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Wiener Morgenzeitung · 1922-05-30 · Heft 1196 (30.5.1922) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1196 (30.5.1922)
Date
1922-05-30
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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' ’i'" 7";--V.' r ■ r ' ’ -^-1 > ' f \ ' ’ " ' f J (W< WM H >!D»ck, DMsrag M>M«!-»k»kK,M>r>«tz ,, 30/ Ml 1922.. Nr. 1198 Stück Kan 8 des TabsKKonsums. Der Reichsverband der Trafikantenvereine Oesterreichs berief einen Trafistmte-wtag nach Wien eilt, der aut Sonntag im Restaurant „Riedhof^ nr.it einer. Delegiertenberatung eingeleitct wiirde, Nachmittags fomd in der Volkshalle hie Generalversammlung des Reichsverbandes statt, Den wichtigsten. Punkt der Tagesordnung hildete die Beschlußfassung über Vorkehrungen, um der furchtbaren Wirkung der Tabakpreis« erhebung zu begegAen. Verbandspräsident Löffler koustattcrie einen sehr bedeutenden Rückgang her K o n s n m e aller Rauchsorten und bestritt ganz entschieden die gegenteilige Behauptung der Monopolverwaltung, die die L ieferung an die Groß herleger zur Grundlage ha be. Die Fassungen der Trafikanten bei den Großverlcgern wären aber im Monet April bedeutend geringer als im März und im Mo,tat Mai, soweit die Ergebnisse schon bekannt seien, sei da» Resultat noch viel ungünstiger. Im Durchschnitt sei der Konsum im »oiigen Monat um 25 Prozent zurückgegangen. Be! den Verlegern lagere das. unverkaufte Rauchmaterial im Werte von hunderten Millionen. Die Mouopolverwaltung rechM, wie viel die Verleger bezogen, nicht aber wie viel die Trafikanten gefaßt und verkauft haben. Redner schilderte die schlechte ' wirtstlwftkiche Lage der Trafikantenschaft und betonte die Notwendigkeit einer entsprechenden Erhöhung der Provisionen. (Beifall.) In der lebhaften Debatte erklärten viele Redner, daß in den Städten wie besonders auf dem flachen Lande ein starker Rückgang des Tabakverbrauches zu verzeichnen sc,. Nach einem Schlußwort des Referenten wurden einstimmig zwei Resolutionen angenommen. In der ersten wird ein Verbot des Tabakanbaues verlangt und angesichts der mißlichen wirtschaftlichen Lage sowie des enormen Geschäftsrückganges eine gewinnrückzahlungssreie gestaffelte Provijionserhöhung für selbständige Trafiken von 15 bis 20 Prozent gefordert. In der zweiten Resolution verlangen die Trafikanten für den Verschleiß von Postwertzeichen eine Provisionserhöhung von 3 ans 10 Prozent und Anstellung des Großverschleißes heim Postschalter. Veftyhlerre Geld^srrsyorte. Dpri Millionen polnische Mark. Manche Sorten polnischer Banknoten werhen in Wien erzeugt, rtnd die fertigen Noten werden immer in größeren Transporten und unter vermeintlich sicherer Ueberwachung mit der Bahn nach Warschau gebracht. Es mußte demnach fast unmöglich erscheinen, daß lvahrend des Transportes ein Diebstahl begangen werden konnte. gleichwohl hat die polnische Ländes-Darlehenskasse in Wien am 8. d. im Sicherheitsbureau die Anzeige erstattet) daß hei einem Millionentransport polnischer Marknoten, der am 5. d. mit der Nordbahn von Men nach Warschau abgegangen ist, auf geradezu unerklärliche Weise ein Betrag von drei Milli o n e n M a r k in Barcknotens M je 5000 polnischen Mark gestohlen worden ist. Die Polizei.stellte fest, daß den Transport der Geldkisten zur Bahn die Großfuhrwerksfirma Anton Rohrhofer besorgte. Fünf Aufleger dieser-Firma handelten im Einverständnis und wußten es so geschickt einzurichten. daß auf eine bereits verladene Kiste ein zweite ebenso schwere mit aller Wucht htMusgeworfen wurde, so daß der Deckel der ersten ein wenig eingedrückt wurde und ein Spalt entstand, durch den man.nnt Hilfe eines Sperrhakens ein «her mehrere Bankno.terMrche! hersMygelp konnte. Sodann Wurde die obere Kstte wieder ahgßhohen, der Deckel der unteren kehrte in tzfe pormalff<Lage Duyiich und der Spalt perschwand spurlos. Die ganze Prozedur wurde von dem üblichen Lärm deie Auflegsx, Me „Hy- Hopp!", begleitet, in dem jedes andere Geräusch unterging, und den ganzen Vorgang der Spolnerung der Kiste nannte die Bande „eine Kiste schnalzen". Der eigentliche Dieb war Joses E r d s ch a n f e l, Simmeringer Hauptstraße 62, seine Komplicen sind Heinrich Schalet, 11. Bez., Rim- Löckstraße 23, - Silvester Mrkwicka, Schneidergasse 8, Willibald Büchelhof e r, N. G r a z \ a n, Marxgasse 10, und Alois Koch, 11. Bez., Grillgasse 81. Die Gauner haben ihre Millionenbeute größtenteils verjuxt und persoffen. Sie wurden dem Landesgericht eingelitzfert. aus deiii.PiMilmil. lacket Mvkel Mrvim Barifeld Wien;Wytkov/-Xowy) Wien (Krzywcze) Verlobte Wien,- imi Mai 1922 ' Paula Üolvin JCtimaim Ungar Wien empfehle »ich ale Vsrlodtv Wien, im Mai 1922 i Johanna Streit Josef Barbasch Wien Wion empfahlen sloh als Verlobte 'Wien, in, Mai 1932 SCHÜTZTVOR ERMÜDUNG UND SCHONTD1E NERVEN SchlafzimmerKlS8:000 mit Tisch und Sesseln, gediegene Arbeit, schöne Fagon. Einzelne Kästen, Betten, Tische, Sesseln, Ottomane etc. 633 Eduard Stiassny Wien, XX.j BapnoTergiisse 1 mit mindestens 10 üilÜQneit Ks*onen för Herrenatelier und Herrenmode, das Geschäft befindet sieh im 1. Bezirk, Karlsplatz; Zuschriften unter „Atueri« jkaner H336" an die Adm, des Blattes. -W; » SitzrrrtS dev Prestsreferenley. Die Presserefetsnisn Lechen nochmals auf die heute Di nstag drn 30. h.,? A'h r abends; im Srhungssaqle des ZiowslifHen Lqndsskomilees. H., Ta horstratze 2 0g, stMirchen-e überaus dringende Sitzyng aufmerksam gemacht. Perfsaalnachridst. Dr. Leo Werhisheim ordiniert anstatt in Gieichsnberg in Bad Kall, Sauptplgtz (neben der Apotheke). . * SehrrellzugsnLrrnehriiKgsn o«J der Wsstbahn anläßlich Sex Wingstfeisringe. Die Bundesbahnverwalluog hat anläßlich der deyorjlehenden Pfingslfeieriage nachstehende Ver« Mehrungen der ab 1. Suni verkehrenden Westbahnschnellzüge verfügt: Freitag den 8. Sürst geht ein außergewöhnlicher Schnellzug nach Bad Aussee über Attaang und zwar Wien-Weftbahnhof ab 14 Ilhr 85 Min., Bad Aussee an 23 Uhr 80 Wn.. ferner ein solcher nach Innsbruck, Wien-Weflbahrihof ab 18 sthr 05 Min.. Innsbruck an Samstag, 3. Juni, 8 Ilhr 40 Mn. Dieser Zug stellt eins besonders günstige Slachjverbindimg mit Innsv^ druck dar, fo daß Aerjcnde, die nur bis dorthin fahren, besser daran tun werden, diesen Zug, statt den fahrplanmäßig um SO Ahr ahgehentzen Nachischneilzug nach Lindau zu benähen Samstag den 3. Juni verkehren dieselben Züge wie am Bor-;' tage, überdies poch ein außergewöhnlicher Gesäui>Schnellzug, Wien ab 7 Uhr 3st Mim, Selztal gn 13 Uhr ly Min. Für diesen nur zum. Teile dem öffentlichen Verkehr fteigegebenen Sonderzug gelangt eine beschränkte AnzM pyn MrkarfW schließlich bei den. Persynenkyssen am Westhahsthsf Yyr Wgapg i deS Zuges zum Verkaufe. Für die Übrigen, am 2,, 3, und 4. Juni verkehrenden Westbahn-Schnellzüge findet in der Zweigstelle Messepalast des österreichischen VerkehrDbureaus ein ötägiger Vorverkauf statt. Mit.Rücksicht auf die durch , die Ilmbauarbeiten am Westbahnhofe hervorgerufene vorübergehende Verschlechterung der räumlichen Verhältnisse werden die Reisenden im eigeneu Interesse eingeladen, Fahrkarten für PfiNgstreisen tunlichst im Vorverkäufe zu lösen; die Bahnhofskassen können nur einen kleinen Rest ausgeben. Für die Rückreise ist ebenfalls im Rahmen des Möglichen vorgesorgt. Näheres an den Fahrkartenschaltern. * Biedere Bauern. In den letzten Tagen hatte sich das Wiener Sicherheitsbureau mit einer drolligen Affäre zu beschäftigen, die deutlich zeigt, wie sehr die sogenannte Tarnopolep Moral von der Biederkeit jener bodenständigen Miiteleurypäer übertryffen wird, in denen von ostjüdischem Einfluß keine Rede sein kann, bei denen vielmehr das Ehristeninm am dicksten anfgetragen zu werden Pflegt: bei den guten, braven, christlich?germanischen Bauern. Am 26. d. erstattete die Gattin erncS städtischen Angestellten. Anna Tesar, im Lainzer Versorgnngsheim, Pavillon 14 wohnhaft, im Sicherheitsbureau die Anzeige, daß sie vou dem Müllermeister Rudolf Dorn in Schotlwien in der hinterlistigsten Weise übers Ohr gehauen worden sei. Sie hat von ihm im Dezember vori^m Jahres eimu Bauernhof mit vier Joch Grund in EmmeRdorf bei Neulengbach um drei Millionen Kronen gekauft. Um die Wertzuirgchsabgabe und die Uebertragnngsgebühr möglichst, niedrig zu halten, sei sie mit Dorn dahin übereingekommen, im Kaufvertrag den Kaufpreis mit nur 300.000 Kronen anzusetzen und diese Summe sollte auch zuhanden des Rechtsanwaltes Tanssig in Neulenghach erlegt werden. Den verheimlichten Nest von 2,200.000 Kronen sollte Frau Tesar dem Dorn bar a>«f die Hand legen. So geschah es auch. Als oher der Kanf- Ußxtrag der Grundvexköhrskomsyissivn in Neulengbach zur Gutheißung vyrgelegl wurde, erkannte sie, daß der Kaufpreis so ausftzllend niedrig angesetzt sei, .daß eine Gebühronhintorziehung 'vermutet werden ^müsse und.verweigerte dem Kaufvertrag ihre Zustinlviung. Infolge dieser Stornierung das Kaufvertrages hat nun Fran Tesar von Dorn die mit Umgehung des Rechtsanwabeö ausbczahltcn.2,2 MiMonrn Kronen zurnckverlangt. Dorn aber hat in. Ausnützung des Umstandes, daß dem Abschluß i'ks betrügerischen Handels kein Zeuge beigewohnt hatte, trotz der inständigsten Bitten der Frau sich geweigert/ ihr das Geld zunickzngeben oder ihr einen Kaufvertrag'mit der richtigen Känfsumme von drei Millionen Kronen zu unterschreiben. Unter vier Augen gab er der Frau allerdings den wahren Sachverhalt zynisch zu. Die Geprellte'sckvgte mm durch List, bafe; solch ein Geständnis von Zeugen belauscht und der biedere Bauer in die Enge.getrieben wurde. Aber auch in dieser brenzlichen Situation suchte er, sich noch eine Million zu , teilen und erklärte sich nur zur Rückzahlung von l,2öQ,QQü Kronen bereit. Er.wurde dem Landesgericht eingeliefert. Frau Tesar hatte sich durch rechtzeitige Selbstanzetge vor den Straffolgen der versuchten Gebührenhinterziehung geschützt. ^'Spenden für Blumaü. Bundespräsident Dr. Hainisch und Bundeskanzler Schober haben fiir die Hilfsaktion in Blumau eine Spende von je 600.000 K. gewidmet. * Die Gemeinde Wien für die Opfer von Blumau. Im Gemciuderatsausschnß für Finanzen wurde auch gestern ein Antrag des Gemeinderates Bauer einstimmig angenommen, der für die Opfer der Blumaner Katastrophe die Widmung von f n n f M i l l i o n e n Kronen vorsieht. * Die Aufnahmsbedingungen für die Bundeslehrqystalten. Tie Arbeitsgemeinschaft der Lehrer des 4. Wiener Jnspektion.sbezirkes gibt' einen Wegweiser heraus, der besonders für die Eltern,- Lehrer und Vormünder von Schülern der Hochschulen, Mittelschulen, gewerblichen Lehranstalten usw. von großer Wichtigkeit ist, da . er die Anfnahmsbedingungenan den euizelnen Lehranstalten, übersichtlich ausgearbeitet, enthält. Der Preis dieses Anlcitungsbnches beträgt für Wien 300 K, für Niederösterreich 180 K., Oberösterreich 160 K., Sglzburg 100 K,, Steiermark 160 K., Tirol und Vorarlberg 100 K. Zu beziehen ist das Buch nur im Schulbü^erverlag, Wien, 1. Bez., Schwarzenbergstraße 6. * Schnellzugsvcrbiüdung Wien—Hamburg. Durch die Ein-* sührung eines neuen Schnellzugspaares München—Hamburg, das in Würzburg an den Schnellzug Wien—Ostende anschließt, wird ab 1. Juni l. I. eine neue günstige Schnellzugsverbindung von Wien nach Bremen und Hamburg sowie nntgekehrt auf dem Wege über Passan—Würzburg—Gemünden— Bebra—Hannover geschaffen. Der Fahrplan ist folgendep: Wien-Ostbahnhof ab 7.15, Passan. an 13.20, ab 14.60, Würzburg an 21.05, ab 21.20, Hannover an 4.02, Bremen an 6.58, Hamburg an 7.16. Zurück: Hamburg ab 23.20, Bremen ab 23.86, Hannover ab 2.20, Würzburg an 9.02, ab 9.32, Passan an 15.69, ab 17.00, Wien-Ostbahnhof an 22.65. Fahridaner Wien—Hamburg 24 Stunden, Hamburg—Wien 23 Stunden 36 Minuten, * Hundertprozentige. Lvhuforderung im Gast- und Schankgewerbe. Die Gehilfenschaft des Gast- und Schankgewerbes hat neuerlich den Genosienschaftsvorstehungtzn. Lohnforderungen überreichl die diesmal 100 Prozent dem gegenwärtigen .Lohnansätze betragen.' Um zu. diesen Förderungen Stellung zu nehmen, herufen die Genossenschaften-der Gastwirte, Kaffeesieder und Kasfeeschenker für morgen Mittwoch, um halb 4 Uhr nachmittags in dw jeweiligen Genossenschaftslokale eine Sitzung ihrer Exekutivkomitees für Lohnverhandlnngen eiitz * Begräbnisse am heutigen Tage: Zenstralfriedh'of: 9. Uhr 46 Min-: Hecht Rosa; 10 Uhr 30 Min.: Dr.'Tenzer Siegfried; 11 Uhr 16 Min-: Lichtblau Rosalia; 12 Uhr: Schlesinger Berta. Neuer Friedhof: 9 Uhr: Mnucz a k Erwin; 10 Uhr 30 Min.: Ce-l u ch e Rachel. * Wetterbericht. Gestern herrschte in ganz Oesterreich heiteres Wetter. Die Temperaturen haben sich wenig geändert, in Deutschland sind sie beträchtlich gestiegen. Das Gebiet hohen Druckes blieb über England und Deutschland ltegen. Voraussage: Heiter, etwas wärmer. * Ausspeisung für rekonvaleszente Kinder der Sozialen Hilfsgemeinschast Anitta Müller. Seit. 8. d. werdn täglich mehr als 100 Kinder in dern großen Speisesaal, 2. Bez., Untere Augartenstraße 36, ausgespeist. Alle diese Knaben und Mädchen, die das nach ärztlicher Angabe bereitete Essen genießen, hernach im Ruhezimmer lesen oder im schönen Garten des Hauses spielen, sind kränklich, unentwickelt öder zumindest abnormal unierernährt. Nicht weniger als vierzig von Hundert mußten bereits der Lungenheilstätte Alland zugewiesen werden und nicht ein Kind gibt es, bei dem der Arzt nicht Lebertran oder Milchz::- bussch meist aber beides, verordnet hätte. Da fortlaufend der Kinderstand ergänzt und erhöht wird, findet Donnerstag den 8. Juni um 3 Uhr nachmittags im Gebäude der Ausspeifung eine neuerlich^ Untersuchung statt, bei der alle jüdischen Kinder, schulpflichtigen Alters, welche von einem Schul- oder Spitalsarzte zugewiesen werden, Berücksichtigung finden. * Großer Brand in Jrmsbrnck. Aus Innsbruck wird vom 29. d. gemeldet: Seit halb 3 Uhr nachmittags brennt in unmittelbarer Nähe des Südbahnhofes die große Kunsttischlerei Colli. Trotz heftigsten Windes konnte bisher-das Feuer auf die Fabrik selbst begrenzt werden. Durch das Feuer wurden neben sämtlichen Wertpapieren auch Kunstgegenstände, insbesondere Antiquitäten und Oelgemäldc, die allein Milliardenwerte darstellen, vernichtet. 20 Feuerwehrleute erlitten leichte Verletzungen. Nach den bisherigen Feststellungen ist kein Verlust cm Menschenleben zu beklage«. * Ein 132jähriger gestorben, Dem „Daily Expreß" zufolge ist dieser Tage in Posen ein Mann namens Ärasinsky im Alter von 133 Jahren gestorben, der seiner Angabe nach iiu Jahre 1812 in den Reihen der großen Armee in der Schlacht an der Beresina mitgekämpst hat. ■' * Ueber eine Million blinder Arbeiter in Europa. Ans Ersuchen dos französischen Natianalamts für wirtschaftliche Hilfeleistung, an Blinde machte der Direktor des Internationalen Arbeitsamtes der vorjährigen . Verkehrskonferenz, zu Barcelona den.Vorschlag, es solle den blinden Arbeitern die Begünstigung zugestanden werden, daß der Blinde und sein Führer zusammen-bloß den Fahrpreis-für eine Person zu bezahlen haben. Diese Begünstigung solle als allgemein gültiger internationaler Grundsatz anerkannt werden'und zur Durchführung sollen einheitliche Blindenausweise für alle Länder geschaffen werden. Die Bedeutung dieses Vorschlages wird* klar, Heute noch kftUft xujntjufi, n orten». 11, Pftwen» Btoffe, ■ Tfammmrne, Cooreroonts, Miiinlne; UlrftiNßtvss«, €hiffone.. eile Futter,taren in der1 Vl.,Windmi)M- 462 gasse Nr. 2 \ mmi SB

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