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Wiener Morgenzeitung · 1922-04-09 · Heft 1147 (9.4.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1147 (9.4.1922)
Date
1922-04-09
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 1147 Wien, Sonntag V/IEHER MORGENZEITUNG 9. April 1922 Seite 3 Rundschau. Die Verhandlungen mit den Kemalisten. Paris; 8. April. (Wolff.) Nach dem „Journal des DSbats“ haben die Regierungen, die den Waffenetillstandsvertrag auf der Pariser Örientkonferenz am 27. März ausgearbeitet haben, beschlossen, ihre ger meinsame Antwort auf die Stellungnahme der Regierung von Angora dieser durch die Alliierten-Kommissäre in Konstantinopel Mitteilen zu lassen. Nach dem Blatte werde die Antwort der Alliierten verlangen, daß die Türkei zunächst das in dem Alliierten-Memörandum enthaltenen allgemeinen Friedens* Programm annehme, ehe irgendein Gegenvorschlag ihrerseits, betreffend die sofortige Räumung Kleinasiens, in Betracht komme. Die deutschen Sachleistungen* Berlin, 8. April. (Wolff.) In den Verhandlungen, die tu den letzten Tagen hier zwischen dem Vertreter des Reichsministers für Wiederaufbau und dem Vertreter der Reparationskommission geführt wurden, hat das am 27. Februar d. f. paraphierte Sachleistüngsabkommen einige wenig bedeatu'ags volle Aender u n g ein erfahren. Deutscherseits ist das Abkommen unter Vorbehalt der Genehmigung der Reichsregierung und' der gesetzgebenden Körperschaften paraphiert worden. Die Behandlung Bulgariens* Sofia, 8. April. Die interalliierte Demobilisierungs- Kommission hat der Regierung eine Nöte überreicht, worin sie verlangt, daß die Regierung die Sobranje zur Annahme des Gesetzentwurfes, betreffend die vollständige Entwaffnung der Zivilbevölkerung, veranlasse. . , Die Häuptreparaüonskommlssion hat der Regierung eine Note übermittelt, worin sie verlangt, daß die Zollämter in die Verwaltung der interalliierten Kommission übergehen. Weiters wird eine Aenderung des Statuts der N a t,i o n a l b a n b, eine Kontrolle über den Banknotentimlauf verlangt und gefordert, daß Bulgarien keine K o n z es sionen a »Ausländer bezüglich der Ausnützung der Naturschätze ohne vorherige Bewilligung ’ der interalliierten Kommission erteile. Unter diesen - Bedingungen sei die Reparationskommission bereit, Bulgarien eine F r i s t v o n drei Jahren zur Zahlung, der Reparationen zu gewähren. Die Beantwortung der Note wird bis 30 d. M. gefordert. : Diese harten Bedingungen haben in ganz Bulgarien große Bestürzung hervorgerufen. „Freunde der kleinen Entente.“ Paris, 8. April. Wie die Blätter melden, habe . sich lefne Anzahl Deputierter auf Initiative des Abgeordneten Fa,rges zu einer neuen parlamentarischen Gruppe zusämtnengeschlosseta, die den Namen „Freunde der kleinen Entente“ führen we/de. Es sei beschlossen worden, mit der bereits bestehenden parlamentarischen Gruppe der „Freunde Poleiis“ ireiihdschaftliche Beziehungen zu unterhalten. In der nächsten Sitzung der neugebildeten Gruppe werde das Aktionsprogramm festgelegt werden. internationale Studentenkonferenz in Leipzig. . Berlin, S. April. (Intel.) In der Aula der Leipziger Universität wurde heute die internationale Studentenkonferenz eröffnet. Es nehmen 80 Delegierte teil, fast alle Länder mit Ausnahme Frankreichs und Belgiens sind vertreten. Die deutsche Reichsregierung ist durch den Innenminister Köster vertreten. Weitztiiann in Italien. Rom, 6. April. (J. C. B.) Dr. Weitzmann hielt mit einer Reihe führender jüdischer Persönlichkeiten, unter welchen sich auch mehrere Abgeordnete, Senatoren und j hervorragende Industrielle befanden, eine Beratung ab, als deren Ergebnis die Begründung eines unparteiischen K e r e n-H e j e s s o .d-K om.it e.e s in Italien, dem auch Nichtzionisten angehören werden, gesichert erscheint In einer zweistündigen Konferenz mit den Vertretern der führenden italienischen Blätter unterrichtete sie Dr. Weitzmann über alle mit der zionistischen Bewegung zusammenhängenden Fragen. Der Eindruck der Pressevertreter war äußerst günstig. Alle Blätter widmen; der Tätigkeit Dr. Weitznianns große Aufmerksamkeit Dr. Wejtzmann konferierte auch mit dem Kolonialminister Professor Amendola, den gewesenen Ministern Senator Ruffi.nl und di C e z a r o. Der Papst verurteilt den internationalen Haß. Rom, 8. April. JStefani.) Der Papst hat an den Erzbischof von Genua ein Handschreiben gerichtet, worin er anläßlich der dort. zusamnientretenden Konferenz der Sieger und der Besiegten, an die die Völker alle Hoffnungen knüpfen,c als Vertreter des G o 11 e s des Friedens und der Liebe dem Wunsche und der Zuversicht Ausdruck gibt, daß die Abgesandten der Mächte die traurige Lage aller Völker in Betracht ziehen werden; Wenn selbst im Waffenlärm die Christliehe Charitas herrschen soll, so müsse dies noch viel mehr der Fall sein nach Nied'erlegimg der Waffen un<J nach- Unterzeichnung der Friedensverträge, und zwar umsomehr, als der internationale Haß auch den Siegervölkern Schaden bringe und für die ganze Welt eine schreckliche Zukunft in sich berge. Schreckliche Lage der jüdischen Kolonien in Rußland. Tagesbericht. Moskau, 5. April. (J. C. B.) Der „Eines“ ver öffentlich! haarsträubende Tatsachen über die. Lage der jüdischen Kolonien in Südrußjand. Infolge Mangels an. Leuten für die Bestattung der Toten werden s pez i .e 11 e B e g r ä b n i s t a g e veranstaltet, an denen die gesamte noch überlebende Bevölkerung zur Bestattung der Toten verhalten wird. Die nahe Zukunft erfülle jeden mit Schrecken. Einstein in Paris. Paris, 8. April. (Havas.) Professor Einstein hielt heute im College de France seinen letzten Vortrag, zu dem er von den Professoren dieses Instituts eingeladen worden war. Diese letzte Versammlung war durchaus privat. Nur einige bevorzugte Professoren und Mitglieder der Akademi# die Karten erhalten halten, waren zugelassen. Nach dem Vorträge dankte Maurice C r o i s t Professor Einstein im Namen seiner Zuhörer und in jenem des College. Der Hetzpriester Lutbsiäwski beantragt Minderheitsrechte für Wilna. Warschau, 8. April. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung“.) Die Verfassungskommission hat das Gesetzesprojekt, betreffend das Statut und die Uebernahme der Verwaltung im Wilnaer Gebiet, angenommen. Bei dieser Gelegenheit beantragte Pater Lutoslawski ein Amendement, wonach das Gesetz den nationalen Minderheiten nationale und religiöse Entwicklung zusiehern. solle. Sein Amendement wurde ohne Debatte angenommen. Monarchistendemonstrationen. In der Kapüzittergruffc fand gestern vormittägig , ein von der Partei der scihwarz-gelben Legitimisten-ver«»; .anstaltetes Requiem für . den verstorbenen Exkaiser! statt.-Der Feier wohnte auch Prinz Elias von.Parma! ..mit seiner Frau teil. Nach; der Trauerfeier begab siohi; eine Abordnung' der Legitimisten unter der Führung.; ' des Herausgebers der SStazutswehr« Oberst Wolf i zum! Vizekanzler, um ihm .die Wünsche'der Legitimisten vor4 zutragen. Die Deputation bestand aus dem Öherstleut-i nant Führer, Rittmeister KoHhauig, ferner dem Chef den iegitimistischen Partei von Graz Kno bloch, dem Bau-i Zeichner - Gruber, dem Tischlergehilfen Sedilacek, detri .Maschigenarbefter Gusch.ler und dem Brivätbeamitenj ■Basler.; * Diese, A'bordn'uiig wurde von einem Trupp Gegner,. der Legitimisten verfolgt/und in der Spiegelgasse kam! es zu einem Zusammenstoß zwischen beiden Parteien^ Es ergab sich ein heftiger Wortwechsel,vder schließlich in Beschimpfungen, ausartete und eine Menseheu-. ansammlung zur Folge hatte, bis die Wache cinschriittJ,- und die Menge n«ach einigen Tdentkäbsfeststellungeit; -zerstreute. -; - . V /Beim Vizekanzler ersuchte die Abordnung,- .'die Regierung möge sich dafür einsetzen, daß die Leiche .des Exkaisers in Oesterreich bestattet un im Gesetzes-. * wege ermöglicht werde, daß d5e Familie nach Exkaiser;, Karl in Oesterreich Aufenthalt nehmen könne. . /. v- Die Abordnung begab sich sodann zum ungarischen. Gesandten Mazirevich dem Oberst Wolff das Beileid der , ■schwarz-gelben Legitimisten aüssprach. Der Gesandte'er-»1 widerte, daß er diese Trauerkundgebung seiner Regier rung zur Kenntnis'bringen werde. L.. Kommenden Dienstag findet über Initiative des Fürsten Johann Liechtenstein im Konzerthaussaai. eins musi.kalisoheTrauerfeier statt, an der alle Iegitimistischen Parteien teilnehmen werden. -- - Die Parteileitung der schwarz-gelben Legitimistenf erklärt! offiziell, daß sie mit den Demonstrationen - des, Monarchisten Kuno H o y n i g g in keinerlei Zusammen-* ’- rhang stehe. Diese Demonstrationen trugen offenen antk semitischen Charakter. ' . Die Entdeckung des »Miesbacher Anzeiger*! München, 7. April. (Tel. der > Wiener ^torgehJ zeitung«.) Das 'berüchtigte bayrische Antisemiten-* organ, der >Miesbacher Anzeiger«, teilt' mit, daß' der Ex-* Kaiser Karl von den Freimaurern ermordet worden ist.- Er sagt zwar, man könne das natürlich nicht klar beweisen, denn die Freimaurer seien in allen teuflichen Künsten so bewandert, daß sie die Wahrheit zu vew hüllen imstande sind. Aber jedermann weiß, daß ihne^T alles zuzutrauen ist. Eine Trauerkundgebuug in Innsbruck. Innsbruck, 7. April. In der heutigen Sitzung «Je*! Tiroler Landesregierung hielt der LamdeshauptmantH Stellvertreter Dr. Peer einen Nachruf für Karl Habs»* birg; Er stellte fest, daß die Mehrheit der Ver-i sammelten zum Zeichen, der Zustimmung sich von, den Sitzen erhoben habe. „„ -.k-J-Jr LattdeshauptmannsftelJvertreter’Dr. Gründer ptih testierte -namens der sozial d e m o'k r-a t! s c h e n Partei gegen diese Kundgebung und dagegen, daß di« Landesregierung an die hawterlassene Familie des Ex« ka'isers eine Beileidskuhdgeibüng sende. , Landesrat ZÖsmayr erklärte namens der Gro Li deutschen, er habe sich dieser Trauetikiindgebtmg angeschlossen, da er es als s e 1 bst ve rs tän d I.i c h erachte, daß die Landesregierung, beim. Tode des ehe« . maligen Herrschers und Ländesfürsten seiner gedenke. Im übrigen werde die Großdeutsche Partei unbedingt auch, weiterhin an der gegenwärtigen Regiertmgsfoni* fesbhalten. WOLLJACKEN UND JUMPER Herren- und Damenwäsche, Regenmäntel, engl.Ufollstaffe, ferner Bettzeug u. Web waren alles erstklassig und billigst im Warenhaus Schiffmann i Wien, II., Taborstraße 48 Telephon 47-1-79 En gros 1074 En detail . Die Juden in Indien. .s-Inrfian, feit beikaimiiöHdi das Land, in dsetti ss feweteriei jädfcdhe Sfä-num gibt, d!ie siidh vaniemanidar B*i‘” Ühir-cm At»s®eh«n stränge n.untars<dh:eiidiiäEi,. due weißen -uirool 'die schwänzen Jiudiem., weidh ’ leibzterc idlurcu: ihipe .'trefcfitsrikilc Hauttfarbe dtaiitaikltcsriMcrt sind uttid der Fonsicshannig mamühiss Raösol aüifgiegeibeii fciaiben'. Vor Auisbruch dies W elfciieges lebten m Indien, £twa 20.0CO Jiifldein, von deinen, dliß Hälfte Weiße [Moiren. Die weißen Juden Q<eanncin sadh Bemie Isata«! luintd betrachten sich gegemuber d*en steh wanzein Juden feliis die ritebtigen T«uidiein>, wähtteod sie diie scihw-aiozen sieih diuiorh eine Revolution von Shiren Herwein», dien weißen Juden' befreöte«,. Diese Ge'sdhiiichfüsorufff^ning hält die -beiden Laigeir imimer fern wineini^ihdieir, und e§ gehört wohl m dem äußeirsfbem Sekemlheaiten, daß w-eißc Jaiidien sich mit scih waraen Juidcn vensohwagerm-. Kom'imt "im scr’tcbe-r F-atlil - vor, so ist dli-e beitireffenide (wedße. . jüädisfche , F^nfiilire . dfetr Veradjntjumg tprebsg.egebem, Untteo: sbiic'hem Dm standen ist es ,-fcewi Wunder, daß'-die beiden Gruipipen aiuidh vomieitand-ejr Völlig gesonderte Beilbäms>er. halben. Die Juden" m Ididien, und zwar die e!ngelboirsn'en> tragen die. •S^le^tibag dea“ v oiinigebdireinen Indier. Uniber den ivveißeoi Jiu»dte'n s,p*reclieüi dlie meisten adbon f engli^sich, fwelidbe Sjpiracihiesie genau so behemsdhem wie die iLamdtesapwaicbe. Pali-tisch sind dii-e meiiztsn indfedb'en Juiden englatndfreuiradßich tmd vielte. von ühinem bekl-eiden lio'he RegiehuingsisiteilH-ein. Auch beiim MiiiFtär gibt es eine verhältnismäßig große Awaafh'l weißer jjwlian in v eramt wort utagstvcnH en Offiziensi?teli1'©i». Irn loteten WelttiVirieg halben die «ndibsch-jüdliisohea Ißbldatcin aller Range sich aiuf dem SoblachtfeW besondere tfiusgezeidhnet umd hohic DeJkcinatöanrai er- Lalttem. Im ällgemeinen smid’die imtdlLsdhen-Juden reiHgiös-komseiiviaitiv. Erst in der letizsttn Zeit hat si-öft unter ihnen eine Refo'rmbewegum'g bemeiikbar gemacht, die, von englisohten Jiudten,- die sich in Iiftidliien driedeirließetn-, stusging. Die spätere •ltadÄiii-sche Liiter-atuir ist d<en itoidäscihew Jiudten weiniig bekannt. Selbst dlife nalbböniisdieo V'CtrsidlmSt.ein ' für den Salbtet sind.ihnen nicht geläufig, sie emähaliten sich aim Sabbat wohl jedier' gesiah.äfttiichen' Tätigkeit und schwereren Arbeit, zünden aaidh kein Feuer Ein.,* aber sonst sind ihnen die EiweiFaieiiltien. über die, sabbatHiöhien' EBrjnidh'tungCn unbehannit. Das Peßatch-- fe©t wiird durclr d^e EuithaHiung vera Geniuß gesäuierben* Brotes begangen-, sn Stbe'hl-e d'sr in Enarcipa beSkännlten Mazzobli wind ein ährtTltiidhor Teiig bereitet. Hiimgegeiti wird ÜMn S e d e ir‘^gdhi:ten;. Das Sdh.abiuiotte'St' tiimd das I.ar/Lbütttwfesfr wird von dien indifedien Juidcn nicht im der festlllitchen Werse gefeiert wie bei -chen religiösen Juden anderer Länder. Hingegen wund der gif*nize Mcmat E l u 1 der strengsten Buße und Eiihikehr geweiht. In diesem Miomail' wird tlniter ihnen viel gefastet, es gilbt hidit wenige, düe ganize dlreißig Tage sich jeder festen Nab-nttn-g enitf-lallVetn.. und gäniz besoiadbrs befleißigen sie sich' in di-e^em Mchat öbwie/iin dien zdlin Bußtagen zwiwhenv Rosidb- Hai'tfuaif'.rf'i und JomJkiiptur, Wohltätigkeit m» gncßeim Stile ziu üben. Vom Rosoh-Haschafniah-Fest .haiD%i\ sie unnr den .eristen Tag. Hingegen' wird der Ve^nsöbnirnig^tag in geinadieztu asketischer Frirm. vonn Beginn aun Vorabend bis ziuim ' Aciisgainig des Festes ge^taiitenw Am Ausgang des JomiViipivr.-Tages, der aflis-. Aibbcbtluß der Bußzeit betir^cihlt'et1 wimd, werden große Fe,?tmäHer?.lbg-eb.aiii‘eni und große Sn-endien für wohltätige Zwecke gewidmet. F.r’rwn >b.edicnntFe^ttag für . die indischen Judieu bildet der 15. Tag im 'Lchew-at, der auick bei den Juden in wideren Läin-d-eui). o'ls das Battimf<rültlifei!8?sfesit ibegatigov wh-d. Diesen. Tag raeumen die in'dlisdh,etti Jnndien das Fes<fi des Propheten Eldjizlbu, weil oaoh ihrer Ttradiitioai der Pcop-h-et an diesem Tage dlie an diar Bibel besöhr-iobene Himmjeslifahrt luniteimiormmen ha. Asuch die tuidifechein Juiden essen Ein diesem Tage; ver< sdhii-edfeme Früchxe umd veramistal'ten ^Firaud'enifo»tcJ D iesellbeu Ritten und Sitten iimden tslch asudh (bef den sdhwairzan Juden Indiems. ■ ' b Vor etwa 130. Jahren begann dliie „Einwtajmdlönüinigr von, Judenaiuis ‘Bagdad u*nid Bagstoira mach Indien«. Di'vse neuen Eimyandereif, die mit anderen Tnadi-* tiicinen . kamen., wiatren anfangs ' beiden jüdlisidhetni Stämmen, den »weißen uinld den schwarzen», 'gegenüber sdhr zinrücktetemd, weil sie. denen Aiuiffas'siumg .über diais Juidenuirn zu lückenhaft fanden.. BdkteinitiÜ" ^rt,' <$aß diese Bagd'ader Judietn in. Bombay s&dbi mit . d|eir Arnfnage atn diais jerucsalem'er B-ettih-Din,’d'aisi anigescihen^fbe Rabbinaihstellogiiuirn für dlie -Diiaisipciria, wendeten^ ob die Bene Israel in Indien. aCfe vdffl-; wertige Juden amziußelhtari ©endn und zu 'religiösen! Al<teu heirairigezogen werden dürfen. Das Rialblbiiiiiatskojülegium von Jenm'l.em antwortete dlatmalis, dlaß dlie. weißen . Juidien geinr.u so unsere jüdiisdho^ Brüder«, seien, wie dlie Juden anderer Ländler. Diese' Antwort stütete sich auf diais Gntiachtien. dies gefl'elhrtert R abbi Jaikob L a v h! r auis Jerusalem, der einige Jalme vorher auf sejner Weltreise awclh' wauh Boni'bay: gekommen .war und -diort das Lüben und die Sitterd dier Ben-e Israel aiuis eigener Ams'dhiaiuiu'iig ' -stiuidiiert' hatte.' . ■ , . ' . In dien lefzifien' humidert Jalhren hiait sidi1 dH«' Fam'iiHe Sassoon in B.ombay ernieu Weltruf erworben, dfte n,«-cfhit nur in dier eigerhen Heimatt dlie as’Cti-S'chen R-otl'«-dhildis genvamnit wird. Diese Fctmil'ie stammv anus .Spanien, eurnar ihrer Vorfrihiren^ Jopef Ihn Sa-ssoem, war eine eirfliußreiohie Person.- 1 liöhlk'dit am köniiigl'ieben Hofe ln Kastilien., Vo®. 150 J-aüvren befanden rkli <&e Sassoon m

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