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Wiener Morgenzeitung · 1922-04-10 · Heft 1148 (10.4.1922) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1148 (10.4.1922)
Date
1922-04-10
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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|g> ' ' " Wien, MoiiTag WtETTER M0 R'G'ER’ZETTTTK^T 10, Aprfl >925" th. tW losenviertel uud von 22 Häusern im Boruchow- (Viertel begonnen* Diese Arbeiten zusammen mit dem Bau von privaten Häusern beschäftigen 500 Bauarbeiter. Die jüdische Arbeiter-Kooperative eröffnet in Tel-Awiw eine eigene Tischlerei, wo die besten Arbeiter beschäftigt sein werden. Tagesbericht. Mitteilungen aus dem Publikum. Gegen das staatliche Hinaufnutnerieren. Im Saale des . Gewerbevereines fand. Sa *i tag vormittags eine stark besuchte Versammlung des Vereines kler Telephoninteressenten statt, auf deren Tagesordnung ^der Protest gegen die neuerliche enorme Erhöhung jder Telephon- und* Postgebühren stand. *Die Versammlung nahm einen sehr erregten Verlauf, zumal es die Regierung unterlassen hatte,^ Vertreter der, jFachbehörden zu dieser Tagung zu entsenden, jvas den Unwillen der Versammlung hervorrief. Als Abgeordneter W a b e r, der ehemalige iMinister des Innern, im Namen seiner Partei das Wort ergriff und «die Notwendigkeit der Gebührenerhöhüng darlegen wollte, ^wurden heftigeProtest ruf e laut und es hatte leine Zeitlang den Anschein, alsob man ihn am Reden hindern wollte. Nur mit Mühe gelang es Dr; Waber, seine Ausführungen zu beenden, die -nur mit sehr geringem Beifall, dafür aber mit umso stärkerem Zischen von seiten der Versammelten zur Kenntnis genommen wurden. , Als Hauptredner trat in/. der . Versammlung Hofrat Karminsky auf, der darauf einv/ies, daß-die Erhöhung der Telephon- und Postgebühren ganz ungerechtfertigt sei, und der dringendst die Entstaatlichung des Wiener Telephonnetzes forderte, mit der Begründung, daß ein Privatunternehmer» der so Hunderttausende von Telephonabonbenten in rationeller Weise zu‘bedienen hätte, bestimmt ein rentables ' Unternehmen aus dem Telephonwesen machen würde. Als'Mittel gegen das Verhalten der Regierung empfahl -der Redner Nichtbezahlung oder s p ä t e r e Bezahlung der fälligen Gebühren. Er verwies des weiteren darauf, daß die Erhöhung der Telephon- und Postgebühren auch immer dasSignal zu neuen Lohnforderungen sei, also auch in dieser Hinsicht die Bevölkerung, insbesondere aber Industrie und Handel, schwer schädige. Der Regierung sei übrigens auch der Vorschlag gemacht worden, für bestimmte Berufe, wie 'Aerzte, Handelsvertreter usw., eine Ermäßigung der Telephongebühren eintreten zu lassen, aber auch dieser Vorschlag wurde abgelehnt. Kommerzialrat G r u S e r beschwerte sich vor allem ■über die I r r t ü m e r, die. b e i Z ä h 1 ung der G espräche Vorkommen. Während die Telephondirektion zugibt, daß die 'Automatenapparate nicht funktionieren oder •defekt sind, will sie dies» bezüglich . der Zählmaschinen nicht zugeben. Und gerade diese, Maschinen funktionieren^ am fehlerhaftesten. In der Telephon- und Postmisere leiden ■weder die Landwirte, noch die Großindustrie, noch die Banken, welche die Lasten auf die kleineren Firmen« überwälzen, sondern in erster Linie der G e w e r b e t r eilende und d ex klein eGe sch ä f t s m an n. '•Die Erhöhung der Postgebühren mache es dem kleinen iKaufmann unmöglich, Drucksorten zu versenden. Redner Warnt vor parteipolitischen Wirtschäftsfragen und fordert 'schärfste Fassung der. Resolution. Sodann Sprach der ehemalige Minister ,des Innern, Waber, für den Verband der großdeutscheri Vereinigung, der erklärte, daß die Erhöhungen gewiß sehr drückend seien und daß die Nationalräte sich für eine Ermäßigung eingesetzt haben, doch war ein Erfolg nicht zu erzielen. »Er verurteile das System, wie es jetzt von der Regierung im allgemeinen gehandhabt wird, nämlich, die Interessenten? ^Vereinigungen und die Bevölkerung überhaupt vor -vollendete Tatsachen zu stellen. Es müsse jedoch 'berücksichtigt werden, daß die derart eingenommenen Beträge für" große Staatsinvestitionen verwendet werden. Stürmischer (Widerspruch, Rufe: Was haben sie im Parlament getan? Er soll nicht reden I!) Die Bevölkerung müsse Vertrauen zu den Abgeordneten haben. (Stürmische Rufe: Nein, das liaben wir ni c h t, cas ist ausgeschlossen I) Nationalrat Waber erklärte schließlich, daß er und seine Parteifreunde auf eine Beseitigung der Misere hin wirken werden/ Nachdem noch einige Redner gesprochen hatten, Wurde eine Resolution beschlossen, in der der Regierung der schärfste Kampf gegen die Telephongebührenerhöhungen angekündigt wird. ________ * Die Poale-kion auf der-Konferenz der . drei Internationalen. Unter der» Teilnehmern an der Berliner Emigungskonferenz der drei sozialistischen Internationalen befanden sich als Vertreter der Po a.l e- Z i o n Ingenieur K a p 1 a n s k i und Berl Locker. Küchengeräte für Peßadt Email- und Aluminiumgeschirr, Glasuttd Porzellanwaren, . .. Bdrndotier Alpakka-Eßbestecke 654 KARL WOLFER, WiEfl,II., TflBORSTRASSB Nr, 50 nur geschäftliche Lieferungen, nicht bloße hauswirtschaftliche Verkaufe. — F. Singer. Die allgemeine Erwerbsteuer wird nicht in Prozenten des Reingewinnes, sondern nach äußeren Betriebsmerkmalen bemessen. Allerdings spielt der Reingewinn insofern eine Rolle, als die Vorschreibung unanfechtbar ist, wenn derstaatlich« Satz 5\ des Reingewinns nicht übersteigt. Da hiezu in der IV. Klasse in Wien noch zirka 460% Zuschläge kommen, kann die Erwerbsteuer hier theoretisch 28°/0 des Reingewinnes erreichen. Praktisch Vnrd dies jedoch in der IV. Klasse kaum der Fall sein, da der höchste Satz hier K 100 beträgt find daher die Steuer samt Zuschlägen höchstens rund K 560 betragen kann." — Ausländer. Wenn Sie in Oesterreich keine Betriebsstätte und keinen Wohnsitz haben und hier nur Einkäufe besorgen,, sind Ste von der Erwerb- und Einkommensteuer befreit, ‘ falls Sie in' Ihrer Heimatstadt gewerbeberechtigt sind, dort direkte Steuern zahlen und Ihr Heimatsstaat gegenüber Öesterreichern die Gegenseitigkeit übt. — 8t. Pölten. Das Recht der Steuerbehörde zur Nachtragsbemessung auf Grund nachträglich hervorgekommener Umstände verjährt, wenn Sie das Bekenntnis rechtzeitig eingebrächt haben, in zwei fahren* sonst in vier Jahren nach .Ueberreichung des Bekenntnisses, jedenfalls aber in zehn Jahren nach Ablauf der Veranlagungsperiode. — Vorschreibung. Auf Grund des Sicherstellungsauftrages kann sofort ohne Ihre Vorherige Verständigung Exekution geführt werden. Sie können aber gegen Auftrag binnen 30 Tagen nach Zustellung' Rekurs erheben. — W. S. Die Summe der Gehaltsabzüge darf nicht höher sein, als die Steuer, die auf den Jahresgehalf nach der Skala entfiele. Sonst kann * der Dienstnehmer die Rückvergütung verlangen, und zwär, wenn die Steuer noch nicht abgeführt ist, v.om Dienstgeber, andernfalls von der Steuerbehörde. mit Sprach- und Schluckstönrng (handelt. Der letz-, tere Fall ist für diais Weit erleben besonders um«' günstig“, da dar Gelähmte den im Schlunde-ange*j sammelten Sch leim, nicht herausbringt ircid am 'eines! Lungenettitzündiing zugrunde ' geht., Anfangs : er-j scheint die Lähmung5 in viel größerem ..Umfang, la/ng-( saun bildet sich ein Teil v-on selbst zurück, , eid Freie jüdische Volksbühne Gastspiel Im Lustspleltheatcr HEUTE s/38 Uhr abends: ß E R Y S C H B KKom5d,e in 4 von Leon Kobria Ab 16. April spielt die „Freie Jüdische Volksbühne“ ln der Roltmd- JWhne. >!., Praterstraße 25. Eröffnungsvorstellung« SSHHIATES (Abfälle). Schauspiel ln 4 Akten von H. Leiwlk. 4280 j Briefkasten der Redaktion. Stud.: 1. Die „Neuen Jüdischen Monatshefte“ erscheinen nicht mehr. In deutscher Spräche gegenwärtig nur zeitweilige Mitteilungen der Bar Kochba, Prag. 2. Infolge Raummangels mußte manches Zurückbleiben. — Täglicher Leser,;Westbahnstraße. Es besteht kein Hindernis für ■einen Angestellten, ein Geschäft zu betreiben, ln die -Krankenkasse muß ihn die Firma anmelden. Das Einkommen;au§ dem Geschäft ist gesondert zu fatieren. — H. Veprinsfci. Sie müssen, da Sie anscheinend keinen Bescheid Erhalten haben, in dem betreffenden Amte selbt Nachfragen. — H. Mautner. Ihre Anfrage können wir wegen ihrer ungenauen Fassung nicht beantworten. Sie können die Adresse der Autorin bei uns erhalten. — An mehrere. Anonyme Anfragen beantworten wir nicht 1 Steuerfragekasten.; A. R. B. Eine allgemeine staatliche Warenumsatzsteuer gibt es noch. Von Spezialgesetzen abgesehen (Effekten- und Valutenumsatzsteuer) besteht im allgemeinen nur die Luxuswarenabgabe in Wien. Ihr unterliegen jedoch 1 Bühne und Kunst. Das Stadttheater als Operettenbfihne. Nach einem soeben geschlossenen Übereinkommen zwischen der Direktion der vereinigten Karczag-Bühnen und Direktor Herbert Trau des Apollo-Theaters übernimmt Direktor Trau das Stadttheater ab nächster Saison auf mehrere Jahre und ■wird es ausschließlich als 'Operettentheater führen, —— \ i Der Hausarzt. > 7 - v Redigiert von Dr. Sanel Beer. Der Schlagaftfall. •Des Wart »Schlagaaifall«, ist dem Laien recht geläufig, dach weiß er zumeist nicht, was'er sich darunter vorstellen soll. Es vorhält sich im allgemeinen damit so, daß ein eben scheinbar noch gesunder Mensch plötzlich, wie von einem unsichtbaren Schlage getroffen, Zusammenstürze Der Betroffene ist* da’nn für kürzere oder längere Zeit bewußtlos.' Der Arzt findet dfcis Gesicht. stairik gerötet, die Atmung vertieft und geräuschvoll, eiin:e Körperhälfte ist meist gelähmt, welcher Befund sich beim bewußtlosen Patienten darin..äußert, daß der erhobene Arm der geschädigten Seite schlaff herabfällt. Der Blick ist nach eben und nach dar “Seite gerichtet, woder Krankheitsherd im «Gehirn liegt. Die Umgebung hält.'den Zustatnd für eine Oha macht oder für die ungünstigen Wirkungen eines eingeführten^Medikaments, aber der horibeigeruifene Arzt hat mit kundigem Blicke sofort erkannt, daß es sich hier um'einen Schlaganfall handelt. Die Ursachen dieser enniitetn Erkrankung liiegff in dier Tiefe des Gehirns. Es ist dort zu einer geringeren oder größeren Blutung gekommen, die durch Druck Wirkung auch die Umgebung.dleis Gehirns gewissermaßen außer Funktion setzt. Je nach der Größe und Ausdehnung der Blutung dauert die Bewußtlosigkeit kürzer oder länger an. Von dem Sitze der geschädigten Stelle hängt , es auch ab, ob-Arme, Beine oder Hirnmenvein an der Bewegungsfreiheit ge litten haben. In diesem Zustand hat es gar keinen Sinn, wie es zumeist die sehr .besorgten'Angehörigen - ver suchen, dem Bewußtlosen durch Aniruf, dürch Beruhigung oder. Auf setzen erwecken zu wollen.‘Jede Bewegung kann die Blutung im. Gehirn nur ver größeirn und dien Patienten noch mehr -schädigen Auch sind alle Versuche, den Betroffenen zu füttern, zu unterlassen, besonders wenn sich Sprach- und Schluokläh-nmwng eingestellt halben. Erwacht der Patient auch nach 24 Stunden, noch nicht, dann wird zur Ernährung mit Nährklysmen geschritten, falls der Kranke den Schluckakt nicht auslöst.. Der Arzt,-der den Patienten in beständiger Beobachtung hält, sorgt auch für die Entleerung der Blase und des Darmes und schafft durch ausgiebigen Aderlaß eine Drudkentlastung des Kreislaufs. Therapeutisch läßt sich in einem solchen Zu- .stand 1 eid.ee. ni-cht viel machen. Das wichtigste «bleibt, dem Patienten nicht zu sdläden, ihn in Ruhe zu lassen und Herz- -und Lungentatigkeit zu kontrollieren. Alle gutgemeinte« Versuche der Umgebung sind nur schädlich. ' Wenn der Patient erwacht, dann siebt ’ man erst den durch die Blutungen im Gehirn an gerichteten Lchaden. Man erkennt dann, ob es sich uc... eine teilweise, halbseitige oder kombinierte Lähmung anderer wifd durch dauernde Nachbehandlung mit! Massäge, Bädern und ^Elektrizität .bedeutend gebes-l sert. Viele Patieaiten 'bariirugen es so weit, -selbst ihrem frühere«!^ Beruf bis zu einem gewissen Grade aus«' zuüben. , . Die Ursache der Gehirhbluitung liegt'bei ältered Leuten meist in einer Erkrankung der Hirngeifäße.' Diesesind durch Arterienverkalkung krankhaft ver-*1 ändert, verdickt und leicht zerfeißlich, oder es besteht ein alter Herzfehler, in dessen Folg» ein auH dem Herzklappen liegendes Blutgerinnsel losgelöst* und ins Gehirn geschwemmt wurde. Zur Auslosung] des ■ Schlaganfalls kqmumjt1 gewöhnlich;'«noch eine gelegentliche ^Ursache hiiuzu. Die Blutung im Gehirn! tritt durch eine B'Itutdrucksteigetrung infolge starke^ Müskelanstrengung, bei seelischer Aufregung, nach reichlichen Mahlzeiten., übermäßigem Trinken odeul infolge heftiger Hustenstöße auf. .Menschen mit einer bestimmten Konstitution^ mit sogenanntem aootplektisehen Habituis, sind1 besonders gefährdet. Es sind diicke, kleine Leute m!tz gerötetem Gesicht, dickem Halse und Sehr guten*! Ennährungiszustand. Doch soll “damit fidoht gesagt?, sein, daß andere etwa mit Sicherheit verschont sincU - Es...deutet nur auf. Individuen hin, die den Trink-, und.Tafelfreuden nicht abhold sind. v. Auch jüngere Leute werden oft von einem SchlägänfaW erreicht, wobei meist eine syphilitische Spätikran<kbeit vorliegt. Gerade die Feststellung^ dieser Entstehung gibt für die Heiipng günstig# Aussichten. Abgesehen von dam typischen Aeußera, das did Kandidaten des Schlaganfalls gewissermaßen ei> kennen läßt, gehen gewisse’ Vorboten einem Anfall voraus. Diese Leute klagen viel über Kopfschmerz! und rasch vorübergehenden Schwindel. Sie werden! vom 1-gichten Bewußtseinsstörungen oder Jcurzeni Ohnmachtsgefühlen befallen. Es sind dies Mahnungen, die die Betreffenden? beherzigen sollten. Solche Menschen , sollten sicW für längere Zeit ganz aus dem" aufreibenden Beruf laben, herausreißen, Geist und Köpper ausruheni lassen und den Mißbrauch mit Alkohol und Nikotin vermeiden. Besonders gefährlich sind Aufregungen!; Häufige kleine Mahlzeiten sind zu empfehlen, üppige .Gelage strengstens-zu untersagen. Zum Abendessen soll nur eine Gemüse- oder Mehlspeise drei Stundet* vor dem Schlafengehen : g®nommen werden. Den Darmentleerung ist besondere Aufmerksamkeit zu! widmen. Unterstützend wirkt einevormjtfcags unte^ ärzt 1 i eher A u fsicht 1 durchgeführte Bädekut/ Besonders zu. warnen send ä’feipe Leute . vor zu ikail'tetnfc heißen•,oder Schwitzbädern. / Die ärztlichen Mahnungen Werden - von. Pä-< licntten m eist nicht erntst:3genommen, bis ein bittere! oder schwerer .Schlaga'nfall dais »Mementi mori«! (Sei eingedenk des Todes) zu spät zu Bewußtsein! btingt. . ' ' Die Injektion. In gewissen ■ Kreisen von Patienten , liemstcf-iffi eine große A.nigist vor der Injektion, dieir EinisipriihziUKig eines Medikaimiemt'S unter der Plaot. .Es-.besteht der Glaiulbe, dlaß eine Tnjokticm naur bimeim Sdhwer-i knanken «a/lis letztes - Mittel gewisisemmaßein ytenaib'^ reicht wind. Eine Injektion i?(t aiber ün Widkflnch* keit, nur eine andere Art der Einverl'eQb^ing eincsi Mediifealbonts, um diiescs narch tunid mngesich wacht' zur Wirkung zu bringen. Das Medikament wird! uriim-vtheibair ’mus* Blut ein,geführt und daimit/ dett lange . Weg der Verdauumg Ufmgelh'gen.. Den Niadelstoch 'unter dar Heut möcf'ten vielte K-rainCce nächü mehr 'missen. In wenigen- Minuten ist diuirclh eins! Infekten ' von Monpihiuim »um ' BeiV-pä-efl der gifaiu-, saimsfd Schmerz, der heftigste Krampf behobsn!^ Wolke man für dieses Mittel den Weg -durch den! oder durch den Mia&tidarra vermittels Zäpfchen wählten, der Kranke müßte sich niodS viele Stunden in Schmerzen winden. .So islt dis vor fünfiziiig Jalh^en gemachte Erfindung der Ein* Spritzung von Medfemeutein mittels der Hohlnadel einer der größten Wohltäter dler M«etnechen worden^ ,. . ' . Aerztlicher Fragekasten. Ein Gequälter.. Reiben Sie mit grauer Salbe zweimal die mit dem Ungeziefer behafteten Stellen ein< — Tag« lieber Leser. 1. Die Warzen . kann man sehr leichl schmerzlos entfernen. 2. Gegen die abnorme Speichel« absonderung cm-pfehle das Vermeiden von gewürzteif Sperren und langsames, ruhiges, nicht überhastetes! Sprechen. — Gehirngeschwulst. Aus dem Augenspiegel befund läßt sich oft auf eine Geschwulst im Gehirri schließen. — Aengstliche- Frau. Wenn, Sie Vertrauen ztl dem Arzte.haben, dann folgen Sie seinem RaPauf eine Probeau'S'k-ratzung. Es läßt sich dann aus dem Geschah® mikrosko’pnsch feststellen, ö-b ein gutartiges oder ein bös*s artiges Lefften vorliegt..—- Ueb er ernährt. 1. Ein view monatiges Kind darf nicht mehr als 130 bis 150 Gramm Milch trinken. Der Ausschlag ist die erste Warnung voi Ueberernährung des Kindes. 2. Täglich abends baden, —• Zähne. Die außerhalb der Reihe stehenden Zähn( lassen sich durch eine eigenartige Vorrichtung, Drahfa schienen, die mehrere-Monate getragen werden, gerade, stellen. Wenden Sie sich an einen tüchtigen Zahnarzt der besondere Kenntnisse in diesem Fache hat. Wii geben prinzipiell keine Adressen von Aerzten an. Gesinnungsgenoffen f Verlanget in allen Kaffeehäuser** In H denen Ihr verkehrt «e Wiener Morgenzeitung

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