Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1189 (23.5.1922)
- Date
- 1922-05-23
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2979076-2980129-2980269--11180-2997607- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Sette 4 Wien, Dienstag Wiener Morgenzeitung 2B. Mai 1925 Nr. L18V Der Lohnkamps in der Metallindustrie. Der Wiener Jndustriellenverband hat bekanntlich am 9. d. die Kollektivverträge für die.Angestellten und Arbeiter der großen Betriebe gekündigt. Der Verband der österreichischen Eisen- und Metallwarenproduzenten» der etwa 8000 bis 10.000 Mittel- und Kleinbetriebe umfaßt, hat sich diesem Vorgehen nunmehr nicht angeschlossen, sondern an den Metallarbeiterverband eine Zuschrift gerichtet, in der die Aröeitneymer aufgefvrdert werden, schrift gerichtet, in der die Arbeitnehmer anfgefordert werden, angesichts der täglich wachsenden Schwierigkeiten in der Beden Unternehmern einzutreten. In diesen Verhandlungen soll zunächst eine Herabminderung der Kündigungsfrist für den Kollektivvertrag, die gegenwärtig drei Monate beträgt, erzielt werden, weiter soll das bisherige System der gleitenden Lohnskala einer gründlichen Reorganisation unterzogen werden. Dr Eisen- und Metallarbeiterverband erwartet von dieser Einladung eine Aufnahme der Verhandlungen im Laufe dieser Woche, und cs scheint auf diese Weise eine Verständigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern in den Miltel¬ und Kleinbetrieben der Metallindustrie angebahnt zu sein. Die Arbeitnehmer dürften auf neue Verhandlungen umso eher eingehen, als sich durch die Schwierigkeiten in den einzelnen kleineren Betrieben ergeben hat, daß zahlreiche Arbeitnehmer in Großbetriebe abwanderten, wodurch natürlich die Zukunft der Mittel- und Kleinindustrie aufs äußerste gefährdet würde. Die LebensmitteLhandLer wollen sperren Wir haben über die in 'der Lebensmittelbranche bestehende Agitation berichtet, zunächst in einer Monsterversammlung gegen den kommunalen Steuerdruck zu protestieren und eventuell, und zwar bereits am Freitag dieser. Woche beginnend, mit der Sperrung der Lebensmittelbetrieb e. vorzugehen. Wenn dieser Plan verwirklicht werden sollte, würde natürlich die Lebensführung der Bevölkerung. dadurch in katastrophaler Weise erschwert werden und wieder einmal, wie schon so häufig in den letzten drei Jahren, würden auf ihrem Rücken politische Gegensätze ausgetragen werden. Vom Rathause aus wurde gestern im Wege der Rathauskorrespondenz gegen die angedrohte Sperre'in der schärfsten Weise polemisiert und schon im voraus, die.Verantwortung auf die unter christlichsozialer Führung stehenden Genossenschaften gelegt. In dieser Darstellung wird erklärt, daß insbesondere für die Lebensmittelbranche von einem unerträglichen Steuerdruck nicht die Rede fein könne und daß manche der kommunalen Steuern, gegen die jetzt ein solcher Abwehrkampf inszeniert werden soll, bereits längstz in die Preise ernberechnet sei. Für die Lebensmittelbranche kämen fast ausschließlich die Wohnbausteuer und die vierprozentige Fürsorgeabgabe vom Lohn in Betracht. Die erstere habe durch die letzte Novellierung des Gesetzes nicht nur keine Erhöhung, sondern eine Ermäßigung erfahren. Die Fürsorgeabgabe sei seit mehr als Jahresfrist unverändert in Geltung und daher längst einkalkuliert, die Fremdenzrmmerabgabe betrage für die große Masse nur 30 Prozent, wogegen die Gemeinde Wien auf eine eigene Fremdenabgabe verzichtet hatte. Die Polemik bezieht sich auf die Beschwerden der folgenden Genossenschaften: Bäcker, Buschenschänker, Delikatessen- Händler, Fischhändler, Fleischhauer, Fleischselcher, Gastwirte, Geflügel- und Wildprethändler, Gemischwarenverschleißer, Heurigenschenker, Hoteliers, Kafseeschenker, Kaffeesieder, Kasfee- Surrogaterzeuger, Viktualienhändler und Zuckerbäcker. Die Demonstrationsversammlung hat gestern «achmütags vor dem Rathause stattgefunden. Von einer nach Tausenden zählenden Versammlung von Mitgliedern der dem Approvistonirungsgewerbe ungehörigen Genossenschaften wurde einstimmig eine Entschließung angenommen, in welcher rm Falle der erfolglosen Intervention beim Bundeskanzler das Exekutivkomttee anfgefordert wird, alle Schritte bis zur letzten Konsequenz eiuzuleiten, um das Inkrafttreten des Gesetzes. betreffend die Abgabepflicht; zu verhindern. Die Anwesenden erklären solidarisch, den Weisungen des Exekutivkomitees Folge zu leisten. Ob es tatsächlich zu einer Sperrung der Geschäfte am Frettag kommen wird, steht noch dahin. Die Rathauspolemik schließt mit den nicht mißzuverstehenden Worten: „Für die entstehende Erregung und deren möglichen Fol gen. liegt die ausschließliche Verantwortung an den demonstrierenden Genossenschaften und ihren politischen Hintermännern. Der Magistrat wird mit den schärfsten Mitteln die arbeitende Bevölkerung Wiens zu schützen bemüht sein." Die städtischen Tarife. Bevorstehende Erhöhungen der Straßenbahn-, Gas- und Strompreise. Einige Sonntagsblätter haben gemeldet, daß schon in der allernächsten Zeit der Straßenbahntarif auf mindestens 140 K., und daß auch dieGas-undStrom- Preise ganz bedeutend erhöht werden sollen. Auf Grund verläßlichster Information sind wir in befc Lage, rnrtzuteilen, daß die Nachricht in dieser Form n ichtganzden Tatsachen entspricht und nur geeignet ist, in der Bevölkerung ungerechtfertigte Erregung hervorzurufen. Es ist ja richtig und es wurde auch schon früher von autoritativer Seite darauf hintzewiesen, daß mit Rücksicht auf die fortschreitende Lohnbewegung unter den Straßenbahnange stell Leu, welche vor längerer Zeit schon neue Lohnforderungen gestellt haben, eine neue-rliche Für den Somme MitteilniiM aus dem Publikum. ANZUG K 48.000 feinste Ausführung nur bei 157 _ MeanrlchWeinberger, I., Slngerstrasse 6 jjjgj Tariferhöhung unausbleiblich sein wird. Aber eine Erhöhungin dem Ausmaße, wie sie berichtet wurde, nämlich bis auf mindestens 140 K., ist ausgeschlossen. Uebrigens befindet sich die ganze Angelegenheit noch im Zustandder Vorerhebungen, und es sind noch keine Beschlüsse gefaßt, weder im Ausschuß noch im Stadtsenat. Aehnlich verhält es sich mit den Gas-undStr o-mpreisen. Die Reserven dieser beiden Unternehmungen sind bereits erschöpft, die Angestellten stellen ebenfalls neue Lohnforderungen und aus diesem Grunde und insbesondere infolge des neuen Hochstandes der tschechischen Krone dürften Erhöhungen der Tarife stattftnden. Aber auch hier sind no ch keine definitiven Beschlüsse gcsaßt worden. Sicher ist aber, daß eine Erhöhung in den nächsten Perioden stattftnden wird, wenn auch nicht in dem befürchteten Ausmaße. . Das Vermögen der Exkaiserin. Eine französische Zeitung berichtete kürzlich, daß das finanzielle Elend der kaiserlichen Familie nunmehr ein Ende nehme, da die „Milliarden" betragenden Versicherungspolizzen nach dem Tode Karls jetzt zur Auszahlung gelangen. Demgegenüber sind wir durch die nachfolgenden Mitteilungen, die der Vermögensverwalter des toten Exkaisers, Sektionschef Dr. Schager, einem unserer Mitarbeiter zukommen ließ, in der Lage authentisch festzüstellen: Der Kaiser halte im ganzen sieben Polizzen abgeschlossen, und zwar: am 31. Jänner 1918 beim O e st e r r e i ch i sch e n Phönix auf 1 Million Kronen zugunsten der Erzherzogin Adelheid, jährliche Prämie K. 55.000, Auszahlung am 31. Jänner 1934; beim „Anker" eine Polizze, datiert vom 20. Mai. 1918 auf K. 500.000 zugunsten des Erzherzogs Otto mit einer jährlichen Prämie von K. 29.600,Auszahlung am 20. Februar 1932; eine zweite Polizze beim „Anker" vom 31. Mai 1918 'auf K. 500.000'zugunsten des Erzherzogs Felix mit einer jährlichen Prämie von K. 18.537. Diese Versicherung ist am 31. Mai 1936 fällig; bei der „Assi.curazioni Generali" laufen zwei Versicherungen, hievon eine vom 31. Mai 1918 aus K. 500.000 zugunsten O t t o s mit einer jährlichen Prämienzahlung von K. 31.000, fällig, am 20. Februar 1932, und eine zweite Polizze vom 31. Mai 1918 aus K. 500i000 zugunsten des kleinen Felix mit einer jährlichen Prämie von K. 20.363, fällig am 31. Mai 1936; eine Polizze auf 1 Million Kronen zugunsten des kleinen Robert bei det „Ersten Ungarischen Allgemeinen Assekuranzgesellschaft", datiert vom 8. Februar 1918, mit einer jährlichen Prämie von K. 58.330, fällig am 8. Februar 1935, und die letzte Polizze zugunsten des kleinen Karl Ludwig auf 1 Million Kronen, datiert vom 12. März 1918, mit einer jährlichen Prämie von K. 47.320 bei der „Donau", fällig am 12. März 1938. Die Gesamtversicherungen betragen demgemäß 5 Millionen österreichische Kronen, das ist also zirka 6000 französische Francs, und diese bescheidene Summe ist erst in den Jahren 1932 bis 1938 auszahlbar! Was das Vermögen der Kaiserin Zita anbelangt, so teilte Sektionschef Dr. Schager hierüber folgendes mit: Das ganze Privatvermögen der Exkaiserin Zita beträgt — K. 942.880, hievon sind K. 856.000 nicht nostrtsizierte Kriegsanleihe. Austritte aus dem Judentum. Steiner Irene. geb. 21. Oktober 1892, Komorn, k, Barlenfteingajje 13: Jonas Eornel. geb. 6. Mürz 1882 Wien, Jngeneur, J., Dominikanerbastei i0;Freudenfeld geb. Oe ft erreiche« Flora, geb. 31. Mai 1874 Königswart, XVII.. Palfsygasse 27; Zimbler Paul. geb. 21. Juni 1894, Wien, Direkior, Graz, Jakommiplatz 1L;Feuerstetn geb. Gartenberg Karoline.reot»Keile, geb.8.November 1866, Drohobycz. Salzgries 19; Schwarz Leopold, geb. 12. März, 1883, Wien, II., Wolfgang Schmältzloafse 4; Spitz Gertrüde, geb. 11. April 1896, II., Schiffamtsgasse 20; ä I e i n Jakob, geb. 8.Apnl 1858. Cseyle, II., Zirkusgaffe 50; ft a tt 11 Richard Josef, geb. 12. Februar 1893, Wien, Kaufmann, XVH., Dergsteiggasse. 26; Weil Simon, geb. 29. Dezember 1884, Burgöorf, I.. Neuer Markt 2; Käufer Franz, geb. 23. Dezember 1901, Wien, II., Äeineslraßr 41; Stein- 1 e ch n e r geb. F e i n m a n n, geb. 81. Marz 1894, Wien, II.. Adambergergaffe 10; K e r l i n g Olga,. geb. 10. August 1901, Trautenou, VI., Stumpergasse 2a; Brandt geb. Zaletzky Termine Anna Esther, Wien. Private, XX., Schlöglgaffe 49; Kafka geb Sima Maria"-,Vervnika. geb., 8. Juli 1902» Schneiderin, XVII., Kaslingergaffe 9; Lesner Ferdinand, geb. 16. August 1900, VL, Kaunitzgaffe 33; Leisel Bernhard, geb. 8. April 1896, Goldaroelter, X., LarSkmutMe 110. * Begräbnisse am heuttao» Lage. Zentralfriedhof: io Uhr 30 Min. Bernfeld Heinrich. —' N euer Friedhof: 9 Uhr Baumgarlen Dertha, 9 Uhr 30 Min. Koch Keinrich. 10 Uhr .Max Moritz, 10 Uhr 30 Min. Fuchs Betti, 11 Uhr Nagel Alexander, 11 Uhr 30 Min. Kestel Laura, 12 Uhr West; Emil, 12 Uhr 30 Min. Lirbster Mina. * Elternversammlung. Heute Dienstag, 7 Uhr abends, findet eine Vollversammlung der Eltern der Schüler des jüdischen Realgymnasiums im Sitzungssaale des Zionistischen Landeskomitees, 2. Bez., Taborstrahe 20 a, statt, in welcher oer Direktor des jüdischen Realgymnasiums und der Sekretär des Jüdischen Schulvereins über aktuelle pädagogische . und materielle Fragen der Schule sprechen werden. Die Elternschaft wird dringend aufgefordert, vollzählig und pünktlich zu erscheinen. * Dr. Michael Mahr. Aus Innsbruck wird berichtet: Die Leiche des verstorbenen Bundeskanzlers a. D. Dr. Michael Mayr wird hieher überführt und hier beerdigt werden. Der Tag des Begräbnisses steht noch nicht fest. * England und die Judenverfolgungen in Persien. In Angelegenheit der Verfolgungen der Juden in Shiras (Persien) hat das britishe Außenamt seinen Vertreter in. Teheran beauftragt, geeignete Schritte um Schutze der' jüdischen Bevölkerung zu unternehmen. * Großer Erfolg Dr. Schmarjahu Levins in Südafrika. Einem Cablogramm aus Johannesburg zufolge war der Aufenthalt Dr. Schmarjahu Levins in.Südafrika von großen; finanziellen Erfolgen für den Keren Hajessod sowie für palästinensische Unternehmungen überhaupt begleitet. Vor seiner Abreise erhielt Dr. Levin von Mr. S ch w a r tz in Kappstadt eine Spende von 5000 Pfund für die Errichtung eines Katheders für hebräische Literatur an der ' Universität von Jerusalem. f * Wetterbericht. In Oesterreich, ganz Mitteleuropa unH ganz Frankreich herrscht schönes, trockenes Wetter. In Wien stieg die Temperatur bis auf 23 Grad. Innsbruck hatte mittags 28 Grad, Paris 32 Grad. Voraussage: Schönwetter,! warm, schwache östliche Winde. ' -; * Wiener Freiwillige Rettungsgesellschaft. Dem eben erschienenen Jahresbericht ist zu entnehmen, daß die Gesellschaft im abgelaufenen Jahre bei 15.018 Unfällen interveniert und 10.635 Krankentransporte durchgeführt hat, so daß die Gesamtzahl der Vorfälle 26.653 beträgt. Der finanzielle Teil weift aus: Ordentliche Einnahmen K. 682.678—, außerordentliche Einnahmen K. 80,414.927.65 bar und K. 131.300.—. in Wertpapieren. Die ordentlichen Ausgaben beliefen sich auf K. 25,140.474.76, die außerordentlichen Ausgaben auf K. 11,382.600.—. Im Schlußworte des Berichtes wirv ein Appell an die Behörden und die Bevölkerung gerichtet, die Gesellschaft auch weiterhin tatkräftig zu unterstützen, da das Ausgabenbudget für das Jahr 1922 eine 160 Millionen Kronen übersteigende Summe erfordern wird. Die Mitgliedsbeiträge für das Jahr 1922 wurden wie folgt festgesetzt: Unterstützende Mitglieder * 200 K., beitragende Mitglieder 600 K., Gönner 10.000 K., Förderer 30.000 K. und Stifter 1 Million Kronen pro Jahr. Die Rettungsgesellschaft, richtet an alle Mitglieder die Bitte, behufs Ersparnis großer Druckkosten und Portospesen, den Mitgliedsbeitrag für das Jahr 1922 ehe st e ns an oie Kassenverwaltung, 3. Bez., Radetzrhstraße 1, einzusenden. * Für Dlna Wajgrnsperg. Auf Einschreiten einer Für-, sorgerin hat sich der Verein Die Technik für die Kriegsinvaliden bereit erklärt, für die kleine Dma Wajgensperg eine mit Rücksicht auf das Wachstum der Kleinen zum Verlängern eingerichtete Prorhese in der b>'i dem Institut üblichen erstklassigen Ausführung zum eigenen Kestenmess von 126.000 K/ anzusertigcu. * Verein für jüdische Geschichte und Ltteratur in Wien, teute um 7 Uhr abends irn Lesesaale der Gemeindebibliothek, liett, 2. Bez., Ferdinandstraße 23, 1. Stock, Vortrag Doktor; Otto Abeles über „Leopold KomverUt. (Zum 100. Geburtstag des Dichters.) Erntritt frei. Gäste willkonnnen. * Vom Keren Kajemeth l'Israel. Die Ziehungsliste der Lotterie des Keren Kajemeth lAsrael, Böhmen, können Interessenten in den gewöhnlichen Bureaustunden, 2, Bez., Taborstraße 69, Mezzanin, einseyen. * Ein Flecktyphussall. In der Woche vom 7. bis 13, Mar wurden beim Volksgesundheitsamt im Bundesmini-, sterium für soziale Verwaltung keine Neuerkrankungen an\ Blattern und Cholera, dagegen eine Neuerkrankung an Flecktyphus in Wien bei einer einheimischen Zivilperson angezeigt. .i * Der losgedrochene Brillant. Der Frau Lotte Gilt» mam, I., Schwarzenbergplatz 13 wohnhaft, wurde in der Zeit vom 9. o. bis 17. d. auf rätselhaft» Weise aus einer Brosche ein erbsengroßer, flach geschliffener runder Brillant im Werte von 31/, Millionen Kronen gebrochen. Auf die Wiedererlangung ist eine Belohnung von 500.000 K. ausgesetzt. ' * Krrausgelockker Teppich. Der Malvlne ft r ö s ch e l, I., Rudolssplatz. 13 wohnhaft, hat gestern ein etwa 20sähriger mittelgroßer Bursche mit dunklem Gesicht, dunklem Kaar, lichtgrauem Anzug und dunklem weichen Km einen Perserteppich in den Maßen 27, und 3 Meter im Werte von 500.000 K., mi! blauem Grund, unler drm Vorgeben entlockt, von ihrem Gatten geschickt zu sein. * Ein Betrug mit siebzehn Millionen Schaden. Einer Anzeige der Amerikanischen Kinderhilfsaktion, 1. Bez., Bösendorferstraße 13, zufolge, wurde am 16. d. im Postsparkassenamte auf Grund eines Postsparkaffenschecks der Amerikanischen Kinderhilfsaktion ein Betrag, von 17 Millionen Kronen behoben. Von dieser Abhebung wurde die Leitung der Kinderhilfsaktion verständigt. Sie wußte von der Abhebung nichts und kam sofort zur Erkenntnis, daß es sich um einen Betrug handle. Auf dem zur Honorierung eingereichten Scheck, der tatsächlich dem Scheckbuch der Kinderhilfsaktton entnommen war, war die Unterschrift des Dozenten Nobel, der zeichnüngsberechtigt ist, gut nachgemacht. Der Verdacht der Täterschaft richtete sich gegen den früheren Kassier der Aktion Karl F r i 1 sch e r, X SÄLS Kleidarhaus SOLDSTEIN Mil Mie Miranii, tun Qualität!!* m II.Karmelltergasse 8, Haltestelle 0 u.V Dirndlstoffe, Etamine,' Voile. Covercoats, Änzuestöffe s ehr b i Ui g --r i'nr -■ ■■ nr—1 -- ■ -1 -I .—-7 ----- -r.-- - ■ -_, - < RDtfDn-llDrlianfo.liDMlkrliaftVl” windmUt,>* IlcMüll'a ÜIIKIUIl'Ucicllilllllll «. nasse Nr. 2