Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1184 (18.5.1922)
- Date
- 1922-05-18
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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©eite 6 Wien. Donnerstag - ——.. ..—---- (Konto Jsr. Allianz), in der TschcchmTlowakci auf Konto der Allianz bei der Böhmischen U n i 0 n bank erbeten. Die Spenden werden, fotucit dies nicht verbeten wird, in der „Wiener Morgenzeitung" ltitb in der „Neuen Freien Presse" veröffentlicht. Eine rituelle Ausspeisnng für rekonvaleszente Kinder. Man schreibt uns: Das große holländische Komitee, dessen Rührigkeit und fürsorgliche Gastfreundschaft durch lange Zeit Tausenden von kränklichen, jüdischen Wiener Kindern Gelegenheit bot, in der seewindgewürzten Luft Hollands zu erstarken und zu gesunden, konnte wohl Heuer, infolge verschiedener Schwierigkeiten, die Kinder nicht wieder zu sich laden, doch hat es durch seinen .Präsidenten, den bekannten Philanthropen Mr. L. E. Besser, der „Sozialen Hilfsgemeinschaft Äuitta Müller", eine derart bemessene Geldsumme übermittelt, daß sich diese Körperschaft in der Lage sah, endlich die so lange ersehnte Ä u s s p e i f ü n g für jüdische rekonvaleszente Kinder zu eröffnen. ° An den drei langen, weißgedeckten Tischreihen des großen.Speisesaales in der Unteren Augartenstraße sitzen nun täglich, ohne daß eine diesbezügliche Weisung erfolgt wäre, nach Geschlecht getrennt, rund hundert blasse, jüdische Kinder. Tie Knaben halten sämtlich den Kopf bedeckt und vier, jüns, die auch Seitenlöckchen tragen, verbergen unter den». Hut ein schwarzes Samtkäppchen. Es ist kein Zufall, daß die meisten dieser Kinder ans streng religiösem Elternhause stammen: die einzige rituelle amerikanische Ausspeisung war für viele Kinder zu entfernt. Unter diesen Kleinen, denen, trotz größten Elends, nie die Wohltat öffentlicher Ausspeisung zuteil werden konnte, sind augenfällig unterentwickelte Kinder, ist ein Junge, der 135 Zentimeter mißt, und nur 24 Kilogramm wiegt, keine Ausnahme. Jeder Knabe, jedes Mädchen, das hier ein reichliches, vom Arzte bestimmtes Mittagessen genießt, muß als krank oder zumindest kränklich bezeichnet werden. Nicht weniger als vierzig von hundert mußten bereits für die L n n g e n h e i 1 a n st a l t A l l a n d bestimmt werden, und. kein Kind gibt es, bei dem der Arzt es nicht für nötig befunden hätte, Milch- oder Lebertran z ub u ß e, eve'utuell auch beides, zu verordnen. Wer sich diese Umstände vor Augen hält, erkennt erst so recht, welch großes Verdienst sich Ingenieur Stricker um die Volksgesundheit erworben hat, als er durch sein tatkräftiges Einschreiten im letzten Moment die gesetzliche Festlegung des Ausschlusses aller nichtösterreichischen Kinder von den Schückausspeisungen hinderte. Was aber nicht verhindert werden konnte, zwingt dazu, daß die aus privater Initiative entstandene neue Ausspeisung sogleich bestrebt sein muß, ihren Wirkungskreis möglichst zu erweitern. ' ' . . Die rituelle amerikanische Ausspeisung in der De.nisgasse, die, ihre Abgabestellen- - eingeschlossen, übers e ch s h u n d e r t K i n d e r verköstigte, wird aufgelöst! Ihre Schützlinge sollen den ö ss e n tl i ch e n S ch u l a u s s P e i s u n g e n zugewiesen werden. Doch bei den Kleinen aus streng religiösem Hause geht dies selbstverständlich nicht so einfach. Wir hoffen, daß cs der regen Werbetätigkeit der Namenckträgerin der „Sozialen Hilfsgemeinschaft Anitta Müller" gelingen wird, weitere Hilfsquellen zu erschließen, denn zumindest die kränklichen und tuberkulös Gefährdeten unter diesen Kindern müssen zu Tisch geladen werden, müssen nach dem Essen im Ruhezimmer lesen, im großen Garten spielen können. S. A. Der Jude a!s Auswanderer. Aus New - A 0 rk wird uns berichtet: Vor einigen Monaten entsendete das Ministerium für Arbeiten, welchem auch das Einwanderungswesen - zugeteilt ist, einen seiner Oberbeamten, Dc. John Constas, der auch als Arzt eine': .sehr guten Namen in Auw-, ika hat, in die europäischen Auswandererstaaten um das Auswanderermaterial in dem einzelnen Ländern vom Gesichtspunkte seines Wertes siir die Vereinigten Staaten zu studieren. Dr. Constas ist nun von seiner Studienreise zurückgekehrt und hat dem Arbeitsministerium einen ausführlichen Bericht über seine Erfahrungen erstattet. Dr. Constas sagt in seinem Berichte u. a.: „In Deutschland hatte die grenzenlose Sehnsucht einer überaus großen Anzahl junger Leute, nach Amerika zu gelangen, auf mich einen außerordentlich starken Eindruck gemacht. Die meisten von ihnen, ganz besonders die deutschen und russischen Juden, stellen einen sehr hochwertigen Typus dar. Wir alle müssen anerkennen, daß diese Emwandererklaffe das Material bildet, aus welchem der gute Bürger hervorgeht und welches für unsere Gemeinschaft und für die Gemeinden, welchen sie sich anschließt, einen großen Gewinn bedeutet. Dr. Constas spricht sich im weiteren Verlause seines Berichtes gegen das in Amerika so beliebte Schlagwort der Verteilung der Einwanderer auf die einzelnen Staaten aus. Er hält diese Verteilungsmethode für unpraktisch, und zwar zunächst aus dem einfachen'Grunde,.weil die meisten dieser Einwanderer in Amerika-bereits Verwandte haben, mit denen sie während der ganzen Zeit in Fühlung standen, und es daher Psychologisch erklärlich sei, daß sie sich nunmehr mit ihnen vereinigen und auch mit. ihnen vereint - bleiben wollen. Dr. Constas "beschäftigt sich in seinem Berichte auch mit den verschiedenen A m e r i k a n i s i e r u n g s m e t h 0 d e n, durch die der Einwanderer so rasch als möglich nicht-nur Physisch, sondern auch geistig und Psychisch sich seiner neuen Her- Wiener Morgerizeitmig ■/jfiUcitmipt aus dem Publikum. Hansiund Julius ZWICKER zeigen hocherfreut die Geburt eines Mäderls an Mr. pharm. J. Blumenfeld und Frau zeigen die Geburt eines Töchterleins an Wien; am 16. Mai 1922 KONKURS Da* Zentralkonsistorium der bulgarischen Juden in Sofia sucht einen fachmännisch gebildeten Pädagogen als Inspektor für das gesamte hebräische Schulwesen in Bulgarien. Als solcher hätte er auch beim Konsistorium das Schulreferat zu leiten. Als Bewerber kommen Absolventen einer Mittelschule mit einer fachmännischen, pädagogischen und gründlichen hebräischen Bildung in Betracht. An Gehalt werden' 4000 Lewa monatlich gezahlt. — Die Bewerber haben dem Zentralkonsislorium bis E n d e J u n i ein in hebräischer Sprache verfasstes Offe't mit einem curriculum vitae und entsprechenden i-'chulzeugnissen und Empfehlungen jüdischer Institutionen oder bekannter Persönlichkeiten einxuschickea. Adresse.- Conslstoire Central des Israelites de Bulgarie, Sofia, Rue Exarch Josef 53 ssis für Herren und Damen - m Richard Sorer, I., Rotenturmstr.31 (Mezzanin) mat akklimatisieren soll. Als eines der meistgebrauchten Mitel gilt die.große Zahl der sogenannten Amerikani-' sierungsschulen, das sind Abendkurse, in denen der Einwanderer unentgeltlich Unterricht im Amerikanismus erhält.' Dr.' Constas stellt'nun"sist, däH diese Schulen völlig versagt und ihren Zweck nicht erfüllt haben. Die meisten dieser Schulen leiden an Schülermangel. Doktor Constas schreibt diese auffallende Erscheinung nicht dem Mangel an Willen bei dem Einwanderer, sich so rasch als möglich zu amerikanisieren, als vielmehr folgenden Gründen zu: Erstens dem Mangel an Zeit. Die meisten Einwanderer müssen nach ihrer Ankunft ihre ganze; Energie und ihre ganze Arbeitskraft aufwenden, um sich einen anständigen Lebensunterhalt zu sichern, sie müssen von früh morgens bis spät abends arbeiten und wenn sie dann am Abend einige freie Stunden haben, so widmen sie sie in der Regel für Studien zur Vervollkommnung in ihrem Fache oder sie trachten, sich den Aufstieg zu einer besseren Lebensmöglichkeit zu sichern. Zweitens dem Mißtraue n. Mißtrauen ist ein charakteristisches. Merkmal jedes neuen Einwanderers. Dieses Mißtrauen wird noch durch den Umstand geweckt, daß die Amerikanisierungsschulen ihren Sitz zumeist in Gebäuden von Kirchen haben, welche nicht der Kirche des Einwanderers angehören. So wird in dem Einwanderer und nicht immer mit Unrecht der Glaube erweckt, daß diese Kirchen die Amerikanisierungsschulen als B ekßhrungsmittel erhalten, und daß von den Besuchern der Schule erwartet werde, daß sie für. die Wohltaten, die sie dort genießen, sich durch den Urnertrittzur betreffenden Kirche dankbar erweisen werden. Drittens gibt es unter den Einwanderern auch solche, die sich eine Zeitlang mit der Selbjtmuschnng tragen, nur kurze Zeit in Amerika zu bleiben, um dann, wmn sie sich ein Vermögen erworben haben, in ihr altes .Heimatland zurückzukehren. . Zu dieser Kategorie, gehören wohl die allerwenigsten und sie kommt be' den jüdischen Einwanderern fast nie vor. Dr. Constas ist dafür, daß die Amerikanisierungsbestrebungen vmden Vereinen, Klubs und religiösen. Gemeinden, denen., stch. die Einwanderer anschließen, intern besorgt werben mögen. Zum Schluffe spricht sich Constas. gegen das gestehende Gesetz, nach welchem der Einwanderer dre Kenntnis einer europäischen Sprache in Wort und Schrift nachzuweisen. habe, aus dem Grunde aus, .weil dadurch eine große Anzahl von Personen ausgeschlossen werde, die auf verschiedenen Gebieten der Kunst und. des Gewerbes besondere Geschicklichkeit, besitzen und siir Amerika von nicht zu unterschätzendem..Vierte waren. Die jüdische Wellhilfskonferenz. Die' jüdische Welthilfskonserenz hat beschlossen, für kommenden Juni eine Sitzung ihres Zenkralrates nach einer deutschen Stadt, wahrscheinlich nach Köln oder Keideiberg, einzubemsen. Ln dieser Sitzung wird die Exekutive ihren Generalbericht' erstatten, insb sondere über die Methoden der Hilfsleistung in Rußland, über das Problem der F l ü ck 111 n a e und 18. Mai 1932 . Nr. 1184 lvrr die Beziehungen zu den internationalen Organisationen, wie dem Nanse n-K ommissariat- und dem internationalen Roten Kreuz, der internationalen .Organisation, /für K i n d e r h i l f e n. a. Der Kauptgegensiand dieser Tagung des Zentralrates wird aber die Frage der Einberufung einer' zweitenWelthilfskonferenz feiry da seit I q Tagung der ersten Welthilsskonferenz in Karlsbad bereits zr Lahre verflossen sind. (I. E. B.) Kere« Kajemeth l'Zisrael. Jüdischer Nationalfonds. 2. Bezirk. Taborstratze 59. Teleo Phon 40-3-16. — Spendenausweis Nr. 7/5 vom 13. bis 16. Mai 1922 114.780.10 K. Im Lahre 1922 insgesamt 9,692.850.53 K. — Zentrale: Gold. Bucheinlr. Prof. Rosenfcld: Smlg. König 1000. Div. 200; Div. 20; 2. Bezirk: Dawid Korvwitz a./N. Dr. Abr. Schmerler 1000, Dawid Kupfermann 2000, Leo Marder 1000, Geschw. Blaustrin 849.50, Dr. Joachim Gtübel 1849, G. Kohn 50o, L. Starer 540, M. Brandstötter 500, S, Rockach 500, Arje Geiöert 1050, Klara Zelter 1000, K. Schratler 504, M. Schralter 684.60, Div. 5422.50; 3. Bezirk: 120; 7. Bezirk: 200; 8. Bezirk: d. Ch. Verständig.: Lng. Rudolf Köppl: 1178, Ludw. Kaller 1444, Div. 1886; Ludwig Kallergarten: d. K. Bomze 1080, Familie Cmil Mayergarten d. L. Kaller: Ernst Mayer 12.0 0; 9. Bezirk: a./N. Loses Brill 1000. a./N. Dr. Mirjam Etkah Brawer loOO, Div. 450: 16. Bezirk: Dr. Joel Schweig (Wilhelminen-Spitäl): Verlorene Wette a./N. Manfred Schweig 1000, Alfred Friienke! 1000; 18. Bezirk: d. Dr. Kirschl: „Woja" 5550, Dio. 200. Chaim Schoor 1700, Div. 200; 20. Bezirk: d. Frl. Schuber: Moses Berenstein 1920, Div. 252; Ak. Landesverband: Pal. Sekt. d. A. V. i. Med. d. M. U. C. Meier Kammer: Michel Pundik u. L. Losefsberg a,/N. Lea Josefsberg (Tel Mim) 10.000; Kitach Sü!h: Schalom Sireit 3000. L. Piper 500; Misrachi d. D. Landau: Smlg. Frl. Sara Kahan u. Leib! Landau: Jakob u. Ella Kenisch-Stem 1000, Dawid u. Ewa Landau 1200, Div. 5210; Zion. Bankbeamte: Smlg. b. Bank» u. Wechselstuben ‘ A. G. „Merkur" d. Kermann Schreyer: Kerr. . Rößler 1000, Dr. Grauaug 1000, Div. 8820; d. Frl. Vita Eisner 1500, d. Benno Maier 6700, d. Fri. Gisi Fürnberg 3400». Brüder Schreyer anl. Vermählung d. Kerrn Norbert Rosmarin (OBien) — Frl. Friderike Schneider (Budapest) lOOO; Leoben d. Ludw. Röhr: Smlg. L. Röhr 990; Ludw. Röhr 1424, 'Benzion Gewing 1400, L. Spieß 70u, I. Weinbergsr 703, M. Varadt 592» Div. 1768; Linz: Dr. Karl Schwager (Telawiw)' 11.00a. Vom Keren Hajessod. Nachstehend veröffentlicht die Keren Kajessod-Kommission die Fortjetzung der Liste der Zionistischen Mandatare, die laut Gutachten der Dertrauenskommissivn ihre Pflicht dem Keren Kajessod gegenüber für das Lahr 1921 erfüllt haben. Dr. Josef Auerbach, Dr. Sanel Beer, Bezirksrat S. D i ck ft e i n. Isidor Gewitsck, Norbert K 0 ch st i m, Akad. Mater Lazar K r e st i n» Dr. Nathan Korn, Dr. Joachim Krregt. Alfred M a y, Saiomon P i ck e r, Simon- Picke r, Bezirksrat Kermann P l a f ch k e s, Dr.Karl P 0 llak, N.M. Racke r, Franka R ii t e r m an n, Dr. Marlin Rose nb l ü t h, Siegmund Rubel» Jakob Schlosser, M. Schreier, Dr. Ernst Schubert. Leopold S i tz m a n n, - TV. Israel W a Uman n, Bezirksrat Dr. Georg W ei n e r. Austritte aus dem Judentum. - Glück Kalman, geb. 16. August 1895, Tarnopol, Buchhalter» XIV.» Kollergasse 20: Bekh 0 r Salomon, grd. Bagdad. Kaufmann. IX., Echlickplatz 4; Stainer geb. W oh lmuth Emma. geb. 11. Jänner 1895, Beamttn, IX., Rotenlöwengasse Nr. 17; M e n o l»F e 1 s e n b u r g Malier, geb. 19. März 1893, Wien, XVIII., Karl Leckgasse 6; A e chm t tz e r Kilde» geb. I. November l885,Wien, XIX.. Leidesdvrsgasse 7; G y ö r i Ernst» geb. 3i. Luti 188I, Budapest, 'Kaufmann, III., Ilngargässe 56; L Ü b e r g e r Kelene, geb. 10. September 1801, Oderberg, 111., Cusiozzagasse 4; G y ö r i geb. L 1 t 1 i n g e r Olga, geb. 29. Okt. 1882, Wien. Ul., Ilngargässe 56; Falud i Rudolf, aeb. 20. Oktober 1887. Ilnter-Wuida, XIX., Kauplstraße 56; G l u rm a n n geb. Klein Elsa, geb. 16. März 1883, Wien, VI., Gumpendorferstraße 24; Schirmer geb. Schermann Emma, geb. 20. November 1883, Manipulantin, VI.. Millergasse 17; Gras Felix, geb. 7. Februar 1875,. II. Große Mohrenaasse 26; A u e r Ignaz, geb. 17. März 1869, V., Margaretenstcage 122; Schein 2ldolf, ged. 5. Jänner 1898, Wien, Kitfsarbeiter, XVH., Römergasse 79; Wagner Margarete, geb. 12. April 1$93, Viii., Skodagasse 9; Taussig Ediih, ged. 25. Lanner 1896, XIX., Reitytegasse 16; .G r iinderg Margot, geb. 25. Oklober 1897, Xlll., ,Bösingasse 32; K erzka Alsred, geb. Kolle'.chau, III., Radetzkystraße 26.; M o s e r Georg, geb. 16. März 1L05, London, III., Keilgasse 4; Weih Paula, 2. September 1876, tU., Stegrlgasse 6;' K e i n Fritz, ged. 19. Juni 1890, Zabchtel, Beamter. XUI., Linzeritlaße 124; öp telman u Moritz, geb. 20. Juni 1885, Xlll.,' Persorgungsheim; Adler geb. Epstein Aaissa,. ged.' 9. September 1873, Moskau, h, Dommikanerbästei 10. Kere« Hujessod-Kampagne in Rew-> B»rk. Einer Mitteilung des New-Aorker Hauptbureaus des Kererr Hajessod zufolge, wurden in der e r st e n W 0 ch e der Keren. Hajessod-Kampagne von Groß-New-Nork 250.000 Dollar eingesammelt. Charakteristisch ist der Um- , stand, daß nicht nur Nichtzionisteu z::m Keren Hajessod beisteuern, sondern, daß ein ansehrck'.u.'-r Teil der Einnahmen ' sogar von N i ch t j u d e n herstar '' . ' * Personalnsrhrichl. Der Btindespräsident hat dem' Direktor Richard Buischowih den Titel eines Kommerzialrates verliehen; * Jüdische Ehrung eines amerikanischen Generalkonsuls. Aus Alexandria in Aegypten wird uns geschrieben:: Die Üiesige jüdische Gemeinde benützte den Anlas; der ■ nach mehriähriger Abwesenheit erfolgten.Rückkehr des hiesigen a m e r i kä n is ch » n G e n e ra! k 0 n s u l s G a r ruet, um ihm in solenner Meise ihre Erkenntlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Kerr Garruel hat ,stch während der ganzen Kriegszeit um die jüdische Sache die größten Verdienste erworben, indem er den, zahlreichen Juden aus Rußland, die über Aegyplen nach Palästina reisten, in jeder Meile behilflich wari Die zahlreichen , Auswanderer, die aus Konstantinopel ausgewiesen und in Konzenlrationslagenr untergebracht waren. ' hatten an dem amerikanischen: Generolkonilit ihren werktätigsten Kelser, der auf - solche Weise die Bemühungen der jüdischen Gemeinde von Alexandra erleichterte. Nock seiner nunmehrigen NÜrkkehr in t