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Wiener Morgenzeitung · 1922-04-02 · Heft 1140 (2.4.1922) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1140 (2.4.1922)
Date
1922-04-02
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Sara t Men. Sonntag WIENER" MVR GENZlITUW 2. April 1922 Nf. 1140 Tagesbericht. Die freibleibende Sommerfrische, Es lat im Wiener M'ittel'Sittamd gute, allte Tpadi^ tion, schon im Vorfrühling mit den Sornnnenplänen Lu begiir.nen. Wenn in dien Oberschiichiüen döe R-oi.se an die Nordisee, der kleine Abstecher m die Schwerz öder die Norwegem-T©uir keiner lofiigem Erwägung und Vordere klung hediu-rfbe, no beganrn der Beamte, der Lehrer, dbr Arzt, der Klieimikiaufmainu schon' m, Februar, für sich und seine Fcimilie Auoscham nach feinem geeigneten Erboluintgsort z<u ballten. Wer darauf. angewiesen wer, ^Samisitiag abends mit .'dem »Ehemänner« Zug in die Sommerfriische ztu fahr.&n tjr.d Montog früh zurück nukehuen, 'begitiiügise sich mit den kleinen Ortschaften kn WienerwaHd; wer &suf ein paar .Wochen Uirfizrdb rechne!! keur/ie, der schleppte Reiseführer und Fcf'.np'läme tenbe; find begann eiV'en regen Briefwechsel mnt sämtlichen At’ipen'ländern samt Böhmerwold und Hobe Tatra. Da wurde verglichen, berechnet, erwogen, die Reize dar Kärtoer Seen gegen die Buttenpreisc veti Fradn gehallten,. einem eihi; die Schönheit der P'öhr* miten, ander er serts der Geflügeloeiichtiucn Böhmens k Erwägung gezdgen un«d Emde März dia war der P-lian bis in seine ■ tezten 1 EmfeelheiVen ' festgefügt and jung, und alt ••genoß selig die Vorfreuden •■ dies Bcirtiners. Daß mein um -diese Zeit m einem Abirchj'uß gelangte, weg auch unbedingt notwendig, dorn wer später kam, der mußte sidh rniit dom begnügen, was ü'fcniig gebkeben f war, umd «dtais war ewar gewöhnlich di:is Beste, afoeir auch des Teuerrite« fAil. io tet Eiio n*ct, und diese EiV ist das eimzige, was uims von den elnistriig-em -Zeiden geblieben, ist. Alle Gartwotc, Paniskfmsmü'fper, Hoteiliiers vertkhemn auf jede Anfrage mir eines: Es -ist höchste Zeit. Höchste Zeit, zu mieten, sonnt kommen die ieurtsdhen Mcutk, die T ..oh e chenkrtnien und am Ende gar die Fmtn/kcn umd Ho fiamdguiiden. > Also : mw> Fdhnell mieten. Was die Fache koren wind,' kann zwar mernaud sagen, .dtecn. sämtliche. Wirte sind *freibleibend«. Die Preise, die ais. Wafonsichetn/ iichikeit genannt werden, machten jedem jiadtäs .Haar ö’.-jf .dem mütitektäimdtsiahen Kopfe zu Beuge stehtem. Die »billigen« Gute verlangen : 5000, atuidh' 6000 Kr*cnen. für den Tag, Tirol erklärt, .es uni"er 8000 überhaupt: nicht leisten zu können. Die Mittel* Itandisheiane, lotizter Hort des gequälten geiZügen Areiters, sind alle überfüillt. können für dlie erjgenitfechen Sommermonsde niemanden mehr siufmdhmen. pür Soimmterwohimingen wenden Tofl’-iauJsipreist: ^©rliangt, 150.000 Knctmen für ein Zintmer und eine Küche muß noch ab bescheidien heitnadtfet werden. Felhrtiverständi! ich sind sudh dieoe Preise freibleibend, wie die FaEinprer.se, deren Erhöhung man tcr der Urbribszeit mit Sicihterf.ueit erwarten darf, Ivie die Kosten von Bädern, von Ausflügen., von lem ganzen Drum und Dran, diais niuin eumäil vn* bedingt zur behaglichen Sommerfri-icEe gehört. Das Mieten eines Soimmerquartiers ii?t nidht mehr noch Weniger aiis ein Sionurig ints Dunkle, wo es am efteliurf.sieilisten ist Fs ist aMes ungewiß, aillos d'ef-tmbari dies freib-eibrnd Das einzige, was fesitiste'ht, ist, teß der abgehei'izte, überreizte gefettrige Arbeiter Ivis -se'ne müde, gepkig'e Hausfrau arch beuier auf lie Femmerfi-b'C^e verzichten muß. Berg und See,. Wald und Feld, linde Sommerluft und sonnen - beglänzte Wietel sind auch foeuier mir für die, die Bit — fr ei bleibenden Eimmaihmen rechnen Ikö^ner». ■ - J ' . ' M. Überprüfung der Wohnungssuchenden, Stadtrat Weber hat kürzlich eine neue Ueberptüfung der Wohnungsuchenden angekündigt. Wie verlautet, werden über. Verfügung des Bürgermeisters alle beim Wohnungsamt vorigemerkteu VVohnungsuchenden, deren Ansuchen bereits als bevorzugt in die Gruppe I eingereiht wurde und .denenauf Grund ihrer Meldung bisher noch keine Wohnung zugewiesen würde, auf gefordert» sich wegen Ue'berprüfung ihres derzeitigen Wohnungsbedarfs neuerlich änzümeldem. Die Meldu*ng wird bei den Konskripttonsabteilungen des betreffenden Berichs, in dem der Wohnungswerber zur Zeit der neuerlichen Anmeldung seinen . Wohnsitz, hat,, .erstattet werden müssen. Außerhalb Wien«' wohnende Wohnungswerber haben sioh bei der KomskriptiaBrsabteilung des achten Bezirks anzu melden. •’ Zur Anmeldung ist unbedingt mitzunehmen: Die Bescheinigung über die erfolgte Einreihung in die Gruppe I der .Wo^ujagswerbe# Amtszeugni&se, wie Geburts-, Heimatumd Trauschein, AnsteUungszeugnis.se, Gewerbeschein, Bestätigung des Dienst* gebers über das Dienstverhältnis, Geburtsschein der Kinder, Meldezettel ipsd iEinkaufssOl:ein aller in der Wobnumg anwesenden Personen, gegebenenfalls bei n amtsärztliches Schvvangerschaftszeu-gniS» '. Inval' ditätsurkunde usw, Ferner ein Nachweis, seit wann sich der Bewerber in Wein aufhält (Schulzeugnis, Arbeitsbuch, Dienstzeugnis us-w.). Die Anmeldungen erfolgen in der Reihenfolge der: Nummern der Scheine von 8 bis. 2 umd v^n 3 bis d Uhr, und zwar am iOi d. M. von 1000 bis 9000, am ii. d. M. von 9001 bis 18.000, am 12. d. M. von 18.001 bis ’ 27.000, am 13. d. M. vom 27.001 bis 35.000, am 14. ,d. M,, von 35.001 bis 43.000. am 18. von 43.001* bis 51.coo, -am 19. d. M vru s;i.oot bis 60.000, am 20. d. M. von 60.001 bis 69.000. am 21. d. M. von 69.061 bis 82.000 und am 22. d M. 'B^.ooi- und höhere Nummern. Wer die Anmeldung nicht erstattet, wird von der Liste der Vorgemerkten gestrichen. Vom 10. bis 30. .April werden treues Vormer- 'kuingen auf Wohnungen nickt entgegen gen immen. Vom 2. Mai augefangenwerden Anmeldungen nur bei den Konskriptionsämtern der magistmtiscilien Bezirksämter von 8 bis 2 Uihr angenommen. Eine Bankbeamtenversammlütig. ln der Volkshalle des Rathauses fand gestern eine Massenversammlung der organisierten Bankbeamten "statt, zu der die Teilnehmer nach Banken geordnet erschienen. Die Versammlung erhob folgende Forderungen : Einteilung hach Gehaltsstufen und nicht nach Dienstjahren, Erweiterung der vm-geschlagenen Stufen Ober das 25. Dienstjahr hinaus.’ Erhöhung des Angebotes der Bankdirektoren über das Vierfache des Septemberbetrages hinaus und die in. der Besoldungsreform erhobenen Forderungen: Urlaubsgeld, Remunerationen, Krankenversicherung, Pragmatisierung der Vertragsangestellten usw. Abgeordneter A I 1 i n a feilte mit; daß ‘ die Betriebsräte der Beamten dem Bänkenverbarid ein Ultimatum gestellt haben, wonach die Verhandlungen über den Kollektivverträg in dieser Woche zu beginnen haben und in, der nächsten Woche beendet sein müssen. Ein Palästina-Aufbaufonds der Agudas- Israel. - Wie diic ägypEi/siähe Preisse m'cl'dtet, faind hier victr eimiigcm Trigen eine Siiitizuinig' des voirbereitandeb A'Uissdl-iCBises, des vor ,einög-eir Zeit gescEoffenen Keren H a j i sc-h u w staitt, der dis eiitre Konkuvrreiniz zim Kercrn. Hajessod geiducht izit.' In dieaj» Si'tizTjmg wurde d*!e endigü.litiige Grünidtuimg der Keren Hajischiuw Coimpia'ny Liimited mä: dom Sitize im London besclii!essen, di'ü Stiailiuit ain’gen'Ctm'men und ein Venvai't-umgamt gewäh'lf. Die Aguddi betreibt die Scimimiliumgen für dhu Keren^ Hajischuw Sdhon seif ' längerer Zeit, mut welohem Erfolg, ist birf-er nicht .gcmiou bef emmgewcmckn.' 'Ebenso fehJIft ern wirtechaftl.ioh'es Pro* .grammi für di:e geipkmitein Ahbeiitein völlig; hieiü'' er hi:>t mc» sowc/.i! vom dem Rabbimierm wie; von den »Laien«, der jüdttßdi-orLhod'oxen HocCiaticilie nüohts Konkretes vernommeo. Die Not der jüdischen Kolonien in Südrußland. Moskau, 31. März. (J. C B.) Das furchtbare Elend in den jüdischen Kolonien in Südrußland wächst von Tag zu Tag. Die Kolonisten verlassen ihr Hab u p d Gut und fliehen, indem sie alles zurück« lassen,, was ihre Bewegungsfreiheit behindern könnte, Nicht einmal die Kinder wurden mitgenommen. In Kriworog wurden 150 verlassene Kinder registriert Das Barometer. - Ein Sachverständiger hatte einem Manne den Rat gegeben, es beim Teleiphon doch lieber mit Sanftmut und Höflichkeit zu versuchen; Man käme vier leichter zum Ziel, erspare sich und. anderen den Aerger urtd es sei doch auch vom sozialen, sittlichen und ästhetischen Standpunkt ... na, Nvas eben Sachverständige sagen. A,!?o. ver-uohte es mein Mann mit Sanftmut. Die Repa« ralur kostete 156 Kronen. . Das schien mir etwas viel, und so nahm ich die Vet« waltung der Samftmut in eigene Regie. Bis an die Zähne mit MiC-de bewaffnet, näherte ich mich schmeichelnd dem schvvai-rzen HöKenschlund. Der Kampf begann. Nun weiß ich; weiß es ganz genau, daß Telephondamen sich »;oht nur aus angeborener Begeisterung für ihre Arbe t niemals miteinander unterhalte^ sondern daß es auch vom -technische^ umd Betriebsstandpunkt einfach unmöglich, aber ganz einfach ausgeschlossen ist, daß sie auch'nur drei Worte miteinander wechseln. Das ist uns ja, wie gesagt, so fest ims Bewußtsein gehämmert worden, daß ein Zweifel daran nicht möglich ist. Es kann demnach ja nur eine Gehörshalluziation seim, sozusagen eine telephonische Fata morgana, die1 mir vor* gaukelte, ich hörte: ». . * und da hat mein Bruder die Wickelgamaschen genommen und hat ihn damit fest« gebunden, weißt, nur so zum Spaß — — welche Nummer? — und der Redlinger, ist hergegangen -* Nummer? — 95615 r— und hat ihm das Kapperl über dl« Ohren — 63227 — nein, Fräulein. 95616.— Aber loh sag* ja ohnehin: 92721 — nein,' Fräulein — kracks-.c D e Bekanntschaft von 92721 blieb mir versagt, denn die Ver*. . bindumg war nicht ganz gelungen. Also nochmals; * Fräulein, ich bitte dringendst : 95615.. Meine Mutter hat gesagt: Na, das^wirst dir schon noch abgewöhnen — Nummer? — Bitte, liebes Fräulein, es handelt sich um eine äußerst wichtige Sache, ich bitte, verbinden Sie mich doch. — Aber der Doktor sagt, es ist bestimmt keines Entzündung *-' ich verbinde Sie ja fortwährend, wenn Sie nicht ' telephonieren können « — Als mein Mann meinen Seelenzustamd bemerkte» eilte er herbei. :»Das werden wir gleich, haben,« sagte er. Wir hatten e? auch wirklich gleich; Die weiße Scheibe fiel nur mehr zur Hälfte herab. Man mußte mit einem Papiermesserimmer ein bißchen im. Apparat herumkraibbeln, dann ging es wieder^ Also bekam das Papiermesser seinen. Platz neben dem Te!ephon->Notesc, wir krabbelten und alles war sehr schön. Aber der Ehrgeiz ließ mich nicht ruhen.. Ich rief die »Störung« an und setzte ihr den Fall auseinander. »Wirduntersucht werden,« drang «ea drohend zurück. Da ich nadidrückdichst geltend gemacht hatte,, daß es sich um das Telephon eines Arztes handle, kam schon drei Tage später ein Kontrollor. Er ae-gte sich sehr enttäuscht * ..daß. .der Schaden vom Apparat uteht-dn ider; Leitung liege. Er sei LeiithrigsfäC'hmann, aber er werde schon den Richtigen schicken. Der Richtige, der drei Tage später kam, war ebenfalls unrichtig. Immerhin zeigte er .sich aber der Situation insofern s gewachsen, als er den Apparat in /seine. Bestandteile zerlegte und dann dem aufhorchenden. VoC'ke bedeutete,, die Sache sei ganz klar un,d er/habe"’es sich gleich gedacht, daß ein Leitungsdefekt vorliege und wir sollten uns im?» nichts. d^rau<smachen, daß wir jetzt nicht telephonieren könn'teni ^as gehe vpniber. Der Drifte hob den Schleier Sogleich,/das heißt, er schraubte alles säuberlich wieder zusammen^u-nd stellte-fest, wenn auch noch die Leitu.-g in Ordnung wäre, so könnten wir ohneweiters tele» phonieren. /Und ward, nicht mehr gesehen. Der Nächst® zerlegte und' adjustierte die Lekn'ng. Te'eiphonierea konnte man zwar nicht, aber ,der Apparat ist ia schließlich auch so' eine Zierde jedes Zimmers Der Letz e endlich erk'ürte alle se ne Vorgänger für Patzer, die d'e Leitungen verwechseln und nicht verstehen, daß der Abonnent doch für sein Geld etwas haben woli'e. Er zerbrach rni-tz Hilfe der Leiter eine Lampe und den HUI IJII|jgglBll«WBUrtMI!*UW WP»I Die Gründung der ersten Arbeitersiedlung in Palästina. (Vorbemerkung des UebersetzefS.) Anas erlmeir SchiMtemumg d'ös Arbeiters A. Bon* 6-anr alk, der ver zirka fünfzehn Jzihipen mach Ei ez fr'iae] kam umd mit m den Pi-onieren d'ar niejueit Ailbeiitergwierrtfian gohönt, we’idl^e iT.treir U-eberfceuguing,' deß Eroz T mael muir dimrdh' eigene -pirodr.i'küiive, vcmnej'jm.'lich aber' lnwd'wirtechaiftjliidhie Arlbert Aas jü'diiisdve Land wenden kann, tknreh eigene Tat At’jädfituctk vor!leihen heit. Er gehört jetzt ziur Gnupipe derjenigen Anbeifter, weWne einen neuen Versuidh jüdfechcr Koioniisai'ion reailisienen wEsn, fltrvd zwar den >M osch -a w O w d i m«. Diese Form bai ient stuf dem 'G-m.'indgediarf.<cin., es eoilile aiuf dem Boden des Jüdfocihen Na.tiictnailfonds eine jüdische BiedlHirng gesohaffen verdien, im welobior jeder Dorfrenosse sich a«u*f von \tim gepachtetem Boden diie bndwimtJschaf'tC'Xihe Anbeit nach eigenem Gtuibdünkentiorichte. Hier wie in dier K wnzah aiim'd eigene Arbeit des Siediens sowie Ansiedilung ciurf 'Naticmtb londöbodien selbs’verständHitcr.:e Vcnaaii-iset.ziuihg. Der Gegensatz zmr Kwtiizcfi besieht rnuir dfcmüri, diaß bÄ fer Kwiuizdh dier' freien Iniitici'.ii-ve die« eiimzelncn Biedil'ers tio gnit wie g-air kein jfreier Raum gewähirt bt; die liamdwintischöftli/ch'e Arbeit erfolgt ge- ^osseiniEchiaftllidh nach den Beschlüssen der ganzen Kwuizcl'i. Die Schilidening, der wir dien Arazug kN'vneihmen, ‘beziebt >.i:ich auf einen Teil des Emok fesreel (Jesreel El>ene), welchen dier Jüdische Naitianiailfomdis im Fommrer 1921 orwortben hat. Es adird hier die Reise d'er Mitgliedertdes Moschaw jDwdijm gesdhiklcrt, die sie Uinilennontmen 'halben, dien Siedlliuing» ipi'iattiz zd besichtigen «iwud über dien Ort Äsr Anfrage der tueiü-aii Si-edliSnig Besdhliuß zu fassen. Die neaue Siedd-mig heißt., »*Naiha 1 o-fc; (dier früh-ene a'itiibiseihe Name laotete »Msf railidl«). Der Schöpfor der Mosdbaw-Owdl'im-Idee ist d'er Ahbeitüeragrernom Eiie&eir Joffe, der naidh meihriäf'iriiiger pirrllctischeir umd tbecretlicher Arbeit in KtfJ/fqnnien •feit Jahrein in Erez Israel a's Arbeiter ünd li2tmdwiirtschaftil.idhier Lehrer tätig/iist. (Znlctzt im!. der vt'in Kairl Netter bn . A^ftnrige dier AlhVnicegegrün» deten .la«ndtvi'iitjscihiaf.tiliiahien Schni-le Milk weh Xsnacfr bei Jaffa). '• >, Hier; die)r Artsirtwg atas dier ScC:.iI»:ideinu«hg.seribist: »Am Morgen nacih - unserer Anktniflt naickeirtan wir trniv den ganzen Tiaig toi ft ‘ venschiedciN'sn Problemen alb/ Das erste umd hauiptisäa’i’i-che y/ar 4ie Fnage des Ortes. Folien wir ums ah ‘diesem ört festtsetzen oder die Suic-he naicCi einem anderen Otrt fertsetzen? < ftV Die Meimurgonwaren .gcteillf. . Efe geh. Genwten die' betoirtieftj daß wir einet neuen kobnisAatorhichcn Versuch zu maid'cn im Begriffe seien und daß jeder kleine Feil te unsere Niediei'liage bedeuten könne Da w-V Misere meiste Kraft an verschiedenen Ft dien unieros Laindiets geopfert haben und fast alle von vers:höeidemen Orten her von der Mcilciria zerfressen sind1, wie könnten wir um«?n einem so stark mateicrveirrerchtem P’ltatize nilodier* teiem, d'er so vieler Kräfte-für seine Am efrionferung •bed'aef? Werden' wir stondlhalten können', wenhin wnserte Kräfte ausrerid!*f?n, um diesen gdgcnitiisdhen Bau, der Mosel.«w heißt, zu erdid/tein, um hernach uivsäre tägliche Arbeit im Fielber foiltizuise'tjzcin, zutmail -da. keime Sichadhieit beistebt, daß mrin rsfcb tand. 1 auf einirrfril dien Bcd'en inis'cnd1 setzt? Wer Avelß, ob düe . z-wnistieche Organisation dtw höcfür nötigen Fummen wind nur Verfügung haben. können? Ans diesem Gründen betcmljeh die vvniyn, daß' die, wichiüigsite Fache ein gesunder 'Ort rei. An einem gesunden' Orte, wo mism niohit ^«»1® Tage in. Krau khcitfin zuibnirigen muß, werde diis.Jilngjicrlkf-it vorhanden sein, sich gelhörig emÄ.'Nchlen. Wurzel zu fafbcn. selbst wenn dia« Siedlung buItret b.'ß ratenweise wehd'e gevvä'int wenden. Diö <-r Meinung stand die .AnsMcht d'er greßem Majorität gegenüber; Seit Jtf iren sriheued wir tW'dli eitmarb Orte eins, wir aiik wacvicttn auf umiseren Arbeitsplätzen auf c.csrnt Moment, wir cmipf'audtcn Ekel vcr Jen jährlichen »Budgets«, dii-e kein' Emde uind fast keinen Zweck buben. Wir mii/sen endfi'dli aruis diesem uwml'lkahimenem Lehen herauskemmen, utts sres eigener Kraft einten eigenen Wickel sc'raffen. Es ist zwar gewiß notwemdig, daß dieser Ort gezund sei, dies: ’i’t die’ erste Bodi.n'gumg, rlber wo gibt es in unserem- Lamide den gecnimdi;m Boden, der .auf ums wrrtm würde? Emi solcher .Boden 'ros schwarzier Erde iff größtenteils ven d'er Miailaria befaihlietn. Und wir brauchen für unseren Phan nuir eine solche Fläche und wir tnün en sie gesund meteben. Audh iin dtöf »Abteilung für S'ed'living« bes.eht diie ktkre Eipsiciliit, daß der Anfang d.er Arbeit die Ausitirodkuuniig dor Siimipfe sein miwse. Dr. R u ip*p i n vensict^ert, di fl für diesem Zweck sicli im ent an Jahne diie Geld!* mittel finden werden. Und seilt wann halben wir denn begonnen, Angst 'unr dtm Fieber zu hef'en? Haben denn viele von tan« nicht auicfi hn M.ench'a» wicfti, io Kinereth und in Cbulkidla gefitebert? Urbar»

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