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Wiener Morgenzeitung · 1922-04-07 · Heft 1145 (7.4.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1145 (7.4.1922)
Date
1922-04-07
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 1145 Wien, Freitag WIENER MORGENZEITtflSTCr t AptfflW Händen ansg.e g aiageo. ist*. E<s he|izt anidt gleidhizeirtiig gegeä chejiSiWgdn Blatte rinid: gegen; die liibenailien. PtoMÄeir, die a<uis diea Öipforto dies : Ättenitaffts Märtyrer machen -modtobein',-. leHbt <dlie Aiüfmistlk* satmlkedit dter Leser von'. dÄeisora, bestiailigdvew potäfciischen Atötemitat alb uinid.'tischt Iioendiier Opfer der S^aiiw^y-W’iir'tis'difaifefc:; Faijis*. Mäntymeß* dter jüdiisahierr iVepBalgniinigö'wuit,mt Daß, »sämtüdhie bSisherigort s?-v<Ls'soipksr des Boim<beniaibfcen(üa(ts J ud e n sind; daß aililie * Sclbwe^ejiliet^ein;- .vpy; döniein sSn §V>ßss |T«i gleichfalls mit' dam lieben Ikiaimm <«dlarvtomäfomtiiep S;>ird, ebenfalls Jitiden ©iinid, imd1 daß sklh» aaiidh nitrier iaa , Übrigen Verlctzteo kaum ein Christ befkiidtet, jivwd< nsEürAted m dieser Pr-ease vensÄirvyiegW. Dsis Leicberioegängn j s der Todteoci^er. 7 wjlttid;Ercitaig auf d>sm iisnaeldtjisichen Friedhof st3iKtfinfd!aa>. Wäbmi«d idles Wdhänibeguligmsisas Ntebben, sämÄdtoe *0^ sdhäfte gescMois-sen, und Wönfn oiidht aocteris .verfügt „wird.,,, so „wird Graf A rp <p o iq< y i uiatmienis . ssumitiidh'er •.qpjpoÄ'Pinlediw.: Bajrfoieii.' Ge Lekhcnirade, hditots.:;v; * ■ ■ ' , y/J-L-; : Wie tjsus Btott »JovÖ« anus Budapest'. Erfährt, ‘fifetk die Poüiijef .positive' Kenpünis diacüjbetr, daß: dter jÜttÖueibeir 'umid Dr «gentrlrie'he,' Auisfülbrneir -dies Äijien- - fcaitis deir' Anstoni'dbilihändSl'eir Di'raniyis B i »b o ist, der WÄAlisd. .«chstz Prion ä i 7 D $ita»clb.«e m etnttf , wair mi«d äin uihgeizäJhrtten MsrÄtstk«» währetiKi1 dies Weißen iTehror-s hei&geaömmein ibat; or iist aiuichi einer'der Morcter ■ des tsoziaöideraib^irisdhiein Redlaikteuirte S o irnogyi Man hart: dier Polii'zei auitflueautiisdhie:Daten ’dfarübeir ‘ mirtg-efceält, dlaß die H&Mmmisföchinifei4 d'ie Re Ex.pfeiön veriunsiaidhite, io dler Anjitiottn'dhiilworkstätte dies Babo verfertigt w-uardie,';Die BcauntCP, Ä« mit dar Führung' dieavUotensiuidhiutnig betrauit; ■ w-unäten., wauridfei} von voirnhörem iwstriuiiiart, d'äß mäht ©legen Bibo die üniber&iiichuing inicüiit fülhirfen dürfe. Entlassung jüdischer Üniversitäts- Professoren. Budapest^ 4. April, (J. C. B.) Außer Professor Eraanuel- B ek e wurden noch die Professoren Doktor Bernhard Alex a n d e r und Dr. Geza K ö v e s 3 von ihrem Lehramte an der hiesigen Universität enthoben. Der. in der Schweiz weilende Professor Al exand er richtete an den Kultusminister ein Protestschreiben, in welchem er sich auf seine langjährige lehramtliche Tätigkeit beruft und um die Wiederaufnahme einer Untersuchung seines Falles ersucht Kultusminister V ä s s entschloß sich hierauf, Professor Alexander einen Teil seiner Pension flüssig zu machen, seine Enthebung wurde jedoch für endgültig erklärt Die Verhandlungen zwischen den Legitimisten und Horthy gescheitert. Budapest, 6. A-prü. (Tel-Komp.) Bezüglich vdssEV y^örfeii'd.ludgep. mifdi.co dea Lcgitiini^tGo upd, Ser. Regiöfung werden vdia gut informi'erter Seite . .folgende Ein^epieiten mitgeteilt: ■ Der Venürauensmamn ctar iüegitimsafcen .Grtajf Jdhama. M h k„e s c th , ätellte folgeude. Verihaiodlumg&basi's fest: A'Uis’schaltung "jieg'lli'cli-er P^opagand/a m der Kö’n igsfrage md, istiUschwcigende Aö.jerÖcenawjiqg der; Rechte /König fe> t tp.6.: Zrnn Hl^gCntem 5-oll Graf Albert : A;p p oß y i, eventuell ini Vöreih mit dem gCgenWärtigeiii iReidbaverweser Horthy bestellt werden. Dieser Antrag wurde jedioch nicht amgenommen, so daß die Nerbandlumgen al's ges eihei t.e r t zu ibebmchteo 'sind.' Die Regierung steht nach wie vor atuf dem lStain'dlR,uinjk't,' daß das Detliromisatkwisgesetz. •' unter eilen Ümstäodem in Wirksamkeit zu bleibemUiabe, .ebenso die loitiativredhite der Regierumg bezüglich der freien ICönigswahl. Mit Rücksicht auf diese .Hai; feumig dter RegioruingiStpjarifcei kü-nidiigen die ' Epgjtii misten einen •rücksiditslose'n -Wahlkampf am und 'haben bereits einen ansehnlichen Wahlkonds "gesammelt, zu welohem Zwecke Prinz 'W i in, dü s e hV g r a t z und- Markgraf Pallav'i c'i n.i je'ein es ihrer Güter verfcauf t ßiaben. . ' :n";. A. Die Henker* - r Budapest, 6. April. (U*ng. Tel.-Korr.-Bur.) per öberste Heovedigerichtshof hat den FeJdwöbeV Ludwig Fekete, der im Jähire 19x9 geheime mihtäftsche Dokumente aus dem; ungarisdien Landesyerteidi- guhg^mi'mstcriura entwendet und sie ‘der tsdiecho ' (slow arischem Mission übergtebem. hatte, zum Tode durch den Strang venrateilt. Das Urteil wurde htztlte ftnorgems vollsitareckit. Wie sich ummiÄelbÄr vör der. Ni-mrehtlfog'. hevMsstÄlte» hieß er mit seinefo wirklichen Namen Eugen M a r g i 11 a y. Er warwährend der Rätöbdiktatur Präsident eines Revolutions- Berichtes in der Provinz und ließ, eine ganze Reihe ydn Todesurteilen fällen. . Wühlarbeit der Wrangel-Leute in Umstßfzpläne und antisemitische Propaganda. ^4 - (IjtJ-te:!.)1 L». Bulgarin findet:der- ,3&*k.*eme gMßs/ VersamMMgLkampagne gegen die ..'Ü'ML.rü.terb.s t: Wräo g e.,1-- D eu te '«ttatt. In ♦alle^ Städten .ou^/Vielen Dörferü M^ariems •fiaihdcn 'massenhaft besuchte'VerÄmml-ung^n HAt,^iin.deiheh g^egireyb'lutiwäreu.!Armee Wrangelö,; .. die Aajwswei sirn g' der gegenrevolutionären Stäbe, "der vussischen Großgntmdbeßitzer und Ko«iterrevöili> tionäre, die Ansclh4äge s*uf..die V.paIbhäu* gigkei t Buil gariems V. oirgan is ieireju; . Hilfeleistuingeu.. für die amnestierten Soldaten dier Wirängel-Armee, die nach, RußJajnd: 'zwuekkehreu wollen. . . , V. ' . 'v Sofiai 2. April. (Telegranum der »Wiesiet Morgesa'zeitiuing«.) Die Uebeirikrtutng ■ Bülgaadenß und der übrigen. B'ai-kanÜänder durch die Wtraingel-Deute droht -das friedliche Zusammenleben der Juden Bulgariens mit der. übrigen Bevölkeitung zu vergiften und den Friede®' au stören. Der größte Teil der in alle Winde verstreuten Wrrangel-.Armee kam nach Bulgarien und braidh'fce' all das geraubte Gut, 'besonders sehr'viiel wer/trvthMeu S:c|irm ück 'iii da® Land, undlebte liier änfaiiraigs in S#s nrnd Braus. Die Bevölkerung hat diese'wilden.-' Meitschön, die sich ilir als »Brüder« näherten, ursiprühglich niif Freuden ...aufgenommen-,. da sie Geld üniter die Leute Itradh.-; ten.'Diese VerbfüdeiTUinjg riütztäi die geübten Tiisisischem "PogromHeldtenj zur Verhetzung der buägarischeu Bevölikeriufhg äius. Wo Mündlich die Wrangel- Leute ki den Judenstädten von. Rußland gehäuft haben, :mgit■ sich.' jtetet,.;d|i<'®iß":,^Hmähili>ch' ihren Schmuckvorrat veräußern.müssen, um sich ihren gewohnten Wutki* rausch ‘nicht abgehen zu lassen. Da kommen nnn die traurigsten Erinnerungen an die blutigen Vorfälle in den Judenga&sen Rußlands und an die im GsfoÖge derselben durohgeführten Raubzüge zutage. Fast täglich siebt man, wie einer diesen Leute eÄniStH B cclicr m i;t hebräischer Ins chirif it, anderer wieder einen Sa,(b<ba11 euch t'eir oder! eine C h a 11 u k äjh m c u o r a h mit der Inschrift! »Ner 3abbat.« (§afofoaitlicht) öder »Zum Andenkeri an -.meine- 'Bifoßp«; »usw. feibietet und mit dem Erlb» .in» deti sScbaapsladen; eiii die BevÖlkex’ua.ig M Bulgarien mmierhinootch frei ..von der Pogromidec! ist; erzählen ’dite 'Wrangel-Leute den; ibuigari'sidhenj, BMenn, diehebräisdheai fo.Lohriftenauf »diescöil SÄcrgteTa'ten. ‘ W'i'd'mM'ü'gten, Äeri .dan k b ar Sill! j u d epj. -ain die W'raai'gel-A'rmee' Ixdeuten. .Die Juden) bemühten‘sich nach Möglidhkeit, Läse alfon Kunst-i . sohätM, die gleichzeitig Erhmcntmgein atu die träul .rig®ten. Ereignisse der Geschiohte der Juden in deri letzten: Zeit sind, wenn ■ auch mit großen Opfern, zri -fetten .und sie in einer Sammiung sicherzrustcllend Jetzt, da die \Vraugel-Lewte sich beireits fast allerj ihrer geraubten HabseÜgkeiteü erntäußert halben und gezwungen sind-, sich .du»j?c!li Arbciit, zu e‘rtha:lteiT,'_bjeHgiminesn sie . im Wege ihrer Leitungen und du;nchi Broschüren und Flugiscllirifton eine neue systc'-l tnatischc ... -. . . '; Hetz^ä gegen die Juden. Es muß die tramrige Wahrheit fcs/iges-tellt. wcr-de-nij daß diese Hetze nicht auf der ganzen Linde erfolglos blich. Scltcxn- 'macht sich, besonders auf dem! flachen Lahde, eine judehfeindlicihc Stimitmmlg füh!*j bar, so daß 'die Vertreter der bulgarische 11 JüdeftM gemeinden'- sich gezwungen sahen, gegen die Vor.-» breituffig dieser russisich-p'Ogroruisti>s<clien Saat Ä Bulgarien entergfechan Pr o t c s t zu efheibe-n, ünkj. auch die ' Ventretef der -a u s-w ä r t i g ern M i sM s i o n e n in Bulgarien fkiden mehr Grund, gegeri die friedensstöreinda Arbeit der Wrangel-Leute. zus’chreiten. Nur der Wachsamkeit dieser Mi?.;sion«< ist es zu danken, daß die Wühlarbeit der aus ihrefi Heimat vertriebenen Pcgromhelden noeh keine bUtj tigen Etrgebn-isse gezeitigt hat. ..iiiiiiii..... mmm-.. ■ i'l'll-r1 Departements fiir uatiouale Minderheiten beim Innenministerium geplant. Zu bemerken ist, daß die Anregung auf Schaffung eines nationalen Ministeriums bereits vom Klub der jüdischen Abgeordneten in der Veffassungskomraissiott vorgebracht wurde. Gegen den Antrag des jüdischen Klubs haben sich damals alle Parte Jen mit Ausnahme der Sozialdemokraten ausgesprochen, Man muß nunmehr abwarten, ob dem Projekt diesmal eine gewisse Realität-innewohnt. . 7 ' 7 Polen. Ein Ministerium für nationale Minderheiten? Warschau, 5. April. (Tel. der „Wiener Morgen* Leitung".) Apolitischen Kreisen wird die Frage der Gründung . eines M i n i s t c r i u m s i ü r u a t i 0 n a 1 e Minderheiten lebhaft erörtert, in welchem besondere Abteilungen für die Angelegenheiten der deutschen, ukraihisfchea, jüdischen und weißrussischen Nationalität geschaffen werden sollen. Sollte dieser Antrag keine Aussichten auf positive Erledigung haben, so wird die Schaffung eines RunäßeHau. Weitzmann beim König von Italien,, Rom, 5. April. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung“.). Der Präsident der zionistischen Weltorganisation Doktor Weitzmann wurde vom K ö n i g v o ri 11 a 11 e n in Audienz empfangen. Der König, der dem Zionismus seit langem große “Sympathien entgegenbringt, versicherte Dr. Weitzmann, daß er die Fortschritte der Bewegung mit wohlwollendem Interesse verfolge. Das Archiv der englischen Delegation für Genua gestohlen. Berlin, (5. April. (Woiff.) Wie die Blätter melden, ist gestern früh im Expreßzug Paris—Marseille ein Eisenbalmraub verübt .worden, bei dem .den Räubern wichtige diplomatische Aktenstücke, darunter das ganze Archiv des englischen auswärtigen. Amtes für die Del eg a t'i o n für Genua, in die Hände gefallen seih sollen. -i- Die römische Konferenz. RöM, 6. April. Die Finanzkoramission der römisphen Konferenz hat das Ueberemkommen, -hpbreffchd weitere sehr wichtige Fragen der Liquidierung der früherem ö'sterreiclinsch-ungariischen Monarchie, fertigge- Stcllt, Das erste Uebercinkouimen rivisdten allen Nach* foigestaaten /betrifft die Zivil- und Nr!J'tätpen» s i 0 n e h und beruht auf dem' Prinzip, daß jeßer Nationaüistaat die Penskmem jsner ehetaaiigea Beamten übernimmt, die nun seine Staatsbürger geworden sind; Das zweite Ueheremkommen,'dias zwischen 11alten und 0 e s t e/r reich abgesohlosßCjp1 wurde, het.rifft .ditz Landes- und Gemeindepensionen, üas diritte, das zwü sehen aßen Nachfolgestaaten, abgeschlossen ■ wurde', bezieht sich auf die P 0 s t s p' a r k a s s e,' die' als üster-f reichjscbes Institut aufrecht bleibt, jedoch die Gebarung für das Gebiet der Nacihfo-lgestaaton an die‘neuen nationalen Institute ausscheidet, denen gewisse Aktiven zur Deckung ihrer Gebarung übertragen werden. Öa$ vierte TJebereinkommen bezieht sieh., auf die Gebarung der früheren Österreichischen Postverwaltung und der Postverwalt'ung der Nachfolgestaaten, das fünfte, provisorische Uebereinkoramen mit den änderen Nachfoigeistaa'ten bezieht sich auf die Verwaltungsschulden und ist auf dem 'Prinzip des bereits mit .Italien abgeschlossenen Vertrags aufgebaut, beschränkt sich aber zunächst auf das Verfahren zur Fesöstcltong der Schulden. Schließlich wurden drei Ucbcrcinkommcn mit Italien, betreffend die Vorkricgsschuldcn gegenüber Altitalien und gewisse Enfrscliädflgtingeil fiir 'die Kriegismaßnabnien. auf der gleichen Grundlage., wie die bereits bestehenden Vertrage mit Frankreich, Eng-i fand und Belgien abgeschlossen. Beschlüsse der internationalen Sozialistenkpnferenz. Berlin, 6. April. In der gestrigen Sitzung der Kouferens der drei sozialistischen Exekutiven verlas Dr. Friedrich A d 1 e r den von den dreilnterhationälen anerkannten Beschluß demzufolge die - Konferenz die Einstellung eines Organisation s k 0 ni 11 e e s vorschlägt,' dem es obliegt, die Vorbereitung fiir weitere Konferenzen der drei Exekutiven zu organisieren. Die Konferenz hält es Hu zweckmäßig, eine unverbindliche Aussprache zwischen den Vertretern der internationalen Gewerkschaft und den Vertretern der Roten Gewerkschaftsinternationale herbetzuführen, um die Frage zu prüfen, wie die Wiederherstellung der gewerkschaftlichen Einheits* f r o n t gesichert werden kann. Die Konferenz nimmt Kenntnis von der Erklärung deil kommunistischen Internationale, daß im Prozeß gegen die 47 S o z i airevolutionäre alle von diesen gewünschten Verteidiger zugelassen werden und daß in diesem Prozeß die Verhängung von Todesstrafen ausgeschlossen sein werde, daß die Verhandlungen dieses Prozesses öffentlich sind und daher auch Vertreter aller drei Exekutiven dem Prozesse als Zuhörer beiwohnen können. Die Konferenz stellt fest, daß jede der drei Exekutiven sich bereit erklärt, die Frage G eorgiens einer Prüfung zu unterziehen. ' Die Konferenz . stellt fest, daß die Vertreter del Zweiten Internationale die Erklärung abgegeben haben» daß sie die Veranstaltung einer allgemeinen Konferena während der Tagung der Konferenz von Genna nic ht f ilr m ö g I i c h halten. Die Konferenz ist aber im Prim zipe einig über die Notwendigkeit der möglichst rasche« Einberufung einer allgemeinen Konferenz. Die Konferenz fordert die Arbeiter alle! Länder'ahf, in kraftvollen M assenkan dgebu ng e n während der Konferenz in Genua, und zwar art 20. April und am- 1. Mai, zu demonsfri et e m ln seinem Schlußwort sprach Dr. Adler die Befriedigung darüber aus, daß es gelungen ist, den Grundstein für ein künftiges Zusammenwirken zu legen. Parlamentswahlen im Libanon. Beirut, 4. April. (]. C. B.) Der Generalgouverneur des Libanongebiets teilte den Pressevei*J tretem mit, daß die Wahlordnung ins erste Pariamen dieses Gebietes bereits fertiggestellt und endgültig bei schlossen würde. Danach entfällt ein Mandat auf jfi 20.000 Einwohner, die öOO.OOOköpfige Bevölkerung des Libanon werde also durch 30 Abgeordnete' ini Parlament vertreten sein. Auch diejenigen nationaler! Gemeinschaften, deren Zahl weniger als 20.000 aus! macht, erhalten im Wahlgesetze die Möglichkeit zuj Entsendung eines Deputierten ins Libanon-Parlament Die Wahlen werden gegen Mitte April stattfinden. Regenmäntel Herren- «q. 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