Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1194 (28.5.1922)
- Date
- 1922-05-28
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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(Seite 12 Wien. Sonntag _ ' Die Ausstellung steht, wie ihre Vorgänger, stark im Zeichen der Moderne. Bor allem ist wieder Laske zu .rennen, der in seiner charakteristischen.Art zahlreiche Stücke beisteuert, starke äquareMstische Impressionen eines phancasievolleu Erzählers^ bewegte Breughel-Visionen, die von oedeutendcm malerischen Sinn Zeugen. Letztlich hat sich der Künstler eine primitive Darstellungsart zurechtgelegt, die nicht überall glücklich wirkt, prächtig kommt sie in seinen Märchenstückcn. wie „Predigt des Heiligen" zur Geltung. Mit dem Problem des Expressionismus ringen Seibold, Reinitz und manch anderer, ohne daß man den Eindruck oavontrüge,' daß diese Auseinandersetzung bereits endgültige Ergebnisse brächte. Was sich hier als Stil präsentiert, Macht oorläufig vielfach den Eindruck der Manier. Positiver wirken Roths Farbeuexpcrimente, namentlich sei die stimmungsvolle „Heilige Familie" hervorgehoben. Originell in bestem Sinne' sind die Arbeiten Revys, der Bewegung und der Tiere mit festem Griff zu packen weiß. Auch G-rafs blühenden Farbenphantasien läßt sich manches Schöne nachrühmen. Als Lyriker des Expressionismus erscheint Flach, der-starke Stimmungen auszulösen weiß — ma'.l sehe daraufhin seine „Brücke" an. Mit Glück müht sich Tischler um einen neuen Stil. Seine Arbeiten sind nicht alle gleichwertig, in einzelnen gelingt ihm mit den ' knappsten Mitteln ein Ausdruck voller, lebendiger Unmittelbarkeit. Etliche Plastiken (Stemolak, Barwig) sind von guter Qualität. . ■ —r. —d. Freie f ii d i s c he Volksbühne Gastspiel in der Roland-Bühne 4280 Letzte Vorstellung in dieser Saison! ,7»?.b'-L Der Landsmann Aus den Theatern. v ImBurgiheater wird Diensiag „D i e I u n g- 1 r a u v o n O r l e a n s" gegeben. Im Operntheater geht morgen „2 ahm e" in ' Szene. In der Volks.« per geht heute „D i e F l e d e rm a 11 s“ mtl Frau Slarsk als Rosalindc und Kerrn Ientsch als ANred, beide vom Theater an dcr Wien, in Szene.. In der Konzerteinlaqs: Iosma Setim und Dr. Ralph Brnahky. Dirigent K?rr Kraus. — Morgen wird „T i e.f l a n d" mit Frünlein Rantzau als Maria und Kerrn Schurmann a's Pedro , gegeben. Dirwent Kerr Kraus. Im Deutschen V o l k s t h e a t e r und in den K a m m e r s p i e l e n finden wegen plötzlicher Erkrankung mehrerer M>tgli-.der die für heute angesetzt geweicuen Nachmi.ktagvorstellungcn nicht statt. — Direhtor Bernau hat die dreiahlrge Komödie „V a l u t a" von Felix Dormann zur Auf« sührung in der nächsten Spielzeit angenommen. ' Im I o s e s st ä d t e r Theater feiert morgen der srovzösische Schwank „Der Tänzer meiner T-r a u" das Jubiläum der 2 5. Aufführung. Die Besetzung ist dieselbe wie bei der Premiere. . Im R a i m u n d - T h e a i e r verabschied-t sich heute Mar P a l l e n b e r g, der in dieser Saison 37 Abende in Wien gespickt hat, in dev lustigen Dedektivkomödie „Der W a u w a u“. — Dienstag den 30. d. gelangt das Schampiel v ch e n ßiimbre ch l" von K. L. Waomr zur Erst« auffühkung. In der R o l a n d - B ü h n e eröffnet Freitag den 2. Juni Direktor Kans Sonnmlhal ein Ensemblegastspiel für' die Sommeripielze'it. Jur Uraufführung gelangt „Sch u bh aus Ienith", eins Burleske aus . der Lederbranche in drei Akten von Emil Brüll und Oskar Friedmann. Für die Hauptrolle wurde Ludwig Stärk als Gast gewonnen. , , Die Freie jüdische Volksbühne beendet heute ihre diesjährige Saison mit „Der Singer f t n s.e-i n Traue r", -Spiel in drei Akten von Ossip Dymow. Das Ensemble begibt sich sodann sür ein dreimonatiges Gastspiel nach Rumänien. - - T a n a g r a - T H e a t e r. , Für die Mitglieder des Zenlralvsreins der ZsitungsüntekUehmungen findet Freitag den 2. Juni, 6 Ilhr abends, im Tanagrä-Theater (Vergnügungspark, Prater) eine Sondervorstellung statt und werden jene Mitglieder, die dieser sehenswerten Vorstellung beizumohnrn wünschen, gebeten, dies ehestens durch Telephon-Nummer 16-3-33 Kehanntzugebcn. . .' Lujo Plein veranstaltet Dienstag den 30. d. im Zeremonie n s a a l der. Hofburg einen Arien- und Liederabend. Am Klavier Leon F. Step an ob. Anfang halb 8 Uhr abends. Russischer Tanzabend. Nicht jeder Tanzabend ist bekantlich ein Vergnügen. Damit hüten wir eigentlich über die Tanzvorführungen ber. Zara Alexejewa und den Schweden H o lg e r M e h n e n erschöpfend berichtet. Sie tanzten zunächst eine russische Allegorie „Aus dem roten. Schrecken". Tie „Allegorie" war sehr banal. Uebrigens: Fußspitzentänzc vor einer Kulisse, die üusgetürmte Berge von Leichen vorstellt, sind frivol, wenn sie, wie in diesem Falle, nichts sind, als eben Fußspitzentänze. Da gehören schon Persönlichfciicn dazu, welche irgend etwas, wie eiwa Wähnsinnsschäuer, orgiastische Lust oder unsägliches Leid, Ausdrücken können. Diese Persönlichkeiten waren nicht vorhanden. Auch die übrigen musikalisch untermalten getanzten Soli und Duetten waren nicht wesentlich. Holger Mehnen ist jedenfalls der begabtere Teil. Seine Pantomime, nach. Rubinstein „Der Krieger" war der Lichtpunkt des Abends. Das volle. Haus war beifallsfreudig. , , . A. Jüdische Dramen. I. L. Perez: Nacht a. d. alt. Markt (broschiert 15 gebunden 20 Mk.). Die goldene Kette (broschiert 15 Mk., gebunden 20 Mk.). In Fesseln (broschiert 16 Mk., Wiener MortzenzMmg gebunden 20 Mk.). — Th. HerzluDaS neue Ghetto (broschiert 16 Mk., gebunden 20 Mk.). —t Zweig A.: Sendung. Semäels (broschiert. 20 Mk., gebunden 45 Mk.). — Beer Hofmann: Jakobs Traum (broschiert 20 Mk., Halbleinen 36 All.). Jüdisches Theater, 2 Bände (broschiert. 40 Mk., gebunden 60 Mk.). Erhältlich: Buchhandlung N. Löwit (Dr. Präger), 1-. Bcz., Rothenturmstraße 22. .-y. ZiLerKLur. Salomon Dembitzer: „Mein Onckel". Verlag Reuß u.Pvllak, Berlin. . - Dieses Büchlein von 14 Seiten, von dem uns mitgeteilt wird, daß es in einer einmaligen Ausgabe von.850 numerier« icn Exemplaren gedruckt wurde, in acht den Versuch, chne Grotesk-? zu sein.. Aber das Unternehmen, ist ziemlich lendenlahm geraten und kommt über den Ansatz nicht hinaus. So kann man den Schlußsatz „Am meisten schmerzt mich, daß ihr von allen'., was ich gesagt, habe, kein fBtvt verstanden habt",. beinahe im Sinne einer Selbstkritik werten. Wilhelm Michel: „Verrat am Dentschtuni".Eine.Streiischrift zur Judenfrage. Verlag Paul Steegemann, Hannover. Wilhelm N-.ichel, als kultivierter Schriftsteller und tüchtiger Stilist bekannt, geht in diesem Schriftchen mit großer Vehemenz gegen den in Deutschland grassierenden Radau« Antisemitismus los. Wenngleich Michels Anschauungvon der Judenfrage von der nnserigen recht weit abliegt, liest sich doch das Büchlein mit Befriedigung. Nach Michel ist der Antisemitismus nicht bloß eine Sache zwischen Juden und Judenhassern, sondern ,,in erster Linie "die Sache zwischen Deutschen und einer Horde von Verrätern aller edlen geistigen ritterlichen Ueberlieferungen des Deutschtums".' Er ist eine „Tschandala-Revolte", die man Niederschlagen müsse. Michels stark nationale Betontheit saßt den Nationalismus im ' Sinne seiner ganzen schöpferischen Kulturweitchauf und nimmt die „Deutschjuden" als eingedeutschten Bestandteil in Anspruch. Die männliche freie Tendenz dieser mit Bekennermut undtreffender Nuancierung geschriebenen Schrift macht einen durchaus erfreulichen Eindruck. a. f. Funk S.. Dr.: T a l m u d p r o b e n. Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage. Sammlung Göschen. Berlin-und Leipzig. 1921. Vereinigung wissenschaftlicher Verleger. 140 Seiten. Diese nach hisiorifchen Gesichtspunkten ausgewählten Proben, eine Aufklärungsschrift im besten Sinne des Wortes, haben in der vorliegenden Neuauflage eine wertvolle Vermehrung und Verbesserung erfahren. Hinzugekommen sind die Abschnitte: Das Zehntbekenntnis im Heiligtume; die Spuren des altbabhlonischen Gesetzes; Israel, das Volk und das heilige Land. •— Zugaben, welche ohne Zweifel das Büchlein interessanter machen. In dem Abschnitte: Spuren des altbabylonischen Gef setzes werden einerseits Analogien zum Gesetze Hamunabis angeführt, andererseits Rechtslehren herangezogen, welche mit diesem Gesetz bewußt - polemisieren. Zeitgemäße Bedeutung ist den in dem Kapitel: Israel und das Heilige Land, -zusammengestellten : Textwiedergaben - zuzuschreiben.. Das Büchlein verdient weite Verbreitung und ist ganz besonders dem jüdischen Lehrer zu empfehlen, in dessen Hand es reichen Segen zu stiften geeignet ist. Artur-Gerber: Maria im Walde. (Roman. Auf holzfreies. Papier gedruckt, eleganter Geschenkband Mk. 46.—, in Halbleinen Mk. 48.—. Der neue Roman ist ein von Orgelklängen getragenes Evoe der himmlischen Liebe. Es ist ein Buch der Erbauung sür die' glücklich Verliebten, ein Born der Wiederaufrichtung; für die einsam Entsagenden. Sicher aber ist, daß jeder Leser dieses schöne Werk voll echter Poesie ins Herz schließen und lieb gewinnen wird. Dr. I. S. Bloch: „Erinnerungen aus meinem Leb c n". 2. Band. R. Löwits Verlag, Wien. (Brosch. Mk. 80.—, geb. Mk. 100.—.) Dem vorliegenden zweiten Bande von Dr. Blochs „Erinnerungen aus meinem Leben" wird man in der jüdischen Memoirenliteratur eine gesonderte Stellung zuweisen müssen. Sein Wert ist dadurch gekennzeichnet, daß er' über das Autobiographische^ und rein Persönliche hinaus ein kulturhistorisches wichtiges Zeitereignis in schlichter und zugleich dramatisch wirksamer Form zur Darstellung bringt. Der Band ist ausschließlich dem in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts vor einem Wiener Schwurgericht verhandelten, weit über die Grenzen der damaligen Donaumonarchie Aufsehen erregenden Ehrenbeleidigunßsprozesses kontra Pfarrer Josef D e ck e r t und Paulus Meyer gewidmet und bringt eine eingehende, fesselnd geschriebene Darstellung der von Pfarrer Deckert. und dem Renegaten Paulus Meyer geführten Verleumdungskampagne gegen das Judentum sowie eine vollinhaltliche Wiedergabe des stenographischen Protokolls des Prozesses. Wohl hält.sich Dr. Bloch in diesem Prozeß im Hintergründe und greift in den Gang seiner Verhandlungen weder als Zeuge noch als Sachverständiger ein, aber $§ ist sein Verdienst, zuerst die Austragung dieses Prozesses, der mit einer Verurteilung beider Angeklagten endete, als notwendig erkannt und. ihn ermöglicht zu haben.- Es war ein glücklicher Gedanke von Dr. Ävch, das stenographische Protokoll dieses an dramatischen Momenten reichen Prozesses seinen Lebenserinnerungen einzuverleiben; er hat damit ein Dokument von kulturhistorischer Bedeutung und einen wertvollen Beitrag zur jüdischen Apologie der Oeffentlichkeit zugänglich gemacht. §6. Mai 1922' Nr. 1194' Wl © W9!■} € £: Aurelstraße 5-7 iimiiiiiummmimiHimiiiimiiiimiuii Tel. Nr. 20-4-86, 20-8-01, 20-0-46, 22-5-76 Telegramm- Adresse s Contlnentalbank, 133 Wechselstube, l.f B$senc8orfbrstrasse Nr. 4 Wechselstube^., Tafoopstr. 46 a. Tel. 49-4-28 ■ ■ ■ ■ ■ SBQ HHB BQ SS B Bl ■ ■ ■ D 9 H ■ H B B ■■■■■■■!! BUS Bll ■ Bank und WechseBhaus iftlppllngerstraße I. WlppilngerstralSe 1. Telephon 14-3-76, 12-8-0Y i --—-- ,.. -wr , BoLksmirt. Gestempelte Krone — —.0525 Centimes. Auszahlung Wien — —.05Vs Centimes. ä Rückgang der Mark. In Zürich notierte - die österreichische Kronr ... —.05^ (—.0550 am 26. Mai) die österr. gestempelte Kröne . —.0525 (—.0550 am , 26. Mai) die tschechische Krone .... 10.05 (10.02 am 26. Mai) die Mark ......... 1.78 ( 1.82 am 26. Mai) Agram . . 1.88 ( 1.87 am 26. Mat) Sofia... , . .' 3.92 ( 3.95 am 26. Mai) Budapest . .V. . . . . . —.63 (—.64 am 26. Mai) Marschau ......... —.13 (—.13 am 26. Mo<* Kriegsakleihe. Am 1. Juni d. I. werden die 6,5prozeutig.en S ch a tz s ch e i n e der 6. K r i e g s a n l e i h e zur Rückzahlung fällig. Die Finanzverwaltung wird diese Obligationen termingeinäß der Einlösung zuführen, soiveit sie als Schuld der Republik Oesterreich übernommen (kontrollbezeichnet) worden sind. Den Inhabern der fälligen und. cinlösungsfähigen Titres ivird aber auch das Recht eingeränmt, statt Entgegennahme der baren Rückzahlung die fülligen Kriegsanleihe-Schatzscheine ganz oder zum- Teile gegen ab 1. Februar -1922 verzinsliche sechsprozentige, dreimonatig kündbare Sch atz sch eine umzutauschen. Von dem Recht des Umtausches, welcher, soweit hn Inland erliegende Schatzscheine der 5. Kriegsanleihe in Betracht kommen, durch das Postsparkasscnamt durchgeführt wird, muß bis längstens 31. Juli 1922 Gebrauch gemacht werden. Nach Ablauf dieses Termiucs erfolgt nur mehr Barcinlösuug. I ' - KaMalserhöhrmg der PaLestLne Land .DeveLopeMenL Company. Jerusalem, 20. Mai. (I. C. B.) Die Palestine Land Developemeut Company beabsichtigt, das Aktienkapital auf 100.000 Pf. St..zu erhöhen. In der letzten Sitzung befaßte sich der Rat mit der Organisierung , des Landverkaufes ^aufGr und eines Berichtes von Dr. Thon, denr'eS während feines Eüropabesüches gelungen, ist, bedeutendes . Interesse für Landkäufe in Palästina zü erwecken. Die Jüdische Kslonralbank in London, - Rechenschaftsbericht und Bilanz für die Jahre 1899—1922. Die jüdische Kolonialbank (Jewish Colonial Trust) ist eine englische Gesellschaft, deren Hauptniederlassung sich in London befindet und die am 20. März 1899 in das , Gesellschaftsregister eingetragen wurde. Die wichtigsten Aufgaben der Bank sind: Die Gründung, Entwicklung und Förderung von industriellen und anderen Unternehmungen und die Ausführung von Kolonisationsplänen in Palästina, Syrien und in anderen Teilen der Welt. Die Eröffnung, Entwicklung und Förderung von Emigration oder Immigration aus oder in alle Länder und insbesondere die Er- -öffnung, Eytwicklung und Förderung der Immigration von Juden nach Palästina, Syrien und anderen Gegenden des Orients. Die Durchführung von Bankgeschäften aller Art, die Erwerbung staatlicher oder sonstiger öffentlichrechtlicher Konzessionen, Stiftungen, rechtlicher Verfügungen und Privilegien in allen Teilen, welche nach Ansicht, des Councils der Gesellschaft, die Möglichkeit bieten, eines, ihrer Ziele zu fördern sowie die Entwicklung, Durchführung und Verwirklichung dieser Konzession. Die Feststellung und Ausnützung von Möglichsten für Kapitalsanlagen in Palästina, in Syrien und allen anderen Teilen der Welt, und mit Rücksicht darauf die Erforschung, Durchsuchung, Prüstmg und Entwicklung alles Berg-, Boden- und sonstigen Eigentums sowie die Entsendung und Verwendung von Expeditionen, Agenten , usw. Das. autorisierte Kapital der Jüdischen Kolonialbank beträgt 2,000.000 Pf. St., eingeteilt in 1,999.900 gewöhnliche und hundert Gründeraktien von. je 1 Pf. St. Von diesem Kapital waren ungefähr 260.000. Pst St.. Aktien vor dem Kriege ausgegeben und voll eingezahlt. Ein weiterer Betrag von ungefähr 120.000 Pf. St. wurde im Jahr 1918 nach dex Okkupation -Palästinas durch die britischen Truppen ausgegeben. Am 31. Dezember 1920 betrug das eingezahlte Kapital der.Gesellschast 380.316 Pst St. Zu gleicher Zeit betrug, der allgemeine Reservefonds der Gesellschaft, mit Ein-