Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1202 (6.6.1922)
- Date
- 1922-06-06
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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"SW. «" r-TW''' ir% xrf. #/»>* ’ ’h ’swm*T!?*prpi^n!^ r,r >; Sette 2 Wien, ^nensrag «non« wcorgcTJjjcwnntj v. 31m! rsa. -rr. itzvL Tagesbericht. Ein Tag an der Wiener Börse. Eindrücke eines Laien. Das des „Frankens". — Hausse und Baisse. — Die Arbeit der Sensale. — Tägliche Milliardenumsätze. Für die einen das Ziel aller Sehnsucht, für andere der Inbegriff des Verdammenswerten, an allem Ungemach Schuldigen, ist die Börse und ihr eigentliches Treiben, wie cs sich dem Auge und Ohr des Besuchers kundgibt, doch fast für alle ein Buch mit sieben Siegeln geblieben. Selbst jene vieleü Tausende (sie vermehren sich immer noch), die über die Höhe der Kürse einzelner Wertpapiere, über Chancen und Tips sehr genau Bescheid wissen, sind nichtXimstande, sich' ein klares Bild dariiber zu' machen, was im Hause auf dem Schottenring, das auf unser Leben einen so gewaltigen Einfluß genommen hat, eigentlich vorzugehen Pflegt, wie und wo die Faden zusammenlausen, wer sie spinnt,, um das Auf oder Nieder der Voluten und Wertpapiere in diese oder jene Richtung zu lenken. Man sagt kaum zu viel, wenn man behauptet, daß es heute -schon die Minorität unserer Bevölkerung "ist, die nicht, in irgendeiner Form an den Geschehnissen an der Börse interessiert ist, und es erscheint daher lohnend, sich einmal das Getriebe dieser mystischen, mit dem Schleier des Geheimnisvollen umwobenen Institution doch aus der Nähe anzuschanerr. Es ist freilich nicht ganz leicht, dieses Vorhaben auszusühren, denn die Börseaner fin$ sorgfältig darauf bedacht, die Außenwelt nicht allzu nahe an sich hcrankommen zu lassen. Außer denen, die wirklich zur „Familie" gehören, den Chefs )der Vertretern der Großbanken sowie der Börsencomptoirs und den Funktionären der Börse selbst, ist es niemandem, der nicht über besondere Protektion verfügt, möglich, die Börse aus nächster Nähe in Augenschein zu nehmen. Ja, selbst die Familienmitglieder sozusagen, wurde ja erst vor nicht allzu langer Zeit mit einer Steuer von ICO Goldkronen belegt, die für die Börstnkarte, den Freibrief zum Eintritt in die heiligen Hallen, zu entrichten war. Man erinnert sich, daß .es damals anläßlich dieser Steuer nicht ohne Streckandrohung abging, inzwischen scheinen die Börsenleute aber doch das Empfinden gehabt zu haben, daß sie sich da auf ein Gebiet.begeben würden, das ihnen, nicht recht liegt. Man schimpfte also und zahlte! Wer zum ersten Male in seinem Leben den Börsensaal betritt, wird sich kaum dem Gefühl einer gewissen Spannung entziehen können, das sich freilich dann teils in Heberraschnng, teils in Enttäuschung auslöst. Denn was man beim ersten Börsenbesuch zu sehen oder noch viel mehr zu hören bekommt', ist wirklich geeignet, einem den Kopf zu verwirren. Man weiß nicht recht, ob man selbst nicht bei Trost ist, oder ob man wirklich plötzlich in einen Narrenturm geraten ist, denn eine Fülle von ohrenbetäubenden Geräuschen empfängt uns beim Eintritt in den großen Saal, der von hin und her eilenden schreienden, mit den Händen ekstatisch gestikulierenden Menschen erfüllt ist, zwischen denen manche wieder gemächlich mit den Händen in den Hosentaschen auf und nieder promenieren, wie Wärter, die schon wissen, daß es eben so sein muß, oder wie Leute, die das Ganze nichts angeht. Es dauert geraume Zeit, bis man sich in dem wahnsinnigen Durcheinander — vor und insbesondere während des $riege§ soll es auf der Börse weit patriarchalischer zugegangen sein— nur einigermaßen zurechtgefunden hat. Dann kann man aber, dank den Erklärungen eines fachkundigen Begleiters erkennen, daß diesem scheinbaren, heillosen Durcheinander doch eine Methodik zugrunde liegt, sogar eine, die in allen Details aus das genaueste ausgearöeitet ist und allen Notwendigkeiten des Börsengetriebes strikte gerecht wird. Dieses Getümmel von Menschen, das auf und nieder wogt, das sich wie die Geier aus Diener und Telegraphenboten stürzt, die die neuesten Meldungen der amtlichen Nachrichtenstelle in den Saal bringen, das durch den weiten Saal unverständliche Namen und Ziffern brüllt, weiß ganz genau, was es will. In allem liegt System und man merkt gar bald: es sind nichts weniger als Irre, die hier agieren, sondern meist sehr gescheite Leute, mit guten Nerven und einem „offenen Kopf". Aber wir wollen uns in diesen Räumen, in denen sich die Metamorphose vom Bettler zum Millionär doch wesentlich langsanrer vollzieht als man allgemein annimmt, und meist viel seltener als die umgekehrte, jetzt ein wenig näher besehen. In der Mitte des Saales fällt die große . Ellipse des sogenannten Schrankens zuerst in die Augen, eine Barriere, innerhalb der die beeideten Börsensensale ihres ungeheuer bedeutungs- und verantwortungsvollen Amtes walten. Unmittelbar an der Außenseite des Schrankens angebaut liegen die abgeschlossenen Schrankenplätze der Banken, die sich um die ganze Ellipse herumziehen und eigentlich den Mittel- und Schwerpunkt des ganzen Börsenverkehres bilden. Hier amtieren die Vertreter der Groß- und kleineren Banken, von hier gehen oft die Milliardenaufträge aus, von hier wird die Tendenz der Börse nach auf- oder abwärts dirigiert. Die Sensale, die eine vielbeneidete und schwer zn. erklimmende Position bekleiden, sind, bei Beginn der Börse eifrig damit beschäftigt, die sogenannten Auftragszettel zu ordnen und in ihre Bücher einzntragen. Auf diesen Zettelchen, die nicht selten riesige Werte repräsentieren, haben die einzelnen Bankfirmen ihre Aufträge notiert. Der Sensal verzeichnet diese Kaufs- oder Verkaussorders in sein Buch,, stellt fest, welche Aufträge legitimiert sind, das heißt, bei welchen Aufträgen der Käufer oder Verkäufer im Voraus bestimmt hat, welchen Preis er mindestens für ein Papier erzielen oder welche Kurse er höchstens zu zahlen gewillt ist, Und nehmen dann den Ausgleich der Aufträge vor. Außer den legitimierten Orders gibt es auch noch sogenannte „Vestenorders", das sind solche, bei denen es dem Sensal sreisteht, zu jedem erreichbaren Kurs zu kaufen oder zn verkaufen. Die Börsensensale sind also Funktionäre, die eigentlich als Zwischenhändler zu bezeichnen sind, und zwar solche, die nicht ans eigene Gefahr arbeiten, sondern nur hie Vermittlerrolle spielen. Ihre demnach scheinbar überflüssige Existenz ist aber doch-äußerst notwendig, da nur mit ihrer Hilfe große Transaktionen und Spekulationen ermöglicht werden. Bei direktem Verkauf' von Papieren von Bankier zu Bankier wären verschiedene Operationen unmöglich, weil der Käufer oder Verkäufer sofort klar darüber wäre, welche Absichten sein Widerpart mit seinen Schachzüger verfolgt. Durch die Institution der Sensale aber, die eidlich verpflichtet sind, nicht aus der Schule zu plaudern, ist es dem einzelnen. Bankier, unmöglich, zu erfahren, von welcher Seite gewisse Papiere auf den Markt geworfen oder in großen Mengen aufgekauft werden. Die Sensale müssen also auch verschwiegen sein wie das Grab und sind es auch. Sie haben an ihren Schaltern kleine Täfelchen angebracht, auf denen mit Kreide die Namen einzelner Papiere und daneben ein Plus- oder ein Minuszeichen ausgeschrieben sind. Das Plus heißt in der Sprache der Börse Geld, das heißt, dieses Papier wird zu kaufen gesucht, das Minus bedeutet Ware, das heißt, jenes Papier liegt zum Verkauf vorrätig. Jeder Sensal hat eine Gruppe von Papieren zu handeln, und die Börsenbesucher sind natürlich genau darüber informiert, welche Einteilung diesbezüglich besteht. Aus der Verteilung der Plus- oder Minuszeichen, die wieder durch die Kauf- oder Verkaufsaufträge seitens der Banken bedingt sind, resultiert dann der Kurs der ’ Aktien, die fast ausschließlich nur in sogenannten „Schlüssen", das heißt zn je 25 Stück, gehandelt werden können. Im Schranken, dessen Wirken wir im Vorstehenden kurz skizziert haben, wird nur eine bestimmte Gruppe von Cssekten ge- und verkauft. Die andere Gruppe gehört in die j „Kulisse", jenen Teil der Börse, der ihr das eigentliche typische! Gepräge gibt, den lärmenden, aufgeregten, hin und her! eilenden im seitlichen Sänlengang. Hier erfolgt der Handel > direkt von Bankier Zn Bankier. Einzelne stehen und rufen s mit heiseren Stimmen die Kurse in den Saal, zu denen sie I eü' bestimmtes Papier hergeben oder kaufen, „geben" oder! „nehmen", wollen und finden immer wieder einen Partner, mit dem sie ihr Geschäft abschließen. Besonders toll geht es um 1 Uhr zu, der Stunde des offiziellen Börsenschlusses. Die Kurse, die um diese Zeit ausgernsen werden, gelten als die offiziellen, die in die amt-, lichen Vörseberichte Aufnahme finden. Schlag 1 Uhr schwillt der 'Höllenlärm noch einmal zu höchster, kaum zu überbieten- . der Intensität an, es herrscht scheinbar ein Chaos, wie man es sich bunter und verrückter kaum vorznstcllen vermag. Und doch gibt es noch Leute, die Nerven und Ohren haben, in diesem Spek-okel, eines der an den Wanden angebrachten Telephons zu benützen, von denen jedes einer Bank gehört und streng wie <in Schatz gehütet wird, denn von der raschen Verbindung hängen da oft große Summen ab. Aber auch nach Schluß der Börse geht das Gewirr nicht ganz auseinander. Jetzt entwickelt sich noch die sogenannte Nachbörse, bei der es oft nicht weniger lebhaft zuzugehen Pflegt. Es läßt sich schwer abschätzen, welche Summen an der Börse an einem Tag, das heißt in wenigen Stunden umgesetzt werden. Aber man geht nicht fehl, den Betrag aus Hunderte von Milliarden zu schätzen, da ja einzelne Papiere und Valuten schon so hoch stehen, daß auch mittelgroße Geschäfte schon gigantische Beträge ausmachen. Merkwürdigerweise spielt sich der Valuten- und D ev isen ha nd el, der die Börse bei der breiten Bevölkerung so unbeliebt gemacht hat, ganz in der Stille und scheinbar nur nebenher ab. Der Verkehr erfolgt durch eine Reihe von Agenten von Schreibtisch zu Schreibtisch. Auch drei Devisensensale befassen sich ausschließlich mit diesem Zweig des Börsengeschäftes, das in der Nachkriegszeit blüht w'e niemals vorher. Fachkundige Börseaner wissen, wenn sie den Saal betreten, gewöhnlich schon im ersten Moment, welche Tendenz vorherrschend ist. Denn es ist ein eigenartiges Merkmal der Börse, daß sich die H a u s s e in Lärm und Geschrei kundgibt, die Baisse hingegen kleinlaut und ruhig arbeitet. Man hat einen brummenden Kops, wenn man nach diesen Eindrücken wieder ins Freie kommt und staunt über die wunderlichen Gestalten, die vor der Börse auf und ab patrouillieren und jedem einen neidigen Blick zuwerfen, der aus dem gelobten Land kpmmt.., . Ast. Polizeiliche Hausdurchsuchung bei der Oefterrerchischerr Staatspartei. Am Pfingstsonntag um em Uhr mittags erschienen zwei Beamte der Staatspolizei im Heiligenkreuzerhof, um in den dort befindlichen Kanzleiräumen der Oesterreichischen, Staatspartei eine Hausdurchsuchung vorzunehmen. Der vorläufigen Beschlagnahme verfielen Beitrittserklärungen der Partei, die noch nicht ausgefüllt waren. Es sind dies Drucksorten aus gelbem Papier, die auf der Rückseite in schwarzem Druck folgenden Text aufweisen: „Oesterreicher!. - Wollt Ihr ein großes, mächtiges, in aller Welt angesehenes Vaterland, wollt Ihr eine von der Gunst der Parteien unabhängige Regierung, wollt Ihr einen lebensfähigen Staat, wollt Ihr einen Staat, in dem jeder gerecht behandelt wird, dann bekennt Euch stolz und freudig zur M o n a r ch i e mtb tretet der Österreichischen Staats- Partei bei. ';;, Kuno Hoy nigg, Präsident." Die Polizeibeamten erstreckten ihre Nachforschungen auch auf den Aufruf, der nach dem Ableben Kaiser Karls, verbreitet wurde, und mit den Warten beginnt: „Oesterreicher! Ein Mord ist geschehen!" Im weiteren Text heißt es unter anderem: „ES lebe unser Kaiserhaus! Es lebe Kaiser Otto!" Die Verteilung dieser Aufrufe begann nach der Trauerfeier für Kaiser Karl im Konzerthaus. In derselben Nacht wurden die Ausrufe in ganz Wien plakatiert, später auch in Wiener-Neustadt und Graz. Da die-Republik im Text auf das heftigste angegriffen wird, hat die Staatsanwaltschaft Weisung erteilt, nach etwa noch vorhandenen Etzem* plaren zu fahnden. In'dieser Richtung verlief die Hausdurchsuchung bei der Oesterreichischen Staatspartei jedoch ergebnislos. Neue Siedlung Her K*far Saba. Bei K'sar Saba wurde der Grundstein zu einer neuen Kolonie gelegt, und zwar aus dem Boden der Achusa N e w- N o r k A. Der Boden wurde durch die Palestine Land Developement Company gekauft. 18 Arbeiter sind jetzt dabei, die grundlegenden Arbeiten durchzuführen, vor allem die WafftA leitung anzulegen. * Die Krokodile. In einem ungarischen Dorf hält der Kandidat seine Programmrede. Er kennt seine Zuhörer und weiß, daß man ihnen nicht mit Phrasen über die hohe Politik kommen darf und bemüht sich, ihnen u. a. das Verwaltungsproblem verständlich zu machen. Da er der O p- Position angehört, ist er mit der gegenwärtigen Verwaltung in Ungarn Nicht zufrieden und macht dies seinen Wählern folgendermaßen begreiflich: „Ganz weit unten im Süden liegt ein großes Stück Land. Dieses Land heißt Afrika. In Afrika liegt Aegypten, in Aegypten fließt der Nil. Im Nil aber gibt es sehr, sehr viele Krokodile. Einmal haben die Krokodile in erschreckender Weise überhandgenommen. Sie krochen ans Ufer und fraßen die Ernte der Bauern ab. Was taten nun die guten Aegypter? Nun, sie bauten eine riesengroße Mauer an die User des Nils, damit die vielen Krokodile nicht ans Land kriechen können. Aber auch die Krokodile waren nicht dumm. Eines der klügsten Krokodile stellte sich an die Wand, ein anderes stellte sich auf seine Schultern, ein drittes auf das zweite, bis schließlich das zu oberst stehende über die Mauer sprang. Und als sie wieder viele drüben waren, fraßen sie wie ehedem die Ernte des Bauern weg. Es hat auch nichts genützt, solange, man nicht den Jbikusvogel entdeckt hatte. Dieser fraß dann die Krokodileier, und seitdem gibt es in Aegypten keine Krokodile. So geht es uns. mit der Verwaltung. Vergebens stellen wir die schönsten Prinzipien aus,, vergebens errichten wir noch so hohe Gesetzesmauern. Unten an. der Wand steht der Klein richte r, auf diesen stellt sich, der Richter und dann der Reihe nach übereinander der Notär, der Oberstuhlrichter, der Komitatsnotär, der Vizegespan und Obergespan und der Minister; der obenan steht, springt über die Mauer und frißt alles weg, was wir gesät haben." Allgemeines herzliches Gelächter lohnt die treffliche Rede und steigt noch, als der Redner hinzufügt: „Hier hilft nicht einmal der Jbikusvogel! ... Und deshalb werden diese auch tatsächlich alles abweiden, was wir durch unseren Fleiß geschaffen haben!" Dieser Abgeordnete dürfte in manch anderem Lande auch mit seiner Fabel von den Krokodilen Anklang finden. Steuer-Fragekastdn. SAielabgabe. Die Pflichten des Kausei-entümers sind, dis Miekzinsabgabeerklärung dem Magistrat &u liefern, und zwar bei Äenderungen in' der Demesiungsgrundlage jedesmal binnen acht Lagen nach Eintritt der Aenderung, die vom Magistrat be-, mesftne Abgabe bet den Metern einzuheben und termingemäß abzuführen. Bei verspäteter Abfuhr mutz er Verzugszinsen (12°/,) zahlen, wenn er nicht nachweist, daß der Mieter an der Säumnis schuld ist. Bei Verletzung dieser Verpflichtungen haftet er der Gemeinde für jeden Schaden. Sonst hastet er natürlich nicht tüt die Abgabe, deren Zahlung etn Mteker verweigert oder die nicht eindringlich ist. — Pilsen. Lätzt sich nur dann veani- Worten, wenn Sie uns genau ongsben. seit wann und bis wann Sie sich in Oesterreich ausgehalten, wann und wodurch Sie Ihre Staatsangehörigkeit vrrändert haben, ob Sie während Ihres hiesigen Aufenthaltes eine auf Gewinn gerichtete Beschäftigung betrieben haben und ob Sie ans Inland oder Ausland gebundenes Vermögen besitzen. Alles dies ist bei der Vermögensababapsticht von Bedeutung. — Verlholü K. Am t. Juli ist die dritte Erwerbstcuerraie, am 1. Juni die zweite Einkommensteuerraie fällig. Jede Einkommensteusrrate für 1922 beträgt mindestens die Äälfte der letzten Iahresnorschreibung, wenn aber das Einkommen des Jahres 1920 K. 200.000 überstieg, ein Viertel des ganzen auf dieses Einkommen * nach der Skala für 1920 entfallenden Steueröetrages. — Blan-Wsik 8. Die Erwerbsteuerbemessung für 1921 erfolgt nach den durchschnittlichen Betrlebsverhältnissen des Jahres 192l. Wenn Sie Nachweisen können, daß der staatliche Satz 5% des Aeinertraxsts im Jahre 1931 übersteigt oder datz sich die Bririebsverhältnisse 1621 gegenüber 1920 wesentlich geändert haben, so können Sie berufen. K. L. Ist die Ehe geschieden oder getrennt? Im ersten Fall sind die Ilnterbaltsbeiträge nur einkommenjteuerpfllchlig, . tm zweiten Fall auch rentensteuerpflichlig. Briefkasten der Redaktion. B. S. Der Gefragte war niemals in unseren Diensten, mst näheren Angaben Können wir absolut nicht dienen. W. K» Prag. Medizinische Studien sind Vorbedingung. — M. D.» X. Das vvrnebmliche Institut für Bodenkauf in Palästina ist der jüdische Nationalsonds (Keren Kajemeth l'Isroel). enminte engl. Stoffe, Herren- und Damenwäsche, Leinen-und Strickwaren,' alles eratk assig und billigst bei Schiffmann I!., TaborstraSa 48 Teäoishcn 47-1-79 En siros En aileflall