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Wiener Morgenzeitung · 1922-05-27 · Heft 1193 (27.5.1922) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1193 (27.5.1922)
Date
1922-05-27
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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eene. * Wien, Vamslag SSifftcsI MÄgöttzettüüg 27. Mai 192D Nr. 1193 swordenen Entstellung der Tatsachen in der Berichterstattung sich mit ihren gegenwärtigen Führern identifiziere!:, so erscheint unser Standpunkt um so gerechtfertigter, daß wir!den Verkehr mit der Organisation der Angestellte!: durch j Vermittlung der jetzigen Führer adlehnen. Merkwürdig! klingt auch der Schlußsatz der Resolution, in welchem die; Angestelltenschaft droht, den Versuch der Disziplinierung 1 ihrer Vertreter wegen Handlungen in Ausübung ihres Mandats, also auch wegen gewaltsamer Entwendung und Vernichtung von Aktenstücken mit allen „zu Gebote stehenden Mitteln" zu verhindern. Diese Fassung läßt die unglaublich klingende Auffassung zu, daß die Angestelltenschaft auch diese sonst in keiner Organisation übliche Form der Ausübung von gewerkschaftlichen Mandaten gutheißt. Fünfuirdzwarrzigzähriges Jubiläum des Abgeordneten Dr. Ostas Lhon, Dieser Tage feierte Dr. Osias Thon das Jubiläum seiner fünfundzwanziigjährigen Tätigkeit als Rabbiner von Krakau. Abg. Thon, der am 13. F.bruar 1876 geboren wurde, hat eine streng jüdische Erziehung genossen. Erst im 18. Leebnsjcchr begann er die Ghmnasialstudien, worauf er die Berliner Universität bezog, wo er im Jahre 1895 auf Grund einer in wissenschaftlichen Kreisen viel bemerkten Arbeit, „Die Grundprinzipien dev kantischen Moralphilosophie und ihre Entwicklung", das philosophische Doktorat erlangte. Auf Grund dieser Arbeit wurde er von der philosophischen. Zeitschrift,, Kantstudien" zurständigen Mitarbeit eingeladen. Schon damals nahm Dr. Thon an der beginnenden jüdischen Renaissancebewegung regen Anteil und vcröftentlichte mehrere Arbeiten auf dem Gebiet der jüdischen Philosophie. Besonders erwähnenswert ist seine Studi über die Philosophie des Chasdai Kreskas. Im Jahre 1897 wurde er zum Rabbiner der Krakauer Lemeinde bestellt, wo er nun seit 25 Jahren tätig ist. Von Krakau aus hat Dr. Thon eine segensreiche zionistische Tätigkeit entfaltet. Mit Adolf Stand, Schiller, Ehrenpreis, Dr. Kodak stand er an der Wiege der zionistischen Bewegung in Galizien und schloß sich dann als einer der eifrigsten Anhänger Theodor Herzl an. Außer seiner zionistischen Tätigkeit hat Dr. Thon eine sehr-regsame Tätigkeit als hebräischer Schriftsteller entfaltet. Er gehörte zu den ersten Junghebräern, die sich um Achad Haam im „Haschlloach" gruppierten. Seine glänzend geschriebenen Essays haben rasch die Aufmerksam?-" des hebräischen Leserpublikums auf sich gezogen. In: „Haschiloach" veröffentlichte er u. a. in Fortsetzungen ein größeres Werk über Spencer. Zu erwähnen ist' noch eine größere wissenschaftliche Arbeit, „The Present status of Sociology in Germany-, die im englischen „Journal of Sociology" erschienen ist. In den letzten Jahren hat sich Dr. Thon ausschließlich der Politik gewidmet und gehört als Abgeordneter des Sejms zu den hervorragendsten politischen Führern der polnischen Judenheit. — Auf diesem Wege übermitteln auch wir ihm unsere besten Glückwünsche! Die Schulgelderhöhimg <ttt der Wiener : Handelsakademie ■ Da die Direktion und der Verwaltungsrat der Wiener Handelsakademie unerwaret vor einigen Tagen das Schulgeld auf den geradezu exorbitanten Betrag von 87.000 K. für das lausende Schuljahr im nachhinein erhöht haben, was den Besuch dieser Schule für Kinder von Angestellten und Angehörigen des Mittelstandes geradezu unmöglich macht, hat die Diensag den 16. d. im Riedhof stattgefundene Gründungsversammlung der Elternvereinigung der Wiener Handelsakademie, in der die Erbitterung der Elternschaft zum schärfsten Ausdrucke kam, den Beschluß gefaßt, das Schulgeld nur in dem Ausmaß zu bezahlen, wie es an den beiden anderen Wiener Handelsakademien zur Einhebung gelangte In dieser Versammlung wurde auch die merkwürdige Haltung des Verwaltungsrates der Anstalt sehr abfällig kritisiert, der weder eine Sanierung der Anstaltsfinanzen durch lausende Beiträge seitens der Finanz-, Bank- und Jndustriellenkreise in Angriff nahm, noch auch ernstlich sich um eine Subventionierung der Anstalt von seiten des Staates oder der Gemeinde, oder am besten von beiden zusammen, bemühe. Es wmrde darauf hingewiesen, daß das Schulgeld nicht nur an den Gymnasien und Realschulen (8000 K.), sondern auch an den staatlichen Handelsakademien, die leider alle in der Provinz sind, ein unverhältnismäßig geringeres sei (12.000 K. pro Jahr), so daß gerade die Ellern in Wien, das doch' die weitaus stärkste Steuerquelle Teutschösterreichs ist, gewissermaßen dafür gestraft würden, daß sie Bewohner dieser Stadt seien, während mit deren Steuergeldern die Provinz- Handelsakademien subventioniert würden. Die Eltervereinigung hat daher beschlossen, vom Ver- ' waltungsrat die unverzügliche Einleitung von Schritten zur raschesten Erlangung einer staatlichen und städtischen Subvention zu verlangen, hierzu ihre eigenen Dienste im Interesse der Sache zur Verfügung zu stellen und in den nächsten Tagen eine allgemeine Ellernversammlung einzuberufen, in der alle schwebenden Fragen cifkt gründlichen Aussprache unterzogen werden sollen. Gemeinderat. Die gestern anschließend an den. Landtag abgehaltene Sitzung des Gemeinderates wurde durch Bürgermeister Reumann mit einer Trauerkundgebung für die Opfer von Blum au eröffnet. Der Bürgermeister würdigte das heldenhafte Verhalten der verschiedenen Feuerwehren und. der Wiener Rettüngsgesellschaft, und gab bekannt, daß die. Gemeinde miverzüglichMe zur Milderung der ärgst e n N o t erforderlichen Schritte einleiien werde. Frania Moritz Oskar Siissmatm Przemysl Knittelfeld (Steiermark) empfehlen eich als Verlobte .Wien, im Mal-1922 Kenia Dawäd Ottynia Leo Ratz Buczacz Sufdjtog iucrbeu brei Tage gültige Rückfahrkarten zum doppeltes Preise, der einfachen Fahrkarten ausgegeben. - * Eine teilweise «ntervermietete Wohnung kann nicht angefordert werden. Der Verwaltungsgerichtshof unter -Vor sitz des Präsidenten Dr. Schuster hat die prinzipiell wichtige Entscheidung gefällt, daß eine zum Teil untörverinietcte Wosi Nuug auch bann nicht angefordert werden kann, wenn der Hauptmieter, aus. welwem Grund auch immer, seiner Wohnung auch mehr als drei Monate langfernbleibt. 6389 Verlobte Wien; im Mai 1922 6390 rTflLE$-FflBRIK I Telephon 15-5-35 D'TpStS Telephon 15-5-35 I Knisbacherft Windschauer, Wien. I., Hestoi I o'n'i7aj5H”ruis -Vjkvv ojr'sip ■ Export nach alten Staaten! Die beantragten Zuschnßkredite stir die städtischen Unternehmungen im Betrage von 6,25 Milliarden Kronen wurden nach dem Bericht des, Vizebürgermeisters Emmerling g e n e hmi g t. ~ Die beantragte Stellensystemisierung für den j ü d ischen ReliglonZunterricht an Volks- und Bürgerschulen wurde ohne Debatte angenommen. Zum Schluß wurden einige Wahlen, darunter auch die der Schriftführer des Gemeinderats, deren Mandatsdauer abgelaufen ist, vorgenonnNeN. Es werden die bisherigen Schriftführer einstimmig wiedergewählt. Die Sitzung wurde hierauf geschlossen. Die amerikanische Keren Hajessod- Kampagne. Einer ostiziellen Mittellung des amerikanischen Zen-- tralbureaus des Kerett Hajessod zufolge sind his zum 12. Mai 1,711.055 Dollar' eingelaufen. Die. Keren Hajessod-Kampagne ist auch^in Philadelphia durch ein Bankett, wo Samuel Untermeyer eine längere Ansprache hielt, eröffnet worden. Am Bankett beteiligten sich u. a. der Bürgermeister' der Stadt sowie, viele andere prominente Persönlichkeiten. Das zur Leitung der Kampagne eingesetzte Komitee steht unter der Führung des Senators des Staates Philadelphia, Max Aron, dem sich die angesehensten jüdischen Persönlichkeiten der Stadt für die Aufbringung von 300.000 D o l l a r im Verlaufe von einigen Wochen angeschlossen hqhen. ) Et« Heimkehrertransport t« die Bukomina. Wir erhalten folgende Zuschrift: Der Bukowinaer Zentralverband in Wien hat bei der im Bundesministerium für Verkehr abgehaltenen gemeinsamen Enquete in Anwesenheit der Vertreter der österreichischen Bundesregierung und der in Betracht kommenden Gesandtschaften durchgesetzt, daß ein kompletter Heimkehrerzug dem Verbände zwecks Beförderung von Bukowinaern nach ihrer Heimat bereitgestellt werde und' daß alle notwendigen Ausreisemöglichkeiten usw. erlangt werden. Zn diesem Zwecke sind für die Heimkehrer, welche erwerbs- und brotlos sind, G e l d m i t t e l d r i ngendnotwend i g. Der Bukowinaer Zentralverband in Wien ersucht, Geldspenden tunlichst rasch der Geschäftsstelle, 2. Bez., Rembrandtstraße 1, Tür 5, persönlich von 1 bis 4 Uhr nachmittags, Samstag und Sonntag ausgenommen, oder per Post zukommen lassen zu wollen. Eine Taxe van 61 Millionen Kronen für das Wiener Heimatsrecht. In der letzten Sitzung des Gemeindeausschusses für allgemeine Angelegenheiten wurde über Antrag des arntsführendeü Sekretärs Richter einem holländischen Antiquitätenhändler das tzeimatsrecht der. Gemeinde Wien zugesichert. Die Aufnahmstaxe für diesen,, übrigens altösterreichischen Staatsbürger, wurde mit 61,200.000 K. festgesetzt, da sich die Höhe der Taxe nach dem Jahreseinkommen des Aufnahmswerbers richtet und in diesem Falle 20 Prozent des Einkommens beträgt, so daß hier ein E i nkomrnenvon 306 Millionen in Betracht kommt. * Todesfall. Unser Redäktionskollege Dr. Hugo Spieg- 1 er hat einen schweren Verlust erlitten. Sein Großvater, der seit Jahrzehnten im Wiener Kaiviertel etabliert gewesene Kaufmann Salomon Feiwel, ist gestern im 82. Lebensjahre verschieden. Die Beerdigung findet morgen um halb 11 Uhr vormittags auf dem Zentral-Friedhof statt. Citt Wiener Arzt verunglückt. Der Spezialarzt Doktor Siegfried Tä n z e r.Wiedner Hauptstraße wohnhaft, ist gestern beim Besteigen der Preinerwand abgestürzt und blieb sofort tot. *Fürsorgefouds für Palästina-Emigranten (2. Bez., Zirkusgüsse 33). Spendenausweis Nr. 3 Vom 12. bis 24. 1(5 1922: A. B. -60.000 St.) S. E. 50.000 K. durch Trau L. Weiß, Klosterneuburg, 1 Pfund Sterling 10 Schilling 6 Pence, 50 Mk., zusammen 68.700 K.; Verein Wahre Hilfe 30.000 K.;. Ni N. K. 2000 K.; Dr. Rosenthal 1000 K.; durch Wolf Grünfeld Z. B. S. 20. Fr. I. Pelyan 1000 K.;' Samuel Lanvau 3000 K. Zusammen 2 0 5.7 0 0 K. Seit 1. April eingegangen 4 8 6.19 6 K. ' * Rückfahrkarten auf der Strecke - Wien—Mürzzuschlag. Hv Führten ab Wien-Südbähnhof Und ab Meidnng-Süv- >ahnhof nach den Stationen der Lokalstrecke Wien—Mürzt " Jüdische Kinderfreuude. Heute findet um halb 6 Uhr abends eine Elternversammlung der »Heimstätte. Pflicht' Donaustraße 9i, statt. Erscheinender Eltern ist .* Jüdisches Realgymnasium. Anmeldungen für die erste Klasse werden bis Ende Mai täglich (anßer Saitzssilg und Sonntag) zwischen -12 und 1 Uhr in der Direktiönskanzlei Wien: 1. Bez., Drahtgasse 4, 4. ^wck, enigegengcnommen. *Die neuesten Badekostüme. Die Modedame rüstet sich allmählich für die Badesaison, und da ist die Auswähl bei Kostüms, in dem sie am Strande erscheint, eine Frage von größter Wichtigkeit. Seidene Badeanzüge treten diesmal, zurück, man hält sie für unvorteilhaft,, weil sie sich, naß geworden zu, eng an den. Körper 'anschmiegen. Die elegantesten Badctoiletten bestehen ausschwerem Taft und sind in lebhaften Farben gehalten. Man begnügt sich nicht mehr mit einem einzigen Kleid, sondern auch das Badekostüm hat ein Unterkleid, das aus Taille und Höschen besteht und ein Oberkleid, das einen, reichgarnicrten Rock besitzt. Die Röcke sind ziemlich weit, der Ausschnitt bescheiden. Als Schmück der Schwimmkostüme sind besonders Muscheln beliebt, und aus ihnen werden ganze Gürtel angefertigt, die sehr exotisch aussehen. Auch Bommeln erscheinen, die mit Muscheln und Korallen, verziert sind. Dis Badekappen'sind reichgeschmückte Gebilde, die die Form von großen Blumenblüten haben oder ebenfalls mit Muscheln geziert sind. Der Bademantel besteht meistens aus Ratine, .ein Stoff, der immer in Form bleibt und nicht gebügelt zu werden braucht, wenn er naß geworden ist. , * Die Fkissurprrise um 28 bis SV Prozent hoher. Zn einer gestern abgehaltenen Sitzung der paritätischen Lohn, kommisson der Friseure Wiens wurden der Gehilfenschaft eine Erhöhung der fetzigen Löhne um 25 bis 30°/0 ab 29. d. zugestanden. Wle aus Meisterkreisen mitgeteilt wird, tritt gleichzeitig eme 25 . bis 30°/»ige Erhöhung aller Preise bei den Frisuren in Kraft. . * Ein Millionenbetrug mn Agramer Postsparkassenamt. Anläßlich der Kontrolle und Skontrierung im staatlichen Postscheckamt in Agram wurde am 13. d. festgestellt, daß vonseiten dieses Amt-? imWege der kroatischen Eskompte-Bank in Agrqm ein Betrag von 2,800.000 Dinars an ein Wiener Bankhaus zugunsten eines „M. Klein,. Kaufmann, aus Agram" überwiesen worden sei. Es stellte sich heraus, daß das' Konto - „M. Klein" fingiert war und das Postamt auf diese Weise um die 8,300.000 Dinars geschädigt worden ist. Die Untersuchung ha) eindeutig auf den im Scheckamte tätigen 36jährigen Kontrollor . Vojko Mikolij, zu Serajewo geboren, jugoslawischer Staatsbürger, hingewiesen. Der Vorgang war ungefähr der, daß der Beamte eines Tages auf die Tagcsliste das Konto Klein gesetzt, dadurch die Trausaktion bedingt und dann die Tagesliste mit der Bemerkung zurückgezogen hat, sie enthalte einw: Fehlers woraus-er eine--neue Tagesliste ohne das Konto Klein- - angefertigt und sie wieder zurückgestellt hat, sod aß der Betrug erst bei'der nach Monaten folgenden Skontrierung auffallen konnte. So viel Spielraum hatte der Täter und als; Mikolij, von der bevorstehenden Skontrierung erfuhr, erbba er sich bei seiner Dienststelle einen vierzehntägigen Urlaub, 'angeblich unr seine in Sarajewo lebende Frau mit den Kindern zu besuchen und ist am 9. d. abgereist, jedoch weder vom. Urlaub zurückgekehrt, noch auch vorher in Sarajewo gewesen. Soviel konnte die Behörde in Agram mitteilen. Und nutt setzten die Erhebungen des Wiener Sicherheitsbureäus ein. Dieses , hat den Fall in rastlser Weise aufgeklärt, den Täter und eine Frau, die in seinem'Banne stand, nämlich die 26jährige^Tochter eines Wiener Photographen, verhaftet und den weitaus größten Teil der Beute sichergestellt. * Rituelle Verpflegung auf den Schiffen der Internationalen Handelsschisfahrts-Gesellschaft. Um für die Bedürfnisse jüdischer Passagiere Sorge zu tragen, hatdie International Mercantile Marine Company (Internationale Handelsschifffahrts-Gesellschaft), welche die White Star (Weißer Stern), Red Star (Roter Stern) und American Line betreibt, auf 'ihren Schiffen, vor. einiger Zeit, koschere Küchen anfgestellt. Diese neue Einführung wurde insbesondere von den jildischen Passagieren der dritten Klasse freudig begrüßt und laufen wiederholt Dankschreiben der Passagiere ein, welche mit der . Behandlung und der ^.i'c der Kost während der Ueberfahrt sehr zufrieden sind. ___ Für das Wiener jüdische Schulwerk. Gsrkrnsest -es Jüdischen Schulvereines am 18. Juni 1822. Zugunsten hes notleidenden jüdischen Schulwerkes in Wien veranstaltet der Jüdische Schnlvsrein SoUntag den 18. Juni 1923 in dem großen Gärten und den Festsälen des I. Cafähauses (Prater» Kaupiallee ch ein großes jüdisches Gartenfest, fü; welches bedeutende jüdische - Kunstkräfie (Sänger, Varietskünstler usw.) bereits gewonnen sind. Der Kartenverkauf beginn! an folgenden Stellen: Sekretariat des Jüdischen S ch u l v e r e i n e s, II„ Zirkusgafse 33 (Tel. Nr. 45.606), Zionistisches L a n d e s k.o m i i4 e, II., Taborflraße 20 a, Administrationder „W jener Morgenz e i t u n g", II.. Taborsiraße 1/3 und bei sämtlichen zionistischen Dezirkssektionen und Vereinigungen. Vereine, Vorträge und Versammlungen. K e b r S i s ch e r Ä tub. II„ Taborstraße 1. Mezzanin. Heute um '/,y Uhr abends Mitgliederzusammenkunft, Sichachofschith. — S e f a rd t s ch - a k a d e m t s ch e r Verein „E s p e r a n z o". Keule um 7,9 Uhr abends im Vereinllokat II.. Novarägafse 27. Vortrag des Prof. W. Stein über „T'ieorte und Praxis der jüdischen .Jugendbewegung". Gäste wilKommen! — Z i o n i st i s ch e Z u a e n d g r u p p e. XX:. Äail Mrißlsiraße 5. Heute um 7r3 Uhr Vortrag pon M. Edelstein, ,Tiema Vorbehalten. Vorlesung von Schwager.^ Gesang: Here Morgllier. — Z i o n i st i scher Prater sprenge l.- Morgen um 9 Uhr vormittags Sitzung im Restaurant Bayer, I!., Vened'gerau. — S e n i o r en- Verb an d d er Z. M. V. Wie n. Heute um 8-Uhr abends aUtzerordentlicher S. C auf der Bude Hur wir äind die billigsten in hochfeinen Stoffresten für AnzüeOi MänteL Kleider und Kostüme eeei^rnet Uh, Linke Wienzeile Aft lm Höfe »»V. iüi,

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