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Wiener Morgenzeitung · 1922-04-03 · Heft 1141 (3.4.1922) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1141 (3.4.1922)
Date
1922-04-03
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 Wien, Montag WIENER MORGENfcErrtfNt* Aprii \m Nr. 1141 Reparationen auszuplündern, Rußland kapitalisüschwirtschaftlich zu unterjochen und die ganzen Lasten des Krieges auf die Arbeiter aller Länder zu wäfcpn versuche. Deshalb wüßte spätestens , vZKrBhd M Genueser Konferenz eine K S nie r e n z A He r Sozialisten der Welt zmniJBcntrete.n, M die Genueser .Konferenz zu zwingen, sich j$t dringenden Arbeiterfragen zu beschäftigen. ln einer scharfen Erwiderung erklärte der belgische Sozialistenführer V a n d e r v e Id $ ais Vorsitzender der Exekutive der Zweiten Internationale, daß.die Frage, ob kyit der Dritten Internationale gemeinsam gearbeitet werden könnte, davon abhänge, ob die Herstellung gegenseitigen Einvernehmens und ehrlichen Vertrauens von vornherein garantiert werden könnte. Die Bolschewiken müßten klar zum Ausdrucke bringen, ob es ihnen auf die Einheit der internationalen Arbeiterbewegung ankomme. Sie müßten ferner erklären, ob sie den Randländern Rußland? F r e iheit und Se!bstbe§timmu»g?fCPht lassen wollten, insbesondere Armenien» der Ukraine und Georgien. Auch sei an ein Zusammenarbeiten mit den Kommunisten nicht zu denken, solange die russischen Sozialdemokraten im Kerker schmachten müßten. — Nach einer Rede J a u r e s (Arbeitsgemeinschaft) erklärte der Bolschewik R a d e k, daß die Bolschewiken zu Vandervelde , auch nicht das geringste Vertrauen hätten. Wenn der königlich belgische Vandervelde die Bilanz der letzten acht Jahre ziehen wolle, so wären die Kommunisten* dazu bereit, er hat den Frieden von Versailles unterzeichnet und die Verbrechen in Rußland gedeckt. Vanderveldes Bedingungen Gezeichnete Radek Als plumpen Einsehüchterungsversuch. Was isfs mit Rosa Luxemburg, mit der Ermordung der 15.000 Proletarier Dontsvil, mit den ermordeten Kommunisten in'München? Pie Verhandlung wurde hierauf auf Montag vormittags vertagt Kommunismus 2uj<j Privatfegipilut Ay neue Rede Lenins. Moskau, 30. Marz, (WM.) Be] der bei bröffnupg des 11. Kongresses der kommunistischen Partei gehaltenen Rede sagte Lenin unter anderem..* Pie wirtschaftlichen Fragen seien viel?u kompliziert, um auf einer Konferenz gelöst werden zu.können, ßmm könne nur die presche für eine Reihe neuer Kon1* ferenzen legen und eine Etappe auf dem Wege beiderseitigen Nachgebens bilden. ln der Frage der Anerkennung der Schulden sei eine Gegenreehnung in Aussicht genommen, wobei namentlich die von Frankreich dem General Wränge) abgenommene und teil in die französische Marine eingereihte Schwarze Meer-Flotte eine Rolle spielt In der inneren Politik seien drei Aufgaben zu er* füllen: Das Hinarbeiten auf die Schaffung eines Ausgleichs, wo dieser noch nicht gelungen sei, das Problem der Bauernschaft und die Wahrung der kommunistischen Formen in solcher Weise, dal trötz der Zusammenarbeit mit dem Priyatkapjtalishms' und ungeachtet des Ausbaues 'des Staatskapitalismus die Verwaltung nicht den Händen der Sowjets entgleite. Im Anschluß an die Erklärungen, die er bereits früher auf dem Metallarbeiterkongreß abgegeben hafte, betont Lenin, daß der Rückzug vor dem Kapitalismus beendet sei. Die Parole für das Jahr 1922 müsse dahin gehen, Männer, zusammenzubringen, um die zu verwirklichenden Pläne zu überwachen. Die Vorkriegsschtaldea der Lodzer Industrie. Warschau, Z. April. (Polo, Tel*-Ag.) Aus Lodz wird gemeldet: Per Verband der TssrMndMrielltz» hat ejus Delegation nach London entsendet, die beauftragt jgt, mit den englischen Gläubigern in Sachen der T i I g u o g der Vprkriegssebuid«» Verhandlungen anzubahnen. Pies« Schulden resultieren aus den Rsmbourskrediteu, die zm Ankauf von Rohstoffen seinerzeit seitens der Lodzsr TsMlnduMeiiev in London aufgenommen worden waren.. Die Schuld beträgt ungefähr Vif Millionen Piun'd Sterling. 8s M Hoffnuug Vorhände», daß die Verhandlungen zu dery erwünschten Ergebnis führen werden, so daß die ypr hem Kriege regen Handels» bezfehungen zwischen der polnischen Textllißdusri« und England wieder aufgenommep werde» dürften, Der französische Kredit für Oesterreich. Paris, 2. April. (Tel. der 9Wiener Morgeiizeitupg".) Nachdem der Finanzausschuß bereits die Vorlage bezüglich des Kredits für Oesterreich genehmigt hat, wurde die Vorlage vor, jhrrer Erledigung im Plenum über Wunsch zahlreicher Deputierter noch an den Außenausschuß geleitet, der nunmehr die Vorlage ebenfalls einhellig angenommen hat, so daß Ihrer Erledigung im Plenum der Kammer nichts mehr im Wege steht. Die Rückieitung der Vorlage an ' den Außenaussehuß war lediglich auf Eifersüchteleien zwischen den Mitgliedern der beiden Ausschüsse zuräckzufülire». Ministerpräsident P o i tt c a r e gab im Außenaussehuß alle gewünschten Erklärungen, so daß nunmehr mit der Erledigung der Vorlage aller Wahrscheinlichkeit nach noch vor Ostern zu rechnen sein wird. Per Kampf der Bankbeamten. Eine Einigung wahrscheinlich. Während am Samstag vormittags die Situation m kritisch war, daß man mit der Möglichkeit eines , Mitteilungen bus 4em Publikum. Der für heut«» 3. April, ln der »Polnischen Schul“ angesagte Vortrag finget n I c h t statt» da Herr Ober» rsvpjner Gteoer erst heute in da» späte» Nachmittagsstunden Mer eintrifft. Per für morgen, 4. April, m 7 Uhr abends im Hotel kontinental angesetzte Vortrag wird I dagegen bestimmt abgebalteq. Lehr« Jägerwässha ÄL ftlheii Mßtmep9Wieü,I.,J{0li!meß$ergti33e 8 Streiks der Bankbeamten und Angestellten rechnen mußte, haben sich mmiiteJba)' fläjCÜ dem Demonstrationszug der Bankbeamten die Gemüter, beiderseitig so weit beruhigt, daß.eine Einigung zustande kommen dürfte. - Die Bankdirektoren haben ihren prinzipiell ablehnenden Standpunkt gegenüber den Forderungen der Beamten aufgegeben' und sieh bereit erklärt in Verhandlungen einzutreten, die Dienstag beginnen sollen. Bei diesen Verhandlungen wird es sich 'in erster Linie um die von der Beamtenschaft dringend erhobene Förderung einer grundlegenden Besoldungsreform handeln und es ist die Möglichkeit der Erreichung einer mittleren Linie einigermaßen gegeben. Kmupfstimtmiijg In den Staatstheafern» | Kündigung der Deberstunden, '-? Bevorstehende EinsfeHnng der prpbearbeif ] Zu der morgigen Vollversammlung der Personale i der beiden Staatetheater in der Oper wurden die'gej samte Regierung, Nationalrate aller Parteien, die StaatetHeaterverwaltuhg und die Direktoren 8 r e u e r,! Zehalk und Wij dg ans geladen- Dis Staate tbeaterangestellten bereiten einen energischen Kampf m ihre Altersversorgung vor, Sie fordern eins offizielle Regtemngeerkiärüng, die. die Erledigung der Pension»- wf&rm noch vor den -Ferien garantiert Welche unabsehbaren Folge» die gegenwärtige Bewegung unter den Steatetbeaterangestellten noch zeitigen kann, beweist der Umstand, daß die l e \ s t u h g von U e.b e r- Mun.de» den Direktionen vom heute ab gekShdlAt wurde. . In der morgigen Versammlung werde» die Bei triebsräte den Antrag stellen, sofort in den beiden Staatetheatern jede Probsarbeit zu verweigern. Sollte die Regierung nicht bindende Zusagen über die rascheste Erledigung der Ajter§ver&Qrgung$vorltegen . machen, denkt man daran, noch schärfere Maßregeln zu ergreifen, die jedenfalls dann eine dauernde. Störung der Betriebe befürchten lassen. \ den Schwindelgefühl, der Mattigkeit, dem Kopfschmerz» da.s oft ttnsHUbare Erbrechen it» Vordergrund, das so heftig bei »ervösev, Schwächlichen Personen aubrete» kaa», daß eine hedrohTche Herzschwäcbtfng die Folge ist- Eiy U-nangenehmer Zustand ist die begleitende Verstopfung, die einer besonderen Aufmerksamkeit‘bedarf. E$ ist klar* daß die Seekrankheit bei bestimmten Personen zu schweren Gefahren für das Leben führen kann. So kann ein bereits vernarbtes Magengeschwür leicht wieder durch den wiederholten Brechakt nute brechen. Bei, fortgeschrittener Lungentuberkulose oder schwerer Arterienverkalkung kann es zu lebensgefährlichen Gefäßzerreißungen kommen. Wenn man auch nicht allzu streng sein wird bei der Erteilung der Erlaubnis fürgrößere Seefahrten, so muß man die angedeuteten Gefahren doch im Äuge behalten, um in besonderen Fällen Einspruch gegen eine größere Seefahrt eines Schwerkranken zu erheben. Die gleichen Bedenken muß man bei Schwangeren haben, da die Schiffsbewegungen leicht zu. Unterbrechungen fuhren. - lieber das Wesen der Seekrankheit ist seit alter' Zeit viel geschrieben -worden. Während die einen den Zustand, als seelisch bedingt auffassen,, wollen andere das Leiden auf eine Störung der verschiedensten Korpsrorgane beziehe»; Manche Autoren verlegen den Ursprung der Seekrankheit tn den Magen-Darmkanal und erklären die Erscheinungen mit den durch die Schiffs* Schwankungen hervorgerufenen Zerrungen der Eingeweides Viel wahrscheinlicher Ist die Annahme, daß es- : infolge der Bewegungen auf dem Wasser zu. Gefäß« zusaromenziehungen und zu. begleitender Blutarmut im Gehirn .'kommt, wodurch die bekannten Folgeerscjiei* Düngen, wie Kopfschmerz',, Schwindel, Erbrechen, eintreten. Dafür spricht auch die meist auffallende Bläss« der Befallene». Eine, gewisse Berechtigunghat auch Jene Theorie« die eine Störung der ins Kleinhirn und ins innere Ohr verlegten Gleichgewichtsorgane für die .Seekrankheit verantwortlich macht Bei überempfindlichen Personen, tritt ein der 5ess krchrk'heU ähnliches KfÄflkheitsbjld schön heim ßehäü-. kein, Karussellfahre» oder bei WenbzhntehNen auf; auch der eigenartige- $chiffsgpfiu,eb kann Uebelkeit und Unbehagen auslösen, r; . Da die Ursache der- Erkrankung nicht mit Sichen* halt bekannt Ist. so ist dis Bekämpfung der. Seekr-flk* . heU kehr erschwert. Es handelt »ich Jedenfalls darum, dis SehHIsschw^nkungen auf e‘.» Minimum herabzusetzen-, Pie mederne Schiffsbä^techuik .sucht dies durch be$cn-> deren Bau des Schiffbauern und. durch verschieden* ' änlgö Kiele zu erreichen. Vom Idealzustend, dem Aufheben der Schlffsschwaukunge», sind wir «och. weit ■ entfernt. - km geringste» sind die Schwankungen gegen,, die Mitte de? Schiffes hin, weshalb1 zentrale Kabine»-für; Empfindlich«'' -vorzuziehen sind. lAuch ist das ruhige, - horizontale Uegso auf;dem Deck; mit aufmefksaMr Beobachtung der Schiffsbewegung zu empfehle», um die Orientierung iip Raume nicht zu verlieren; . Was die Nahrung betrifft, »« werden, feste Speisen am .horte» vertagen. Wo» den vielfach angegebene» Medikamente». wirke» am besten die die Gehiirhrejzung heräb* -seienden Mittel, Wie Brom und Veronal. y. - ■■ - * Der Kteu^eubufg^r OpörrabHlner in Wien, Da laut telegraphischer Mitteilung Hern Oberrabbiner Dl4 ß » e r erst heute io den späten Naehmittagsstunden hler efhtteffen wlrd, e n 11 ä 111 der tlir heule ängesagte Vortrag ii» polnischen Betiiaus. Der für morgen, 7 Uhr abends, im Hotel Coitlnental angesetzte Vortrag des Oberräbblners findet selbstverständlich statt. - . . - * Von einem Hunde gebissen. Am 31. v«. M. um V21 Uhr mittags kamen auf einen Stadtsehulzwachniann im j Stadtpark drei" Knaben zu und teilten ihm mit, daß in der J Nähe’ dss Donauweibchens ein Altersgenosse von einem 1 schwarzen Hund gebissen worden sei; den Habe eins j Frau wohl an der Leine geführt, doch poll Ihm der Maulkorb htiiuntergehängt sein* Der Stadtschutzwachjnano wls» , die jungen an, den g^bissenso Knaben zu Buchen, während er selbst sljfc auf die Suche »ach der Frau mit dem Munde machte, . Er .konnte die Fran nicht linden, doch sind auch die drei Krfaben mlt dem gebissene;) Kameraden nicht,’ins Wachzinimer Museum, wohin er ste bestellt, gekommen. Zur Aufklärung des Falles werde» die drei lungen, dsr -geb:5§?ne Knabe und die Frau mit dem Hunde ersucht» sich - bslM ' Stadtkommis^ariat zu melden. Briefkasten der Redaktion. Moses Trau» Stimialau» »Doar Hajom^, Jerusalem, Adresse genügt! HiHel Herüng, Sarajevo. Wenden Sie sich an Pr, s. Bernfeld, Wie», Nil,, Suppögaeie lP. — Abonnent öb8S. Sie sind selbstverständlich zuaj Häuserkauf berechtigt, pig Vermögensabgabe-Verpflichtung erstreckt sich natürlich auch auf Irr Oesterreich lebende Ausländer. — M.. F. Vor dem 4. d, Mgeht ein solcher Traoeport unseres Wissens dient, Frage» feie io der ostgaltelsehey Deligatio», Taborstraße 20a, nach, Wir „tzsoksn darauf aufmerksam, daß briefliche Anfrage« in der Regel uur im Briefkasten beantwortet werden können. , Der Hausarzt. - Ltebtzf ttkmlsvi8se. . - ■%.; Auffätlftnderwetee beobachtet ma» in letzter , .?;eine.Zunahme der von wütender, Tiste» gahiksen?» . Personen. BekLnntlteherkranken ’ an .W.üi. in. .erster . Liji/.e Hunde. Von diesen erfolgt die Uebertragung der’ Krankheit bei der bekannten Feindschaft zwischen. Hyndfen und Katzen leicht auf letztere. Aber auch die - anderen Hausttere, Pferd, Rind, Schaf, ja selbst Hühner, können ein. Opfer .der Hundswut werden. Jeder Biß von einem Hunde — m der Großstadt ' handelt es sich meist nur um dieses Tier — soll als verv dächtig gslteo Es soll sich daher jede gebissene Person, um sich gegen die etwa vom Hunde auf den Menschen ühv'^rAgene Wut zu schützen sofort .elficr Schutz« impfttn}: zu unte.rr/eherj, die ln W!sn im Rud.olf$«S-rj<at dutth/'-efü.hrt wird. D'.\s soll insbesondere d2"-n geschehen. wen-rj es nicht gelingt, den Hund durch einrn Tierarzt zu unter5uche,n urd zu beobachten* Fin wirk» lieh .der Hvudrwut verdarbii*6B Tier soll ma» töten und zur Untersuchung r>r Behörde übfrrebon-?n den Vgränderurigen?m Gehirn und verlängerten Mark wird. , mikroskopisch die Di-gnose festgwtcllt I Die Schutzimpfung muß, wenn -der Hünd be-b»; achtet werden kann, n’cht sofort vorgenommon werdsn^ da die Zeit vom Biß bis zum Ausbruch der Krankheit beim Menschen drei Wochen b.H mehrere Monate dauert, Selbst von wutkrankeij Hunden Gebissene können in seltene« PäMf« vo« der Krankheit verwhoit werdeo* Besonders geführlicti sind Verletzungen, b der Nähe größer Nervcastemmc. ■ ' Wichtig Ist die richtig« Behandlung der Wunden. Dieselben müssen gut desinfiziert werde«. A»L ^s*eP eigner «Ich hiezu Karbol* Auch werden Umschläge n?|t ‘Formaldehyd empfohlen. Trotz bester Wu-nddesinfektiotz Zoll ' Hch jeder gebissene Mensch der Schutzimpfung unterziehen. . , Redigiert von Dr, S&nel Beer. Die SeaUfonKhdt. Eine Erkrankung, 4fe bei Schiff-reisepden in eigentümlicher Weise auf Mit und schon seit dem Altertum gut gekannt und studiert Ist, ist die Seekrankheit. Fast alte Menschen werden bei einer länger dauernden Feefahrt von der» Leiden ln mehr oder minder ausgeprägter Form befallen. Säuglinge und kleine Kinder bleiben im allgemeinen verschont, was man auf den Mangel an Raurnvoritellung zturückführl, aber auch ältere und schwächlichere Leute, um die man gerade während einer Ueberfahrt. über das große Wasser besorgt ist, sieht man oft weniger stark von den unangenehmen Erscheinungen de>r Seekrankheit beiäs igt werden Das Ueberstehc-n der Krankheit verleiht einen gewissen Schutz, doch dauert die größere Widerstandsfähigkeit nicht allzulange. . Was dm KrapkheitsbikJ betrifftesq steht neben dem’ meist, schon bei leichten Formen in Erscheinung treten- Freiy lttd1bche Volfc8btthne Oactsplfcl Im LoatspieUimitei' 45S&0 Haut« ä V» 8 Uhr abends: Schausp. in 3 /'kt. von GOIIDIN AerztHchßf Fra?eRa$tön. Wimmerin. Dies« sind meist kein ausgesprochene« autleiden, sonder» der Ausdruck einer Allgemein» örtfng im Körper, w.erhalb ich die Untersuchung duTch nen praktischen Arzt auf Blutarmut, Darmstörung dgl. zuerst empfehle. Dieser wird den» die «ptrge. Kuf»;t verordnen, — Abonnent 191$. t, Gegen den Fett glanz;r Haut empfehle Waschungen mit Salizylspltltup. Gegen abstehende Ohren gibt es ein operative« Ven» hren, Resultate sollen gut sein N B. XX. Wem» e ^:e Artikel im »Hausarzt«- rege'mäßig verfolgten, ürdefi Sie den Aufsatz über Haarausfall gs'ese» habe« teschen $ie einmal wöchentlich mit .Kaliselfengeist. -?? räutigam. j. Operative Behand'ungi s, Auf so un« lipigs Fragen /läßt sieh ' schwer antworte». -*• S. 34* Lassen Sic die Frau von einem Facharzt unter» ich?n, um die Ursache des geringen Haarwuchses festisteilcn — A. Weteste rt* Empfehle unbedingt die ■ztliche Untersuchung der.Kiroften, da die Feststellung > gutartige eder bösartige Geschwulst, wichtig ist. ■-* eoaau j. Diese Mittel-sind wirkungslos 2. Lassen Sh ch we"<?n der Nervosität behandeln. — San Rcma eben S:e für fcin:ge Wochen m eine FelUnetalt und sehen Sie e;ne Ruhe- und hydriattsche Kur durch. Sil erden dann von allen Zweifeln genesen,

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