Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1157 (20.4.1922)
- Date
- 1922-04-20
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 Wien, Donnerstag 20. April J922 Nr.!I5T ■ ■ ■ ■■■'■ . — -'■■■■• - -II >», —--T- - - ■ ■-•-..... , , -^.^»-7.- ...7,-»..,. , iden Staaten und die Vereinigten Staaten dieselbe Goldbasis annehmen, ein Projekt zur Stabilisierung der jWährungseinheit nur bei einer Vereinbrrung der Richtlinien zvvischen Europa und den Vereinigten Staaten vollkommen wirksam werden. Die Teilnahme der Vereinigten Staaten müßte daher angestrebt werden. Artikel 11. Es ist wünschenswert, daß die Vereinbarung den Zweck verfolgt, die fJasiss der internationalen ^Konvention zu schaffen, die in Artikel 9 in Betracht ge- . tzogen,’ wurde und' sie der in Artikel 3 angeregten Zusammenkunft der Zentralbanken vorzulegen. . , , Die Goldbasis: fl Die Regierungeö der teil- , nehmenden Länder erklären, daß ihr Endziel in der Herstellung einer neuen Basis besteht und sie vereinbaren, möglichst bald folgendes Programm durchzuführen: a) Zum Zwecke, eine tatsächliche Kontrolle Über die eigene Valuta auszuüben, soll jede Regierung die jähr-v liehen Ausgaben schätzen, ohne daß zu Treugeldern oder Bankkrediten gegriffen wird. b) Der nächste Schritt soll in der Begrenzung und Festsetzung des Goldwertes der .Währungseinheit bestehen, sobald die wirtschaftliche Lage dies gestattet. Es ist nicht notwendig, daß diese Festsetzung auf der Basis der früheren Goldparität erfolge. .; . , c) Der so festgesetzte Goldwert soll dann im freien Verkehr tatsächlich, bestehen. d) Die Festhaltung des ’ Goldes ln seinem Goldwerte soll durch Anlage einer geeigneten Reserve Und entsprechende Aktiven garantiert werden, die aber nic|it notwendigerweise .in Gold bestehen müssen. " 2. Sobald die Fortschritte es gestatten, werden einige der teilnehmenden Länder einen freien Gol'dverkehr eröffnen können und so zu Goldzentren werden. 3. Jedes teilnehmende Land wird außer der eventuellen Goldreserve im Innern auch ln den anderen teilnehmenden' Ländern entsprechende Aktiven in Form von Saldokreditoren bei den Banken, von Effekten, kurzfristigen Scheinen und anderen entsprechenden Einkünften halten können. 4. Normalerweise wird jedes teilnehmende Land Saluten der anderen teilnehmenden Länder a vista kaufen and verkaufen können im Wechselverkehr mit der eigenen (Valuta und innerhalb der vorgeschriebenen Grenzen der Oeldparität (puncto d'ero). i 5. Eine solche Konvention soll begründet sein auf Bern Gold-Exchange-Standard, und die Bedingung fiir die Fortdauer der Konvention soll das Festhalten an dem vorgeschriebenen Werte der nationalen Währungseinheit sein.; 6. jedes Land wird für die F e s t h a 11 u n g des Internationalen Wertes der eigenen Valuta kl pari verantwortlich sein, aber es steht ihm .vollkommen frei, die Mittel, die hiefür notwendig sind, zu, erwerben und anzuwenden, sei es vermittels der Heranziehung von Krediten durch die Zentralbanken, sei es auf eine andere Art 7. Der K redit soll reguliert werden nicht nur vom Standpunkt des Zieles, die Parität zwischen den (Währungen zu erhalten*, sondern auch in der Absicht, Fluktuationen zu vermeiden. Die Ausschüsse tagen. Geqna, 19. ApriL (Stefani.) Infolge des günstigen Verlaufes der vormittägigen Besprechungen zwischen den Vertretern der Delegationen sind einzelne Ausschüsse zur Fortsetzung ihrer Arbeiten einberufen Worden. Die Tagung der Kommission für Transportwesen. Genna, 19. April. In der Unterkommission für (Transportwesen wurden die Beschlüsse von Portorose, soweit sie die Regelung des internationalen Eisenbahnverkehrs betreffen, besprochen. Die Vertreter der kleinen fentente erklärten-sich bereit, diese Beschlüsse unter der ^Bedingung anzunebraen,. daß sie von allen anderen europäischen Staaten gleichfalls angenommen werden. Oesterreich erklärte sich bereit, die Beschlüsse ebenfalls zu < (ratifizieren, würde es aber begrüßen, wenn die anderen Staaten sich ebenfalls den Beschlüssen von Portorose anschlößen.; Ein Probejahr. Ainfacigs April war ein Jahr -vergangen, seitdem Öer Keren Hajessod als gesetzliche Körperschaft jn*ach englischem Recht registriert wurde. Der Weg, Iden der Keren Hajiessod in diesem Jahre zu-rüekg-eliegt hat, war schwer genfug. Der zentrale Aufbawfföods für da& jüdische Palästina ist in einer der finsterstem Epophem dies jüdischen VoHoesi geschaffen (worden.. Der größte' Teil unseres Volkes in Osteuropa ist. durch Krieg und Pogrome ruiniert »und in Westeufropa ist die öfconoimische Lage infolge des Krieges und der .Entwertung der Währungen gleichfalls schwierig.. Audi die Ereignisse in. Palästina, |die blutigen.Unruhen in Jaffa waren nicht geeignet, Idie unentschiedene Haltung vieler Aiu-ßemstehendet , Ün günstigem. Sinne zu beeinflussen. Dennoch hat trotz allem Schwierigkeiten die Arbeit für den Keren jHajessod. m diesem Jahre einen tüchtigen ^Schritjt (vorwärts gemacht. Die Eingänge erreichten bis/ Ende Februar ungefähr die Summe von 460.000 tPfumd, die in vierzig Ländern, aufgebracht wu-rdeL [Davon sind zrö.000 Pfund der zionistischen Exejkutive in Palästina überwiesen worden, von jweichen die Hypothekenbank 25.000 Pfund (iir Häuserbau erhielt, 10.000 Pfund dais Ruittenjergsqhe Bewäaserumgsp.rojeikit und 9500 Pfund für idem Ankauf der Schulen des »Hilfsvereins der deutschem Juden« verwendet wurden. Während .des (Letzten Jahres ist in Palästina viel Boden gekauft (worden, auf welchem »bei Vorhandensein der nötigen ISummem Zehn tau sende von Juden hätten angesiedelt1 werden können. Tausende neuer Menschen sind ins tLamd gebracht worden, die bereit sind, aile ihre fetäfte für. dessen Aufbau zu widmen, Hunderte von Häusern sind im Barn und in verschiedenen Hinsichten ist die jüdische Position im Lande gestärkt worden». Der Keren Hajessod hat in zahlreichen Ländern beträchtlich» Erfolge erzielt und steht vor guten Aussichten, für dlie Zukunft. Er hat sich bemüht, die ihm vom Kongreß zugewieseme Aufgabe m erfüllen und außerhalb des Zionismus stehende Kreise hefanzuiZiehek, uni sö eine wirklich all-jüdische Institution' ssti:'\verdäii. Anfangs' hielt-man es für rschsäm» die Propaganda auf die Zionisten allein, zu» bestdirän-' kein, damit deren Bereitwilligkeit, für dön Aufbau Palästinas Opfer zu bringen, als Beispiel gelte. Die Praxis hat jedtoch bewiesen, daß es nicht immer mög- M'Tsfc,-4ie Gftvaatn streng’eMv^u-halteiit $0: begann, sich bald dieTäfigikeit. ata verschiedenen Ort eh auf die gesamte jüdische Bevölkerung / zü erstrecken und der Erfolg hat diesem Versuch Recht gegeben, ln zahlreichen Ländern, ist es gelungen, d^e angesehensten '■ tßnid1 einflußreichsten jüdischen Persönhchikeiten für den Keren' Hajessod zu gewinnen, so den englischen Kabinettsminister Sir Alfred Morn d, eine der größten Autoritäten anlf finanziellem und wirtschaftlichem Gebiet, welcher als Ehrenpräsident des englischen Keren^Hajessod-. Komitees figuriert, in .DeuCSdhland beteiligt «ich an der Arbeit der Direktor der deutschen Bank Oskar W asserman n,;detr Präsident des Verbandes der jüdischen Jugend vereine Dr. A p f e 1, 'Geheimrat Dr. Josef Stern, Präsident des jüdischen Gemein debundes in Deutschland, Goheimirat Tihiendorfer, Präsident der B’nei-Brith ul ’-vi a.; adrih in anderen Ländern stehen ’ prommente nichtzionistische Persönlichkeiten ander Spitze der Kteren- Hajessod-Arbeit. In dem-abgelanifeiien erstem Jahre1 des Keren Hajessod! sind zahlreiche Anstrengungen gemacht worden, aber..'es ist unbedingt nötig, daß die Intensität und das Tempo der Arbeit’ überall gesteigert werde und daß sie planmäßig nach einem bestimmten System getan werde. Der Keren Hajessod darf kein bloßer Sammela^parat sein, der vom der Hand ri dien Mtind lebt. Seme Maschine muß imregulären Gang gebracht werden ..-und ohne alle Stockungen funktionieren, und nur in diesem Falle werden sich die Eingänge in dem Maße steigern, wie es der hohe Zweck dieser Institution absolut erforderlich macht. Es kann tkeinem Zweifel unterliegen, .daß im abgelaufenen Jahre, ungeachtet der Schwierigkeit der Situation, in welcher sich weite Teile des jüdischen Volkes'befinden, viel mehr , hätte geleistet werden können, als tatsächlich geschehen, ist Die bisher gesammelte Summe ist. nur ein Anfang im, Verhältnis zu jener, welche tatsächlich hätte. aiufgebracht werden müssen. Dieses erste Jahr kann nur als ein Probejahr betrachtet werden, als ein. Versuch, ob der eingeschlagene- Weg richtig ist und. einen Erfolg verspricht. In fiesem Sinne, kaönm main sagen, daß der Versuch gfegiüokt ist, Die bisherige Arbeit hat erwiesen, daß der./Weg, den der fCerem Üajess-od eitige-schlagen hat, durchaus .gangbar ist und! alle -Erfolge verspricht. Dies jedoch, nur unter .der Voraussetzung,.-daß tatsächlich , alle jüdischen und zunächst alle Monistischen. Energien angespannt werden, um das jüdische Volk zur Größe seiner Aufgabe zu erziehen und ihm das Bewußtsein einarupfianzen, daß die Zeit gekommen ist, da das gesamte Lebens- und zukunftswillige Judentum Zusammenwirken muß, um mit eigener Kraft »und aus eigenen Opfern die ihm feierlich zugesagten Rechte auf seine Volksheimat zu verwirklichen und das Landl wieder aufzubauen, in welchem vor Jahrtausenden der jüdische Genies seine Schwingen ent-; faltete. Scho« zeigt sich dank jüdischer Arbeit und Opferwilligkeit der Anfang eines neuen Aufschwungs in Erez Israel: Unternehmungsgeist und Initiare -beginnt sich wieder auf dem ©0 lange vernachlässigten/ Boden au betätigen, neue Lebensformen sind im Entstehen und der ewige jüdische Idealismus findet hier den natürlichen Weg für seine Betätigung. Aber all diese Arbeit stockt erst in den Anfängen und die Pioniere einer größeren jüdischen Zukunft, welche stürmisch an die Tore des Landes pocht, um ihm ihr Bestes zu geben, könnten in viel größerer Zahl Einlaß ins Land finden, wenn die Mittel reicher flößen, welche diesen Chailuzim Anbeit und Brot schaffen sollen. Der Keren Hajessöd tritt nunmehr ihn sein -zweites Lebensjahr, Er wendet ©ich an das ganze jüdische Volk, weil der Aufbau des jüdischen Landes Volks- und .nicht Panteisache ist, zunächst aber ah;dje Zioni-sit-eh,.. denen auch auf dem Gebiet persönlicher materieller Opferwilligkeit die Piönierfolle zufällt. Es gilt alle Energien amzuspairoaen und eine Höchstleistung zu vollbringen» die würdig 'ist des, Ewigkeitswerks, dessen Grundlagen nunmehr gd- ■ legt werden. _ i Oesterreich. EinegesetzlicheRegelungderWohnungsanforderungen. Im Ministerium'Tür soziale Verwaltung wurde eine Vorlage über die Anforderung -von Wohcumgea aiusgeairbeitet; die verschiedenen. O/rgianii^artiioineini zwedos Mienrajunigsäußeinuing. ziugegangan tsit. Die Einbringung ediner sdidben Vorlage im National rat, die sc'tloin lange als notwcnid'ig erschien. :6t für Anfang Mai -beabsichtigt.. Die Vorlage wird nicht als endgültige auf gefaßt, sondern als Entwurf bezeichnet, an dem noch nramdierlei V'crbesiewumen notwendig sinj-i. Niederösterreichischier Landtag. Der Landtag beschäftigte sich gesteatn hiaupt« sächlich mit der' Regelung der Bezüge Metz Lelhnrerlkategorietn einschließlich der Kindergärbneönniiyeitt. der Erledigung dEeser Tages- Oll^numtz. gelangen noch . diivevse Dringlichksits-» anträge zur Absrimimuhg, worauf Präiri>d»enit Juikel dte H-er,bs.t’itz0!ssLonschHeßt. Die keuti§e NassendemontztraHon de5 ' / Ärdeiter^ sozial dernokraton. und Komimßmsjen •veröfferit« lichten gestern den Aufmanschiplan für ,die heuite, ab 4 Ü/hr;ti„achmit.t a.gs stattfindtode Massen-, kuadgebung, die im Sinne des Beschlusses dsy Berlaier, 'Konferenz der drei Iriteunatiohäl/kt veranstaltet wird. Der Aufmarsch-plan, enthält genäite: Vorschriften. - über Treffpunkte, Organisation dec Bözitdtsgrup.pe-n lasw. In Zkehtieirreihen vONen-dkS Züge, die sich beim S-chottentor oder beim Schmerlingplatz getroffen haben, gegen den Scliwarzen’-. bergiplatz über den Ring marschieren. D&r Rüdk-, 'marsch erfolgt nach densdhen■ Grundsätzen, - Der al 1 g e in ei ne Arbeit s©c hl ti ß trm 4 Uhr cm. Die Eisenbahner beteiligen sieh apf der Demonstration, soweit sie nicht'-bei dem Exekutivdienst beschäftigt «sind oder in den Wetfestättöi' arbeiten. Das Personal des Extkutivdllenstes jedoch hat seine Arbeit ohne jede Ufiterbtöchung Lu versehen. Die dienstfreien Soldaten tnätfsthiöreth mit den Bezjrkszügeh. _ ‘ Die Anbeitsks&en verscWttiiftelü sich auf' den Bfcziiris^ihmelplStiötL Alle lebÄhLwiGhtigen Betriebe arbeitet! norm a L Di» Tages-, blättor erscheinen : normal. Besonders trird Unter dem Titel »A cli t tt'n A aiuf die Provokateure!« dter Hinweis gegeben, daß Provokateure, »iri welcher Maske sis immer auf treten ‘mögen«, von den Ordnern allein mit' Ruhe, aber entschieden zurechtzu^dsen und, wenn notwendig, zu entfernen sind, Polen. Kein Ministerium für nationale Minderheiten in Polen. Aus W arscha'U wird' nanis betrlildhtet: Eirtft hiietsäge Nadhridhte niaigeu tuir veubireitete . vor eiiniigen Tagendie Ln. mehrere Blätter übergegadugeine Mel- ’ duing, daß die Regienuin-g dlie Schaffung eanies. Mdmsiteritumis für /nationale Mmidieathie'iteai oder znflmiiraideisit eines Departements für jü/diisdhie Angelegerfheiten vorbereite. Einem Mitarbeiter dies »Ku-rjex, Polski«, der sich iln dieser Angelegenheit an die Piräsiidiadalbteilung dos Miniißteriuirnjs dies ■ I/ninenn wendeiäe, wurde mitgebsilt, daß <Üe DrasiidiiöH'- albteiliung bevollmächtigt ©ei, zu erklären, daß M« diese Maioh-richten jeder Gmn-d 1 age cntb e Jhir e n. Das Ministerium dfes Intuaim' habe sfcih' > miit dieser Frage übeirbaiuipt nicht beschäftigt umdl eiin «solches Projekt steht auch gegenwärtig oiiidht in Belhamidliuinig. Hingegen wurde in erniar der, S e j! imlk ommiS'Sioüen geüibgetnitiiich dlie Frage (berührt, ob e© nliicbt an,gezeigt wäre, diais Departement für religiöse Angelegenielheitbeti, dlats gegenwärtig zum Ressort dies BiildungsmiinifiSteiiBuimis gehört, m dlas Ressort des Ministeriums tJas Inn«em ,zu verlegene Aber auch -dieser verwaltumiggpolliltiisiclhe Schnitt könue nur -auf gesetzgeberisclhem Wege durch dien Seim imiterwommen werden. Dem'iaüfolge ist an die Etri-dhrtwng einies Ministeriiuimis; füir niatiotn'aile Miiudieidhieäten oder eines soldilein für jüdiiisiche Aingeliegeinlhiäjteasi nicht' iau dleniken. _ . (Wir haben über dfe Atngedegenlhleit bereite .berichtet. Aus dien' Mitteilungen »des poflniiisdlön Innonim in kterioms wird emsiklhtiliich, daß irgendr w<d»dhe Aewdonungen auf diesem Gebiete infidht (beabsiildhiäigt sind.) Ruhiger Verlauf der tnohammedanischeif Feiertage. JNbcii ' eiinJem Jenuisadiamier TOJegtlämto jdbt »Times« ist der muisel-riianiasdhie Feierbag Ne«bi- Muea ohne jodle Ruhestörung «vienliawtfen'. An den Prozessionen in dien heiligen Sifcätitm INaibte sddhi eine unigeheune Mcmsdhietnmenge beteiligt, welche jedlcuch die l^ulhe während die® ganizerr religiösen Aktes - »bewahrte, obgleich dier Siicherheitsdiienist nicht venstäirlc't wurde. Der PdlliizeidäiemSt wunde wie ge wöhnlich »von ohrisMchen, muiselimisntschien und / jüdischen Ldhlutizleuten.' und Gerudianrnen biesongt. . . / General Balachowicz sucht sich reinzuwaschen. " Anis Warschau wind uns . gemeldet: Gcinienal» Buil ag-Biailachow i-oz w-enidleite sich mit einem Schreiben-an den Lainidimansclhiallll, in welchem er mit heftigen Aiujsidrüdkien gegen die Vorwürfe des sozial. lÜistiischion Abgeordnote-n Dr. Perl Stellung onnrnutirt:. Du*.. Perl "war f atn der Hanid eines reich ein Dalteivtnoteriiailis General Balachowicz tor, diaß er die Pogrome auf Juidlen milcht nur geduldet, sondern selbst ins zeniert und amgeize11 e11 habe, Gemerail Balachowicz verwahrt sich-Mo gegen diesen Vorwurf und» behauptet, dlaß er dliie Pogrome nicht rnur macht gutgefheißen habe, sionidern i-n mehreren Faller persömlidh an der Front einige Soldaten umid Offiziere, welche ib»ed dien Pogroau* au&seha*eitti,nß'eiL esen J'u»6er auf frischer Tat <*>•