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Wiener Morgenzeitung · 1922-04-20 · Heft 1157 (20.4.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1157 (20.4.1922)
Date
1922-04-20
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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"Nr: ft&T Men, VyMMÄK WXEKETPw' MOIfGEasTZKITUOT '2Ö7Äp nr\m2 8ÄteW 'freist, Ofexesr Ciratnildi Sm i>W, tMliiz 'der.Vidr-j steUiuaigen dies Leiters* -ttetr IcHäffianissknö, Kajpitan '■ jpiedHour, jgegefni dem 'Mtfßfcaajadb twkihNiS taniter- ■ (nioarjmfön hälfte. Anis dfe'siem GmtawJte «st <Ks Ab- .< heinnifbng GnamkÜ' Lm-Ms, dÜe .wirl gesfteüth* meldete«;,; toerfitgt wotidjen’.; _, i J v Selbsterkenntnis. Dar X>n,tfee,m;i(teclbiU'nid' P'lwmt. im BiailvtetmeJ^rrieni fast d«2n. Deütec^vöJfkisdhieiai Sdhiutztusnkl Tmbz^md ‘ ßim Sonntog d'en 2Z. <d;. -M. WK&imiilttiags vw d-em iWkiater Riait'hiaitus eimie Miasisewwaktei^ tong gegen die Anjffühitdngtein» dies SdHiitaliepachea »Reigen«. In: der Eainlaictaug dieser ^«rücZrt-rgbeg, ^tzongainiisa>tio!iiien foieißt. es. wöri-licW •' »LpiaochsMsVM jvfaeiridte» «t i c!h> t cl! i e A n t i s e m i -t e ly, .Ä,o n.'dl c;r o ld;sjc anstän.dlig en Metn:© c ilil«m.« Trotte idi-eser feinen UotcrsöleiA-rrÄg, jftäe die Seüibsft'erkoniQitoi's -der iA'nifcisetftt&enerftetfllicih' izKion piur-dilbttfuch feoimimten läßt, weitfdtetni, wie ,’wir fmtfoitQQ!, düef s’nisifcäinldigen! Meniadhten. zv! Hause Jyl-öifen'. D-etnav -sfo* vvendbi skJhl tdlass- Goet&k-VMart MsrÄngew; hailten': »Slage mär, mit wem dtu irrngeüilslt, tuixidi' ich sage dir,.wer diu (bäs-t«, «tod! aus'Rtt.dkijs'idut annl' Dr' gutes JR emmncc dien Umgang mit ’ den ^yeRsiatnifmlln'ngfSWfiiauf&taillterni fliehen viexfmeifden.' 0a, wenn die Juden alle so wären . * .Das gehört -zu- '<äm Redensarten, mit denen tenaidlidhe Arier einzelnen von uns ein (besonderes iKmnplimentfc zu machen «vermeiinen. Wirklich fühlen Mb auch die meisten Juden geschmeidh'elt, wenn ’mian« ihmem yensichert, daß es keinen Aut iserrtitismus, kteinen RaJssethlhiaß, keine Verkeilungen gäbe, wenn »Ile. w^e isieseifest "sind.. Sie. bejteädciteiri als Leichen' ipersönlitihier Hoehachtmtg, was Im' Gmittde genommen grimmige VersLhArng ihres febatrames ist .Ja, wem alle Jßrdets so wären, wie Sie, heißt die Verlängerung dieser Liefoe&swün^iglceit, 13“n Scannten wir Oldsten fa gegebenen Falles l .tmgezähk silbeme Löffel voir- Ihnen - liegen jen, da könnten wir uns arsdhi aM Ihr Wort Tertia könnte» wir uns, wenn es gerade sein •sogar mit Ihnt© am einen Tisch Setzern.Aber anderen' shid nicht so. Die I)tt'rchsdhöittsju.den, von 100, dnd Betrüger, Ltigner, Diebe, gemeine Serie. .Man muß sich sie ferne halten aus Gründen |Ser innaresni Samberk-eit, des Geschmacks, der;M;öral, toa» muß, sie bekämpfM, man muß sie, wo itthd-wanh fenaner es ziui maidheti ist, ausrotten. »Der Jude«; Ist lekre-- erbärmliche Kreatiur, tmd daß sich in die Geselljädhafit hie und da ein abständiger Mensch verirrt, inmir als Zufall' oder Malheur ■betrachtet wer- Voiö'. vtara^hläreki Mißt es der. Süpipe tmit^aiUiem -trauen, b^egtneii'. Zeigt sieh dann etwa, daß* es ] ü dem einen.1 oder aindleueöi tiuidhit c-den* dach; nicht z geredhltferitiijgt äst, so IM.matm iinim-er mach;deh tzUemeb Ausweg, zu isagem: >Ja, wenu ajlte-, Juden wären wie Sie!« ,Was ein Udeim bißdiesi Lob für eünesnt nmd «inecu rumsoi schärferen -Tadel gegen iaHe anderen enthält.;! ‘ \ ' (Der Geistrteä-dhblite empfiddieit d^ ScMag-dicht, döe Juidlerilscihiafft im Mlgccrncimen-, gegen -Wesen und' D'önlken1 überhaupt itnnld dämit lsiMäeßWch' atotcSh gegen Jhn giöfühirt wird1. Et hont jrtttn, daß ihm eine Atustwa'hmfeisröeillkitnig 'eitnigeräum-t PMd! «Midi damit wird dar 'jÜdiisdiie Ahrfeömiifikimus Jfefbieihdig.' Statt also dlats Talm-i-LoTo uifilt einiem madh- Khu<M«idhiüu Hinweis darauf albzuweilselnt, daß schließpBoh ödah' taiteht »a»lflb Cb«ö£eo. feo' isSadi wie'.'. 'Sie«, ileSlt er -gidsdhimdldhielit tulnd gibt M, dlaiß im alilgeaber es gebe dlddh auch Ausnisihmem.— atac&j fireSich Icidter... <üuid! so fotrt mit Gjrazie, es gibt ßolbstversitainldlllidh! imdhtss- Koiruimpie- «tes a5s' Lob, IbeGonddrn w-eum, eis auf Reste» Aer' 'ArtgeLvosseh gespendet wto. Jeder Jludte fühlt Mäefiil ' 'affl's^leiidh1' älr eiinie' Art'' IleberM'^e, als '-eögter, v.eriktatniniijer Outsiider. tMla-türÖdidh isidlS-te es Lob"so isteluoff und scharf als möglich abge- ,lmt werden, - natürlich (sollte der Brockem 'Hacihteichtudg'. ÄUrücÜrgewieseu wenden'. Er müßte 'sofoirt als Angriff -eatlarvit werden, als- AngrEf auf düe Rasse, -zu deren UngmiSten der einzelne hcrausgessferateheu wend', er' -müßte anit Hdhh uudi S|pott .'bbatstiwortet w-arden. Ja, wenn die Juden alle -so wären ——, ___ '' K.:Mv Ein H'orthy-Spitzel in Wien* Verhaftung eines „Erwachenden*. Ara Motiitag kam es in der Geinediailivlerbämttiliuug 'des 'Biun'dkte deir . rmngari.s-ölteu' Intctrenierteii £11 iWien1 izt* eiuiem Gwegteüi -ZwiischenfailiL Im d8e, Veirteani'mlüiing (hatte sich eki Mann ei-ngefschlic'hdh1,' der febei (beiöreten wurde, wie -eir die Naime» dteir,;'A*i- [w-eseuldeaii Moitsiiörte. - Meihireire T-ei'hiehmör edkan'nten Wk-ihm e.itnm 'd!er gr-musamiHte-n Folterer d(eu Waiifeettei: ^'bteifonig dbs DötaidhieniTeirts Jainikfowicz’. - i Die Polti-zeiiidlirelk'fcioui -wuirde von den AnWesenlileit d*eis -Firemdc-n v-etrständitgt mfnd bald erschienen:1 Gehei.m;p oi iziste-n, die iili.n aiafiotr-derten, siehätchsu- .Nveisen. Vorerst weigetrte er siicilt, 'bei eime® Dürchsuchtung faimd tnraiti)1 bei ihm 'seine u-n'gar Ischl e iMi J-itärde g iitii m & t ion. auf 4eui; (Naht'eii -Stephan iPflotair wmdeine Md'tgli'ed’skarfe' ' dev 'i»Brw^TjeBdleaii«A’er-ewiigu*ng in Budapest. ,. Wm' gestand er, d:-i,n er vom Detachement' und. vondjer iVcfeinigürg der ^Erwachenden« .ruachl Wien, gc- 'i-dukkt wanden sei, um die Hüditlingsgrappe». aas- ^•ufo-rscht-r. u-nd: sich ü-bor den Waffen-, s-fid Miih itt ou s st a« d d'eis Wie he? Ar ser>äFs. und der; öswlaeieihisdhlea R^-chsweht zu) ü-nter-'; richte»'. -Auch die ‘Skrchlkräfte Oe^terrdchsi im ■? Burgenlahd i'dhe er f-estetelle-ri. ' Steph an;F 1 o »t ck«i wuftldte 2um B ezirI<s.Iiomi a»is?.a;riat *d«s ,!K-. ,'ÄeirSMss. gißfoacV. wo er noch1! weitieir atussfagi-e, daß eir .äddbmit JuF.is'G ö m.lblö si ..Verbfnd:jr>gcm habe. 'jEir' wtertde sainm ivoith'&fiet,;;Zwei weitere 'verdächtig-e L&uste, die' auch bei 4ef | Gm.eraVmsammhmg deik itsagairisoN'^ Intenteterteo! erschfeaeöi vrire», smd b’ei seiner; Festnahme ent- ’ Sprungen: und weggelaiufeiL * Kommerzialrat Dr. Kmdler. Der Btmd'esr minister für Handel hat dem -Chef der Bankkomtnanditgesellschaft Dr. Kindlet* & Co., Herrn Dr. Friedrich Kindl er, den Titel eines Kommerzialrates verliehen« * Von der jschecho-slowakischen Gesandtschaft.! In Abweseuheit des!n Genua weilenden Gesandten Doktor , •Krof.ta führt Legationsrat Dr. Peterka die Ge-i schäfte der Gesandtschaft. ' ' ' ' . ■ ' * * t Protest gegen die Treammgsortthodosie iu-Buf- J ,gafieti. Aus Rust schuk wird1 mss -berichtet: Im jüdi-s lj sehen Vol'lcshaus von Rustschu-k fand Ende März:eine; öffentliche Versammlung der jüdfechen Berölk-erung’'] statt, um. zu den vop treönungsbrthodozer Seite eihge-1, leiteten Machenschaften gegen de» Zionismus StellungA zu nehmen. Die Versammlung hat e i -o h e 1- :1 ig beschlossen, ihr Bedauern darüber auszüsprechen,'''.dä'ßv Vertreter einer gewissen Orthodoxie sogar vor Verrat. ',su. der jüdischen- Sache nk'ht zurückschreckeh, 'und!; durch ihre Unduldsamkeit-die Interessen de9 Gesamt-'' judentums schädigen.' Sie drückt ihre Verachtung gegen-; über 'jenen aus, die sich Äs Monopolträger der Rciigiönausgeben, um das jü'dirsclie Aufbauwerk zu hindern, üiid; appelliert an die jüdische orthodoxe Welt, die Verräter i aus ihren Reihen zu bannen. Die uns übermittelte' Reso- - luticva ist von den Präsidenten des jüdischen V oLlvS-i hause s, der se-ph ardischen Gemeinde undder zionistischen Organisation von Ru st sch uk unterzeichnet. > .! * Peßachfeier der Chaluzim in Triest. Aus Triest schreibt man uns: Das hiesige Palästina-Amt im Verein; mit dem Hilfskomitee der jüdischen Auswanderer traf alle; Vorsorgen, damit* die ungefähr hundert hier weilenden Chaluzim, die auf Einschiffung nach Palästina warten, in würdiger und jüdischer Weise Peßaclt halten können. Für alle acht Tage wurden unsere Gäste mit den nötigen Lebensmitteln, versehen, die Chaluzim, die Sonntag , abreisten, bekamen entsprechende Rationen mit. Mit besonderer- Feierlichkeit wurde der Leder begangen, bei weicher Oberrabbfner Dr, Z e 11er hebräische Grußworte ' an - unsere Pioniere richtete, die sich ins Land, der Väter be-; geben. ,J''' *"';; * D-Ie PeßächrAktiotti des Joint m Moskau, ^ach - einer Mitteilung des Joint wurden die Moskauer Juden mit 120.000 Pfund MazzoChmoM im Wege der American 'Relief Administration beteilt. Die Auslagen wurden vom Joint -gedeckt. (J. C, B.) - i: * Jüdisch-literarische Tätigkeit in Sowjetuußland. i; In Petersburg, das immer das Zentrum jüdisoh-Hierari-;• sehef Wtigkeit . hi-; russischer - .Sprache gewesen ist, - be-;; ,-ginneri dem-Hiäohst einige .neue jüdisch-russisehe Pu-blii , Nationen zu».Erscheinen«.:J)er. Verlag der K a di m ä h ■ bereitet die .Ausgabe einer: Reihe populär-historischer Bücher vor, darunter auch -einige Werke von D u bn o w. Der bekannte .Herausgeber J. Kl ei n man vom : ehemaligen >Woscliöd< - wird ein T a gb l a t t >J e.w.7 j re j ski W j e st ir jk€ und der Verlag :>A-pc^''ein /! wissenschaftliches Sammelbuch »jewrejskaja Myslc; herauogebeiB. (J. G. B.) , . > '! * Esperanto in der Schule. Laut >Lci$zigor Abend- ' -post« hat der Leipziger Schulrat beschlossen, von -Ostern; Ty22 an injedem Stadtviertel in je einer Schule ver- ' stichsvi-'cise den E-s-perantounterricht in zwei Wochen- ., stunde« einzuführen. * Amerikanische Spende. Der Verein der Hustatyner in New-York bat Herrn Dr. 8. Wallach in Wien dea Betrag von eitfer Million Kronen für bedürftige Huslatyner itt Wien überwiesen, welcher bereits seiner Bestimmung ztigefühti wurde. * Der Streik bei den Seidenwarenfabrikanten beendet Gestern ist der Streik der Angestellten der Seidenwarenfabrikanten beigelegt worden. Die Streikenden setzten die Anerkennung des Kollektiwertrages durch. * Der allgemeine Sammeltag für die Armen Wiens, der am 18. Dezember abgehalten worden war, hat einen Reinertrag von 26*42 Millionen Kronen gebracht. * Spende der Anglo-Atrstrian-Bank. Namens der Anglo-Aostrian-Bank haben gestern der Ehrenpräsident Bernhard W e t z I e r und der Vizepräsident Mr. Micpel Spencer-Smith dem Bürgermeister Reumann einen Betrag von 25 Millionen Kronen als Spende für die Wiener Kinderspitäler überreicht. * D elegiertentag der Relcbsvereinigtmg ehemaliger Kriegsteilnehmer Oesterreidis. Nach zweitägigen Verhandlungen wurde die Reichsfeonfereitz der Reichsvereinigung ehemaliger Kriegsteilnelnner Oesterreichs geschlossen, die von sechzig Sektionsdelegierten ans allen Ländern besucht war. Der Kongreß betonte den antimilitaristischen Cliarakter der Organisation, ihr Festhalten an den Errungenschaften der Revolution sowie ihre Unabhängigkeit von jeder Partei. Ein Antrag, dahingehend, daß gegen die Frontkämpfervereinigung und die Heimwehten ein energischer Kampf organisiert wird, wurde einstimmig zum Beschlüsse erhoben. * Tsckitscherlns Zylinder» Ja Genua wird nicht nur die Person des Führers der russischen Sowjetdelegation, sondern mehr noch seine ostentativ bourgeoise Kleidung besprochen. Tschitscherin erscheint sehr oft mit dem Zylinder auf dem Kopf. Noch in Moskau protestierte Tschitscherin energisch gegen die Zumutung, wie ein Bourgeois unter der Bourgeoisie zu erscheinen. Seine Genossen nahmen demgegenüber den Standpunkt ein, daß man mit den Wölfen heulen müsse und daß er als Chef der russischen Delegation sieh an die diplomatischen Gepflogenheiten halten mftße. Tschitscherin gab schließlich nach und in Berlin wurde ein Zylinder für ihn gekauft Tschitscherin scheint aber mit seinem Zylinder Pech zu habe», denn an der österreichischen G r e n z e ist diese? Attribut eines diplomatischen Unterhändlers in Verlust geraten und war nicht mehr aufzufinden. Die Entdeckung wurde erst gemacht als Tschitscherin die Grenze passiert hatte und wie Warschauer ’Blätter melde«, mußte ein eigener Kurier zur Grenzstation' ■ zuritckfahren, um den wertvollen »bourgeoisen“ Kopfschmuck wieder einzuholen. - ( * Unentgeltliche Handarbeitskurse. Die zionistisch .organisierten Frauen der Bezirkssektipn IX (Alsergrund); veranstalten unentgeltliche Hand.arbeits-1 ,; k;u r 8 6. Anmeldungen schriftlich . an die Sektion. Für je 1 izejhn Teilnehmerinnen wird ein Kurs errichtet. Zionistische vBczirkssektion IX, Liechtensteinstraße 11/13. /■ /•; * Wetterbericht: Die kalte nördliche Luftströmung hat sich nunmehr über ganz Oesterreich ausgebreitet. Linz 'tfättc abends Gewitter. Heute war es allgemein regiierisch' •Und kühl. Wien hatte 8 Grad. Das kühle Wetter wird noch' einige Tage anhatten. — Voraussage: Vorwiegend trüb* :lebhaftes Wolkentreiben, zeitweise Regen, Böen, ktihL * Verhafteter Schcckfälscher. Der Kaufmann Stephan Barts, VI!., Gardegasse Ö, erstattete am 11. April beim Stadtkommissarint die Anzeige, daß er von einem Geschäftsfreund, dem Bankbeamten Julius Braun, im Hotel ‘Weißer Wolf wohnhaft, einen Scheck auf 25.000 ungarische Kronen um 200.000 österreichische Kronen gekauft hat und ,daß sich der Scheck nachträglich als Fälschung 'erwiesen, habe. Die Fälscher sind der 22jährige Budapester Konseryatoirist Andreas Flamm und der 23jährige Privätbeamte •;Aladar W e i.s z bürg. Beide sowie Brau« wurden dem .Landesgerichte eingeliefert. -V.-.';*BetrÜgeneiea njitKieideraiiweisuugen.. AnVaugs April Hv’ur-tfe «bei einer Wiener. Firma, die an Organisationen:' '•;^kleidu'ngsgegenstände liefert, iestgestellt, daß auf Löf und -von Anweisungen, die die Stampiglie'der Haiv ^ls-Aktiengeseifechaft -trugen, von Personen AVaren bo- Mstzd. worden sind, welche bei tfcjr genannten Aktient,gesellechaft unbekannt sind. Das Sicherheitsbureau. dem; <(lje Anzeige erstattet wurde, erhob, daß es sich um einen , - Ählyorbereiteten Betrug handle, ' den der 29jährige ' Vertreter der betrogenen Firma. Otto AV c r g i n z, ein ^gebürtiger Innsbrucker, Heumuhlgasse wohnhaft, ks 4 ••Werk gesetzt hat. Er hätte die'Aufgabe, für die Firma "Kunden an-zuwerben. Mit einer Reihe voii- Komplizeij isttes.'ihrn gelungen, sich bei drei -Betrieben• gestempelte J ■^Abweisungen zu verschaffen, und seiner'Firma Waren, ,; ip;t,Werte von K 924.000 zu entlocken. Sämtliche Täter - ^wurden verhaftet. : * Eins seuchenfreie Woche. Iw der AVoche vom -bis 8. April wurde heim Voiksgestmdheitsarnt iiu;Bundesmihisterium für soziale Verwaltung .weder eine . Erkrankung an Blattern oder Cholera, hoch an- Fleck- '.typhtrs angezeigt. . : ^> * Einschleicherittn-en. Dem Generaldirektor Wfthelaf .;K;estraheh, III.,. Pettenkofenga^se 1 wohnhaft, wurde am 12. April auf unerklärliche AVeise aus, dem Zimmer seiner Wohnung ein seidener Perserteppich im Werte von fünf Millionen Kronen gestohlen. Kriminal- 'frep.mte, die der erstatteten Anzeige nachgingeii,:b.rachtca' ir}-; Erfahrung, daß der Teppich: von einer etwa zojähri-: •''gen Frau ' im Dorotheum versetzt worden ist. Im vDbrotheum würde ••tatsächlich der gestohlene Teppich r-yorgefunden und sicliergestellt.«Durch weitere Erhehun-: [igäxi gelangten, Krimrnaibeamte zur Kemvtnis, daß die- Gjfrau. die'-den Teppich versetzt hat, die 47jährige Hilfs-;./äiil)citerm A-nna Brumovslcy. VIII., Mölkcrgasse 4 - •'Wohnhaft, ist. Sie wurde am 14. April verhaftet und von ■'cljein Stubenmädcheh des Generaldirektors Kcstraneir •'•.ajs'.e'ine Frau -erkannt, die zur kritischen Zeit in die- ' :^ Wö'hi)1ti':ig des Generaldirektors gekommen, ist, um. wegen pMies, freien -Postens. n.achzÜfrage-h. Das .Stubemnädch.en^ '1 war'nur für ei-he Minute •ins-Zimmer'gegangen; um nach-"' ..züfragen, ob man wirldich von einem Büreäu eine" Haus-: ■fgelülfin erwarte; als sie erfahren, daß das nicht der . Fall 'Sei, kehrte sie ins Vorzimmer '.zurück: und gab dies, 'der unbekannten Frau feekanin-.t. Diese hatte rieh dann, -äus.der Wohnung entfernt. Auf welche: AA'cise .der •Teppich gestohlen werden konnte, ist •-noch unaufgeklärt. .:-r Unter -dem gleichen Vorwand tritt eine zweite Diebin . auf, die noch ni\h»t.gefaßt worden ist. So ist sie gesteint •Mj. der Privaten ^Stephanie Po. p-p er," VII., Wcstbahu- HWßs 60, erschiene«, und hat in einem unbewachten ' ‘Ä&'geft'Mlck der FiW einen Hchtgraucn Pepitaanzugi im. - AVertc von K loo.ocb aus dem Vorzimmer gestohlen. Sic rivjird' beschrieben als 35 bis 40 Jahre alt,; groß, schlank,- Pttijt schwarzen Haaren u-nd Augen, und trag eine;*dhwarze Plüschjacke. Ihre Verfolgung wurde eim .feiertet. * Nach Amerika. (Nord- und Südamerika) fährt man am raschesten und bequemsten über Bremen. Auskünfte er- -teät Norddeutscher Lloyd, I, Kärntuerrlng 13 (Grand Hotel), IV., WJednergtirteMO. (Siehe heutiges Inserat) * Saisonfreikarten für das Krltzendorfer Strandbad, Bademäntel, Trikots etc. sind die Tombolagewinste hei dem Samstag den 22. April im Sofiensaal stattfmdendeir EV ü h 1 i n g s f e s t Ballmusik Domansky. Ausgewähltes Kabarett, Schönheitskonkurrenz, Preistanzen. Sommeroßdr ländliche Kleidung. Vorverkaufskarten ä K 10Ö0 bei Kehloudorfer, Gustl Schmidt, Aida, Diso, Diaiiäbad iure’ Ihi Sofiensaal. . ' j, Vereine, Vorträge und Versaufinlungen. '; H e b r äi s eh er Klub, lL, Taborstraße Mezzanin. Heute, 8 Uhr abends, Kurs über Jüdisches Reclhd (Baba mezia) unter Leitung des Dr. N. G o 1 d s t e l n. B.u kowin aer Zent r a I v.e r b and. Samstag den 22. April, 8 Uhr abends, im Cafe Prückl, I., Stubenring, Geselligkeitsabeud. — Jüdische Tischgiesellschaft Landstraße. Heute, Uhr abends, im Cafe Gartenbau (Souterrain) Vortrag Architekt Ros e n t h a 1: „Meine und meiner Frau Erlebnisse als C: h a luzim in Palästina.“ Nachher Diskussion. Unij pünktliches Erscheinen wird gebeten. Gäste willkommen.’. —A Z i o n i s t i s c h e Sektion Ottakring- Hern a 1 s. Heute, \Ja8 Uhr abends, Vorstaudssitzung im. Ijpim der Sektion 6/8, Bennoplatz 1. Tagesordnung: Presse, Schekel, Eventualia. — J,üdisclieVolksbibl io-; t h e k Z i o n. Heute, %5 Uhr, dringende Ausschußsitzuug: Arbeitseinteilung. — Zionistische Jugend-. ü p p ef XX- Karl-Meisel-Straße 5 (Kuitursektion). leute, 3 Ulir nachmittags, Vorlesung des Herrn Samuel Schwager aus Schillern Aleichems Werken und Vortrag •jüdischer Lieder durch Heim 8. M a r g tt 1! e s. Samstag den 22. April um 3 Uhr nachmittags Vortrag HCrr Doktor Ha glicht über: „Palästina und die Jugend.“ V Urania. Heute, 5 Uhr (Großer Saal) Wild-Afrika, rr;*/36 Uhr (Kleiner Saal) Professor Dr. Heinz J. T o in as;e t h: Vergleichende Bildbetrachtung, VI, — %6 Uhr (KnrsySLl) Professor Dr. Jakob Weiß: Das Erdbild in* Wandel der Zeiten, VL — %6 Uhr (Klubsaal) Professor' Dri Paul D engler: Der Film. — %8 Uhr (Großer Saal), zu-m ersten Male: Aus der Glanzzeit der heitere» Wiener Musik. — '/.8 Uhr (Kleiner Saal) Regierungsraf AULBEKANNT ist seif Jahren, daß man hochfeine Stoffreste, Seidenstoffe, Lefnenwaren Infolge Weiner Refften atm k » » f * btf KANN & FRIED ziik ÜJiMtb1

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