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Wiener Morgenzeitung · 1922-05-27 · Heft 1193 (27.5.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1193 (27.5.1922)
Date
1922-05-27
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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,t , ' ' ' i v 1 t 1 i ,k. '-' ^i :/, i;-< „!'„, *• Nr. 1193 Wien< tzayrSt-g Wiener M-WjÄtW 27. ivcäi 1922^ Seite Preik-zu^ treten. Ein großer TM dieser 1800 unter den mchstgsten Vorwänden internierten Menschen f t nd/Jud e n. Die.Internierten. verweigern die Aufnahme jeder Nahrung. Hlößdieminderjährigen Kind er . sind vom Ssreik ausgeschlossen. Aus früheren Berichten ist bekannt, daß die schlechte'Verköstigung der Internierten zu wiederholten öffentlichen Skandalen führte und die Ursache vieler Krankheiten unb des Anwachsens .der.Sterblichkeit im Lager ist. Man kann sich nun die Folgen ausmalen, welche eine völlige Verweigerung der. Nahrungsaufnahme bei diesen unterernährten, körperlich geschwächten und seelisch tiefgedrückten Menschen haben muß. Trotz der allerstrengsten Gegenmaßnahmen des, Lagerdirektors Obersten P r o ch Darren die unglücklichen ' Internierten beim Hungerstreik aus. Selbst der Versuch, die Internierten zur Entsendung zweier Delegierter an den Minister des Innern nach Budapest zu bewegen, schlug fehl, da die Internierten erklären, daß sie der unbegründeten und unverdienten Gefangenschaft überdrüssig geworden sind und sich in keinerlei Verhandlungen rinlassen, sondern die Freiheit fordern, weil sie sonst lieber den frei-' willigen Hungertod wählen. Wie jämmerlich klingt gegenüber diesen Tatsachen eine Meldung des „Uj S o mo g y", wonach der Regierungskandidat Graf H oyos eine Abordnung von über seine Intervention aus dem Internierungslager entlassener Arbeiter empfangen habewelche ihm den Dank für diese schöne Tat ausdrückten. Das Blatt nennt diesen Stimmenfang eine „herzige Episode". Polen. Antisemitische Hetze. Aus Warschau wird gemeldet: - Anläßlich eines jüdischen Schulausfluges am Lag B'omer kam es in B i a l a P o d o l s k a zü antisemitischen Hetzen. Als die Kinder in geschlossenen Reihen am StaatZgymnasium vorbeizogen, wurden aus den Fenstern Tintenfässer geworfen. Am Nachmittag verwundete ein christlicher^ Passant eine Lehrerin,! in einem Wagen;u den Kindern * hrnausfuhr, mit einem Steinwurf. Als die K i n d e r am Abend vom Ausflug hcimkehrten, wnrden sie von christlichen Passanten geschlagen. Am nächsten Tag veranstaltete der professionelle Verein der polnischen Arbeiter eine' Demonstration mit roten Fahnen an der Spitze, wahrend welcher alle Geschäfte geschlossen wurden. Während des Vorbeimarsches des Demonstrationszuges wurden alle, »indischen Passanten geschlagen und einer sigar mit einem Mess"''' m Kopfe tödlich verwundet. Sodann begab sich der Demonstrationszug zur Bezirkshauptmannschaft,' vor. welcher ein Arbeterfiihrer eine Hetzrede gegen die Juden hielt und die Anwesenden zum Boykott wie auch zum Ausschluß der Juden aus sämtlichen öffentlichen Körperschaftens üüffordertk Aehnliche Hetzreden / wurden '- auch vom Balkon des Stadtrates gehalten. Unter dem Eindruck dieser- Hetzreden verlangte der versammelte Völkshaufen, mau möge die jüdischen Ratsmänner und Beamten vom. Balkon Herabstürzen. Zum Glück befand sich im Stadtrate zu dieser Zeit kein Jude. Anläßlich dieser-Vorfälle ist die jüdische Bevölkerung sehr beunruhigt, umsomehr ' als der Bezirkshauptmann m einem offiziellen Schreiben an die jüdische Gemeindevrwaltung die bedrohten Juden'auf keine Weise in Schutz nimmt, und die Polizei diesen Demonstrationen teilnahmslos zugesehen hat. (In letzter Zeit zeigt sich in Polen wieder eine neue antisemitische Hetzwelle, welche eingedämmt werden müßte, ehe cs, zu ernsteren Vorfällen kommt.) RuMchau. Vertrauensvotum für Lloyd George. London, 26. Mai. (Tel.-Komp.) Nachdem Lloyd George gestern abends int Unterhause.die Angriffe, die Lord Robert Cecil im Laufe der Debatte über Lloyd Georges vorausgegangene Genuarede, erhoben hatte, energisch zurückgewiesen hatte, erteilte ihm das Unterhaus mit 236 gegen .26 Stimmen das Vertrauensvotum. Die Arbeiterpartei enthielt sich der Stimmenabgabe. (Die Rede Lloyd Georges besprechen wir an leitender Stelle.) , Genehmigung der Immigrattousdill durch Hardiug. London, 23. Mai (I. C. B.) Wie aus Washington gemeldet wird, hat Präsident H a r d in g die Verlängerung des bisherigen provisorischen Einwanderungsgesetzes für die Dauer von weiteren zwei Jahren, und zwar bis zum 30..Juni 1924, genehmigt. Es werden somit auch in den nächstfolgenden Jahren nur 3 Prozent der Einwanderungsquote vom Jahre 1910 in die Vereinigten Staaten hrneingelassen werden. 1 . . Die jüdische Autonomie in Litauen. New-Zork, 23. Mai. (I. C. B.). Die Konferenz der ' amerikanischen Rabbiner hat auf ihre telegraphische Urgenz an den litauischen Präsidenten betreffend die gefährdete jüdische Autonomie in Litauen die telegraphische Antwort erhalten/ daß die jüdischen B esorgnksse wegen der nationalen Hechte'-ist'Äftaüm^st'n b.egründeL seien, da üienland in Litauen., die Absicht Hrbe, die Rechte der Juden emzuschränken.. ..‘:\f .:/■ ’ Der König von ItMtzn in Triest. Triest, 23. Mai. (Berichs'-der)-Wr. Morgenzeitung".) König B i k t o r E.m a uu e l stattete der: Stadt Triest den . längstangekündigten Besuch ab, der programmäßig verlief und mit einer großartigen MititärParadL seinen Abschluß fand. Bald. nachAnkunft empfing der König, nach den in Triest akkreditierten ausländischen Konsulen, die Vertreter, der verschiedenen Religionsgemeinden, darunter auch den Oberrabbiner Dr. Zoller, her im Ornat in Begleitung der Kultusvorsteher Guglielmo Eppinge r, Riccardo Leipziger und Angela Piazza erschien. Der König unterhielt sich mit dem Oberrabbiner über die Verhältnisse der Triester jüdischen Gemeinde, deren Stellung zu beit italienischen Schwestergememden und über das Rabbiuerseminar in Florenz, worauf Dr. Zoller dem Königs- , paar die Vorsteher vorstellte.. Das Königspaar verabschiedete die Vertreter' der Gemeinde in .besonders höflicher ^Form. Dem . Empfang wohnten außer-der Königin die Prinzessin Jolanda, Herzog von Aosta, Mariyeminister De Vito und der Triester Gouverneur Senator Mösconi bei. , Die internationäre Änleihe für Deutschlands , Paris, 26. Man Wie „Petit Parisien" berichtet, hat sich das Komitee der internationalen. Bankiers bei den, gestrigen Beratungen im Hotel „Astoria" dem von der Reparationskommission vertretenen Standpunkt wesentlich genähert.. Die Bankiers erklären es als unerläßlich, daß Deutschland den Ban kno t enumlanf vermindere und das Gleichgewicht im B u d g e t wieder herstelle. Das Komitee hat das Studium der wirtschaftlichen Lage Deutschlands begonnen und dürste kaum vor fünf bis sechs Wochen über die Grundlagen der internationalen Anleihe schlüssig werden. Es'ist wahrscheinlich, daß das Komitee einen Plan von mehreren auf'ern and erfolg end en Aule i'hen ausarbeiten werde, da eine einzige größere Anleihe die gegenwärtigen Schlvierigkeiten nur aufschieben würde, Anstatt sie zu lösen. Diese Anleihen würden sich aus einen Zeitraum von 15 bis 20 Jahren verteilen^und gleichzeitig den Vorteil bieten, die' Reparätionsschuld nach Maßgabe der Zahlungsfähigkeit Deutschlands' allmählich flüssig zu machen. ' ■ Tagesbericht. Die Explofionskataftrvphe irr Blumau Ans Blumau wird uns -gemeldet: Bisher sind 16 Tote aufgefunden worden. Bei der gestrigen Lohnäuszahlung hat sich nur die' Hälfte der Arbeiterschaft gemeldet. Verwandte von Vermißten suchen ihre sieben unter den. Trümmern. D a b e r w.u r d e^n. z w e i A r b e nd d e s - tz e st e r n n i e de r g e g a n g e n e n G ejv i tt ers d u r ch Bl i tz°' s a/l a g getötet. Die Beerdigung der Opfer wird heute -um halb 4 Uhr nachmittags stattfinden. An der Unglücksstätte sind gestern die Minister Grünberger, Pauer und Wächte'r, sowie Abg. Seitz eingetrosfen. Es wird ein großzügiges. Hilfswerk eingeleitet. Bisher ist eine Gesamtzahl von siebzig Schwer- und Leichtverletzten' sestgestellt. Groß ist aber auch die ' Zahl der durch die Häuserverwüstungen obdachlos Gewordenen. Der Sachschaden wird auf zwei bis drei Milliarden Kronen geschätzt. Ueber ... ... die Ursache der Katastrophe werden die Nachforschungen fortgesetzt, ohne bisher zu einem bestimmten Resultat geführt zu haben. Nach einer Version soll ein Motor heißgelausen sein, nach einer anderen eine Sprengkapsel in das zu waschende Material gefallen sein. Sicher ist nur, daß ein verhängnisvoller Wassermangel die Löschaktiou sehr erschwerte. Angebliche soll das Wasser zur Bewässerung dev Schrebergärten verwendet worden sein/ Die Feuerwehren ‘ waren ausschließlich ■ auf die in der Nähe vorbeifließende Piesting angewiesen. Die Blumauer Feuerwehr, die als erste zur Stelle gewesen war, hat vier Tote und zwei Schwerverletzte zu beklagen. Die Wiener'. Feuerwehr arbeitete, unter der Leitung des-Oberinspektors Holler und Generalingenieurs Bauer die. ganze Nacht unermüdlich. Der Direktor der Pulverfabrik Blumau Dü. Hönig leitete die Rettungsaktioyen,. bis er schließlich verletzt und von Nervenerschütterün^n gepackt, züsämmenbrach, ... Die Arbeiter hielten gestern eine Bcrsamtnlung ab und stellten folgende drei Forderungen aus: Wiederaufrichtung ihrer Wohnun-- geü,. um. der. Obdachlosigkeit vorzübeugen; Wiederaufbau des Betriebes, um'den Arbeitern Beschäftigung und Verdienst zu-bieten und Ersatz'für ihre verloren gegangene Habe. Landesrat Hellmer setzte die. eiUgetroffenen Minister von den Forderungen der Arbeit"r, die sie in Form einer Resolution abgefaßt hatten, in Kenntnis.. Darauf fand eine Sitzung, mit den Bertrauensinännern und Mitgliedern der Verwaltung, ' denen auch der Leiter der. Staatsfabrik, Ministerialrat Allmayer-Beck beiwohnte, statt. Es wurde eine Ambulanz gewählt, die die kleinen Wohnungsschäden beheben soll, um die Räume halbwegs wohnlich zu machen. Weiters versicherten die Vertreter ber, Regierung,' daß die Arbeiter bei dem Wiederaufbau beschäftigt werden würben, um eine Verdienstmöglichkeit zu findett. Und bezüglich der Schadenersatzansprüche'würden Gendarmeriepatrouillen bestellt, die von Haus zu Haus gehest,!, um'die Höhe des angerichteten Schadens festzustellen. Ferney wurde eiü Komitee geivählt, das alle'Wünsche/der-Arbeiter '.entgegenßunehmen unhsthnen mit. .Rat und Tat Heizü^ stehen hat. '; .. . Eine Spende des deutschen Gesandten. V Im Laufe des heutiqcu Tages begab'sich der . deutsche Gesandte Dr. Maximilian Pfeifer zum . Bundeskanzler Schober, um ihm namens der deutschen Regierung sowie persönlich die wärmste Anteilnahme an dem Unglück in Blumau und mit dem Mißgeschick der auf dem Felde der Arbeit gefallenen Opfer zu bekunden. Der ' Gesandte. übergab dem Bundeskanzler zugleich als Beitrag zur ersten Hilfe für die Notleidenden 500.000 fönnen. . . Der zionistische Parteirat. Für'morgen ist der zionistische Parteirat einberufen. Tagesordnung: 1. Bericht (Ing. Robert Stricker); 2. Keren' Hajessod (Referent Dr. Jakob Weiner); 3. Jugend- und Studentenfragen (Referent Dr.- Wilhelm Stein); 4, Kooptieruntz von zehn Mitgliedern in den Parteirat; 6. Ersatzwahl eines Mitgliedes des Landeskomitees; 6. Numerierung der Delegiertenliste zur Jahreskonferenz; 7. Eventuelles. Beginn der Beratungen um 2 Uhr nachmittags im Sitzungssaale des Zionistischen Landeskomite.es, 2. Bez., Taborstraße 20 a. Zionistisches' Landeskomitee für Oesterreich: Dr. N. M. Gelber. Ing. Robert Stricker Ein orthsdoxev VorkäMpfer für Palästina. In Jerusalem ist vor kurzem der 85jährige, aus Ungarn stammende Rabbiner Akkiba Josef Schlesinger, ein Schüler des bekannten Talmudisten Ch'sam Sofer, gestorben. In seiner Jugend schon legte , er reges Interesse für die Kolonisation Erez Israels an den ,Tag, und reiste allein nach Palästina, um dort Grund und Boden zur Ansiedlung won Juden käuflich zu erwerben. Interessant ist eine Bestimmung, die er als junger Rabbiner erlassen hat; er gestattet nämlich jenen Juden, Heren Frauen einer Uehersiedlung nach Palästina'uichi geneigt, sind und sich scheiden lassen wollen, die Bestimmung des R. Gerson außer acht zu lassen, und zwei Frauen zu heiraten.. Aus diesem Gründe -haben damals die Jerusalemer Rabbiner Schlesinger mit dem Bann belegt und eine Verso lgungskampagne gegen ihn' eingeleitet, so daß Schlesinger lange Zeit Hunger und Not leiden mußte. Trotz dieser Verfolgungen vertrat er sein Leben lang seinen Standpunkt. Er wollte auch in Palästina mehrere alte Gesetze, die seit der Zerstörung des Judenreiches aufgehoben waren, wieder einführen. Schlesinger gehörte zn den originellsten Persönlichkeiten des orthodoxen Erez Israel- und der Gedanke der Wiederbelebung Palästinas war ihw Ms das Teuerste. Als Herzl Jerusalem-besuchte, stellte sich ihm Schlesinger vor und schloß sich ihm mit Begeisterung an. Seine Freude über den Beschluß /von San Remo war unbeschreiblich.. Erst knapp vor seinem Tode kam es zwischM ihm und den andern Rabbinern zu einem Friedensschluß. . . . .. Die Lohnbewegung der ÄngesteLten Der KuttusgeMeinde. Vorgestern fand im Bürgercafe Praterftraße eine Vollversammlung des Verbandes 8er Angestellten der Wiener Kultusgemeinde statt, an welcher, auch der Sekretär D o r e r deZ Bundes der öffentlichen Angestellten und Vizepräsident Herdegen der' städtischen Angestellten leilnahmen. In der zur Annahme gelangten Resolution wurde der Bericht der Verbandsleitung zur Kenntnis genommew und ihr „für ihr unerschrockenes und selbstloses Eintreten. das vollste Vertrauen" ausgesprochen. Die Angestelltenschaft gibt in dieser Resolution ferner ihre Entschlossenheit kund,' ihre Förderung auf die dauernde und lückenlose Gleichstellung in -den Bezügen mit. den Angestellten der Stadt Wien mit allen gewerkschaftlichen Mitteln dnrchzusetzen. Die' Resolution schließt: „Sie (die Angestelltenschaft) weist die. gegen die Verbandsleitung und die, gesamte Angestelltenschaft in der „Wr. Morgenzeitung" infolge einseitiger tendenziöser Be- Linflussnng erfolgten Angriffe als vollkommen unbegründet und haltlos auf das Entschiedenste zurück. Die Vollversammlung .weist schließlich den Versuch einer Disziplinierung von Vertretern der Angestelltenwegen Äeußerungen und Handlungen in Ausübung ihres Mandates als mit der Dienstordnung in Widerspruch stehend aus das schärffte zurück und erklärt die aus der weiteren Verfolgung dieser Angelegenheit sich etwa ergebenden Schädigungen der Mandatare mit allen ihr zu' Gebote stehenden Misteln zu verhindern." Aus diesem Passus der Resolution ist klar ersichtlich, daß der größte Teil der in der Vollversarnmlüng anwesend gewesenen Angestellten den Artikel der '„Wr. Morgen-, zeitung", gegen welchen sich diese Stelle richtet, entweder überhaupt nicht gelesen oder bewußt mißdeutet hat. Me Artikel der „Wr. Morgenzeituug", in welchen die Lohnbewegung der Angestellten der Kultusgemeinde besprochen wurde, gingen von der ^Notwendigkeit der Erfüllung' der Forderungen der Angestellten auf ein den wirtschaftlichen Verhältnissen entsprechendes Existenzmininrum aus. Die „Wr. Morgenzeitung" hat die Bestrebungen, der Angestelltenschaft auch gegen den Willey der Majorität stets gefördert, und selbst in-dem letzten Artikel, in welchem g c g c n die derzci11geu Führer der Angestelltenschaft Stellung genommen werden mußte, betonten wir ausdrücklich, daß wir die Führer .,.nicht mit. der Angestellterffchäft identifizieren. Wenn nun'die Angestellten^ der Kultusgemeinde trotz der auch durch-die gefaßte: Resolution, osfercknndig geenxl. 8tokke, Herren- und Damenwäsche, Leinen-und Stückwaren, alles eratk assig und billigst bei II., Taborstraße 4f Teiophon 47-1-79 En gros En <9e1al<

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