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Wiener Morgenzeitung · 1922-05-20 · Heft 1186 (20.5.1922) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1186 (20.5.1922)
Date
1922-05-20
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seile 6 Wien, Samstag Vereine, Vorträge und Versammlungen. Lese- und Redehalle jüdischer o a> > chüIer. Wien. Weaen Vortrages des Kerm Dr. Kilkooich .Heber den Ausbau der Universität in Jerusalem" im Körsaale Kochtetter kein Konvent. — Z i o n i st i s ch e Fugend gruppe XX. jäeute um 3 Uhr nachmittags im Lokal, XX., Karl Meißlstraße 5, Vortrag über Echalom Alejchem, anschließend Vorlesung und Sesang jüdischer Luder. — I n g e n d v e r e i n A h a v a i h Zion. II.. Kleine Zufahrtsstraße 163. Die Mitglieder werden rufgesordert, die zum Verkaufe übernommenen Sa.kolim täglich zwischen 728 und V210 Uhr Krim Kam. Vogelfänger abzurechnen. 3 Uhr Versammlung der Mädchengruppe. 5 Uhr Sitzung der Lhaluz-Kommission und 7-3 Uhr Keimabend. Sonntag Ausflug, Treffpunkt 8 Uhr früh im Vereinsheim, Führer Kam. Smartstem. — K e b r ä i! ch e r Klub, I!.. Taborjlraße 1., Mezzanin. Keule um Punkt */*8 Uhr abends Vorlrag des Kerrn Abba Gaisinooiz über „Die Verfoloungen d.w hebräischen Sprache in Lowjetrutzland".Kebräischspre6)cnde willkommen. — B e t lj.au su n d U n t e r st ü tz u n g s o e r e i n „Bene Ber.it h", XX.» Karajangasse 20. 'Morgen um 9 Uhr vormittags im Festiaale des magistrailjchen Bezirksamiec, XX.. Brigiitaplatz 10. Versammlung behufs Besprechung Uber den m Aussicht genommenen Tempelbau. Güsle lrulkommen. -- Senioren- BerbanöderZ. M. V. Keule um 8 Uhr aveuds Konvent. sIung-Iuda-Bude, VIII., Lerchenfelderslratze 46.) Pünktliches Effcheinen notwendig. — S e p h a r d i > ü)-a k a d e m i s ch e r Verein „E s p e r a n z a". Keule, '/.9 Uhr abends» im Vereinslokal, II, Nooaragaffe 27, Vortrag des Kollegen Vita Kajon Über „Un liteiata Castellano sobre los sefardim y il tuuvimiento ülosemita en Espana“. — Gäste winkommen. — Z i o ri-i st i s ch e B e z i r k s s e k t i o n L e o p o I d jj a d t. Keute, 8 Uhr abends, 'il., Zirkusgaffe 3a, Ausschußsitzung. — 6 i t a ch d u t h. Keutk, 4 Uhr nachmrltags, 11., Glockengüsse 30, Sitzung des Waad. — „V o x", S ch u tz v e r d a n d 1er Schwerhörigen O e st e r r e l ch?. „Das schwerhörige Kind in der Schule", Vortrag mit Lichtbildern, gehallen von Bürgerschuldirektor Josef Adametz, Leiter der Sonderklassen sür schwerhörige Kinder m Wien, un Kurssaal der Urania am Donnerstag den 26. Mai 1922, aveuds 7,8 Uhr. Urani a. ^Keute Samstag. 723 Uhr (Großer Saal): Schüteroortrag: Shackletons Südpol-Expedition. 5 Uhr (Großer Saal): Indien. 5 Uhr (Kurssaal): Reg.-Aat Ing. Joses Löwy: Magnetismus und Elektromagnetismus, l. y28 Uhr (Großer Saal): Ferdinand.Raimund. 728 Uhr (Kleiner Saal): Raimund Zoder: Schmiede und Bauersleut' in der Eisenwurzen. */,8 Uhr lKurssaal): Pros. Dr. Arlur Wagner: Die Physik der Erde. IV. 7Z8 Uhr (Kludsaal): Doriragsmeisterin Iosesine Wiesbach: Anton Wildgans. Ottakringer Voiksheim (XVl.. Koflerpark 7). Keute, 7 Uhr abends, Saal Vil: Prof. Keinrich Padisch: Unser Brot im Wandel der Zeiten. (Anschließend Exkursion. Näheres im Vorixag.) Einiritt frei. Im Zeichensaal: Generallersammlung der Lllerariichen Gruppe. Leopold st ädterVolksheim (IL, Zirkusgasse 48). Keute, 7 Uhr abends, im .großen Zeichensaal: Prioal-Dozent Dr. S. Kornseld: Josef Popper-Lynkeus in seiner ethischen Wertung. Karten zu 40 K. Jahresversammlung des Vereines )er Freunde des humanistischen Gymnasiums. .Die jüngst abgehaitene 15. ordentliche Jahresversammlung des Vereines der Freunde des humanistischen Gymnasiums nahm einen überaus eindrucksvollen Verlaus. Nach Ser Begrüßungsansprache des Vereinsprästoenten Kosrat Professor Dr. Oswald Redlich, dem beisällig aufgenommenen Zahresrnd Kassenbericht des Schrislführers Kofrat Dr. Frankt u r t e r und Vomahme der Wahlen, die die Wiederwahl des derzeitigen Vorstandes, ergaben, folgte ein interessanter Vortrag» m dem. Professor Arnim über »Sokrates und das Zdeal persönlicher Vollkommenheit" sprach. Ernährung. Der Marktbericht. Oie vorgestern auf dem Jung- und Stechviehmarkt in Sk. Marx erfolgte weitere Erhöhung der Preise trat gestern bereits zum Teil in der Großmarkjhalle in Erscheinung, indem einzelne Artikel im Großhandel noch teurer wurden. Im Detail- Handel blieben die Preisenoch unverändert, doch ist das Hebergreisen dieser Auswärtsbewegung auf den Kleinoerkauf, wie man fürchtet, unvermeidlich. Selbst der Umstand, daß die Ankünfte besser waren als in den letzten Tagen—es waren gestern 10 Waggontadungen mit verschiedenen Fleischgaitungen aus dem Burgen, tand, Steiermark und Jugoslawien angekommen — übte nicht den erwarteten -Druck aus die Preise aus. Im Großhandel verleuerten sich Kalbfleisch um 360 K.. Schweinefleisch um 200 K., Pferdefleisch um 175 &, Rauchfleisch um 50o K., Feitjchweine um 5o K.. Fleischschweine um 100 K.. Schafe um 400 K.. Kitze um 300 K., Lämmer um 400 K., Speck um 200 K. pro Kilogramm. Die größte Nachfrage bestand angesichts der hohen Preise nach amerikanischem Gesrierrindfleisch und nach Seefischen, die in größeren Mengen zu 800 K. pro Kilogramm zur Verfügung sianden. Sonst waren aus dem Fischmarkt noch Weißfische zu 600 bis 1060 K. pro Kiloaramm erhältlich. Aus dem Wildpretmarkt waren Rehe angeboren, die im Großen zum Preise von 1000 bis 1200 K. pro Kilogramm abgegeben wurden. Die Grünwarenmärkte hatten infolge des Reg-ns wahrend der Nacht, welcher die Zufuhren beeinträchtigte. schwächere Beschickung auszuweisen. Die Folge davon war. oaß Spinat wieder im Preise etwas anzog. Btätterspinat notierte auf dem Naschmarkt mit 120 bis 160, in extremen Fällen bis 180 K., Stengelspinat mit 80 bis höchstens 140 K. pro Kilogramm. Sonst blieben die Preise im allgemeinen unverändert. Eier standen in ausreichenden Mengen zur Verfügung. Freigabe des Milchverkehrs ab 1. Juni. Mit einer gestrigen Verordnung hat der Landeshauptinann von Niederösterreich den Verkehr mit Milch- und Molkereiprodukten sreigegeben. Die Verordnung tritt am 1. Juni in Kraft. Hinsichtlich der Mil chlieferungen'nachWien bleibt bis aus weiteres, insoweit die Gesamtmenge in Betracht kommt, - der bisherige tatsächliche'Zustand aufrecht. Zur Vermeidung allzu großer Preisschwankungen während der Uebergangszeit und zur Schaffung eines Maßstabes in der Beurteilung der im freien.Verkehr gebildeten Milch preise wird am-S,itze der Landesregierung ein Komitee eingesetzt,-welchem Vertreter der verschiedenen JnteresseniengruMn angehören. & t 1 *' i" (W F™{ f'yvnr f t? - TI 7,, ■»FT5' ' Wiener Morgenzemrrrg 00. Müt l'JUj .jrcr. llSö Freie Heäte */38 Uhr abends*. jüdische Volksbühne Gastspiel in der Roland-Bühne 4280 SCHMATES (Abfälle) Schauspiel in 4 Akten von H. L e i w i k Bühne und Kunst. Konzerte. Tie Symphonien und Lieder von Gustav Mahler zählen zu den meist gespielten Werken des-Konzertsaales. In zahlreichen Aufführungen und ebenso vielen Auffassungen konnte man ihnen im Lause der Saison begegnen, Mahlers Lebenswerk ist eben zu einer Einnahmsquelle für die Unternehmer. zu einem Tummelplatz für die Dirigenten geworden. Bon den vielfältigen Auffassungen hebt sich wohltuend die Jnierpretation Bruno Walters, des gläubigen Jüngers und treuen Schülers des verstorbenen Meisters ab. In ihm lodert noch heiliges Feuer, er bringt keine neue Auffassung, dafür aber lebendige, warmblütige Milsik mit geraden Gliedern und durchsichtigen Formen. Er dirigierte letzthin Mahlers gigantische „Zweite", und es war Geist vom Geiste Mahlers. Die schmerzliche Erinnerung au jene unvergeßliche letzte Aufführung der l „Zweiten" lintröe wach, die Mahler selbst vor seinem Tode in Wien leitete und in diesem Gedenken wirkte der niederschmetternde erste Satz wie eine riesige Totenfeier für den, allzu früh. Hingegangenen. In milder Singseligkeit ertönte das Andante, in phantastischem Humor btc Fischpredigt, aus gläubiger Seele sang Maria Olszewska die Worte des Urlicht: „Ich bin von Gott und will wieder zu Gott", und in prachtvoller Konzentratton brach der „jüngste Tag" des Finales an. Hieb wirkten dasSymPhonieorchester, die Singstimmen der, Damen F o erste! und Olszewska, der philharmonische Chor und die S i n g a k a d e m i e in inbrünstigen Klängen zusammen. Wie Bruno Walter als Mahler-Dirigent immer willkommen fft, so schenkt uns Richard Strauß als Dirigent seiner eigenen Werke oft letzte Vollendung. Nach Abschluß seiner diesjährigen allzu kurzen direktorialen Tätigkeit dirigierte er Üodj an der Spitze der Philharmoniker seinen „Zarathustra" und sein. „Heldenleben", um. ihres Geistes und ihrer Klangvirtuosität willen oft bewunderte Werke, die noch immer rm Glanze der Jugend leuchten. Zwischen den Leiden Werken sang Richard. Mahr mit ergreifendem Vortrag zwei in Wien noch unbekannte Strauß-Gesänge: „Der Einsames und „Das Tal". Sie bririgen kein neues Licht in die musikalische Werkstätte des Meisters, sind aber immerhin schön und sanglich und so als neuer Beitrag zu seiner Lyrik willkommen. * Rudolf Serkin ist trotz seiner Jugend ein ganz, ausgezeichneter Bach-Interpret: Einfach und sachlich ohne jegliche Virtuosenmätzchen spielte er die schwierigen Goldberg-Variattonen, der Lon fft klingend, .die Technik vorzüglich durchgebildet. Auch, in Negers Bach-Variationen, op. 81, erfteute er durch die farbige Tongebung und die Plasttk des Ausdruckes. Ganz anders Angelo K e s s i ssoglu, ein Kraftmeier des Klavierspiels, der elementare Ausbrüche liebt und barocke Formen in die Musik förmlich einmeitzelt; ihm erscheint das Komplizierteste noch zu einfach. Sehr schon gelang ihm die stimmungsreiche Es-Moll- Phantasie von Egon Kornauth, aber auch für die schwärmerische Romanttk von Schumanns „Kreisleriana" fand er den echten Gemütston. Gemeinsam mit Professor Robert Pollak veranstaltete in der Sezession einen Brahms-Sonatenabend, der beiden Musikern, einen vollen künstlerischen Erfolg brachte. Auch Czeslaw Marek, der in der abgelaufenen Saison drei Klavierabende absolvierte, beherrscht sein Instrument. Mit imponierender Sicherheit spielte er die von Schwierigkeiten strotzende dritte Klaviersonate von Karl Szymanowski. Neben genialen Zügen fällt hier die Ungleichwertigkeit der The» men, die Unübersichtlichkeit ihrer Durchbildung auf. Schillernde Farben der jungfranzostschen Schule und massige kontrapuuktische Verknüpfungen in der Art Max Negers wollen nicht recht zusammenfinden, erst die gewaltige Schlußfuge löst in ihrer formalen Klarheit manches Rätsel. — Wie nach dem Gesetze der Serie spielte der Warschauer Pianist Zbigniew Drzewiecki wenige Tage nachher in einem polnischen Wohltätigkeitskonzerte die gleiche Sonate. Die Gedächtnisleistung veMent Anerkennung, ein reger Klangsinn fft dem Künstler eigen, der sich überdies in kleinen Salonstücken von L. Rozyeki als geistvoller Causeur erwies. Ein Wort des Lobes gebührt auch dem Obmann des Orchestervereins der Gesellschaft der Musikfreunde Herrn Dr. Siegmund Stransky, der in einem Vereinskonzerte Saint-Saens' G-moll-Konzert mit einer Virtuosität vortrug, die dem Amateur alle Ehre machte. Nicht jeder Berufspianfft spielt sorein. -- Wladimir Bozejko erledigte die Waldstein-Sonate mit gewandten Fingern ohne innere Teilnahme, das empfundene Spiel von Alix Pilawa litt an Gedächimsfehlern und wachsender Nervosität. ' , Aufreizender als bei Jnstrmnentalfften ist die Mitteli Mäßigkeit, und Minderwertigkeit bei.Sängern. -Auch hier -ist der.Besitz von/Material, Technik und. Kunstsinn nicht! immer. .für das'.öffentliche Auftreten entscheidend,^die Ba- - luta^raft gibt vielfach den Ausschlag: Olga H.a l e h kommt: aus London, so kann sie sich ein Konzert in Wien leisten:- l Ihr Bortrag ist gleichmäßig: konventionell,-die Stimme bescheiden, die Höhe rtnangenehm schärf. Auch Nina C r o iser.sang an ihrem Liederabend.unsicher und unselbständig,. i£>u> ^ttmmkultur ist für bert Komerttaal kaum ausreichend. Ergiebiges Ntaterial und starke geistige Kräfte besitzt der junge Heldenbariton Jaro Prohazka. Er hat die Anlage zitm Wagner-Sänger, vermag aber auch im Liedgesange die volle-Harmonie zwischen Wort und Weise herzustellen. Eine fein kultivierte Künstlerin ist Stanislawa Szymanowska aus Warschau. Sie bringt jene reiche Poesie des Gesanges auf, die Karl Szhmanowskis neuer, in orientalische Melismen getauchter Liederzyklus „Lieder des verliebten Muezzins" erfordert. Nach dem Vortrag, der von Leidenschaftlichkeit durchglüht war, gab es spontanen stürmischen Beifall. Nach längerer Panse ist Pros. Eugen T h o m a s, dem der Wiener Chorrzesailg manche Anregung verdankt, mit seinem.a capella-Chor wieder vor die Ocsfentlichkeit getreten. Die Frische der Stiminen, die Präzision des Klang-' körpers taten ihre Wirkung, im übrigen schien die Auffüh- ’ ruug mehr auf koloristische Kleinarbeit als auf die natürliche melodische Linie bedacht. Oft gehörte Gesänge imserer ' Klassiker mtb Romantiker standen auf dem Programm; ’ warum nicht die so arg vernachlässigten a caPella-Meisterwerke der alten Niederländer? Der junge Cellist Emanuel Feuermann bewies in seinem zweiten Konzert wieder hohe Kunstfertigkeit. Sein Vortrag ist reifer geivvrden, seine Technik bedeutender, sein Toil noch größer und blühender. Hier wächst ein - vollwertiger Künstler heran. Dr. Erwin Felber. Aus den Theatern«. Wochenspielplan des Burglhearer*, Sonntag, 7 Utzr (zu erhöhten Preisen) „K ä t n". ■-* ' Montag. 7 Uhr (zu erhöhten Preisen) „Der t e b e.n d e. L e i ch n a m". — Dienstag, 7 Uhr (zu erhöhten Preisen) „Der. lebende L e i chm a m'°. — Mittwoch, nachmiltags 2 Uhr (außer dem Jahres- und Slammsitzabannement. keur ° Kartenverkauf) „D er Bauer als M i t l l o n ä r". Abens 7 Uhr „D as Schiss Te n a c i t y". — Donnerstag, 6 Uhr (zu erhöhten Preisen) „Der j u n g e M e d a r ü u s". — Freitag, 7 Uhr (zu erhöhten Preisen) „K a i n". -- Sa instag. 7 Uhr (zu erhöhten Preisen) „A o s e n m o n t a g". — Sonntag, 7 Uhr (zu erhöhten Preisen) „Die F a h r t ins Blau e". Wochenspielplan der Staatsopex: Sonntag. V.6 Uhr (bei ausgehobenem Jahres- und ein» geschränkiem Srammjitz-Adonnement. (Neu einstudiert). „Die Merstersinger von Nürnberg". — Montag,. 7 Uhr, „Der fliegende Koltände r". — Dienstag, 7 Uhr „Rigolet t o". — Mittwoch, 7 Uhr» „O t h e I i o". ' — Donners, ag, 7*6 Uhr „D i e M e i jt e r s i n g e r von N ü r n b e r g". — Freitag, 7 Uhr (bei aufgehobenem Lahre snns eingeschränktem Stammsitz-Abonnement.) „Tos ca". — Samstag, 7 Uhr, „C availeria rusticana" UNO „©er Bajazz o". — Sonntag, 7,6 Uhr» „T a n nhäufe r". W o che n s p i e l p l a n d er V o t k s o p e r: Sonntag. 3 Uhr, 1. Vorstellung: Maryta Gremo in ihre,» Tanzprogramm. (Ermäßigte Preise). 7 Uhr. „A i d a". Lion . Frau Äammersängerin Felicia Äaszowska als Gast. Radameo Kerr Iank-Loffmann als Gast. — Montag, 7,8 Uhr. „D e r eiserne Keitan ü". (Kein Kartenverkauf). — Dienstag, 7.6 Uhr» „Die Walküre". (Kein Kartenoelkaui). — Mittwoch. 728 Uhr, „K ö s f m a n n s E r z ä h t u n g o n". Donnersiag» 7s8 Uhr, „Die B o h e m e". — Frcila?, 7 Uhr „©er Barbier von Sevitl a". (Kein Kartenverkauf). Wochenspielplan des Deutschen B'o l k e-) theaters: Montag, 7,3 Uhr, „Lebendige Stunde n". (Abendpreise, ohne Dormerkgebühr). 7 Uhr „Der C i o w n'. — Montag, 7 Uhr „Weh' dem, der lüg t". (Volkstümliche Preise ohne Dvrmerkgeoühr). — Dienstag, 7 Uhr „Vivat academial“, — Mittwoch, 7 Uhr (neu eui» einfiudiert) „Einen Lux will er sich machen". Mit Willi Tyaller als Gast. — Donnerstag,. 7,3 Uhr „F in weißen A ö s s t". 7 Uhr, „Einen Jux will er s i ch mache n". Mit Willi Th aller als Gast. — Freitag. 7.7 Uhr „Die Raube r". — Samstag. 7 Uhr, „Ein e u 3ux will er f l ch machen". Mit Willi Thaller als Gast. i Wochenspielplan der Freien jüdischen Volksbühne. Sonntag, Montag und Dienstag: „Jedem sein Gott".— Atittwoch: Neu einstudtert, „Der Singer sin s e i n T r a u e r";Donnerstag: „Z i j e t t i n z i f p r e 11"; Freitag: „G o t t, M e n s ch u n d Teufet"; Samstag Vorletzte Vorstellung in dieser Saison: „Der Landsm a n n" i Sontag: Letzte Vorstellung „D e r S i n g e r sin s e i n T r a u e r". Ln der V o l k s o p e r geht heute „Tiefland" in Szene. Zum ersten Male singen Frau Blaha die „Martha" und Kerr Lutzmann den Pedro. — Für die morgen abends in Szene gehende Aufführung von „Aida" wurde Frau Kammersängerin F tticia Kaszvwskä für die Titelrolle und Star Lank- Äofjmann für die Partie des Aadames gewonnen. Im Redoutenjaal ö'er Sofburg gelangt Dienstag „Der Barbier von Sevilla", Samstag „F i g a r o s K o ch z e t t" zur Aufführung. Im DrutschenVotkstheater gelangt Mittwoch den 24. d. zur Ferer der 40jährigen Bühnenwirksamkeit Cornelius Ä t r) ch n e r s Neslroy-^ . vieraknge Posse' mit > Gesang „Einen 3 ux will er sich machen", neu etnjtudlert, zur Aufführung. 3nßciupiri ne.i sind beschäftigt neben Willi Thaller und dem Inbllar ... Damen Poht, Ketsey, Thaller. Markus und Kretm, die Hrnen Krones, Ranzenhoser, Kammauf. Frank» Danegger, Altringen und Butian. Spielleiter: Viktor Kutsch e r a. In den K a m m e r s p i e l e n des Deutschen Volkstheaters geht allabendlich nm 7 Uhr, morgen auch-um 10 Uhr,- ' „Aetge n" in Szene. Als Nachmittagsvorstellung wird morgen um 3 Uhr „K e i m a t", Donnerstag um 7,3 Uhr „Einsame Mensche n" gespielt. Im R a i m u n d - T h'e a t e t beendet Max Palle n-'i b e r g kommenden Sonntag den 28. d. in der lustigen . Komödie „D e r W a u w a u" sein Gasisplel. Das Stück geht ' die ganze Woche hindurch um 7 Uhr abends in Szene. Als Nachmittagsvorstellung wird morgen und nächsten Sonntag »D l e Ä h n 1 r a ü" gegeben. — Dienstag .den '30. d. gelangt „E v ch e n K n m b rech t", Schauspiel infünf Akten. vvN i K. L. Wagner, zur ersten Aussührung: die Kaupnollen liegen m. den Länden, der Damen. Föriier, Wltzmann, Löhr und der. Kerren Böhm, Martih, Schmieder, Wan; die Inszenierung leitet Willy Schmieder. — Zwischen Willy Thaller und' ' Herrn Dr. Rudvll Beer kam eine VereinharunL Mande,

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