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Wiener Morgenzeitung · 1922-05-25 · Heft 1191 (25.5.1922) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1191 (25.5.1922)
Date
1922-05-25
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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feeite S _ Wien,. Donnerstage -_ Nationale Kolonisation und Privatinitiative. Bon Vladimir Jahotinsky. « Der Keren Häjessod ist^ nicht nur ein Fonds — er ist Luch eine, Kolonisationsmethode. Die führende Idee dieser Methode ist die Kolonisation mit Hilfe öffentlicher Fonds. Einige Leute zweifeln an der Richtigkeit dieser Methode. Sie weisen darauf hin, daß zum Beispiel Amerika von Pionieren kolonisiert wurde, die auf ihre eigene Verantwortung den Ozean durchkreuzten, ohne öffentliche Fonds.in.Anspruch zu nehmen oder sich an England ihn Hilfe zu wenden. Und diese Kritiker fügen hinzu, daß cs vielleicht gerade die Alternative: Untergang oder Erfolg durch eigene Kraftentfaltung gewesen ist, . die die wundervolle Energie und Ausdauer dieser Pioniere erzeugt hat. „Verderben tvir nicht", so fragen diese Kritiker weiter, „unsere eigenen Pioniere, indem wir ihnen einen Teil ihrer persönlichen Verantwortung nehmen?" Bevor wir diese Frage beantworten, müssen wir uns ' über einen Punkt absolut klar sein: Es kann über die Rolle der Privatinitiative innerhalb der Kolonisation kein Zweifel bestehen. Die Privatinitiative ist der Hauptantrieb und die wesentliche Kraft bei jedem Kolonisationsunternehmen. Wie Amerika ehedem von einzelnen Pionieren kolonisiert wurde, so Ivird Palästina durch die Energie Tausender, Zehntausender, Hunderttausender, die sich nur auf ihre eigene Kraft verlassen, wiedererrichtet werden. Der Keren' Hajesfod war niemals dazu bestimmt, individuelles Kapital' und Privatinitiative zu ersetzen. Seine i n zigerZweck liegt vielmehr in der Ermöglichung und Unterstützung der Privatinitiative.. Prüfen wir die Umstande, denen die Privatinitiative . im heutigen Palästina.begegnet. Das kann am besten durch Beispiele, geschehen. Mr. T. aus Amerika kommt mit Privatkapital itöcfj Palästina und beabsichtigt, dort eine Fabrik für gewisse chemische Produkte zu eröffnen. Er ist ein guter Geschäftsmann, hat große Erfahrungen im Handel mit chemischen Produkten und ist außerdem ein sehr guter Zionist. Durch Erkundigungen und Entdeckungen erfährt er, daß die Rohmaterialien für sein Fabrikat in Palästina reichlich vorhanden sind, daß ein genügender Absatzmarkt gesichert ist und alles gut gehen wird. Aber trotz älletnm kündigt er nach drei Monaten an, daß er sich zur Aufgabe feines Planes entschlossen habe. Aus welchem Grunde? Erzeigt feine Kalkulationen und beweist, daß der Lohn, der von jüdischen Arbeitern verlangt wird, die Einkünfte des Geschäftes um 25 Prozent übersteigt. Deshalb geht er nach-Amerika zurück. Begegnet man nun dem jüdftchM Arbeiter, dessen „unmäßige" Forderungen Mr. 1. entmutigt haben, und^bittet man ihn um eine Erklärung, so wird er seine Kalkulationen zeigen, welche die.Wurzel des Nebels erkennen lassen. Der Arbeiter sagt: „Als Mensch stelle ich bescheidene Ansprüche, da ich auf Entbehrungen gefaßt bin und mich begnüge, mit Frau.und Kind in einem kleinen Zimmer zu leben. Unter gewöhnlichen Umstanden dürfte dieses Zimmer ineinem kleinen Larüie'von Palästinas Art monatlich nicht mehr als 10 Schilling kosten; aber ich bin bei der Wohnungsnot gezwungen, monatlich 2 oder 3 Pfund Sterling auszugeben. Wenn, ich-das nröglich machen will, muß ich entsprechend , verdienen. Wer meine Ansprüche verringern will, der Laue billigere Hauser!" Er fährt i>amt fort: „Ich wurde im Rcorden von Rußland geboren und lebe jetzt in einem subtropischen Klima, stehe einer neuen Ernährung, einer neuen Art Arbeit gegenüber. Ich werde ein öder zwei Jahre nötig haben, um mich zu akklimatisieren, was genau so für meine Frau und mein Kind gilt. Es wird noch eine Zeit dauern, bis Doktorrechnungen und Chinin eine Natürliche Rolle in meinen monatlichen Ausgaben zu spielen beginnen. Wer diese Ausgabe aber vermeiden will, der baue öffentliche Hospitäler und führe den Kampf gegen die Malaria. Solange das nicht in genügendem Maße geschieht,-muß ich die Ausgaben machen, während mein Arbeitgeber natürliche höhere Löhne zählen muß." — Dieses Beispiel ist nicht er- , fünden, sondern einfach und typisch. Jeder Kenner Palästinas wird es bestätigen. Es zeigt aber deutlich die Beziehungen zwischen Keren Häjessod und Privatinitiative. D e N- Keren Häjessod ist die Dampfwalze, die den Weg f ü r'd i e Privatinitiativ e bahnt. Äehnlich ist der Stand für die Privatinitiative in der Landwirtschaft. Der typische Einwanderer, der Farmer werden will, ist natürlich nicht Millionär; im Höchstfall hat er ein mittelgroßes Kapital, etwas unter öder gerade 1000 Pfund.' Damit känn er immerhin die Ausgaben decken, die erforderlich sind, um ihn und seine Familie zu erhalten, bis sein Boden Nutzen bringt. Aber sein Kapital genügt nicht, wenn die Arbeit mit einer großen Ausgabe eingeleitet werden. soll, wenn er den größten Teil seiner Gelder in das Unternehmen stecken muß, lange bevor er eine Ernte erwarten kann. Diese Schwierigkeiten bestehen nicht Nur in Palästina. Auch Amerika muß trotz seiner unbegrenzten Möglichkeiten mit den Ausgaben moderner landwirtschaftlicher Kolonisation rechnen, die es.dem Durchschnittssiedler nahezu unmöglich machen, sich ohne Hilfe öffentlicher Quellen anzusiedeln. Diese Tatsache war zum Beispiel ausschlaggebend für He „S t ä te Land Settlemen t", deren Plan in Kalifornien angenommen wurde. Bei der Untersuchung der Methoden und Ergebnisse dieses kalifornischen Experiments, das unter Leitung von Professor Äwood M e a d vorgenommen wurde, sieht man sofort, welche Aehnlichkeit zwischen den finanziellen Aussichten des Problems'in Palästina und in Kalifornien besteht, sogar zwischen den Methoden, die von der kalifornischen Regierung und. der zionistischen Kommission beobachtet wuäen.' Dev Hauptgedanke m Heiden Fällen geht daraus aus, daß die Siedler niemalsge* Reden der Horthy-Pogromisten. Der letzte Sonntag war auch der letzte Wahlversammlungstag, und es ist begreiflich, daß' diese, letzte Gelegenheit, auf die Wählerschaft mit Dem lebendigen Wort'zu wirken,/ von den Kandidaten, soweit sie reden durften,-weidlich ausgenützt wurde. Die letzten Versaminlungstage haben nun , wahre antiscmi t i s ch e< R e d e e x z e s s e der Kand idatender Regier u n gs Part e i gebracht. Selbst der Reichsverweser Horth'Y in höchsteigener Person^ hat am letzten Montag, also eiMn Tag nach Schluß der Redefreiheit, sich als Wahlagitator bewährt. Wir geben hier die wichtigsten Stellen der auf verantwortungsvollem Posten stehenden Kandidaten wieder: / Horthys Rede. Anläßlich des fünfzigjährigen' Jubiläums der technischen Hochschule in Budapest: „An die Hochschuljugend, die mit so reiner Begeisterung auf dem geraden Wege fortschreitet, richte ich die Bitte, sich von diesem.Wege nie wieder, wie so oft in ferner.-Vergangenheit, abdrängen zu. lassen. Es gibt keine Richtung,- der man nicht eine gefällige Einstellung zu geben vermag, denn es gibt kein Verbrechen, das sich,nicht bemänteln ließe. Wer sich darauf versteht. und. darin seinen Beruf erblickt, kann, unversehens viel Gift in Zucker eingeben, und nur.8as. nn-. bedingte Vertrauen in die Führung einer starken Regierung kann vor dieser Gefahr bewahren. Daruni begannen b est ru ktiv e Kräfte immer und überall ihr Werk zunächst mit der Zertrümmerung, der Autoritäten. Schlimm wäre es um das Schicksal eines Läüdes bestellt, worin Nicht die Regierung, sondern Re ch.ts sch u tz b u r e aus die Rechtsordnung währen würden. Aus einem derartigen Bureau ist. einmal schon ein Nationälrät, aus diesem die'Revolution,, dann der Bolschewismus und die fremde Besetzüng hervorgegangen. Der Funke-wird am besten im Keime gelöscht,., noch ehe die Flamme auflodert. Die Seel-e der Hpchs ch u l j u gen d ist es, die ich zunächst vor dieser Infektion bewahren möchte. Folgen Sie auch künftighin mit Begeisterung, ihren Führern und Lehrern, auf deren weiteres patriotisches Wirken ich Gottes Segen herabflehe.". Mfnisterprästöent.Graf Bethlen (zu einer Deputation der alten Judengemeinde in H ala s): „Bon oppositioneller Seite ist eine mit scharfen Mitteln betriebene Propaganda im- Zuge, will unt er Ö e n Jude«.Unruhe zu stiften. Die.Regierung'wird beschul-, digt, daß.'sie .mchtzHM. Wizt.habe^^Am,chie die'Rechtsordnung gefährdenden'Elentente "M ^pllcx Kraft äüfzutretem Kein Mensch, der guten. Glaubens ist, kann wirklich glauben, daß die Ergreifung Ml Täter de^ letzten Bombenattentats nNr. v on dem^ Willen.der Regierung a b h ä n.g i g sei. Die Regierung ist von dem besten Willen beseelt. Es iiegt n icht an ichr, daß die Täter bischente noch nicht ergriffen sind." " Der Staatssekretär als antisemitischer Hetzredner. - In Szegedin hielt der Staatssekretär des Ministeriums des Innern -Stephan K o s z o, dessen Chef bekannt-' lich Graf El ebeksberg ist, eine Mählrede, die ein Ex^eß des rohesten. Antisemitismus war und tatsächlich zu Ausschrei-. Lungen gegen die liberalen Kandidaten führte. Der Staatssekretär sagte u, a., daß die Juden Schädlinge des . zwnngen werden, das ganze oder den größten Teil ihres Kapitals als Anfangsausgabe anzulegen. Die Ansangsausgabe. muß vielmehr von dem öffentlichen Schatzmeister getragen werden, während der Siedler Gelegenheit finden muß, das auf diese Weise empfangene Darlehen nach einer gewissen Zeitspanne zurückzuzahlen. In unserem Falle greift hier wieder der öfsentliche Fonds ein, kommt, der Keren H a j e s s ö d als Dampfwalze zur Geltung, die berufen ist, der Privaünitiaüve die Hindernisse aus dem Wege zu räumen. , -Aber das ist nur. e i n e Rolle, die der Keren Häjessod. spielen soll. Um die zweite Rolle zu verstehen, müsseif wir einige Worte über Osteuropa sagen, weil von dort. Ae Hauptarmee der Kolonisten erwartet wird. Während der ersten Kriegsjahre gab es in Rußland, Polen, Litauen und Galizien beivorsichtiger Schätzung mindestens zehntausend .jüdische Familien, die bereit waren, unmittelbar nach Friedensschkuß mach Palästina überzüsiedeln, vorausgesetztnatürlich, daß eine europäische Berwaltüng das'alte türkische Regime ersetzen würde. Das wären die den Mittelstand bildenden „Baaleibätim", die in jenen Tagen ein Durchschnittskapital von zehn- oder fünfzehntausend Dollar besaßen. Sie bildeten ein ausgezeichnetes Kolonisaüonsmäterial, weil sie geschäftstüchtig, hilfsbereit, weder zu jung noch zu ült waren und Ausdauer hatten. Viele von ihnen hätten sich sogar nicht einmal' von den Hindernissen äbschrecken lassen, wie sie Mr. L., von dem wir oben gesprochen haben, begegnet sind. Aber .jetzt ist die Kolonisatiönskraft dieses ausgezeichneten Menschennraterials vernichtet worden. Sogar diejenigen von ihnen; die''sich diesseits der russischen und ukrainischen Grenze befinden, sind in bezug auf die Privatinitiative in Palästina , hilflos. Die Leute in den lvestlichen Ländern, fürchte ich,', begreifen nicht, welche Tragödie der Niedergang der osteuropäischen Währungen bedeutet. Ich habe das nur durch-persönliche Erfahrungen senuen. gelernt.. Nach dem.Mrlsbüder Kongreß verbracht^ ich auf einer Tour zehn Tage in'Tirol und Oesterreich. Ich schljef 'in Hytels,. hatte gutes Abendbrot und'Frühstück, ünh blieb die letzten Tage in Iunsbrück^wo ich TheäterÄsty^. A>. W«l - Rr. 1191 --- -----.. -H in 4 L ande s seien, niemals ihre Pflicht gegenüber dem Vaterland erfüllten, niH an die Front gmgen und das Land -a uswuche r n. Die Christen, welche djesä Juden unterstützen, unter ihnen auch der.Prälat Gießwein, seien Chrr st em v o n d e x t r a u r i g e n Gestä l t. Was habe nun mit dieser Gesellschaft zu geschehen? rief Staatssekretär. Koszo und beantwortete seiye Frage kürz und vündig: Das Geschwür muß.ausgebrannt werden. Zur selben Zeit log. der Minister, des Innern Graf K l ebe l s L e r g in einer anderen Stadt pon dem auftichttgen 'Willeir der Regierung und besonders des Ministeriums des Innern, d en k o n f e s s i o n e l len Fried e n und die Rechtsordnung -wieder herZustellen. . Wo alles redet, kann der jüdische Agent.Horthys, der gewesene Budapester . . . . Knltusminiftev Franz Szekeltz nicht schweigen..Er hielt im zweiten Wahlkreis von Keeskemet eine Korteschrede für den Regierungskandidaten und führte u. a. aus: „Die Juden haben in den letzten Zeiten viel Ungerechtigkeiten erlitten und sie hätten das Recht, deswegen in ihrem Herzen Groll zn nähren. Aber wir I n d e n s i n d d i e K i n d e r e i n e r M u t t e r, die Kinder des, un.garisch en^Baterlandes, und ist auch unser Vaterland gegen seine Kinder ungerecht, so haben die Kinder doch nicht das Recht, ihrer Mujter gräm zu' sein. Wir sind nicht ungarische Juden in diesem Lande, sondern Rag y a r e n j ü d i s ch e r Kons e s s. i ö n." Die Kortefch-Rede in der Akademie der Wissenschaften. Auch die Budapester Akademie der Wissenschaften hak sich in den geistigen Kreis des Horthy begeben. Ausgerechnet in der letzten Agttationswöche vor den Wahlen hielt das ordentliche Mitglied der ungarischen Akademie dev Wissenschaften Ludwig M e h e l y einen Vortrag über seine „Neue Rassen.theorie". Die Rastenkreuzung — so führte Mehely aus—falle immer zum Schaden des eingeborenen Volkes aus. Die Katastrophe des ungarischen Stammes sei durch die Mischung mit jüdischem Blut verursacht worden. Die Juden impfen den -Autochthonen ihr Blut ein und eignen sich sodann ihre Kultur an, die >sie sogar expropriieren. In Ungarn wären die Halbblüter,-die ungarisch-jüdische Nachkommenschaft, wegen ihrer Minderwertigkeitschön längst ausgestorben, wenn nicht immer neue entstünden. Das imgarische Volk habe sich in dieser Richtung eine - schwere ethnische Sünde zuschulden - kymmm^ lassen. Es chabe gegen die Gesetze dör Natur verstoßen,-was^ sich jetzt entsetzlich rächt. Das ungarische Volk müsse dies mit allen Mitteln gut machen und sich vor den jüdischen: Eindringlingen schützen- Hierzu ist nur zu bemerken, daß dieser Ludwig Me-, he ly ansonsten Professor der allgemeinen Zoologie an der Buöäpester Universität und Generalinspektör des-Tiergartens ist. Daß Mehely diesen Ausfall nicht extemporierte, steht schon deshalb fest, weil nach den Statuten der Akademie -jeder Vortragende seinen Vortrag vorher dem Klässenpi'äsidenten zu unterbreiten verpflichtet ist. Die anwesenden „Unsterblichen^ empfanden den Vortrag Me^elys tat-. sächlich als eine unerhörte politische Hetzrede, und Alberf Berzeviczy und einige andere Akademiker verließest ostentativ den Saal. ich alles einberechne, weniger als einen Dollar oder gerade fünf Schilling. In Palästina sah ich Leute aus W i e n mit österreichischen Millionen ankommen, deren Hotelrechnun-- gen für den ersten Monat, in ägypttschen Pfund ausgedrückt, so stark anwuchsen, daß für ihre Privatinitiattve wenig blieb. Hier müßte der Keren Häjessod eintreten und seine zweite Rolle spielen,' nämlich die des Anleihefonds. Es wäre unverantwortlich von uns, wenn wir Von dem zionisüschen Mittelstand, der als kolonisatorisches Element genau so wichtig ist wie die Chaluzim, keinen Gebrauch machen wollten. Ihre Einwanderung und Ansiedlung unter den gegenwärtigen Verhältnissen muß vielmehr von einem öffentlichen Fonds finanziert werden, wobei es natürlich ist, daß das System der Darlehen beobachtet werden muß. Wenn'wir bas Budget des Keren'Hajesiod analysieren, werden wir sofort, die. beiden Elemente entdecken, die' hier Unter dem Namen „Dampfwalze" und „Anleihefonds" beschrieben worden sind. Es leuchtet ein; daß beide-beabsichtigt sind, um den Hänptgegenstand, die Privatinitiative, zst fördern. Der Keren Häjessod ist nicht die „'verkehrte Methode^, der Kolonisation; er enthält vielmehr die richtige M e-, thode, die pra.ktisch und wissenschaftlich zugleich i st. Diese Methode entspricht nicht nur den Fordemngen unserer Zeit,/ sondern auch den besonderen Bedingungen Palästinas und den verschiedenen Typen der jüdischen Pioniere. ' , , $te erste öffentliche jüdische Anleihe. Jerusalem, 22. Mai. Die Regierung hat die-Stadtperwaltung' von T e l - Aiv i w ermächtigt, eine Anleihe von 80.000 Pfund aufzünehmen. Dies ist die e r st e jüdische.öffentliche Anleihe. Die Anleihe ist durch die städtischen Steuern sichergestellt, zu 6 Prozent perzinSlich und. HHählbär in 20 Jahren. Das. amerikani-. fche' Mitglieh' Hy pälästmensisch-zionistischen " ExekÄihe, Pichter R of e n h t, begibt sich am- % Juni nach Ame-; rika, runt Wmatzuugen über die ZMnWg MAnWeM

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