Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1194 (28.5.1922)
- Date
- 1922-05-28
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2979076-2980129-2980274--11230-2997662- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Zagreb 1× ep/1046069
OCR text
Än die geehrten Abonnenten der „Wiener Morgenzeitung". Neuerliche Sleigerungen -er Regien und aller, zur Serstellung -er Zeitung »Sligsn Materialien zwingen «ns» -ie Bezugspreise gleich -en anderen Wiener Tageszeitungen enlspechend zu erhöhen. Die Erhöhung' ersolgk nur in dem unde-ingt nokwendigen Ausmah; wir erwarten» -atz unsere geehrten Leser «ns auch weiterhin ihre Anhänglichkeit bewahren werden. Bezugsbedingungen ab 1. Juni: Abonnement tür Wien (zum Abljoün im Expedit o-ek in den Verschleißflellen) monatlich . . .... . . . . . ...... K. 2100'— Oesterreich monatlich .... 2100»- Tfchecho-Slowallei Monatlich .... lfchech. K. 20'- Polen monatlich. .... . . . . pol«. Mark 800'— Jugoslawien monatlich . . . . . Dinar 23»- Deulschlanmonatlich .... . . . . , . Mark 80*— Rumänien monatlich .... 40*— Äollanmonatlich. . . . . . ..... holl, fl i*so Italien monatlich. . . . ..Lire 6- Schweiz monatlich ...... schweiz. Franken 3.- Frankreich monatlich . . . . ..... Francs 8- Belgien monatlich .. . . belg. Francs 6*— England monatlich...... .... Schilling 3- Amerika monatlich .... . . . ... Dollar —♦50 M 1194 Men, Sonntag . ,1---r«:---;-——-—------ Tagesbericht. DieExplosionsKatastrophe von Blumau Gestern -ist' die Wiener. Feuerwehr abermals nach Blumarr auSgerückt, und zwar um die dort arbeitenden, schon ganz erschöpften FeMwchreEabzulösen.' Das LeicheMgäNgnis der Opfer hatte gestern stattfinden sollen, wurde ' aber verschoben. ' ' Seitens der staatlichen Filmhaüptstelle wurden , Aufnahmen aus der Unglücksstatte gemacht,. um einerseits eine objektive Uebersicht überdie Wirkungen der Explosion zu ge-> Winnen, andererseits durch Vorführung des Films werktätige Teilnahme für die Verunglückten und Ihre Hinterbliebenen zu Wecken.. ' - ' Diese Teilnahme hat' sich bereits eingestellt und es sind namhafte Spenden für die durch die Katastrophe zu Schaden ' Gekommenen eingelaufen. Bundeskanzler Schober hat sich gestern nachmittag? ’ - nach Blumau begeben. Untex Führung des, Oberinspektors P an e r und des Leiters de8 Polizeikommissariates Wiener- Neustadt, Polizeirates Dr. P ur r e r, wurden sämtliche von der Katastrophe , betroffenen Objekte besucht. Hierbei wurde mit dem Leiter des Polizeikommissariates Wiener-Neustadt der Stand der polizeilichen, Recherchen und die sich daraus ergebende eventuelle S ch u l d s r a g e, mit den. zu gleicher Zeit anwesenden Mitgliedern der Gerichtskommission des Kreisg^richtes Wiener-Neustadt der Stand der gerichtlichen. Untersuchung besprochen. . Nach mehr als einstündigem Verweilen in den zerstörtet: Gebäuden, besuchte der Bundeskanzler die in der Feuerwehrzentrale in Pflege befindlichen verletzten Feuerwehrleute und nahm sodann die. zerstörte Volksschule sowie eine Reihe von stark beschädigten Wohnungen in Augenschein, wobei Vu anwesenden Vertrauensmännern des Betriebes die weitestgehende und rascheste Unterstützung der Regierung zugesichert wurde. , Der Gesandte der tschecho-slowakischen Republik Krofta ist gestern-im'Bundeskanzleramts erschienen und .hat im Namen der tschecho-slowakischen . Regierung das. lebhafteste .Bedauern ausgedrückt und persönlich für die Opfer der Katastrophe den Betrag von■ 1,000.000 K. zu Händen des'Bundeskanzlers erlegt. Der französische Geschäftsträger Francois Roger- M au. gras hat 500.000 Franken zugunsten der Ovfer überr,littest. Der. schwedische Gesandte machte die Mitteilung, daß für die Opfer eine schwedische Hilfsaktion unmittelbar einsetzen irerbc. Die jüdische KranLerrfürsorge in Wien. Man schreibt uns: Angeregt durch den Fall Dina Wajgensperg/ der der Wiener jüdischen Bevölkerung die schmerzende Erkenntnis gebracht hat, daß.seit der Auflösung der Joint hier keine umfassendere Kraükensürsorge besteht, ist in den letzten Tagen in einem Kreise junger Aerzte . eine gewiß nicht originelle, jedoch - ernst zunehmende Fürsorgeidee aufgetaucht.. ... Noch immer übt der Nus der medizinischen Fakultät Wiens auf die. jüdischen Patienten im Osten große -Anziehungskrafl Unberaten, meist mit zu geringen Geldmitteln ausgerüstet, haben sie die verschiedensten Elendsschicksäle zu erwarten;^aber auch die in Wien wohnenden „Aus- . länder" wissest sich', besonders in Spitalsfällen, selten Rat. Daher muß eine von einem Arzt geleitete jüdische K, r a-n k e n f ü r s o r g e b e r a t u n g s st e l l e erstehen, zwei, drei Berufsfürsorgerinnen sind als Recherchentinnen und Pflegerinnen, einige Spezialärzte als Berater beizuziehen. Die Stelle muß mit. allen jüdischen Krankensürsorgeveremen und, mit allen Spitälern in regster Verbindung stehen.; . Ungehindert' durch einen Versuch praktischer Ausführung, baute, sich dieser Plan in allen Details aufs herrlichste aus, schließlich erstand aber doch, die Frage, welcher jüdische Faktor die Errichtung dieser. Beratungsstelle aus . sich nehmen solle. Der „Verein für zugereiste. jüdische Kranke", der am ehesten im Betracht käme, besitzt den besten Mllen, jedoch zu geringe Mittel, um auch Nur im entferntesten seiner eigentlichen Aufgabe, der B e z a h l u n g v o n S p i t a l sk o st e n u n d H e i m s e n d u n g e n, gerecht' werden zu können. Aehnlich sind auch die meisten anderen jüdischen Vereine zu wetten, die. statutarisch zur Krankenfürsorge verpflichtet sind, mögen sie sich der Beschaffung von Koscher- . kost, dem Krankenbesuch,, der Kurversorgung widmen oder sich, wie all die Frauenvereine, nur gelegentlich in Einzelsällen mit Krankenfürsorge beschäftigen. Nur eine Körperschaft, die ChewraKadischa, besitzt, infolge ihrer ständigen Sammlungen auf dem Friedhose, sich zeitgemäß steigernde Einnahmen. Die Erhaltung des E rch o l u n g s h e i m e s i n^ B a d en, die Hervorragende Beteiligung, an den Arbeiten des jüdischen Kurverbandes/welcher Heuer wieder die Aktion „Gleichenberg" als seine Hauptaufgabe betrachte^ bringt Wohl, durch die Geldentwertung, erhöhte Regtest. Aber bei'Unlerstützungen, Beiträgen Zu Medikamenten usw. gewährt der Verein meist nur lächerlich geringe Beträge. Es scheint daher, daß Chewra ^Kädischa ein stets steigendes, großes Vermögen besitze. Diesem altehrwürdigen Verein muß ein gewisses Recht Ms Konservatismus zugebilligt werden, und es' ist wenig wahrscheinlich, daß er neue, nicht aus seiner Mitte stammende Ideen übernehme. ' Und könnte'nicht die gemeinsame Stoßkraft all dieser Vereinigungen gemeinsamem Zweck dienen? ■« T” 1 -, ‘r t A ,?&/■ 28. Mai 1922 . Seit- 7 Verschleitzpreise ab Montag, SS.Mai: Einzelnummer . ...... ... . . . . . . K. 70*— Montagsnummer ..... . . ....... . Si * SO*— Zahlstelle«: ' Oeslerreichisches Poslfpartzassenkonlo 150.6S3. Lschecho-slowakisches Postsparkassenkonlv (Prag) 59.381. Polnisches Posifparkassenkonlo (Warschau) 190.227. Deutsches PvstscherKKonlö (Berlin W 7) 108.722. Rumänien (Czernowltz); Allgemeine Deposikenbank Ezernowitz. Schweiz: Schweizer Dolksbank in'Sl. Gallen. Jugoslawien: Postsparkasseriltorilo (Zagreb) 40.035. Italien: Soziela -i Cre-ilo CoMmereiale Triests» Dia Mazzini 30. Die DerwaNuns -er „Wiener Morgenzeitnng" Wie«, I!., Taborstratze 1—3. Telephon 44.038, 43.319. Schon im Februar 1921 wurde dein Präsidenten der Kultusgemeinde die Gründung eines Krankenfürs a r g e v e rb a n d e s vorgeschlagen. Es handelte sich um einen wohldurchdachten Organisationsplan, der, was besonders wichtig ist," auch eine erfolgversprechende Art der Geldaufbringung vorschlug. Unter 'den zahlreichen Aufgaben des Verbandes war auch, der Gründung einer Krankenberatungsstelle gedacht. Die Zentralstelle für jüdische soziale Fürsorge, der die Sache zur'Begutachtung übergeben wurde, hat günstig geurteilt, doch bisher ist weder von der Kultusgemeinde, noch von anderer Seite etwas geschehen. . ■ - « « Nunmehr soll der Krankenfürsorgeve'rband ins Leben gerufen werden. Alles, was irgendwie zur Zentralisierung der jüdischen Fürsorge beitragen soll, ist heute aufs wärmstezu begrüßen. Aus der „Wohltätigkeit" vär dem Kriege ist ein Fürsorgewesen erwachsen, das einen großen Teil der Bevölkerung erfaßt. Man denke nur, um ein einziges Gebiet zu erwähnen, wie vielen Kindern die Fürsorge der Ausspeisungsstellen, Heimstätten,. Ferienaktionen usw. zuteil wird. Die'Kraft der zur Beifügung stehenden materiellen Mittel wird aber immer geringer. Dieser krasse, traurige Widerspruch schreit nach der ordnenden Hand. . Der Staat deduziert daraus,' daß er den PrivatfürsorgeinstiLutionen eine Zulage zu den Gehältern gewährt, die Gemeinde Wien, in der derzeit tatsächlich das größte Interesse für Fürsorge herrscht, rücht nur aus dem Kapitel „Subventionen" das Recht, die Privatfürsorge zu regeln!. und bis zu einem gewissen Grade unter ihre Kontrolle zu stellen. Es wird daher derzeit sowohl in den Kanzleien des Bund?snnnisterimns für soziale Verwaltung, wie in ^denen des Rathauses fieberhaft an der Vorbereitung diesbezüglicher einschneidender Gesetze gearbeitet. Für die Kultusgemeinde ergibt sich nun die dringende Aufgabe, im letzten Moment die „Zentralstelle" zu übernehmen, rege, wertvolle Organisationsarbeit zu leisten, damit ihr die Kraft des Geleisteten in 'den kommenden Gesetzen die entsprechende Einflußsphäre sichert.- __ Siegfried Abeles. Lonis Warshall an Senator Lydge. Aus New-Uork wird berichtet: Der tiefe Eindruck, den die Resolution des Senat» über die Schaffung eines jüdischen Nationalheimes-in Palästina in der gesamten öffentlichen Meinung Amerikas hervorgerufen hat, gibt sich in den zahlreichen Zeitungsartikeln der Blätter und in den Zustimmungs- und Begrüßungsschreiben an die amerikanischezionistische Organisation, sowie an Senator Lodge, dem Initiator der Senatsentschließung, kund. Am 4. Juni findet im Hotel Commodo r"e iN.New-Wrk ein großer Empfang für SenatorLodge statt. Von besonderem Interesse ist das Schreiben,', welches der bekannte Politiker Louis Äst arshall an Senator Lodge gerichtet har. Leuis Marshall schreibt unter anderem: „Ich bin kein Zionist und bin daher in der.Lage,.dem..Gegen--, stände frei von jedem Vorurteil, von jeder Voreingenommenheit oder Parteilichkeit näherzutreten. Ich habe der Frage vwle Jahre hindurch das aufmerksamste Studium gewidmet, und bete Ergebnis meiner Ueberlegung ist, das ich die. Balsour- Deklaration und altes, was sie enthält und zum Zwecke hat, als eine der eindrucksvollsten offiziellen Kundgebungen moderner staatsmänmscher Kirnst betrachte. Diese Deklaration spricht sich für die Errichtung eines Heimlandes für^das jüdische Volk in Palästina aus, so daß diejenigen Juden, welche den ' Wunsch haben, ihre Mission in der alten Heimstätte Israels, in'dem 'Land ihrer Vorfahren, zu erfüllen, dies in Sicherheit und unter entsprechenden günstigen Vorbedingungen tun können. Die Erklärung enthält auch die weise Voraussicht, daß nichts unternommen werden dürfe, was den bürgerlichen religiösen Rechten der in Palästina bestehenden nichtjüdischen' Gen^inschaften präjudizieten oder die. Rechte und die politische Stellung, welche Nichtjuden in Palästina genießen, beeinträchtigen könnte. Die Deklaration entzieht'keinem Juden, der in irgendeinem änderen Lande lebt, jene Rechte, die 'er in dem Lande, genießt, >dem er seine Anhänglichkeit und Zugehörigkeit' widmete und welches er als das seinige betrachtet. „Im weiteren Verläse des Schreibens führt Louis Marshall aus:- „Ich habe die Ehre, der Präsident des Am erican J ewi sh C o m m i t e e zu sein, welches in keinerWeise mit der zionistischen Organisation verbunden ^ist. Zu ' seinen Mitgliedern' gehört eine große Zahl führender Juden in Amerika.'' Unmittelbar' nach der Veröstenlichung der' Balfour-Deklaration hat das American Jewish Commitee eine Zustimwungskundgebung zur Deklaration verfaßt, welche am 28. April 1918 von einer außerordentlichen Vollversammlung der Mitglieder des Kornitees ratifiziert wurde," :<■ y ' Nathan Groß gestorben. Einer der tätigsten und verdienstvollsten Zionistech der Leiter des Haager Hauptbüreaus der Keren Kajemeth, ' Nathan G r o ß, ist Freitag, in jungen Jahren Plötzlich ge-. storben. Eben war er aus Palästina zürückgekehrt,'wohin er im Auftrag'des Direktoriums gefahren war, um die Ueberi siedlung des Hauptbureaus nach Jerusalem vorzubereiten.' Bei der Ausreise erkrankte er, und trotz vorübergehender^ Besserung ist er, ein rüstiger Mann in den Vierzigerjahren, - plötzlich gestorben. . ' i Nathan Groß war einer ans der.alten. Garde. Er * stammte aus Galizien und schön in frühester Jugeirdzeit war er Zionist. Er schloß sich jener Bewegung an, die. als ' Vorläufer der „Poale Zio^ im alten Oesterreich 'betrachtet werden kann und sich in jüdischnattonalen Handelsangestelltenvereinen organsierte. Er war an der Gründung der /,Poale Zion" beteiligt, stand mit KaPlanski an ihrer . Spitze und bewährte sich sowohl als Theoretiker als . auch als Redner,, Agitator und Journalist. Mit Kaplansky gemeinsam baute er 1906—1908 die Theorien des genossen- , schaftlichen Poale-Zionismus aus, sie redigierten. damals den „I ü d i s.ch e n A r b e i t e r", der in Krakau erschien:; Sie traten auch mit Franz O ppenheim er in^ Verbindung, dessen Vorschlag, eine Siedlungsgenossenschast^ in Palästina zu gründen, sie lebhaft befürworteten. Vor! Austritt der Poale Zion aus der Landsorganisaiion war! Groß auch Mitglied des österreichischen Landeskomitees.! Ärn 8. Kongreß im Haag, derselben Stadt, in der ihn der . Tod ereilte, hielt Groß eine glänzende Rede, in der et-' mitten ^in den Kämpfen des! praktischen und des positi-! scheu Zionismus, auf die s o z i a l ö k o n o.mis ch e Seite der Palästinafrage: das Problem der Mischen Arbeit/ hinwies, die beide Richtungen übersehen. Dr. Baden-' he im er, damals Vorsitzender des Direktoriums' des-. I. N. F., wurde auf Groß, der sich stets besonders warm! für den N. F. einsetzte und scharfe Kritik an desien betnm*; liger Tätigkeit übte, aufnrerksam und berief ihn 1908 nach Köln zur Organisierung des Hauptbureaus. , - . Was Groß in dieser Stellung förmlich aus dem Nichts! geschaffen hat, wie er das Hauptverdienst an dem Ausbau^ des gewaltigen Sammelnetzes, der Propaganda, der Verwaltungskontrolle usw. hat, weiß jeder aktive Zionist. Diese unermüdliche, initiativreiche Tätigkeit voll zu würdigen, ist unmöglich, für sie spricht ihr Resultat. Lange Jahre hatte er allen Zweigen des Dienstes vorzuftehen, erst vor einigen Jahren wurden Ressortleiter neben ihm .eingesetzt,. .doch blieb er der Leiter des Bureaus, das heute eine Körperschaft von 30 Beamten mit fünf Ressorts ist, und der Vorsitzende des „Dreierkomitees", das seit dem Rücktritt de Liemes die Vetreung des Direktoriums im Hauptbureau darstellt. Eben ist Groß in der, Sitzung der palästinensischen Direktoren zum „Manager" für Organisation und. „Propa- . ganda" ernannt und damit sein Lieblingswunsch erfüllt worden. Die. Uebersiedlung nach Erez Israel, .steht unmittelbar bevor. Und gerade in diesem Augenblick, in dem sein. Lebenswerk aufeinem Höhepunkt stand, würde er der Bewegung, seiner Frau und seinem jungen Sohn entrissen. '! .. Groß hat auch als Mensch überall die wärrnsten Synrpathien genosien. Im Moment seines Uebertritts ins Hauptbureau des I. N. F. hatte er im Amte den Partei-! mann abgelegt, und ängstlich die strengste Objektivität gewahrt.. Als Vertreter der Beamten ist er im Direktoriunr immer warm für deren Jnteresien eingetreten. heißt, Jetzt hbehfelne Stöffireste» für Anzüge, Modehosen, Mäntel, Kleider und Kostünie geeignet, noch billig zu kaufen bei W* VI., Linke Wienzeile 40. im Hofe