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Wiener Morgenzeitung · 1922-04-10 · Heft 1148 (10.4.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1148 (10.4.1922)
Date
1922-04-10
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. N4S Wien, Montag WTENER MORGENZErTTWG 10. April 1922 Seile r OK) Sporibl » r< .. >1 .<. ,.V I IL/IW »Xv Ivlü ivl Ueberraschend sichere Siege von Hakoah und Amateure. — Die Hakoahner in Höchstform. — Umgestaltung^ der Spitzengruppe. — per W. A. C. geschlagen. Die heurige Fußballsaison erreichte mit der gestrigen Glanzleistung der Hakoah ihren vorläufigen Höhepunkt. Keiner Wiener Mannschaft ist es bisher gelungen, zu einer derart imponierenden Form aufzuläufen, wie die gestrigen Rapid-Bezwinger. Durch diesen Erf.Ig, der ziffermäßig nicht einmal den richtigen Kräfteuhterschied zum Ausdruck* bringt, haben sich die Hakoahner vorläufig an die Spitze der Tabelle gesetzt. Nach der: derzeitigen Gestaltung der Spitzengruppe sollte am 8. M^i Im Spiele Sportklub—-Hakoah die Entscheidung' in der Meisterschaft fallen. Alle übrigen,Vereine dürften kaum mehr in die Ereignisse Eingreifen können. Unerwartet Bicher besiegten die Amateure den Sportklub Wacker, wobei erstere auf keinen starken Gegner stießen. Trptzdem darf anerkannt werden, daß sich die Ober- St.-Velter anscheinend wieder langsam finden. Die Hörigen Spiele verliefen ‘papierformgemäß. Hakoah—Rapid 3:1 (1:1). ftapld errfelt aus einem Elfnieterstoß ein Tor. Zwei * Prachttore Gansls. — Glanzleistung der Sieger. Rapid-Platz. 25.000 Zuschauer. Schiedsrichter Retschury. Hakoah: Halpern; Scheuer, Trümmer; kohn, Guttmann, Pollak; Katz, Grünwald, Gansl, Häusler, NeufeltL R ap i d: Panier; pittrich,Nitsch; Neubauer, Brandßtätter, Klär; Wessely, Bauer, Kuthan, Uridil, Wondrak. Eine gewaltige Zuschauermenge hätte sich in Hütteldorf auf dem Sportplatz von Rapid eingefunden, üm Zeugeti des bevorstehenden Kampfes zu sein. Schon beim Vorspiel der Reservemannschaften konnte keine Karte mehr aus-1 gegeben werden» und als die beiden Ersten das Spielfeld .betraten, Wurdedie Anlage ■ polizeilich gesperrt, so daß mehrere. tausend Interessenten: unverrichteter Dinge urakehren mußten. Eid besonderes tob gebührt” den" Veranstaltern, denen es gelungen war,' auf dem beschränkten Raum die Massen.’ vollkommen klaglos Und in ^größter Ordnung unterzubringen. Die großen Erwartungen, die man ' In diesen Kampf gesetzt hatte, wurden nicht nur erfüllt, Bonnern sogar weit übertroffen. Man glaubte jvöhiv all-; gemein, Äaß’es Rapid durch die Einstellung Uridils gelingen weräe, seine alte Höchstform zu erreichen und: durch; fejneu wgnn auch knappen Sieg,sein Renommee zu erneuern, i De>.; Hakoah billigte mari höchsteris Outsider^Ohäncen ein,^ da ein Teil der Presse so schön Von einem Formrückgangi zu berichten gewußt hat Die Hakoah warf aber alle Berechnungen, die schon seinerzeit mit gänzlich Untauglichen Mithin durchgeführt wurden, über den Haufen und lieferte . gestern, .ein Spiel, wie es keiner Wiener Mannschaft während des ganzen derzeitigen Meisterschaftsjahres gelungen ist Die Ueberlegenheit . des derzeitigen Spitzen-, Vereines war fast während des ganzen Treffens derart eindrucksvoll, daß sie einerseits von den gegnerischen .Spielern rückhaltlos anerkannt wurde und anderseits zur Ansicht berechtigt, daß kein ariderer Wiener Verein gestern, der Hakoah. hätte ernstlich gefährlich werden können. Rapid wurde von einer Maurischaft besiegti die genau ifas System befolgte, dem die^HÜtteldorfer zur Zeit ihrer Festwoche die bedeutenden Erfolge verdankten. „Die H&koahner führten ein raffiniertes Kombinationsspiel vor, das durch die individuellen Einfälle der Spieler stets* neue Ueberraschungen brachte. Dabei battete der Methode nicht där Fehler, in den die Amateure meist verfallen, an, demzufolge nur ein schöner Fußball vorgeführt und der Endzweck, der Zug aufs Tor, außer acht gelassen wird. Die Hakoahner spielten von der ersten bis zur letzten Minute mit einem Elan, den nur hoch die Hütteldorfer -vor ungefähr einem Jahre aufgebracht haben. Vom Beginn des Spieles forcierten die Sieger ein Tempo, dem ihre Gegner nach der Pause zum Opfer fielen. Seitdem Rapid die erste Meisterschaft gewann; war es weder einer ausländischen noch einer inländischen Mannschaft gelungen, eine derartige Ueberlegenheit fibdr die Hausherren zri bekunden als die gestrige Hakoah- Elf. Es war bewundernswert, daß es den leichten urid auch schmächtigen Spielern der Sieger gelang, dieses höllisch" Tempo durchzustehen. * Ein besonderes Lob gebührt ihre: Amateurtrainer Kohn, der seine Schutzbefohlenen in eine derartige körperliche Verfassung gebracht hat. Nach dem Formrückgaag-des Sportklub Räpid hat nun Wien in der Hakoah wieder seinen überragenden Meisterschattsän Wärter. - Die HÜtteldorfer, die gestern mit großer 'Siegeszuversicht ängetreten waren, konnten sich nur in den seltensten Fällen; entwickeln. Sie fanden in der gegnerischen Deckung ein schier unüberwindliches Bollwerk und da sich die gegnerischen Stürmer ebenfalls in Höchstform befanden, E28t die ganze Mannschaft der Unterlegenen zur Abwebrar|)eit .verurteilt. Die Hakoahner erwiesen sich, was Zusaihmehspiei, Ausgeglichenheit, Schnelligkeit, Ausdauer und Energy anbelangt, als die Besseren, so daß der Sieg als vollkommen verdient bezeichnet werden darf. Der Haupt- 'anteil an dem bedeutenden Erfolg gebührt den Läiifern der Sieger. Guttmann und Pollak boten dabei Leistungen, wie man sie von den besten Spielern nur selten zu sehen bekommen hat. Placierungsvermögen, Zuspiel, Technik und Kopfspiel standen auf gleicher Höhe. Neben diesen beiden großen Könnern fiel Kohn etwas ab, obwohl auch seine Leistung weit über dem Durchschnitt stand. »Der Angriff hatte durch die Einstellung Häuslers sehr viel gewonnen. Häusler war Initiator der schönsten Angriffsaktionen, obwohl er sich wegen der jüngst erlittenen Verletzung sichtlich vor jedem Zusammenstoß 'hütete. Sein Täuschen des Gegners und seine Ballführung stellen ihn ln die Reihe unserer hervorragendsten Techniker. Weder Fischern noch Bauer oder Karl KannhäuSer haben jemals eine elegantere Klinge geführt. Häusler lockte, ständig mehrere Gegner auf sich, so daß insbesondere Neufeld seine eminenten Fähigkeiten ins hellste Lichtsetzen konnte. Den gegnerischen Läufer Neubauer, der zu den Besten seines Faches zu zählen ist, brachte .er durchseine Täuschungsmanöver ganz aus dem Konzept. Häuslers Verdienst war es, daß sein Flügelstürmer Neufeld eine wahre Glanzleistung.bieten konnte. Die effektvollen Läufe des letzteren lösten das Staunen des Publikums aus. Neufeld spielte überdies mit grenzenloser Aufopferung. Gansl befand sich wieder in Höchstform. Er ist ein ruhiger Dirigent des Angriffsquintetts geworden, trotzdem verzichtet er darauf nicht, int geeigneten Augenblick seine eminente Durchschlagskraft zur Anwendung zu bringen. Die beiden von ihm erzielten Tore waren sehr schön. Grünwald war diesmal der schwächste des Angriffes, trotzdem konnte man. mit .seiner Leistung. yolfund,ganz zufrieden sein. Öer kleine, blutjunge Hakoahner erwies sich, als vorzüglicher Taktiker und Techniker. Nur hatte er infolge seines geringen Gewichtes unter der Schärfe des Spieles am meisten zu leiden. Katz stand insbesondere nach der Pause seinem Partner vom rechten^ Flügel um nichts nach. ' Er scheint nun wieder die' alte Form erlangt zu haben, die ihn zu einem der gefährlichsten •Flügelstürmer stempelt. Ueberraschend kamen für die Eingeweihten die präzis zur Mitte gegebenen Flankenbälle. Die beiden, Verteidiger ständen im allgemeinen vor keinen schweren Aufgaben, da ihre VprdeHeute ihnen die Haupttätigkeifc äbnähmen.; Das Können der Bäcks’ scheint damit genügend charakterisiert zu sein, wenn man feststellt, daß sie sich wjirdig ihren Partnern anreihten. Der Tormann Halpern bewies in den wenigen Fällen; in denen er eingreifen mußte, seine hohe Klasse. Rapid ist wohl noph immer die technisch und taktisch ■ hervorragende Mannschaft/; dbch fehlt es an Herz' j und Lurigenkraft; Ein Teil der Spieler läßt bereits, Alterserscheinungen erkennen/Start nach dem Ball, rasche Beweglichkeit und Ausdauer fehlen an allen Ecken und Enden. Die große kampfrputirie und die bedeutenden technischen Fähigkeiten werden die Elf gegen schwächeres Gegner noch Oft zum Erfolge führen, gegen Mannschaften von derart überragender Klasse, wie es gestern die Hakoah War, reichen diese Fähigkeiten aber nicht aus. ln keiner Weise konnte die Deckung ihrer Aufgabe gerecht werden, was auch zum Hauptteil zum Zusammenbruch der Hütteldorfer führte. Brandstätter vollbrachte wohl eine imponierende Arbeitsleistung, doch stand diese in keinem; Einklang zum Erfolg. Mit einigen geschichten Paßbällen verstand es Guttmann immer, sein Gegenüber mattzu-! setzen. Von den beiden Flügelläufern sah man nur in den seltensten Fällen "eine ersprießliche Tätigkeit. Die Gegner . gingen über sie hinweg, als ob sie überhaupt nicht auf dem Felde gewesen wären« Die Verteidigung war dfer beste Mannschaftsteil. Paulär vollbrachte eine Glanzleistung und seinem Könnarhatten es die Unterlegerien zu danken, d^ß di ^Tordifferenz nicht größer wurde. Von den beiden Verteidigern war Nietsch, dem es diöigemal gelang, Neufeld den Ball abzujägeri, der bessere. Bei der Schwäche der Deckung konnte der Angriff nie richtig in Aktion treten. Nur WesSelv und Bauer bewiesen einige Male ihre großen Fähigkeiten. Da sie aber keinerlei Unterstützung teilhaftig wurden, verpuffte; ' auch ihr Blendfeuerwerk. Die übrigen Angreifer wurden durch die* Gegner vollkommen außer Gefecht gesetzt. Es erscheint nicht zuviel gesagt, wenn man bell huptet, daß die Hakoah gestern ihr bestes Spiel seit dem Bestände des Vereines geliefert hat Ein besonderes Lob gebührt dem Schiedsrichter Retschury, der das überaus schnelle und an dramatischen Szenen reiche Treffen vollkommen klaglos leitete. Der erstö Angriff bringt das Hakoah-Tor sofort In Gefahr, doch lenkt Wessely den Ball ins Out. Hakoah erzwingt einen Eckstoß, der ergebnislos verläuft. Das Spiel ist sehr rasch, wobei Halpern einen Freistoß Kuthans und Panier einen Volleyball Guttmanns Abwehren müssen. Obwohl Rapid vorläufig etwas mehr vom Spiel hat, hat Panier die schwereren Aufgaben zu lösen. Letzterer macht - einen Flankenbali von Katz und einen Schuß Grünwalds unschädlich. Bei einem Gegenangriff w«hrt Halpern , einen von Wessely aus kürzester Entfernung abgegebenen Schuß ab. Hakoah gewinnt die Oberhand, doch verfällt sie in den Fehler, von zu großer Entfernung zu schießen. Hakoah erzwingt zwei Eckstöße und es wird^bereits jetzt klar, daß Rapid dem Gegner nicht gewachsen ist. Fauler greift in hervorragender Weise rettend ein. Ein plötzlicher Vorstoß bringt die Hakoah-Verteidigung in Verwirrung, Trümmer begeht im Strafraum gegen Kuthan ein Foul und Uridil verwandelt den Eifmeterstoß in der 35. Minute zum einzigen Tor für Rapid. Die Hakoah kommt durch den Erfolg der Gegner absolut nicht aus der Fassung und sie sieht in der 45. Minute nach hervorragender Zusammenarbeit von Neufeld, Häusler und Gansl durch letzteren ihre Bemühungen belohnt. Gansl übernimmt den Ball aus der Luft und lenkt Ihn mit Schrägschuß in die Ecke (45. Minute). Gleich darauf vergibt Katz in aussichtsreicher Stellung. Der Spieler hängt wohl im Netz, der Ball hatte aber . die oberen Regionen! aufgesucht Bis zur Pause ist die Hakoah ständig im Angriff. Eckenverhältnis 4:0 für Hakoah. Nach Seitenwechsel hält die Ueberlegenheit der Sieger an. in der sechsten Minute gelingt dann Gansldasi schönste Tor des Tages. Er übernimmt den von Katz zugespielten Ball mit dem linken Fuß, zieht das Leder über den Kopf Dittrichs und schießt mit rechten Fuß volley ein; Gleich darauf muß Halpern sein Tor verlassen, ohna aber in den Besitz des Balles zu gelangen. Uridil, der hart bedrängt wird, venehlt das Ziel. Rapid rafft sich zu einer. Kraftäußerung auf, vermag aber nur zwei Eckstöße zu erzwingen. Nun übernimmt wieder die Hakoah das Kommando.' Fauler wehrt Freistöße von Neufeld und Guttmann 1« hervorragender Weise ab. ln der Folge hätte Nitsch bald ein Eigentor erzielt Hakoah setzt zum Endspurt ein, doclg Fauler vermag,sein Heiligtum reinzuhalten. Unter anderen wehrt er einen Kopfball Häuslers ab. ln der 42.'Minute schießt Katz das letzte Tor. je ein Eckstoß für beide Parteien-wird abgewehrt,- dann ist das interessante Lpielf zu Ende. Nach der Pause war das Eckecverhältnis 7 :5, so : daß das Gesamteckenverhältnis 11:5 für Hakoah lautete. *,Im Spiel der Reserven blieb die Hakoah 2:0 siegreich* obwohl bei den Gegnern kraupar, , Schlosser, Wittka und der neue Engländer mitwirkteri. Bei der Hakoah waren der : Tormann, Duldlg, der Verteidiger Lewitus, die Läufer Ralmey und Drucker und die Stürmer Slutzky und Klügler,; die Besten. Amateure—Wäcker 4:0 (2:0). / , Der bessere Angriff entscheidet das Spiel. :A nra teure: 'Jocki; Popovich, Heikenwälder Geyer, Konrad I, Fuchs; Cutti, Hansl, Konrad H Swatosch, Köck.; / Wacke r : Feigl; Kohlendorfer, Zawadil; Pellets Resch, Machhörndl; Huber, Röscher, Wana, Kowanda» ' Jellinek. ' ■ Diejenigen Zuschauer, die. in Erwartung,besonderer Sensationen nach Meidling gepilgert waren, kamen gestern njcht auf ihre Rechnung. Es kam zu keinerlei Ausschreitungen und auch die, mari möchte sagen, erwartete Ueberraschung^ Pin Sieg Wackers, trat nicht ein. Die Violetten verdanke« ‘ihren /überlegenen Sieg vor allem der guten Arbeit des Angriffes. Cutti und Köck waren in Höchstform. Hansl zeigte großen Fleiß, wenn er auch den raffiniert angelegten Kombinatlonszügeh von Konrad II nicht, immer folgen konnte. Swatosch war sehr Schnell und gut bei Schuß* , Konrad 11 zeigte wieder einmal, wie ein hochklassige« Mittelstürmer spielen muß. Seine genauen Paßbäiie, auctjl irn größten Gedränge kühl berechnende Uebersicht sin<| ebenso bewundernswert wie seine hervorragende Balltechnik. Die Deckung unterstützte Angriff und Verteidigung gleich wirkungsvoll und hatte in Geier ihren besten Mann, Die Backs, besonders Popovich, spielten rgcht unsicher. Hätte Jocki; nicht einen besonders guten Tag gehabt wären die; Wacker-Stürmer sicher nicht leer ausgegangen. Bei Wacker zeigte der Angriff nicht annäherd die in den letzten Spielen bewiesene gute Form, besonders Wana . war sehr langsam und unentschlossen. Kowanda kam regelmäßig zu spät. Huber ist wohl sehr schnell und durchschlags-’.; kräftig, er verliert aber in seiner Hast oft den Ball, ohns mit e'nem Gegner in Berührung zu kommen. Eine ausgezeichnete Leistung zeigte Röscher, der der eigentlich« Angriffsleiter war, aber nur bei Jellinek und zeitweise bes Kowanda Unterstützung fand. Die Deckung arbeitete sehr wirkungsvoll, .insbesondere Resch, der sein Gegenüber Konrad I bedeutend übertraf. Die beiden Verteidiger wurde« durch die flinken Amateur-Flügel öfters überspielt. Feigl war nicht schlecht, wenn auch das erste Tor zu halten gewese« wäre. Im großen ganzen ist der Sieg der Amateure, wen« auch nicht mit einer so bedeutenden Tordifferenz, als verdient zu bezeichnen. Die ersten Minuten gehören den Amateuren. Etwa« später erhält Huber in der Feldmitte den Bail, überspielt die ganze Verteidigung, schießt aber schließlich auf fünf " Schritte Distanz Jocki in die Hände. Nun bekommt Feigl schwere Arbeit, er hält rasch hintereinander scharfe Schüsse vön Hansl und Konrad U. In der 20. Minute bringt Cutti das Leder schön vor, Hansl kanoniert aufs Tor und Feigl läßt den nassen, gefälschten Ball, den er schon ge< fangen hatte, hinter; die Linie fallen. Knapp vor4ialbzeif geht Machhörndl Cutti foul an. Aus dein hiefür diktierte«; Strafstoß erzielt Swatosch das zweite Tor. - Nach Wiederbeginn sind die Violetten sofort vor dem . Wacker-Tor. Dann kommt Röscher schön durch, sei« Bombenschuß geht aber an den Pfosten. Bei einem Gedränge wird Kohlendorfer verletzt, Jellinek nimmt sein« Stelle ein. Die Amateure körinen aus ihrer numerische« Ueberlegenheit keinen Nützen ziehen. Erst als Kohlendorfef wieder Eintritt, werden die beiden internationalen Amateur- Flügel von ihren Innenleuten zur Mitarbeit herangezoge«. Bei offenem Spiel.- schießt Swatosch in der 35. Minute eia Prachttor und zwei Minuten später stellt Konrad U aus 20 Meter Entfernung das Endresultat her. Reserven 3:1 für Wacker. . Ostmark—F. A. C. 2:2 (1:2). Ostmark ist nach der Pause überlegen» ( Ostmark-Platz. 5000 Zuschauer. Schiedsrichter Wfifff Meist. Floridsorf: Hofer; Amon, Czihak; Reiter, Krausy Bernhauer; Seidl, Wolf, Iszda, Wostralc, Paradeiser. Ostmark: Kreis; Pichler, Hiitl; Lackenbauer, Biebefd Hofbauer I; Ribnyczek, Hofbauer 11, lllik, Schneider» Tscherwitz. Der Sportklub Ostmark hätte einen Sieg verdient, dg [ er insbesondere nach der Pause weit mehr vom Solei

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