Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1922-04-06 · Heft 1144 (6.4.1922) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1144 (6.4.1922)
Date
1922-04-06
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
85% known words query
IRI
…/2979076-2980129-2980224--10751-2997133
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Wiener morcenzeitono Selten’ Wien, Donnerste» Oesterreich. Nationalrat. (Am gestrigen Vomrittiaig verfifcffMkfä'e >diör Prä- Advent Dr. W eiskirchiier mit den Führern der 'Groß deutschen -und Soziaild emoknatan wegen .eine»*. Naicforufs im N'aiion.aftnat kür. den Exflcaf&ar KärL Die G r oß d e<u t sehen sprachen sc?dh dagegen aus. Die S o z i a 1 d e m o$k -ra t e n erklärten, diaß s>ie gegen' diiese Absicht!m offenen; Hauise ptpote* stieren würden. Um diie Traiuerikiunidigeibumig'; •nicht zu einem BTenntjyönkt der politischen Diakiuists>k>n zu nuaehen, beschlossen die ChristiHcihisoziallen, dk'vcn Abstand ziu nehmen, s>ch jedoch an dem betätigen (Requiem in der Stephatnisteiirdhe Lu beteiligen.'. Die Piensirsitzuing enledigte in dritter "Lesung rfeis Fortbi1'd«in.gs.sdhiiil gesetz tri Sadiziburg, das ‘Ebb lohiiiiiitntg'sgesetz iür Religianrfeibrer in Kannten und 'die Gebühreonovelite it)22. Abgeordneter Pa r t i k referiert über die Abänderung des Knainfken/versicbenu'pgisgesetizes. Ohne Debatte snigentammeiri. . Abgeordneter TV. R e.sch berichtet übet "Me [Vorlage, betreffen ddde Gew erbeg er ichte. , _ 5 Abgeordneter Hölzl verfangt die-Atasdehinong per Gew erbeg erioh tsbarf eit auf die, Iianndwirösdhaftiichen Arbeiter. Sodann: wunde das’ Gesetz unter, lAblehrjimig der sozMdteraokratiS'flhen Anträge in zweiter unddrftrter. Lesounig snigenommen. Abgeordneter Schm! t z berichtet sodann über dais Gesetz, betreffend die Vermehrung; des Wolvnjunid, Siediiungsfcnds. I : - - . Abgeordlaeter Dr. D e u t s th 'wanttriltt cfos1 Miisoritäfesivcfijuim der Sbz-ial d«e m (.ikrateh.. Ntadbüem. Al> jgeerdinetör Aagerergesprochen hritte, wind zm-r Abstimmong. goschrft'ten und dlie G^estzesvorftare urater Ablehnung der Anträge der Soizialdtemdkina'uen in zweiter und dritter Lesung angenommen. Hieran f werden in den KonttcölaisSiscihtiiß für die jVerwendiuing des Kreditfondis gewählt die Abgeordbafeeii Dr., Otto Bin er. Kraft, Seite, Schneider und jSeiipel. Die Setzungwind 'hierauf geschboaseu.. Nächste. Sitzung heute um 3 Uhr ftaohmiBttags. Im Einteuf befand sich eine greßdautsdhe Anfrage an den B.undeis'kian zl er 'bezüglich-der Fcsnderunig der. interalliierten RöpGmationi&kamm'isisöcn, im jBertnag von 2c Milliian.en Golcihromen an den östberrreiicfnäsciheh Staat. Die Aufträge ist in fotlgeradex Melckmg begründet: Die Sektion Wien der interalliierten Reiparationskommission hat am. die. dstenreiohis'che Regierung.die Forderung gestellt, dfese jhribe für vcar der Hauiptramstaüt.für ß>achde mobil;isi er 11 n g um den Betrag ven zwei Mdililionon Goldlktonen Verkaufte Heeresgüte: den dem heutis-em Verba ltnasisiqn emitaprechemtd&n Betrag von .20 -M il Vi o n e n. G o 1 d k r o n.e m an '.'die tentemtie zurückzuers»1 rWeu. Der 'bezügliche Akt■■•esliegt beim Hand e i sminnsterfium. Es handelt sdcfh* .bei näeser FordertMig um. maisiohönelle E'^riritcibi^unigen/ dlie’j iartsächlidh vor der Ha.uipfam'ftiail't füriSachdcmchilt-i sieuumg vnch Jugciriiavrieai ujnid Rumäuiien variteiirt . jjwrnrden.. Wäbrfend niitn . die .dtsteirrei'cf'iuche Regie* ruing der Anisiöht ist,) es han^ftg sjclh ujm S t a.a t s- ^. ü t e r, die zur -drriep Verfügung des öRemreich':- fcoben Staate« gestamdem ■feien, yejntritt .dße.Ropwai /jt^iw^aomirnissicin die Ansicht, die verlkrmfton.. Maj&chinren seien H eere sgut gewesen..•; Da es sfeh hei den wrlkruften Objekten, im erster Linfe uim Maiscf'üne.n dier Tcxtiflbratnche und. ZuckerimduisVie. ihEinjdelt, dürfte deren Dek'liatrierumg als Heeresgut eimäge Sohwierfgikeiten bereitem.; Der französische Vorschuß für Oesterreich. Paris, 5. ApriL (Havas.) Der Kammerausschuß fiir -auswärtige Angelegenheiten hat das Gutachten des Abgeordneten de Latours über den Gesetzentwurf, betreffend die Vorschüsse an Oesterreich, genehm i gt. r. Das Übereinkommen mit der Tschechoslowakei. Im gestrigen Finanz- und Budgetausschuß referierte Berichterstatter Heini über das Uebereinkofntnen der Republik Oesterreich und der tschecho-slowakischen Republik, betreffend ein Darlehen im Betrage von zirka feOO Millionen tschechischen Kronen und über das Gesetfc, betreffend einige Erweiterungen der im Bundesfinanzgesetz 1922 erteilten Ermächtigung. Bundesfinanzminister De. Gör fl er bezeichnete d’e Erledigung der Vorlagen als besonders dringlich, da die Möglichkeit bestehe, daß der Vertrag auch im Parlament der tschecho-slowakischen Republik noch Vor Osternzur Erledigung gebracht werden kann. Da ein .sehr großes Interesse unserer Republik vorliegt, über den Betrag des tschechischen Kredits verfügen zu, können und darin eine sehr starke Unterstützung der übrigen, bereits realisierten und anhängigen Kreditaktionen liegt, empfiehlt sich die rascheste Verabschiedung-der Vorlagen. Das Uebereinkommen und das Gesetz wefdeh a ngenommen. Landtag von Niederösterreich. Die für die gestrige Sitzung geplante Trauer- Kundgebung zum Tode des Exkaisers ist infolge des Einspruchs der Gegner unterblieben. Es wurde eine belanglose Tagesordnung abgewickelt. Eine Debatte gab es nur bei der Verhandlung über die Jagdrechte, (wobei die Schaffung eines modernen Jagdrechtes jurgiert wurde. — Vor der Sitzung waren die Chfistjfichsozialen versammelt, um eine Trauerrede des Herrn 2 wetzbacher anzuhören, in der er ein >unverprüchllches Bekenntnis zur republikanischen Staatsform« ablegte,. * Kunschak für Neuwahlen. In einer Versammlung In Hietzing besprach Abgeordneter Kunschak die Verhältnisse im Nationalrat, wo infolge des Fehlens einer festen Mehrheit jede Konsolidierung unmöglich gemacht werde; er führte dann aus: ie mehr Erfolge das Kabinett Schober aufzuweisem hat, desto schwieriger wird seine Stellung. Es kann jeden Tag zum Sturze kommen. Eine Galgenfrist ist ihm erzielt worden. Diese Woche, in der wir noch Sitzungen haben, wird nichts geschehen, und dann bleiben wir bis Eiide April in den Osterferien. Was dann sein wird, weiß kein Mensch, Möglicherweise steht nach den Osterferien das Kabinett Schober vor einer Situation, die nichts erübrigt, als z u r ü c k z u t r e t e n und ' eine neue Regierung zu bilden. Das is^ keine einfache Sache, weif man nicht weiß, wer die bilden soll. Die Christlichsozialen'? Die haben kein Verlangen und wenn sie zu entscheiden haben, wählen sie wieder das Kabinett Schober. Die Großdeutschen wollen ,,das- Kabinett Schober nicht ünd die S 0 z i ä 1 d em okraten halten sich jeder Verpflichtung, an der Regierungs-, bildung mitzuwirken, überhoben. Meine Hoffnung auf eine Besserung der derzeitigen Verhältnisse ist gering, so 1 ah ge der Njationalratin dieser Zus a m m e ns e t 2 u n g verbleibt Ich wiederhole daher die; Forderung, wenn es nicht bald! anders geht, müsse der Nationalrat selber gehen * Ungarn. Die Bombe der „Erwachehden^i . Aus. Budapest wird uns beriebtet : Kein Mensdh zweifelt Heute mei'.ir daran, daß das Bombenattentat gegen den EHsaiberthsrtädter Klub e.'m Werk der »E r-' wachen den Um garn« tapd der Terro;*brigade G 6 m bos war. Zwei einwandfreie Beweise liegen auch dafür vor, daß die Behörden und insbesondere die Polizei von dwi Absichten der Attentäter' v o r ih e r g e,w u ß t h:.*ben. Die . E^pl-osion1 erfolgte Montag abends acht Uhr. Um zwei Uhr oach- . mittags,;also .sechs Stuinden vor. dem. Attentat, schrieb der offiziöse »Uj Ntemzedek«: »Die Polizei laßt seit Samstag abends .sämiti i ch„e Kl ubs d’iirbh Detektivs beefaachten. Vor dein Klubs1 gehen1 je zwei Geheimatgemrten auif tand ab.« Das Attentat gegen den Klulb der liberalen Partei vvurde sozusagen vor den Augen und,'.wie, die..p^bsit*onellen: Politiker behauipten," mn te rd e m Sch u t z'e' vo ni D e t e k t i v s dunchgefü'hrt. Noch’ bezeichnender ist; eine Aussage des Mitarbeiters des »Az U.j’sag«, Ko-. Ioman Vandor,' bei der Oberstadthaujpttosinnsobäft... Vandior.erzählte nämlich, daß er um«|^8 Uhrin' der. Redaktio-n zum Tekiphoa gerufen wurde und eine Frauenstimme, ihm telepilionisch mitteil-t.e: Das für heute, abends amgekündigte Bsrftett. des Eilisa- .bethistädter.Kil'ubs entfällt. Es wird daher ersucht, van; der Redaktion niemandenzu entsenden-. .Diese Mit-: tei-l.umg wurde von derselben Frauenstimme sn - alte Redaktionen gegeberz,.)^^ diesem.Umstande.-*ist es;. zuzuWcüijreiben, daß '^r^usammen'kimf-t im. Klub,; bei welcher wichtige.! politisdhe vReden hätten gehalten. werden.^^sp-llen, keine "Redaktion, einen Vertreter entsendet' hatte.: > ' Die Mitglieder-des. Elisabethstäditer Klubs sind in der Mebrzafii. J u d e,y.. Die Elisabethstadt gehört zu den judenreichsten Beizirken Budapests und die liberale Richtung in Unga-nn zählt, npr uotpr d2.11: Juden eme größere Anizahl aktiver Anhänger, vvährend die christlklhen liberalem Bürger, von den Führern abgesehen,, sich infolge des Terrors der . »Erwachenden Ungarn« noch nicht trauen, politisch öffenrtlioh tätig zu sein. Daher kommt es, daß die O p f e r' d e s Ä11 e; n t a t e s" f a s t d u r c h e g s Jude n sind. 1 i Unter den Totem befindet ,sich auch der, Brotfabrikaot Julius B a n d, der während des Krieges und. auch na,oh dem Kriege bis im die letzte Zeit hinein durch seine großzügige Wcfhltätigkeirt bei Juden und Christen äußerst beliebt war. Nach dem Attentat rottete sich eine etwa drrihunderiköpjige Bamde von »E r w a che n d e ii U n g ä r n« vor . dem Klublokal zusammen und brachte den Attentätern Sympathiekundgebungen dar. -Durch Rufe: »Koch die Zerstörer! Hoch die Attentäter! N ied er mit. den- Juden! Tod,über die- Desftruktiivon.!« sollte das atagesärnmelte Püfblikum zu weiteten Ausschreitungen gegen die Juden aufgehetzt werden. .Die Erbitterung in der. Menge, in der sich aüdh die nächsten Verwandten der [Opfer befanden, war über diese unerhörte Niedertfaö|rt so stärk, daß aus der Menge,den vErwachendsn.«'.sugerufeti würde: »Niederriiit; de-n Erwachenden! . Abzug - Gömbös!« Da schritt'die Polizei ein, die erwachenden Mordhuben konnten ’sicfni ruhtg'enitfenneni Der militärische Sachverständige für Sprengmittel stellte fest, daß nicht eine, sondern zumindest zwei Bomben gelegt wurden, umd daß diese aller Wahrscheinlichkeit nach bayrisches.Fabrikat waren. Das Attentat kann.daher als Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen den Orgesdh-Leuten, 'den ungarischen »Erwachenden« und italienischen Fas z i s t e s aufgefrßt werden. Zu der vc*a der Polizei .eingeleiteten Untersuchumg hat nach den bisherigen Erfahrungen trotz der gegen teiligeti VersicheÄtng des Grafen Bethlen und des Ministers des Innern Grafen Kleb e! sberg, niemand Vertrauen. DÜe Orgsue der »Erwachenden Ungarn«, allen voran »A Nep«, nehmen die Attentäter in Schutz, indem sie erklären, daß sie von den jüdischen und 1 i n k s s t e h c nd e n B o ni ben werfe r n gelernt hätten,und daß eigentlich ihre Lehrer zu bestrafen wären. Dasselbe Blaut hält sich auch darüber auf, daß die Mitglieder der verschiedenen ausländischen Missionen gleich S.,April 1922 tör. 1144 nach dem Attentat am Schauplatz des Verbrechen) erschienen seien und sich eifrig No-tizen machten}) Diese Diplomaten seien, so klagt das Blatt, von de» Feinden des Vaterlandes gerufen worden und man könne sich nun denken, wie entstellt die 1 Bericht^ über den Vorfall in die auswärtigen' Zeitungen g&J langen werden. Auf solche Weise wird das Vo!l| selbst angesichts dieses Von christlich nationaler Seite begangenen Venhredheins flicht gegen die Urhoba’ sondern gegen die Olpfer gehetzt. Budapest, 5. April. (Un». Tel.-Korr.-Bur.) Heute isj der 70jährige Architekt Simon Goldberg seinen bei der Bombenexplosion im Elisabethstädter Klub erlittenen Verletzungen erlegen. Alle politischen Versammlungen bis 18. April verboten. Budapest, 4. April. (Intel.) Wie „Nepszava“ meldet; sindalle politischen Versammlungen wegen der Hoftrauer bis zum 18. April verboten worden. Die Regierung be* absiphtigt auch die Wahlen von Anfang Mai aut Juni zu verschieben. , . . . Tschecho-Slowakei. Die deutsche Minderheit. Prag, 5. April. Die d e n t s c h bü r g e 111c h e ü Abgeordneten der tschecho-slowakischen Repu«* blik haben dem Völkerbund eine Denkschrift über* sendet, die sich gegen das System in der Behandlung der Minderheiten und insbesondere dfer Deutschen in der Tschecho-Slowakeä wendet und die Einberufung einer aus richtigen Wahlen hervorgegangenen National-. Versammlung verlangt, die eine Verfassung an Stelle der jetzt bestehenden, welche den Minderheiten auf-, gezwungen worden, sei, auszuarbeiten habe. Weiters wird, die Forderung a”bestellt, daß das SprachengeSetz und das Schulgesetz eb du falls durch neue Gesetze ersetzt werden sollen. ' Polen. Toleranz nnd Gleichberechtigung. Wie uns aus Warschau berichtet wird, hielt des bekannte polnische Professor Baudouin de Cout. toanais einen Vortrag über »Toleranz, Gleich berechn tigung und paß-Naliona.'l'täien«. Im Verlauf‘'seiner Ausführungen wies der Referent auf den Bolschewismus . in .Rußland als-historischen Racheakt .ür die Intoleranz , ‘und Unterdrückungspolitik der Zaren hin. Der Redner fuhrt hierauf, einen Vergleich mit der polnis-chon Ge* sdlSchaft durch und tadelt alle jene Schichten, die irnmer. zu behaupten suchen, daß sie tolerant seien, ‘ jedoch in Wirklichkeit das Gegenteil beweisen. Als Bei weis 'der Intoleranz zitierte! der Vortragende die pol« nische Verordnung, wonach in den Reisepäßen die »Na. tiomalität« der Bürger angegeben werden muß. Dieses : System gleiche, dem des ehemaligen Rußland, welches immer wissen, wollte, wer ein J-u.de ist, ,.i um ' ihn,,,eventuell in., den., Ansi^dlungsrtiyon : zu vejr-. schicken. Heute sei' diese Maßnahme, nicht yrehr notig, Polen müsse daher eine Politik d,er Tolorapz, Gle'chbrechtigung und Gleichwertung aller Nationalitäten einführen. ' Wie sehr sich gewisse Kreise aia .diesh MäHrtnüitg hkl'ten, beweist die Nachstehende Meldung :;'Vör öifli»Ch, Tagen fand in Jaroslau eine Versaflunlütig - derantl-. semitischen >Rozwoj-Organ:sation«, auf der der Eisen* bahnteamte Krzysztofowlcs referierte, : Statt. Rödner forderte die bei der Versammlung.anwesende Mitteise h u 1 j u ge n>d auf, der Rozwoj-Organisation beizutreten. Uriter dem Eindruck seiner Ausführungen und a u l W e i s u n g d e r L e h r e r veranstalteten die Mittelschüler nach der Versammlung Exzesse gegen jüdische Straßenpassanten. Palästina. Die englische Gendarmerie# Jerusalem, 4. April. (J. C. B.) Die ersten Ab* tsiluhgen der englischen Polizei, die als Gendarmerie in Palästina fungieren soll, sind hier eingetroffen. Sir Herbert Samuel über seine Politik«' Jerusalem, 4. ApriL (J. C. B.) Beim Empfange des Präsidiums des Waad Leu m i erklärte Sir He rbert. Samuel unter anderen!: Palästina war und wird der Wunsch meines Herzens sein. Meine Energie und meine Arbeit gelten seinem Wiederaufleben und ssiner Regenerierung mit Hilfe des jüdischen Volkes. Lord Milner und die Araber.- Jerusalem, 3. April. (Tel. der „Wiener Mörgenztg.*) Lord Milner hat in jaffa eine arabische Delegation empfangen, welcher er das bisherige i n t 0 I e r a n t e Verhalten der Araber den Juden gegenüber vorhielt. Er erklärte, daß die englische Regierung nach wie vor an der B a 1 f ou r-Deklaration f e s t h a 11 e und*dieSc» völl und ganz durchführen werde. Erhöhte Schutzmaßnahmeniti Jerusalem. Jerusalem, 4. April. (J. C. B.) Im Hinblick au! die bevorstehenden mohammedanischen Feiertage hat der. Gouverneur General S t ,0 r r s sämtliche Prozessionen, für die nicht eine besondere Bewilligung vorliegt, verboten. Gestern durchzogen starke Wachaufgebote die Straßen der altert Stadt, die von großem Menschenmengen überfüllt wären. Anerkennung der türkischen Konzessionen. Jerusalem, 4. ApriL (J. C. B.) Die. Standard i OU Company hat ihre Vorbereitungen für geologisch«

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.