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Wiener Morgenzeitung · 1922-04-07 · Heft 1145 (7.4.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1145 (7.4.1922)
Date
1922-04-07
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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-Nr, 1145 vVifctt',. Freitag WIENER MOROENEE1TUKQ- 7. April m2 Seite 5 * Peßach und die jüdischen Kiiegsinvalideii. Man ..isdhreibt uns: Weit draußen an d,er Peripherie der Sjadt . tbefmden sifch •' jüdische ’ -Kiriegrsiayalidc lu . der Vinter- - BciinftsStelle ’ für‘Kriegsbeschädigte im 13," Beziri*. Pn-; V-ifahig/ den ■'Kampf ums, Dasein aufzunehmen, sindsie; ■ auf fremde Hiffe 'angewiesen', -Das Peßaciifest stdht.jkir/ der Türe. Wie -werden unsere Kriegsin validen wähl dieses Fest begehen, werJdenkt-an sie, daß' Ävhi'Hkjsr (•Abend, auch Er sie - Unterscheide -.-vonallon änderen /Abssvd'Ln?Werdensich upter . den vielen -jüdisp.hea 1;.Äsäkitatsrv..-w'ehl -aueh -SvleHe finden, die für - dieser,; Zwecketwas .übrig•haben? Helfet, jede Spende, auch,! die kleinste» ist' wilHorymen . flVIr sind.gerne /bereit,. Spenden ,::'für; .'den ‘/bb'geuanuten Zjveck■:.entg^gehzürx. nehmen.) ''■ .:. . '. z" *. .r:V6rdtiei "Vprtfä^\^d(,\^Sä^thttngeii;. /; v J n g c n d v cf’e i n A h a .w a t h Zion, U.,; Kleine v Züfährtstraße 160. Heute, 8 Uhr abends, Ausschuß-' , Sitzung. — Die - Zionistis che. J u eu d-, ISgr U p p e XX, K a r 1 M e i 8 e 1 s t r .a ß,e 5/ ladet;alle jugendlichen des M. Bezirkest zu , der , morgen, . 3 Uhr ,'haChm(ttägs^ stätüiüd.en'den Vollversammlung höflichst ein. : Tagesordnung: Reorganisation' der Jugehdgrüppe.; \ D e r Deuts c h o s t e r r e ich i s c h e J ug e ü d- . t b tt n d, Wieü, I., Herrengasse 23, beruft für Dienstag - den. i II: d. Al., pimkt yJt.Vhr-,abends^ iu-die V/o 1 k s hal l e des neuen Wiener Rathauses einea U gemeine I u ge n dv e r s a m m i u n g ein, i» welcher die jugepd. die- Wiedererlangung der. Eisenbahnfahrbegünstigungen Tür - alle Erholungsfahrten besprechen und eine diesbezügliche E n t- >cfi l i e ß u n g fassen will. 1; Vi r s a m ml u n g der A. H.. A. H. Der Sejpofenkpnvent der - Wiener jüdisch-akademischen- Verbindungen;lädt alle A. H.'Ai H.v der Wleuer J. A. V. zu.der 'S"'ö,n nt a g den 9. d* M., J/31Ö Uhr vormittags, im Sitzungssaal des Landeskomitees, II.» Taborstraße 20a, stattßuclenäen, /überaus wichtigen Versammlung:ein, bei welcher Ingenieur '.Robert S t r i c k e r, 1. Dr. Isidor S c. h a 1 i t 1 und jDr. L? w e n h.e r z referieren werden. ■ ‘ U r a ni ä. Heute, 5 yhr (Großer Saal):. Shackletbns SUäpol-Expedition. — %& Uhr . (Kleiner Saal) Dr. Helene ■An der je: Ehe. und. Vererbung. — l/\ßUhr (Kurssaal) 'Schriftsteller,Ingenieur Franz K ö c,k : Eigene Dichtungen. — ■%6 Uhr. (Kiübsaal): Univ.-Lektor Dozent Marius F a her: Praktischer Uebungskürs in Sprec.h- und Vörtrags- ^kuiiSt, IX. —.. M Uhr (Großer Saäj):. Wild-Afrika.; ---f Vs8 Uhr . (Kurssaal) HochschulaSsisieht Dr. Rudolf 'S je' h m i d: Quantentheorie, I.,, ' t%8‘. .Uhr' (Kiübsaja!): ^ans^N. e.u g-e b a ü e r: Nordischer' Abend.; . i-. Ernährung. Der Marktbericlit. . Neueriiche Preissteig^rgngäti. ' . Auch-igeafcrn hat die; Aübvärtsbewegung;. der Preise wehere Fortschritte..gemacht. Itn r Engrosv.erkehr. in.; der - öro&njarktfial'ie verteuerten sich Kälber, ‘ Kalbfleisch und Kitze um K 50, Speck und Fettschweine um -K 100, Schwei qefieisch um , K . 180, /Rinderbraten und -Flelsch- •schtveine ujpi-K 200 per .Kilögranim, Die Detailpreise wären (gest'erö.-.oocii.' unverändert.- Trotz/ der-: Preiserhöhungen .(herrschte großer.' Verkehr, auch ,ihi •Kleinhandel v gestattete 'Sich'das .Geschäft in der .GroßnifrktliaUe^...■sßhr.Ieijhaft.;VQn. „(auswärts. waren;- au BähyMndun^en' UvL^ zMi Wäggoch Hi.üs'Üngarb eingetroilen, die 9:8 .Tphdeii Kälber enthieltep. •<-V; •'-Mi dem'•'Fis'ehnjarkt war. 'd^: Angebot, mit Rücksicht ''(ÄUf. die, bevorstehenden. Dsterfeiertage '.vjel .r.eichHeher.alS;!sonst .Trotz des Siiikehs der Alark haben sich in dieser -Woche die Preise-für BeefisiE. .zweimal nm je K 100 erhöht: 8ie kosteten K 800 per Kilogramm. Auf dein Wildpretniarkt /verteuerten sich Hasen1 gleichfallsum K 100 äper Stück. - -- /■ ■- "r " iy-■ Die Grünwarenmärkte, waren gut beschickt. Trotzdem epgen die Preise, für Spitiat. an:; Auf dem Markte, köstete, flätterspinat im Detail K 600 bis- 700, Stehgelspinat K 340 is 590 per Kilogramm. -1; .1 Freie jüdische Vo 1 ks b üIvrie ln der V o 1 k s o p e r geht morgen „La Tr a-, v i a t a“ mit Frau de Debicka als Violetta, in Szene. Die Partie des Germont singt Herr jean Athanasiu voll der Bukarester Staatsoper als GasL Dirigent Herr deStermich. Beginn %6 Uhr.; — Sonntag gelangt »D i-e A f r 1 ka n e r I n“, mit Fräulein Rantzau als Seiica und - He(rn Lußmann. als .‘ Väsco, zur . Aufführung. Öen Nelusco singt Herr Jean Athanasiu als-Gast.' . . - Jm Deut s:c h e n Volk s t bester wird; morgen Verneuils Lustspiel ^,M a m a". Sonntag - den 9. d. M. Schönherrs Komödie »V i v a t a c a d ,e m i a“ und - Mittwoch den 12. d. M. Kaltehekers Drama »D Le; O p f e r um g“ wiederholt Für Montag den T0. und Dienstag den’ 11. d. M. ist-^ider' Groteskenzyklus „D. e r P a p i e r r e'i f e n“ :vom Wilhelm. Stücklen angesetzL -■ V a 1 e r i e M a rt e n s'-;gastiert morgen und Spim- "täg den 9. d.vMV itn Wiener rS.tadttheater in der weih-, liehen Hauptirplje: /der Komödie „Die. St-eine r- ‘ M a d l n“. von Eugen Heltayy Die übrigen'Hauptrölien sind besetzt mit den Damen Hirth, foseffy, Prandäu, Wendt, Sorma und den Herren Füchs, Strobl, Städlihayf,. "Strehlen. Im Lustspiel t h ea t er Jbringt die Freie jüdische Volksbühne morgen „Xkias Kaf“ zur Darstellung. In der U r a n T a (Größer Saal) bringt das G o 11 e s-: m a n a - Q u a r t'e'i t Dienstag den 11. cL M,, %& Uhr, i Kammer m u s i'k a u s: d e r R o k o k o z e i t i (Dittersdorf,. Haydn, Mozart).. Ein Zeitsüfverbot. Wie schon gemeldet,wurde Paul Kornfelds „Himmel und Hol l.e“ von der; zuständigen Zensurstelle zur Aufführung am, B u r gt h e a t e:r nie h t z u g e 1 asse ti. Die Begründung dieses Verbots .lautet untenanderem: Dieses Stück nimmt die Darstellung .seelischer. Probleme zum Vorwurf, die sich daraus ergeben, daß die Hauptpersonen teilisTm Kampfe gegen ihre besseren Empfindungen gröbsinnlichen; Trieben erliegen, zu den .schwersten Ausartungen hemmungsloser Leidenschaft hingerissen werden und ihre Verfehlungen und qualvollen seelischen Konfiikte büßen, teils durch-den Druck des auf ihnen lastenden ' chicksais auf die Bahn des Verbrechens gedrängt .und zu mo -r.lischer Verkommenheit herabgedrückt werden und schließlich in einem durch Selbstaufopferung herbeigeführten Tode für ihr lasterhaftes Leben Sühne suchen-: Die durch den T i e f s t a n d d e r d a r g e s t e 11. t e u C h a r a feie re« bedingte Art der vorgeführten Handlungen muH Ereignisse bringt -eine Fassung des Textes mit sich, die von dem überwiegenden T,eile der Zuhörer als schwere V e rletzung s i 111.1;c hin u n d;,t e.i 1 w eise \a u c b r e 1! g i Ö s e n E m p f i n d e p s. aufgefaßt 'werden würde. -Bei der heutige^ leichten Erregbarkeit . weiter Kreise der Bevölkerung und der gesteigerten Neigung zu ordnungswidriger Geltendmachung der , Empfindungen ist daher mit Grund zu befürchtep,, daß. i.m, Falle der, Auf-? führung Kündgebungeri ausgelösf würden, welche sich als S tö r u n g e n d e r;ö fi e n t 11 c h e n Ru h e ii ad O r d. n .u n g. .darsteUen wUrdeni . - . ... Eipe, Heldenschau aus.Pinskis Drameu. Aus Ne w Y o r k wird uns berichtet.: Unter ..den vielen.- Veranstaltungendie Tm1Läufe . des Möuäts . April iii Amerika anläßlich des Pinski-Iubiläums ' stattfinden werden, dürfte der „für den-16. d. Mangesetzte- .Abehd im Hippodrom der ihtecessant^&te - sein.. - Unter - -der Regie Emanuel R e! eher s werden ah diesem/ Abend . die Hauptcharaktere der bedeutendsten Dramen Pinskis in 8zehe gesetzt worden. Das Tableau-wird die spannendsten Szenen aus „E i S'i k S.c h..ef t e 1“, „F a.m i l f.e Z w.-F, »D e r -s t M a Ä^Ö e r' -D'j'z'a r^ und verteile, als sein Körper wiegt. Der Kapitän entsprach der Bedingung, strengte aber gleichzeitig gegen die Familie , des .'Mädchens einen Prozeßauf Sch ad e ne r 's a t z in der Höhe von 25.000-Lei an,,, da ihm,, .wie er ao^bt; seih Uebertritt zum Judentum und seine Rückkehr in die orientalische Kirchengeineinschaft Auslagen in dieses Höhe verursacht haben. Volkswirt. Gestempelte Krone- Auszahlung - Wien -- —. * i; In Zürich notierte: österreichische Krone —;.06c/io‘ rM österr. gest. Krone . . —.97 d1Je:tschechische Krone, die. Mark .. -.07 Centimes« 067io Centimes. 9.62 1.65 1.55 Bukarest . Budapest . Warschau. —.58 —A3 (—.06G/io am , 5. April) (—.07 am 5, .April) am- 5, April) am 5. April) am 5. April) am 5. April) (--.58 - am 5. Apriö (—.13 am 5. April) ( 9.55 ( 1.64 ( 1.55;y . Gastspiel ini. Lustsplottheater Jlewt« Vs8 Uhr abends: Schauspiel in 3 Akt voii David Pinski . .. iislk Scheffel Ab IßaAHrH spielt die »Frei« jüdische Volksbühne® in der - ■ . blibli®, 11., kraiersträßc 25 - " 428Ö Bühne und Kunst. ■:■■■/ .. ' DerProbenstreikm den Bundes- -■theatem. ./. V;./ In den Bundestheatern dauert der. von den Betriebs-: täten . inszenierte Probeustfeik . zur Durchsetzung der; AÜerspension%iveiter an. Die Verhandlungen der- A'nge-» TsteUtendelegafiön. mit den. maßgebenden. Behörden .sind ,ergebuisrosverlaufen. Im. Gesamtpersonal der. Bundestheater macht ■ sich eine große Erregung bemerkbar, .weil •es sich bei den . Verhandlungen herausgestellt hat, daß entgegen den vom Präsidenten V e t t e r in der Vollversammlung 'vorgebrachten Zusicherungen die Altersversorgung inr Wichtigen Belangen keineswegs - siqhergestelit Ist Insbesondere ist dies mit den Pensionen . für das technische Personalder Fall, für welche nicht einmal noch die Ansätze herausgeredifieL ..sind. Diese Ergebnisse: der Verhandlungen bähen eine Verschärfung hetbeig^übrt und In- Kreisen, der Angestellten wird erklärt, daß, wenn nicht Innerhalb kurzer Zeit;eine Klärung’ herbeigeführt >vird, man zu radikaleren Jlitteln greifen ydrd.- ’ i ’ "i i/ .Alis üsy MsLlery^. y. Im. Bur g t-h e a t e r werden morgen „D i e K ä u:b.er“: aufgeführt. '• ' 7 lm' Op .er n t Ir : a t e r geht' morgen; „F e u er sn o t“ und »los ep h s 1 e g en de“ iii’Szene. . ' ' Im R c d o utc n s a ä'l der HoMrggela,!gt morgen ^D,e r B a r b i er v.o n 8 e v i 1,1 a“ .zur Aufführung* . lutig-werden-die' fiervötcägendsten:vScha.usbfeler-' der. jödi- . upd der: englisch-amerikanischen Bühne linitwlrken. Emäuuel e i.e .-h e r arbeitet: an der Spitzeeines zu diesem Zwecke geblldetea.: K'üiistlerkomitees -schon; -seit 'Wochen, üm^den Abend sojvöhl szenisch, als!auch künstlerisch erstklassig'au gestalten.; ' '' ' , /'• i'"." Mozart-Ab^id der Schule Äntscherl. Letzten Sonntag 'veranstaltete Professor -Heinrich A n t s c h e r 1 im Zeremoniensaale der Hofburg, eia .Schülerkonzert, dessen Erfolg, seiner mustl^pädagogischen Tätigkeit das beste Zeugnis äusst'elite. Unter Mitwirkung der Konzertpianistin .••jBerta.-B-.e4:m^-k-'t/-der Konzertsäh'gerin' Berta C z e'r’n y, des Bratschisten! Josef R e - s c h t-'a und des Cellisten R. Ml k.s c.h ,gelaugte eine Reihe , von Solostücken und - Orchesterwerken von Mozart zur Aufführung, bei denen das wohldisziplinierfe Schüierorchester sehr verdienstlich „mitwirkte. Die Klavietvortiräge von Martha K ö h n, M.izzi S t o I z b-e r.g und Hans A 11 i n ä seien "hervorgehoben. Die Veranstaltung war gut besucht Gerichtssaal. Eia Aus Großwar d.ein wird uns berichtet: Der hiesige Gerichtshof hat sich jetzt mit einem merkwürdigen Schadenersatzprozeß zu befassen. Der Kläger ist der Kommandant der Großwardeiner Eisenbahngendarmefie H aup t m a n ir G a w r i lese.u, der von dem hiesigen mehrfachen Millionär’ f. ' F. den Ersatz eines Schadens von 25.000 Lei fordert Dieser Forderung liegt die folgende romantische Affäre zugrunde: Hauptmann Gäwrilescu hielt nach einer kurzen Bekanntschaft mit der Tochter des erwähnten Millionärs bei dem Vater um die Hand des Mädchens, an. Allein der Vater, wies den Bewerber ab. Gäwrilescu, der der Meinung war,: daß die, Glaubensverschiedenheit der einzige Grund der Abweisung sei, weil der - Vater seiner Braut' in spe ein strenggläubiger Jude ist, trat rasch entschlossen zum Judentum über. Trotz dieser- Opferfreudigkeit des Kapitäns verweigerte ihm der Vater des Mädchens auch ferner die Hand seiner Töchter. Hauptmaiin Gäwrilescu, der ein Mann rascher Entschlüsse zu sein scheint, sprang nun, da sein Liehesplan mit der Judenrnaid in Nichts zerrönnen wa^, . , ebenso flink a n s der j ü d 1 s c h e n G e m e i n s.c ,h aft .a u s, wie er in sie hineingeranüt war, . Der - zuständige: P f arr e r der griebhischorientalischen Kirche,: bei dem er um seine Wiederaufnahme ansuchte; wollte jedoch dem Ausreißer die Sache nicht so leicht machen. Er erklärte untei Berufung auf die. kirchliche Tradition, ihn mir dann in die kirchliche Gemeinschaft wieder aufzunehmen, wenn er Innerhalb von vierzehn Tagen so Viel Brot und Kerzen unter; die Armen fT Sildbahn. Ein hiesiges Börsenabendbiatt, das zu einer Bank-# ZWlppe nahe Beziehungen hat, bringt seit/einigen. T>geft Her die Sildbahn alarmierende Meldungen in . dep/durch-1 Sichtigen Absicht, eine Baisse in den Südbahnwertee hfeirvorzurufeii. Die aufdringliche Art, in-der dieses, Manöver trehgeführt wird, ist so auffallend, daß man in'finanziellen , ,/eisen daPvon spricht, daß die dem Blatte nahestehenden ÖMkiers ein sehr großes Interesse" daran haben, . die der Südbahnwerfce zii drücken. ■' 'Uebrigens wird'heute aus P rag gemeldet,, daß a» 'dortiger am t I.i.c h e.r Stelle : Nachrichten, aus ,-Rom - voritegen, wonach sich die italienfsche >Regieosng/ ernstlich :niit der. Lösung aller finanziellen,!die Sildbahn betreffende» - Fragen befasse. : ■ - '; •: Saatenstandsbericht. •; Das Bundesministerium für Land- ..und,Forstwirt* Schaft veröffentlicht einen Bericht über den Stand < der ■Feidfrucbte; sowie, der Obstkulturen und Weingärten, der besagt:. Obwohl W eiz e! n noch yerliältnismäßig x^fenig entwickelt, in tieferen Lagen oft ' kaumi mufgelatiföti'uhter Schnee.kam, steht,er ziemlich zufriödehsteIlendi Rö:gge« zeigt nicht selten — namentlich in. Bergiagen eine rpeht üppige Entwicklung; besonders Frühsaaten 'sind; dicht bestockt mnd schon ziemlich-hoch; W'i n f e r g e r s t e hat in'eistenteils durch^ c^ie strenge^- Fröste,’;;etWas .g9lit:teii:;un4 iät' daher vielenorts' schwächlich , aiis dem Winter ge* kommen. . ^r-; //. \, - ... - .... : Durch die rasche Sihueeschmeize uH dasAWc^ltnen der Aecke'r' wurde'' es ‘ermöglicht, Mt /dem..Feldarbeiten frühzeitig zu' tie^nMn, .../pi^XiffiS^at.,jOTürde überali.in An- HM genommen,aber;6imE-'...^h/MtrenioMllmsMs^jSk' Unterbrochen; Wegen mangelnder Feuchtigkeit 'tihd - aus- •tr-peknender Winde sind bisher erst-wenige Saaten. ' adge- •|eimt. S.o m m e r -w’e i z e n ist' ’blöß in' tf'e'fenäiä '’tägenr S-/ö m m e r r o g g e ii dagegen fast zur Gänze angebaut.;Vöff,v G;e r s.t e: ist die Aussaat größtenteils’^ durch- .geführt, *H a f e r ist, vorliegend nur inehr ' iii Itöhen Lägen anzubauen. Selbst mit dem Al a i -s ä n b a’ü vniirde •liBf.uateren Murtal vereinzelt begonnen.; Von eien Hil l s ei ntf;ü c h t en'Werden Erbsen iii'/diqigpjB ' warmxi|^ageui Mederösten eichs auch schon ängesät^äßSgl^ieh^.värdM .WMviertel bereits M o h n aagehaiit. Für den Anbau 'der H'äd k f r u c b't e werden die Felder erst hörgerichfet Dessenungeachtet ist das Legen von F r.ü hkärtof f ein vielenorts 'schon im Gange. Das eingemietete Kartöffeisäatgut hat sich fast durchwegs sehr gut erhalten; leider' fehlt; es . häufig an Saatknollen. Mit der Aussaat'des Zück ö rr ü b e n samens 'wirddemnächst begonnen werden. , // Im großen und'.ganzen sind ältere Kle.eschlägc,|besser durch den Winter gekommen und. schonkräftiger bewachsen als die vorjährigen .Einsaaten., Die. diesjähijige KleerEinsaat ist häufig schon durchgeführt. . . ’ s .; . Die fast das ganze Vorjahr währende Dürre hat an die Widerstandskraft der Grasnarbe ungemein große Anforderungen gestellt, denen sie jedoch erfreulicherweise gut' ständhielL Die - Düngung und Räumung der Wiesen'ist meistens beendet;" die Vegetation' ist' i'iqch Sehr zurück. . /. ' . .. .*. , Da das Fruchtholz im Vorjahre dank., des schönen/ Warmen Herbstes gut ausgereift war, konnte der 'strenge, laftge Frost den O b s; t b ä u m e nichts anhaben.., ■ Die Weinreben haben bei der Einwinterung eine ausgezeichnete Holzreife aufgewiesen. Südlich der» Hönau ist der Rabschnitt. größtenteils beendet; im-Rotzer, Mailberger und den anschließenden Weinbaugtbieten dagegen ist er noch nicht so weit gediehen. Vereinzelt wird schon mit dem Hauen der Weingärten begonnen. ,{y - .' >- - - -- vis Verm8§en8Äd§ade äer Miienc geseilschäften in Ungarn, . / Budapest, 6. April Der Landesfinanzrat hat in seiner gestrigen Sitzung die Grundsätze festgestellt, die bei der ÖÜrchführühg der Vermögensabgabe'jener in l.ä n d i s ciren A k t i e h g e s eil s c h a k t e n . zu . befolgen sind,, /fie aüch im -Auslande Geschäftsniederlassungen haben. Die Verhältniszahl der inländischen und der ausländischen Vermögensabgabe ist .auf Grund... der Bilanz vorn 31. Dezember 1920 oder, insofern eine . solche : nicht vorhanden ist, auf Grund der letzten Bilanz festzustelleo..Vermögens-

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