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Wiener Morgenzeitung · 1922-03-30 · Heft 1137 (30.3.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1137 (30.3.1922)
Date
1922-03-30
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nf. 1137 Wien, Donnerstag_WIENER MORGENZEITPNQ_ 3V. Märe 192? Seite 3 Palästina. Die eingesessenen Juden und die Balfour-Deklaraticn. Der arabische »El Saba* hat es vor einiger Zeit unternommen, die eingesessenen jüdischen Palästinenser gegen die neue jüdische Einwanderung auszuspielen. Als Antwort auf einen diesbezüglichen Aufruf des Blattes erklärt die Vereinigung Bei-Benjamin als Vertreterin eines ansehnlichen Teiles der eingesessenen Juden, daß sie wie in der Vergangenheit, so auch ln der Zukunft bereit seien, für das Wohl des Landes mit allen Einwohnern gemeinsam au arbeiten, an welcher gemeinsamen Arbeit die ganze palästinensische Judenheit teilnehmen werde. Wenn es auch bei den Juden ab und zu Meinungsverschiedenheiten gebe, so haben doch alle nur e i n Ziel, den Wiederaufbau der jüdischen Heimstätte im Sinne der B a I f o u r- Deklaration. Verhetzungsarbeit der arabischen Delegation. Jerusalem, 25. März. (J. C. B.) Unter dem Drucke der hiesigen moslemitisch-christlichen Araberorganisation und auf Drängen .der arabischen Organisation in London erklärten die Einwohner des arabischen Dorfes Jehudia, daß sie keinerlei Frieden mit der Kolonie Petach-Tikwah geschlossen hätten. Das Herannahen der arabischen Feiertage Nebi Musa, die mit dem jüdischen Peßachfest und den christlichen Osterfeiertagen zusammen fallen und mehrmals bereits den Anlaß zu antijüdischen Ausbrüchen gegeben haben, ruft große Besorgnis hervor. Unter der jüdischen Bevölkerung sind Zeichen großen Unbehagens wahrzunejimen. Einwanderung im Februar. Jaffa, 24. März. (J. C. B.) Im Laufe des Monats Februar sind 953 Einwanderer in den palästinensischen Häfen gelandet. Die Arbeiterbank gründet Arbeiterkooperativen. Wie „Haaretz“ meldet, wurden in den letzten Tagen durch die Arbeiterbank in Palästina zwei neue Arbeiterkooperativen gegründet, und zwar eine Tischlerei In Neve-Schaanan und eine für M e t a 11 a r b e i t c r in Tel-Aviv. Ein modernes Handelsviertel in Jerusalem. Jerusalem, 24. März. (J. C. B.) Da die Palestine Land Developpmeitt Company beabsichtigt, auf einen» Teile des vom griechischen Patriachate in Jerusalem erworbenen Bodens ein modernes Handelsviertel zu gründen, wurde vor kurzem eine Versammlung der hiesigen Kaufmannschaft einberufen; welche über die Bedingungen beriet, unter welchen Parzellen von der P. L. D. C. zu erwerben wären. Der Einladung hatten auch zahlreiche arabische Kaufleute Folge geleistet. Rundschau. Der Chinabank-Skandal in Paris. Wie (bekamst, halt dlie Angelegenheit dter Vortinngen Momart en im Kemkiurs, geraßenion Bainque imidiuistirueMe de Chine (Bie) in Fmamflareich eiinon Storni der ipolüuisicihetn Leidenjsdhiaiftiein eunt- {erßek. Die äußerste Rechte untter Leon Dau .di e t s Laütorug, welche• ktai tibofec h -<royiai! i'stiydi-afniti semitfcicibe Tendernaem verfolgt,, tot sich itn Shirom Ongiam »Acitjom Firatnciaiiisie« tumd um Fairlüimemt keim« Gelejg’emtheiit .entgehen lassen, uim ms dicncr Angelegesi- Iheit gegen Brkniid, gegen die Juden wmd schließlich gegen die Republik Kaipirtiaü m sch legem.. ' Die rüde- »iiöh.t'Stlose utnd mehr dlumöh die Biniuteili'lät ihres Terrors als durah, dlie Gränidf;ftdhlke>i»t ihrer Beweise wiidkerude Kiaumpagne der »Acti9n Franioaise«, welche rin jediem Juden ebnen deuftedhein Spion wittert umid Äic »B';ic«-Aii,gelegenheit zai einer neuen Fatniama- Affäre aauf/ziudiausohem sich Mühe gilbt, heut ihre Resnihate gezeitigt. Bert h e I ö t, gewesener Stsoitsisdkiretar für äußere Angelegenheiten, dioa.ien Bruder . Pcäsii&ont dies Verwallitiungs/auissichuisisios der Biamque kidustrtehk de Ghimtf wa>r, wurde dies Am-tisniißtbtnuiuicheb 'beEicJaiufldigt uinid vor einrem Diisaiipl'iin'aranussdhiuß gestellt, der uruter amidieren auch dem M'imiiist empräsidenfttem Poinieare, die französischen Gesandten wi Rom und, Brüssel, Biairrere umtd de Margerie, zu Mitgliedern zählte. Die Akten dar An gelegendi eilt wurden dein Unteraui «schuß für Auswärtige Politik ziuir Utvtersaiclnung unterbreitet. Leitiztorer erhob emetischen Probest gegen die vermeintliche Uiotierschliaging einiger Dokuimenite, dlie gerade über «Ki-e Debit er enkonti der Barlk, ailiso über die behauipte'te Financienurtg von Blättern und Politiilkerm ©ertemis der Bank Auifsdhiliuß gaben . könnten. Es hat si'öh fpäter hierciuiagcstel.lt, < dtaß eis sich mur turn tim Vonsehen rein tedhimiischcr Natur handelt und dtaß keine Ddkuirnentte fehler. Die Verhandihungem waren streng. vcntraiuiJiich,. und man erfuhr nur #o viel, dlaß Plhiifcipipe Berthdot hamptisäoMich wegen gewisser tel*egnaiphisc<h.cr Imsbnulk'tiioinen, die er an die französischer Geschäftsträger in Ohi,nia> Kn England und in dem Vereinigten Stiacttem sandte und die Ihrem Imihiak rnadi geeignet waren, der Bainque industriell« de Chine Vorteile zu venschaiffm, zur Vereutwortong gewogen wurde. Das Urteil, welches Poincare als Außenmirnittcr dern Präsidenten der Republik MUllcramd znjrUniter- »chrift 'unterbreitete, Iiaiutet «utf Emtbebuing Bantheleotts vom Amte für die Dauer vom zehin Mimen tund wurde von der fro.in.zösisclhen Presse Je naidh der PartoiisteWung (oder, wie manche mailiziöse Zungen behaupten, je mach ihrer Stelifiiumg auif -den Defoitorcwkomibi dar »Bic«) . vonsdhiedton Ikommorubiert. »L’Aotiiicm Fnatnoaiscc feiert billige Trin.wppf.Tie, erklärt jedoch, daß nur die 'vK)lMi3tämidlig,e Albisetaung Berthd'ofcs aflis gerechte Straffe arizurschen wäre. Somit 'iidher.it die noch immer recht diumikHc Angelegenheit der Rarnque iridtuis triebe die Ghline erledigt, wenn auch die breite. Oeffemtilicihikeit kein ddiame» Biild gewonniein hat. H. D. Die russischen Monarchisten in Berlin. Attentat auf Miljukow. — Nabokow erschossen, Die Täter, russische Offiziere. Berlin, sy. März. Gestern abends hielt der frühere russische Minister und Kadettenführer Milj u ko w in der Philharmonie einen Vortrag über die gegenwärtige Lage und über die Zukunftsaussichten Rußlands. Als Miljukow die Estrade während der Pause verließ, um sich aus dem Saale zu begeben, drängten sich mehrere mit Revolvern bewaffnete j u n g e L e u t ,e zu ihm liin und gaben aus einer Entfernung von wenigen Schritten mehrere Schüsse auf ihm ab. Miljukow stürzte sofort nieder. Der Chefredakteur der. in Berlin erscheinenden Zeitung >Ruk, Nabokow, der im Augenblick des Attentats neben Miljukow stand, wurde getroffen und stürzte vornüber zu Boden. Einer der Attentäter feuerte aus nächster Nähe drei weitere Schüsse auf ihn ab. Im Publikum entstand große Panik, da der Attentäter auch Schüsse in das Publikum abfeuerte. Miljukow blieb unverletzt. Dagegen ist Nabokow unmittelbar nach dem Attentat seinen schweren Verletzungen erlegen. Auch mehrere Personen aus dem Publikum sind verletzt worden. Nach dem Attentat «teilten sich zwei Attentäter auf die Tdbüne und hielten erregte Ansprachen, aus denen hervorging, daß sie durch das Attentat den in Rußland gestürzten Monarchismus an Miljukow und seinen Parteifreunden rächen wollten. Zwei der Attentäter sind später unter Mithilfe des Publikums verhaftet worden. Nur mit Mühe gelang es, sie vor der Lynchjustiz zu schützen. Die polizeilichen Ermittlungen haben ergeben, daß außer Nabokow noch drei Personen durch Schüsse verletzt wurden. Die Schüsse sind von zwei ehemaligen russischen Offizieren abgefeuert worden, und zwar von Leutnant Peter Schabelski-Bork und Leutnant Sergius Taboritzki. Beide sind nach ihren Aussagen russische Monarchisten.. Sie lebten seit dem Sommer 1920 in München. Am 23. d. M. hatten sie in den dortigen Zeitungen gelesen, daß Miljukow in einer Berliner Versammlung als Redner auftreten werde. Darauf begaben sie sich am «6. d. M. nach Berlin, um hier das Attentat gegen Miljukow auszuführen. Die Täter zeigen nicht die geringste Reue. Sie rühmten sich bei der polizeilichen Einvernahme der begangenen ~it. Nach dem Attentat entstand eine allgemeine . an i k. Viele Personen verließen fluchtartig den Saal, andere warfen sich zu Boden. Mehrere Leute stürzten sich auf die Täter und versuchten sie zu lynchen. Wie die »B. £. am Mittag« mitteilt, war das Attentat auf Miljukow das wohlüberlegte und organisierte Werk einer von ehemaligen russischen Offizieren angezettelten Verschwörung. Der verhaftete Taboritzki ist in Berlin bereits der Mittelpunkt einer Affäre gewesen. Er wollte im Vorjahr auf den gewesenen Kriegsministeir und Oktobristenführer Gutschkow ein Attentat verüben, das aber nicht zur Ausführung kam. Außer dem tötlioh getroffenen Nabokow, der seinen Freund Miljukow mk seiner Person deckte, wurde noch verletzt: Ein Russe namens El ja sch eff, der Petersburger Arzt Doktor A s e n p w, Frau Professor Kaminska und der russische Sozialrevolutionäre Journalist Barladian. Berlin, 29. März. (Tel. der »Wiener Morgenzeitung«.) Es steht fest, daß das gestrige Attentat auf Miljukow von zaristischen Offizieren ausgeführt wurde. Die Namen sämtlicher Teilnehmer des Anschlags sind den Behörden bereits bekannt, ein Teil von ihnen ist .schon verhaftet. Im Zusammenhang mit dem Attentat stehen auch Ausweisungen russischer Monarchisten aus Berlin bevor, zu denen sich die deutsche Regierung auf Giründ eines Abkommens mit Sowjetrußland veranlaßt sieht, in dem. sich beide Regierungen verpflichtet haben, keine gegen die Staatsverfassung des, anderen Staates gerichteten Wüh'ereien zu dulden. Die deutsche Regierung sicht sich zu der Maßnahme der Ausweisung gezwungen, da sonst Repressalien seitens dar Sowjetregierung zu befürchten wären. Die amerikanische H-Millionen-Kampagne für das jüdische Hüfswerk. New York, 27. März. (j. C. B.j Den aus allen Staaten der Union bisher eingelaufenen Berichten zufolge wird die Kampagne für die Aufbringung von 14 Millionen Dollar zugunsten des jüdischen Hilfswerkes In Europa mit einem glänzenden Erfolg abschließen. Schon jetzt sind die 14 Millionen Dollar überschritten. New York selbst brachte über 4 Millionen Dollar auf. Der amerikanisch-jüdische Kongreß einberufen. New York, 27. März. J. C. B.) Die Exekutive der Kongreßorgariisation ha*t die Einberufung des permanenten Kongresses der amerikanischen Juden nach Philadelphia beschlossen. Die Wahlen müsset in der ganzen Union bis zum 23. April d. Jjjj durchgeführt werden. Der offizielle Wahlaufruf am sämtliche Kongreßkommissionen ist bereits ©*£ gangea. * Der amerikaaiiscL-jüdische Kongreß tagte bsfi reit« vor Kriegsende und wählte eine Delegaitiaai die mit der Vertretetung der jüdrschnationaleil Forderungen vor dem Fr!edemskcmgreü betrau! wurde. Diese Delegation, an deren Spitze LouÜ Marsh all stand, hat auch sehr regen Anteil a*i den Arbeiten des Komitees der jüdischen Delegat tIonen in Paris genommen. Nach Friedensschlußl wollte ei?n Teil der Mitarbeiter am früheren Kony greß diese Körperschaft auflösen, unter dsr Be*i gründung, daß der Kongreß infolge der DturcM Setzung der Minoritätemircchte in den Friedensverfe! trägen seine Aufgabe für beendet zu betrachte»' baibe. Dauk der Bemühungen der nationalem EleJ mente, die den Kongreß zu einer ständigem Insti^ tution ausbauen wollten, ist es gelungen, das Intern esse der breiteren Massen für den Komgireßgedankeni zu gewinnen. Im gegenwärtigen Zeitpunkt, da; so wichtige Probleme des jüdischen Volkes ihres .Lösung harren, kann der jüdische Kongreß voÄi einer immensen Bedeutung worden und der Zusämn mentritt eines auf breiter Basis gewählten Korr? gresses wäre überaus zu begrüßen. Die englische Labour Party und Palästina. London, 27. März. Auf einem im „Daily Herold* erschienenen Artikel des Captain Bennet, der sich in einer Polemik gegen Oberst Wedgwood gegen da* jetzige System in Palästina ausspricht und für die volle Selbstbestimmung der palästinensischen Bevölkerung eintritt, antwortete in derselben Nummer das Mitglied des* zionistischen Wirtschaftsrates, H. Kaplanski, indem! er darauf hinwies, daß außer der Frage der Selbstbestim-l mung für die palästinensische Bevölkerung noch eine toter-! nationale Judenfrage bestehe, und auch diejuden' ein Recht auf Selbstbestimmung habe*, müssen. In den letzten 40 jahren sind 3 Millionen Juden, hauptsächlich Arbeiter und ruinierte Handwerker, aus Ost4 europa ausgewandert, um ein Land zu suchen, wo si* leben und arbeiten könnten. Mit welchem Rechte dürfe» ihnen die Tore Palästinas verschlossen werden? Da* Recht der jetzigen Bevölkerung auf eine autonome Regierung dürfe ln sich noch nicht das Privilegium einschließen, den Juden das Recht zur Einwanderung zu bö» streiten. Der Regierungschef voh Wilna mid diS Judenfrage. Wilna, sy. Münz. »(Teltegramun <3er »Wi«niat8 Morgenzeituiag«.) Einem Vertreter der Presseagenw tur »Waip« gegenüber äußerte siöh* der derzeitige! Regierungschef Mokrzeciki folgendermaßen über die Stellung dar mittellitauischon RegierumA •zun Judenfrage: Die mittellitauiscihe Regierung habe sich mehrmals bemüht, die jüdische Stellungnahme zum Wilnaer Sejm mit den Bestrebungen der Rew gienuug im Einkliaitig ziu 'bringen. Die Jradiem 'halben i* dieser Hinsicht eine ganze Reihe von Projekten vor-, gelegt, deren Lösung erst in weiter Zukunft erfolge» kann. Auf die Frage, ob die Bezidiüngen der Wilna-er Juden in Polen in politischer Hinsicht anders als die im ganzen Staate siind, antwortete Makrzeoki* daß diesbezüglich gewisse Verschiedenheiten voir>< handern sind. Die jüdische Frage in Wilna sei viel* leicht kein besonderes Problem, aber «einer Meinung! nach müsse main dteise Frage besemideins ibeacäntiaal •und womöglich den lokalen Forderuingeii anipassctiä Bezüglich der Frage der Auerkeauiumg der jüdw sehen Gemeinden als nationale oder religiöse Iastitu-tionea erklärte der General, daß die polnisch« Verfassung so große bürgerliche Rechte erteilt, daß. in ihrem Rahmen jedeNationalitätdie Möglichkeit einer freien RmtwkMiumig 'beisditoe. Diafher '»e! cs keine politische Notwendigkeit, eine »iNationa-litäteneigenart« für die jüdische Gemeinde zu! schaffen. Die Frage der jüdischen Gemeinde atä religiöse dagegen könne in Rücksicht gezogen wer* den. Schließlich hänge auch diese Frage von de* Lösung des Wilnaer Gesamtproblems ab. Im Falle der Erteilung eines besonderen Statuts für das Willi aer Gebiet könnten die Rechte der nationalen Min* derheiten darin einen gewissen Ausdruck finden. Fü» die Unterstützung der jüdischen gesellschaftliche» und Bildungsanstalten habe die Wilnaer Regierung; im Budget 30 Millionen Mark bestimmt. Monatlicki werden 2 Vs Million an für Schulen und eine halb* Million für Fachschulen'ausbezahlt. Er hoffe, daß v*cn den Zugahrikrcdfiten die Deckung der Kosten der Mittelschulen und der Internate wird erfolge» können. Zum Schlüsse meinte der General, daß die V erstand i.gu n g mit den Juden möglich uniA erwünscht sei. Es müsse; jedoch auf beiden Seite» der gute Wille hiezu verlanden sein. Pokiischerseit* sei dieser-Wille bereits, einige Male zum Ausdruck gelangt, was von jüdischer Seite nicht behauptet werden könne. Die Wahlei$thaltu«ng der, Juden bei weise, daß die Juden sich mit einer gewissen Reserve zu den Polen stellen, statt an die Erledigung diesem Frage mit gutem und ganzem Willen heranzutretet*. Die Erklärungen des Generals können di« Juden von Wilna schwerlich 'befriedigen. Die Verweigerung dor Aufhebung der jüdischen Rechtsern- CHIFFON und BETTZEUGE Herrenu. Damenwäsche, Regenmäntel, engl. Wollstoffe, geitridie Sacken, Kteltler, Kostüms t» Jumper eiles orstfelassij und bRüjst Im WsrsmSseus Schiffminn Wien, 1i., Taborsireße48 Tetaphen 47-1-79 En gsres unt En detan

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