Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1155 (18.4.1922)
- Date
- 1922-04-18
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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¥ Seite 2* (Vien, Dienstag WIENER MORGENZEITUNCI 18. Aprfl MS diesen nationalen Kräften muß die Körperhaft zugesellt werden, denn Erez Israel braucht diese drei Eigenschaften des Juden: Zähigkeit, Kombinationsgabe und Körperkraft in-noch erhöhterem Masse wie der Jude in der Oaluth, Tagesbericht. Für die jüdische Volksbibliothek! Vor ungefähr drei Jahren wurde in Wien von Jungen teuten eine Stätte zur Förderung jüdischer Bildungsbestrebungen geschaffen, die auch den breiteren jüdischen Massen zur Verfügung stehen sollte. Es wurde die Jüdische Volks bibliothek Zion gegründet und -es gelang durch eine langsame, ruhige systematisch aufbauende Arbeit, nicht zuletzt durch den Opfermut ihrer Mitglieder, zirka 2000 durchwegs wertvolle jüdische Bischer in hebräischer, jüdischer und deutscher Sprache käuflich zu erwerben lind so 400 jüdischen Lesern aus allen Kreisen die »Gelegenheit zu geben, sich mit den Werken der neuen und alten jüdischen Literatur vertraut zu machen. Durch .Schaffung eines Lesesaales, in welchem die meisten Tageszeitungen, Wochen- Md Monatsschriften aufliegen, ist diese Volks- Wbliothek zu einem geistigen Zentrum eines großen Teiles der jüdischem Jugend geworden. Insbesondere durch das Aufliegen der hebräischen Zeitschriften aus'JPalästina ermöglicht sie den Interessenten, sich über die Vorgänge und die Aufbauarbeit im Lande zu unterrichten. Den Chaluzim, die auf dem Wege nach Palästina durch Wien als zentralen Mittelpunkt kommen, bietet die Bibliothek die einzige Möglichkeit, während ihres kurzen hiesigen Aufenthalts ihre geistigen Bedürfnisse zu befriedigen. Dip- V o 1 k s b i b 1 i o t h e k Z i o n ist die einzige Stätte in Wen, die über eine reichhaltige gewählte jüdische Klpderj*md Jugendliteratur verfügt Der freiwilligen Arbeit ihrer (Mitglieder ist es zu danken, daß der Bestand der Bibliothek gesichert ist Sie ist aber infolge der hohen Bücherpreise nicht in der Lage, den immer größer werdenden Anforderungen ihres Leserkreises nachzukommen. , Wir wenden uns daher an die jüdische Oeffentlichkelt mit der Bitte, die JüdiscbeVolks. bibliothek Zion, Wien, D., Glockengasse 30,. nach Kräften zu unterstützen, entweder durch Bücherspenden 'oder durch Zuwendung von Mitteln, um uns dadurch in die Lage zu verletzen, die Bibliothek zu vergrößern und entsprechend auszugestalten. Für die Bibiiotheksleitung: Josef Lan genauer, Dr. Chaim Tartakowerj Markus H a 1 p e r n, Israel Körner, Saul We I n r e b. * 4' jDr. Otto A b e I e s, Univ.-Prof. Dr. G. A 1 e x a n d e r, Prof. Dr. A p t o w i t z e r, Univ.-Prof. Dr. Ludwig Braun, Oberrabbiner Dr. H. P. C h a j e s, Gemeinderat Dr. Jakob Ehrlich, Direktor 8. E p 1 e r, Hofrat Dr. S. Frankfurter, Univ.-Prof. Dr. B. Geiger, Börserat Glück, Univ.-Prof. Dr. M. H a j e k, Univ.-Prof. iRegierungsrat Dr. W. f e r u s a 1 e m, Univ.-Prof. Dr. Leon Kellner, Richard Kola, Dozent Dr. S. K o r n f e 1 d, Prof. Dr. 8. Krauß, Direktor Bernhard M-e y e r, Univ.- Prof. Dr. H. N e u m a n n, Gemeinderat Dr. Leopold P 1 a s c h k e s, Gemeinderat Dr. Bruno P o 11 ä e k- P a r n a u, Oskar R o s n e r, Prim. Dr. -Isaak R o b i ns o h fl, Felix Salten, Dr. Artur Schult z I e r, Rektor Prof. Dr. Adolf Schwarz, Dr. F. G. Steiner, Direktor der Britisch-österreichischen Bank, Börserat Ernst Strasse r, Oberbaurat Robert Stricker, Löbl Taubes, Dr. B. Wachstein, Oberbibliothekar der Kuitusgemeindebibliothek, Bezirksrat Dr. Georg Weiner, Sandor W o 1 f, Großindustrieller. Geldspenden sind zu richten: Verein »Zion®, Jüdische 'Volksbibliothek, IJ., Glockengasse 30 (Postsparkassenamt Nr. 111.398), und Allgemeine Depositenbank Wien (Ppst* tparkassenkogto 22.333). Mitteilungen aus dem Publikum. Die Leichtsinnskasse. hat natürleeh nkfliit im aftlett FaanMien 'da*»«* IkWmm geführt, ajber vor d»sm Kriege hart e$ dtocfi fbei so riemilstdi äilten Mensd^on, die «kftot jitnst uniter denn Dtnujc|oe schwerer Sorgen staadiem, eimie tpehir rOtdier mmd&r offizfeiMe Lrich-teiriniskiaisise gegebem. Ge- •sjpeiert wiumdte sie JltLncih »mtßerotoeritfliiidhe« hMmaflumen. Der Pniviaitile.hrer heilcam im M-aii niodh eii*e ‘NiaidhhiilfegtmirKde, amf die er nicthft ziu ihioffem gewagt, (der Redttisamwauit eimie »fette« Vertlajs&emiscbaftsaib- Lamdfhung oder rimm Kanters, di/e Steraatryipäsitna iw-undie rp,iit dier dhreruvoltein Atufgaibe betnaiut, dajs SMananstkräipt eines viedb-änfdSgm (historischen Ro<rrpl)£ aibzjyisöbreiilben, tenz, so zierpiliiich jeder geistige Ax-!bet>er hatte; gelegentlich Eirunialhtrruem, anfc die er imidhit gerechnet hatte, omd dlie wamidiemtan dtemm aituch ganiz stilgerecht in .die* Leidibsiitntnis'kjaistäe. Der eine kaufte sieh, »extraifeirjie« Zagiairetit-esi, der andere iß dahier, die jiu ngen Mädicihieip ematiainidiem Hanidlaohouhe luind Bäimder, Nasch werk oder Bimmen dafür,' Faiqiitlien väter hnaclitetn eine Gaipis ödes eimien DreWko- (karpfen nach Haiuise — a-lk lieiistetem -giiidh eiipiem 'fre* ischeidietnen Luxus, ein kleines Phuis über die Notav e-nriligkeiten das Daisdmis. ■ Die allmrieisitiem aber ibesttritten <pyt dar LeHidhit* rirmslkiaisse eine Reise. Im Früihrting, womn die Tage Bänger wenden/ wenn die Amseln in den Gäntiem m flöten IxegiiTisien und ein leises Lächeln dar Mutter Erde.übeps fnoistlhöirite Antlitz läuft, dia wird cs lebendig, das Heimweh niatdh der Fremde. Die Früh- Kmgssvtme ruft Erinnenu.n'gen wiadh, ein Bild, ein JMame steht mit eiimem Made vor dir, Qpcima — , P.T. Durch ein Mißverständnis haben wir Ja def>vorgestrigen »Wiener Morgenzeitung“ eine Annonce folgenden Inhaltes veröffentlicht: »Sliwowitz, koscher scbel Peßach, mit Hechschar Sr# Ehrw. des Herrn Rabb. Fürst (Schiffschul) zu haben bei Glasner & Feiner« Wien, II., Obere Donaustraße 71.* Nach gepflogener Rücksprache mit Sr. Ehrwürden Rabb. Fürst sehen wir uns veranlaßt, zu erklären, daß über diesen Sliwowitz 'ein Hechschar vom Herrn Rabb. Fürst night vorliegt, 6274 Glasner & Feiner, Wien» U. WARNUNG! Unter Bezug auf vorstehende Erklärung warnt} der gefertigte Vorstand davor, Anzeigen, wie : »Unter Aufsicht*. oder »Hechscher des Herrn Rabbiner Fürst des Rabbinates der Adas Jisroel (Schiffschul), ohne Anfrage Glauben zu schenken. Solche Anzeigen wurden schon wiederholt in der Absicht verlautbart, das religiöse Publikum irrezufiihren. Wir werden in Hinkunft gegen Rieses Vorgehen die Gerichte anrufen. W U 0, Nissan 5682. Vorstand^es^Ad« Ji.ro* ach, wieder eitiitmll dkM dbrn stohten, diie Atome akösbreäTtm gegen das ewige Meer, vemsninlken, uwtetrgeihiem in der lügen1 Bläue -dies. tstnalhfleffudletoi Hian- Auf dSe läcbehudle §!üa<cht Wmibsehrsw, sdbdm, wie <$ie letudntan-dten Farben Lllmählliicih in wedidhes Gram veribilasisient, wie isntondie Licbhor amiffliaimimon tan4 Ms BlirMjclhit vcp Sefowm seipetn MsdGdhisn- Sidheiin treu und siicheir immer wieder börübemsebdiet. Damm Ihöniuaiter, am diuftendeiji Gärtm vorübör, m diajs fföh- Uche Gewimmel*, da eim faleirret? Sdh-wätzelhtea jntit eänetm Bekatnimhem, dlort eia paar Zyklamen vran emem Kind gekauft — es schien so wemjg und' es waar so viel. Also edmelä einen Biliidk m Ke LeichtsÄwnis- Joaisse — albet, ja, He dreißig Ktootnen füf die 'Fehn* waren drin» %Es langte auioh noch für eiip bißdlveri MiuadV-ornait, für ein paar Ma>Wzechen itn dtzr iweiligen Trattoria» und zwei Tlage später stand cian arm Molo und wartete aiuf einen dier Bdeiinen Küsrtiendöfm.pder, tum zwischen s-cfli'waibzemidien I-struanerinmeD, H'aauaiea-enn^ Ziegen, Positlkönbön unid wüpcVevailllieo Compare die Fahrt ims Blaue, ims ltaidherjidc, scmmanheilllte Abeniteoier amKutreteni. Kehjitfce man dSamin madh ein pa«air Sonnentagen heim» diainn war miam aiuisgsmM vom AM tag, man hatte Fmlhieutisiiuft geaituruet und wodben- und monateiiang Ibieß es nodh: »Weißt diu noch, damals in Isola-.« M*odhitien atn>dtere Großartigeres gesehen hiaibem, vorn Osterfest in Rom,’ .vom Frühling. iq 4er .Weenes geistige Arbeiter war über seinien tMcinten »Rwitstoher« nach Tviest, nadh Satobwg» Nvck den Semmering glücklich, Mid gwß D« hy mchhMei!n aitach modi m vollen Zügen. Das m>%e atber bei der Heim-ke^iir war: Ein (Ußieimtete Beätrag M die LekdhchkUmsIcGftstz. Jetzt i!M die LeiohtÄMsslsik-Ässe einig seihir solide IrMitotWn gewomelietn. saimmeA jimtmigtr nwh dße.»atußerordantHdhien« Eippaftwnen, weiß man' doch», daß ihr Gegenistüdk, die »außentouir l iei'/.iyn« Awsgaiban, sieh Dit tadeMoser Pünlktllliicihlkeit ©itoßtelkn wwien. D«i müssen Schufhc MjgemchE oder choeh wiedeirheirgoatclilt w-endieni, da. muß eine Hendl^iaittc' smgescihsf kt werden, tund amdh der dümmisve BchWsr «bpswicht nicht sp/rielf NaidhW'festfuind^n. diaß chV Geßaelt da^ür dem Lsibrer anudh die Mßeasiten mm bringen Mrmte. Für die Wieäncn Lpocnaagelüsfce, dfee .Zngäfeen, M Bhaimen, das Mehr übar de» Ldbesiß» Ntö^dfutoft, bt nddubs übrig“ gdhUiielbeti, . |di .sehe da® BKd mm Gneilen w mir: Dass Wem« gelbe Haiti® am Meers, der hlühenKte Hßansidbbamm» dlais .acfiiwaipze Kätzchen, das atuefh aeeiig soaimt, Mi sehe «s Aojr mir tmd dßc BehnfsaeclMt ipneßt mir das Kemr ztötsammem. Aihetp ich tarn didht im entfemtesben m eine Renke dikMken. Maine LeidhftisdinnBkäis»e iist leer,-ihr Itnlhialt jstt xnrweitzrdet ]wondcini, um mir den Leiefttsräm eines Sdhtull-idloipiplieins tunid eines .Ofempiutzejno m , lbszyhl«n, Nicfht ein Iblieiibt uns für diie süßen De-be-rßüssigikeiiten, für ein ßrieim weOig Kiindcrei. Udbqrmnrt:» Afuisgedhisaetrihieöt, nooh^ um dum Fingoi^s BrcAte dürfenwir dw sdhrmaile« Weg des »un-etoläßllidh Notwenidligesv« ,-»r wie arrn^ wie bettelarm Mtd wir doc}h gigwqtodlen'! j Klara Mat»,twer. ' P r e i I v die e h e V o 1 k s bfl Ji n e Gastspiel1 tat der Itoland-BUhne ' .42SÖ -Ä, SCHMATESI Schrurplvt In 4 Akten ton H, Letwfk * Neues über Salomo und die Königin von Saba. Der Besuch der Königin .von $abä bei König Salomo, der 39 oft dichterische Behandlung .erfahren und neugrdihgs auch im Kjno seine Auferstehung gefeiert hat, erhält jetzt neues Lj<?ht durch die Veröffentlichung eines altäthiopischen Manuskripts, das. soeben von dem Kustos der ägyptisch-assyrischen Abteilung des' Britischen Museums ln Uebersetzung. herausageben wurde. Es handelt sieh, wie Dr. Brook in der elpziger „Illustrierten Zeitung“ berichtet, um das soenännte »Kebra Nagast“, das heißt -Ruhm der önlge", das im sechsten nachchristlichen Jahrhundert von koptischen Priestern zusammengestellt, später ins Arabische übersetzt und voo dort ini Aethiopische übertragen wurde. Das Buch Ist eine seltsame Mischung aus Dogma, Legenden, phantastischen ErS“J-- - " die Eplaoc folgendes vom Ende der Erde, Um die Weisheit des Königs Salomo zu vernehmen, Sie war sehr schön, schlank und klug und brachte ihren ganzen Reichtum an Gold und Silber mit sich. Tamrln, ein Händler, beschrieb- Ihr die Größe und diel Weisheit Salomob und des Tempels, den er Gott gebaut hatte. Als Salomo sie zum ersten Male sah, wußte er nicht; was beginnen, »Was soll ein Weib von solcher Schönheit bef mir j will Gott mir Samen aus ihr erwecken?“ Aber er gelobte ihr, sie nicht mit Gewalt zu nehmen, und auch sie mußte schwören, nichts in Salomos Hause - gewaltsam zu nehmen. In der Nacht nach dem Festmahl, auf dem die Königin viele gesalzene Fische gegessen hatte, verspürte sie heftigen Durst. Sie erhob sich vom Lager, nahm die Wasserkaraffe des Königs und brach so ihren Eid, wodurch Salomo von dem seinen befreit wurde. Später wurde sie sein Weib, Im, Schlafe sah Salomo eine große Sonne, die, jedoch vorüberglitt und gjcli nach Aethiopien wandte. Neun Monate später gebar die Königin einen Sohn, Menelyk, das heißt Sohn des Weisen, der das Tabernakel im Temper von Jerusalem stahl und nach Aethiopien brachte. Ein zweiter Sohn Salomos wurde der König von Rom, das hei8t dem neuen Rom, Konstantinopel. * Die getanzte Liturgie, ln der protestantische® Episkopalkirche Sänkt Marcus in New V o r k, die den Gläubigen bereits des öfteren ungewöhnliche Sensationen zu vermitteln bestrebt war, traten gelegentlich der diesjährigen Feier von Mariä Verkündigung im Rahmen des Gottesdienstes sechs Barfußtänzerin n e n auf, die einen vom Rektor der Kirche als »eurhythmisQher Ritus* angekündigten langsamen Tanz ausführten. Von der Empore fielen dabei Strahlen blauen Lichts auf die Tänzerinnen, während die Kirche ini Halbdunkel , blieb und zu beiden Seiten des Altars, vor dem die Mädchen tanzten, Weibrauehdämpfe aufstiegen. Die Tänzerinnen hatten unbekleidete Füße, die Beine waren) aber, der Würde der Kirche entsprechend, mit; undurchsichtigem, seidenem Stoff umhüllt Der vorgeführte Tanz trägt den offiziellen Namen »Liturgischer Tanz der Verkündigung des Deila Robbia*, weil er durch ei» Hochrelief Deila Robblas, das die Kirche schmückt, angeregt worden ist Auch im vergangenen Jahre fand fn derselben Kirche eine Tanzaufführung statt; der Rektor mußte damals eine scharfe Kritik über sich ergehen lassen, gegen die er sich mit den Worten verteidigte: »Wenn ihr nicht wißt, daß der Tanz auch religiöser Natur sein kann, so liegt die Schuld an euch und nicht an mir. An dieser Verkennung Ist nichtsweiter als eure mangelhafte Bildung schuld. Steuerfrageliastea. Reisender. Natürlich sind die Hotelkosten während der Reise Geschäftsspesen und kommen von den «Bruttoeinnahmen in Abzug. «• ft. L. Da Sie niemals Angehöriger der Republik Oesterreich waren, kommt ihre Frankschuld nicht in den Abrechnungsverkehr und erhalten Sie auch keinen Bundesbeitrag. — Zion* Bei der Voreinzahlung richten Sie sich am besten nach dem Bekenntnis. Maßgebend, wird aber die endgültige Vorschrelbung sein und kann Ihnen, wenn die Vorschreibung das einbekannte Einkommen übersteigt, zur Differenz der Steuer der Zuschlag auferlegt werden. — Bilanz. Für die allgemeine .Erwerbsteuer Ist der Reingewinn insofern maßgebend, als das Verhältnis zwischen Reingewinn und Bruttoumsatz ein äußares Betriebemerkmal darstellt und ferner die Vorschreibung im allgemeinen unanfechtbar ist, wenn der staatliche Satz 5°/0 des Reingewinnes nicht übersteigt —HErwerbsteuer.. Die Zuweisung eines Satzes erfolgt nach den äußeren Betriebsmerkmalen. Je nach der Höhe des Satzes erfolgt die Einreihung'in eine der vier Klassen, Nach der Kjasse richten sich spdätia die Landes- und anderen Zuschläge. — Kai, Die Bestimmung, die Sie meinen dürften, besagt, daß die bis 10. April 1921 geleisteten Vorauszahlungen auf die Vermögensabgabe von den Veräußeruogsfbwijiqei! des Jahres 192l abzurechneo sind, nicht aber unmittelbar von der EiökoiutnensteuerieUtung. Selbstverständlich vermindert sich aber hiedurch 'mit dem Steuerpflichtigen Einkommen auch die Höhe der Steuer. E Neuerscheinungen des Achiasaf- Verlages. ' Der bekannte hebräischer Verlag AGiasak — sind Gründung Adhad^IIaams,’Rawnitzkia Wd Ben Avigdßfs —r hat hach einer mehrjährigen Pause seine Tätigkeit wieder au%eflommen und in dem lotzten Wochen eine. Reihe peuer Bpcber bsrauagegeben. 1. Sch. R o s e n f e 1 d: »H a/ko n gr eis H aiaio ai XII. be Karlsbad« (Der zwölfte Zionrstepkongreß in Kaddbad). Sch. Rosenfeld, sin älter l^ngreß^eriöhth erstatter, schildert in? ersten Teile dieses Buches den Verlauf des letzten Kongresses, wobei.die bedeutenderen Redep iy extenso wiedergegeben werden. In dem »Olim w’jordiui« (Aufeteigehde und Sinkende), bettrsltyp Abschnitt liefert uns dor Verfasser feine Qharakterslijgzeo; älterer Führer, wie Bernstein, Teiylrin und Brpck, und der neuen Rührer jüngeren Datums Weidmann, Solo* wejtschiik und CStünbatyn. NÜcfot minder interessant tzipd tziüch Rosenfejds Rapdbeine'rkungen rum Kongreß* s. »H a w e l d aha a r ä z i t w sch el z.\p ni Polin«'(3i:/VIL, 5./VIII, 19211), Das hebräisdhe Pro-,, tokolf dep letzten Lionistlabhon jLundeskynfereyr in Pole«. ,; ß. Dr. f. Thon* Irlmf '(GwaausgeRei Schriften). Dr. Thon war ein beliebtet Gast in der hebräischen Literatur und gehörte lange Jahre hindurch zu deren »Jungen«, Dar Band enthält Thop« ge&amraHe hobrKische Aufsätze, die er im: Verlauf «einer mohr al^ zwanzigjährigen .»ohriftste'llpriflehen Tätigkeit ln» aHaschi'lpaeh«, »Meatid<r, »Luach Achiasak u, a-, verr öffeatHöht hal S>ie sind größtenteils. den Problemen des Zionismus und A^ä,d-Haji.n(ism«s gewidmet. Scharf-■ sinnige Logik und geistreicher Stil sind die Hautjitmerk- ,mäle seiner Aufsätze, Zn. bedauern ist nur die systemlose. Aneinanderreihung der Aufsätze, die weder chronologisch noch sachlich, begründet ist, Fs Hätte der Aufgabe genützt, weuo'avt'cfo in Aiumcrkttngen erwähnt worden wäre, wann und wo die ein-zelnon Aufsätze erschienen sind. Diese kleinen Mängel rein technischer Art vermindern jedoohs . nicht deti literarisohen Wert dieser Sam>melischrift. Es wäre nur zu wünschen, daß die weiteren Bände ehebaldigst erscheinen. v. Wien, II.. T abarstra&e 48 Telephon 47-1-7® ün gs its ioT4 Be* tietal! engl, Stoffe, Herrenur.d Dsmenwl8chB,lainenuntj »trickworen, «lies ersIklvsMo tbilligst bei fl 23535348232353232353534823232390534853533000904823535323