Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1167 (30.4.1922)
- Date
- 1922-04-30
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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M.1M l-.fflutiirririnw Wteit, NmntSK WTENBR MORfSSSTZISITOBnf Linawi ,u j« lagrffi^täyaas* Tägesbericht. Hofrat und Judenkind. i Nur ein guter Mensch, fcaani ein guter Arzt ' sein.' ' Profes’sor Nothnagel. •;Wiiir foeis|pre.cbew an aimterier Stellte »das Schick- * 5a1..eines vien^ehm Jafinre. ai-ten Mä-dfe-hen-s. das nach der*. Am;$irtaftte eines Fußes. von dem Aibteitog-s- Momstaiui m Si.qpßiiiten-Spiit'a'l Hof rat . Fr-otessor Pr, ,E w ,2. thd, »ea'ttose-ti« worden. is.t. i Der X7,a>M iegt folgendermaßen: D er A&si’Sitient D-r. S *c ihi \v ai m m,, Lau-gegassc N-r>. 7, brwbt ^Raitionten, Deshalb verbander sich mi>t, dem- ,E-5iais> L s-s. k i >nT dar in der, Hepmineng®9se S cum Aibsteiigeq-uoirhier. für ans P-dian «ugeneisfce- Jtuidien Uralt,- damit ilhiin dieser gegen eintspreeh'eiid'e Provision' seine Gäste, die selhtr oft : .ruur K-oatniklbeit uinid der Riuihm den- WiieneirmEz'M'i- 'sehen Schute toii-erf üihirt, zollbreit) c. Las Bei N ging awf dieses Geschäft eih und hat, -wie'vielen-sMöksn, aiuicfh.. dieim Hausierer W eygen-sb etrg -MZ dem -ÄMivr-Är ruissisahen '...Teile w.i Holten, de?,' .-®ed«iie vtteinzeiimjähdgc Tochter Diina Ihii^heirg-öbracÖilt (hatte, amam Dir eine ■ciritöifoipädiiscte I<jut viomehmen zfU* kMLen» den ,D.r. Sdhwamon afe »iborülnnttm, Professor« -eunipfobleu. Seide Bdhandtaig (bewirkte aiber statt Besserung .n'uir eine Versdiiliinnmemnug des lcanafflöcen Pußeisi: rmid .xwar . hi öddiem -Gr-ads, daß dessen- Aiiaipiu»taticn 3ic*twendig wtrrde. Diese führte Hipfipart; Dr/E.w a Id ' atuif seiner 'Afljjbbiliuid-g-. .im 'Scpiiiein^Siptttal diur-clA Pr retteibe damit - zwMeEois cksm-Kmidc das Lehen, - bravhibe aber diuirdh edineni gam'iz ' tunglamiblicbe'n Gr.aid'- vom Bni.tailiität über das o^rdelhjtn. &&■ Lediaorerns weilte' Gpisirihöipf <dlie schyvan&ten ködpedliicib'en. umd 'seells-ctoan' Leiden. Er stieß-'da» i!«mm geheilte Mädchen, das &o Schwer-os <diuinch» güMÄciht hatte, . .hlPMitNd'M. 'm. Naiclht, imd /Nlefoeü hüyqiUH.'. .Xj'dd,., ridr die imÄliplie' Menkcihlßplhlkeit esnos,. emiifaidhem -Matm-es öiu®.. umtseircm Volke hat das umglikik'lic’he Kimd vor dam Aergistem.' bewahrt: tvüo-r der zwamgmv eisern Ahschiebuing maidh Polen, Wp Mp isa-' dojr. ph Mischen umd• psyoteiclhiaii Zustand, hi dem cs sich nach s-eikher Behamdluing he- Mfdern mußte, gewiß rDrhamgnk'isn'oh gewemd’en Wäre: _. 'Der . sohlicht'e 'Jüdoisidbie , Tks^flcirffpeistef (M-isdo.nivch m ik hat an dom. hiiilßtosen Mäcjidhen gtiig-em'apht.,- wqis;/.\vei akademisch Gelbildfe'te an libpi.Verlbrochem.' haben: Dar pationtenibejd'ürftige (Aj^sfeüen't, der, vde es. heißt, ein guter Mensch, aber lo.idtzr. 'ei-ii4 .’schil’edhtter Clhiiaiuing ist, um>d dter -Ah« t'eilu'mgüvoirÄlan d .des Sofphion-Spitals,' dtesr tiich «Es hemvorrugeinidier Chi.nurg, ■ aber . leider" als scihilechlber ’Menisoh Zeigte. Henr. M1* si om is cHirn i ik halt - das iMädichen. im seine .Paimitie v aufgenoimimeu mmd ivartnJfct W .ede!kten( Simre . dieis, 'Wortes iklrem „Vaiter, den diie Qu-ailcm ' U'tucl die Vensttitraimdfang ‘ soiin-es Lfpittud»er:. doim Waihtnsimm malhegefbraidht . (halbem, so daß er sdhäeuiiiiigist in seine Heimat auirückbefördiont w^jetti .rhnißte, wo eir möch für eineti aitieh Vater» m<e kramke Fraitr Mvd «#er Kinder m ©orgm foait.' - r; Was Herr Misiousehnik erzählt. ' Eiin;er wserer .HetMtMie tet Henm M jslo m*, fi.ip b’.in,M im, ^«eirner: Wo-hnuw!g, Bambram'd'tAtnaße 6, sjDMSUich^.' daiZ., Kind, ein., äiufgeivedkites Afä'didhem,. gejsjp.’iiocÖ'ueiii nmid vom beide®! fdlgemide Dctäillis er- -. Die ijeiae 4exk-lolyM ..Ditna . W e .y g Öc r g, miaicih Wiiem, . wo sie Heilung zu finden gelhbfft-,;-h.3!t1er war- . <mr -djuweh die '.Opforwiiiiligikai^ slh^cr . igainizen, -irgemidwö... in. K.ongreßpo>l'e>n. ‘be’ftimd- Nchvp'.- .TTßbnaitsg'.aineiinide möglich .gewandten,- dia idtesr- Vaifer. mittdilos iis^t und, .wie, edioai orwähint, für teöwe -große Pamilic' au soingen. tet Grube: Meniscfluen vhnaicihteöv für den ^wedb. „dem .. .Betrat# , von f370.Q00 KnonM a*pl, ' •..DaJvton: /verlangte. Doktor rSc Ivw:-a mim i0o.o0o Kiro.neii ipaiuiscflvaiHteir fütr dlie gt?wnize * Bekatfütitllung. ■ Als .diese mißglückt. war -und sö:!sdiweire...Fo!l,gea' zeivijgjbe* ga!b ar -dM gaintrM* 'Be, chksg 'wiedtz-r 'aurüek, -vr. y*e;rinflhkdhtefce, sichsog-atr, destö, Kin'dte ein Schm eirzetnögaM au baaahlleii .und ito aiuif seiiiitc Kostern Ptioitlieiseui 'boiiimtstelilcm',■ Diese V-enapcr'edhiuintgeir hast;ör aliliemdtinigS' Wmar. n i ch't. ge* hiaflten. Seii'n'e Vertpflichtumg hkizu istaber tunbe, istreiirthar,. da er. an dam kramken-Beim*, ‘plbme ' ,dais (Mädldlnon pidbr dessen Vater vorlbter m belMgeü, eine©- spe'r oi-Xd f e *n E. i <» g r i f f voiMisüM,. diesisem INotwemdagdreiit I-ferrtn - W eygems.be r g, wenn;er, redh'taeitig von ilur Kemmitnis .enbailiten' hätte, vvahin- »dhiemflnclh. zrair -Beziehung miadi .- ÄlMitz-rer änathlch-er Kräfte -veranlaßt hätte, : Ensit auf Drängen der Kcankeniscliwoster (hat er. - •- als dlats B'öirn bereits brandig wuind'-e, Henni Hofnait Dir. - Ewald xum EimgTeifen . veranlaßt.. - Dieser . brachte dais Kind 'auf seine Abteilung mi Sopflinen^Siptoh wo Herr iWeygenisheirg dien von Dn. Schwaimm auirueköifliaL (beben- 'Betnag' ■yon r-6o.ooo Kirouen Hz Zafrlllung für drei M'onate entegte. Hof rat Dir. Ewald' r'e'ötete 'dem Mäddhem .diuiiidli eine. gelungene GiM'atioa da« txtoßnr» gefährdete WesM"- aber in gÄMz.unvenant* wx^lwdhcr. -.Weise noitofilidh durch die Bmatalitäf, mit der ei* dte Kinid -aiuis dem Spital buchistä'blidld biinaiuiswiainf, - Mi« ihm - diäiau veranlaßt -hat. ist ganz iud<jfin'dllliich, <disun denn 'Sipiit-ail'Cime, gaiitze Leihe von, (Bestteia 'frei wafr, ..^o <daß. die Ausrede von einer bet» Bteheitvd/em. <-de,r - aiti-dh nimr (tyefürdlitetesn Pabmm'oit aibisturd ist. '• «i Obwold ’ die Opca'atioin sivumdcu «tes Kindes noch blutotem, blieb der -Herr Hofrat allen Bitten gegenüber taub. Vergeblich machten ihm dor Ver- Interterritorialer Verlag „Renaissance“ --(Erdtracht)%wHw.iw^.--'-- JDr. Alfred Nossig: L Vom integralen Programm der jüdischen Bewegung. II. Wiederaufbau ■ Palästinas, III, Sozialismus und Mosaismus, In allen Buchhandlungen erhSItllch Interterritorialer Verlag „Renaissance“ B,.—fW».IWW||lii .. ■■III {Erchuichl} IH.IIM ... ,!MW, Br. Alfred flossis (Berlin) f.J. (Petersburg) In sBmtflchen Buchliandlungen erhSItllch 6219 - - treter des :»Joint«-*Komitees, Hemr Dr.. K x ai u tha m m e r,- omd Herr M i s i o n s c h m i k, der sich als stadtbek-ammter Philairtbrap für das Kind.zu. imitercssier-en beg'onncq hatte:, Vorstellungen. Am Donnerstag verordmete er, daß Dina W e y g etrr s b e r g noch am selben Tage das Spital verlassen müsse. Herr Misioinsc.hnik, der ihr durch , seine. Kiatdef täglich Liebesgaben sandte, erfuhr da©. erst, als er um 6 Uhr abends vonder Arbeit heim kehrte. Er beschloß, das Kind1' am -nächstem. Tage in aller/Früh äbzüMenvDe1' Gedanke,-, daß mam dis zuni Krüppel' gewordene Mädchen in Nacht <umd Nebel ih im am ss tb ß ein könnte, ii&t ihm gair dicht gekommen. Herr Hof rat Ewald ist aber offenbar auf dem von Grillparzer ‘ vorgeahnten Entwicklungsgang »von der Hurrianität durch Nationalität zmr Bestialität« bereifß'kv jener- Etappe angelangt, die ihn auch dazu befähigte* .Er ließ die Kieke um 9 Uhr abends(!) a üs dem Schläf e(!) wecken und von einem D i e h e r Ä'«y £ die ni c h s t e Pol iz'ebs 'tüV-Be 'f p h r erweckte' das verstörte, kränke Kind, das pu dern. scnst/To Miiruten erfordernden WeH'e eine - volle :$tmhde geibratBdbt hatte, solches Mitleid; daß den*' 'Vorstand des Kommissaren d sie und die ganze mitleidige W^ehroanmscihalt sieh liebevoll um: das Kmd beniühte'n, setzte Herr Hof rat Ewald seimer Humanität die Krone auf, indem er . auch noch die K r ü c.k e n d e s h i 1P lose«n Krii p.p e 1 shol e.io4! e-ß... In der Frühe ließ Herr Pclizeikpmmissäf Dar.- Mottl, dem, wie allen Diensflbahetidettr, des; Kbittmtssairiaits, dfer wärmste Da^k aller Menschenfreunde gebührt, die Adresse des dem Kinde mir vkm seinen Liebesgaben her bekaLMten.. Her,rn. .M i js i oiy. s c ihm i k ausf-or'? sehen 'und ihn fragen, ob bT sich der Kieken, dte° sonst abgeschoben werden müßte, annehmen wolle. Wir haben- .-bereits ekgaing-serwähnt» wie bereitwillig der wäckerß:Mensohenfir-mmd, der,- selbst ‘Farn i!ien va-ter!st, sof ort ^in, die. .Bresche -sprang . undweben. nu-r hoffen,; daß -sein Beispiel ähfetiernd auf alle Wiener. Jiudem wirkt.,, . -. M »HsÄÄrtissttNL" äs« Herira Hofrats» In der- » Wiener Mittagszeituing«. -wm. 28. Aiprll erschien nun die folgende Zuschrift des Hofrates E w a l d, die tvk mit Hjuweg-lassung..-der imwesent* liehen Emleitupg im Wprtkut widergebeq; »Das Krankeinain'sifcaltengesetz -beschränkt die .Aufnahme lediglich a<uf .S^ituJsbeditrftige ' und diese Forderung muß in Anbetracht der -stets beklagten Bettennot streng gehtiadhaibt werden. Ich ließ dag. bedauernswerte Mädchen, um die. sich seine Brannten —..es. waren redht' wohlhabond . aussehende Besucher., im Spital "Lnicht M" nphmen . wollten', weit länger, . ..als ' ich verant* wort-eu kann, im Spital, denn d^s.-Mädchen ging bereits eine Woche im Gartenallein herum und war tagsüber außer »Bette. Die Wun-de war, wie kli mich selbst überzeugte, . genügend geheilL Niemand hat sich HO vi-ej, um die Schaffung vqo Genes'u-ugsheimeq bemüht wie ich. Ich fsnid stets willige Ohren, aber geschehen-ist nichts. Wollten wir alle Pflegebedürftigen im Spital behnlten, würden die Ivratnken keinen Pl-aitz finden. Das . sehen die Einheimischen ein und scheiden stets friedlich, obwohl manchem Sieeh-efr und schwachen Gen-esende-n hart geschieht. Die Fremden aber, und insbesondere die aus -Palein, wollen den Spitalsaufenthält uait allen Mitteln. 1 erzwingen. Hat jemand die Mittel, aus Polen hteberzukommen, so muß er auch die. Mittel für die Rückreise haben. Früher fielen uns diese Krankenv,zur Last und viele Millionen wurden für sie 'ausgegeben, jetzt, da die - Selbstkosten eines' Kränken täglich sechstausend Kronen betragen' und das Defizit des Krankcnodistaltenf-ourds die zweite Milliarde erreicht, ka-mn diese Friedens,praccis nicht, fortgesetzt werden. Ich ihnbc also nicht nur nach meiner Vorschrift» sondern auch im Interesse denj . Einheimische, ksbesondere der Kranken, .geliaa-! delt Die BesuMer des Mädchens wurden z$tA . Tage lang auf die 'bevorstehende Entlaissuing amf^ . . merksam gemarbt, sie liafoenuns aber nur mit» Versprechungen liitigebalteSM. Diese Rechtfertigung ist m deirtlkh, nts cfaÄ sie noch koim-mentient weiden müßte. Es' liit sie-y um ein Jimdehkind »ams Polen« gehandelt,.'.. ‘ , Wir hoffen, daß die Leser der »-Wiener M-argei^. zeitung«: das ihre dazu beitragen wenden, das Lcs dieses armen Kindes zu niikicrn und we-nig’slens auH diese Weise die ihm zuteil gewordene Huina-niUi-H ein wenig* gut-zuma-chem An die jüdische Bevölkerung Im Bewußtsein der Verantwortung für das Schicksaf von fünftausend jüdischen Studenten wendet sich der Jüdische Hochschtilausschuß als Exekutive des Gesamtverbandes jüdischer Hochschüler Oesterreichs „Judäa'V gezwungen durch äußerste Not, au die jüdische Oeffent- Iichkeit mit der Bitte, den arg betrohten, lebenswichtigen Institutionen der jüdischen Studentenschaft zu Hilfe zd eilen. . ... Die Mensa a c a d e m i c a des Jüdischen HqcHK schulaussclmsses, in der täglich 1400 arme jüdische Studenten zum Teil unentgeltlich, zum ...Teil zu r.sebis geringen' Preisen mittags und abends ausgespeist werde»/ kämpft mit den größten materiellen Schwierigkeiten. Me stetig fortschreitende Verteuerung aller Lebensmittel verur^ sacht Defizite von M i lli o» e n,> zu deren Deckung die vorhandenen Geldmittel bei weitem nielrt reichen. Der Zusammenbruch der Mensa wäre für 140p ' jüdische Studenten gleichbedeutend mit der Vernichtung, ihrer Existenz. Der {üdische Hocllschulaussehuß macht alle/ Anstrengungen, um das drohende Unheil abzuwenden. Ohne rascheste Hilfe der breitesten jüdische» Oeffent„ lichkeit werden jedoch seine Anstrengungen wenig fruchten. Hunderte jüdischer Studenten sind nicht imstande, die abermals aufs Zehnfache erhöhten Inskriptionstaxen, die für ein Semester, je nach der Fakultät, K 60-QOO bis 120-000 betrage», zu bezahlen. Der Jüdische Hochschulausschuß* hat immer für die ärmsten Kollege» Studiengelder gezahlt. Jetzt wäre er leider nicht imstande, dies zu tun. Auch die Bestellung unentgeltlicher Lehrbe* h e I f e, wie Bücher, Skripten, Instrumente und dergleichen mehr, wird nicht erfolgen'könne». In Spitäler/» u-nd- Erk o l u n ghe i m e 11 befinden sich arme, kranjee jüdische Studenten. Der Jüdische Hochschulausschuß zahlt die .Krankenkosten und stellt Medikamente bei. Er folgt den Rekonvaleszenten und Unterernährten «ach ärztlich^ Vorschrift Lebentniitelzubaßcn unentgeltlich aus. Aucp diese weitverzweigte Kranke» fürs o.r g q steht vor der Einstellung, weil die vorhandenen Gelds mittel zur N®*gc, gehen. , In den Grinzinger Baracken dient ein Objekt fünfzig jüdischen Studenten als Wohnung. Dort mangelt cs an Bettwäsche, Decken und an notwendigsten Einrichtungs-. gegenstände«. Hilflos stellt der jüdische Hochschulausschuß dieser Not gegenüber. Auch dieses bescheidene' Studentenheim kan« er nicht erhalten. Drei falyre hjndurch konnte der Jüdische Hochschule ausschuß alle seine Ausgaben, welche sich auf acht bis zehrt Millionen Kronen monatlich belaufen, aus den Mitteln bestreiten, die er teils im Ausland aufgebracht, teils von der Intercollegiate Menorah Association New York,_ vom American Joint Distri6ütioß..Committee und anderen. , Institutionen erhalten hat. V Nun aber sind diese Quellen amVsrsiegem Das Aus* land wurde müde und verweist mit RechU-auf die Pflichtdes Inlandes, helfend einzugreifen, Der Jüdfeßk^ Hochrschulausschuß wendet sich zum ersten Male a« di^Nfnländische Judenschaft, an alle Wohltäter und Menschen^, freunde mit einer dringende» Bitte umr a s ’c -h e und ausgiebige Hilfe, die de» Zusammenbruch aller lebenswichtigen, unter größten Opfern geschaffenen und ausgebauten ,Institutionen der jüdischen Studentenschaft, verhindern könnte, Oberrabbiner Universitätsprofessor Pr, H* P». C h a j e s. Dr. S. E h.r m a t\ n.. Dr, Zwi Lauterpacht, Präses des füdischen Hochschulausscbusses. - Dr. Otto Abeles, Bezirksrat, Richard Beer-HoffmamV Div Julius Bermann, Notar, Richard Bettelheim, Prokurist des Bankhauses 8. M. Rothschild, Universitätsprofessor Djv. Ludwig Braun, Dr. Jakob Ehrlich, Gemein derat . der Stadt Wien, Siegmund Epler, Direktor der Länderbank, Hofrat Dr. $, Frankfurter, Professor Artur Freud; Dr. Desider Friedmann, Vizepräsident der Israelitische»- Kultusgemeinde, Universitätsprofessor Dr. Bernhard. Geiger* - Lisette Gelber, Ignatz Qlück, Börsenrat, Heinrich Glücks- , man«, Dramaturg des Deutschen Volkstheatefs, Alfred Grünfeld, Kammervirtuose, Sophie Grü»feld, Üniversitäts^ Professor. Dr. Max Hajek, Universitätsprofessor Dr. Wilhelm Jerusalem, Dr* Edmund ierusalem, Professor a,d. Neuen Wiener Handelsakademie, Paul Karpeles, Großindusrießer, Universitätsprofessor Di*.Leon Kellner,Karl Klemperer, Kommerzialrat, Med. Dr. Edmund Kohlt, Universitätsprofessor Dr. L. Königstein, Lazar Krestin» akademischer Maler, Dr. Artur Kuranda, Präsident der Israelitische« Allianz, . Max Kuner, Groß-r industrieller, Dr. Moriz Laub, Medizinalrat, Felix Lederer, Großindustrieller, Änitta Müller-Cohen, Dr. Julius Ofner, Rechtranwalt, Erna Patak, Universitätsprofessor Doktor A. Pick, Dr. Leopold Plaschkes, Gemeinderat der Stadt Wien, Dr, Bruno Pollack-Parnau, Geraeinderaf der Stadt Wien, Oskar Rdsner, Großindustrieller, Felix Saite«, Artur Schnitzler, Oberbaurat Ingenieur Robert ■ Stricker, Abgeordneter, Dr. Rudolf Schwarz-Hiller, Gemeinderat der Stadt Wien, Rudolf Taußig, Regierungsrat, Jakob Wassermann, Juliusz Wolfsohn. Adressen für Geldsendungen: Indischer Hochschulausschuß, IX., Zimniermannplatz 8, Postsparkassenkonte Nr. 68.703; Wechselstube Alserstraßc der Anglo-Oesterreichischen Bank, Konto „Jüdischer .Hochschulausschuß“; Administration der „Wiener Morgenzeit u n g“ für .Indische Studenten in NotL ’V V 025323480148235353480148532301000148482323539023232323538989