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Wiener Morgenzeitung · 1922-04-30 · Heft 1167 (30.4.1922) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1167 (30.4.1922)
Date
1922-04-30
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Telle 4 Wfäi, Sonntag' WIENER MÖRGENZEITüNGr Bevorstehender Rücktritt des Letnberger j dtermgm «d -M> frei A-daß ekt BiM über '! die g e g e n w ä 111g e Lage in Serien. Die französische Politik in diesem Man‘d'artiamstnpt fuße streng Wojwodeti- Lemberg, so. April. (Tel. der »Wiener Morgenfeeitung«.) Nachrichten au« Warschau zufolge, soll der Rücktritt des hiesigen Wojwoden Gfabo wslci und seine Berufung auf einen' anderen Posten immittelbar bevorstehen. Wojivodc Grafrowskj. ein enragiertcr .Parteigänger der Nation Idem okraten, hat sich in seiner amtlichen .Wirksamkeit vollständig die Ideologie der Allpolen zueigen gemacht und diesen Standpunkt vor allem in der J«denfrage hervorgekehrt. Die Repressalien gegenüber der* * ukrainischen Flüchtlingen und die rückhaltlose Förderung der i'-RozvvofrAktioiiu sind zum großen Teile seiner Einflußnahme zuzuschreiben. Letzthin hat er auch der Polizeicürekticm das Recht entzogen, die Bewilligung zu Straßensamrulangen zu erteilen. Bisher haben sämtliche jüdischen Vereine. Waisenhäuser, Tagesheim Stätten vom. Wojwoden auf ihre diesbezüglichen Gesuche abweisliehe Bescheide erhalten und sind auf diese Weise in ihrer weiteren Existenz bedroht Rundschau. Der jüdische Nationatrat iii Palästina. Man schreibt ums aus Jerusalem: Auf der kürzlich aibgchakcn-en zweiten Session der (palästinensischjüdischen. De legierten Versammlung!»Assefath Haniwduarim«) wurde der neue Waad Leurni gewählt, der am Z. A'pril seine Lcm'siijfcuierende. Sitzunghielt. Der Waad 'beschäftigte sich mit der Frage, der S t e u e tr eimhebung und beschloß folgende Vorschläge: Die einzelnen Gemeinden ©ollen das Rech:: der Steuereinhebung haben, jedoch ihr Budget vom Waad Leumi bestätigen lassen, ferner, solle die Exekutive des Waad Lötimi einen Entwur: der Gemeinde&rganisation auisarbeken. Nach einem Referat über. die A r ab e t f r a g e leam übereinstimmend zum Ausdruck, daß - ein enger Kontakt mi: den. Arabern, ,namendlich durch gemeinsame kulturelle und wirtschaftliche Bemühungen. angestrebt werden müsse. Die Debatte über die Einwanderung ergab, daß die neuen Einschränkungen sich, sehr .stark fühlbar machen und die Zahl der Einwanderer ständig abnehme- Ordnungsgemäße Visa britischer Behörden werden annulliert und viele Einwanderer jwerden wieder z-uirückgeschickt. Dar Hinkels auf dk- Arbeitslosigkeit sei keineswegs stieb» jhältig. v/ic. r.xakie Zahlen beweisen. Die Sitzung beschloß eine Resolution, rn [welcher die Exekutive beauftragt wird, alles zu tun, um die Aufhebung der neuen Ein wandenungsibestimmungun zu erwirken und gegen die Rücksendung von Einwanderern zu 'protestieren! Es iwurde endlich beschlossen, / 'eine Exekutive von Sieben Mitgliedern zu wählen, dazu zwei Mitglieder der palästinensischen Exekutive. Als Vertreter des Waad Lcumi in der Zionistischen Exekutivewürde Herr K a l v a r i s k y gewählt, das zweite .. Mandat ©oll mit einem Vertreter der Sephardim : besetzt werden. Zum Präsidenten des Waad Lonmi wurde •David Je Hin gewählt, in die Exekutive: Eisenberg, Ahrbnowicz, Ben Zwi, Ben Gutri-on, Mejuchas Kaivarisky sowie deren Stellvertreter. Schließlich wurden Ausschüsse für Erziehung, Einwanderung, Landwirtschaft und Gesundheit gewählt. Frankreich in Syrien. Paris, 28. April (Be rieht d er »Wr. Moirgenkeitungc.) Der Oberikcmmiosär für Syrien, General Goü nam d, weilte vor kurzem in Fajrjs. Seiner Ankunft wird große politische Bedeuiüü-pg beigetoessen und diese mit der schwierigen Lage dar Franzosen iin Syrien in Verbindung geforadhit. Er erstattete Bericht über die von der Regienumrg an.au- Siprecheniden mifrtärisdhem und zivilen Kredibanfdarauf den Bestinuiiimgem. /-des' VölScerbusudieis. Syrien . wurde provisorisch als ■ümsfofrängiger Staat, amerikaiunt, bteiibt 1 jed'odh der Führung Frankreichs so lange unterstellt, bis. die von der McftidaJisumacht für. die Konso-ledienung der Verhälnüsise au leiistenden Arbeiten. soweit gediehen sÄn . werden, dlaß Syrien sein ScfciidflsäÄ sefifest’-.w^d fcdteh keianeri. kn« wüschen sei Fräs Bereich bemühC,.unter BerüdkBiiidhttgmg der tradiitiiojielieh Gewdhniheitcrv; der/ eingeborenen Be> völkerung deren Mitwirkung an dar Leibung der öffentlichen Angelegenheiten i-mmsr mcLlr anisztigestailten. Das für die Regelung des politischen Lebens in Syrien geschaffene S t ä t u t siehe dde Anstellung -von berstenden Körperschaften vor, deren Mitglieder; gegenwärtig von Fnankreidh ermannt wenden, nadi . Konsoridierung der Verhältnisse jedoch von der e i h- •he i m i schp n' BefVÖlUcenumg g.e wäh l.f ■ werden .sollen. Vorerst werden anif dom ganzen Mapdnttsgebiete Volkszählungen dnnrdhgefühtrt. Im Libanon gebiet, wo die Position Fcanßarrichs j aim stärksten ist, hast die Volkszählung bereits statt- I gefunden, und bn Laufe .des Monats Mai werdken hier, wem» kein Zwiscfaenfa'lll eiip'fcritt, d!ie W ahvl e n. in die Verwa6tungsIkor,per vor sich, gehen.; DtarseUht Vorgang wird dann rn den- Gebieten Aleppo tund i Damaskus beaha-chtet wrirdsn. Nebenfhär werdeeifrig am Awbaw der wiirtisjchaftlftchen Emiridhfetmgen gearbeitet. Die E^senbahinvedbindtangen sSnid hier» gestellt, 'beziefcfliiQgsweifie ergänzt worden. .Palästina wurde;tmt Gila eien dturdh eine Eiscnbah n verbünden, woduipdh die teingimtibehrte Vörbitradluing 2«vischen den Häten 4er ’beiiden Länder heifgefsitellt wurde. Auch wird eine Veafhttnidumg zwischen D.aanajskws und Aleppo emensoite untd zwischen Beynuith, Triipoinß und A>exaodirette andererseits in" Angriff gesioramen. Die Bodeiwerioesserim-gsarbeiton seien in vollem Gange. Der jüdische Kongreß in Amerika. . Zusammentritt am 21. Mai. > . New York, 27. AipriiL (J, C. B.) Ina Wahlaufruf der aiUigem einen Watssioü dess jü'ddedh-en Kcmgres’ses sm sämfcMoh<e jüdischen. Opganiationen und . Vei:eiinig’u(ngöu ist der Zuwammenbritt 4e® peamairi'eüiten Kongres^eis 4er amerikanischen Jirien für 4en 2.1, Mai., in P h i l a d e! ipih i-® atu- •beraumt-. Jm Aufrufheißt es, die dem. jüdisdhen Volke . seitens dar Regianungem versef titedemetr Länder gevvähi'ten Versprechen so-vvobl . betreffs Palästinas alts auch ‘bezüglich der jüdischen Gleiidhlberkl'ttigung in.,, Osteut ojpa ( erfordern gegenwärtig <Le, Llatberstüfcfzung dieir' organiisienben ainerükanisch en Juadterihriit. B&oß ein dagainriisierter Kongreß der a!meri&aijii?.jrhte'd, Juden vermag Fn sich diese.neue. Kraft su-faridna. und den etrfor4erlkhön, Anstoß zwar Ausfü'bwrfeng der großen, Aufgaben^ > die WWsres.Vokkss- Äoc^'iFP^en» m . Kämpfe bet Peking* Peking, 29. April. (Wdlff.) An dar Front van Nacf-iang südlidh der Straße v.o»n Tiontrin nach Peikäng finden fortgesetzt Kämpfe sifo/tt. Der ‘bnitbebe Gesisndite 'hat den englischen Sta<ut»sacitgehörigen, die außerbaiBb Pckiaiigs wohnen, emipfcfjlen-, in die Stadt zu kommen. Die jüdische Auswanderung aus Rußland. Berlin, 28. April, (J. C. B.) Daß Direktorium der vereiinügten jüLschen Emigrationskomiitees beschloß diie Entsendung einer aiuis den JJonrea Dr. Klee (Berlin’i und Rabbiner Kowalski (New York) bestehenden Delegation nadh Lettland, Idabei eine Menge Geld erspart — und der Enkel ftahr nun im Tweniieth Century Limited ostwärts tond warf dabei die Dollar zum Fenster hinaus. Und auf diese Weise gelangen die Menschen dieses Geschlechts ihrem Großvätern gegenüber m überlegenen Standpunkten. Und er kam also in das gute, alte New York. Dnd er suchte einen großen Gasthof auf, der sich ganz nahe beim Bahnhof befand, und zwar fuhr er mit der Untergrundbahn dahin, so daß er die Straße überhaupt nicht betrat. Und als der nächste Morgen anbrach, bestieg fcr abermals die Untergrundbahn und fuhr nach JWaliistreeet bintuniter. Und dös Geschäft, wo er zu tun hatte, besaß einen eigenen Zugang zum;Untergnund'baihfiiih'of, so daß seine Füße das Pflaster New Yorks nicht beschwerten. Und er stieg noch einmal zur Untergrundbahn hinab und kehrte in die Zweiundvierzigste Straße {zurück, denn er hatte eine Botschaft am Times 3<|tiare zu bestellen. Und er fuhr die grüne Linie ider Zweigbahn und bestellte die Botschaft am Times Bquare und dann fuhr er die schwarze, Linie der fZweigbahn. und kehrte kr die Zweiundvierzigste Straße zurück. Und einer seiner Freunde lud ihn &wn Frühstüdk in den Yale-Klub und er erreichte ihn mit der Untergrundbahn. Und dann nahm er Eimen Wagen, der ihn viele Meilen ocwdwärts trug, und er steckte seinen Kopf gewaltig weit aus dem (Wagen, ob er* nicht doch vielleicht das Grabmal des Präsidenten Graut erblicken könnte. Dann sah er auf die Uhr, eilte ziar Untergrundbahn hinunter, fuhr nach dem Gasthof, bezahlte die (Rechnung (und du war eine Revhnung 1). griff nach seinem Koffer, warf sich wieder in die Untergrundbahn, sauste die grüne Linie hinauf, stieg am Times Square aus, nahm den Downtown. Express zum Pennsylvania-Bahnhof, betrat ihn von. der Unter- grundbahn und fuihr nach Hause. Und er sagte zu seinen Freunden: »Id* liaibe das 'kleine, alte New York gesehen; und siehe, es ist ein Erdloch!« Aber New York hat ebensowohl eine Hochbahn als eine Untergrundbahn — und er wußte es nicht. Und es hat Wagen, die auf und unter den Straßen verkehren; und Omnibusse, die in die Fifth Avennue fahren, und Aussiohtswagen mit einem Manne, der durchs SchallImhr Auskunft gibt. Und es. hat Kirchen und Bibliotheken und Kunstgalerieru —- und er hatte nichts gesehen als die Untergrundbahn. Und so kommt mancher Mensch in eine fremde Stadt, jtafgt dort denn untsriMschen Leben ,nsoh und sagt dann: »Es ist eine schlechte, verkommene Stadt L Aber die Stad war nach schieah, es war -denn, daß schlechte Menschen in ihr schlecht handelten. Und, meine Lieben, es gibt Menschen, die in def Untergrundbahn durchs Leben fahren: Sie ahnen kaum, wie groß Gottes überirdische Welt ist und wie edel ein Mensch zu leben vermag, der sich in höherer Sphäre zu erhalten weiß. Und ich erwog diese Dinge und sagte in meinem Herzen, daß ich das Leben eines Menschen leben will, dem diese Welt zum besten dient und der in ihr mehr erschaut als das» was vom Leben am Untergrund -erschaut werden kann. (Uebertragein von Max Hayek) _Bö. April t9Z2 um nniit der lettischen Regierung VerfoSörifaangea über die gesetzliche Regelung der Durchw anderang jüdischer Emigranten ams Sowjetirußlamd zu führen tmd einen enitaptrechentdein Vertrag albautsdhiiießen-. Diese Delegation befindet sich bereits unterwegs nach Riga, Antisemitismus iy Sowjetrußland* Lemberg, 29. Aiprifr (Td. der »Wr. Morgen«* ‘zeitmig«.). Wie FlüchÄge atüts Sowjebm&katnid bcrisoihr.en, fet die antieemitischie Bewegung iui Sowijeitinußland in letzter Zeit in bedrohliidnetn An» wachsen. Infolge des Hungers und der Verschledhtonrng der allgeimeiinen Verhältnisse sSfud die Baiusern in ■ der SowjettJufloriaiine. der aintiisie/m'iitifsciheni Verhetzung sehr leiteht ztugänglÄdhi,- auch in der roten Armee, welche über sdhleahte Verpflegung klagt, machen such srtairke Anuzeidhißn' von Antis«mcitiismtü-s gekend. Die anElbdI'scih'ewiikisdhte Pitrapo^ ganda ist bemüht, die allgemeinte Uritoufrieidenfrieit auf die Jüdon abtzulenfeeri.^ ' Die Wahlen im Libanon. . Beirut, 28. April. (Havas.) Bei döa äuf Grund deä allgemeinen Stimmrechtes durchgeführten Wahlen iin Gr o ß - L i b an 0 n sind die der Ausübung des fränzo^ suchen Mandats günstigen muselmamschon und Christa liehen Listen überall in starker Mehrheit dtirch-i gedrungen- Das päpstliche Organ und der Zionismus» Rom, 2Ü. April. (J. C. B.) Die katholischen Blätter veröffentlichen die ziontstischu Berichte ohne Konti mentare/ Bloß der »Osservatdrec, das offizielle Organ des Vatikans, polemisiert gegen die Aeußertmgea. Dr. Weitzmanns, die er in dem großen zionistischen Meeting in Rom machte. Der *0&servatore< wirft den Zioni-sten vor, daß sie die Araber in Palästina unter* werfen wollen, und behauptet, daß in England ein« stetig zunehmende antizionistische Strömung sich bömerkbar mache. Die zionistische Föderation Italiens gab; im Zusammenhang damit ein Commnaique an die Presse heraus, in welchem die Behauptungen des »Osservatorec w id e r 1 e g t werden. Kerea-Hajessod-Kampagne inNewYorfe* New York, 29. April. (J. C. B.) Die von de-?; zionistischen Orga/nEarian AmenUcas im Eürmrcjr-* •nehmen mit der zloiii'Sttiischea Delegatioö sqmgfa»-' tigst voribereitete Koren-HaJessod-KNn^psgne betzM'y mit eäneir MislAssnvsrram m>ltisslig ki detr' Cainh'dgie HajFJ,: die von den Mitgliedern der ri-anistösdhien Delegation eröffnet wurde. 5000 Freiwillige stellftea sicÄ als Sammler -zur Verfügung, die während der; gianizcm Kampagne von. Tür ziu Tür zu gehen haben, tun die Keren-Hajeasod-BeitTäge eiirDükasrieren utvä Z'eichiivurigen eutgegemutDehmen.. Nolhman Sokdlöw sprach sLCfr atütf Grund seiner beim Besrudh von üfrör hundert Städten gemachten Erfailurtm-gen über das; GeMngea^d'er Kam.pa'gQe sehr zuvertaiolitliliBoh aus. Deutsche und russische Monarchistef!» Während es seit geraumer Zeit um die militärischen UnCernehmaitütgen und Pläne der russischen; Gegariareviolutiion der Judenitsch, Denilri-u usw. stille; ge-vv orden/ist, macht der gegenrevakiripnäre Heerführer Generail Wrangel.nodh wnirrfer von sidbl reden. Die Wrangd-Lewte , weklbe über diiie verschiedenen Batökamßtaaten und die Türlkei zerstreut sind, verfügen, wie Bulkairesteff Blätter melden, über eine militärische Organisation, und Wrangel soll erst jüngst seri>isehen Jourinaikisten erfldlärt haben» er verfüge über eine gutaiusgerüstete Armee von 5 0.0 00 Mann, weldfre auf dien Befehl zum Kampfe wirrte. Speziell in Bulgarien treten dtie WringeL Leute sehr selbsthcnrKch auf, nehmen m vielen Orten Requasiti-fm-en vor und berauben die Ortsbewohner. V.ersammilaingeti, wel'che gegen dieses Treiben 'protestieren wallten, seien mit Waffengewalt atuseiwande.rgejagt wanden, und in eimzelnen- ' Orten fungieren Mäjlitärgeri'dhte dier Wrangel- Tnuipipen, weiche zäHtreidhe mssiisdh« Flüchtlinge als■ Verräter zum Tode verurteilten un«d aus eigener Macht jbsrtiifijzierton, nwr weil sie sich weigerten,^ m ihre Armee einmutreten, für welche es in Büilgar-ien zahlreiche Wedbezenftralcn gibt Aber nicht allein in Bulgarien, sondern auch, in Jugoslawien erweisen sich diie WinaingefrLeute, ilie vielfach i® Beäuge von staatliicheu Umterst.utzungen steiben, als unbeaueme Gäste. Die Bclginadter »Fdk'tijkac, wolcihe sitdh mit dieser Angelogenf'ieit befaßt . und die Anlktege aurüdkweist, als wäre Belgrad ein Zentrum der nuswschen Reaktion, bespricht die BekaiupftUMTgen der öranizöriischcn. Presse bezüglich uer Synvpatibiien dieser Fiücht'-ingskreise für Deutsdh'land. Das Bliaitt weist Gisztif hin, daß ach>m seit langem lür ein Ztisammenarbciiten der äußersten Rechten in Deutschland und Rjö- 1 and •von deutsohier moin^ir>a'nistischer Seite Pro»p®- gandn gemacht wurde,' der mansche General B i s k u p sk i halbe mit Hilfe reicher L^tersitütziuing diese Agfüaition in U nga m betrieben, es sei jedoch nicht geltungen, W rarngel für diie Arhgelegenfreit zjü gewiinnien. Die ntuasisidhien Maniaindhisten hatten in Berlin eine deutsdirfreumetliche Zentraßpartieii ge* grundiert, welche m den anderen Hauptstädten Europas ihre Filialen halbe. Gefördert werde diese Bewegung durch große Gd-duotonstützungen aus Deubsdh-tend, weldhe Ludendorff veranlaßt liabe, und* dm; Blatt wejß eklige Namen mssisclior und deutscher Offiziere au nennen, welche a.l« Agenten, Kuriere und Spione für die Zusammen.- arbeit der rnssiischesr und. deuttsdben MoiiamdhiakGO tätig warm.

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