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Wiener Morgenzeitung · 1922-04-20 · Heft 1157 (20.4.1922) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1157 (20.4.1922)
Date
1922-04-20
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite A Wien, Donnerstag ■führumg, die »Schemgewjpne« Vom echten Gewinnen trennt, unmöglich," Iw, naclifolg-eudeai sei wascht,' an^dier Fülle der die breiteste Allgemeinheit, ' interes«jereiaden Probleme, die das Zizeötsche Werk ibehaimdelt, einige herauiszagreifem. Nicht*ou«r um an ihnen das Wes eia statistischen Denkens zu demonstrieren,' sondern die innige Veröcnüpfarng zwischen Statistik utn*d Alltag sei, soweit es einp Artikel vermag, atufgezeigt, Was ist das Wesen der Statistik,? Ich führte . heireiis oben die Formulierung1'•• Wehs -an : »«planmäßige. Massenibeobacbtung Md? Grupp ierong der SBeobachtuirgsdaten«. Es ist eine Erfahrungstatsache, daß die «nächst! iegendsten, seihstverstäiid- 1 iahsten Dinge sofort ein anderes Gesiebt «bekommen, weirui wir sie in einen größeren Zusa mm enbang einordnen.- Das Ableben eines -Familietümit- .gliedes ist den Angehörigen fein unerwartetes, «unvorhergesehenes. Ereignis. Der Statistiker "'aber hat .schein längst eine Sterbetafel oder Absterbe Ordnung berechnet, in der darge^tellt .wird, »wie eine Grund- ’masse Geborener alhiuLhliah unter deyt Einfluß des Alters abstirbt«. Der einzelne Ablebensfaü verliert seine Besonderheit, er «ordnet sich in einen größeren, .planmäßig beobachteten Zusammenhang ein. Ihre p raktische - Nutzanwendung findet diese ,Sterbeste-, beziehungsweise Uebevlcbonstaf el in der Lebensversicherung, die ebenso«. wie alle, anderen, W i r t sch" a f 11 i oh so segensreich eta. V er&ichemng'szweige -unmöglich wäre, wenn nicht die mühsame «Berechnung des Statistikers die notwendige theoretische Unterlage geschaffen hätte. An diesem Beispiel konnten.,wir dbudich das W-esesj der Stäti$»tik lerkennen, sie »führt «uns «hinter dieKulissen der Wirklichkeit und läßt uns. die Dinge m Reiniknlfttir sehen, welche in der Wirklichkeit dem Auge. durch einen aus ' individuellen, .störendem Eigeatümlidifcei.ten bestehenden Schleier verdeckt sind«.. Aber nicht nur die planmäßige Beobachtung .von Masseijersche-iniuiigcn gehört zum• Wesen der fStatisiti'k, sondern auch «die Gruppierung,' die Gliesden&ng der Teilm-assen, ans denen sich die statisti- 'ßdhön Massendatenztisarrmiemsetzen. Das, was die einzelnen Teilmassen, mm Beispiel der Bevölkerung, statistisch voneinander trernht, sind möglichst genau zu umschreibende Merkmale. : Quamtitätsg-e« ^ichtspunkte, also Umfang und Große, -zum Beispiel Alfter, . Einkommenshöhe, «und Qmlitatsgeeichtspaakte, zwn Beispiel Geschlecht, Konfession, Behuf, ermöglichen eine statistische Gliederung der 'Gesamtbevölkerung, deren Daten für. unser Gesell* Schafts- und- Wirtschaftsleben von einstdbneidender ^Bedeutung sind, Man denkt nur an die Folgen der Kranken- und. Altenzahl, der «ungleichen.Vermögensteilung, des Frauenüberschuss, der beruflichen Schichtung. ' , I V ersucht man zum Beispiel die »Masse«- das jüdischen Vo 1 ke s in« ihre, Bestandteile sfca«- «ftistiseih am zugliedern, wie es Anbtw R«u$tp i n. in -seinem Buche »Die Ju dey der Gegenwant« getan bat, dann werden die nackten(Tatsachen, -die Ziffern ' Über das Elend großer Teile des jüdischen Volkesi Üie Ziffern 'über ihre uygesMde berufliche Sehidhjfcaig, die Ziffern über ihr ymstätes . Wanderer von Ürnern Zufiuchtslaind in das -andere,"dem 'jüdischen Leser een Bild von der wahren Lage im jüdischen ' polte auf steigen lassen,, die Statistik wird ihm fcagen, daß wir nacht das Volk der Reichein, «sondern 6s Volk der Armen sind. Er ward Aufschlüsse be« mmen«, die' die Beobachtung seiner nächsten. UmgsbWg niemals ermöglicht hätte, weil das »Gesetz der großen Zahl« dann nicht in Kraft treten kann, ia der Ausschnitt aus der jüdischen Wirklichkeit, aus dem i S-MilHonenvolk, in-den der einzelne We stunde rieh ekgegliedart vorfiudet, viel z«u klein ist. Fnejlfteh darf «das besohdbre Imtereese an dter MemmEiSM DarEMg dbr Tatsachen. über das WIENER MORGENZEITUNG pÖ. April 192» ifeftSTf - , ««»«,. -- — '■■■'■ ——..tfmtmmä .1 ■« . — ■«■■■ — wwiP,MH jüdische Volk., den Statistiker nii'dht dlazw veaifeifm, für jede Unfogebnäßigkeit» die er (bei der starti«s«ti-. schien.An^sc der jüdischen- Volllkisaniaosie votrfiinidleic, sofort einte, -»räissccibedängtc« .Uireocbe «zu ©uidhien. 2«iiefk verweist aunn Beistpiteil dlsiraiuf, diaß sich der »Einfluß verschiedener. Konfei^sion'dn tmidht isio/Üiieiren lasse, denn dae>yie<r&dhiedeniem K«onfeasd«oinien weisen nicht das gleiche berufliche mmd tsoziiade Mischiuingsvehh'älitntiis ..auf«., Es ist «oft nnimögöibhv mit Hilfe der stati's(ti«sicih'etn Oi«ffemeanzuiiethadle «die oiichirig'fe Urrsaiöhe für en® Ahw«eidiJeü-'-VKxni cDetr-'Nioinm aiufziufinideui, ' Wenp zuiw.' ''Öejstp'fcfl' * dfe: ..ZtHckÜMMaeii umteir den Juidon De«ü.«tsehil'äindl3 genilngeur ist aslis bei «dlar AUgemeinfbierälikerung, .. . so-', «vetmtnsaicht «dii-ss nicht die »Rasse«,- 6on«dem izoim Teil die Tatsache, «daß die Jdden. DeutsdhUamds «dien . woMIhiatbeitdön - •Beivölte-1 ruinigssdhicht-ein aUgehörem - denen Ster'bliidhik'eiltaziif fesr ganiz aililgcmeüi gerdlng'er- Ist tails die der breiten, unter schworen Bediing’inngeu'. aiiheitetudtep «uittd «relativ schlethtaf genährten' VolkÄmaiZse. : AeluMohes gilt ioan Beispiel 'für die Tatsiaidhe^idlaß die ZteirWcÜiüceit dior(N«u*nehe1liichen Kinid'ar giroßer isfc'aflJs «diiie dar ehelichen.. MW,- ..LW'gt -daun,, dlie.- yUuMhehdhikeait ailis letzte Uhsäiohe ‘•amesufübteii 'luimdi vergißt, daß schön ■die wendiendie Muttter eines «litnehelidnen Kiindie$ oft nicht-«die Möglichkeit hat, «sich, so «au Pflegern, wie es die;Eh<efrau •kutneiihmhäufiger in der Lage ist. Und erstdie :»Wa!tttiuing« «unehelScher Kinidter! Wir sdhavdfaß m«an sich hei der. B«eutrteillutng sftaitistus'ch«er Ziffern'«üöir aOilizu raseihe-n SdiHüsisen hüten muß. Der Statistik ist es nu*r -bis zueinem gewissen Grade möglich, die Geheimnisse an«ftaudec!kien, die; Äoh häntetr; - den afitägltichw- ■ E-iisidHein/umgeai veribepgen irnd. «die dem. ei.u>zelne«n ko selbstE'stä«Uiäl«iciIt gewarrdeii'-Md.-- ' . / Dsrs 2'i^.ek'sohe Werk enthält i«m '»wditefei; Teil eine Fü<% amir.egen.dier G^sichfaapuinikte, «die -dem Sozadogea utid Naf'tcmialök'Ciniomen dbernsa wie «dem PraÖctfker; denn AviasönsÖhaftKchöh ' und' plÄktisöhen Alltag mit gamiz audenen Äugen, sehen' lebron«, a'l<s diies - ohne die Kenntnis '"der- «fiatistisohön' Anheißsr mctihodte&'tr-.'u-ijd.; '--iNM-'.HrtzHWssk mqK'h'Är w|me. Spekie&l W * [ßjfä&hmwk' «llandi-. \Vlrtsdhfaftlich«' lind Gew^dbestatlsilk, Statästlk dbs, ivmbschaftiiehen Vertehm, dsein wieder be!SWdsm .«die.- StMsM "dss^ uh>d'."G.e>liötwei-«enL, rollen 'ein - Ge^itpano^spiL des) .gessH-idlmkMcilvsN.. Lebens ' aiu-f, «diäs einidirücMaiiies'.- Äs" Fedes« -Lehrbuch der Nstti«cmÄ'lökonsmfe'' und DÄe -Dssay" ühe^ Soziologie im «die Fülle Mseros so-siislen. Daseins, die Differenv «zieru'Ug «und "Integrierong dter GsseHschaft. bewußt macht;--. Aus Raiüimimfaug^d «miü&te 2isek dem ear üharv aiW u jehtigen Teil »AirheihsstaträE« kürzen«. Es ißt erwairteu«, d!aß in .dm-- kortimenidicn -AufIvagen dieser bedeutsame Teil 'der materiellem -Statisitifk feventuoli aitif Kosten« «anidiereir Absdumitte) ,ver^ breiterf wird . / - " Nochm«als sei. es wiederholt:- Ohme: Kenntnisse über die MelliOGen^deir- Statistik -ii5,t tu «der Praxi«, ■besonders des WlrtsicfhMü^öb^'s^d^ 'GegenvvaTiäeia eifrenaijenes- Arlbeiteih 5DmmöglkKi-'?' 'M H%%'. däh besser, ein 'be^üßderj -gssc'MlM' zu sein; öflls u'nlbet\'«ü&t ^tatistilk Wf eflgenc1 Ffl«u«st?U treiben und. ein-: b Llkuiliaticm« AM BeiLWj M macherri, die M5 ' die . Geldentwenhuistg. .pingenügend, Rücksicht nimm *, w eil mshnicht in der I^ge/Ist, Imdcpsizif fcrn lesen m können. Das gleiche gilt für d;?ni.§<tati'Sti'5ic«h: ungösidhiiiilten 'Expokrt-enr,', den ..nicht rni'stMldk ist,. - d!e AußeMandelLzifkenn-. seiner. 'Bfähche .Ti-chtig -LU hiwrteM'dni. .twd. m venvertm «uisWp Die dawuschsw HainidJeliskammer-n haben die iNiotweadigkidt dw Von breitng staibitstischcr KenNnMe M KM-knzamM'' tM-4 FÄbnksm'tvntsMd' jLyMt.«MM.- «An. der. Haiitd d«s vcplii>egsn«d>en. Wortes' -ist es möglich«, «tstrvtisch dienten uimd; auib«dteh m Ismorp. ' . . ,. , Nur ein paar Bemerkungen. 'Hertas, BiSbo «umlcJ modh einige fbdkatnmite WM» Ärmsmgsurre fexrdmi von der Regiertumig, für <Sas Padiamteinft SdamidWiwt zu werden. Ja, habe« sie raoxlhl -imm«etr «nicfhit genug Im«im nität? ... Sk (Mäh« könint «dßte attte ’Amielkldldte: D<ör betrogst« EhemisE «dlurohf-ornscht Mb Winkel -rrn Äbluise, «dlabei au>5MifeiNkd!: »Da ilslt er «n'idhlt!« Ec neiißt «sdhiliießl-icöi' «die Tü«r eines großen Sdhmdkies oiuf, dlainin steht dleir - Gesuichite, nüf «d'einl Revolver m dietr Hainidi. Der, Gatte schlägt dlie T.iir hiit den W«anbein «au«: »«D a!s teir; ä«ch oiclbt-fr So läßt die Rcgieitmg in Bmidtaßyeat die.BomibvrnstvbvntLter «äuidhtem." Wenn-' man (bei der (richtigem Tun ist, wird sfe zugeschli® gern »Da« einhdl yLe ahich" nie h tk tz-, . . Dom Biscliof Baft’Haie'äir, dislifl Anlklläg'dr «der jtrdienjm’atidfer, wuirt($e der Pä# stm Reise maidh Amerika verweigerte wo or Vomträge Ihiafton -wolfbe. Mein will nicht dlie EVi td.eckiu!« g Ungartts dttfrclb «die Ameni'ksan'etr. ' . V.v,; ' ,J : _ * . .- . ' Die umgarkchW Regwchung veelsinidiM rM dsft »ErwachiUi.d>e<n«, Mirtrutt sie e«Mi8p>erme«!. m lodern Jsn, sie. nrer hacidett mit ihne« ooga,1!: \v i c an i it ih m. e-s.g 1 e i c h e m Die Wss«j2h«Ägsn' Veroutche,. .R.«t!(u»a!!lmo<rÄS z« tatnramgioren', mißl«ange«n dank dem Unnstainid, daß' * düe- »»geibliiiäh anläßlich des Ottorfesbös getsdhlachj* teton -dhiniistlMnen Mäd'-che« giatt/z lebenldiig; atuffcartnahlteai:. Es halt sbdh„ oiuir wieder gezeigt, *dhiß os — was' ^IbDigens auch sdhotn Päpste enüdlärten; — ‘ Jiuj-de-nh'ajss cir gibt, «die izw O s teirtn Bluf (btraweh ctni. " *• ■ ‘ ck Die .ningalriödhfe Regleroing m'aldlilt enidiHiidh’ aut» Mich des Bombenöiötientatts Etinsfe mit -.«der Am- ' klage-gegea-die »Erwödhienideni«. Graf KLehMbsrK' hat .Äch«an gegen« Äe ein» *— EhretnlbcSttödSgitJtitgia*. kfege eÄng-cibr-acEt. -. : Ein Dialog in der Btidapestea? Hofburg. Horithy-; * . . Utruaingiemictee GesÄhlto!, :$teihir ipemilidi . .. . lieber Graf . . , Mjam «sipriclit dochmotoh immer hie uind dia von dem .Atbemtat . . * Es müßte doch ctwais gosdhehem, dlamilt mw die S & e h «e v e «r g i ß t . , . K. 1 e b e l s b e «r g : Diumdhll'aiuöhit (kömmro garniz . betmlhiiigt «sein. Die »E«rwach«enid|en« w-emdietn jo von' der Elite des Ländles, vom gebildeten Mämmenni geistig geführt. Die keninen «das W«cxrt Goetihtes;' »leib habeimmer e! n> e. m «dummem S t*r eich d-uTch' einen« mernem vergess e» gemacht.« Abberufung des amerikanischen Ver treters aus Budapest. Wir hialbenm wiederhiolitemiwa'le« Bcsch'weddlei! übeir «dien Mißbrrtiuch voröffoatHcht, «der vom' tim Honthy^B«eihörd'em mit den rms AmerAa von siöhw. Seite für Unigowi kcrmm«endein Spetkden ge» t^iobem wird, V«om «der VertKÜiuMg dreier Geldern wuiodcn di« jüdiiachwi loistiiittuitiioiniettf gwmndöätizliclt atuisg^s«ch$oisisen «umtd1 die Wohltat tklatm ri'urr dem vom dler'Regierung ampfohitemiein »Erwadhtenid'en« zugmbc. Uni&ere Miltte^umgem führtem zw InitHxvsMiG» des Vembajiides der •umgwiisich-ein Juden in New Yofk bei der merltemdühem Re^lerumg. Im V«rluwf 4m Unitenauio'h'UJig ergab sich d«e lb«M«ektemswerte F««t» sdeWhg., dtzß der amerikadsdm Vertreter m kauft worden. Bel bat weaw nach, einer gewissen Zeit der Natiomlfcrads die erste Kwuizah auf einer Fläche vom je 25 Dunam; .pro-Familie ansiedelu; sollte, wird der Boden Eigentum des jiüdi» schenVoIkes bleiben- Auch weun. m Kirjath» Auawim eine S ojn merk risch e errichtet wer«, loa wjifd,^ wind der dBodeutx JbÜoß für 49 Jahne verpachtet werden, däs jüdische J o w e 1 j!.a h r wird also naiph Jahrtausenden wieder aiuferstehen. * Ab'efr nicht hiuir der'Boden wird Gemeingut sein, .auch die Arbeit . wird/ gemeinsam . bleiben.. Gegen 60 Chaluzim und Chaluzoth -arbeiten in Kirjath« Anawim. Die Arbeit teilt ein gewählter Ausschuß ein. Die Chaluzim zu/"m Beispiel .beschäftigen sich Mehr m«ilt Pflügen, Säen «injud oibüisgsn dleim Wacht« Idiensty die Chaiuzoth'mit Gemüsezucht, Milch.wirb ephaft. xthd -Säu'beirung. des Bodens von Steinen.* fSdbst' 'dchr 'A r. z't' arbeitet hier , als gewöhnlicher Arbeiter'und nur zu einer gewissen Zeit obliegt "er äeinetp eigentlichen Beruf. Auch die Frau des Arztes npbeiitet. .Essen unid. ei-nein klteulnon Lcfr.in für. Nebenfejüisgabetn.' erhalten ale in gleichem Mäße, «Me Auis- ^aben.werden vom Lohne abgezogen. Man sibon- «iett...Zeitungen rrnd- Monatsschriften, eine Bibliopek a«on >i2oo Bänden ist vorhanden^ von Zeit pu feeit. gibt es auch Vorträge und auch die Ausgaben für, kulturelle Zwecke werden auf die Zahl der Arbeiter auf geteilt. Abor es gibt in Kirjatli-Anawim. budhi. dlreäizeliin ,1«' a m i« 1 i e oi, etHliidhe amüt K i tni «cl> «e r n«,. und die Kinder sind klein. Nun ergaben sich zwei schwere Fragen: Wie können die Mütter der kleinen. Kindei, welche die Kleinen betreuen; müssen,. im Felde arbeiten und woher Geld für den Unterhalt |ier Kinder nehmen, die noch nichts verdienen und idaren Väter und Mütter nicht mcV.ivt'i'dienen als Gtz LÜhverheiiatetenJ /" '. ,Jr - Di« Apt vort. .Mf. ^©se'.bdidicci Fnaigen äst in ilhker Einfadhlheit inapomerond: Damit die. jtuingen Mütter den. FeWchMem Miiiegeia komnien, üben, wacht jeden Tag eine .Mutter «1 l e ICdttudbetr, «nid sie wird für dfero. Tag von« jed^or amidemi Arbeit ibtefireit. Den sMm'deh Müttenn wind Arbeit to d«r Nähe «der. Zollte: angewiesen, diaimät sie dlie Kriinidler sibiWen und. •ahisog'leich «zwr Arbeit. zuroMgeh'vn könnten^. Uind was ^ic K«osibetn der Etrhailttuing deir Kinder «anlliangtt, so wenden «säe mt&r alle Arbeiter; und Arbeiterinnen ajifge^llt, dhinie Rü«dksäch(t dananif, 1 ob sie vehheiratet- «oder «univefriheira'teJt sänid oder ob ' oi«; Kbdier 'besetzen,' Di«e!l^hit»visrh«eiraiteitwti stoßen r rieh' gar. nicht dtainani, denn«. wenn für sie dter Zeit- : Punkt .temiyb. daß .sie Eltern von - Kindern worden«, so wenden die ICjn'der eben aiuf Kostoii -der ganzen! Kwuizah ' erhalrtien werden. . Aiuf «diese! Weise »ihld in« Kirflahh1 - Anawiim «die Kinidetr wodor .in bozmg auf 1 Pflege noch in bu<dge*täref H'iniskht eine Last. Abgeseihieia; vom ...Stafil gibt es «dinei. große Zdlbe Äni; Kirfaithi - Atwawi-nn, .dtie -dkiroh - hlolhe Zwischienwänidle in Zimratetr albjgeteilt «sinidi Jede .Faimti'llie erhält ein Zimmmy zww-''feSs:- «drei' 'Uhivetbcflnaitieite za«, saimmen’ eines. . So jst alles. otrdiniuinigBgemäß orga- «u^ert amd«'aiöe^ .Goredc die• uneittlliichen Verhältaniiisßie . izwiisdhlen Ghailfui-fLm tnnid- Qh«afl(uiz?ott[h' sind .niidliiös mehr als die Froclht ©iln'eir. I^nainlklhiaften Pliantaisie von Menycben., xchs jSolbst - nicliH «rein sin'd. -- Die Holzzelte gewähren, jedoch keinen genügewden Sohlute gegenf «die Kälte ln dien Borgen «umid gegen, Regen. . Es ^rare (©elircmip.fcllillfeinsiwcnt, «den Bau der Häuiser fütr jHe .AirÜ^itw^lefri m boschttieunigen1.' Dainn würden die 'Metnscl’ein nidhit scbUmimer daran sein als das liohe Vieh, für d'ä« cs gemauerte Sdä'le gibt. Es iist uötig, daß eine Wais^edieitynig van d«vr auereleÄt; wird. . damit die Gbataitoa fceü&ß Zeit veriHicrein, uim mit Hilfe die» Wt^geps Wessen ztui holen. Wenn es mögiljich wäre» dien anignemzemiden Bioden «ztu« etrv-rerbon, der für Weiizecbaiu gwiignot ist, dann wäre es MCiht adrig» Getzsyidtz von auswärts m besdelhien. Geflügel, Gemüse, Milch «und Futter, fürs - Vieh«, ebenso Oliven berittst man alias eigenem. In Kürze wendenauch Wemtnanbeiö uinid alnidieres Otostt votrhandiou' sein. INhur dlais Brot feihilit d«ni£dge; der Güte des Baden». Ich« weiß niitcht, «Ab «dlie Arbeiter «Ädhl ohlnie Nof werdten erhalten können, wenn die Obsrtbäiume entwickelt sein werden1, und die eüt'aprochende Zahl 1 von« Geflügel und' Vieh« fa Kinjattlh - Anaiwiiim vorbän'- . den seto wind. Eis ilslt jedienfaflllis Hiaffniunig vorhiaimd'en«, daß - «dies ein treffen wind, denn der 0«t liegt nahe von- Jenuisale-m, wo es einen Markt für Milch, Geflügel'- «uind Obsit gibt, Aber fewei Dinge sind für milch- ®dhm über allen» Zweifel erhaben: In Kirjiaf!b'-'Air*iawim auf ■ dem B'odten dies Jüdischem Nlaitlonialfomidß sind dile Julden Schö\pfer geworden., sie haben der kargen' Natur der jjudäischen Berge", den Kampf amgesagt und ihn siegreich bcstainidleiä und -dla's Werfe ihrer «Urväter erneut. In Kirjath-Ana-wim, auf. dem Boden dos Jiidt* sehen, Nationalfiond-s, wurde der Versuch eines neuen« Lebens gern ä c h t, eines Leidens dec Wirtschaft und; der Gemeinschaft, «der, wenn er gelingt, uns den höchsten Idealen der Bibel «und der Propheten' wieder nähert und vielleicht der ganzen Menschheit dereinst voranleuchten wird. Vielleicht werden dann die. Augen der Menri^hheit nicht bloß auf das alte Zion gerichtet sein, von dem die Lehre aiusging» sondern auf das neue Zion, von welchem eine . neue .Tat ausgimg, die in der alten. Lehre ,.wur«eliL.:. ' .

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