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Wiener Morgenzeitung · 1922-06-07 · Heft 1203 (7.6.1922) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1203 (7.6.1922)
Date
1922-06-07
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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-an dtzn Block der linken Parieren ein und brachte eine Äeihe von Argumenten gegen die Vereinigung mit den 'Kommunisten vor. [, Ueber den gleichen Gegenstand prach Lang net, -der mitteilte, daß während der Konferenz im Haag auch ein s o z i a l i st i s ch e r Kongreß tagen Werde. " -! . Märtel S emb a t schlug vor, gemeinsam mit den englischen und den belgischen Sozialisten eine Reihe vonKon-! Grenzen in den großen Städten Frankreichs abzuhalten,!um den Gedanken einer internationalen Vertan digung zu-verbreiten. , Grumbach und Renaudel besprachen die Bil- -dung einer sozialistischen Einheitsfront mit Ausschluß MöskäUs und schlossen mit dem Appell, ein Zusammengehen der sozialistischen Parteien des Westens und Zenltraleuropas hei^ustellen. \ Schließlich nahm der Kongreß eine ShmpathiekundgHuug für die russischen Sozialisten an,, die wegen ihrer politischen Gesinnung von den Sowjetbehörden in Haft gehalten werden. > --:—'— t Oesterreich. Ö^ofttion gegM tte KreditümSchti-' Svng Die Sozialdemokraten haben, da der Ausschuß für soziale Verwattnstg nicht die von ihnen beantragte Erhöhung der' Arbeitslosenunterstützung bewilligen Wollte, eine verschärfte Opposition angeküttdigt und zunächst die zeitgerechte Erledigung des Kreditermächtigungsgesetzes verhindert, indem sie die Abführung einet ersten Lesung über das Kreditermächtigungsgesetz verlangten. Die Regierung hat daraufhin Verhandlungen mit den Sozialdemokraten emgeleitet. In der heutigen Haussitzung wird , darum die erste Lesung deS Kreditermächtigungsgesetzes n i ch -t stattfinden, weil erst am Nachmittag der Ausschuß für soziale Verwaltung wieder Zusammentritt. Jedenfalls wurde.die erste Lesung des Kreditermächtigungsgesetzes auf Donnerstag verschoben. * - - Die Msrgtm-KornMission. Das Problem der. Sanierung Oesterreichs ist, wie' Man weiß, an Me Lösung der deutsch-ftanzösischen Spannung insofern gebunden, als die anglo-amerrkanifche Finaüzgruppe,an deren Spitze Morgan steht, die Hilfe für Oesterreich in: Amschluß an die deutsche Reparationsanle'he vornehmen will. Die Grundbedingungen tW/Hre-- ditgewährung werden in jedem Falle -von den Experten festgesetzt werden, die, wie gemeldet, für . Ende dieser Woche, in.Wien erwartet werden,: Die Expertestkommissiop, an ^erM SMe der mit den österreichischenVerhäftnWü wohlvertraute Mr. Aoung stehtwird lvör ftm und tzäutelen Piusen, die' Oesterreich' zu Mieten"' stände ist. Diese Garantien dürften' vornehmlich im Er-', trägnis der Zölle und des Tabakmonopols bestehen. , ' Sodann werden von der Regierung Sicherheiten für die genaue Durchführung des, Finanzprogramms gegeben werden müssen, dgs zwischen den Regierungsvertretern und. jenen der Morgan-GruPPe festgesetzt werden, soll. Erstes und Wichtigstes Ziel des Sanie- Mngc.'prograumrs ist die Stabilisierung der Währung auf ein^m höheren Wertpunkt. Die Gründung einer neuen Notenbank hingegen ist, so wird uns im Gegensatz zu den bisherigen Mitteilungen an autoritativer Stelle versichert, vorläufig noch ein Projekt, das einer ferneren Zukunft Vorbehalten bleiben soll. ' Die Verhandlungen mit Polen. Wien, 6. Juni. Die Politische Korrespondenz meldet: Die österreichischen Fachdelegierten für die Verhandlungen über einen Handelsvertrag, über verkehrspolitische Fragen und Erleichterungen von Warenbezügen (Mineralöl/ Eier usw.) haben sich gestern nach Warschau begebenwo Mittwoch den 7. d. die Beratungen ausgenommen ' werden sollen. Die Verhandlungen werden auf österreichischer Seite von dein österreichischen Gesandten in Warschau. Post geleitet. v Tschecho - Slowakei. Kongreß der VölLerbundligen in Prag Prag, 6. Juni. Die Bereinigung der Völkerbundligen hielt Sonntag vormittags im Pantheon des Nationalmuseums ihre-Eröfsnun gssitzung ab, -an der sich ^ungefähr 200 Delegierte betelligten. Nach den'Eröffnungsansprachen ergriff Ministerpräsident Dr. B e n e s ch das Wort, und sagte unter anderem: Auf Ihrer Tagesordnung sehe ich die' Frage der Rüstungsbeschränkung. Es ist dies eines der schwersten Probleme der gegenwärtigen Gesellschaft. Wir sind ■ alle der Meinung, daß dieses Problem gelöst werden muß und daß es nur in der Form der fortschreitenden Begrenzung der Rüstungen gelöst werden kann. Ueber den Grundsatz sind wir alle einig, aber über die Anwendung beraten wir, debattieren wir, ja streiten wir sogar von Zeit zu Zeit. Sie werden noch manch andere.Fragen behandeln, unterwanderen auch die, wie die Gesellschaft der Nationen noch mehr an Geltung gewinnen könnte, und die Nationalitätenfrage. Diese beiden Fragen, so sehr verschieden sie von einander sind, beruhen doch auf derselben Grundlage. Das psychologische Problem steht hier im Vordergrund. Mehr Vertrauen, mehr Sachlichkeit, erhöhte Uneigennützigkeit der Personen. und. her. .Parteien nyd schließlich l gesteigerte. wissenschaftlich^ Abgeklärtheit ist vonnöten. Das sind die Kedistgmltze«. die dm.Gedanken der Liga hex Nationen^ \ . <xn%-«v* allgemein gültiger?MMn!?'iint». die Nationalen.Streitigkeiten in hohem Maße vyrsWinden^ lassen - körinen^. Graf B e ns f- Meuftchl^l8)?erftüj'te, die deutsche Republik hege den aufrichtigen Wunsch, mitzubauen au dem Tempel der Gerechtigkeit, den die.Nationen mit vereinter. Kräfte und 'vereinter Mbeit errichten müssen. Schließ' lich legte Redner seine Thesen m englischer' und stran'zvsischer Sprache dar. .' ' ' VV■ Mcn sdo rff (Oesterreich) gab den,Gefühlen freund-., schaftltcher Zuneigung zur Stadt -Prag ppd zur tschecho-slswakischen Republik Ausdruck und führte dann aus: Das öffentliche-Interesse ist unseren Arbeiten nicht mehr.so unbedingt zugewendet wie vor Jahr'und Tag. Dies ist zwar bedauerlich, aber durchaus nicht unbegreifliche Die ruhig verlaufende Friedensarbeit der einzelnen Gesellschaften des Völkerbundes bietet der Tagespresse nicht' die Fülle von neuen Ereignissen, die den Dürchschniitsleser fesselst'könnten, doch )>ärf dies dntchäüL nicht entmutigen und soll uns im Gegenteil dazu ermunterneine; ebenso unausgesetzte wie diskrete Propaganda förtzuschenwozu Re britische League-öfNations Union das beste Beispiel.geliefert-hat. . ' V' . .Nach Dr. Shietonfa (China)- ergriff Paul Appell (Frankreich) das Wort und. sagte: .Man beschuldigt-hiute gern Frankreich des Imperialismus. Diese Beschuldigung ist durchaus haltlos. FraUkreichchat ein 'Grauen vor dem Krieg und wünscht nichts anderes als die Heilung jener fürchterlichen Wunden, die ihm der Krieggeschlagen. In diesem Geiste aber sieht es sich gezwungen, die unerläßliche Reparation der Kriegs schadest zu fordern.-Grundlage des Friedens kann nur die Einhaltung der Verträge und die Achtung vor denselben werden. ' v In der Plenarsitzung am Montag wurde die Aufnahme der ottomanischen Gesellschaft beschlossen. Referent. SefenadeZ teilte mit, daß dieschwierige Frage der Aufnahme v-m dertschpn, c?,vch'rngsweisc. ungarischen Gesellschaften iy der . Tschecho-Slowakei dadurch.eine besonders glückliche Losung gefunden habe, daß die 'ischccho-slowakische Gesellschaft eine Anzahl Stimmest ihren deuuchen, beziehungsweise ihren ungarisckicn Mitgliedern überlassen habe. Der Vorschlag wurde einmütig gebilligt., . ■ ..., Dicken so n, Präsident der Minoritätenkommission, führte aus: Wir können feststellen, daß die interessierten Regierungen den vollen Beweis erbracht haben, daß es bei ihnen an,aufrichtigem Willen,.diese Frage in rechtschaffener Weise zu regeln,, sticht^ fehlt. Um so wichtiger ist auch? die G es a m tsiratze der?Minoritaten, als die in Frage./kommenden Inzufriedenen die Zahl von 25 Millionen erreichen. . - - Hennessy (Frankreich) wirst die Frage auf, welche ukrainische Gesellschaft, die östliche oder die westliche,.ausgenommen worden sei. lieber diese Frage entspann sich > eine äußerst lebhafte, zum Teil erregte Debatte, in deren Verlauf Präsident Rnffini entschiedest erklärt, daß er eine' einmal erkönne rwch anch-dies wolle. Die Frage der öftlichenUkraine sei. ganz klar. Diese sei a n fg e n o m men worden. Die Wage der westlichen. Ukraine bleibe, heute offen und .wenn die .Gesellschast der westlichen -Ukraine eine abermalige Behandlung ihrer Angelegenheit wünschensollte, , so stehe dem nichts im- Wege. Mit dieser Aufklärung gaben sich sämtliche-Delegierten 'zufrieden. . > - - - . . - Pn»g, .6. Juni. In der heutigen Vollversammlung des Kongreffes der Völkerbundligeu sagte Delegierter M e d.i nge r (Deutsche Liga für die Slowakei) zu dem übet die Mirwritätenfragen vorliegenden Berichte Dickensons, daß er wohl nicht alle Wünsche erfülle, die die Deutschen hier hätten:: Seme Annahme würde aber einen. Fortschritt bedeuten. Er^ empfehle daher die Annahme des ^Berichtes und der Resolution Dickensons, und wenn dies geschehe, so. werde dieser Kongreß einen Fortschritt gegenüber seinen Vorgängern bedeuten: Das Ziel sei, sowohl für äußere als auch für innere Streitfälle die Möglichkeit der.ftiedlichen.Lösung zu schassen. .Wir verlangen jetzt Taten, nicht Worte. . . ' -Der deutsche Delegierte Graf B er nsto r ff wies' seine Vorredner därauf hin, daß'es bester wäre, nicht so'viel von.den RegicrnUgen zu sprechen, die zü verteidigen die Liga, yicht be- ' rufen' sei. Unter großem Beifall erklärte Bernstorff, so lange mast die Regierungen verteidige,'gebe-eS kein Recht dev Minderheit; Uran müsst vielmehr den Rgierungen sägen, wie sie es bester machen sollen. Gegenüber den Delegierten Br ab ec (Tschecho-Slowakei) und D e m b i u s k i (Polen) erklärte Bernstörst, baß sie sich nicht gastz loyal gegenüber der Minderheitskömnnstion, die dcn Bericht verfaßt habe, verhielten, da sie selbst an dein einstimmigen Beschluß der Resolution Dickenson mitbeteiligt waren.' Es se^nunMwer zu verstehen, wie sie sie unter solchen Hnständen Mt äMeifen? Wäs das von Bräbee gebrauchte Wert „Verrat,- betresst, so muss? Redner bemerken, daß man cs nicht äUf Verteidiger -ihrer Nationalität und mit Rücksichr ans die'Geschichte der Vergangenheit nicht an diesem Orte ünwenden dürfe.'-Te:n vlUnisäun Vertreter gegenüber, wies Bernsro:ss tarauf hür, daß zwischen Deutschland und Po- . len ein allseits als müftergüstig anerkannter Mndetheitsschntzvertrag geschlossen wordew sei. Wg«rn. Me Antwort dev umtiseMittsche« Wahlfieger an die Faden? ' Aus Mako wir!»'^gLsHrieben: Inunserem Bezirk' wurde der Kandidat dE Einheitspartei des Grafest Bschlen Kr. Georg P e't r stv i e?sttit 277 StimmenMehpheit zsiin Abgeordneten gewählt.'^ dieses Wahlexgebstis.' wurde. , nut 'durch' ,eineganze?Serie> von UnAyetzlfWMtzMud Mühüstitzbräuchen möglich' gemacht.^ Vor der Hähl ließ . Mer^espau Mril P u tP l y die Präsidenten der vvtzho-' t. lyma' iszi 5(r. 1*205 (StA m r - d'oxcu -und der neologen - K"n.ltitsg^'m'e^sth'^ 5«- skchrufen und wirkfe auf fic ein, das; die -Inden herästä. laßt werden «Hen,,Hre.^Mptmen. -für-' Hetr!oM?WW. geben. Da PLtLöviez: imlster liberal schillerte, unp auch unter dem DtD*d?s Obergespaus und feister Wahlagitatpren haben vaw/dert^jüdischen Wählern etwa 500 für Hetrovstz Vjeftimntt/^während die übrigen es doch nicht über sich bringest konnten, für den Kandidaten der Einheitspartei M stinuuen? Immerhin hat Petrovicz seinen . Sieg dest jüdische^ stimmenzu danken. Bäld zeigte es sich jedoch? daß die dreihundert Judest,. die dem^ Drücke des Obergespans nicht, nachzugeben geneigt waren, vernünftiger und selbstbewußter handelten als die anderen fünfhtlndert.- Am TW nach der Wahl -veränstaltete Obergespan Pnrg ly eine Siegesfeier? an der sich sämtliche Oberbeamten des Komitat's beteiligten. Die unausbleibliche Zigeunerkapelle müßtetmf Auftrag des Herrn Obergespans unausgesetzt antisemitische Hetzlieder, wie Erger Berger, Siktseste saktsene, Und 'andereähnlich .^^geistreiche? Antisemitenlieder gufspielen. Das war der Dank it:ib' auch gleichzeitig die erste Betätigung der vom.. Grafen Bethlen so vielfach angepriesenen „Einheit" in Stadt. - Das TolbÄkmonopol — beschtMe«. Warschau, 5. Juni. (Tel. d. „Wr. MorkstnZeiürng".) In der letzten Sitzung nahm der Sejm das Tabakmonop-olgesetz mit 195 gegen 177 Stimmen an. Jrn . Saale fehlten während der Abstimmung 7 jüdische Abgeordnetedie am Vorabend der jüdischen Feste an der Sitzung nicht mehr teilnahmen. Auch Abg. Schipper stimmte mit den, übrigen iur Sciale anwesenden jüdi-- schest Abgeprdnetetr gegen den Mönopölentwurf und übermittelte dem Sejmmarschall ein<^ Deklaration,' in. der er feststelli, daß das. Tabakmostopol im gegenwärtigen Moment nichts anderes als eure versteckte Form für eine Kost- ' sumsteuer.sei, ßü der die Arbeitermasten kein Zutrauen besitzen. Das Monopol würde.daher ein Mächtstnttel der^ jetzigen Regierung sein, die eine ausgesprochene Ausrot-?; tungspolitik gegen die nationalen Minderheftest treibe. 'Ge-: mäß dieser sei es anzuuehMen, daß Pie zahlreichen j ü d i- - scheu Arbeiter, die in der Tabakindustrie beschäftigt' sind, nach Einführung des Monopols arbeitslos würden? Die Nationaldemokraten versuchten das Mo.nvpolgesetz.zu FaDzu bringen, indem ihr Mitglied Abg. Wverzb.ieki den Antrag stellte, daß der Entwurf einstweilen nur für die' . polnischen Gebiete. der ehemaligen - österreichischen Won- . archie und erst ab Jänner 19Z9 für ganz Polest bindend sein solle. Dieser Antrag wurde jedoch mit den Stimmender Linken abgelehnt. Po1«1sch-UtauikchrB«h«chl«i»«vn wegen der Öpttoiren. " Warschau? 5. Juni. (Tel. d. „Wr. Mörgenzeftüng".) Der Außenminister richtete an den litauischen Außen-- mimster . ein Telegramm? in dem die litauische Regierung gemäß dem Aufträge des V ö l k e r b n n d e s vmn 12. Mai eingeladen' wird, unverzüglich. Verhandlungen mit Polen - wegen der O p t'i y n s f r a g e einzüleiten. Die ostgalizische Frnge. Äarscha«, 4. Ju«i. (Tel. l>. „WL ÄotMzciiM^".) In Poliüschen Kreisen verlautet, daß die' Regierung in den nächsten Tagen eigen Entwurf über das Äutonomieprojekt für Ostgalizien im. Sejm einbrmgen wird. Nach diesem Entwurf soll Ostgalizien eine kulturelle und nationale Autonöm.ie im Rahmen einer Selbstverwaltung der einzelnen Woiwodschaften erhalten. schreckliche Einsturzkatastrophe in Lemberg. . Lemberg, 3. Juni. (Tel. d. „Wr. Morgenzeitüug".) Heute Nacht ereignete sich hier eine schreckliche Einstltrzkatastrophe, die. leider zahlreiche, bis zu dieser Stünde noch nicht 'ftstgestellta Menschenopfer forderte. Ein fast. ausschließlich von I n den bewohntes dreistöckiges Häüs (Krakauergasse 8) war, baufällig geworden und stürzte kürz nach 10 Uhr abends , ganz Plötzlich zusammen. D/er Einsturz verursachte eine weithin hörbare Detonation. Ein Teil der Bewohner, die artläßlich des Schebuvthfestes bei Tisch saßen, konnte sich nur mit Mühe —teilweise durch einen Sprung in. den Hof — retten, die meisten Leute, darunter Kinbci-j, wurden aber von der Katastrophe im Schlafe ereilt und unter dem Schutthaufen b e g r?a b e n. Am Schauplatze des Unglücks fanden sich alsbald die Vertreter der Behörden, die Rettungsgesellschaft und die Feuerwehr ein, welch letztere seit 24 Stunden in aufopferungsvoller Weise bei Gefährdung des eigenen Lebens an der. Bergung der unglücklichen Opfer arbeitet, Bis Mittag . witrdeu sechs Tote und-etwa zwauzig Verwuudete hcr- . Poxgezogenvon denen bereits zwei im Spital ihren schweren Wuuden erlagen. Man vermutet aber leider noch mchs Todesopfer. Ditz- Bergrtrrgsarbeiteu -dürften, noch Zeit in Anspruch nehmen. ' > - - v ' _ vtefinii? Die jüdische Schulfratze in der Büko» wina.; \ ' Lzernowitz, 8. Juni. (I. C. P.) Vor einigen Tagen i sprach) eiye. Dept;tation der Bllköwinger .ziomstischen LändesorganisätiM beim Generaldirektor für . Unterricht , Kerrn Pros, D^Hv o vi c i vor. Es tvurden .die :hc- . . ..

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