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Wiener Morgenzeitung · 1922-06-06 · Heft 1202 (6.6.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1202 (6.6.1922)
Date
1922-06-06
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Sk 1202 Wien, Dtensraff Mens« M-ikgerrzeltMK 6. Juni 1922 yette 8 oneiei teiet all der Das RuKdsPiel auf her HohM Warte. Die HoMrrder arr SeLÄen TageK.igeschLsgSA. ~ ®eir ®i#ö es A. C. erLsidet eine Niederlage rrnd spielt am zweLLea Tage UUerrLschiedeA. Der EKglarrder Travers provoziert einen bedauerlichen ZVischenfaK. Es ist eine alte Tasachc, daß sich der Wiener nur von denj innigen Mannschaften imponieren läßt, die Siege erringen, gleich-! gültig, ob diese Erfolge einwandfrei errungen wurden oder nicht. Erleiden aber die ausändischen Mannschaften Niederlagen, dann übersieht man ihre guten Eigenschaften, man bezeichnet die Gäste als spielschwach, wobei einige naseweisen Kritiken feststellen, daß man ohnehin nicht viel von diesem Verein des Auslandes erwartet hatte. So dürfte es auch den beiden Gästen, die auf der Hohen Warte zu Pfingsten angetreten waren, ergehen. Es kann aber trotzdem festgestellt werden, daß sowohl der Haarlem F. C., als auch der Vivo, es A. C. in manchen Belangen ihre Wiener Gegner überragten, und daß unsere heimischen Vereine von den Gästen einiges lernen konnten. Den Spielen wohnte das Oberhaupt unserer Republik, Bundspräsident Dr. 'Hämisch, weiters der deutsche Botschafter, Dr. Pfeiffer, der holländische Gesandte Baron Ash van Whck, der holländische Generalkonsul Dr. Nappaport und der ungarische Botschafter v. Setz bei. Um so bedauerlicher war es, daß sich inr ersten Treffen Vienna—Vivo es C. ein häßlicher Zwischenfall ereignete, der einzig und allem vom Engländer Travers provoziert wurde. Vor allem bezeichnen wir es als vollkommen ungehörig, daß Travers die Reihen der Döblinger verstärkte. Vor allem begreifen wir es nicht, wie man einem auswärtigen Gast, ohne ihn zu befragen, zumuten kann, gegen einen Professional zu spielen. Weilers sind wir der Ansicht, daß wir uns an die internationalen Bestimmungen zu halten haben. Der englische Fußballverband hat nun Travers auf lebenslänglich disqualifiziert, das heißt, ihn für unwürdig erklärt, in Professionalmannschaften zu spielen. Amateurvereine gelten in England noch um eine Stufe höher als die Berufsspielerklubs. Travers hat also noch weniger Eignung, in den letzteren Vereinen tätig zu sein als in den Professionalmannschaften. Die Entscheidung des englischen Verbandes muß auch für uns bestimmend sein. Wir sind wirklich neugierig, auf welche Art und Weise der Engländer zur Spielbewilligung gekommen ist. Weder im N. Oe. V. noch im Oe. F. V. ist ein diesbe-. züglichcs Ansuchen von den Döblingern Vorgelegen, obwohl die Vienna sich sicherlich bereits längere Zeit mit der Absicht gertragen hat, Travers spielen zu lassen. Die einzige Entrschrlldigung für das Mitwirken dieses Spielers kann darin '.cfnnden werden, daß man den Wienern englische Fußballkunst in höchster Vollendung demonstrieren wollte. In dieser Hinsicht ist uns aber Travers alles schuldig geblieben. Er hat ganz im Gegenteil eine Spielweise vorgeführt, die als absolut verwerflich bezeichnet werden kann. Wir wollen natürlich kein abschließendes Urteil über Travers fallen, um so mehr als wir in Erfahrung gebracht haben, daß der Engländer in launiger Stimmung gewesen sein soll. Besonders Spitzfindige werden an einigen Bewegungen die hohe Klasse des Professionals erkannt haben wollen, doch dürfte diese Sinnestäuschung *anf den gewaltigen Respekt, den jeder Wiener vor den englischen Fußballern hat, zurückzuführen sein. Das Spiel Travers hat uns vollkommen enttäuscht. Er bewies nur, das; er bedeutend dcrber sein kann als unsere heimischen Kämpen. Von der ersten Minute des Treffens, erachtete der bärenstarke Cngl.'Inder seine Aufgabe darin, Zeine Gegner meist in gänzlich uusairer Art niedcrzurennen. Er bediente sich dabei mit Vorliebe seiner Ellbogen, wobei er aber auch seine Beine» mit denen er saftige Tritte austeilte, zu Hilfe zog. Nach ungefähr 15 Minuten Spielzeit eilte der Sektionsleiter der Hakoah zum Verbandspräsidenten und machte ihn auf das. unfaire Spiel aufmerksam, wobei er dev Befürchtung Ausdruck verlieh, daß der Vivos es A. C. sich dieser Art der Kcnnpsesfühtung auf die Tauer nicht gefallen lassen kann, da die Ungarn am Donnerswg gegen F. L. C. und am Sonntag gegen M. T. K. Meisterschaftsspiele auszutragen haben. Bedauerlicherweise fand aber Tr. Aüeles keinen Grund, einzuschreiten. Nach zahllosen Regelverletzungen produzierte sich Travers als Boxert und da ein Spieler der Gäste Leidtragender war, eilte der Trainer des Bivo cs A. C., der vielfache Internationale Jmre Schlösser, ins Spielfeld und befahl seiner Mannschaft, abzutreten. Schlosser erklärte, sofort mit seiner Mannschaft wieder weiterzuspiclcu, wenn der unberechtigt angetretene Engländer das Feld verlasse. Wenn wir im allgemeinen auch düs Abtreten einer Eis verurteilen, so stellen wir fest, daß Schlosser in diesem Falle vollkommen korrekt gehandelt hat, zumindest viel korrekter als diejenigen Verbandsfunktionäre des O. F. V., die dem Engländer die Spielbowilligung erteilt haben. Hoffentlich wird eine Untersuchung ergeben, wer Travers gestattete, die Reihen der Döblinger zu verstärken. Nachstehend die Berichte: Hakoah — Haarlem C. 4:2 (2 r 0). Neuseld erzielt drei Tore. — Die Unterlegenen sind aus einem Elfmeterstotz erfolgreich. Hohe Warte. 20.000 Zuschauer. Schiedsrichter Retschury. Hakoah: Halpern; Scheuer, Lewitus; Molnür, Guttmann, Pollak; Nemes, Häusler, Gansl, E. Juhn, Katz. Haarlem: de Vries; Tanezelle, Tetzner; Bäkker, van Lingen, Legger! Huyser, Houtkooper^ van Daalen, Brakel, Onkenhont. Die Gäste, die durch zahlreiche Ansprachen ausgezeichnet wurden, legten vor Beginn des Spieles einen Kranz vor der Gedenktafel der gefallenen Mitglieder, dev Vienna nieder. .Aus dem Svielfelde überreichten sie dann der Hakoah einen Blumenstrauß und der jüdische Verein revanchierte sich durch die Uebergabe der schönen Hakoah-Flagge. In dem überaus fairen Spiel erwiesen sich die Holländer als" tüchtige Fußballer und wir können es? jetzt begreifen, daß die Amateure und. der S. C. Rapid in Holland nicht die gewünschten Erfolge aufweisen konnten. In technischer und taktischer Beziehung war der Haarlem-F. C. der Hakoah nicht gewachsen, doch sind seine Spieler rasch, wuchtig, ausdauernd und überaus schußkräftig. Die Stürmer verstehen es, den Ball in jeder Lage volley zu übernehmen und scharf aufs Tor zu lenken. In den ersten 20 Minuten hätten die Gäste mit drei Toren in die Führung gelangen können, wenn nicht Halpern einige. Male hervoragend abgewehrt und manches Geschoß sein Ziel knapp verfehlt hätte. Diese.gewaltige Schnßkraft bringt die Holländer gegenüber jeder Wiener Mannschaft ganz bedeutend in den Vorteil. Die Gäste hatten in ihrer Elf keinen schwachen Punkt, wenn auch der Tormann nicht immer ganz einwandfrei arbeitete. Ihr bester Mann war der Rechtsverbindungsstürmer Houtkooper, der sowohl in der Ballführung als auch im Zuspiel und Schußvcrmögen beispielgebend -wirken kann.. Die übrigen Spieler fügten sich gut in das Ensemble, das ein frisches und ungekünsteltes Spiel vorsührte. Die Hakoah zeigte sich zeitweise wieder auf alter Höhe. Bis ungefähr 20.Minuten vor Schluß arbeitete die Elf in großem Stile, obwohl der linke Flügel abfiel. Man sah hervorragende Angriffsaktionen von der rechten Stürrnmseite im Vereine mit den'Läufern Molnar und Guttman^r. Einen schwachen Tag hatet der alte Hakoahner Juhn, deri nach längerer Pause wieder mitwirkte. Juhns Spiel drückte auch die Leistung des Flügelstürmers Katz, so daß letzterer nicht zu seiner vollen Form auflaufen konnte. Demgegenüber befand sich Neufeld in glänzender Verfassung. Cr überspielte mühelos die Gegner, wobei er auch einige Male selbst den Tlbschlnß besorgte. Die Auslese seiner Tätigkeit waren drei effektvolle Tore. Es darf aber nicht vergessen werden, daß er von Häusler, der einen guten Tag hatte, wirkungsvoll unterstützt wurde. Es ist nur schade, daß dieser technisch hervorragende Verbmdungsstürmer sehr ängstlich ist. Gansl verstand es, den Angriff gut zusammenzuhalten. . In der Deckung bot Pollak bis ungefähr 20 Minuten vor Spielende eine überragende Leistung. In ihm erwächst der Hakoah ein großer Spieler. Auch Guttmann spielte ausgezeichnet und von ihru gingen wieder alle Angriffsaktionen aus. U eberraschend kam das vorzügliche Spiel Molnars, der seine alte Form wieder gefunden hat. Die Verteidigung war ihrer Aufgabe vollkommen gewachsen. In den letzten 20 Minuten kamen dann die Holländer ziemlich stark ans, was einerseits auf das leichtsinnige Spiel, andererseits aus Uneinigkeit der Hakoschner znruckzuführen war. -- Die Holländer greifen sofort energisch an, doch weisen die Verteidiger der Wiener die Anstürmer zurück. Der erste Eckstoß bringt kfc Hakoah in der 13. Minute die Führung ein. Der von Katz gut zur Mitte gegebene Ball wird von Teufel in§ Tor gelenkt. Nun erweisen sich die Holländer als Scharfschützen, insbesondere der Rechtsverbindungsstürmer gibt wahre Bombenschüsse aufs Tor ab, die aber den Weg inö Netz nicht finden. Die Hakoah arbeitet jetzt ausgezeichnet. Eine Flanke von Neufeld wird von Gansl und Katz verpaßt. JU'der Folge rettet der holländische Tormann einige Male. Die Hakoah muß nun ebenfalls einen Eckstoß über sich.ergehen lassen, der erfolglos bleibt. In der 20. Minute spielt Guttmann den Ball zu Neufeld, der nach raschem Laus das Leder einsendet. Das Tor wäre unter Umständen zu verhüten geweselt. Die HÄoah hat nun entscheidend das Uebergewicht, ohne aber ihren'Vorsprung vergrößern zu können. Knapp vor der Pause scheint den Gästen der erste Erfolg zu blühen, als der Rechtsverbindungsstürmer allein dem. gegnerischen Tor zueilt. -Halpernverläßt aber rechtzeitig sein Heiligtum, so daß der Holländer am Tor vorbeischießt. Vor Halbzeit erzwingt die Hakoah noch einen Eckstoß, der ebenfalls resultatlos verläuft. ■ Nach Seitenwechsel.hält die Überlegenheit der Wiener an. -Eine rasche Kombination Gansl-Neufeld bringt der Hakoah durch letzteren in der 5. Minute das dritte Tor. Ein Flankenball von Katz verfehlt knapp das Ziel. Auch eine Ecke für die Hakoah bleibt unausgenützt. Nun erzwingt Haarlem einen Eckstoß, ohne aber Erfolg zn haben. Nach einem weiteren Eckstoß für die Hakoah entsteht ein Gedränge vor dem Tor der Gäste, wobei Gcyrsl in der 13. Minute den Stdnd auf 4:0 bringen kann. In der 26. Minute verringert Brakel den Vorsprung der Ciüheimischen. Die Hakoah läßt nun merklich nach, so daß die Gaste einige Male gefährlich werden können, doch sind vorläufig nur zwei Eckstöße, denen die Hakoah nur eilten entgegenhallen kann, die Ausbeute der Angriffe. In der 43. Minute verschuldet Lewitus Hands im Strafraum, wobei der folgende Clftneterstotz glatt verwandelt wird. Die Hakoah erzwingt noch einen Eckstoß, dann ist daä schöne Spiel zu Ende. Eckenverhält-' niS 6:4 für Hakoah. menm — Vivo A. C. 1:0 (0:0)f Die Wiener erringen nach Ausschluß des Engländers ihr einziges Tor. . Hohe Warte. 20.000 Zuschauer. Schiedsrichter Putzendovvler. Vienna: Bendl; Trinkl, Blum; Tremmel, Chrenks, Kargl; Kuzel, Heinlein, Travers, Bulla, Eckl.; Vivo es A. C.: Fischer; Groß, Weiß 1; Mora, Weiß 2, Hermann; Engel 1, Szabo 2, Singer, Kodes, Leby. Die Ungarn erwiesen sich als faire nno technisch gute Mannschaft. Ihr haftet aber die typische.Wiener und Bu^ dapester Kratlkheit an — ihre Stürmer können nicht schießen. Der Angriff kombinierte im Felde zeitweise recht hübsch, doch waren« alle Aktionen viel zu weich, wobei noch der notwendige Abschluß, der scharfe Schuß, fehlte. Der Vivo es A. C. kann als Entschuldigung anführen, daß in seinem Angriff drei Ersatzleute fungierten. Im Gegensatz zit den Stürmern arbeiteten Deckung und Verteidigung energisch und wirkungsvoll. Ihren besten Mann hatten die Ungarn , im Torwächter Fischer, der eine Unzahl schwieriger Bälle in sicherster Manier meisterte. Den beiden Verteidigern fehlte wohl der befreiende Stoß, doch waren sie im-Nahkampf ausgezeichnet. Der beste Mannschaftsteil War die Deckung, in der Weiß 2 und Mora Spitzenleitungen boten. Im Kopfspiel dürfte der jüdische Verein allen Wiener Mannschaften stark überlegen sein. Der Vivo es A. C. hinterließ im allgemeinen einen recht günstigen Eindruck. Die Leistung der Vienna wurde durch die Mitwirkung des Engländers Travers entschieden gedrückt. Die Döblinger liefen erst nach seinem Ausschluß zu einer beachtenswert guten Form auf. Ihr besserer Angriff war für den Sieg, der als verdient bezeichnet werden kann, ausschlaggebend. In großer Form befand sich wieder Blum, der fast allein das gegnerische Stimnerqmntett kalt stellte. Ihm reihte sich der Tormann Bendl würdig an. Etwas schwächer hingegen war die Deckung. Im Angriff waren Bulla und Heinlein die treibenden Kräfte. Die Vienna ist anfangs überlegen, doch verhindert der elende Boden sämtliche Aktionen. Fischer beweist bei der Abwehr einiger Bälle seine hohe Klasse. Die schönen Kombinationszüge der Gaste finden meist-vor dem Strafraum die Wiener ihr Ende. Bis zur Panse vermag die Vienna nur einen Eckstoß zu erzwingen. Nach Seitenwechsel gelangt auch , der A. A. C. zu einem Eckstoß, der aber auch kein Ergebnis bringt. Nun gewinnen die Wiener die Oberhand, doch können sie nur zwei Corner erzwingen. Dann trägt sich der eingangs erwähnte Vorfall mit Travers zu. Auf Zureden seiner eigenen Mannschaft verläßt der Engländer das Spielfeld. Von nun an beherrschen die Döblinger das Feld, sie erzielen auch verdient das einzige Tor durch Bulla. Die faire Spielweise der Wiener soll besonders hervorgehoben werden. Eckenverhältnis 6:1 für Vienna. SpVLtklnb — ftoatfettt C. 1:0 (i:Ö)< Hohe Warte. 12.000 Zuschauer. Schiedsrichter Preßler. Sportklub. Edi Kannhänscr; Beer (Teufel), Scheidl; Plant, Lowak, Zankl; Bauer, Hergeih, Karl Kannhäuser, Powoly, Gibisch. Haarlem. De Vries; Baum, Tetzner; . Schotsmauu, van Linge, H. Huyser; Houtkooper, Legger, Tancrella, Brake!, L. Huyser. Obwohl Sportklub durchaus keine Meisterleistung bol. gelang es den Holländern nicht, ihre Scharte vom Vortage auszuwetzen. Sportklub erging sich wieder einmal in unnützen zeitraubenden Spielereien. Der Angriff fand sich höchst selten zn einheitlicher Arbeit, war aber trotzdem sowohl in technischer Beziehung' als auch in puncto- Kombination seinen Gegnern überlegen. Deckung und Verteidigung entsprachen, Zankl und Edi verdienen wieder ein Spezialloh. .Bei den Holländern war die Hinternlanuschaft sehr gut. Der Angriff betreibt ein Flügelspiel, das nur selten Kombinationsversttchon Platz macht..Was alle Spieler auszeichnet, ist aber eine enorme Wucht, der gegenüber die Wiener park ge- -handikapt erschienen und die eine der Hauptursachen des knappen Resultates war. ' Bor Halbzeit beherrschen die Wiener vollständig das Feld, aucb dann, als Teufel infolge einer Verletzung-auZscheiden muß und später durch Scheidl ersetzt wird. Korner auf Korner verschuldet die überlastete Verteidigung der Gäste, aber nur eine einzige der zahlreichen Chancen wird vom Sportklub verwertet. Erneu von Karl gut zur Mitte gegebenen Korner verwandelt Bauer zum ersten und einzigen Tor. Nach Seitenwechsel ist das Spiel anfangs überraschenderweise offen, die Holländer können jetzt ihre Wucht und Schnelligkeit besser zur Geltung bringen. Langsam gewinnt aber wieder der Sportklub eine leichte, aber merkliche Überlegenheit, ohne jedoch Erfolge erzielen zu können. Knapp vor Schluß verschuldet Haürlem einen Elfmeter wegen Foul, unter dem Beifall des Publikums und . des gegnerischen Tormannesverschießt aber Beer absichtlich. Diese übertriebene „Ritterlichkeit" wäre vielleicht gerechtfertigt gewesen — in diesem Falle desavouierte sie aber den einwandfreien Unparteiischen. Kornerverhältnis für Sportklub 11:3. Bivo es A. C. — W. A. F. 1:1 (0; 1) ■i Ein faires Spiel. Hohe Warte. 12.000 Zuschauer. Schiedsrichter Kapert. Vivo es A. C.: Zeisler (Fischer); D. Grosz, Weisz; Mora, Wcisz 2, Spirer; H. Grosz, Gansl, Engel, Kövecs, Leb!. W. A. F.: Saft; Kreuzer, Wind; Heinz, Achatzy, Roi; Horejs,-Halft, Fiala, Fischera,. Pappstein. Die Budüpester mußten ihr zweites Wettspiel mit fünf Ersatzleuten bestreiten und konnten sich infolgedessen nicht ganz zur Geltung bringen. Das verhältnismäßig günstige Resultat verdanken sie Neben dem immensen Eifer, den alle Spieler aufbrachten, vor allem dem Umstand, daß die Wiener, obwohl nahezu komplett; doch in einer ganz unmöglichen ZusammeusetzMtg^ spielten. .Gut gefallen konnte auch diesmal die Hinter-; Mannschaft der Gäste, in der vor der Pause Zeisler als Tormann, mit. Erfolg .tätig war, während nach Halbzeit . wieder Fischer diesen Posten bekleidete. Der Anariff. in dem allein

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