Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1164 (27.4.1922)
- Date
- 1922-04-27
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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ScH«nr Wen, Donnerstag WTENKR'MORDEIfZEITtJNÖ S77LM'E snra* Tagesbericht | DasRevislonsverfalirenweget! des standrechtlich erschossenen Rabbiners Schapira. Atirt Vf a r s cto a u schreibt man uni: Die skmckfCv'htUc.hr Hinrichtung des Flocker Rabbiners Schapira, weicher der Beschuldigtmg der Spionage strm Ö-pfer vd, ist eine der traurigsten Episoden au«>der für tfie luden Polens besonders schmerzlichfen Zeh des polnjscli-russischen Konflikts. Das Blutarteil ttnd sein tarimittelbarer Vollzug hat seinerzeit unter den Juden Polens «die schmerzlichste Empörung hervorgertifeh, die Affäre nahm einen politischen Charakter an, weil der damals noch stärker als heute grassierende Antisemitismus den tragischen Vorfall gegen die jüdische; Allgemeinheit atffzttschroten bemüht war. Nach'vielen Bemühungen ist cs endlich vor einiger Zeit den Vertretern der polnischen Judenhek gelangen, die Regierung zu einer Revision des Prozesses za veranlassen, nachdem an der Unschuld des jüdischen Märtyrers keinerlei Zweifel mehr möglich ist. Inzwischen ist geraume Zeit vergangen, ohne daß das mit der Durchführung des Prozesses betraute Militärgericht einen ,Termin an gesetzt hätte. Ein Mitarbeiter des »Moment«; hat den' Obersten interviewt, welcher als Richter in diesem Prozeß zu fungieren hat, and d’»e Auskunft erhalten. c? sei gegenwärtig Teeine Möglichkeit, den Termin zu bestimmen, weil viel wichtigere Akten zu erledigen seien. Er sei .mit Prozessen bereits bis zum sz. Juni okkupiert, und auch dann warteschon eine ganze Reihe von wichtigen Akten auf ihn. Es gebe keinen anderen Ausweg, als den Prozeß einem ,anderen «Richter zu übertragen, aber auch dann bleibt es fraglich, ob jener sich gleich mit der Angelegenheit werde'befassen können. Man müsse woli! zugeben, daß laufende Prozesse wichtiger seien als Rchabilitierungsverfahren. U einige ns habe der Advokat Abgeordneter H a r t* p ■ z s die Führung neuer Zeugen beantragt. Es mag in der Tat richtig sein, daß ein Rehabiifi icrafigs verfahren den hingerichteten Rabbiner Schapira nicht wieder in9 Leben zurfickruffen kann. Aber man braucht sich nur au die Wirkung zu erinnern, welche jenes Verfahren Tm In- und Ausland geübt hat, um zu begreifen, daß es den Juden Polens dicht allein Hin die Rehabilitierung des unschuldig erschossenen Rabbiners, sondern auch um ihre, eigene Ehre geht! Es wäre dringend nötig, daß die Revision des Prozesses ehestens erfolgte! , Das fünfzigjährige Jubiläum der Budapesfer orthodoxen Gemeinde. Aus Budapest wird uns berichtet; Letzten Sonntag fand hier anläßlich des fünfzigjährigen Bestandes der orthodoxe^ Kultusgemeinde unter Vorsitz des 'Präsidenten Abraham v. Freudiger eine Festsitzung statt. Unter den Rednern, welche sich mit der Geschichte der Entwicklung dieses jüdischen Gemeinwesens befaßten, war das Referat des Präsidenten der ungarländischen orthodoxen Landespartei, Adolf Frankl, »her die Rolle der Gemeinde im Rahmetr der vungariachen orthodoxen Landesorgamsaticm Vön besonderer «Bedeutung. In der letzten Zeit tauchten näipUch;vpn ‘beiden Lagern, von den Orthodoxen und den Neptogen, -verschiedene Projekte zum Zwecke der Schaffung einer f i 11 h e i tllc. h e n jüdischen Landeso rgätiisation in Ungarn auf. Die Hoffnungen, die von mancher Leite an diese Versuche geknüpft wurden, zerstreute 'Präsident Frankl durch die unzweideutige Feststellung, daß die' ungarisch e orthodoxeJudenschaft auf der vollständigen Aufrechterhaitung der separaten Autonomie auch für die Zukunft beharrt. Auch - in seinen weiteren Ausführungen vertrat Präsident Frankl den Trennungs- ^andpunkt in der allcrnadidrüddichsten Weise.' In Ungarn darf also nach wie vor kein einheitliches Juden-* tznm zustande kommen. Mißbrauchte Preßfreiheit. * In tuen Tagen, da das neue Preßgesctz im Amtsblatt veröffentlicht wurde und damit Gesetzeskraft erlangt hat, erscheint im Blättchen der Pogromisten von der O r e! * P a r t e i, die jetzt offiziell den Cbristlichs-oziale« zugehört, ein schwarzgeräo deter, »Der Mord an Kaiser Karle betitelter Leitartikel, de also beginnt: Die düstere Tragik, von der die Welt Seit dem Urkunden fall heimgesucht wird, hat wieder einmal ein schuldloses Opfer verschlungen. J<uda,> dfer plastische Dämon des Verfalls der Menschheit (Richard Wagner), hat auf sein blutüberströmtes Haupt neue Blutschuld geladen. Oesterreichs Volk, eine Beute •skrupelloser Geldjäger und Pltrsmacher, unfähiger «mul feiger Demagogen, hat seinen guten Herrscher, der diesem Gelichter im Wege stand, von seinen eigenen Ausbeutern und Feinden hinmorden lassen. , \; ‘Des weiteren wird versichert : »Ehe nicht der letzte feabsburger in kühler Erde gebettet ist, fühlen .sich IJdsda und seine Maurerei nicht sicher vor dem WiedercTsteben Oesterreichs, durch das sie ihre Weltherrschaft bedroht wissen.« Es fällt uns natürlich nicht ein, den .Wisch irgendwie ernst zu nehmen oder darüber viel iWorte zu verlieren, aber es sollte doch nicht angehen, daß Radatiantiscmiten ungestört jede Gelegenheit bs-. nützen dürfen, um die niedrigsten Instinkt« aufzu* reizen und das Judentum in so schamloser Weise auch soit dem Ableben des Exkaisers in Zusammenhang - ztt bringen! ' Mitteilungen aus dem Publikum. SCHÜTZT VOR ERMÜDUNG SCHONT DIE ERVEN Wie die Bautätigkeit unmöglich gemacht wird. Der Stadtsenat hat gestern auf Antrag der Kommission zur Verwendung der Wohnbausteuer beschlossen, zur Fortführung der Arbeiten an SZZ Siedlungshäusern einen Betrag von 220.7 Millionen Kronen 7.<u bewilligen. Außerdem wurden der gemeinwirtsdhaft- Hchen Siedln ngs- und Baustoff anstatt '»Gesi'bac zum Ankauf von Baumaterialien für SiedlungsgenofMenuchaften 200, Millionen Kronen als Darlehen bewilligt. I« der Debatte wurde nachdrückHchst auf die Ver- WsÄ Regenmäntel für Herren und Damen W Richard Sorer, t., Rotenturmsf r. 31 (Benagln) teuer trag der Baumaterialien, vor allem aber des Zements, durch den geplanten Zolltarif verwiesen. So würde der gegenwärtig geltende Zoll für 100 Kilogramm Zement von IC 280 auf K 5250 sich stellen.’ Für ein Siedlerhau« beträgt, gegenwärtig der Zolltarif für die zur Fertigsiel,ung notwendige Zementmenge IC 25.200, nach dem geplanten Tarif würde er auf K 472.500 zu Stehen ■kommen.. Aelmlidi liegen auch cHe-Verhältnisse bei den Hochbauten. Während jetzt für den Bau einer Wohnung, bestehend .aus-.Zimmer und Küche, ein Zoll’ Kr den dazu 'nötigen' Zement' 'von K 7952 eingehoben wird, wären >n-ach dem Inkitifttretcn des neuen Zolltarif es K 149^000 zu entrichten, Es gelangte sodann eine vom Gemeinderat Bermann beantragte Entschließung, die sich g e gen die geplante 'Erhöhung des Zolltarffes für Baumaterialien wendet, zur Beratung. Bei der Abstimmung würde diese Entschließung mit den Stimmen der.; Sozialdemokraten angenommen, während die GhrjJst-. lichsoziafen sich der Abstimmung enthielten» Alkoholverbot für Jugendliche. Der Unterauschuß des Ausschusses für soziale Verwaltung hat gestern den Gesetzentwurf, betreffend die Einschränkung der Verabreichung geistiger Getränke an Jugendliche, a n tz,e n,om m e n. •; Nach diesem Gesetz 'wird derjenige, der in einer Schankstätte oder an einem anderen Ort, wo geistige Getränke (Bier, Wein, Obstwein, Most, Branntwein, Likör u.dgl.) verkauft werden;1 einer Person unter 18 Jahren ein geistiges Getränk varabreicht, zu trinken gibt oder geben läßt,. . 2. Der Inhaber oder Pächter einer Schanköder Verschleißstätte oder sei» Stellvertreter, der zuläßt, daß eine (in seinem Betriebe verendete Perspa eine der im Art. 1 mit Strafe bedrohten Handlungen begeht, wird mit einer : Geldstrafe von KIOOQ bis; 100,000 oder mit Arrest bis zu J4 Tagen bestraft.•-* :a;"" 2, :Die; Verabreiielttihg geistiger^ Getränke ätfc Personen ^nter -18 Jahrendie solche Getränke für-Erwachsene aus der Scharifcstätte holen; ist hicht strafbär. - Der Wortlaut dieses'Gesetzes1; ist ( in" allen; Schank- ' statten an * einer In die1 Augen Ms«teW^,JddSWsnu.^«- fmgängjichen'Stelle auzuscWagen. , A . . ' Dieses Gesetz kH atm L IulilS22m Kraft Ferner wurde folgende Entschließung" Beschlossen: „Die Bundesregierung wird aufgefordert,’ dem Hatioöälrat in möglichst kurzer Zeit den Entwurf eines Trunkenheltsgesetzes vorzuIegenA * Eifl jüdischer Schaehmelster bei Rafding. Eines der interessantesten Schach-Matchs fand vor einigen Tagen lu New York statt. Der berühmte jugendliche Schachmeister ‘ Samuel R'z e s z e w s k i wurde ins Repräsentantenhaus des amerikanischen Kongresses eirigeladen, wo er gegen1 die Führer aller drei Parteien spielte. Präsident Harding hat den kleinen Samuel Rzeszewski zu einer ’ Schachpartie eingeladen. Er wurde dem Präsidenten vom Kongreßmitglied Sigel vorgestellt. * Eine interessante Trauung itt der Votivkirche. Am 24. April um 7 Uhr früh wurde in der Wiener Votivkirche Denise O b e r l-.S n d e r, die Tochter des Herrn Adolf Ober. linder, Vorstandsmi t g,l i ed e s der i sraet i t i s c he n K u 11 u «gemeind e in Wien und M i t g I i e d e s des Mehrheit«- k I u b s, mit Herrn Dr. Maksymillan D r .0 h o .c k i getraut. Die Klübgenosaeit des Kultusvorstehers Oberländer waren, offenbar wegen der frühen Morgenstunde; zu . den Trauungsfeierlichkeiten nicht erschienen. * Räutmmgsfrigten für Mietwohnungen. Eine Verordnung der Bundesministerien für Justiz und für soziale Verwaltung vom AS. April 1922 über die Verlängerung der Räumuttgsfristen für Mietwohnungen durch gerichtlichen Ausspruch besagt: In den Fällen, in welchen eine Verlängerung der Räumungsfrist durch gerichtlichen Ausspruch zulässig ist, kann das Gericht auf Antrag unter besonders berücksichtigungswerten Umständen die Verlängerung bis längstens 31. Juli 192i2'bewilligen, sofern sich nicht aus den angeführten Verordnungen die Zulässigkeit einer Verlängerung bis zu einem späteren Tage ergibt. Der Antrag auf Verlängerung gilt als rechtzeitig, wenn er binnen 14 Tagen nach dem Wirksamkeitsbeginne der gegenwärtigen Verordnung gestellt wird. Die vorstehenden Bestimmungen Huden auch dann Anwendung, wenn schon auf Grund der , bisherigen Vorschriften, «ei es auch wiederholt, eine Verlängerung der Räumungsfrist bewilligt worden ist * Schulter an Schulter. Wie der amtliche preußische Pressedienst meldet; ist der österreichische Staatsangehörige Rudolf Zeidler, Geschäftsführer des Alldeutschen Verbandes, aus Preußen ausgewiesen worden, weil er durch Beschimpfung des Reichspräsidenten als „Kaschemmenbruder“, wofür er zu einem Monat Gefängnis verurteilt wurde, das Gastrecht mißbraucht habe. * Wetterbericht Ueber der Nordsee ' liegt ein ausaußgebreitetes Luftdrucktief. An seiner Vorderseite, haben bei uns südliche Winde föhniges Aufklären und Tcmperatur-; Zunahme bewirkt. Wien hatte mittags 15 Grad. -1 V or au s- : sage: Trüb, zeitweise Regen, Abkühlung, westliche Winde, fm allgemeinen veränderliches Wetter anhaltend. Letzte Nachrichten. Die Konferenzen Lloyd George-Barthou» Kein Ultimatum an die Rassen. Genua, 26. April. Heute ym 12 Uhr fand eine Konferenz zwischen Lloyd George, de Facta und Barthoe in der Villa Albert! statt Man befaßte sich hauptsächlich mit dem Friedenspakte, den Lloyd Georgei schon gestern de Facta und Barthou übergeben hatte; ferner kamen die russischen Angelegenheiten zur Sprache, und zwar insbesondere die finanziellen Bestimmungen des Londoner Expertenprogramms. Die russische Delegation wird das Protokoll zur Einsicht bekommen, das gestern und vorgestern von den Experten ausgearbeitet worden ist und sie werden die Aufforderung erhalten, . dieses Protokoll zu untersfchreiben. Es ist noch nicht bekannt, ob die Russen einwilligen werden, die Fertigung des Protokolls vorzunehmen. Ferner haben die Alliierte» die Absicht, den fertigen Gegenvorschlag zu überreichen mit der Aufforderung, diesen Gegenvorschlag anzunehmen und weitere Verzögerungen in den Verhandlungen zu vermeiden; Diese Aufforderung ist aber kei n eswegs .a! s UItlmatu nt gedacht und soll nur den energischen Willen der Alliierten zum Ausdruck bringen, sich nicht1 auf weitere Verzögerungen einzulassen. Ferner ist in der Vormittagssitzung die Bestimmung der Londoner Beschlüsse zur Sprache gekommen, die von der Nichteinmengung in die innerpolitischeri Verhältnisse ariderer Staaten handelt, Barthou blieb bei Lloyd George zum Frühstück zurück. Die Beratungen zwischen de Facta, Lloyd George und Barthou wurden um 5 Uhr wieder aufgenommen und dauern zur Stunde (%9 Uhr) noch an. Die Russen wollen nicht nachgebeti» London, 26. April. Das Reutersche Bureau melde! aus Genua: In gut unterrichteten Kreisen verlautet, daß die offiziösen Besprechungen mit den Russen keine wirklichen Afinäherungspunkte zwischen den Alliierten und den Russen gebracht hätten. Es bestehen keine Anzeichen dafür, daß Rakowski von dem von den Russen eingenommenen und von den Alliierten für unannehmbar erklärten Standpunkt abrücke. Die Lage sei daher augenblicklich zweifellos sehr ernst Die-Alliierten würden einer weiteren Verzögerung überdies sehr ungeduldig gegenüberstehen. Wenn die Konferenz niederbreche, so sei dies auf die halsstarrige Haltung Rakowskis zurückzuführen. Die Anträge zürn Friedenspakt.; > Genua» 26. April. Das sogenannte Projekt Doktot Benes c h*. zum Friedenspakt ist eigentlich nichts anderes als eine Zusammenstellung der verschiedenen Vorschläge, die von seiten der anderen Alliierten ‘m dem Entwürfe Lloyd Georges vorliegen, und zwar sind hauptsächlich drei Vorschläge zu unterscheiden: Der französische, der von dem Friedenspakt jede Angriffs-« Handlung ausgeschlossen haben will, die die Durchführung des Versailler Vertrages zum Zweck hat Ferner ein polnischer Vorschlag, der einen besonderen Schuf? Polens Rußland gegenüber verfangt : weil Pole n. sich Rußland gegenüber nicht sicher genug fühlt und meint daß von Sowjetrußland auf Polen ein Druck ausgeübt werden könnte, der Abwehrhandlungen notwendig machen müßte. . Der dritte und dies ist der eigentliche Vorschlag Dr. Benescif — handelt davon, eine Ausnahme in dem Falle zu machen, als ein P u t s c h seitens der.Habsburger die Ruhe in Zentraleuropa stören sollte. Diese verschiedenen Vorschläge sind nun in folgende vier Punkte zusammengefaßt: 1. Der Friedenspakt berührt nicht bereits bestende Verträge; 2. Der Friedenspakt hätte nicht zu gelten, wenn bestimmte feierliche Verpflichtungen, insbesondere das Habsburger-Verbot, übertreten würden. 3. Unberührt bleiben Sonderbündnisse (gemeint ist die kleine und die große Entente). 4. Sanktionen wegen NiChter- : füllung 'der Friedensverträge sind gestattet * Begräbnisse am heutigen Tage. Alte r Fr i c dkof: 9 Uhr Presser Markus Lobi, 9 Uhr 45 Min. Breuer Gustav. — Neuer Friedhof: 10 Uhr Jakobowitseh Rosa, 10 Uhr 30 Min. Burg Salomon. — Floridsdorfer Friedhof: 4 Ubi* D e u t sch Jakob. ♦Opium. Die Opiuiukommission des Völkerbundes behandelte Dienstag das Projekt der Veranstaltung einer Untersuchung über den annähernd normalen Bedarf der einzelnen Länder an Opium zu medizinischen Zwecken. Die Kommission beschloß, die Länder, die der Opiumkomrention beigetreten sind oder dem Völkerbund angehören, zu ersuchen, dem Sekretariat bis zum 1. jänner 1923 Angaben über den Bedarf an Opium und verwandten Produkten' zu machen, der für den jährlichen Verbrauch bestimmt ist Die Kommission beschloß weiters, den einzelnen Regierungen die von der französischen Regierung aufgestellte Liste der gesundheitsschädlichen Drogen zuzustellen, um Auskunft darüber zu erhalten, ob diese Produkte ebenso mißbräuchlich angewendet werden und ebenso schädlich sind, wie dies Perm Opium, Kokain und den verwandten Produkten der Fall ist * Ztfgszusatnnienstoß. Aus Krakau wird gemeldet:. In der Station Ropczyce ereignete sich heute um 6 Uhr, 19 Minuten früh ein Zusammenstoß zwischen einem Last- und einem Personenzug, wobei acht Reisende getötet, 19 schwer und 59 leicht verwundet wurden. Unter den Verwundeten befinden sich 16 Zivilpersonen: die übrigen sind Rekrüten. * Nach Amerika (Nordnnd Südamerika) fährt man am raschesten und bequemsten über Bremen. . Auskünfte erteilt Norddeutscher Lloyd, L. Kärntnerring 13 (Grand Hotel), rv„ Wiednergürtel 10. (Siehe heutiges Inserat.) ln Qualität anflbertroffen, in Billigkeit unerreicht, sind Infolge kleiner Regien die hoahfohton Harren* und Damenrtütetlrente« Seidenrests. IHmdlatoffe» und alle FnOerwarevt .»nr M der Ms-Maü r-CTTk