wieder den Weg voa Darlehen betreten und cs! gelang uns auch mit Hilfe der KolonisationsdepartemMs der zionistischen Exekutive na Lande für fast alle Siedlna ' gen Anleihen von der A r b e i t e r b a n k zu erhalten gegen genügende Sicherheiten dorr feiten der zionistischen Exekutive. Ebenso wurde im letzten Monat eine Anleihe von 7)00 Pfund durch die A. P. C. in Jerusalem durch geführt. Wir müssen hier die wichtige Rolle kennzeichnen, die ln dieser schweren Periode unserer Arbeit die Arbeiterbank spielte. Die Pank gab. uns die Möglichkeit, die kleinen ' Budapest/ 9.Juni. Hie ungarischen- WahsqnHnd -wohl mach' nicht mbge- . schloffen. 'Es steherr'. noch einige"Stichwahlen' aüs, ' aber ' immerhin kann schon. Heute' festgestellt werden, daß die > Regierungspartei mit etwa 160 Mandaten, die Sozialdemokraten . mit 80 und die vereinigten Demokraten und; Liberalen mit ungefähr 40 Mandaten in das nme Parlament'einziehen werden. Die Haltung der Juden war bei den letzten Wahlen keine, einheitliche.-In Budapest hat es Franz Szekely zuwege gebracht, daß den vereinigten liberalen Parteien ,etwa. 80.00 Stimmen.entzogen: wurden, ohne daß es her von ihm geförderten, regierungsfreundlichen Heinrich-Partei, die sich :als„ die .liberale Gruppe in der Einheitspartei, der Regierung ausgab, , gelungen wäre, auch nur ein Mandat für sich zu retten. In der Provinz, waren sehr oft persönliche Beziehungen der einzelnen Kandidaten zu den jüdischen Lokalgrößen oder der Mangel eines ausgesprochen liberalen Kandidaten für die Haltung eines großen Teiles der Judenschaft in dem betreffenden Bezirk maßgebend. Im großen ganzen jedoch haben die jüdischen Wähler ihre Stimmen für die oppositionellen Kandibaten- oder,, diejenigen abgegeben, welche das bindende Versprechen gaben, für. die Wiederherstellung der völligen Gleichberechtigung der Juden einzutreten. Der Führer der liberalen Opposition Karl Rassay, der in der vorigen Nationalversammlung, obgleich er selbst ursprünglich mit dem Programm des christlichen Kurses gewählt wurde, selbst zu Zeiten des größten Terrors fiir' die Freiheitsrechte und im besonderen für die Rechte der Juden eintrat, äußerte sich einem Mitarbeiter des jüdischen Blattes „Egyenlöseg" gegenüber , aus die Frage, was die Juden von dem rwuen Parlament zu erwarten hätten, wie folgt: Auf diese Frage ist es tatsächlich schwer, jetzt schon eine präzise Antwort zu geben, denn die neue Nationalversammlung ist das Produkt so ungesunder Zustände und stellt eine so ungerechte Aeußerung des Willens der Nation dar, daß sie schon in diesem Stadium die Symptome der Infektion zeigt. Die Schaffung und Zusammensetzung - der Nationalversammlung ist ,durch so viel Ungesetzlichkeit, Rechtsranh und Terror gekennzeichnet, daß von einer so. kranken Völkerschaft nichts Gutes zu erwarten ist. Die Mehrheit der Regierung ist nicht einmal' ein Kon g lo mex at Homo g e n er El em e n t e/ Die Regierungspartei hat Mitglieder, die sich in. Ihren ProgrammMM dffen alsliberql.bekannten und weiß -nicht, w^e diese ffch liberal ^nnenden Herren mit den allgeineift -bekannten Ext r e m reak- ,tfonären -wMlm^MaMrl^beitrn>Ännen.^V8-'..' ist Ti' ' ' . - . - .•*£• -Q, . tcn der Einheitspartei Programmeentwickeln, die das gerade Entgegengesetzte besagen. Die Schöpfung eines kranken Menschen ist. krank. So wird es auch, mit der Nationalversammlung sein, wenn die von vielen Seiten erhofften. Umgruppierungen, ausbleiben.. Nassay, der sich gegen jeden Zweifel darüber verwahrt, daß er und. seine Partei bedingungslose liberale Politik machen werde, sagte unter anderem noch, daß in allen Bezirken, in denen die Kandidat', n seiner Partei auftraten, die Judenschaft in einer Geschlossenheit für die liberalen Kandidaten eintrat, wie er sie nur im Lager der Sozialdemokratie gegenüber , ben Kandidaten ihrer Partei beobachtet habe. , Viel präziser äußerte sich der Sozialdemokrat Doktor Emmerich GYorki, der im Debrecziner, Wahlkreis einen überraschenden Sieg über den antisemitischen Redakteur . Stephan M i l o t a y davontrug. Dr. Györki erklärte: Die sozialdemokratischen Abgeordneten werden sofort' nach Eröffnung der Nationalversammlung für. die. v o l lkommene Wiederherstellung der bürgerlich e n Rechte den Kampf beginnen. Wir können nicht zugeben, daß einzelne Schichten der produktiven Elemente des Landes bloß deshalb als unverläßlich erklärt werden, weil sie der jüdischen Konfession angehören. Wir werden für jeden einzelnen die Wertschätzung seiner Arbeit, die Achtung seiner Rechte fordern. Kein Mensch darf, unter, irgend einem Rechtstiiel, am allerwenigsten jedoch wegen seiner Religion von der Ausübung seiner Rechte ausge- ' schloffen werden. Deshalb werden wir gleich, bei der ersten, Gelegenheit gegen das schmähliche System des Numerus clausus anstürmen. In diesen Bestrebungen sind wir alle , einig, sowohl die christlichen als auch die jüdischen sozialistischen Abgeordneten. Ebenso werden wir auch gegen die ungerechte Revision der Schank- und Tryfiklizenzen den Kampf führen. Bei der Besprechung der.Wahlmißbräuche werden wir Gelegenheit haben, auch hierüber zn sprechen,:, denn wir hatten Gelegenheit, geradezu schreckliche Beispiele dieser Art administrativer Tätigkeit.kennen zu lernen. Gegen den Numerus clausus werden wir schön zu Beginn der ParlüMentsseffion, wenn die Regierung die - Indemnität verlangt, den Kampf eröffnen. Gelegentlich : der Behandlung der Erfordernisse des Kultusministeriums, i werden wir unseren Antrag ,quf Aufhebung des Numerus j flaüsus eftchMgeft. ^Dolange die , RegäÄüsig d res! Sch y n d p a r a'g r^a p Heu nicht aüs derü ■ | löscht, wird sie keine Indemnität'erhalten. . «Kaan | Summen, die wir jede Woche ,öder jeden Mynat zu' er-. haHn -haften, ^ohnb.'M Aem.' produktiven Zwecke ziffuhrctr J 3« * torinen, in eine bedeutende Summe umzuwarcheln, welche mit einem Mcft auf fruchtbringende Art.in den Betrieb investiert werden konnte. Wir sehen es also klar und deutlich, welche Bedeutung. Pie. Arb.eiterb.L-nk für unsere bestehenden, Siedlungen und unsere neue Kolonisationsarbeit .haben könnte, wenn sie wenigstens über noch zwei, bis drei Zehntauseyde von Pfunden verfügen würde. Ebenso ist es-unsere Pflicht, sestzustellen, daß die -Angl o- Pal est in e. C o mp an.Y die Neigung zeigt,. uns .in unserer Arbeit zu unterstützen und wir.Haben Grund. auf eine bedeutende Unterstützung ihrerseits sowie von seiten der Arbeiterbank, aus Grund der von der zionistischen Exekutive im Rahmen des Budgets gegebenen Garantten zu hoffen. Wie aüsgeführt, mußte das Kolomsattonsdepartement Äenderungen in dem Budget vornehmen, und zwar so weit, daß beginnend vorn Februar die zur Verfügung stehende Summe 13.000 . Pfund monatlich au'smachen sollte'. Und nach den letzten Nachrichten ist die Befürchtung begrsindet, daß auch diese Summe wird auf 8600 Pfund Monatlich v e r r i n g e r t werden muffen. Das ist der schwerste Schlag, der unserer landwirtschaftlichen.Arbeit versetzt werden konnte! Es wurde daher , von der landwirtschaftlichen Zentrale (der. Arbeiterorganisationen) eine Besprechung der tätigen Mitglieder nach Jerusalem einberufen. Bei dieser Aussprache wurde . Klage darüber geführt, daß bei Drosselung des Budgets, die Verteilung der vorhandenen Summen'nicht,'gleichmäßig, auf alle Posten des Budgets erfolge, sondern gerade die landwirtschaftliche Arbeit stiefmütterlich behandelt werde. Es wurde auch vorgeschlagen,, einige Siedlungen aüfzuläffen, dämit die anderen sich gehörig entwickeln, können.' Gegen diese'Meinung spracht sich fast die meisten aus. Es sei u'n möglich, landwirtschaftliche Punkte a ü fz u g eb e n, die Man nach so vielen Mühen und Entbehrungen zll schaffen in der Lage war. Hingegen sei es notwendig, mir den vorhandenen Mittein das beste Aüslangen' zu finden zu trachten. Auf Grünb der -m der Konferenz gefaßten Beschlüsse trat sofort die ZeNtrale mit Zustimmung der zionistischen Exekutivtz'^rw MtÄhandlungen mit der Arbeiterbättk und der Ar M % wegen Verwirklichung der Anleihe. Von der Ätheiterbank kam die Zustimmung zu einem Darlehen von 6000 Pftmd im Lause von zwei Monaten und aüch' voü der' Anglö-Palästine Company wird ein Darlehen von ß Ü6j) A fund gewährt 'werden, . Außerdem vMandelte die Zentrale mit der Ärbeits» ahteilung der zwMtischen Exekutive wegen einer Anleihe behufs Durchführung von Häuser- und Straßenbau- ' arbeiten inden Siedlungen.- Die Arbeiterbank. Ueber die Leistungen der Arbeiterbank äußert sich der, Redakteur des „Hapoel Hazair" in einem Leitartikel' dieses Organs folgendermaßen: „Durch Schaffung dieses Instituts hat das Schicksal an uns das bekannte Sprichwort zur Wahrheit gemacht: - „Gott stellt das Heilmittel vor der Krankheit bereit". Wäre die Arbeitexbank in diesem Jahre der Not uns nicht beigesprungen, so wären wir aus vielen Gebieten unserer Arbeit dem völligen Ruin preisgegeben. Seitdem die Ar-, beiterbank offizielleröffnet wurde, gab sie dem Amt für öffentliche Arbeiten (der Arbeiterorganisation) durch-der-; hältnismäßig kleine Anleihen die Möglichkeit, Arbeiten um ungefähr 15 0.000 Pfund zu übernehmen,, die gegen 1600 Arbeiter 10 bis 12 Monate durchschnittl ich. b e s ch ä fit g e n. Wäre nicht-, diese Möglichkeit, wohin wären wir mit. unseren Arbeitslosen gekommen? . Unsere landwirtschaftliche Arbeit, die. in letzter- Zeit aus irgendeinem Grunde begonnen hat, in den Budgets der zionistischen Organisation den letzten Platz einzunehmen,, gelangte wegen der Geldnot zum vollständigen Unvermögen, ihre Existenz fortzusetzen. Aber damit unsere Bank der Landwirtschaft wirklich helfen sann, in demselben Maße wie den öffentlichen Arbeiten, muß sie eigene, Summen hierzu zur Verfügung haben. Denn die Summen,. die sie besitzt, können für langfristige Kredite uicht. in Betracht konunen. Und trotzdem hat die Ärbeiterbank in diesem Jahre nicht we:üg unserer Landwirtschaft ge-., dient: Fast alle Arbeitersiedlungen erhielten durch sie . die Möglichkeit, im vorhinein sich eines großen Teils der. ihnen durch die zionistische Organisation bewilligten Budgets zu bedienen, und so wichtige Werte in ihren Betriehen zu schaffen. So erhielten die Betriebe von der Arbeiter-, barck ein Dcirlehen von 10.000 Pfund für Gebäude,, von 4000 Pfund für das Inventar, von 2000 Pfund ' für Milchkühe und von 1000 Pfund für Arbeitsvieh. Auch unsere kooperativen Institute, vor allem die Produktivgenoffenschaften, erhielten ausgiebige Hilfe durch die Arbeiterbank,. gerade sie litten viel im letzten Jahre, einetseits durch die große Konkurrenz' der Waren, die äüs dm Ländern mit niedriger Valuta eingäführt wurden, und andrerseits .infolge der im Lande be^rschenden .Geld- 4>

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