Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1922-05-31 · Heft 1197 (31.5.1922) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1197 (31.5.1922)
Date
1922-05-31
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2979076-2980129-2980277--11258-2997693
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Watt i W>«I, MNIWoch Gründunge« von Stinnes und Kruvp 1« Antztand. ' ParlS, 30. Mai. (Funkspruch.) In Moskau' wurde init einem, Kapital von 30 Millionen Papiernrärk eine deutsch-rusiische Jndustriegesellschaft gegründet. Von deutscher Seite sind Stinnes und,Krupp, von russischer.dk Räteregierung beteiligt. Der Prozetz gegen die Sozialrevolutionäre. Moskau, 30. Mai. (Funkspruch.) Der Prozeß gegen die Sozialrevolutionäre wird am 6. Juni beginnen. Die je» dem Angeklagten versiegelt übermittelte vollständige An« klageschrift umfaßt 200 Seiten. Es sind im ganzen 34 Sozialrevolutionäre angeklagt, wovon sich sechs auf freiem Fuße befinden. - Tagesbericht. Zionistischer PsrLeirat für Oesterreich. Am 28. d. fand im Sitzungssaale des Zionistischen Landeskomitees die zweite Tagung des Parteirates statt. Vor Eingang in die Tagesordnung hielt , der Präsident Oberbaurat Ing. Stricker dem plötzlich verschiedenen Leiter des Hauptbureaus des I. N. F. im Haag Nathan Groß einen warmen Nachruf und würdigte seine Bedeutung für unsere Bewegung. Sodann erstattete Dr. Gelber namens des Landeskomitees einen Bericht über die" letzte Tätigkeitsperiode. - Dem Bericht ist zu entnehmen, daß seit der letzten Tagung des Parteitages fast in allen Wiener Bezirkssektionen die Mitgliederzahl sich erhöht hat. Besonders erfreulich ist das Erstarken der F r a u e n o r g a n i s a t i o n. Der Kontakt zwischen den Organisationen und dem Landeskomitee ist bedeutend enger geworden, wozu die. Tätigkeit des Wiener Lokalkomitees sowie der-Organisations- und Pro^ägündareferenten wesentlich beigetragen hat. In der Provinz wurden in der letzten B.erichtsperiode mehrere Versammlungen und. Referate veranstaltet, die in propagandistischer Hinsicht nicht ungünstige Erfolge gezeitigt haben. Durch eine längere Agiiationsreise eines Delegierten des Landeskomitees wurden mehrere Ortsgruppen reorganisiert und eine regere Tätigkeit angebahnt. Die Gründung der Ortsgruppe in E i s e n st a d t steht vor der Vollendung; in den nächsten Tagen ist eine gemeinsame Wanderung der Wiener Jugendgruppen in das B u.r gen l a n d wie auch die Ent- , senduna eines speziellen Wanderredners für mehrere Wochen geplant, um dort den Ausbau der Organisation zu vollführen. Die Sche'kelaktion würde vom Landeskomitee mit starkem Nachdruck in die Wege geleitet; es ist zu erwarten, daß unsere Gesinnungsgenossen die Politische Wichtigkeit gerade der heurigen Schekelaktion entspreKend würdigen und es dem Landeskomitee ermöglichen werden, das von der Exekutive bestimmte Kontingent an Schekalim aufzüb ringen. Mit Rücksicht darauf, daß bis zum 15. Juni die Verrechnung durchgeführt werden muß, ist es notwen- ■ big, die letzte kurze Frist zur äußersten Anspannung aller Kräfte auszunützen. v; Die Tätigkeit des bisher unter dem Protektorat 'des Landeskomitees stehenden Fürsorgekomitees, wie auch die Verwaltung der Chaluzimheime wurde über Beschlußdes Landeskomitees dem hiesigen Palästina-Amte überwiesen. Das Chaluzimheim in Klosterneuburg und das Inventar sämtlicher Chaluzheime. ist in das Eigentum des Landeskomitees übergegangen. Die Werkzeugaktion, die aus technischen Gründen erst vom nächsten .Monat an in voller Intensität betrieben werden kann, hat dessen ungeachtet schon bisher ein recht günstiges Ergebnis aufzuweisen. Insbesondere haben wir größere Werkzeugspenden von H. Friedmann, Langsam, Lederer. und L i p s ch ü tz erhalten. Eine Reiheanderer Gesinnungsgenossen Hat gleichfalls größere Werkzeugspenben angekündigt. Besonders ersteülich ist die rege Sammeltätigkeit, die von der S e k t i o n 21 entfaltet wird.. ' Das Landeskomitee mußte ein besonderes Augenmerk dem Fortbestände einer der wichtigsten Institutionen des, Jüdischen Nationalrates, dem unentgeltlichen Arbeitsnachweis zuwenden. Das Landeskömitee ließ sich die finanzielle Unterstützung dieses Vereines angelegen sein, und es ist zu hoffen/daß es auch weiterhin gelingen wird, diese Institution, die auf dem Gebiete des Arbeitsnachweises sehr ersprießlich gearbeitet hat, zu erhalten. Sodann erstattete Redner einen genauen Bericht über die Finanzgebarung des Landeskomitees. Oberbaurat Ing. Stricker erstattete hierauf einen ausführlichen vertraulichen Bericht über die politische Situation im Zionismus wie auch über die landehpolitische - Tätigkeit des Landeskomitees und der. Mandatare seit der letzten Tagung des Parteirates. Insbesondere bespricht Redner die Stellungnahme der Mandatare im Gemeinderat und in der Kultusgemeinde und widmet einen ausfüh'r- lichen Teil seines Berichtes der Optionsängelegenheit. An der darauffolgenden Debatte nehmen Dr. Plaschkes, Doktor Schälit, Dr. Steinberg, Dr. Tartakower, Dr.- Weiner, / Nathan Tartakower und Hammer teil. ^Hierauf erstattete Dr. Jakob Weiner einen genauen Bericht über die Tätigkeit und die derzeitige Situation des K e r e n H a j e s s o d. Die Zahl der Zeichnungen, hie Leim letzten Parteirat 1100. ausmachte, ist seither um.550 g e stiege n, somit verfügt der 'Kerem Hajefsoh/ pijetfc Über 1850 Z e i ch n ungen. Nach der letzten TygttNgHeSß Pärteirates wurde eine Keren Hajeffod-KotttWMn^eiüg^ setzt, an deren Spitze die Herren Oberräbbiner Dr?EHäj es und RegiemngsE RudM ' Wiener MörgenzeitüttK / . ien mrrd Herr Holf P öchm als.Vizepräsident gestellt wurden. Es wurde auch eine. BertraüestsKnnerkoMnissiou gewählt, die tzenteinsam mit'dent Kekett Häjeffod-Referenten ein Regulativ artsgearbeitet hat. Dieses Recstrlativ ist im Sinne der Kongretzbeschlüffe ausgearbeikekWiden und soll als Behelf' für die prattische Werbearbeit dietton. In der darauffolgenden Debatte, an der, die Herren Weinreb, Dr. Morgenstern (Linz), Bezirksrat Rappaport, Rath, Stryer, Dr. Tartakower und Ing. Stricker teilnehmen, werden die einzelnen -Bestimmungen des Regulativs einer genaueren Besprechung unterzogen und sodann die Keren Hajessod-Kornmission beauftragt,, die Bestimmungen des Regulativs betreffend , das Existenzminimum für den Myasser einer neuerlichen Revisio» zu unterziehen. Bei den stattfindenderr Wahlen der Delegierten zur Iahresköns. erenz wurden die Herren Dr. Josef Löwen herz, Dr. Isidor Schälit, Dr. Desider F r i e d m a n n und Prof. Artur Freud gewählt. In den Parteirat wurden die Herren N. M. Racker, Löbl Taubes, Regierüngsrat Rudolf Taussig und Frau Bertha.B c r g e t sowie Herr Dr. Holden grab er kooptiert. An Stelle des nach Berlin übersiedelten Vertreters des-akademischen Landesverbandes .Herrn Felix. Ungar wurde in das/Landeskömitee der gegenwärtige Präsident des akademischen Landesverbandes Herr Josef Stryer gewählt. Infolge vorgerückter.Stunde wurde das Referat des Herrn Prof. Stein über die I u g e n du n d S t udentenfragen von der Tagesordnung abgesetzt und beschlossen, es als 1..Punkt auf die Tagesordnung des nächsten Parteirates zu stellen, worauf Präsident Ing. Stricker die Tagung für geschloffen erklärt. . Kopperattve Palystina- Einwanderung. . In den Monaten März bis Dezember sind durch das Palästina-Amt Czernowitz 1273 Personen näch Palästina abgegangen, Darunter 168 Familien, 396 männliche .und 97. weibliche Chaluzim, Der größte Teil der Familien war in Kooperativen gegliedert. So wurde.ein großer Teil der Bersch ad er Kooperative „Geulah" befördert, ebenso die erste Grrrppe der Kooperativen von Winigrod. In den.Monaten Jänner bis April 1922 betrug die Gesamtsumme der Reisenden 694, darunter 137 Familien und 66 Chaluzim. Der geringe Anteil dieser letzten erklärt sich durch die strengen Einwanderungsbestimmungen; trotzdem konnte im April die zehnte rumänische „Kwuzah" abgehen, die e l f t e schiffte sich am 10. Mai in Galatz ein. Derzeit warten einige hundert Chaluzim auf . den Abtransport, doch wird ein größerer Transport erst nach Aenderung der Jmmigrationsvorschriften möglich sein. Unter, den abgesandten Familien befand sich die letzte Gruppe., der Kooperative von Berschad, die zweite Gruppe der Kvoperattve Winigrod und die erste Gruppe der.HandwerkeÄyHtzDtivh ' Die Bildung von kooperativen Gruppen betrifft hauptsächlich Familien aus. dev Ukraine und aus Beßarabien. Die Kooperative ausMerschäd umfaßt zweihundert Familkn, Winigrod über Hundert, die Handwetkerkooperative „Umain" über fünfzig Familien; schließlich besteht eine landwirtschaftliche Kooperative beßarabischer Juden mit über hundert' Familien. Jedes Mitglied der Kooperative hat den Minimatbettag von 50 Pfund eingezahlt und ist verpflichtet, sein Restvermögen, nach der Ankunft in Palästina gegen entsprechende Zinsenzahlung der Kooperative zur Verfügung zu stellen. Die Kooperativen umfassen die verschiedensten Berufe, so daß die Möglichkeit der Schaffung einer selbständigen Siedlung in Palästina besteht. Um die Ueberfahrt zu erleichtern und um nicht bis zur Abfahrt größere Teile ihres Vermögens für die Erhaltung ausgeben zu müssen, hat jede Kooperative ihre Mitglieder schon im Gäluth in einer Reihe von kooperativen Werk statten, wie Tischlereien, Schlossereien Türbeschlägefabriken usw., organisiert. Diese haben große Aufträge erhalten,'so daß sie durch ihre Einnahmen nicht nur ihre Mitglieder erhalten konnten, sondern auch große Mttäge ersparte n, die dann der gemeinsamen Kasse zugeführt und/mich einem . bestimmten Schlüssel als Anleihe auf die einzelnen Fa- - mitten aufgeteilt wurden. Die' Kooperativen hatten schon im Galuth lange vor ihrer Abfahrt eine ausgedehnte Selbstverwaltung eingeführt und waren in der Lage, ihren Mitgliedern nicht nur die. notwendigen Lebensmittel durch eigene Konsumvereine zu verschaffen, sondern auch für alle sonstigen materiellen Und geistigen Bedürfnisse ihrer Mitglieder zu sorgen. Sie hätten durch den engen Zusammenschluß die Möglichkeit, ihre Mitglieder aneinander zst gewöhnen, schlechte Elemente auszumerzen und so auch eine gewisse Auslese durchzuführen.. Die Kooperativen haben aber auch das Problem, wie man mit verhältnismäßig geringen Mitteln große Gruppen von Familien nach Palästina überführt, auf ihre Weise glücklich gelöst. Denn die einzelnen Gruppen, welche bereits nach Palästina überführt wurden, nahmen jeweils ihre Werk st ä 1 t e n mit und so. konnten sie . gleich, nach ihrem Eintreffen in Palästina . zu arbeiten beginnen und' für ihren Lebensunterhalt sorgen, .ohne die eingezahlten Kapitalien.ihrer Kooperative anzugrelfen. ' / ' - Im Interesse der fachlichen Ausbildung der Chaluzirn handle Kischinewer Chaluz-Zentrale drei landwirtschaftliche Lehrfarmen in Beßarabien errichtet, die sich sehr Gahrtz. Astch ^ist Czernowitz werden in allen Provinzen 'HuMnieüs Vereine zur Förderung der Chaluzim-Ausoll-/ Hung gegründet, welche den Namen „Jedidei-Hecha- 31.-Mai-1.823 Nr; Ilv? Zianiftisches Landeskoylitee. .Alle Bezttksstktionen, Ortsgruppen und^ Sonderverbände werden an die Abrechnung der Schkalim et-, innert mrd aufgefordert, die bereits verkauften Schkalim ehebaldigst zur Verrechnung zu bringen. Rückfahrt der gattzischMische» KriegsflÄchtttnqL. Monicig den 29. d. um halb 1 Uhr nachtS ging vom Nordbahnhof ein neuerlicher Transport von gattzischen Flüchtlingen ab. Dieser Transport bestand aus'52 F a m il i e n mit 140 Personen und wurde in ebenso musterhafter Ordnung wie die letzten zwei Transporte heimhefördert. Die in diesem Transport befindlichen Flüchtlinge kehren meistens in folgende Städte zurück: Kolomea. JaroslaN, Tarnopol, Brody, Przemysl, Zborow, Lemberg, Stanislau. Dem Berufe, nach sind es zumeist Handwerk er, Kaufleute und Landwirte. Im Bahnhof wurden die Flüchtlinge von Vertretern der „Sozialen Hilfsgemeinschaft Ä n i t 1 a Müller" mit weißen Wecken und Kondensmilch für Kinder.und ältere . Leute beteilt, Zu ertvähnen ist noch die mustergültige Expedition der Einrichtungsgegenstände dieser Familien, die von der Transportgesellschaft Maawirim A.-G. unter Leitung ihres bewährten Beamten Herrn Wühl dttrchgeführt wurde. Die - heimkehrenden Flüchtlinge waren in durch-. Wegs guter Stimmung und unter Gesang rollte der Zug ab. Galizische Flüchtlinge, die heimkehren Wollen. Heute melden sich Nr. 241 bis 3260.von 3 bis 4 Uh? nachmittags. 261 bis 280 von 4 bis 5 Uhr nachmittags. Donnerstag: 281 bis 300 von 3 bis 4 Uhr nachmittags. 301 bis 320 von 4 is 5 Uhr nachmittags. Alle persönlichen Dokumente, wie Heimatschein, Traüungsschein, Meldezettel (Optionsbestätigung) und zwei Photographien pro Person .sind unbedingt.mitzubringen. Geschäft ist Geschäft. Aus dem Grazer Parteitag der Großdeutschen hak Dr. Ursm eine Koalition seiner Partei mit der christlichsozialen wegen deren Haltung-in der Judenfrage ablehnen zu müssen geglaubt. Herr Dr. Ursin möge sich beruhigen. In. puncto Judenstage praktizieren die Klerikalen dieselbe Haltung, die er theoretisch in seinem berühmten Parteiprogramm eingenommen hat, daß nämlich die reinliche Scheidung -vom Juden tu dem Moment aushörst großdeutsche Pflicht zu'sein, in dem das geschäftliche Interesse auf dem Spiele steht. In einem solchen Falle bleibt es auch dem geschworenen Antisemiten unverwehrt, 'mit Judenbanken, ja sogar mit der Judenpresse in Verbindung zu. bleiben. Die großdeurschen. Politiker und Liberalen Halten , sich .ap.ch an diese Absolution, daran wird wohl der. gestrige Appell der //Deutschösterreichischen Tageszeitung" kaum etwas ändern: „Der Kamps für die deusiche Zeitung gelte jedem Deutschen-als heilige, völkische Pflicht. Die Besteu unseres Volkes sind gerade gart genug, in der den ts chen Zeitung das Predig er amt zu ü b e n." Die Müller-Guttenbrunn, Urbanitzkh und der-, gleichen treudeutsche Dichter werden zwar weiter mit dem „Hepp-Hepp"-Geschrei. der „Deuffchösterreichischen Tageszeitung" sympathisieren, ihre sauberen Seelenregungen aber nach wie vor.lieber dem gutzahlenden Sieghart-Blattc anvertrauen. __ Eine Stratzenbahnfahrt 150 Krön en * Die Strompreise um 50 Prozent erhöht. Nächsten Mittwoch wird sich der Gemeinderat mit der Fesffetzung der Sttaßenbahnfahrpreise befassen, die am 13. Juni in Kraft treten sollen. Nach den Vorschlägen der Straßenbahndirektion wird eine gewöhnliche Karte 150 K., eine Vorverkaufskarte144 K., eine Abendkarte 200 K., ein Frühfahrschein 104 K., ein Hin- und Rückfahrschein 230 K. und eine Wochenkarte 1300 K. kosten. Auch die Omnibuslinie Pötzleinsdors—Sälmansdorf wird entsprechend erhöht werden. Der Stadtsenat hat beschlossen, die Preise für den elektrischen Strom, und zwar für die Periode vom 16. Mai bis Ende Juni, um 50 Prozent zu erhöhen. Es wird demnach die Hektowättstunde Lichtstro^ 33 K., Kraftstroiu 24 K. kosten. Respekt für geistige Arbeit. Wann und wo immer man mit einem geistigen Ar« beiter Wiens zusammentrifft, führt er beweglich darüber Klage, daß die geistige Arbeit so niedrig geschätzt und bewertet und im Vergleich zur Handarbeit weit über Gebühr gering geachtet werde. Dieser Vergleich, der schonviel linheil gestiftet Hat und geradezu zur fixen Idee des geistigen Arbeiters geworden ist, wird unaufhörlich durch alle Fälle „abgewandelt" und ruft immer neue Erbitterung wach. Der Beamte grollt, daß seine Arbeit dem Staate um so viel weniger bedeute als das Werk des Handlangers, der Lehrer rechnet nach, um wiewiel mehr Verdienst der Schustergeselle einstreiche, der Forscher zieht täglich neue Bitterkeit aus der „Zurücksetzung" hinter den Handarbeiter. In allen Tonarten und allen Tempi singen sie das Lied vyn der ungerechten, der harten und verbitternden Unterschätzung des Wertes und: der Bedeutung geistiger Arbeit. - Dabei wird aber immer übersehen/Mie -gering im -Grunde genommen,, die Achtung der geistigen Arbeiter vor der geistigen Arbeit ist — selbstverständlich von der, die der -Nachbar leiskt. Die Geringschätzung spricht sich nicht nur e8/MbchaM Mi

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.