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Wiener Morgenzeitung · 1922-03-30 · Heft 1137 (30.3.1922) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1137 (30.3.1922)
Date
1922-03-30
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Wien, Donnerstag WIENER JMÖRGENZEITtmÖ 30. Mär2 1922 Nr. 1137 Schränkungen durch den Sejm bedeutet wohl kerne Sicherstellung der freien Entwicklung der nationalen Minderheiten. Völkerbund und Minoritätenfrage. Paris, 28. März. (Telegramm der »Wiener tMorgenzeitung«,) Bei der letztem außerordentlichen Jktra-tung des Völkerbundes wurde im Zusammenbang mit der Erörterung des Minoritäten Schutzes der Beschluß gefaßt, d-ß der Völker» invnd in jene Gebiete, die Minoritäten enthalten, spezielle Kommissäre rmr Uatersuohung entsenden soll. ■— Die Konferenz von Genua. Mailand, 29. März. (TeI.-Komp.) Der italienische Ministerpräsident de Facta wird laut „Stampa* am Abend des 8. April in Genua eintreffen, um Uoyd George und die anderen zur Wirtschaftskonferenz kommenden Regierungshäupter zu empfangen und um mit dem englischen Ministerpräsidenten Vereinbarungen für die Eröffnung der Konferenz und den Beginn der Arbeiten zu treffen. Die Delegierten der kleinen Entente und der baltischen Staaten werden einige Tage vor Eröffnung der Konferenz eintreffen. Für die Ueberwachung der russischen Abordnung auf der Konferenz von Genua werden außerordentliche Vorkehrungen getroffen. Sie wird im Imperial Hotel von Rapallo untergebracht, das von 200 berittenen Karabinieri unter, dem Kommando eines Majors bewacht wird. Lenin über die neue russische Wirtschaftspolitik. Moskau, 29. März. (Funkspruch.) Am 27. März eröffnete Lenin den U. allrussischen Parteitag der Kommunisten, ln seiner Eröffnungsrede erklärte er, daß Rußland Im vergangenen Jahre keine ernsteren Schwierigkeiten mehr zu Überwinden hatte, so daß man annehmen könne, das Schwerste sei schon überstanden. Immerhin bestünden noch Gefahren, die man nicht aus dem Auge lassen dürfe. Ein Hauptzweck der jetzigen Tagung sei die Festigung der Parteieinheit und die Beratung über die Zusammenarbeit mit den kommunistischen Parteien des Westens, Hierauf folgte die Wahl des Parteivorstandes, ln den unter anderen Lenin, T r 0 t z k I, Sinpwew und K a m e n e w gewählt wurden. Im Anschlüsse daran hielt Lenin eine mehr .als zweistündige, sehr optimistisch ge« färbte Rede über die politische Lage. In bezug auf Genua erklärte er, daß die Russen nicht a 1 $ Koramunistien, sondern als Kaufleute hingehen. Lenin legte hierauf die Grundzüge der neuen Wirtschaftspolitik Rußlands dar. Falsche Gerüchte über Lenin. Die Wiener Sowjetgesandschaft teilt uns mit, daß die in 8en letzten Tagen über eine angebliche unheilbare Krankheit Lenins verbreiteten Nachrichten unwahr sind. Streik auf den englischen Werften. London, 29. März. (Wolff.) Gestern .abends hat der große Streik auf dea Schiffswerften, der sich gegen die Herabsetzung der Löhne richtet, begonnen, Von dem Ausstand werden 350.000 Arbeiter betroffen. Tagesbericht. Das Volksgesundheitsamt auf Wabers Spuren? t Das überflÜ!5is»ig>e Streben, das -ssit Grümrfiumg der östenreichrj.chen Re»piuib6ilk ziutage gerieteai ist. dein naticincieji Ch-r.irizlk^cr des Staatos miMete eiqios Starkem F a-s s&id etuTnis trr iche*.' her emaznjikelhire/n, hat vielfach ziu eiuier Verw iirnuaiig der Begriffe geführt imd Verwaiou-ng'sprcfxtiken gezeiitigt, deren SctlbMisierumg man von Anbeginn eaitsdhiiedicn enitgegetntreten muß. Wie sehr es nötig iMt, aiurf klare Begriffe ®u dringen u>nd dde staaritidbe Vorwathuumg ziu einer festen Intempretaitian geltendar Beatriimimmmgen zu merhatoön, geht aius dtzr von W a be r enmgefühirtem «kamdia'lösen Praxis bei der Bohßinidlhmjg der Qtptkurven bervor, die eine flagränite Verletiziumg der Vonträge bildet —- ein traurige.^ Kj2ip*itte*l, dla*s dl:s sdhädOkihe EmdrÄngen von Parteiischilsg wor-vem in die VerwafltungspriaxLs Oesterreichs sdhÄagemd' zium A-u&ditnuak bringt und eine Angelegenheit, die noch immer der befriedigenden Erledigung bannt. Henr Waber ®öheint übrigen« Sehnt! e gemedit ziu ihdbem. Davon zeugt der folgende Fall: Das VoHkegesundfeeitsamt ifm Biurudet^m initster hum für sozöa'e Ver- .wailtuing hat aim 20. Jänner eine Verliantibainung, dfie wieder su ei öffnende staatliche Fürsorge- 8c h u ) e in Wien betreffend, herarusgegefeen, m Wöldher dse Auifnahmsbedömgiumgen für den zweijährigen Lehrgang zur Herambildung von Für» ©orgerinnern mitgeteik werden. Die A/baol vierung des Kurses, für welche anndh gaimze und ihaflbe Freifdätze in Aus-sichit ge-stelKt wunden, bietet unter orwkrem den Vorteil uuentgeltliiichcr Unterkunft für die Studiendriuer. A-uffaMemderweise siefot d*ie vom «Lester de« V ol k« gesund h« i t samt es umiüeinzeiciVi.nete jVerlaaitibanung unter dem Airfm*flvmsibed>ingitfigem Hebern der österreichischen Staatszugekörigkeit annch dde deutsche V o lk s- Zugehörigkeit vor, 'ohne d«ß gesagt würde, ßiuif wektbe Weis« dieser letzte Nachweis *u erbringen wSure, Es scheinit jerimfatllte (klar m -sein, daß man jüdische Gesuchs'» tellerimnen entfernt halten \vWit welche übrigens ihrer na-tfir- Mlsrachi Wien Dienstag den 4. April 1922, 7 Uhr abend». Im Fostsaale des HOTEL CONTINENTAL, II., TaborstraOe VORTRAG Oberrabbiner M> 5. GLASNER (Klausenburg) Erscheinet In Massent 1008 Erscheinet in Massen 1 liehen Anlage nach slclierl'idh kein schlechtes Maitwtail für dem Beruf dier saztaflen Fürsorgerin bilden können, für eitlem Beiruf ntcuibenc, zu weichen« der Andramig.so stark i-st, daß d>!« V&rlwtlbämunTg der \V tedcreröfkMHig der Sci’-’iuii« am di« BeiJIh-gting genügender Anmeldungem vom Bewerberinnen geknüpP «st Man. muß dien Leiter des' VdlkisgesunIhelt«- armtes schon dteumrf. aufmertkisiarh mich ein, daß derartige Kaut»ohiuk»vcinfü.gii’r.gem eim« Ges-eHresverlsh,:ung sind. Ein suaatiidbas Amt da-.d sieh micht mit dem Deutschem Sckiuiliverein verwechs-cln lai^-en. E§ wäre imtere®r.ant, zu erfiaihreri, wie -ich dais Voliksgesminidheitsamtt dion Naicfli-vveiis der dieu.t sch-em V eiiksziuigeih ör igkei t denkt tumd nach welchen Krit-eniem es ihn zu iptrüfem 'beabsichtigt, gam« aibgesehen dianom, daß ein »icfc'Hes Eirfandernis In eimer am tköhen Au^a chreibumg möcht d®s mi-mdi.-iste^ zu suchen hat. Es wird amf ch'« Daiuier niiidht gut amgeh«er>, daß österreichisch« Behörden, ohne ziu errötten, Waibems Saurem folgern. Die Demonstration der Arbeitslosen. Ruhiger Verlauf. Die angekündigte Kundgebv.mg der Wiener Arbeitslosen vor dem Rathaus hat gestern stattgefunden. Die organisierte Arbeitersohaft hatte die Teilnahme abgelekmt, weshalb der Betrieb im den Fabriken und Gesdhäftem .nicht eingestellt wurde. Die Arbeitslosen sammelten sieh, uw 9 Uhr vormittags im den einzelnem AröeitsVermittlungsstellen der verschiedenen Bezirke umd in dem Lokalen, in denen die Arbeitslosenunterstütziuinig zur Auszahlung gelaqgt. Sie formieirtein dort Bezirkszüge, die, Vom Ordnern flankiert, zurr Stadt zogen. Pie ersten Züge trafen s^hom vor 1.0 Uhr vormittags beim Rathaus ein, Um V&n Uht waren auf den Stufen, die vom Rathaus, zur VollkshaUe fühirea, etwa 4000 Arbeitslose versammelt. Namens des Zemtiralkotnitees sprach als erster Redner H p si c h e k, der im scharfen Wortem veruNeilte. d'aß die Forderumgep der Arbeitslosen bisher 'unberücksichtigt geblieben seien. Diese Fordernn> gern sind: Zwaoigseinisteihörig in die Betriebe nach dem Stande der Beschäftigten am 1. Dezember 1921 und Erhöhung der Arbeitslosenunterstützung.^ferner reichliche Schaffung von •; A rbeitsgelegemh e i t e n bei dem Ausbau der Wasserkräfte, bei der 'Elektrifizierung der Bärirai und vor allem bei N e u b a u t c n. wie sie. die Wohnbaustcucir ermöglicht. Der Zentral aus schuß hat in sbiner letzten Sitzung beantragt, der Regierung eine achttägige Frist zu steilem; Tut sie nichts, so werden wir eben zu anderen Mitteln greifen müssen und ums am die heute in dem Betrieben stehenden Arbeiter wenden, Abgeordneter W i e d e n h o f « r wollte namens der Metallarbeiter das Wort, ergreifen, wurde jedoch mit stürmischen Emtröstuingsnufen empfangetn. Uinter allgemeimer Unruihe erklärte der Fu. rer der Mctjallairbch^rgewerkschaft, daß seine Gewerkschaft trachien werde, den Forderungen der Arbeitslosen Geltung'zu verschaffen. Komm umist F r i e d 1 ä m der sprach über, die Notwendigkeit einer Einhcits* front zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Abgeordneter Dr. Friedrich Adler versicherte die Arbeitslosen' der vollsten Unterstützung der gesamtem Arbeiterschaft. Sodann gelangte eine im Sinne der Ausführungen des Referenten lioschek gehaltene Resolution zur Annahme. Die Versammelten bildeten sodann einem Zug, der zum Parlament zog. Eine Abordnung überreichte die .Resolution dem Mimister Paper. Dieser antwortete, daß der Kahinettsirat sich sofort mit den Forderungen der Arbeitslosen befassen und dsß er trachten werde, die Forderungen soweit wie möglich zu erfüllen. Er verwies darauf, daß zo Mil" Harden Kremen zu I n v e s t i t i o n ar b e i t e n ausgegeben werden sollen, wodurch Arbeltsgelegenheilem geschaffen würden und weiters darauf, daß eine Vorlage über die Erhöhung der Arbeitslosenunterstützung ausgearbeitet sei. Die Aboirdmumg nahm die Mitteilungem zur Kenntnis, wobei sie nochmals dabei verblieb, daß größte Eile not tue. Um %2 Uhr.wurde die Demomstation beendet, Die vor dem Parlamem Wartenden gingen ohne Zwischenfall mach Hause. Eine Ruhestörung »t •nicht vorgefallen. Arbeftslösendemonstratfoji In Washington. Washington, 29, März. (Funk*peuch.) Unter Androhung, die Fif th A vc n u c zu stürmen, stellten die Arbeitslosen nach Abhaltung eine« öffentlichem Umzuges das Verlangen, ihre Forderungen im Rathause vorzulegen. Sie e»rliinel'tcn die Erlaubnis, in einet Stärke von aopo Mann durch die Stadt zu marschieiren. Die neue Teuerungswelle. Erhöhte Tabakpreise ab 17. April. Heute nachmittags tritt, wie an gekündigt, nach def Haussitzung' des Nationalrats der Hauptausschuß zusammen, um die Erhöhung aller Tabakpreise nach den Vorschlägen der Tabakregie, welche die Zustimmung de» Finanzministeriums und des Ministerrats gefunden haben, zu beschließen. Nach den Ansichten der maßgebenden Stellen hat die österreichische Bevölkerung seit Dezember tief unter der Wejtiparität geraucht. Nach der Tariferhöhung dürfte für das Jahr 1922 ein Reinertrag von 50 Milliarden Kronen resultieren. In den letzten Tagen fand auf alle Tabaktrafiken ein förmlicher Run statt und alle Raucher und Rau* cherinnen versuchten schachtelweise von im Breien Verkehr befindlichen Zigarren und Zigaretten noch vor der Verteuerung der Tarife zu erhalten. Die Tabakregie rechnet damit, daß nach der Erhöhung der Tarife zunächst eia Rückschlag im Konsum eintretbn wird, ist jedoch überzeugt, daß nach Aufbrauch dieser Re* serve der Konsum bald wieder seine alte Höhe erreicht haben Wird. Ab 17. April d. J. gelten folgende Preise: Zigatreri: Graziosas K 300, Regalia Media K 250. Havana-Virginier K 200, Trabukos K iLo. BrL tanika K t8o, Virg'nieii; K 150. Kuba-Portoriko K iso, Brasil-Virginier K 80, Portoriko K 60. Gemischte Ausländer K 45 und Zigarilos K 30. Zigaretten: Harun mit Koirkbelag K 40. Antvbis ohne Mund'tilek K 36, Aepyptische, III. Sorte, ohne Mundstück, K 32, Dames mit Kartonmundstück K 2^ Memphis ohne Mundstück K 26. Jussuf ohne Mundstück K 18, Damen mit Kartonmundstück K 16. Sport K 14, Drama K 12, Azur K to und Ungarische Zigaretten K 3 per Stück. Rauchtabake; Zigarettentabake: Superfeiner Türkischer K 800. Feinster Türkischer K 600, Feiner Türkischer (Mazedonischer) K 440. Feiner Herzegowina K 320 für e:ne Packung von 25 Gramm. Pfeifentabake: Srezialmis-chüng K 200, Knaster K 180, Landtabak. fein geschnitten, K 150, Holländischer K 100 für eine Packung von Gramm. Ge s p u n 5 t e: Rollen und Stämme K 200. Nordtiroler Kautabak (in Tirol, Vorarlberg, Salzburg und Kärnten) K i'o, Vorar’herger Kautabak (in Tirol und Vorarlberg) K 100. Kübeltabak (in Tirol und Vorarlberg^ K loo für eine Packung von 50 Gramm. Die Schnupftabake erfahren eine hundertprozentige Erhöhung, 150prozentige Erhöhung der Postgebühren, Tn der kommenden Woche wird der Hauptausschuß neuerlich zu«ammentreten, um unter anderem auph die Erhöhung der derzeit in Geltung befind'ichen Posttarife zu beschließen. Die Erhöhung wird im großen und ganzen eine Uoprozentfge se'n Die Handels- und Arbeiterkammern haben der Erhöhung zugestimmt. Gleichzeitig mit der Erhöhung der Postgebühren wird in einzelnen Belangen eine Ermäßigung gewisser Tarife gepinnt. Die Grundlagen der Posttarifg werdet? verbessert werden, damit die Erhöhung der Tarife nicht eine allzu hohe sein muß. Die Differenrorune zwischen Lokal- und Fernporto bleibt unverändert aufrecht. Merkts Juden! Ein reich:? deutsch er Kirchenfürst hat seimeH Glaubensgenossen dein Wert der konfessionellen Parteipresse in einer Rede d'argeleg't, die auch unseren jüdischen Gesinnungsgenossen, die iihrt Pflichten der bewußt jüdischen Presse gegenüber noch immer nicht voll tund ganz erfüllen, viel Beherzigenswertes bietet. Denm was der Bischof von Limbu.rg von den Katholiken sagt, gilt auch von ums Juden: »Wir sind eine weltumspannende kulturelle Macht. Wir haben großartige Organisatiom n zur Hilfe für jegliche Art seelischer, leiblicher und wirtschaftlicher Not; wir baibcn hervorragende Männer auf allen Gebieten der Wissenschaft und Künste, der Politik tund des Wirtschaftslebens: nuf eim5 fehlt uns —- eine dieser Größe entsprechende Presse. Aucfh liegt die heute herrschende Teotdrung umso schwerer auf unsere? Presse, je weniger Annoncen ihr zugewanrit werden. Die Kosten für Löhne umd Gehälter u<sw. ist auf eim Vielfaahes^gestjegen. Der Preis für Abonnement konnte n i„c h t i n gleicher Weise er, h ö h t werden. Infolgedessen ringen viele Zeitungen schwor um ihre Existenz. Dürfe« wir unser Preßwesen weiter so vernachlässigt«? Müssen wir ea ni-oht vielmehr mit allem Kräften unterstützen und fördern? Die .Börse, der Großka»pitalismus, die Regierungen aller Lämdor stellen um ge' eure Kapitalien zur Verfügung, um sich eine ihrem Interessen dienend« große Press« zu schaffen. Ameriikrmbch« Sekten haben beschlossen, über zweihundert Milliarden Mark aufzubringeu, um in Europa irre Lehren zu verbreiten. Und wir, die Träger der religiösen Wahrheit, sollten nichts für unser Preßwesem tun?« Schließlich empfiehlt der Bischof. Unterstützung der Partei'irrosse durch Abonnements, Annoncen c.r.d Beisteuer von Geldmittel und literarischer Arbeiten. Der Kirchenfürst - mcimt gana richtig: »Wer tagtäglich durch Lesen desseM>eii Blattes unter dem Einfluß einer bestimmten Weltamschauung steht, kann sich auf die Dauer diesem Einfluß nicht entziehen.« Merkts Zionistejn und werket eurem Tagblatt Abonnenten! Auch läßt es sich nur schwer rechtfertigen, daß jüdische Kaufleute mit Annoncen und jüdische Richtet mit juristischen Leitartikel« gerade jene Zeitungen füttern, die ihren Desern täglich predigen: »Kauft nicht bei Juden!« und gelegentlich über die Verjuduing der öffentlichen Rechtspflege klagen. Eine solch« Perversität müsse« wir nicht bloß vom Preissturz auch —1111 ■ " ■ »fizxattlzjnai HoLbura'5333 — JAC MAYER Kleidertabrikation,!!., Glackengasse 24 *!>., Gr. SperSoassc29 - Yerkaaisnieäerlaae IL. Tabflislraue 44 - Tel. NU. 46621

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